Es ist zum Wegschmeißen komisch, die Propaganda-Abteilung Hofbericht rotiert vor Begeisterung.

 

Top-Deal: HSV vor Verkauf von Eigengewächs für Millionensumme nach Straßburg

Untätigkeit kann man Klaus Kroster nun wirklich nicht vorwerfen. Der HSV-Sportdirektor, der auch am Mittwoch seelenruhig dem Training der Profis im Volkspark zuschaute, hat bereits turbulente Transferwochen hinter sich. Costa hat mehr als zehn Millionen Euro ausgegeben und fünf Profis verpflichtet. Bei elf Abgängen nahm er mehr als drei Millionen Euro ein. Doch stimmen die Abendblatt-Informationen, ist der Chefein- und -verkäufer dabei, den größten Deal dieses Transfersommers abzuschließen. Eine Einigung mit dem französischen Erstligisten Racing Club de Strasbourg könnte zeitnah erfolgen. Demnach soll HSV-Eigengewächs Fabio Baldé, der am Dienstag und Mittwoch beim Training fehlte (offizielle Begründung: Knieprobleme), unmittelbar vor einem Millionenwechsel in die Ligue 1 stehen. Die kolportierte Ablöse: sieben Millionen Euro. (Kampagnenblatt)

 

Aber sicher doch, Hüpfer. Wann fällt euch das Muster eigentlich auf? Der KSV trainiert mit einem Rumpfkader, Klaus Kroster holt ausschließlich Spieler aus unteren Ligen und Spieler ohne Vertrag, also muss dringend gegengesteuert werden und wer kann das besser bewerkstelligen als die angeschlossenen Medienhäuser. Man achte doch einfach nur mal auf die Tonalität. „Untätigkeit kann man Klaus Kroster nun wirklich nicht vorwerfen“ – das ist verdammt nochmal sein Job und den macht der für alle erkennbar mehr als beschissen. Warum schreibt ein offensichtlich nicht unabhängiges Medium einen solchen Einleitungssatz? Um Stimmung für die Person zu erzeugen und keinen Zweifel aufkommen zu lassen, wie der Rest des Artikels aussehen wird. „Bei elf Abgängen nahm er mehr als drei Millionen Euro ein“. Wieder so ein Satz, „mehr als drei Millionen“. Als Bundesligist drei Millionen für 11 Spieler ist ein beschissener Treppenwitz, aber das schreiben sie natürlich nicht. Fakt ist: Kroster braucht dringend eine Erfolgsmeldung und die Hamburger Hofschranzen liefern auf Bestellung. Zwei Fragen sollte sich jeder stellen, der sich mit diesem Thema beschäftig:

1. Warum sollte ein Verein für einen dauerverletzten Ersatzkicker € 7 Mio. bezahlen? Warum?
2. Woher haben die Hofberichterstatter diese Zahl? Sicher nicht aus Straßburg, sicher nicht vom Spieler, es gibt nur eine Quelle und die ist so seriös wie das Kampagnenblatt.

Bei den Hüpfern hingehen setzt wie immer der gleiche Mechanismus ein, gern zitiere ich User atari an dieser Stelle:

Und überhaupt ist die Bewertung erstaunlich flexibel: Solange Baldé beim HSV spielt, ist er das große Talent mit riesigem Potenzial. Wird er für viel Geld verkauft, ist er plötzlich der Ersatzspieler, für den der HSV sensationell kassiert. Irgendwie gewinnt der HSV in der Hamburger Berichterstattung immer: Ist der Spieler da, ist er ein Juwel. Ist er weg, war der Verkauf ein Meisterstück. Nur auf die Idee, erst einmal nüchtern abzuwarten, was Spieler und Transfers tatsächlich leisten, kommt offenbar kaum noch jemand.

 

Um das Ganze abzurunden, wirft die BILD dem verzichtbaren Goldesel Baldè gleich noch ein wenig Dreck hinterher, man möchte schließlich auf Nummer sicher gehen, gell

In der vergangenen Saison hatte der Flügelstürmer in der Bundesliga gerade mal 440 Minuten gespielt. Seine Bilanz: ein Tor, eine Vorlage. Waffen. Auch der HSV hatte sich von seinem Eigengewächs (seit 2020 im Klub) mal eine Menge versprochen. Die (großen) Hoffnungen konnte der Junge aus Wilhelmsburg aber nie erfüllen. Immer wieder musste er wegen kleiner Wehwehchen pausieren. Passend: In der Vorbereitung auf die neue Spielzeit blieb Baldé ohne Einsatz. Zuletzt klagte er über eine Knie-Reizung. (BILD)

 

Dieser Verein und seine gekauften Propaganda-Kanäle sind so unendlich peinlich, aber bei den komplett verblödeten Hüpfer fällt der Stuss natürlich auf fruchtbaren Boden. 

P.S. Ergänzend zum Blog https://www.hsv-arena.hamburg/2026/08/12/im-wuergegriff-der-gewalttaeter/ habe ich noch ein paar wirklich „lustige“ und richtungsweisende Aus/Ansagen unser fröhlichen Gewalttäter und Fernzugscheißer aus dem Norden für euch. 

 

Ein Jahr neues eV-Präsidium. Henrik Köncke, Laura Ludwig und Michael Papenfuß sind sichtbar, sie treiben Projekte voran, sie repräsentieren nicht nur, sie arbeiten. Genau dafür haben die Mitglieder sie gewählt, und genau das haben sie bisher geliefert. Wir sehen aber auch, was das kostet: an Zeit, an Nerven, an Lebenszeit – Arbeit eben. Dass inzwischen darüber diskutiert wird, ob ein solches Amt vergütet gehört, begrüßen wir grundsätzlich. (Anmerkung der Red.: Ach tatsächlich, was für eine Überraschung)

Vorbildlich war der Umgang in der Causa Kuntz. Mitten in der Saison, im Abstiegskampf, ohne Nachfolger in der Hinterhand, hat man sich von einem Sportvorstand getrennt, weil die Vorwürfe zum Fehlverhalten glaubhaft waren. Das hat sicher viel Mut, Zeit und Geld gekostet. Doch es war richtig und zeigt: Der HSV kann nach seinen Werten handeln, auch wenn es unbequem werden kann. (Anmerkung der Red.: Komisch nur, dass diverse Medien wieder zurückrundern mussten und man seither nichts mehr von der Geschichte gehört hat, wo die Vorwürfe doch so „glaubhaft“ waren. Fakt ist: Eurer Eierlecker Huwer und Kroster haben Cunts eiskalt abgesägt, weil er unbequem wurde. Un eure Scheiß-Werte könnt ihr euch gepflegt in den Arsch stecken)

Eine weitere richtungsweisende Entscheidung steht bevor. Wie auch schon bei der letzten Mitgliederversammlung zu beobachten, sind nun auch der Presse ernstzunehmende Überlegungen des Aufsichtsrates zu entnehmen, den Vorstand um eine dritte Position zu erweitern. Diskutiert werden dabei vor allem die Bereiche Marketing und Fankultur. Aus allem, was wir zuvor beschrieben haben, wird für uns eines deutlich: Der HSV braucht keinen zusätzlichen Marketingvorstand. Eric Huwer vertritt und vermarktet den HSV bereits sehr gut – oft sogar zu ambitioniert. Und mit Kathleen Krüger hat auch der Sport eine klare, kompetente Stimme. Beide schauen dabei vor allem nach außen: auf den Markt, auf die Tabelle, auf die Konkurrenz. Was in dieser Konstellation fehlt, ist jemand, der nach innen schaut – auf die Fans, auf die Mitarbeitenden, auf das, was diesen Verein eigentlich zusammenhält.

Was der HSV vielmehr braucht, ist ein Vorstand Kultur

Dafür braucht der HSV mehr eigenes Personal und dauerhaftes Wissen im Verein – und nicht immer neue, teure Berater, die am Ende doch übernommen werden. Wir brauchen Menschen von der Basis mit einem Gefühl für das große Ganze, nicht den nächsten schönen Direktorentitel. Solche Leute gibt es in unserem Umfeld mehr als genug. Und man sollte nie vergessen: Das beste Personal sitzt oft schon in den eigenen Reihen. Es muss nur gefördert werden, damit es seine Stärken entfalten kann. Wie gut das gehen kann, zeigt Merlin Polzin: vom Co-Trainer über den Interimsposten zum Cheftrainer, der den HSV zurück in die Bundesliga und dort souverän zum Klassenerhalt geführt hat. Ein Eigengewächs, das man gefördert und – gemeinsam mit seinem Trainerteam – frühzeitig gehalten hat. Genau so geht es.

Für uns ist damit klar: Ein dritter Vorstand kann nur einer für Personal und Kultur sein. (Anmerkung der Red.: Warum fordert ihr eigentlich keinen Vorstand Polizeiuniformen oder Strafgelder? Ihr komplett gestörten, geisteskranken Vollidioten)

 

Ist das nicht putzig? Die von ihnen installierten und unterstützen Marionetten Köncke, Huwer, Gilmore werden über den grünen Klee gelobt, Mitarbeiter, die nicht mitziehen und denen ihre verfickten Leitplanken scheißegal sind, werden ohne Beweise entsorgt. Der Verein ist fertig.