„Ich habe ein blaues Herz. Hamburg ist mein Zuhause geworden. Der HSV wird für immer in meinem Herzen bleiben. Wenn ich bei meiner Familie in den Niederlanden bin und wieder zurück nach Hamburg fahre, dann sage ich mittlerweile: Ich fahre nach Hause. Wenn die Chance da ist, komme ich mit allem, was ich habe, mit meinem Herzen zurück“ (Ludovit Reis)
Hach, was für eine schöne Geschichte, oder? Fast noch schöner als die von Bobby Glatzel/Mützel, der wesentlich bessere Angebote in Serie ausschlug, weil er sich in Eimsbüttel so heimisch fühlte, bis er dann doch für ganz kleines Geld ins ungeliebte Golfsburg wechselte. Oder der ewige KSVer van der Verrat mit dem Valencia-Trikot. Oder die Story vom schwimmenden Identitätsbescheißer, der Top-Angebote aus dem muslemischen Saudi-Arabien ausschlug, um sich in Hamburg weiterhin Nachts an der Tanke mit Wodka versorgen zu können. Tja, nun ist das ehemalige Familien-Mitglied Ludo Reis tatsächlich an die Weser gewechselt und wie jeder käufliche Fahrensmann sondert er gleich mal die Sprüche ab, von denen er weiß, dass sie bei den dünn angerührten Kunden gut ankommen.
„Wenn ich an die Fans denke, die dir dieses Gefühl von Energie geben, was hier im Weserstadion der Fall ist, dann ist das in meinen Augen Fußball. Du spürst ihre Liebe zum Verein. Wenn du auf dem Platz stehst und diesen Rückhalt fühlst, dann schaffst du alles.“
Au weiha, das hätte er nicht tun sollen, denn wie verschmähte Liebhaber flippen die wertetreuen KSV-Sektierer komplett aus und wünschen dem ehemaligen Liebling mindestens Katzen-AIDS an den Arsch.
Inzwischen ist das Netz voller Grenzüberschreitungen einiger HSV-Fans. Viele Kommentare unter den Social-Media-Beiträgen von Werder und dem HSV, der über ganz andere Themen gepostet hatte, wurden mittlerweile gelöscht. Zu diffamierend war die Wortwahl mancher User, deren Beschimpfungen bis hin zu Drohungen führten. Einer soll sogar Reis‘ private Handynummer veröffentlicht haben, woraufhin der Profi Beleidigungen direkt auf sein Smartphone erhielt. (Kampagnenblatt)
Nun, Arschloch Walther vom Kampagnenblatt wäre nicht Arschloch Walther vom Kampagnenblatt, wenn er nicht zumindest ein wenig Verständnis für die geisteskranken Goebbels-Sektierer hätte.
Im Nachhinein wird auch der Niederländer wissen, dass eine feinfühligere Wortwahl angebrachter gewesen wäre. Sowohl Werder als auch Reis hätten vorhersehen können, dass sich manche HSV-Fans von den Aussagen provoziert fühlen.(Kampagnenblatt)
Richtig, du abgefuckte Hofschranze, Reis sollte sich nicht beschweren, wenn er derart emotionsbefreit mit den feinfühligen Seelen der Liebessekte umgeht, gell? Wie kann man nur so unsensibel sein? Wann endlich begreifen die Vereinskunden, dass es so etwas wie eine „Familie“ nicht gibt, dass es sowas wie bedingungslose Vereinstreue nicht gibt, weil sie sich keiner der Lizenzspieler leisten kann? Sie sind zahlende Kunden, mehr nicht und von Vereine und Spielern wird ihnen das erzählt, was sie hören wollen. Das gilt für Treueschwüre genauso wie für Transfergerüchte oder vermeintliche Ablösesummen. Profifußball ist keine Vereins-Romantik, es ist ein Geschäft und dazu noch ein besonders schmutziges. Natürlich glauben die Extremisten der St. Ellingen Sekte, dass es ausgerechnet im Volkspark anders ist, natürlich wollen die den medial verbreiteten Scheißdreck von einem Vieiria, der nach Hamburg und nirgendwo anders hin will, glauben. Das Gute für Vereine und Medien: Sie haben es mit einer komplett verblödeten Spezies zu tun, anders könnte das Geschäft Profifußball mit Kreaturen wie Infantilo und Co. auch gar nicht funktionieren.
Wie dämlich muss man sein, um nen Fußballspieler für KI-generierte Statements persönlich zu beleidigen. Und wie verkommen muss jemand erst sein, wenn er dafür auch den Spieler verantwortlich macht? Das ist so wie: Die Schlampe ist selbst schuld daran, dass sie vergewaltigt wurde, wenn sie so einen kurzen Rock trägt.
Der letzte Absatz ist mal wieder treffend formuliert. Vereinstreue gibt es nicht unter den Spielern. Wie auch? Der Spieler steht in der Regel unter Vertrag bei einem Berater und dieser bestimmt wo der Kicker seine Knochen hinhält. Is so.
Wie Scheiße können Leute sein?
https://www.youtube.com/watch?v=HqB6RGSVzvM
Herrlich.
Fans – Weserstadion – Energie
Kann ich verstehen, die geballte Energie hat auch Teile der Tribüne zusammenbrechen lassen.
Konten der Berater und Spieler sind nun auch voll von monetärer Energie.
Die Realität ist, daß Spieler Söldner sind und sehen müssen, wie Sie zwischen 20-30 Jahren am meisten von den Milliarden in Fussballgeschäft abschöpfen können.
Ich sehe da nichts verwerfliches, normaler Vorgang im Leben eines Fußballers.
Die Orks müsste man befragen, falls diese jemals gearbeitet haben sollten, wie oft sie die Arbeitsstätte gewechselt haben für evtl. 200 € im Monat mehr.
Ich muss immer daran denken, was HSV-Aufstiegsheld Davie Selke einst sagte:
„Es fühlt sich wie nach Hause kommen an.“ Werder habe bei ihm immer einen sehr hohen Stellenwert gehabt.
Allein für diesen Plottwist hat sich der Wechsel schon gelohnt.
Arbeitstitel: Das wahre Gesicht der Sekte – ein Transfer legt die hässliche Fratze frei.
Wie schreibst du immer so schön, Grave? Sie lernen es einfach nicht.
Vielleicht auch deshalb, weil sie es gar nicht lernen wollen.
Denn dann müssten sie sich eingestehen, dass die große, glückliche HSV-Familie am Ende vor allem eines ist: ein Business.
Es sei denn natürlich, wir definieren „Familie“ nach Coppolas Der Pate.
Sie wollen nicht wissen, dass Lieblingsspieler XY selbstverständlich ein Söldner ist. Nicht einmal im abwertenden Sinne. Der Mann verdient sein Geld mit Fußball. Er leckt heute dieses Wappen, schwört morgen jenem Verein ewige Liebe und erzählt übermorgen, dass er noch nie eine solche Kurve erlebt habe.
Vereine verkaufen Gefühle, Spieler liefern die passenden Bilder dazu und Fans bezahlen Eintritt, Trikots und Mitgliedsbeiträge, um daran teilzuhaben.
Alle wissen, wie das Spiel funktioniert.
Nur eine Sorte Mensch besteht darauf, überrascht zu sein.
Sie wollen nicht wissen, dass auch im heiligen Volkspark am Ende nur kalter Profifußball gespielt wird.
Sofern man das dort mit etwas gutem Willen Fußball nennen möchte.
Dieser spezielle Menschenschlag möchte sich offenbar nach allen Regeln der Kunst bescheißen lassen. Er möchte in seine Traumwelt flüchten und der ohnehin nicht besonders erfreulichen Realität wenigstens für 94 Minuten entkommen.
Und diese 94 Minuten lassen sich wunderbar über die Woche verlängern.
Man empört sich über gegnerische Vereine.
Über gegnerische Fans.
Über ehemalige Spieler.
Über die eigenen Spieler.
Und mit besonderer Hingabe über ehemalige Fanlieblinge, sobald diese die erstaunliche Frechheit besitzen, ihren Beruf beim „Feind“ auszuüben.
Gestern noch „Ludo ❤️❤️❤️“, heute Verräter.
Nicht weil der Mensch sich geändert hätte.
Sondern weil das Trikot eine andere Farbe hat.
Und damit ist die Transformation der viel beschworenen „Familie“ zu einem wütenden Mob abgeschlossen.
Aber immerhin stärkt das die Gemeinschaft. Man hat Praktischerweise einen Verräter, über den man sich gemeinsam empören kann. Bis zum nächsten Verräter.
Das fördert den Zusammenhalt und festigt die blau-weiß-schwarzen Ketten, mit denen sich die Sektenjünger freiwillig und glückselig an ihre schöne kleine Parallelwelt fesseln.
Und jetzt haben die auch noch das Testspiel gewonnen!
Leute, die Saison kann doch nur richtig geil werden!
Letzten Endes ist es die Emotionalität, die Umsätze generiert. Es kann natürlich auch der Erfolg sein, aber den hat der HSV nicht. Also spielt man eben die andere Karte. Und da ist es letzten Endes egal, wie dumm und erfunden irgendeine Geschichte ist, wir leben in Zeiten, wo die dümmsten der Dummen auch Zugang zu den selben Medien haben wie die Intelligenten, und letzten Endes wird es genug geben, die aufgrund der Stories dann Trikots kaufen, Eintrittskarten etc.
Wenn die Spieler, die für den Verein keinen Nutzen mehr haben , davon gab/gibt es beim großen KSV ja reichlich, vom Hof gejagt werden, dann kräht kein Hahn denen hinterher. Da können sie u.U. noch so unfair behandelt worden sein. Wagt es aber einer zur norddeutschen Konkurrenz zu wechseln, dann ist der Teufel los. Es gab in den letzten Jahren so viele Spieler, die gegangen worden sind!!! Die waren doch alle “ Einer von uns“? Scheinbar wird es absolut nicht verstanden, dass es sowas nicht gibt! Selbst bei Amateuren ist es selten geworden. Aber was sollst du als Fan auch machen, an irgendwas musst du ja glauben, auch wenn es die größte Luftblase ist. Also schwafeln alle herum, wie nichts gutes: „ich wollte schon immer zum großen KSV, man spürt die Leidenschaft der Fans und umgekehrt“: „Er ist einer von uns, wir sind eine große Familie……..“ Fazit: Es werden Unsummen an Kohle ausgegeben, auf beiden Seiten, da ist nichts familiäres vorhanden, es ist ein brutales Geschäft und jeder der mitmacht hat selber Schuld.
Kurzer Exkurs zur Leichtathletik-EM: Schade für die ohnehin schon gute Bilanz des deutschen Teams, dass der rüstige Gambier Bakery Jatta, in the meantime known as Bakary Daffeh, dann doch nicht eingebürgert wurde. Er wäre in der allerdings wenig beachteten Spezialdisziplin „Arglosen-Zuschauern-die-Stadionwurst-aus-der Hand-flanken“ ohne Konkurrenz gewesen.
Ex-Juwel (in dem Fall könnte es passen) Boakye, der den HaSiVau ablösefrei – aber ohne Abfindung! – im Sommer verließ, hat im zweiten Jokereinsatz für Maritimo Funchal in der ersten portugiesischen Liga das Siegtor erzielt. Vielleicht sollte Mademoiselle Krueger die Baldé-Abermillionen direkt reinvestieren. Leicht verändertes Zitat: „Es ist unser Anspruch, die wenigen brauchbaren Talente zu verschenken, um sie nach kurzer Zeit oder auch im Spätherbst ihrer Karriere für viel Geld zurück zu holen und dann wieder in die 2.Mannschaft zu stecken.“ Was ist eigentlich aus dem Enkeltrick geworden? Der spielt ja nicht mal mehr in der Regionalliga.
Ich liebe diesen Blog!
Wird eine geile Saison.
Kommt jetzt Fabio Vieira oder doch Leon Goretzka? Hat jemand Infos? Frage für einen Freund.