Einfache Frage: Was macht man als professioneller Fußballklub, wenn die Saison vorbei ist, man die Klasse vorzeitig gesichtert und entsprechend Planungssicherheit hat? Richtig, man versucht sich im Vergleich zur abgelaufenen Saison zu verbessern. Der KSV weiß seit mehr als 3 1/2 Monaten, dass der erste Bundesliga-Spieltag am 28.08.2026 stattfindet und man dabei sein wird. Ferner wusste man seit Monaten, welche Spieler den Verein verlassen würden bzw. mit welchen Spielern man in Zukunft nicht mehr planen würde. Heute (Stand 17.08.2026) schauen wir uns den Kader an, schauen an, was man abgegeben und vor allem, was man sich dazugeholt hat, um sich, wie einleitend erwähnt, zu verbessern. 

Abgänge

Fabio Baldè (Einsatzminuten Saison 2025/26: 440)

Robert Glatzel (609)

Lukasz Poreba (2.835 für Elversberg)

Rotzfisch Königstiger (2.350)

Hannes Hermann

Noah Katterbach 

Aboubaka Sumohorror (135)

Willi Michelbierschiss (1.372)

Damion Downs, war geliehen (537)

Georgi Glubschaugenwilli, war geliehen (933)

Fabio Vieiria, war geliehen (2.217)

Luka Vuskovic, war geliehen (2.424)

Philip Ukulele, war geliehen (477)

 

Zugänge

Alphons Grönkohl (495), war vorher geliehen, nun gekauft

Martin Adelheid (2.441 in der zweiten fanzösischen Liga)

Goofy Kakao (2.222 in der zweiten Bundesliga)

Paris Dakar (2.085 in der zweiten englischen Liga)

Billard Nadir (588)

Sebastiaan Burnout (433)

 

Also schön. Fassen wir kurz zusammen: Man hat mit Vieiria und Vuskovic jr. die mit Abstand wichtigsten Spieler wieder abgeben müssen. Man hat mit Rotzfisch Königstiger  und Michelbierschiss zwei weitere Stammspieler ablösefrei ziehen lassen müssen. Man hat gesehen, wie gut man scoutet, betrachtet man die Leihspieler Downs, Ukulele und Glubschaugenwilli. Man hat mit Robert Glatzel eine der letzten Identifikationsfiguren an den VfL Wolfsburg verloren. Man verliert reichlich Bundesliga-Einsatzminuten und versucht sich zu verbessern, indem man was holt? Einen verletztungsanfälligen Dänen, der zuvor bei Bodo/Glimt, Rennes, Southampton und Genua gescheitert ist (mit 25 Jahren!). Eine französische Wundertüte aus der zweiten französischen Liga. Einen Nachwuchsspieler aus Braunschweig. Ein sambisches One hit Wonder, das gerade aus der zweiten englischen Liga abgestiegen ist. Einen Marokkaner, den sein früherer Verein nicht mehr haben wollte. Einen Belgier, der sich bei Leeds nicht durchsetzen konnte. Oder anders ausgedrückt: Der KSV verliert reichlich Qualität und versucht dies dadurch aufzufangen, indem man Spieler holt, die sich bei anderen Vereinen nicht behaupten konnten, die bei anderen Vereinen krachend gescheitert sind, weil man hofft, dass die sich in St. Ellingen irgendwie berappeln werden. Andere Vereine verbessern sich, indem sich Spieler holen, die sich auf vergleichbarem Niveau durchgesetzt haben, der KSV holt Hoffnung, dass es irgendwie klappen soll.

Und das Beste: Es ist nicht nur so, dass man ganz offensichtlich reichlich Qualität im Vergleich zur Vorsaison verloren hat, man hat noch nicht einmal einen Transfergewinn erwirtschaftet. Wenn ich als Klub schon sportliche Qualität verliere, muss ich doch zumindest die Kassen gefüllt haben, aber mitnichten. Glaubt man dem Märchen von den € 7 Mio. für Baldè, so steht man aktuell bei einer ausgeglichenen Transferbilanz, was bedeutet: Will ich nicht noch weiter absacken, muss ich gewaltig ins Minus geht, nur können die das überhaupt? Ist da überhaupt noch Geld vorhanden? Stand heute hat Klaus Kroster angesichts der frühen Planungssicherheit, der Erlös-Situation und des offensichtlichen Qualitätsverlusts beschissen gearbeitet.

Ach ja, desweiteren sollen noch die Spieler

Agyekum 

Pherai (871 für Elversberg)

Dompteur (1.138) und 

Tahiti (122)

den Verein verlassen.

Dafür plant man eine Bundesliga-Saison mit Daffeh auf der rechten Seite 😀 😀 😀 😀