Angesichts des Todes des Mannes, ohne den es den nach ihm benannten Werte Verein heute nicht mehr geben würde, muss man erstmal so dermaßen abgefuckt sein, um sich selbst zu feiern, sich selbst eine Bedeutung zu geben, die schon seit vielen Jahren nicht mehr existent ist…
Kühne sprach sich seinen Frust von der Seele – und das Abendblatt wurde landauf, landab zitiert. (Kampagnenblatt)
Ja, total geil, Schiller. Ihr wurdet zitiert. Ihr wurdet zitiert, weil Kühne so dämlich war, immer wieder auf euch Auftragsschreiber reinzufallen und weil er als gebürtiger Hamburger offenbar der Meinung war, dass Hamburger Abendblatt wäre seriös, ehrlich, unabhängig und objektiv. Die Tatsache, dass Kühne erst in seinen letzten Lebensjahren begriffen hat, aus welchem Holz ihr Schmierlappen geschnitzt seid, ist mehr als bedauerlich. Noch bedauerlicher ist allerdings, welche Selbstwahrnehmung bei den Herren Laux, Schiller, Jacobs, Walther und Co. vorzuherrschen scheint, sie korrespondiert so gar nicht mit der Realität, von der sich dieses Pack längst verabschiedet hat.
Und Klaus-Michael Kühne? Der sonst so emotionale Investor reagierte gelassen, wusste aber von nun an, mit wem er es zu tun hatte. Irgendwann wurde es allerdings auch Kühne zu bunt. Mit dem HSV – und auch mit dem Abendblatt. Dem Unternehmer war nicht entgangen, dass das Abendblatt seine emotionalen Wortbeiträge zwar dankbar aufgriff, sie aber durchaus kritisch einordnete. Als „schreibenden Killer“ bezeichnete er einmal den Autor dieser Zeilen. (Kampagnenblatt)
Wer es nicht selbst gelesen hat, wird es nicht glauben – das Kampagnenblatt hält sich selbst für „durchaus kritisch“ und Kühne kehrte den widerwärtigen Hofschranzen nur aus dem einen Grund den Rücken zu: Weil er „wusste, mit er es zu tun hatte“. Ernsthaft, noch mehr Satire kommt heute nicht mehr. Ausgerechnet diejenigen, die jeden Tag verzweifelt das Netz durchforsten, um irgendeinen Schnipsel zu finden, mit dem sie diesen Drecksverein in den Himmel heben können, die jeden Scheißdreck wie den Gewinn der Champions League abfeiern, die jeden blinden Gambier oder Sambier in die Nähe von Christiano Ronaldo labern, die grundsätzlich die Fehler bei DFB, DFL, NADA, WADA, dem Kölner Keller oder dem ugandischen Umweltministerium finden, die erklären nun, sie seien „durchaus kritisch“. Aber klar, kritisch seid ihr immer dann, wenn ihr den Auftrag bekommen habt, kritisch zu sein. Wie im Fall Bernd Hoffmann, im Fall Marcell Jansen, im Fall Thomas Wüstefeld, im Fall Stefan Kuntz oder dann, wenn ein ehemaliger „Unterschiedsspieler“ in Ungnade gefallen ist und zum Unterschiedstrinker mutiert. Oder wenn es ein ehemaliger „Fan-Liebling“ wagt, an der Weser anzuheuern, dann plötzlich könnt ihr nicht nur kritisch, dann könnt ihr mit eurem Kampagnen-Journalismus manipulativ werden. Das Selbstbild der vom Verein gekauften Hofschmierer ist derart krank und gestört, dass einem die Worte fehlen.
Anderes Thema…
Kennt jemand von euch Jan Paul van Hecke? Oder vielleicht Elliot Anderson? Wie ist es mit Ayyoub Buaddi? Auch nicht? Dann vielleicht Carlos Baleba? Okay, aber Morgan Rogers sollte ein Begriff sein, oder? Wenn nicht, dann geht es euch wie mir, ich habe von 98% dieser Spieler noch nie etwas gehört. Macht aber nichts, denn diese Gestalten wechseln für Transfersummen den Verein, die zum Teil den gesamten Etat eines Bundesligavereins repräsentieren. van Hecke geht für € 60 Mio. zu Tottenham, Anderson für € 135 Mio. zu ManCity, Buaddi wechselt ebenfalls zu ManCity, aber für „nur“ € 95 Mio. Mister Carlos Baleba, ein 22-jähriger, 1,79 m großer Mittelfeldspieler aus Kamerun geht für € 76 Mio. zu Manchester United und Morgan Rogers, der in der letzten Premier League-Saison in 37 Spielen 10 Tore erzielte, wechselt für € 138 Mio. zum FC Chelsea. Ihr findet das krank? Ich auch. Und deshalb ist das auch schon längst nicht mehr mein Sport. Der KSV schleudert sich gerade einen, weil es ihnen in einem heroischen Akt gelungen ist, den Unterschiedstrinker nach Anatolien zu verschenken und nur einen Teil des Gehalts weiterzahlen zu müssen und merkt immer noch nicht, um wie viele Lichtjahre er nicht nur international abgehängt wurde. Aber gut, damit, dass man als bevorzugte Transferziele ehemalige Knorpelpatienten und Kreuzbandopfer ausgemacht hat, hat man zumindest eine Marktlücke gefunden.
Ach ja, definiere „Sekte“. Wenn ein Verein einen Spieler mit einem Marktwert von € 2,5 Mio. und einem Vertrag bis 2027 hat, diesen verschenkt, ihm noch einen Teil seines Gehalts weiterzahlt und die größten Idioten dieses Planetens feiern diesen Deal, dann handelt es sich um einen geisteskranke Sekte.
Moin. Ich verstehe sowas nicht. Ich würde ihn als abschreckendes Beispiel bis zum Vertragsende auf die Tribüne setzen. Der FCB würde sowas machen, wenn einer meint er müsste sich wiederholt daneben benehmen. Im Resultat gibt es bei den Bayern solche Auswüchse nicht. Da es sowieso keine Ablöse für ihn gibt, wäre es gut investiertes Geld in Sachen Disziplin. Der HSV hat schon für viel weniger sinnvolle Sachen, viel mehr Geld ausgegeben. Z.B. Pyro-Strafen.
Hüpfer und Hofpresse fällt gar nicht auf, dass der KSV von diesen Scheich und Oligarchenmilliarden nie einen Cent abbekommt. Stattdessen muss jedes Jahr Klaus Kloster die Bückware mit Abfindungen loswerden und füllt die leeren Plätze mit Frührentnern auf. Die anderen Bundesligisten und auch Zweitligistern haben das Geschäftsmodell längst verstanden und transferieren ihre Ware für teils astronomische Summen ins Ausland. Steigt man ab wird die Gehaltsstruktur wieder zur Bürde, denn mit Trikots und Tickets lässt sich der Spass nicht finanzieren.
So einfach ist es ja nicht. Der HSV müsste dem Spieler ja ein Training auf professionellem Niveau anbieten. Dann läuft ein ausgemusterter Spieler jeden Tag auf dem Vereinsgelände rum – mit allen Problemen, die das in der Mannschaft und dem Umfeld auslösen könnte. Daher ist eine Trennung richtig. Dass der HSV vermutlich dafür noch Geld in Hand nehmen muss aber wieder einmal typisch. Der HSV selbst hingegen zahlt für einen Spieler ohne Zukunft in Nizza noch eine Ablöse in Höhe von 2 Millionen Euro, obwohl eine Trennung vom abgebenden Verein sehr gewünscht war.
Was Schiller da absondert, ist in jeder Hinsicht peinlich und zum Fremdschämen…Fernab vom Weltlichen.
Simon Braasch vom Fischeinwickelpapier muss irgendjemand mit Anlauf ins Gehirn gekackt haben.
Natürlich stellt so ein gekaufter Hilfsschreiber nicht einmal die Frage, warum die Vereine solche Spieler für diese Preise abgeben. Natürlich stellt er nie die Frage, wie diese lächerlichen Marktwerte zustande kommen. Natürlich fragt er nie,warum nicht andere (bessere) Vereine bei Spielern wie Paris Dakar oder Müffi, dem Geruchsgespenst zu gegriffen haben. Hauptsache, man kann auf billigste Art und Weise Propaganda betreiben.
Also wem es jetzt nicht auffällt, dem ist nicht mehr zu helfen!
Bei „bemerkenswerter Transferperiode“ ist mir der Kaffee aus den Nasenlöchern gekommen.
Offensichtlicher KANN Gefälligkeitsjournalismus nicht sein!
Aaaaalter….. 🤦🏼♂️
Wenn man denkt es geht nicht mehr noch dümmer wird man von diesen Schreiberlingen immer wieder aufs neue überrascht. Da aber die Leserschaft im Gleichschritt mit den Schreiberlingen mitverblödet fällt es niemandem mehr auf.
Diese Finanzdruiden, einfach Weltklasse!!
Bitte x Abfindungszahlungen, Handgelder, Beraterhonorare und die weiter Bezahlung von „transferierten“ aufgeben.
Ach + die Gehälter der Ausgesetzten Ötzi + Katterbach& Co
Sehr bemerkenswerte Monsterleistung. Weiter so.
In diesem Zusammenhang von SPAREN zu besprechen, ist ja schon Schwachsinn im Quadrat. Als hätte der HSV jemals in Erwägung gezogen, diese willkürlichen Marktwerte zu bedienen (der Fehler liegt ja schon darin, dass dort Spieler ohne gültigen Vertrag mit einem Marktwert geführt werden, obwohl sie zwingend ablösefrei sind). Nach der Logik hätte der HSV 46 Millionen Euro gespart, wenn er keine dieser Wundertüten verpflichtet hätte. Wen ich mir den Maserati für 200.000 Euro nicht kaufe, habe ich nichts gespart, weil ich mir die scheißkarre eh nicht leisten kann.
Ein geliehener Spieler hat für den aufnehmenden Verein überhaupt keinen Marktwert, da er ihm nicht gehört. Das ist lächerliche Spielerei für Menschen mit viel zu viel Zeit.
Das Beispiel ist fast richtig.
Der HSV hat aber einen Maserati gekauft der mit 150 Sachen an nen Baum gesetzt wurde, 200.000€ gezahlt und will sich jetzt damit brüsten das ein heiler Maserati ja 500.000 gekostet hätte. Abgesehen davon hatte man eigentlich nen Transporter für nen Umzug gesucht
Da hast du vollkommen Recht!
Beim KSV läuft alles so irre gut.
Und jetzt habe ich auch endlich gerafft, wie das gehen kann.
Man braucht die richtige Buchhaltung!
46 Millionen „Wert“ (haha) eingekauft, 13,5 Millionen bezahlt, zack, über 30 Millionen gespart.
Leute, ihr werdet es nicht für möglich halten, aber ich hab das heute auch mal versucht.
Es hat funktioniert!
Mal eben lässig mehrere Millionen gespart Millionen gespart.
Ich hab nämlich weder einen Ferrari noch eine Villa am Starnberger See oder so gekauft.
Mein Mann weiß noch nichts von unserem neuen Reichtum, aber ich bring`s ihm schonend bei.
KSV:
Dompé verschenkt und einen Teil des Gehalts weiterbezahlt?
Geld verloren?
Unsinn, no way! Man hat die Kosten gespart, die entstanden wären, wenn man ihn noch länger behalten hätte.
So geht das.
Spieler mit Kniekrawall weit unter angeblichem Marktwert bekommen? Schnäppchen!
Kroster, du Fuchs. Die hatte ja wirklich niemand anderer auf dem Schirm!
Wir sagen auch nicht weiter, dass offensichtlich niemand sonst bereit war, den angeblichen Marktwert für die neue Perle zu .
Und wenn das alles am Ende sportlich nicht funktioniert (waaaaas?!?!), wird vermutlich erklärt, wie viele Gegentore man gegenüber einer (hypothetischen) Mannschaft mit einem Gesamtmarktwert von 800 Fantastilliarden eingespart hat.
Aber wehe, jemand fragt, warum ein Spieler, der angeblich zehn Millionen wert ist, für zwei zu haben war.
Dann ist man schon wieder negativ, neidisch, verbittert, einsam, blablabla.
Der Witz ist halt auch recht simpel im Volkspark:
Man muss einfach aufhören, Ergebnisse an Ergebnissen zu messen.
Das Auftragsblatt führt Buch. Ein sehr schleimiges, fehlerdurchzogenes, komplett unlektorierbares Machwerk zwar, aber hey, das Publikum freut sich auf eine richtig geile Saison!
(Ist die Flunder ins Koma gefallen, Mongo-Tom ausgewandert oder was ist los? Wird langsam langweilig. Haut mal Nachschub raus. ✌🏼)
Ist der Boy mit dem Bafög durchgebrannt und tauscht sich mit Conny über das Thema Enttäuschungen aus?
Berauscht von seinem Nachruf lässt 3F ihn bis Weihnachten stehen.
Na, dann kann ja nichts mehr schiefgehen, wenn Alki Hamann das so sieht