Transferausgaben der europäischen Top-Ligen (Sommer 2026)

 

  • Premier League (England): ca. 4,1 Milliarden Euro
  • Serie A (Italien): ca. 1,16 Milliarden Euro
  • Bundesliga (Deutschland): ca. 783 Millionen Euro
  • La Liga (Spanien): ca. 755 Millionen Euro
  • Ligue 1 (Frankreich): ca. 605 Millionen Euro

 

Englands Dominanz: Die Premier League gab allein im Sommer mehr Geld für Transfers aus als die übrigen vier großen europäischen Ligen zusammen

 

Es gab mal eine Zeit, da musste man etwas leisten, bevor man reich wurde. Da musste man schlau sein, besser sein als die Anderen, um sich durchzusetzen. Da musste man Gelder, die man ausgeben wollte, erstmal durch harte Arbeit verdient haben. Diese Zeiten sind vorbei. Heute haut die Premier League allein € 4,1 Milliarden dafür raus, dass Spieler A in Zukunft für einen anderen Verein spielt. Ich kann mich noch gut an den Tag erinnern, als der erste Lizenzspieler den Verein für mehr als eine Million D-Mark wechselte, es war eine Sensation, der absolute Wahnsinn. Roger van Gool kam aus Brügge zum 1. FC Köln. Was damals eine Rekord-Ablösesumme war, ist heute die Hälfte des Gehalts eines Stolperjochens wie Daffeh. Nun, es ist nicht mein Geld, insofern können die Sportswasher mit ihrer Kohle aus Dubai, Katar oder von wo auch immer machen, was sie wollen, aber wie kann es eigentlich sein, dass es diesen sogenannten „Fans“ egal ist.

 

Denn hat sich ihr Gehalt, ihr Einkommen in den letzten 40 Jahren verzigfacht? Mit Sicherheit nicht. Während man früher mit einer Schülerkarte für 5 D-Mark in die Westkurve kam, muss man heute das 20-fache abdrücken, aber ist der Fußball 20 Mal besser geworden als damals? Schon klar, Opa erzählt vom Krieg, aber mir ist es das nicht wert, wenn ich für den Besuch eines Spiels zwischen Kühnes Werte Verein und Paderborn mit 4 Personen lockere € 250 auf den Tisch legen muss und dann sowas sehe.

 

 

 

Ach ja, die zweite englische Liga, die EFL Championship, hat in der abgelaufenen Transferphase insgesamt € 455,4 Mio. ausgegeben, also etwas weniger als die erste Liga des Vize-Weltmeisters Frankreich. Und das soll gesund sein?