Nichts auf der Welt kotzt mich mehr an als Scheinheiligkeit, Geheuchel und gesteuerte Lügenmärchen, um die eigene Legende zu entwickeln, um die persönlichen Ziele zu erreichen, um Gegner der eigenen Ideologie mundtot zu machen und sie zu diskreditieren. Meine Oma hat immer gesagt: „Wer austeilt muss auch einstecken können, die Tür schwingt zu beiden Seiten“, aber das gilt nicht für den verlogensten und heuchlerischsten Verein Deutschlands, der bei jeder sich bietenden Gelegenheit von „Werten“ labert, diese Werte aber weder formuliert noch vorlebt. Ganz im Gegenteil, Menschen, langjährige Mitglieder, werden mit Stasi-Methoden von den SA-Schergen des Ultra-gesteuerten Vereins verfolgt und drangsaliert. Während man sich über Formulierungen echauffiert, die den „Werten“ von Kühnes Werte Verein nicht entsprechen, werden verbrannte Polizeiuniformen und ständige ACAB-Plakate locker akzeptiert, obwohl die Verursacher namentlich bekannt sind. Noch heftiger: Das Prügeln von Fans des eigenen Vereins wird vom Klub selbst gedeckelt, die gestörte (und verbotene) Pyroshow vom Verein teilweise bezahlt. Man hat es geschafft, einen vorbestraften Gewalttäter zum Präsidenten des Gesamtvereins zu putschen, die Ultras meinen inzwischen bestimmen zu können, wer oder was die tropfende Volksparkruine mieten darf.

 

 

 

Nachfolgend eine chronologische Übersicht dokumentierter Gewalt-, Hooligan-, Pyro- und Polizeivorfälle rund um Teile der HSV-Fanszene. Die Auflistung bezieht sich ausdrücklich nicht auf die Gesamtheit der HSV-Anhänger.

 

  • 12.05.2018 – HSV – Borussia Mönchengladbach.Beim ersten Bundesliga-Abstieg zündeten HSV-Anhänger massiv Pyrotechnik und warfen bzw. schossen Feuerwerkskörper auf den Rasen. Das Spiel konnte erst nach einem größeren Polizeiaufmarsch beendet werden.
  • 16.09.2019 – FC St. Pauli – HSV. Massiver Pyroeinsatz beim Stadtderby. Feuerwerkskörper flogen aus dem HSV-Gästeblock auf das Spielfeld; auch der Beginn der zweiten Halbzeit verzögerte sich.
  • 2019: Bei den Auswärtsspielen unter anderem in Magdeburg, Bochum und Chemnitz kam es zu Blockstürmen durch HSV-Ultras, die für diese Bereiche (dort hatten HSV-Fans Sitzplätze) keine gültigen Eintrittskarten hatten. Überfüllte Sitzplatzbereiche und Konflikte untereinander warendie Folge. Unter Androhung von Gewalt haben einige HSV-Fans u.a. auch Kinder das Stadion noch vor dem Anpfiff verlassen, die ihre Sitzplätze nicht einnehmen konnten. Infolgedessen wurde zwischen der Fanbetreuung und den Ultras (in Person Köncke) beschlossen, dass es erst eine freundliche Ansprache mit der Chance auf freiwillige Räumung geben muss, bevor andere HSVer von ihren bezahlten Plätzen geprügelt werden. Bei einem Heimspiel im Volksparkstadion wurde der Block 28B von den Ultras gestürmt, um sich den für den A-Rang angekündigten Kontrollen zu entziehen.
  • 15.05.2022 – Hansa Rostock – HSV. In der Halbzeitpause kam es zu einem wechselseitigen Pyrobeschuss zwischen Rostocker und Hamburger Anhängern. Der DFB bezeichnete das Werfen bzw. Abfeuern von Pyrotechnik in Menschengruppen ausdrücklich als mögliches kriminelles Unrecht bzw. gefährliche Körperverletzung.
  • 16.09.2023 – Mannheim Hauptbahnhof. Größere Auseinandersetzung zwischen HSV- und BVB-Anhängern. Noch Monate später liefen Ermittlungen gegen zahlreiche Beteiligte. Im Februar 2024 wurden bei der Großkontrolle in Bergedorf weitere Tatverdächtige identifiziert.
  • 17.02.2024 – Hansa Rostock – HSV: Angriff auf Imbiss. HSV-Fans griffen in der Halbzeitpause einen geöffneten Imbissstand im Gästeblock an. Der Stand wurde zunächst mit Pyrotechnik beworfen, anschließend geplündert und verwüstet. Ein Mitarbeiter erlitt eine Kopfplatzwunde, zwei weitere Knalltraumata. Ermittlungen wegen schweren Landfriedensbruchs. Nach dem Spiel kam es am Rostocker Hauptbahnhof außerdem zu Angriffen von HSV-Anhängern auf Polizeibeamte, unter anderem durch Flaschenwürfe.
  • 17./18.02.2024 – Großkontrolle Hamburg-Bergedorf. 855 HSV-Fans wurden auf der Rückreise aus Rostock durch rund 400 Einsatzkräfte kontrolliert. Hintergrund waren unter anderem die Rostocker Vorfälle sowie die Ermittlungen zur Auseinandersetzung mit BVB-Fans in Mannheim. 31 Tatverdächtige wurden bei dieser Maßnahme ermittelt.
  • 25.02.2024 – HSV – SV Elversberg. Anti-Polizei-Choreografie in der Nordtribüne mit unter anderem „Kein Freund – kein Helfer – ACAB – Ganz Hamburg hasst die Polizei“. Wenige Tage später wurde das Volksparkstadion im Rahmen von Ermittlungen durchsucht.
  • 03.03.2024 – HSV – VfL Osnabrück. Im HSV-Block wurde das Hemd einer Polizeiuniform verbrannt. Der HSV bestätigte den Vorgang und erklärte selbst, damit sei eine Grenze überschritten worden. 03.05.2024 – HSV – FC St. Pauli. Massiver Pyroeinsatz beim Stadtderby. Nach Spielende verbrannten HSV-Anhänger St.-Pauli-Fanutensilien. Zwei Zuschauer erlitten Brandverletzungen, eine weitere Person eine Rauchvergiftung. DFB-Strafe gegen den HSV: 130.600 Euro.
  • 18.01.2025 – Angriff auf Köln-Fans auf St. Pauli. Mehr als 150 teilweise vermummte HSV-Fans standen nach Polizeiangaben im Verdacht, feiernde Köln-Fans vor einer Lokalität in der Friedrichstraße angegriffen zu haben. Der HSV erklärte selbst, unter den Angegriffenen hätten sich offensichtlich harmlose Anhänger, darunter Frauen und ältere Menschen, befunden.Im Juli 2025 vollstreckte das LKA 19 Durchsuchungsbeschlüsse. Die Strafverfahren richteten sich gegen 22 namentlich identifizierte HSV-Fans wegen des Verdachts auf schweren Landfriedensbruch und gefährliche Körperverletzung.
  • 03./04.05.2025 – ICE auf der Rückreise aus Darmstadt. Eine Gruppe HSV-Fans soll gewaltsam versucht haben, das Bordbistro eines ICE zu stürmen, um an Getränke zu gelangen. Zugpersonal wurde laut Bundespolizei körperlich angegangen, massiv bedroht und beleidigt und schloss sich zu seinem Schutz ein. Der Zug wurde in Hannover gestoppt; mehrere Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.
  • 10.05.2025 – HSV – SSV Ulm. Nach dem Bundesliga-Aufstieg stürmten mehr als 1.000 HSV-Fans den Platz. 44 Menschen mussten medizinisch versorgt werden. Dieser Vorfall war keine Hooligan-Auseinandersetzung, zeigt aber die erheblichen Sicherheitsrisiken unkontrollierter Massenbewegungen.
  • 04.12.2025 – S-Bahn Sternschanze/Dammtor. Nach Auswertung von Videoaufnahmen korrigierte die Bundespolizei ihre ursprüngliche Darstellung: Ein 34-jähriger Fahrgast wurde nach damaligem Ermittlungsstand von mehreren HSV-Fans gewaltsam aus dem Waggon gezogen und anschließend mit Tritten und Schlägen angegriffen. Gegen mutmaßliche HSV-Täter wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.
  • 23.01.2026 – FC St. Pauli – HSV. Im HSV-Fanbereich wurden 73 Bengalische Feuer, mindestens 106 Blinker, elf Rauchkörper und drei Knallkörper gezündet. Die zweite Halbzeit begann wegen der Rauchentwicklung fast sechs Minuten verspätet. Rechtskräftige DFB-Geldstrafe: 253.000 Euro.
  • 21.03.2026 – Borussia Dortmund – HSV. Vor dem Spiel wurden HSV-Fans von Dortmunder Gruppen unter Gewaltandrohung Fanartikel abgenommen. Nach Spielende stiegen die HSV-Gästefans laut Polizei zunächst friedlich in ihre Reisebusse. Eine rund 300 Personen starke, überwiegend vermummte und als gewaltbereit eingestufte Dortmunder Gruppe stoppte die Busse, bewarf sie mit Warnbarken und Glasflaschen und versuchte, die Türen gewaltsam aufzureißen. Anschließend kam es zu wechselseitigen Körperverletzungen und Landfriedensbrüchen aus beiden Fanlagern. 16 Tatverdächtige wurden zunächst festgenommen. Bei zwei später gestoppten Bussen wurden die Identitäten von 136 Insassen festgestellt. Insgesamt leitete die Polizei 34 Strafverfahren ein. Zusätzlich stellte der DFB im HSV-Gästeblock 48 Bengalische Feuer, 84 Blinker, zehn Rauchkörper, acht Sprühstifte und eine Rakete fest. Rechtskräftige DFB-Strafe: 153.000 Euro.
  • 18.04.2026 – Bahnhof Buchholz. Drei HSV-Anhänger gerieten auf der Heimreise vom Derby mit anderen Fahrgästen eines Metronom-Zuges aneinander. Ein Geschädigter soll mehrfach ins Gesicht geschlagen worden sein, eine weitere Person wurde durch eine geworfene Bierdose am Kopf verletzt. Bei der Polizeikontrolle kam es außerdem zu Widerstand; Pfefferspray wurde eingesetzt. Ermittlungen unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstands.
  • 25.04.2026 – HSV – TSG Hoffenheim. Mindestens 50 Pyroartikel vor dem Spiel und weitere 46 zu Beginn der zweiten Halbzeit. Der Wiederanpfiff verzögerte sich um knapp sieben Minuten. DFB-Strafe: 119.000 Euro.
  • 22.08.2026 – Hamburg-Klein Flottbek. Besonders bemerkenswert: Der HSV spielte an diesem Tag überhaupt nicht. Trotzdem versammelten sich am S-Bahnhof Klein Flottbek nach Medienberichten rund 150 als gewaltbereit beschriebene HSV-Hooligans. Sie wollten offenbar zum DFB-Pokalspiel Lüneburger SK Hansa – Werder Bremen am Millerntor fahren.Die Polizei ging von einer wahrscheinlichen gewalttätigen Auseinandersetzung mit Werder-Anhängern aus, verhinderte die Weiterfahrt, räumte den Bahnhof und der S-Bahn-Verkehr wurde zeitweise beeinträchtigt. Eine Schlägerei konnte dadurch verhindert werden.

 

 

Hinzu kommen über Jahre immer wieder erhebliche DFB-Strafen wegen Pyrotechnik. Allein einige Beispiele:

 

2022: 72.200 Euro

 

2023 Stadtderby: 164.280 Euro

 

2023 Relegation: 27.200 Euro

 

2023 St. Pauli: 92.850 Euro

 

2024 Stadtderby: 130.600 Euro

 

2025 Hertha/Münster/Schalke: 123.180 Euro

 

2025 Stadtderby: 118.000 Euro

 

weitere acht Fälle 2025 zusammen: 503.400 Euro

 

2026 St. Pauli: 253.000 Euro

 

2026 Dortmund: 153.000 Euro

 

2026 Hoffenheim: 119.000 Euro

 

Dabei muss selbstverständlich zwischen reinem Pyroeinsatz und tatsächlicher körperlicher Gewalt unterschieden werden. Die Chronik zeigt aber eine auffällige Kontinuität: wiederholte massive Pyrotechnik, gefährliche Pyrohandlungen, Angriffe auf gegnerische Fans und Unbeteiligte, Gewalt im öffentlichen Verkehr sowie organisierte bzw. von der Polizei als gewaltbereit eingestufte Gruppen. Die große Mehrheit der HSV-Fans ist daran nicht beteiligt. Gerade deshalb stellt sich aber die Frage, weshalb ein offenbar überschaubarer und zum Teil polizeilich bekannter Personenkreis über Jahre immer wieder derartige Vorfälle verursachen kann, ohne dass es gelingt, das Problem nachhaltig einzudämmen.

Noch mehr Werte?

Königsdörffer erzählte jetzt der „Allgemeinen Zeitung“, dass er über ein Jahr lang massiv mit Hass-Nachrichten überzogen wurde: „Ich hatte zuvor ein wenig überlegt, ob ich es wirklich machen soll. Ich wollte es auch davon abhängig machen, ob gegen mich gepfiffen wird. Hauptgrund war, dass ich ein Jahr lang wöchentlich bis täglich Nachrichten erhalten habe, in denen mir der Tod gewünscht wurde oder jede denkbare Verletzung.“ Darunter seien auch rassistische Beleidigungen gewesen. Selbst seine Familie wurde hineingezogen: „Es waren rassistische Beleidigungen dabei, Beleidigungen gegen meinen Cousin, der gestorben ist, gegen meine Eltern. Das war dann einfach auch eine Reaktion darauf. Königsdörffer zeigt sogar einen Screenshot einer solchen Nachricht. Der Text darin erschreckend: „Du elendiger ungewollter Dauerasylant. Zu schlecht, gegen einen Oberligisten zu scoren, aber die viel zu dicke Oberlippe riskieren. Du wirst genauso untergehen, wie dein ganzes Volk, du Dritte-Welt-Nationalspieler. Möge dich der Gegenverkehr beim Überholen treffen.“ Dass die Hass-Nachrichten am Ende sogar eine Rolle bei seinem Abschied aus Hamburg gespielt haben könnten, schließt Königsdörffer nicht aus: „Möglicherweise hat das auch eine Rolle gespielt – aber vielleicht eher unterbewusst.“ Sein Jubel war also mehr als nur Schadenfreude gegen den Ex‑Klub. Für Königsdörffer war er offenbar auch eine Reaktion auf ein Jahr voller Hass und persönlicher Angriffe.

Zur Erinnerung: Zum Zeitpunkt der Hassnachrichten war Königstiger noch Spieler der KSV-Sekte.

Jetzt wieder möglich – spenden via Paypal

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