Wie heißt es doch so schön? „Reden ist Silber, Planung ist Gold“.
Vor der Saison…
Der Sky-Experte fiebert schon seit vier Jahrzehnten mit dem HSV mit. Die HSV-Fans werden sich vor allem freuen, wenn seine Prognosen zur neuen Saison („Der HSV wird eine stabilere Saison spielen als im vergangenen Jahr“) und zum Spiel bei Borussia Dortmund am Sonnabend („Ich tippe auf ein 2:2“) in Erfüllung gehen. (Die Rede ist von Alkoholix Didi Hamann)
Es war ein großes Finale nach drei Monaten Transferphase. […] Mit Fabio Vieira hat der Club die Kirsche auf der Sahne geholt. Aber auch mit den Last-minute-Transfers von Zakaria El Ouahdi und David Möller-Wolfe haben ‚Chefkoch‘ Claus Costa und die HSV-Verantwortlichen zwei späte Ausrufezeichen gesetzt. […] sieben weitere Neuzugänge, die den Gesamtmarktwert des HSV-Kaders wieder deutlich erhöht haben. (Kampagnenblatt)
Volles Haus, ausverkaufter Volkspark und ein starker Transfersommer: Vor dem Bundesliga-Auftakt gegen Mainz 05 herrscht beim HSV eine gesunde Euphorie. (Der Bundesliga-Auftakt fand übrigens eine Woche zuvor beim 0.2 in Dortmund statt. Die Red.) Eigentlich braucht es gar nicht viel mehr, um zu erklären, warum die Vorfreude auf dieses Spiel gegen Mainz 05 riesig sein darf. Und trotzdem fühlt sich dieser Saisonstart für mich noch einmal etwas anders an. Denn ich gehe mit einem verdammt guten Gefühl in diese Spielzeit 2026/27. Sondern weil ich den Eindruck habe, dass dieser Verein in diesem Sommer sehr vieles genau so gemacht hat, wie man es sich seit Jahren gewünscht hat: gezielt, wirtschaftlich nachvollziehbar, mit Entwicklungspotenzial – und trotzdem mit sofortiger Qualität. Und an dieser Stelle muss man auch mal jemanden loben, den wir im vergangenen Jahr noch deutlich kritisiert haben: Claus Costa. Was der HSV in dieser Transferperiode auf die Beine gestellt hat, verdient Anerkennung. Und wenn die Entwicklung auch nur halbwegs so verläuft, wie man es sich beim HSV erhofft, dann dürften einige der Neuzugänge ihren aktuellen Einkaufswert relativ schnell deutlich übersteigen. Mit Ausnahme eines jungen Perspektivspielers wie Amoako, bei dem es völlig normal ist, dass er nicht sofort im Mittelpunkt stehen muss, sehe ich bei den Neuzugängen vor allem Spieler, die dem HSV unmittelbar zusätzliche Qualität geben können. Mehr Breite, mehr Konkurrenz, mehr Möglichkeiten. Und genau das braucht eine Mannschaft, die sich in der Bundesliga etablieren möchte. (Münchhausen Scholz)
Fakten nach dem 3. Spieltag
- 0 Punkte
- 0:12 Tore
- Tabellenplatz 18
- Platz 18 in der Tabelle der Laufleistung (im Schnitt 113,41 km) Spitzenreiter ist Bayern München (123,34 km)
- Torschuss-Verhältnis nach 3 Spieltagen: 26:56
Nach dem 3.Spieltag…
„Das habe ich den Jungs vor dem Spiel auch gesagt, dass mir eine Sache heute ganz wichtig ist und das ist, dass man ein anderes Gesicht zeigt von der Art und Weise wie wir auftreten, wie wir Fußball spielen, wie wir für unser Trikot und unsere Fans, die uns heute fantastisch unterstützt haben, auftreten. Das habe ich gesehen. Das hört sich beschissen an nach einem gleichen Ergebnis, nach einem 0:5, was sehr wehtut.“ (Doofy Gilmore)
„Wir stehen brutal zusammen und das ist in dieser Phase extrem wichtig.“ (Andere Version von „Wir bleiben bei uns“. die Red.) (Doofy Gilmore)
„Ich nehme sie sehr fokussiert, analytisch und rational wahr“ (Klaus Kroster)
„einige Phasen, auf denen man aufbauen kann – auch wenn das nackte Ergebnis natürlich anders ist.“ (Klaus Kroster)
„Wir stehen nicht für Kurzschluss- oder Alibi-Aktionen. Da muss keiner denken, dass wir in der nächsten Woche jetzt irgendwas Außergewöhnliches machen.“ (Klaus Kroster)
„Zerfleischt uns gerne, aber kaputt kriegt man uns nicht.“ (Werte-Kapitän Bimbo Romburg)
„Wir waren viel besser heute. Dabei bleibe ich, dahinter werde ich auch stehen. Wir haben uns wieder selbst ein paar Tore reingehauen.“ (Werte-Kapitän Bimbo Romburg)
„Es war ganz anders als gegen Mainz. Die Energie war anders, die Präsenz von uns war komplett anders, der Zug zum Tor war anders. Deswegen war das schon ein anderes Gesicht, das wir gezeigt haben.“ (Frodo Feuer Hernandes)
Das geringe Ausmaß an Selbstkritik, einem verbalen Weckruf oder deutlich sichtbaren Signalen ist für einen Profiverein, bei dem es am Ende um eine Menge Geld geht, wirklich erstaunlich. Die Wohlfühloasen – Vibes ziehen sich dort durch alle Ebenen.
Was spricht denn dagegen, dass z.B. Spieler, Coach oder Funktionäre sich mal hinstellen und sagen: „Das war ein weiterer harter Schlag. Wir können so nicht weitermachen und ich erwarte von jedem (wirklich jedem, inklusive mir selbst), sich ernsthaft Gedanken darüber zu machen, wofür er hier bezahlt wird und was er dazu beisteuern kann. Wer glaubt, dem nicht gewachsen zu sein, muss jetzt beiseite treten“.
Wäre der HSV die Titanic: das Vorschiff steht bereits komplett unter Wasser, aber man betont, dass im Rauchsalon gerade eine neue Flasche Brandy aufgemacht wurde und der immerhin wesentlich besser schmeckt als der bisherige.
Dafür müsste man die Größe haben zuzugeben, dass man vorher Irrtümer begangen hat. Und das ist nicht vorgesehen.
Die brutale Wahrheit ist, dass die üblichen Quatschköppe schon jetzt so verzweifelt sind, dass sie sich an kleinen Verbesserungen hochzuziehen versuchen. Verbesserungen gegenüber einem 90minütigen Komplettversagen wohlgemerkt. Und zwar gegen einen angeschlagenen Gegner, der unter der Woche selbst aufgezeigt bekommen hat, wo er (international) steht. Der Smutje hat gekocht, aber für Abstiegskampf nach einem falschen Rezept. Wenn die Innenverteidigung das Fleisch des Hauptgangs ist, hat er ein zähes, knorpeliges Stück erwischt, dafür hat er eine paar feine Beilagen erwischt, die aber das Essen auch nicht retten können, weil sie nicht aufeinander abgestimmt sind.
Die Propaganda hat den Sommer über dominiert, wie so oft, und wird jetzt von der Realität eingeholt.
Zwei Wochen vor dem 0:12 war Claus Costa noch der Mann, der den HSV perfekt aufgestellt hat. Vieira die Kirsche auf der Sahne, El Ouahdi und Wolfe die späten Ausrufezeichen, der Kader endlich zu Höherem berufen. Abendblatt und MOPO haben das nicht hinterfragt, sie haben es unkritisch weitererzählt und verstärkt. Sky hat fleissig Propaganda verbreitet. Hamann tippte auf eine stabilere Saison und in Dortmund auf 2:2. Dann kamen Mainz und Leipzig, und dieselben Leute reden plötzlich von Prozess, von einem anderen Gesicht und davon, dass man zusammenstehen müsse.
Die Fähnchen flattern im Wind, mal wieder.
Ein Experte, der einen Kader zur Mittelfeldmannschaft erklärt, bevor die Leute wenigstens 5 gemeinsame Trainingstage hatten, ist kein Experte. Der schaut nur auf Ablösen, WM-Teilnahmen und Namen von abgebenden Vereinen. Der recherchiert nicht, ob die Spieler zueinander passen oder warum man sie überhaupt als HSV bekommen hat. Und wenn dann 0:5 auf der Anzeigetafel steht, kommt nicht die Einsicht, dass die Prognose falsch war. Es kommt der Hinweis, es sei noch zu früh. So kann man nie danebenliegen. Man verschiebt nur den Termin, an dem man recht haben wollte.
Der Kader selbst ist das beste Argument dafür, wie falsch alle Jubelperser lagen. Über dreißig Millionen, und nach drei Spielen kein Punkt, kein Tor, zwölf Gegentore. Rechts eine Deadline-Day-Schiene aus Genk, links eine Leihe aus Wolverhampton, im Zentrum ein für neun Millionen fest geholter Arsenal-Rückkehrer der kaum spielt und nicht fit ist, vorn zwei Stürmer, die günstiger waren als ihr früherer von Fanboy zusammengestümperter Marktwert und bisher genauso viel getroffen haben wie der Rest, nämlich gar nicht. Dazu ein Ex-Stürmer und König im Anlaufen, der von HSV-Fans soviel Hass abbekommen hat (neue HSV-Familie?), dass sich alles bei ihm in dem Moment entlädt, in dem er ein Tor im Volkspark schießt. Und hinter dem nicht-fitten „Königstransfer“ ein Leih-Abwehrchef, der schon wieder fehlt. Costa kann genau eins sehr gut: Millionen verbrennen. Und im Winter geht es ganz sicher weiter….
Und ja: Wenn Spieler so viel kosten und nicht funktionieren, ist das schlechte Arbeit. Punkt. Wer drei Monate weiß, dass er in der Liga bleibt, und die teuersten Teile erst am 1. September über den Platz schickt, hat nicht klug verhandelt. Der hat die Vorbereitung verschenkt. Hinterher zu sagen, gegen uns sei es zu einfach Tore zu schießen, ist keine Analyse. Das ist die Beschreibung des eigenen Sommers.
Am peinlichsten ist die Nummer mit dem Nachwuchs. Louis Lemke, 16, jüngster Profi, jüngster Torschütze, „Gesicht des Hamburger Wegs“, NLZ ganz groß. Pokal in Verl: Tor. In Dortmund fast durchgespielt. Gegen Mainz und in Leipzig: Bank, weil der Norweger da war und der Kader umgebaut werden musste. Förderung sieht anders aus. Förderung hieße, dass der Junge, den man großgezogen hat, wenigstens dann spielt, wenn der Plan A mit 0:5 untergeht. Stattdessen gibt’s im August die Hymne aufs Talent und im September den Import auf derselben Position. Das ist kein Weg. Das ist ein Werbespot, der endet, sobald Geld da ist.
Nandja durfte in Leipzig von Beginn an – und war Teil der nächsten Packung. Auch das ist keine Nachwuchsarbeit. Das ist Verlegenheit, weil Bornauw fehlt.
Unterm Strich bleibt ein Verein, der im Sommer Geschichten verkauft hat und im September Durchhalteparolen. Transfergott, Expertenblick, Hamburger Weg: Alles hielt genau so lange, bis der Ball rollte. Seitdem erklärt dasselbe Personal, warum man trotzdem verlängern soll, warum die Einkäufe trotzdem stimmen und warum drei 0:5 noch nichts über die Arbeit sagen. Doch. Genau darüber sagen sie etwas. Nur will es keiner aufschreiben, der den Sommer mitgebaut hat.
*“Nur will es keiner aufschreiben, der im Sommer an der Legende mitgebaut hat“ muss es natürlich heißen.
Dafür gibt es ja mich
Zum Glück!
Wo ist der „Like“-Button😉?
Bist Du etwa der aus dem HSV24 Kommentarbereich?
@Serioeser Kritiker … nope
Ganz toller Kommentar der die diversen Defizite beim KSV trefflich abbildet. Es geht viel mehr um die Show und das Verkaufen von Jubelmeldungen für das Hüpfervolk als um den sportlichen Erfolg. Paradebeispiel dafür das heutige „Show-Training“ zum Einstand von Vuskovic, welches aber nach knapp einer Stunde auch wieder beendet war.
Und genau hier sieht man das der Trainer-Novize Polzin komplett überfordert ist, man steht nach 3 Spieltagen schon wieder auf dem letzten Platz in punkto Laufleistung, gibt aber anstatt zu trainieren mehr frei und hält noch knapp einstündige Showeinheiten ab. Im Prinzip müsste jeder Tag genutzt werden um die mehr als offensichtlichen Defizite in Sachen Laufleistung, Taktik, einstudierte Spielzüge, Standards, etc. zu verbessern.
Erbärmlich natürlich auch das es im Vorstand Sport niemanden gibt der diese Defizite erkennt und dementsprechend mit Nachdruck anspricht.
🤡 Timmy war ja heute auch vor Ort, da konnte man sich doch ganz lieb drücken , über die sportlichen Mißerfolge austauschen und seinem ausgegebenen Motto: Liebe ist wichtiger als Erfolg frönen.
Das ist nur der HatSchonVerloren im Jahre 2026, mit einem Wort nur zum Fremdschämen.
Huwer Baby schon beim Friseur? Damit es heute auch schöne Bilder werden.
Ein paar markiege Worte und die Orks hüpfen im Tackt und Feiern den Verurteilten.
Wen interesseren da noch Punkte und Tore.
Um 15 Uhr steht die Welt still…
0:12 sieht schlecht aus klar, aber es hätte ja auch 0:8 stehen können, wenn die Blackouts nicht gewesen wären! Daher sollte man brutal bei sich bleiben und Frau Krüger den kompetenten Trainer aus der Kurve und sein Team (sonst schnappt uns noch einer den Favre weg!) langfristig an die Elbe binden. Vielleicht bekommt man ja auch Baka wieder fit und in zwei Monaten ist die Abwehr eh wieder bockstabil. Nach Köln ist sowieso Länderspielpause, da kann man auch noch an Abläufen feilen. Also, ich glaube noch immer an eine geile Saison und denke, dass der HSV mittelfristig Lust auf mehr machen wird.
Aber ihr denkt das nicht, oder? 😉
Wann thematisieren die selbsternannten Mitglieder der HSV-Familie eigentlich die Nichtberücksichtigung von HSV-Legende und Publikumsliebling Bakary „Kanu-Cross“ Jatta Daffeh?
Gleichzeitig kommt das nachträgliche Wirken von JB einfach zu kurz.
Im Moment muss man sich darauf konzentrieren, Kloppo klarzumachen, dass Remberg einer für die Nationalmannschaft ist. Danach muss man mal gucken, wie man Atomtalent Lemke da reingelobt bekommt, und dann ist auch wieder Zeit für Baka!
Voller Enttäuschung gerade N3 eingeschaltet, keine Liveübertragung , wofür Zahl ich Gebühren, unverschämt. Nur der KSV/ 44 / Dopovic for ever!
Anbei: Der große KSV hat für diese Saison wiedermal fast die Hälfte der letzten Truppe wegrasiert. Die Player der letzten Saison, sofern zur Verfügung, hatten immerhin das Niveau um Platz 15 mitzuspielen. Nachdem nun alle Ungeliebten ((Wir sind eine Familie) endlich weg sind oder über ihren Status Bescheid wissen, startet das Projekt 26/27. Wiedermal meint die Führung zu wissen, dass nur gut bezahlte Söldner die Zukunft sichern. ( NDFInfo berichtet gerade voll enthusiastisch aus der DopovicRuine, natürlich kritiklos ) Die Kieler Gang Timmie, Schneidezahn und Frl. Schönschlau sind auch vor Ort. Das die Neuen sich untereinander evtl. auch nicht grün sind, wird unwissentlich vermieden, ebenso die Launen der Ausgebooteten! Zur Absicherung gegen alle Widrigkeiten haben sie ja ein Trainerteam, das vor Erfahrung nur so strotzt. Nur der KSV!
Neben Walter, Schonlau und Meffert waren auch der ehemalige Co-Trainer Filip Tapalović, OMR-Gründer Philipp Westermeyer und der kroatische Generalkonsul Kristijan Tusek in der Loge des Stadions dabei. Und natürlich saßen auch seine Eltern Sanja und Daniel sowie Marios Freundin Barbara auf der Tribüne. Dazu gesellten sich die Aufsichtsräte Michael Papenfuß und Henrik Köncke sowie Vorstand Eric Huwer.
Hurra, da isser wieder. Nach Niederlagen grundsätzlich unsichtbar, lässt sich Foto-Huwer diese Chance nicht entgehen
„Es war ganz anders als gegen Mainz. Die Energie war anders, die Präsenz von uns war komplett anders, der Zug zum Tor war anders. Deswegen war das schon ein anderes Gesicht“
Was ist denn der Unterschied zwischen einem 0:5 gegen Mainz und einem 0:5 gegen ein bis dahin auch eher glücklosen RB Leipzig… Beim einen wirst du von echten Fans ausgelacht, beim anderen von einer Marketingabteilung. Scheisse gespielt hat man in beiden Spielen….
Ich verstehe diesen Rummel um Vuskovic einfach nicht.
Blenden wir die Schuldfrage an der Stelle einfach Mal komplett aus und betrachten die Fakten
Vor 4 Jahren war Vuskovic ein guter, stellenweise sehr guter Zweitliga Verteidiger im Alter von 20 jahren mit Potential auf durchschnittlicher Buli Verteidiger. Für damalige hsv Verhältnisse die beste Aktie des Vereins.
Nun sind 4 Jahre ohne Mannschaftstraining und Spielpraxis vergangen, und ich habe noch von keinem Spieler gehört von dem man gesagt hat „wow 4 Jahre ohne Profifußball waren gut für seine Entwicklung“ also im aller aller besten Fall hat man jetzt einen 24-jahrigen Zweitligaspieler. Und trotzdem gibt es verstrahlte die glauben (und die glauben das wirklich) das er der Mannschaft hilft? Ein Zweitliga Verteidiger (best Case) Das kann doch keine Upgrade sein? Oder anders gesagt wenn das ein Upgrade ist muss man fragen: was macht die Scout und Transfer Abteilung beruflich?
Andere sagen er hilft moralisch.
Also von damals sind wie viele Spieler noch beim HSV 3? 4? , die Gerichtsposse haben vielleicht 5-6 Spieler des aktuellen Kaders mit erlebt? Einem Daka, Vieira, Moeller, foulsen etc. Ist doch ein Mario Vuskovic scheißegal, die kennen den Kerl nicht was soll die denn daran jetzt motivieren das ein Kerl den sie nicht kennen der 4 Jahre raus war jetzt wieder da ist? Im Gegenteil wie abgefuckt müssen denn Spieler sein das jemand der 4 Jahre raus war höher im Kurs steht als sie? Was mussen
Mongo-Tom, der Erfinder der linken Halbspur, hat ganz genau aufgepasst
Krass auch, dass er der Truppe nebenbei konditionelle Probleme, die auch noch im Zusammenhang mit den Gegentoren vom Sonntag stehen sollen, attestiert – so wird das eher nichts mit der Dauerakkreditierung für den Nachwichs-Dschurnalisten mit Hang zu mehrfachen Wiederholungen von Banalitäten.
Halten wir mal fest:
Vor der Saison war alles super und endgeil.
Dann klopfte bedauerlicherweise die Realität an die Tür zum Märchenland und der Fußball begann.
0 Punkte.
0:12 Tore.
Letzter.
Kein Problem!
Denn nun wird einfach mal der Maßstab gewechselt.
„Phasen,“ „anderes Gesicht,“ „bessere Energie.“
Natürlich steht man „brutal zusammen.“
Kurzschlussaktionen?
Doch nicht bei kühnes Werte Verein. Da setzt man auf Kontinuität!
Man ist eben nicht so wie alle anderen, man handelt auch nicht so wie alle anderen (vernünftigen) Sportverantwortlichen.
Gladbach? Ne ne, beim KSV haben ständige Trainerwechsel noch nie genützt.
Aber hey, es gibt doch Fortschritte zu bewundern:
Irgendwo zwischen fünf Gegentoren gab es zwölf sehr ermutigende Minuten.
Ich frag mich ja, wie lange
eine Mannschaft gleichzeitig für ihre enorme Qualität gepriesen werden kann, und das trotz des Ausbleibens eben dieser Qualität.
Was ist bei dieser Evolution die nächste Entwicklungsstufe der Berichterstattung?
Vielleicht:
0:12 – aber die Richtung stimmt.
Dann ist doch alles gut.
Und die Saison kann endlich losgehen!
Vuskohype….
Passt. Probleme ohne Ende aber Trainingsparty. Verträge sollen angeblich schon verlängert worden sein und man
wartet mit der Verkündung wenn der erste 3er im Sack ist ..so gegen November schätze ich..also bevor der Frühling kommt..dar war doch immer was.
Es ist amüsanter als Zirkus Roncalli..
Weiter so…
Muss ein Verein das noch befeuern?
Aber dass jetzt in Hamburg ein Dopingsünder nach Ablauf seiner Sperre mit einer Art Party gefeiert wurde, ist schon maximal verwirrend.
Dass Fußballfans im Zweifel Vereinstreue über alles andere stellen, gehört zur Folklore. Hauptsache HSV. Aber muss ein Verein das noch befeuern? Und was passiert eigentlich bei seinem echten Comeback?
Wie eingangs beschrieben: Der Umgang mit Sportlerinnen und Sportlern nach einer langen Sperre mag ethisch und moralisch nicht einfach sein. Es ist sehr schwer, ein gesundes Mittelmaß zu treffen. Der HSV und seine Anhänger sind davon allerdings zu weit entfernt.
Quelle : https://www.ndr.de/sport/fussball/kommentar-zu-mario-vuskovic-beim-hsv-party-fuer-einen-dopingsuender,kommentar-hsv-vuskovic-100.html