Hach, es ist noch gar nicht so lange her, wer erinnert sich nicht?

 

Der HSV hat auf den letzten Metern des Transferfensters kräftig aufgerüstet, unter anderem mit Wunschzehner Fábio Vieira. Nur: Woher nehmen die Hanseaten die Kohle? Und ist Sportdirektor Claus Costa ein Verhandlungsgenie? (11 Freunde)

Costas Meisterstück – der HSV rüstet mächtig auf und kann sich neue Ziele setzen (Welt)

Seit Claus Costa 2019 zunächst als Chefscout nach Hamburg kam, hat er schrittweise an Einfluss gewonnen. Auch wegen seinem öffentlich eher zurückhaltenden Auftreten wurde er lange unterschätzt. Das dürfte der Vergangenheit angehören (Kicker)

„Der HSV ist Transferweltmeister“ Auch diesmal wurden drei (mehr oder weniger) Neue noch am „Deadline Day“ verpflichtet und das Team des Podcasts „Sportschau Bundesliga Update“ ist sich einig: Damit hat der HSV alles richtig gemacht.(Sportschau.de)

Costa kocht: HSV-Fans feiern den Transfer-Sommer (TschüssVollspack)

 

Wahrscheinlich könnte man noch 292 weitere Zitate finden und sie klingen alle gleich: Klaus Kroster hat sich (wieder einmal) selbst übertroffen, Skeletor kann über’s Wasser gehen, der Mann labert Engländern und Franzosen solange ne Frikadelle ans Knie, bis sie ihm ihre Superstars quasi umsonst geben. Kroster fand Atom-Raketen, von denen noch nie einer der Experten etwas gehört hatte und die als erwiesene Knorpelpatienten ihre bestens Zeiten hinter sich hatten, aber was interessiert es denn die selbsternannten Experten aus der immer größer werdenden Abteilung Hofbericht, Fakten nerven und hindern beim Hüpfen. Und nun? 4 Spiele sind gespielt, 4 Mal hat man einfach nur beschissen geliefert, ist dreimal dafür bestraft und zweimal gedemütigt worden und hat beim 4. Spiel gegen Kölner, die sich selbst im Weg standen, einen mehr als unverdienten Sieg eingefahren. Und nun, wer hätte es erwarten können, bricht sich ausgerechnet der bisher unkaputtbare Alfons Grönkohl bei seinem 8 Minuten-Einsatz gegen Norwegen den Arsch. Und was passiert in St. Ellingen? Die blanke Angst bricht aus und man labert nach 4 von 34 Spieltagen bereits jetzt von Winter-Panikkäufen.

 

Im Sommer hat der HSV seinen Kader sowohl quantitativ als auch qualitativ aufgewertet. Ob das neue Personal den Erwartungen entspricht, wird sich in den kommenden Wochen zeigen – und damit auch, ob der Verein im Winter noch Bedarf für neue Spieler hat. Auf die Möglichkeit von Spielertransfers im Januar angesprochen, hielt sich Finanzvorstand Eric Huwer in einem Video, das der Verein am Samstagmittag auf Instagram postete, alle Optionen offen: „Wenn wir alle eine Überzeugung haben inklusive Merlin und dem Trainerteam – warum nicht? Wir haben gesagt, wir sind handlungsfähig, aber auch nur, wenn wir die Überzeugung haben.“ (Mopo)

 

Noch mehr Offenbahrungseid geht einfach nicht und zeigt bereits jetzt, wie sehr man selbst verstanden hat, was man sich dort für mehr als € 30 Mio. im Sommer vor den Bauch gehängt hat. Vielleicht an dieser Stelle ein kleiner Überblick darüber, wie unfassbar die neuen Perlen von Blechauge Klaus Kroster bereits jetzt eingeschlagen haben.

 

  • Fabia Vieiria (angeblich € 9 Mio.): 152 Minuten, kein Tor, keine Vorlage
  • Zack El Qualle (angeblich € 8 Mio.): 337 Minuten, kein Tor, eine Vorlage
  • Martin Adelheid (angeblich € 4 Mio.): 113 Minuten, kein Tor, keine Vorlage
  • Müffi, das Geruchsgespenst (angeblich € 2 Mio.): 177 Minuten, kein Tor, keine Vorlage
  • Goofy Kakao (angeblich € 1,8 Mio.): 0 Minuten, 0 Tore, 0 Vorlagen
  • Paris Dakar (angeblich ablösefrei): 208 Minuten, kein Tor, keine Vorlage
  • Billig Hadir (angeblich ablösefrei): 53 Minuten, kein Tor, keine Vorlage
  • Sebastiaaaaan Burnout (geliehen): 180 Minuten, kein Tor, keine Vorlage
  • David Müller-Wulffahrt (geliehen): 251 Minuten, kein Tor, keine Vorlage

 

Man erkennt bereits jetzt unschwer: Klaus Kroster ist ein Genie. Binnen Tagen hat er, auch durch das Abfackeln sogenannter „Aufstiegshelden“, den KSV auf ein völlig neuen Niveau transferiert, dass sich ausgerechnet Unterschieds-Däne Grönkohl den Arsch gebrochen hat, damit konnte wirklich niemand rechnen. Aber was für ein Glück, dass Kühnes Werte Verein den dünnen Klaus als Sportdirektor befördern konnte und man dank Foto-Erich Huwer im Geld schwimmt, man kann im Winter nachbessern, das beruhigt auch deshalb, weil es in den vergangenen Jahren immer so gut geklappt hat.

 

Okulele, Downs, Rössler-Lilifee, Sumohorror, Dr. Mabuse, Okugawa, Knatterbach, Montero, Doyle, Kaufmann, Schewatnatze, all diese Granaten holte der blaue Klaus im Winter und jeder von ihnen war jeden Cent wert. Naja, jedenfalls für die Berater. Vielleicht sollten die Hofschmierer mit ihren Heldengesängen in Zukunft ein wenig warten, schreibt eure Meinung in die Kommentare 😀 😀

 

 

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