Neuer Vorgang im Fall Owen Ansah, der eine Dopingprobe verweigert haben soll. Version des HSV-Sprinters wirft Fragen an Kontrolleur auf. Laut Ansahs Stellungnahme soll er wenige Minuten später vom Dopingkontrolleur angerufen worden sein, dass er noch eine Unterschrift abgeben müsse, um keine Konsequenzen befürchten zu müssen. Dabei handelte es sich um einen Vordruck, der ausfüllbare Felder enthielt, die nach seiner Darstellung allesamt leer gewesen sein sollen. Ansah vertraute dem Kontrolleur und unterschrieb. Dort stand nun, dass eine Dopingprobe nicht möglich war, woraufhin der Kontrolleur Ansah „belehrt“ habe, dass dies „eine Verweigerung und somit einen Verstoß gegen die Anti-Doping-Bestimmungen darstellt und mit einer vierjährigen Strafe geahndet werden kann“. Der Athlet soll sogar Verständnis dafür gezeigt haben. Allerdings war auf dem Dokument auch ein Hinweiskasten aufgedruckt, dass bei Nichtabgabe einer Dopingprobe eine vierjährige Sperre drohe. Ansah will diesen Hinweis nicht gesehen haben, weil der Kontrolleur ihn verdeckt haben soll. (Dummgrinser Walther vom Kampagnenblatt)

 

Ach Gott, schon wieder? Es ist das exakt gleiche Vorgehen wie im Fall Dopovic. Der beschuldigte KSV-Star bestreitet und stellt Behauptungen auf. „Soll“, „nach seiner Darstellung“, „will gesehen haben“ etc., das Kampagnenblatt aber titelt mit der Überschrift: „Die Wahrheit über KSV-Sprinter Ansah“, dabei ist es lediglich die Wahrheit DES KSV-Sprinters Ansah. Und, ist es nicht seltsam, dass ein Fußball-Reporter plötzlich über den Dopingfall eines Leichtathleten schreibt? Tatsache ist, dass weder der Sportler selbst noch sein persönliche Hofschreiber Walther irgendwelche „Wahrheiten“ verbreitet, sondern lediglich die Ansichten des Beschuldigen verbreitet, diese aber als die ultimative Wahrheit deklariert, eben exakt so wie beim später zu Recht verurteilten Vuskovic. Und diese Lutscher stellen sich allen Ernstes hin und erklären, sie seien unabhängig, neutral und unparteiisch? Es ist unfassbar.

 

Und wieder sind wir da, wo wir immer sind, Abteilung Hofbericht und allen voran der Kotzblättchen Kampagnenblatt spielt sich zum Anwalt des Vereins auf. Keine Ahnung, was sie dafür kriegen, aber mit reinem Fanboy-Verhalten ist das alles nicht mehr zu erklären. Das Problem ist, dass die unterbelichteten Hüpfsektierer die Nuancen der Schreibe nicht bemerken, genau wie in diversen anderen Fällen lesen sie: Der arme KSV-Star wurde beschissen, jeder will uns etwas Böses. Ergo: Gemeinsam gegen alle. Im Übrigen ist es mir herzlich egal, ob der Vogel gedopt hat oder nicht, aber die Art und Weise, wie von den immer gleichen Arschlöchern in den immer gleichen Medien die öffentliche Meinung durch billigste Propaganda manipuliert werden soll, kotzt mich an.

 

Es wäre zum Totlachen, wenn es nicht so billig wäre….

 

Darüber hinaus könnte auch die Möglichkeit, Huwer zum Vorstandschef zu befördern, neue Befürworter erhalten. Der 42-Jährige ist längst kein reiner Finanzvorstand mehr, obwohl er medial weiterhin irreführend als solcher bezeichnet wird. In einem künftigen Dreiergespann müsste sich der Aufsichtsrat um den Vorsitzenden Michael Papenfuß auch Gedanken über einen Vorsitzenden machen – mit offenem Ausgang. Der Name Huwer würde in einer solchen Diskussion zwangsläufig fallen. (Kampagnenblatt)

 

Foto-Erich beauftragt das Kampagnenblatt, um für ihn nicht nur Stimmung, sondern auch internen Wahlkampf zu machen. Dieser grinsende Selbstoptimierer ist am Ende die logische Folge auf seinen Golf-Kumpel Judas Boldt, dieser Verein ist sowas von abgefuckt.