Greetings again from Australia

Ja Mensch, ihr amüsiert euch ja auch bestens ohne mich. Klasse. Heute habe ich den zweiten Teil von Richard’s Stellungnahme zum „Hamburger Problem“ für euch, viel Spaß beim lesen.

By Richard Plumb

The question for the supporters of Hamburg Football Club (HSV) is not what they do next, the question that must ge faced and answered is how and why the current crisis allowed to develop.

Problems rarely start on the field, the problems off the field are simply reflected on the field an in the approach and attitude of the players.

How long can management blame the predecessor for the clubs problems. True the previous administrationmay have made mistakes but it es the answaer to the problems that define the performance of the current management.

Have they taken the actions necessary to ensure the growth and development of the club ?

Cutting costs by selling your best players is short term thinking. What actions have they taken to safe the financial resources available to the club ? Have they implemented youth development programs, have they sought players on loan, have they sought extra sponsorship, have they strengthened the technical and coaching staff ?

From Australia I can not answer thes questions but you, the supporters and members of the HSV are in the perfect position. You are also in the perfect position to do something about the performance of the board if you are dissatisfied.

I understand you have an Annual General Meeting in January where elections are held and changes to the constitution and structure of manangement.

How many of you will stand up and be counted ?

How many will convince others to join them at this meeting ?

What question do you want to answered on their current performance, what are their future plans, are there alternatives available, is the current structure the most suitable in the second decade of the 21st century ?

HSV is owned by the membership but it seems too many rely on too few to make their feelings and dissatisfactions known.

If this situation continues and you fail to follow your heart, to take up arms against the wrong and to show the courage and conviction necessary to force change you have no one to blame but yourselves.

DO NOT LET THIS HAPPEN !!!

Your club has a proud history. Make sure that its future is equally proud and know that you played your part.

Von | 2013-09-26T00:29:09+02:00 26. September 2013|Allgemein|51 Kommentare

51 Comments

  1. Heiliger Bimbam 26. September 2013 um 05:43 Uhr

    „…HSV is owned by the membership“ – Genau DAS ist ja der Denkfehler.
    Wir sind keine „Owner“ (sondern Mitglieder), und das ist für einen Angelsachsen nicht zu raffen.

    Genau DER Spruch kam ja damals in der EL beim Spiel bei Man City, wo die Citizens es gar nicht fassen konnten, dass wir keinen vorderasiatischen Sugardaddy haben, der uns die Ölmilles nur so hinten reinschiebt.

    UND genau DA kommt der Fehlschluss her, das „ganz Europa auf unsere Strukturen neidisch“ wäre.

    Irre, nicht?

    • Gravesen 26. September 2013 um 08:21 Uhr

      Ich denke, da machst du diverse Fehler. Wem „gehört“ ein eingetragener Verein denn, wenn nicht den Mitgliedern ?

      Die Frage ist lediglich, wie man damit umgeht.

      • Heiliger Bimbam 26. September 2013 um 11:53 Uhr

        Natürlich gehört unser HSV uns.
        Aber genau das Konzept gibt es dort nicht.
        „Member“ dort sind nicht nicht gleich zu setzen mit „Vereinsmitglieder“ hier, eher mit „Kunden“, und das sind halt die kleinen kulturellen Unterschiede.

        Und das Tragikkomische ist, dass auch die SC-Schreikiddies das nicht raffen, sondern sich auch noch einen auf das Missverständnis runterholen. *g*

        Ansonsten hat der Kollege aus Down Under soweit ja recht.
        Cheers, mate, oder was man am Ende der Welt so prostet. 😉

    • Bernd 26. September 2013 um 19:08 Uhr

      Heiliger Bimbam, du unterliegst da einem Irrtum.
      „To own“ heißt besitzen, schon im deutschen Recht gibt es wie im Englischen den Unterschied zwischen Eigentümer und Besitzer. Dem Eigentümer gehört etwas, der Besitzer hat die tatsächliche Gewalt über das Objekt.
      „Is owned by the Membership“ bedeutet in etwa:“Wurde von den Mitgliedern in Besitz genommen“ was ja wohl die korrekte Zustandsbeschreibung ist.
      Der HSV ist von seinen Mitgliedern, speziell den Supportern, vereinnahmt worden. Wer sich die mal der Mühe unterzieht sich das Abstimmungsverhalten der letzten JHVs, MVs und auch AMVs ansieht, wird diesen Umstand nicht bestreiten.
      Der HSV muß von der „Ownership“ durch seine „Membership“ mit Hilfe einer Strukturreform befreit werden.
      Alles klar ?

      • Heiliger Bimbam 27. September 2013 um 10:00 Uhr

        Nein, falsch. Aber macht nix. 😉

        Und auch der „Strukturreform“ stehe ich nicht sonderlich positiv gegenüber.

        Briefwahl (oder sogar online per sicherer Verbindung/Authentifizierung, vielleicht sogar zusammen mit einem Livestream aus der Versammlung) täte es meiner Meinung nach besser.

  2. Gravesen 26. September 2013 um 08:23 Uhr

    Zum Thema „Wiedereingliederung“ der aussortierten Spieler aka Altlasten aka Ladenhüter: Soviel Böcke, wie Presse-Olli Kreuzer in deren Fall geschossen hat, hat bisher kaum ein Manager/Sportchef in mehreren Jahren geschossen. So sehr ich einen fairen Umgang mit diesern Spielern befürworte und für gerecht erachte – dieser Schlingerkurs ist an Albernheit nicht mehr zu übertreffen.

    By the way – wenn der Mann das nächste Mal eine sms an irgendwen schickt, würde ich ihn fristlos entlassen !

    • Heiliger Bimbam 26. September 2013 um 11:55 Uhr

      Der gehört jetzt schon alleine für den Klopper mit dem Calhanoglu-Verkauf („…wenn uns einer 10 mio geboten hätte…“) rausgeschmissen.

      • Christian 26. September 2013 um 23:11 Uhr

        Ich bin kein Kreuzer Fan, aber man sollte sich davor hüten, alles zu glauben, was so geschrieben wird. Laut Daniel Jovanov war der Wortlaut, zumindest ihm gegenüber, ein anderer:

        „Es gab kein Angebot. Ihr könnt aber sicher sein: Wenn ein Verein zweistellige Millionenbeträge bietet, hätten wir aufgrund unserer Situation darüber reden müssen“.

        • Heiliger Bimbam 27. September 2013 um 10:02 Uhr

          Reicht schon.
          Oder glaubst du, einem Profi wäre so was rausgerutscht?

          • Daywalker 27. September 2013 um 10:43 Uhr

            Leider entspricht das aber der Wahrheit. Aufgrund der wirtschaftlichen Situation des HSV hätte man in der Tat über ein 2stelliges Mio-Angebot reden müssen. Allerdings äußert man sowas nicht öffentlich. Hier wäre ein „Calhanoglu ist unverkäuflich!“ angebracht gewesen. Wahrscheinlich hast Du Recht mit dem „Profi“.

            Viel schlimmer finde ich, das hier ein großes Dilemma des HSV deutlich wird. Ich kann nur hoffen, das es dem HSV endlich möglich sein wird, seine besten Talente dauerhaft halten zu können, auch wenn es finanziell weh tut.

        • MrsMurphy 27. September 2013 um 20:42 Uhr

          Hallo Christian, scroll mal runter oder schau noch mal in die Kommentare des vorigen Eintrags – hatten wir hier schon. Und ja, man muss vorsichtig sein. Gerade macht die Presse aus dem von BvM angeregten Persönlichkeits- einen Psychotest. Unser Mit-Kommentator Trapper wird sich darüber sicher kaputtgelacht haben.
          Dennoch: Kreuzer sammelt in seiner Medienomnipräsenz, die dann auch noch auf wenig Professionalität schließen lässt, nur Minuspunkte.

  3. David 26. September 2013 um 09:29 Uhr

    Tja, das mit den SMS von Kreuzer und Co. sehe ich genauso wie du. Nicht zu verstehen, dass man nicht einfach kurz anruft. Bei den aussortierten Spielern kann ich bei ihm keinen Schlingerkurs erkennen. Das BvM jetzt die Tür einen kleinen Spalt aufzumachen scheint, finde ich gut. Mal sehen, ob die Spieler seinen Ansprüchen und/oder seiner Phantasie in ihre Fähigkeiten genügen. Das Kreuzer das zulässt, finde ich ebenfalls gut. Zeiten ändern sich. Ach ja, alles was Fink in der SpoBi gesagt hat, kommt m.E. auch Kreuzer zugute. Das Fink denkt, Kreuzer flöge nach München, um mit ihm ü/ das kommende Wochenende zu sprechen, zeugt von enormer Naivität. Das er aus allen Wolken fällt, als er von seiner Entlassung/Beurlaubung hört, von wenig Augenmaß für die Realitäten. Kurzum, ich finde, dein Freund Presse-Olli ist auf dem Weg sich hier zu machen. Good day, mate.

    • Gravesen 26. September 2013 um 09:48 Uhr

      Du kannst da keinen Schlingerkurs erkennen ? Na dann…

      Ich als Spieler wüßte nicht, ob ich über dieses ständige Hin und Her verzweifelt sein oder durchgehend den Kopf schütteln sollte.

      • Jorgo 26. September 2013 um 12:03 Uhr

        @ Gravesen 09.48h

        neuer Mann, neue Sichtweise und nicht zu vergessen ,mit Sozialkompetenz ausgestattet. Allein dadurch kommt es automatisch zum Schlingerkurs, misst man BvM vergleichsweise am Sozialverhalten eines Kreuzer.

        • Daywalker 26. September 2013 um 12:32 Uhr

          Sehe ich genauso. Schlingerkurs ja, in diesem Fall jedoch ausnahmsweise positiv.
          Hätte BvM das kritiklos übernommen was Kreuzer und Fink hinterlassen haben, dann wäre er in jedem Fall der falsche Trainer.
          Das er sich sein eigenes Bild der Mannschaft machen will und Kreuzer so „gnädig“ ist ihm das zuzugestehen, sehe ich ohne Einschränkungen als Fortschritt!

    • Daywalker 26. September 2013 um 12:23 Uhr

      Die berühmten SMS vom HSV.
      Ersetzt das heutzutage vielleicht das gute alte Einschreiben? Den Inhalt einer SMS kann man verbindlich nachweisen, auch Dritten gegenüber. Das ist bei einem Telefonat unter zwei Ohren schon schwieriger.
      Egal, so oder so hat der HSV ein massives Kommunikationsproblem.
      Und im Fall von BvM, die SMS die ihn veranlasst hat seinen Trainerjob beim HSV als fix zu verkünden, kam von seinem Berater, nicht vom HSV. Das finde ich genauso kurios, denn so eine Mitteilung würde ich auch nicht per SMS machen, sondern persönlich in einem Anruf.
      Vielleicht macht man das ja heute so, keine Ahnung.

  4. Thomas S. 26. September 2013 um 13:28 Uhr

    Ah, Training heute mal nicht-öffentlich. Und es weht doch ein anderer Wind!
    In dem Stil kann es von mir aus weiter gehen.

  5. MrsMurphy 26. September 2013 um 14:42 Uhr

    Das nächste ist dann, dass solche Mitteilungen wie der Rücktritt des „Piraten“-Chefs über Twitter laufen.

    Ich bin (wegen der erwähnten SMS) nach der gestrigen Richtigstellung durch D. Jovanov, was den Wortlaut von Kreuzers Äußerung zum 10-Mio-Angebot anging, vorsichtig geworden. Lest dazu mal dieses:
    http://t.co/wVGNefm58F

    Dass die Aussortierten wieder mittun dürfen, finde ich sehr positiv. Kreuzer ist und bleibt dennoch eine krasse Fehlbesetzung auf seinem Posten.

  6. Daywalker 26. September 2013 um 15:09 Uhr

    Noch mal zu dem gestern von Solitaer geposteten Link
    http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_bundesliga/newspage_782181.html

    Was Fink hier äußert finde ich einfach schwach. Ich kenne den ganzen Artikel in der Sportbild nicht, aber die zitierten Passagen halte ich schon für aussagekräftig.
    Wenn Kreuzer ihm 20 Minuten lang die Gründe für seine Entlassung erklärt hat, muß ich sagen, Respekt. Ich hätte dafür wohl keine 2 Minuten gebraucht…
    Aberwitzig finde ich die Aussage, er hätte nicht genug Zeit gehabt, seine Ziele und Visionen umzusetzen. Das er diese hatte glaube ich ihm ungeprüft, aber wer es in 2 Jahren nicht schafft diese zu vermitteln, ja mein Gott, der hat wohl noch ganz andere Probleme und ist irgendwie Fehl am Platz. Auch das Gejammer, das er nicht einen Standard im Verborgenen einstudieren konnte. Das ist doch einzig und allein auf seinen Mist gewachsen! Das hat er als Cheftrainer zu verantworten, kein anderer. Dann muß er eben ein nicht öffentliches Training abhalten, wo ist das Problem. Dazu war er in diesen 2 Jahren nicht in der Lage? Lächerlich!
    Fehlt nur noch das er rumjammert, das die Fans enttäuscht sind und pfeifen wenn sich der HSV 1:5 von Hoffenheim abschießen lässt. Er sucht verzweifelt nach Entschuldigungen für seinen Mißerfolg und zwar bei anderen, nicht bei sich. Von Selbstkritik keine Spur.
    Wer es als Cheftrainer in 2 Jahren nicht schafft einer Mannschaft seine Vorstellung von Fußball zu vermitteln, sorry, aber der hat in meinen Augen schlicht versagt. Genauso könnte ein Geschäftsführer eines beliebigen Unternehmens seinen Arbeitern vorwerfen, das er keine neuen Aufträge abschließen konnte um den Fortbestand der Firma zu sichern.
    Er war der falsche Trainer zur falschen Zeit. Oder der Richtige zur falschen Zeit. Kann man sehen wie man will. Ist ja auch nicht schlimm, kann passieren. Es hat jedenfalls nicht funktioniert und das er das nicht einsehen kann und auch so nicht äußert, das finde ich echt richtig schwach. Die Größe hätte ich von ihm erwartet, auch bei sich die Fehler zu suchen. Das finde ich wirklich enttäuschend.

  7. HSV Bayer 26. September 2013 um 20:20 Uhr

    Ich war am Ende auch kein Fink Freund mehr, vor allem wegen seiner öffentlichen Aussagen.
    Aber lese das Interview einmal ausführlich und ganz, relativiert einiges aus meiner Sicht. Vor allem auch den Passus bezüglich öffentlichen Training. Da ich heute mal ein bisschen Zeit hatte, war ich auch einmal im Matz Blog, dazu stelle ich einmal eine Aussage rein.
    Dieser Herr scheint immer beim Training zu sein, ein Grund künftig mehr Geheimtrainings zu machen.
    Solange der HSV solche Fans hat, wundert einen gar nichts mehr. Aus meiner Sicht, eine Stufe unter Herrn Ertel anzusiedeln. Für mich nur krank.

    JU aus Qu sagt:
    26. September 2013 um 11:27
    Randy, 11.17
    Du verstehst es nicht……………mit diesem Interview hat er sich doch ein weiteres Mal disqualifiziert, ich kenne einen Psychologen, der ihn betreut hat, aber scheinbar zuletzt nicht mehr, sonst würden solche Interviews nicht kommen, es war schon ein tieferer Ernst dabei.
    Klar war es von mir auch etwas “Nachtreten”, aber so gedacht, das er es immer noch nicht gelernt hat, sich vernünftig zu verkaufen.
    Als meine Frau das Interview im HA von der SpoBi gelesen hat, hat sie nur gesagt………..wie naiv muss ein Mensch eigentlich sein…………….Recht hat sie gehabt.
    .
    Bubi,11.17
    meine Fragen gehen tiefer 😉

    Die passende Antwort gab es dazu, dem ist nicht hinzuzufügen, aber solche Leute wie der oben erwähnte Herr aus Qu meint es ja nur so gut mit dem HSV!!!!

    Memering sagt:
    26. September 2013 um 16:07
    Nordbert sagt:
    26. September 2013 um 12:35
    @JU aus Qu, 26. September 2013 um 11:27h:
    Ich hoffe, diese Information hast Du nicht vom Psychologen selbst. DAS wäre nämlich zutiefst unseriös.
    +
    Richtig, kein seriöser Psychologe würde das tun.
    *
    Und damit hat sich der Spezi JU aus Qu als das entlarvt, was er lediglich ist:
    ein hier im blog nach Geltung strebender Provokateur dems nicht um den HSV, sondern seine eigene Aufwertung geht!!

    Wie schnell es dann heisst, Fink ist krank und beim Psychologen muss ich nicht erwähnen. So verbreiten sich üble Gerüchte. Für mich grenzt das schon an Rufschädigung!! Traurig, dass der HSV solche Fans hat.
    Ich habe mir lange überlegt, dass hier reinzustellen, halte es aber für zwingend notwendig, mich wundert auch nicht mehr, dass der Qualitätsblog dies zulässt und für mich die klare Botschaft, dort so gut wie nicht mehr zu lesen. Eine traurige und peinliche Geschichte finde ich.

    • Gravesen 26. September 2013 um 20:25 Uhr

      Über diese menschliche Ausfallerscheinung ist im Grunde jedes Wort ein Wort zuviel. Ich hoffe (und ich weiß), dass dieser debile Schwachsinns-Greis irgendwann einmal an den Richtigen geraten wird. Herr Ulmer aus Quickborn ist Dreck und sonst nichts.

      • HSV Bayer 26. September 2013 um 20:40 Uhr

        Mit jedes Wort darüber eines zuviel, gebe ich Dir Recht. Ich finde es nur ungeheuerlich so etwas über T. Fink in die Welt zu setzen. Zumal er im Sportbild Interview (Zeitung habe ich mir heute ausnahmsweise einmal gekauft) sogar Grösse gegenüber Herrn Kühne zeigt.

    • Daywalker 26. September 2013 um 22:05 Uhr

      Dann scheine ich ja „clever“ zitierten, aus dem Zusammenhang gerissenen Aussagen aufgesessen zu sein. Leider sehe ich z.Zt. keine Möglichkeit das ganze Interview zu lesen, aber vielleicht kann ich mir das irgendwann noch besorgen.
      Was Dein Zitat aus dem HA-Blog angeht, das ist nicht krank, das muß juristische Konsequenzen haben, sollte dies der Wahrheit entsprechen. In erster Linie für den angeblichen Psychologen. Da ich dies jedoch für eine infame Lüge eines offensichtlich verwirrten Wichtigtuers halte, würde ich mir ein Ei darauf backen.

      Apropos krank: Man muß sich endlich mal davon lösen, Psychologie und die Arbeit mit einem Psychologen mit Krankheit zu assozieren. Das hat mit krank sein nämlich überhaupt nichts zu tun. Das verwechseln fast alle mit der Psychiatrie, die beschäftigt sich nämlich mit der Behandlung von psychischen Erkrankungen, nicht die Psychologie.Nahezu jeder Mensch in z.B. Deutschland der in der Öffentlichkeit steht, wird psychologisch betreut. Ob das nun ein Bundesliga-Trainer ist, ein Profi-Sportler, Vorstände oder auch Merkel und Co.
      Ich würde Ju aus Q in jedem Fall die Arbeit mit einem Psychologen empfehlen, obwohl ich der Meinung bin, das er eher ein Fall für den Psychiater ist.

      • HSV Bayer 27. September 2013 um 16:54 Uhr

        Ein paar Passagen sind richtig wiedergegeben und man hätte auf die ein oder andere Bemerkung sicher verzichten können. Das Interview im Gesamten ist für mich nicht schlimm, wohl branchenüblich. Im Grossen und Ganzen zeigt Fink Grösse. Spricht sich im nachhinein für Training unter Ausschluss der Öffentlichkeit aus, weil jeder Furz sofort nach aussen getragen wird, zeigt für Kühne Verständnis, das ein Aufbau mit Integration von eigenen Nachwuchsspielern länger als 3 Jahre dauert, es sicher auch nicht förderlich ist wenn im Nachwuchsbereich andauernd das Personal wechselt und das im HSV wohl ständig Unruhe ist, dies aber bei Traditionsvereinen generell so üblich ist.

        • HSV Bayer 27. September 2013 um 16:55 Uhr

          Und ja an Thorsten Finks Stelle würde ich mir überlegen, gegen die Aussagen des Herrn U. aus Qu ohne IQ vorzugehen.

  8. HSV Bayer 26. September 2013 um 20:21 Uhr

    Passt auch zum Beitrag von J. Wolf aus der FAZ. Ich finde ganz schlimm, so etwas!

  9. Daywalker 26. September 2013 um 22:10 Uhr

    Mal was vom „Feind“ zum Nachdenken für alle Stadiongänger.

    „Vor allem die Tatsache, dass die Spieler vom eigenen Publikum niemals ausgepfiffen werden, begeistert ihn: „Nur deshalb ist es möglich, dass wir Spiele wie gegen Dresden in der Vorsaison nach 0:2-Rückstand noch drehen können.“

    http://www.mopo.de/st-pauli/st–paulis-trainer-zieht-bilanz-michael-frontzeck—ich-liebe-das-schmuddelwetter-,5067040,24442962.html

    • Heiliger Bimbam 27. September 2013 um 10:09 Uhr

      Yup. Hurrageschrei und Kadavergehorsam auf der Tribüne ersetzen locker Kompetenz, Strategie und Taktik aufm Platz.

      scnr.

      😉

      • Daywalker 27. September 2013 um 11:01 Uhr

        Meinst Du, das ich das so gemeint habe?

  10. Gravesen 27. September 2013 um 03:21 Uhr

    Heilige Mutter Gottes, das ist ja übler als im Ohnsorg-Theater. Heide Kabel würde im Grab rotieren.

    Presse-Fuzzi Wolf hat sich zur Feier des Tages in ein Sakko gequält und versucht erfolglos, irgendwann einmal einen fehlerfreien Satz hervorzustammeln.

    Vereins-Verweser Jarchow nennt den neuen Trainer in seiner Begrüßungsansprache „Bert Marwijk“ und versucht verzweifelt, souverän und staatsmännische zu wirken.

    Presse-Olli Kreuzer kontert mit einem an Peinlichkeit nicht mehr zu überbietenden „Carl Jaroff“.

    Irgendwie warte ich bei diesen sogenannten Pressekonferenzen des HSV immer darauf, dass gleich der Schutzmann und Gretel die Bühne betreten und der Kasper „Herrn Jaroff“ einem mit dem Knüppel überzieht. Von hinten. Ohne Ansage.

    • peschinho 27. September 2013 um 04:28 Uhr

      Das habe ich mir gerade vorgestellt und musste herzlich lachen. Da hat es sich aber auch eine Truemmertruppe bei uns gemuetlich gemacht – mannomannomann.. wo war eigentlich der findige Marketingvorstand?

    • Daywalker 27. September 2013 um 09:56 Uhr

      Also nur weil die HSV-Verantwortlichen das nicht können, mußt Du es Ihnen nicht nachmachen. 🙂
      Heidi heißt sie bitte, soviel Zeit muß sein 😉

      Aber das beim HSV keiner weiß wie der andere heißt ist schon lustig.

      Das könnte in jedem Fall die Erklärung dafür sein, das jeder niemand erreichen kann. Wer weiß welche Telefon-Nummern die unter welchem Namen gespeichert haben.

      Das könnte auch den Maulwurf-Skandal erklären. Da man den richtigen Namen im Adressbuch nicht finden kann, drückt man einfach auf „sent to all“ und fertig ist, LOL.

    • Daywalker 27. September 2013 um 10:02 Uhr

      Ich freu mich schon auf die nächste MV :):):)

      HALLOOO Mitglieder!

      HALLOOO JAROFF!

      Seid Ihr alle daaaaa?

      Jaaaaaaa!!!!!

  11. Trapper Seitenberg 27. September 2013 um 11:40 Uhr

    Was bedeuten diese Systeme? 4-1-2-3, 4-2-1-3, 4-3-3 oder 4-2-3-1 – alle lassen sich im Spiel aufeinander umstellen. Alle Systeme ändern sich im Spiel, wenn die Mannschaft sich viel bewegt. Es geht nur um Räume. Kaum eine Mannschaft spielt noch mit statischen Systemen. Ich mag es, wenn die Besetzungen gut sind. Und ich spiele am liebsten das System, das die Qualität der Mannschaft hergibt und lege viel Wert auf viel Bewegung. Ein brasilianischer Trainer hat mal gesagt, das System der Zukunft ist 4-6-System, also mit sechs Mittelfeldspielern. Ich glaube, es wird viele Systemwechsel durch den Spielverlauf geben. Und darin liegt die Zukunft (Zitat BvM)

    Wurde Thorsten Fink nicht gerade ausdrücklich wegen seiner angeblich (zu) häufigen Systemumstellungen (u.a. zuletzt in der Partie gegen den BvB) kritisiert???

    Sicher hat Thorsten Fink, wie im übrigens jeder Mensch, Fehler begangen. Tatsache ist aber, dass er uns in der ersten Saison vor dem Abstieg gerettet und in der zweiten Saison ins gesicherte Mittelfeld geführt hat. Damit hat er in meinen Augen zwei wesentliche Zielvorgaben erfüllt. Dafür gebührt ihm mein Dank und kein Dreck hinterhergeworfen. Punkt.

    Tatsache ist allerdings auch, dass die Mannschaft in beiden Spielzeiten unter seiner Verantwortung herbe Klatschen mit (zu) vielen Gegentoren kassiert hat. Lag das nun daran, dass Fink, wie die üblichen Verdächtigen posaun(t)en, das System zu oft umgestellt hat? Ist man als Trainer ahnungslos, wenn man auswärts in Dortmund mit Dreierkette beginnt, weil man u.a. das Mittelfeld überladen und das Dortmunder Gegenpressing und ihren Spielaufbau schon im Keim bekämpfen will? Nur weil der gemeine Fan ex post und in Kenntnis des Ergebisses dann zu wissen meint(e), dass das doch so kommen musste?

    Abgesehen davon, dass mancher, der seinen unmaßgebliche Senf der Marke Magath verspritzt, Systeme als solche nicht einmal zutreffend erkennt, andere die Prinzipien der Raumdeckung nicht verstanden haben, aber dennoch ellenlange Behauptungen zur angeblich falschen Taktik des jeweiligen Trainers veröffentlichen – viele aktuelle Systeme sind lediglich Grundformationen, die je nach Spielsituation fluide wechseln. Zwischen einem inzwischen bekannten 4-2-3-1 und der damals angeblich revolutionären Idee Finks des 4-2-4(-0) liegt nur der Unterschied, dass in dem einem System ein bereits zu Beginn klar definierter Stürmer vorgesehen ist, während sich in dem anderen System wechselweise und situationsabhängig einer (oder mehrere) aus der offensiven Vierer-Kette in die Spitze begibt (/begeben). Zum Teil geht es tatsächlich um mikrotaktische Feinheiten, während so mancher schon mit Makrotaktik überfordert ist. Mit anderen Worten: Derartige Systemveränderungen können das wiederholt gesehene Auseinanderbrechen des Teams tatsächlich nicht zufriedenstellend erklären.

    Sicher sollte Fink mit einigem Abstand seinen didaktischen Ansatz kritisch hinterfragen. Denn m.E. trifft das Systemumstellungsargument nicht das tatsächliche Problem. Das Problem war doch wohl eher der Verlust (fast) jeder Ordnung/Organisation, insbesondere nach Rückstand. Da auch BvM offensichtlich die Fluidität klassischer Systeme erkannt hat (s.o.), wird es spannend zu beobachten sein, wie er die Organisation des Defensivverhaltens zukünftig zu stabilisieren versucht.

    Auch wenn BvM zukünftig (auf dem Papier!) zunächst auf EIN System, z.B. ein 4-2-3-1, setzt, so wird man dennoch situationsabhängig zwei oder mehr Spieler stürmen sehen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche! Entscheidend wird sein, und dies ist Fink tatsächlich während seiner Amtszeit nicht zufriedenstellend zu etablieren gelungen, dass man in jedem Fall geordnet und organisiert bleibt, dass man als Team einheitlich agiert, und dass die entscheidenden Räume jederzeit angemessen besetzt sind.

    • Trapper Seitenberg 27. September 2013 um 12:02 Uhr

      Ergänzung: Tatsächlich wird mit „Mikrotaktik“ normalerweise etwas beschrieben. Ich habe hier dennoch den Begriff benutzt, um zu unterstreichen, wie z.T, geringfügig und verschwimmend die Unterschiede zwischen angeblich ach so grundverschiedenen Sy