Kaputtgespart

Was ist eigentich seit der Entlassung von Sportchef Frank Arnesen beim HSV besser geworden ? Ich meine außer dem Umstand, dass das nicht vorhandene Konto noch leerer bzw. noch tiefer im Minus steckt ?

Tatsache ist, dass der Verein mittlerweile nur noch Mitleid erregt und das ist schlimmer als alles andere.

Der Einzige, der sich scheinbar überhaupt keine Sorgen mehr macht, ist Bronzefuss-Seeler. Aber der hat mit dem Transfer des Enkels und der Entlassung Arnesen’s ja seine Ziele bereits erreicht.

Von | 2013-09-28T20:20:21+02:00 28. September 2013|Allgemein|34 Kommentare

34 Comments

  1. mendikant 28. September 2013 um 21:19 Uhr

    aus transfermarkt.de – neuheide (auszüge)

    was macht einen guten sportdirektor aus?
    lerne von den grössten,mache dir ihre denkweise zu deiner eigenen.
    kreuzer hatte nicht einen guten lehrmeister,er hatte mit uli hoeness den besten.

    für ihn gabs was spieler betrifft,nur eine konsequenz.
    die spieler gehen über alles!
    es gibt wohl kaum spieler die nicht begeistert von hoeness waren.
    er war sozusagen die glucke,bei der sich spieler geborgen fühlten.

    das krasse gegenteil ist kreuzer,interressant das er von hoeness nicht viel gelernt hat.
    wieviele spieler er in 4 monaten amtszeit gegen sich aufgebracht hat, haben andere manager in ihrer kompletten vita nicht,
    die spieler die öffentlich hingerichtet/degradiert wurden,
    sind immer noch kapital des hsv. -ende-

    kreuzer gut im trainer rauswerfen,
    beim ksc ganze 3 stück in 1,5 jahren

    Ein ok ,gebündelt mit cej und ar, wird den hsv in den abgrund führen.

    Die hsv-titanic fährt weiter….mit Hein Blöd am Steuer….

    sorry, das alle kleingeschrieben ist, hab den rechten arm in gips.

    • Papa Pollinho 30. September 2013 um 00:48 Uhr

      Gute Besserung! 😉

  2. Heiliger Bimbam 28. September 2013 um 22:24 Uhr

    …und ausgerechnet auf den Spieler, der gerade wieder genetzt hat, hat der Supi-SD keine Option ausgehandelt. Hahahahaha.
    Das fehlende Geld ist nichtmal das Schlimmste – es ist die galoppierende Inkompetenz auf JEDER Position in diesem Laden. BvM erstmal ausgenommen, dem gebe ich erstmal Vertrauensvorschuss.

  3. Daywalker 28. September 2013 um 23:01 Uhr

    Naja, da gehören auch immer 2 zu ne. Wenn Hertha das nicht zugelassen hat, kann selbst der beste SpoDi der Welt nichts machen (Nein, ich meine nicht Kreuzer 🙂 )
    Aber Lasogga jetzt schon übern Klee loben, ist ein bischen früh.
    Er hat mir bisher zwar auch super gefallen, in allen Spielen die er gemacht hat, aber einen Spieler nach 3 Spielen zu beurteilen ist schon so eine Sache. Sollte er eine gute oder super Saison für den HSV machen, besteht ja immerhin die Möglichkeit, das ER in Hamburg bleiben will.
    Das wird zwar sicher teurer als mit einer Kaufoption möglich gewesen wäre, aber abwarten. Vielleicht steigt Hertha auch wieder ab, vielleicht wird Skjelbred zur Sensation in Berlin und man tauscht langfristig oder sonstwie. Da kann soviel passieren, sowohl positiv, als auch negativ, da mache ich mir gar keinen Kopf drüber 😉

    Schönen Gruß an Jansen, Du hast mir meinen Tipp heute versaut, LOL.

    Tolles Spiel heute, nichts zum Zunge schnalzen, aber große Moral und Kampf, im Vergleich zu den Spielen vorher. Das Unentschieden heute ist für mich ein gefühlter Sieg. Darauf läßt sich aufbauen.
    Ich habe die Hoffnung, das der HSV in Nürnberg 3 Punkte holen kann.
    Weiter so!

    • Heiliger Bimbam 29. September 2013 um 08:32 Uhr

      Das hat nix mit hochjubeln zu tun, eher mit „kleinem 1×1 für Sportscheffs“.

      Aber am Rande: Das mit Jansen – wettest du etwa gegen deinen eigenen Verein?? Wie widerlich ist das denn?

      • Pascal 29. September 2013 um 09:30 Uhr

        gegen den Verein wetten, weil man nicht glaubt das sie das spiel gewinnen ist nicht Widerlich sondern nur Realistisch

      • Daywalker 29. September 2013 um 11:23 Uhr

        Moinsen.
        Nun denn Heiliger Bimbam, wenn Du einen Spieler verpflichten willst und Dein Verhandlungspartner nicht zu Deinen Konditionen bereit ist, dann geht man entweder einen Kompromiss ein oder Du lässt es halt ganz bleiben. Kannst mal sicher sein, das auch Kreuzer eine Kaufoption für Lasogga ausgehandelt hätte, wenn er dazu die Möglichkeit gehabt hätte. Vertragsbestimmend ist in diesem Punkt immer der abgebende Verein und so heißt es: Friß oder stirb! Beim HSV kommt zudem noch erschwerend dazu, das das letzte Wort hierzu der AR hat. Bei der bekannten schwierigen fianziellen Situation des HSV und einem aktuell aufgerufenen Marktwert Lasoggas von 4 Mio €, kann man davon ausgehen, das die Kaufoption bei mindestens der Hälfte des MWs gelegen hätte, eher mehr, da Hertha keine zwingenden Gründe hatte ihn zu verschenken. Von daher ist es auch durchaus möglich, das der AR einer möglichen Kaufoption in Millionenhöhe ablehnend gegenüber stand. Klingt vielleicht erstmal ziemlich kurios, warum sollte man sowas ablehnen, ist ja ohne Risiko. Aber zum einen schätze ich die Höhe so einer Kaufoption bei der aktuellen Außendarstellung des HSV als hoch ein, zum anderen halte ich es bei der bisherigen Denkweise unseres AR als sehr wahrscheinlich, das man sich so entscheiden würde. Ich erinnere nur mal an die Posse um die Vertragsverlängerung von Drobny.
        Und am Rande: Ich wette nicht, ich tippe nur. Macht aber auch keinen Unterschied. Natürlich tippe ich auch mal gegen den HSV, siehe Pascals Kommentar. Danach brauchst Du mein Fan-Sein nicht definieren.

        • Heiliger Bimbam 29. September 2013 um 12:13 Uhr

          „Danach brauchst Du mein Fan-Sein nicht definieren.“ – jo, hätteste wohl gerne. Aber entweder man steht dazu, ein opportunistischer Widerling zu sein, oder man lässt es eben. Beides zusammen geht nicht.

          Freut mich daher, dass du auf die Nase gefallen bist. 😉

          • Daywalker 29. September 2013 um 13:42 Uhr

            Du nennst mich einen opportunistischen Widerling? Sag mal hast Du noch Schnupfen von gestern?
            Deine Sichtweise finde ich wirklich amüsant, you made may day!

  4. oldiehamburg 29. September 2013 um 08:47 Uhr

    Es stimmt schon, das Unentschieden fühlt sich an wie ein Sieg. Wenn man dann noch bedenkt, dass es sich beim Zustandekommen, im Wesentlichen, um Stellungsfehler von zwei Spielern handelt (Westermann, der viel zu spät reagiert und Bardelj, der zwar darauf hinweist, wo ein Abwehrspieler hin gehört, selber aber den luftleeren Raum deckt.).
    Tah fand ich klasse. Siebzehn Jahre alt! Wenn unser Manager den verkauft, werde ich zum Mörder 🙁
    Ihr werdet es wissen, im Doppelpaß hat Kreuzer seinen Auftritt. Wer gute Nerven hat, der möge es sich antun. Ich nicht.

    • Pascal 29. September 2013 um 09:33 Uhr

      sehr gut zusammengefasst. für mich war Tah (wieder mal) der beste da hinten drin

    • Trapper Seitenberg 29. September 2013 um 10:04 Uhr

      Halten wir mal fest, dass das weder das erste, noch das zweite Gegentor auf Westermanns Kappe geht.
      Beim ersten darf Djourou nicht die Innenbahn und damit den kürzesten Weg zum Tor freigeben. Und schon gar nicht darf er sich als Innenverteidiger so wegchecken lassen! Beim Zweiten erkennt Badelj den freien Mann, aber weder „kommandiert“ er energisch genug, noch verschiebt er selbst, als er feststellt, dass niemand auf ihn hört ud reagiert. Stattdessen deckt er weiter mit Arslan(?) den zentralen Raum, der m.E. zu dem Zeitpunkt bereits ausreichend bestzt war. Selbst wenn man Westermann als RV für den freien Mann dort draußen für zuständig hält – Fehler unterlaufen praktisch jedem. Der größte Fehler ist jedoch dann die fehlende Absicherung durch den/die Kollegen!

      Wenn ich sehe, dass Westermann mindestens bei den gewonnenen s.g. zweiten Bällen z.T. praktisch eine Art Spielmacher machen muss, weil vdV als hängende Spitze die Bälle nicht bekommt, bzw. ein Calhanoglu statt klarer Bälle „Hacke-Spitze-eins-zwei-drei“ spielt, wenn ich sehe, wie seine Kollegen sich z.T. hinter ihm „verstecken“, und ihn damit in eine Rolle bringen, in der er vermehrt blöd aussieht, dann bekomm ich Plaque! Was man, um sachlich zu bleiben, daran sieht ist jedoch, wie verunsichert einige Spieler waren, wie sehr sie unter „Druck“ standen. Daher fand ich die Maßnahme des neuen Trainers richtig: Einfaches 4-4-2 mit vdV als z.T hängende Spitze. Nebenbei: In dieser Rolle hat Raphael seinerzeit seine besten Spiele für uns gemacht.
      Gestern kam in unserem Offensivspiel mehreres zusammen. Badelj zentral hatte gewiss nicht seinen besten Tag. Bei Hakan sah man, dass er (was man ihm nicht vorwerfen kann!) zwar ein sehr großes Talent besitzt, das den Unterschied machen kann, er aber noch einige Wochen braucht, um tatsächlich in der ersten Bundesliga anzukommen. Was in der dritten Liga locker reicht, funktioniert eben nicht im Abstiegskampf der Bundesliga.

      Die schlampig gespielten Pässe im Offensivspiel, die Missverständnisse sind für mich vor allem Folge fehlenden Selbstvertrauens. Daran gilt es zu arbeiten! Und BvM wird zunächst weiterhin, dessen bin ich mir sicher, durch ein „klares“ System versuchen, für mehr Ordnung und damit letztlich für mehr Sicherheit (auch mental) zu sorgen.

      Gefallen haben mir Beister (defensiv willig und verbessert), Zoua (offensiv eine Belebung), Tah (für einen 17jährigen in dieser Situation eine tolle Leistung!), Jansen und Lasogga.

      • HSV Bayer 29. September 2013 um 10:16 Uhr

        Unterschreibe ich, so in etwa habe ich das Spiel auch gesehen. Denke unter Fink wäre die Mannschaft nach dem 2:1 untergegangen, ist allerdings fast müssig darüber zu diskutieren, da der Spielverlauf bezüglich Aufstellung und Taktik, anders gewesen wäre. Fink dürfte mit seinen ständigen Wechseln zur Verunsicherung ein Stück beigetragen haben. BvM strahl auch in Interviews viel mehr Ruhe aus.

      • Schuppen 29. September 2013 um 10:31 Uhr

        Sicherlich darf Djourou sich nicht so wegschieben lassen. Allerdings lässt Lasogga den Torschützen aus der eigenen Hälfte völlig unbedrängt durchlaufen. Beister hatte ihm zuvor noch angezeigt, dass er die Seite zumachen soll.

        • Trapper Seitenberg 29. September 2013 um 10:40 Uhr

          Das mag sein. Meist handelt es sich um eine Fehlerkette. Aber m.E. gilt das Klopp-Credo: Nicht Fehler sind das eigentliche Problem, da sie praktisch über ein ganzes Spiel gesehen unvermeidbar sind. Das Problem ist die fehlende Absicherung. Und wenn man schon dann den Mann laufen lässt, dann darf man wohl von einem gestandenen Innenverteidiger erwarten, dass er den Spieler von innen blockiert. Nur weil er dies von außen versucht ist danach der Weg zum Tor völlig frei. Dann sieht der Rest der Abwehr fast zwangsläufig blöd aus.

          • Schuppen 29. September 2013 um 11:33 Uhr

            Fehlerberkettung hin oder her. Nehmen wir an. Djourou hätte die Innenband genommen und wäre getummelt oder ausgespielt worden. Flaum wäre dann immer noch zum einlochen frei gewesen. Die Absicherung hätte von Lasogga kommen müssen. Da alle anderen sich zum Ball, der über die rechte Seite kam, verschoben haben. Lasogga war in der Situation rechter MF Spieler und hätte demzufolge in die Abwehrreihe einrücken müssen. Stattdessen ist er im Dauerlauf zurück.

      • Daywalker 29. September 2013 um 12:17 Uhr

        Ich sehe den Fehler beim 1:0 nicht bei Djourou. Natürlich hätte er da besser agieren können, aber müssen? Erstmal die Frage, wie fit war er nach seiner Rückenverletzung in diesem Moment? Dann, wie ist dieser Pass über 30-40m entstanden der Djourou überhaupt in Probleme gebracht hat. Und vor allem, wie war es möglich, das gleich 2 Frankfurter die Flanke derart frei annehmen konnten, was ja letztlich zum Tor führte? Wo war da unsere Verteidigung? Das kann und darf nicht sein, zwischen dem Pass über Außen der quasi die gesamte Hälfte der Hamburger überbrückte und der Flanke von Aigner(?) lag soviel Zeit, da kann es nicht sein, das niemand in der Lage ist, den Strafraum zu sichern.
        Beim 2:1 sah es ähnlich aus. Wie kann es sein, das Anderson so frei steht, der hatte ja 100 qm Platz um den Ball anzunehmen und weiterzuleiten, während 3 HSVer sich gegenseitig in der Mitte des Strafraums auf den Füßen stehen. Da stimmte die Zuordnung überhaupt nicht und so ein Tor darf einfach nicht passieren, weil Anderson niemals so frei den Ball annehmen darf. Auch hier sehe ich keine individuellen Fehler im Sinne einer „Einzelschuld“ sondern ein Kollektivversagen.

        • Trapper Seitenberg 29. September 2013 um 12:41 Uhr

          Ich schrieb bereits, dass Djourou möglicherweise noch durch die Verletzung behindert gewesen ist. Aber dass ein gelernter Verteidiger nicht innen blockiert, sondern von außen(!) den Zweikampf führt, was erst sein Abgedrängtwerden und den Weg nach innen ermöglicht, das ist ein grober Fehler. Daran beißt die Maus keinen Faden ab. Sobald dann der scharfe Querpass nach innen kommt sieht u.U. jede Defensive der Welt besch…… aus.

          Wenn Du fragst: Wo war die Verteidigung?, dann war Jansen bei eigenem Ballbesitz zuvor aufgerückt (da kann ich keinen Fehler erkennen) und Djourou hat den aufgerückten Jansen abgesichert (grundsätzlich auch richtig). Westermann hätte (theortisch) nach innen zum langen Pfosten verschieben, Tah als zweiter IV den kurzen Pfosten und damit Doujou absichern müssen Und mindestens ein 6er muss ebenfalls unterstützen. Hier hat die weitere Staffelung offensichtlich (auch) nicht optimal funktioniert. Aber selbst wenn sie alles richtig gemacht hätten, wäre evtl. das Tor gefallen. Dann ab diesem schweren Fehler Djourous ist die Situation einfach schwer zu verteidigen.
          Wenn Djourou innen mit dem Mann mitläuft, dann kann er ihn(!) nach außen abdrängen und eröffnet, selbst wenn er den Zweikampf verliert, nicht den sofortigen freien Weg zum Tor.

          Beim zweiten Gegentor sind mehrere Spieler beteiligt.

          • Daywalker 29. September 2013 um 13:24 Uhr

            Natürlich kann man Außen von Außen nicht verteidigen,das funktioniert nicht und sollte einem BuLi-Kicker nicht passieren. Ich denke das die vorangegangene Verletzung Djourous da durchaus eine Rolle gespielt hat. Und natürlich ist das extrem schwierig effektiv zu verteidigen wenn Du mit einem Pass komplett ausgehebelt wirst und das kann nach Ballverlust in der Offensivbewegung immer passieren. Das war aber nicht DER tödliche Pass, sondern meiner Meinung nach wäre (theoretisch) Zeit genug gewesen, hier besser zu verteidigen. Da wäre ich wieder bei der berühmten Fahrradkette und ich bin mir sicher, das solche Fehler in absehbarer Zeit nicht mehr so passieren werden, wenn das Selbstvertrauen und die Koordination wieder stimmt. Man muß da ja auch mal das Spiel der Frankfurter loben, das in dieser Situation optimal war. Das ist nunmal extrem schwer zu verteidigen. Ich meine halt nur, das man bei beiden Toren nicht einem Spieler die Alleinschuld geben kann.

  5. Trapper Seitenberg 29. September 2013 um 10:29 Uhr

    Der von machen oft als Lautsprecher gescholtene Jansen hat uns (mal wieder!) den A……. gerettet. Der wollte dieses Tor unbedingt machen. Und dass er im Interview danach nicht vergisst, auf die Leistung Tahs und dessen Alter hinzuweisen, ist für mich menschlich ganz großes Kino!

    • Trapper Seitenberg 29. September 2013 um 11:57 Uhr

      @Schuppen
      guck Dir die ganze Situation an. VdV schließt zuvor ab, anstatt die Situation auszuspielen. Dadurch geht der Ballbesitz verloren. Die Frankfurter haben also den Ball und spielen ihn lang auf unserer linken Seite ‚runter. Das geht ruck-zuck! Jansen als LV, der ein wenig auf- und eingerückt (wir hatten ja davor den Ball) war, hat keine Chance den langen Pass zu unterbinden, bzw. rechtzeitig wieder hinten zu sein. Djourou kommt ins Laufduell und den Zweikampf und begeht in dieser einen Situation, möglicherweise auch durch seine Verletzung kurz zuvor behindert, einen Kardinalfehler. Das ist schlicht nicht zu bestreiten!

      Dass ein Spieler, meinetwegen hier Lasogga, mal eine Situation nicht rechtzeitig erfasst, das passiert in jedem Spiel. Außerdem wissen wir beide nicht, ob es evtl. sogar eine Vorgabe BvMs war, dass Lasogga als vorderste Spitze relativ weit vorne bleiben sollte, damit:
      a) Gegenspieler als Absicherung dort gebunden und
      b.) dort für den Fall einer Rückeroberung des Balles eine Anspielstation bereits vorhanden ist.
      Aber selbst wenn es die nicht gab und Lasogga hier gepennt haben sollte – so darf sich ein erfahrener Innenverteidiger in der Situation nicht abkochen lassen.

      • Trapper Seitenberg 29. September 2013 um 12:05 Uhr

        Nachsatz: Und bevor man hier der Sturmspitze vorwirft, dass er dem Mann nicht hintergelaufen ist, wäre zu prüfen, wo eigentlich die beide 6er in der Situation rumturnen. Denn die haben gestaffelt zu stehen und nach hinten zu unterstützen. ich behaupte mal: Wenn Lasogga da nicht hinten müsste, dann ist zuvor schon die Ordnung verloren gegangen.

        • Trapper Seitenberg 29. September 2013 um 12:06 Uhr

          nicht „nicht“ sondern „nach“ (hinten)

    • the_maxx 29. September 2013 um 12:30 Uhr

      Starke Beiträge Trapper – Grave sollte öfters mal in Urlaub fahren 😉

      Ich bin 95% deiner Meinung, nur bei Beister gehen unsere Meinungen auseinander. Nach vorne war mir das zu wenig. Ich gebe dir Recht, er hat auch defensiver gespielt als sonst.

      Jansen – ganz stark.

      Insgesamt bin ich verwundert, dass der HSV erst so relativ spät 70. Minute (?) ins Spiel gefunden hat. In meinen Augen war ab dem Zeitpunkt bei vielen HSVern eine Steigerung zu sehen – besonders bei Arslan und Badelj ist mir dies aufgefallen.

      • Trapper Seitenberg 29. September 2013 um 12:59 Uhr

        Was die Offeniv-Leistung rechts und damit Beister (offensiv) angeht, so sieht m.E. wie sehr uns Dennis fehlt. Westermann macht seine Sache als Vertretung ganz ordentlich, ist aber eben letztlich keiner, der durch Tempo an der Außenlinie oder Flanken besticht (Der hat andere Qualitäten!). Auch deswegen ging offensiv wenig(er). Beister fehlt(e) auch ein wenig der unterstützende Partner, obwohl Westermann sicher nicht schlecht gespielt hat.

        Insgesamt haben wir bei eigenem Ballbesitz viel zu viele Bälle durch unsaubere Ballbehandlung hergeschenkt. Ich glaube, mit mehr Selbstvertrauen hätten wir das Spiel tatsächlich gewinnen können. Denn das war für mich der wesentliche Unterschied. Die Frankfurter hatten nicht diesen Druck und haben daher klare(re) Bälle gespielt, während wir uns oft verhaspelt haben.

  6. Gravesen 29. September 2013 um 12:51 Uhr

    Angeblich triit Schwachkopf Speck-Scholle jetzt auch noch als Pastewka-Imitat beim Bayern1-Sender Sport 1 auf. Ein Glück, dass ich das Elend nicht sehen muss.

    • Daywalker 29. September 2013 um 13:40 Uhr

      Pastewka-Imitat? Also als Louis de Funes-Ersatz hat er sich nicht betätigt. Ich fand den Doppelpass seit langem mal wieder richtig interessant und bis auf den ARD-Mann, habe den Namen vergessen, der alle bekannten Klischees bedient hat sogar sehr gelungen! Was die Herren zum HSV geäußert haben fand ich sehr gut, vor allem Strunz und Rangnick. Selbst Kreuzer kam für mich so etwas wie sympathisch rüber, er ist halt kein Rhetorik-Monster. Bezeichnend fand ich nur die Körpersprache von Scholle, der die ganze Sendung über sich von Kreuzer weggelehnt hat. Vielleicht hat er auch nur einen Hüftschaden…

  7. Schuppen 29. September 2013 um 13:34 Uhr

    Aber um doch genau die Absicherung ging es doch hier vorhin.
    Djouru schießt da einen Bock über den wir nicht reden müssen. Auch keine Frage, was das Zustande kommen angeht. Ballverlust HSV. In dieser Situation war Beister in der Spitze und Lasogga rechts. Beister erkennt die Situation und zeigt Lasogga an, dass er dessen Position weiter einnehmen Beister stand in dem Moment wesentlcih ungünstiger zum Mann/Raum. Da hätte ein Positionstausch der beiden überhaupt keinen Sinn ergeben. Lasogga sieht Flum auch loslaufen und trabt anfangs (dachte erst, da läuft Troche) hinterher. Die beiden 6´er orientieren sich (richtigerweise) auf die linke (ballführende) Seite und stehen somit mit dem Rücken zur rechten Seite. Selbst wenn sich einer der beiden nach rechts fallen lässt, wäre plötzlich in der Mitte die Lücke gewesen. Auch nicht so schön. So funktioniert das Kettenspiel auch nicht. Nein, nein, Lasogga spielt in dieser Situation im rechten MF und hat diese dann auch mit allen Mitteln zu verteidigen.Unabhängig davon, ob er nun Mittelstürmer oder was auch immer ist. Er hat schlichtweg, wie du es sagtest, die Situation zu spät erkannt (Vorwürfe mache ich ihm aufgrund seiner Unerfahrenheit aber auch nicht unbedingt). Und selbst wenn er von BvM die Aufgabe bekommen hätte. In diesem Moment hat er mit allen Pflichten dort gespielt …zumal er am günstigsten zu Flum stand.

    Aber ich werde mir die Situation heute nochmal ansehen. Evtl. liege ich auch falsch oder …bin einfach nur ein Klugscheißer 😉

  8. Schuppen 29. September 2013 um 13:47 Uhr

    Mal was anderes. Weiß jemand, wie die erste „Initiative HSVplus – Tour“ gestern gelaufen ist? Konnte dazu bisher nichts finden.

  9. oldiehamburg 29. September 2013 um 13:50 Uhr

    Also, ich bleibe dabei. Habe mir die beiden Torszenen nochmals angedehen.
    Beim zweiten Tor steht Badelj wie angewurzelt auf einem Quadratmeter Scholle und versucht krampfhaft Wurzeln zu schlagen, während er interessiert die Spielentwicklung, vom Anfang bis zum bitteren Ende, betrachtet. Seine Körperbewegung nach dem Tor ist auch bezeinend.
    Beim ersten Tor hätte Westermann m.E. die Chance gehabt zu helfen. Dadurch, dass er zunächst abwartet, was da außen wohl passieren wird, fängt es einfach zu spät an schneller zu laufen und kommt dann natürlich zu spät.
    Den sonstigen Bemerkungen von Trapper folge ich total.

    • Trapper Seitenberg 29. September 2013 um 14:28 Uhr

      nee, der schlägt da keine Wurzeln, sondern erfasst ja, das sieht man vorher und an seiner Reaktion hinterher, die Gefahr. Er verlässt sich aber letztlich auf irgendeinen Kollegen, anstatt entweder mit einem Tobsuchtsanfall die anderen aufzuwecken, oder notfalls selbst hinzugehen. Ich meine Arslan versucht dann doch noch hinzukommen, kommt aber natürlich viel zu spät.
      Aber Badelj kommt nur deswegen hier als erster ins Blickfeld der Kritik, weil er ja deutlich zeigt, dass er es längst kommen sah. Tatsächlich aber, das sehe ich wie OK, hat z.B. Adler als Torwart das ganze Geschehen vor sich und ist ebenfalls mit dafür verantwortlich seine Abwehr zu stellen.

  10. Trapper Seitenberg 29. September 2013 um 14:16 Uhr

    @Daywalker
    Grundsätzlich liegen oft viele (mehre) Fehler vor, bzw. hat die Leistung mehrere Ursachen. Aber wo beginnt man mit der Fehlersuche, wo hört man auf? Zum Beispiel könnte man fragen: Warum schließt vdV (aus meiner Sicht) derart überhastet ab, was erst zum Ballgewinn der Frankfurter vor dem ersten Gegentor führt? Warum wird die Situation nicht ausgespielt? (Später hat er dies nochmal getan und den freien Lasogga übersehen.)

    Ich persönlich glaube, weil (auch) vdV weiß, das mehr von ihm erwartet wird, als er bisher zeigen konnte. Weil er möglicherweise auch ansich selbst den Anspruch stellt, einer der Spieler zu sein, die den Unterschied machen. Bis zu der Situation aber war er kaum im Spiel! Auch weil aus dem Mittelfeld dahinter viel zu wenig Brauchbares kam. Dann hat er (mal) den Ball und schießt eben. Müsste man also in Wahrheit nun vdV schuldig sprechen, oder das suboptimale Not-Duo Beister/Westermann, den in meinen Augen gestern formschwache Badelj, Arslan und/oder den noch bundesligaunerfahrene Calhanoglu? Z.T. konnten die gestern nicht einmal über fünf Meter einen sauberen Flachpass in den Lauf spielen, sondern spielten stattdessen halbhoch, in den leeren Raum oder in den Rücken des Mitspielers. In der Summe haben wir viele Fehler begangen, waren praktisch stets mehrere Spieler beteiligt. Wo fängt man also an, wo hört man auf? War der jeweilige Passgeber schuld oder der Mitspieler, der „falsch“ lief? Grundsätzlich kann man immer (fast) alles besser machen. Eine besseren Staffelung/Ordnung vorausgesetzt, kommt mit etwas Glück einer der unseren an den Querpass oder kann den Abschluss blocken. Aber den entscheidenen Fehler, das ist m.E. für diese Spielsituation offensichtlich, begeht nun einmal Djourou, den ich ansonsten keineswegs schlecht gesehen habe.

    Im Übrigen hat die Moral gestimmt. Und man konnte deutlich sehen, dass da keineswegs seelenlose Söldner am Werk sind, denen man pauschal Einstellungsdefizite (wird ja gerne nicht nur in HH gemacht) unterstellen darf. Die wollten, allein sie konnten es gestern nicht besser. Das ist aber, dies sehe ich wie BvM, keine Frage der generellen Qualität. Man konnte sehen, dass wir einige Spieler haben, die kreativ sind, die den Unterschied machen können. Aber dafür muss das Aufrechterhalten von Ordnung ausgbaut werden und Erfolgserlebnisse gewonnen werden. Dann kommt die Sicherheit (zurück), die Kreativität erst ermöglicht.

    Auch einem BvM scheint z.B. nicht entgangen zu sein, dass Hakan mehr als einmal die falsche Lösung gesucht hat, bzw. seiner relativen Unerfahrenheit Tribut zollen musste. Jedenfalls interpretiere ich sein Statement nach dem Spiel so. Dennoch hat er ihn auf dem Feld gelassen, was ich absolut nachvollziehen kann. Denn der Junge braucht diese Erfahrung. Die kann er (wie auch Tah) nur sehr bedingt im Training simulieren, bzw. dort nicht sammeln. Und da Hakan ganz offensichtlich hochbegabt ist und schnell zu lernen scheint, gehe ich davon aus, dass sich dies und anderes in wenigen Monaten auszahlen wird.

    • Daywalker 29. September 2013 um 15:54 Uhr

      Deinen Ausführungen kann ich nicht widersprechen, hervorragend herausgestellt und formuliert!

  11. MrsMurphy 29. September 2013 um 21:00 Uhr

    Liebe Leute, ich freue mich, dass der HSV im Pokal zuhause gegen den 1. FC Köln antreten wird. Es ist schade, dass das Spiel unter der Woche stattfindet, das wird eine Herausforderung mit einem schulpflichtigen Fankind 😉 Mal sehen. Ich habe mir dieses Duell gewünscht (wenn auch hier in K), aber das verspricht wirklich spannend zu werden, und genau das wollen wir doch, oder?

    @ Trapper: Super, dass Du so ausführlich die taktischen Dinge erklärst, ich lerne dabei immer etwas! Merci!

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