Das ist ja Wahnsinn…

„Der Verein wankt überhaupt nicht, der hat auch nicht gewankt. Der Verein leidet immer am meisten unter fehlendem sportlichen Erfolg. Den hatten wir in dieser Saison bisher noch nicht, insofern gibt es dann eine gewisse Unruhe. Aber da werden Dinge vermischt, die nichts miteinander zu tun haben. Der Verein wankt nicht und wird auch nicht wanken.“

Diese klugen Worte fand Carl-Edgar „Jaroff“ Jarchow am Wochenende, als er zur aktuellen Situation des Vereins befragt wurde.

Nun bin ich nicht so naiv zu glauben, dass dieser Mann den Medien gegenüber eine exakte Ist-Zustandsbeschreibung gibt, aber das er bereit ist, die Realitäten derart impertinent zu ignorieren, das schlägt dem Fass den Boden aus.

Fakt ist: Der HSV ist nahezu handlungsunfähig. Wenn Kreuzer den Verkauf des größten Nachwuchstalents Calhanoglu im Falle einer zweistelligen Millionen-Offerte in Aussicht stellt, weil dem Verein gar nichts anderes übrig bleiben würde, dann sollte sich „Herr Jaroff“ an diesen Fakten orientieren.

Der Vorstand des HSV betreibt seit mehr als 2 1/2 Jahren, nämiich seit Amtsbeginn des „Herrn Jaroff“ und des findigen 44jährigen Hilke ein Ausverkauf der Mannschaft und exakt diese Herren, die seit mehr als 2 1/2 Jahren absolut nichts auf die Reihe kriegen, reden davon, dass „der Verein nicht wankt“ ?

Stimmt, meine Herren. Der Verein wankt nicht, er liegt schon fast auf dem Grund. Ihr Verdienst im Übrigen !

„Der Verein leidet unter dem fehlenden sportlichen Erfolg“

Ach wirklich ? Wer hätte das gedacht ? Ich schätze mal, jeder Verein, der mehr verliert als gewinnt, leidet unter fehlendem sportlichen Erfolg. Aber die Frage ist doch, wie „fehlender sportlicher Erfolg“ zustande kommt.

Man verkauft einen Stürmer für € 10 Mio und holt einen für € 1 Milion und meint allen Ernstes, man würde danach mehr sportlichen Erfolg generieren ?

Bayern verkauft Ribery und holt dafür Ilicevic und ist dann der Meinung, man müßte in dieser Saison die Champions League ohne Punktverlust im Schongang nach Hause fahren ?

Ich verkaufe meinen Porsche (wenn ich denn einen hätte) und kaufe mir einen Polo. Und dann denke ich, ich würde schneller fahren ?

Ist das ihre Rechnung, Herr Jaroff ?

Zur Erinnerung, Herr Jaroff. In ihrer ca 2 1/2jährigen Amtszeit hat der HSV jetzt bereits den 6. Trainer und den 2. Sportchef. Und in ihrer 2 1/2jährigen Amtszeit, werter findiger 44jähriger Hilke hat das Marketing des HSV mit Unterstützung von Sportfive nahezu nichts auf die Kette bekommen.

Aber stimmt schon, mit „Wanken“ hat das nichts zu tun.

Am geilsten sind dann als Sahnehäubchen die Hofberichterstatter vom Springer Verlag, die diesen Schwachsinn als „mutig“ bezeichnen.

Und dann lese ich in einem anderem Forum die Zusammenfassung einer Versammlung, bei der Herr Rieckhoff einigen Mitglieder das Konzept „HSV PLUS“ vorgestellt hat und die Kollegen Liebnau und Floberg nicht müde sind, zu versuchen, dieses mit allen Mitteln zu verhindern.

Nicht die Strukturen eines von den Mitgkliedern mitbestimmten Vereins seien das Problem, sondern der Teufelskreis der personellen Fehlentscheidungen, der mit der Trennung von Beiersdorfer eingeleitet wurde. Daher brauche der HSV keine Ausgliederung, vor allem keine Beteiligung von Investoren(Auslieferung), sondern eine verbesserte Personalpolitik und eine Qualitätssteigerung innerhalb des bestehenden Gerüsts. Die Mitglieder würden bei HSV Plus in ihren Beteiligungsrechten reduziert. Der Fremdbestimmung durch dubiose Kapitalgeber seien alle Türen geöffnet.

Ja in Gottes Namen, wer ist denn für diese personellen Fehlentscheidungen verantwortlich ? Wer hat denn Typen wie Floberg, Hunke, Ertel, Klüver usw in den AR gehoben und Wirtschaftsfachleute bei deren Vorstellungen niedergebrüllt und systematisch verhindert ? Merkt ihr eigentlich noch die Einschläge ?

Ihr bemängelt fehlende Kompetenzen im AR und seid es selbst gewesen, die eben diese Kompetenzen verhindert habt.

Werte Hardcore-SCler, seid doch einmal in eurem Leben ehrlich. Sagt doch einfach mal die Wahrheit, warum ihr eine Fernwahl verhindert habt. Warum ihr die Verkleinerung des Aufsichtsrats verhindert habt. Warum ihr gegen eine Ausgliederung seid. Und kommt nicht ewig mit diesem Scheich-Stuss, den ihr doch selbst nicht glaubt.

Meine Fresse nochmal

 

Von | 2013-10-18T17:34:22+02:00 30. September 2013|Allgemein|39 Kommentare

39 Comments

  1. Gravesen 30. September 2013 um 08:23 Uhr

    Sorry, aber…..

    ….lieber Aufsichtsrat, stellt diesen Manager-Darsteller endlichg kalt, bevor er noch mehr Schaden anrichtet.

    „Klaus-Michael Kühne hat nicht nur meine Person beschädigt, sondern auch den ganzen Verein. Er hat Thorsten Fink als schlechten Trainer bezeichnet. Dieses Verhalten, über die Öffentlichkeit zu gehen, ist absolut inakzeptabel“, sagte der ehemalige Bundesliga-Profi Kreuzer in der Talkrunde Doppelpass bei „Sport1“

    Meine Güte Presse-Olli, deine „Person“ beschädigst du vom Tag deiner Anstellung selbst. Täglich und immer wieder.

    Diese Knalltüte gibt JEDEN VERDAMMTEN TAG mindestens ein Intervview, in dem er seine eklatante Dummheit zur Schau stellt und bemängelt an Kühne, das dieser „über die Öffentlichkeit gegangen ist“. Es ist alles so unfassbar schlecht.

    http://www.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/1309/News/hsv-manager-oliver-kreuzer-attackiert-klaus-michael-kuehne-hamburger-sv-thorsten-fink.html

  2. The_maxx 30. September 2013 um 09:18 Uhr

    Moin

    Vergleiche: http://de.m.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt

    … Colt hat das schon vor längerem erkannt.

    • Heiliger Bimbam 30. September 2013 um 12:06 Uhr

      SAUBER! Volltreffer! Danke für den Link!

    • Pascal 30. September 2013 um 13:51 Uhr

      Sauber getroffen. Hast du den Text mal an den Aufsichtsrat geschickt ?

      ne besser nicht. die Emailadresse aufsichtsrat@hsv.de hat eine automatische Weiterleitung an alle Emailadressen der Journalisten in Hamburg … das würde nur schief gehen (Ironie Aus)

    • HugoM 1. Oktober 2013 um 00:10 Uhr

      Blöd nur, dass das Satire ist…….

      • Heiliger Bimbam 4. Oktober 2013 um 21:32 Uhr

        Was? Der DK-Effekt? Wie kommst du denn darauf? Wegen des IG-Nobel-preises?

  3. Thomas S. 30. September 2013 um 09:46 Uhr

    Hören wir auf die Worte unseres Staatsratsvorsitzenden, Sommer 1989:

    „Unsere Republik wankt überhaupt nicht, die hat auch nicht gewankt. Ein Staat leidet immer am meisten unter fehlendem wirtschaftlichen Erfolg. Den hatten wir in dieser Saison bisher noch nicht, insofern gibt es dann eine gewisse Unruhe. Aber da werden Dinge vermischt, die nichts miteinander zu tun haben. Die Deutsche Demokratische Republik wankt nicht und wird auch nicht wanken.“

  4. Christoph Nebgen 30. September 2013 um 11:39 Uhr

    Alles d’accord – aber glaube bitte nicht, dass eine Fernwahl das Problem lösen würde. Das Problem ist die Satzung, nach der der SC einen Einfluss hat, den er freiwillig niemals aufgeben wird. Aufgrund seiner Struktur und Vernetzung würde der SC von einer Fernwahl wahrscheinlich sogar noch profitieren und man verlöre jede Übersicht, wer da eigentlich wählt. Nein, die sollen sich mal schön alle zur Hauptversammlung auf den Weg machen.

    • The_MaXX 30. September 2013 um 12:24 Uhr

      Übersicht wer wählt????

      Es stimmt, das Problem ist die Satzung, Fernwahl gehört trotzdem dazu, es Teil einer Demokratie.

  5. Daywalker 30. September 2013 um 12:08 Uhr

    Es stimmt das Kreuzer sich und vor allem dem Verein in erster Linie am meisten selbst schadet. Aber, das muß ich leider zugeben, seine Sichtweise zu Kühne teile ich absolut!

    Ich frage mich nur, wie optimal ist es, wenn sich der Sportchef des HSV in dieser Form äußert. Wenn sich ein Fan wie ich oder andere sich so äußern, ist es was anderes, als wenn Herr Kreuzer das vor Millionen Lesern und Fernsehzuschauern in Deutschland macht.
    Das ist ja auch nur ein Beispiel von vielen.
    Natürlich ist es etwas anderes, wenn Kreuzer derart persönlich angegriffen wird, da muß man ihm schon zugestehen darauf zu antworten und sich zu wehren, aber das geht sicher auch anders.
    Und was die gesamte Außendarstellung des HSV angeht, nicht nur diesem Fall: Was macht eigentlich Mediendirektor Wolf und auch Vorstand für Marketing und Kommunikation Hilke? Ist es nicht deren Aufgabe genau solche schwierigen Situationen zu koordinieren und die Angreifbarkeit zu minimieren oder im besten Fall zu verhindern?
    Müssen diese Herren da nicht präventiv eingreifen und die Äußerungen der in der Öffentlichkeit stehenden handelnden Personen des HSV „professionalisieren“? Meiner Meinung nach findet das beim HSV definitiv nicht statt! Oder sehe ich deren Aufgabe falsch?
    Jede Führungskraft wird bis zum Erbrechen rhetorisch geschult, selbst jeder Bundesligaspieler bekommt eingetrichtert was er sagen darf und was nicht. Nicht ohne Grund „darf“ auch nicht jeder Spieler vors Mikrofon treten, weil nicht jeder gleich gut reden kann. Verstößt er gegen die Vereinsrichtlinien, hagelt es Geldstrafen. Hätte man Kreuzer für sein Auftreten seitdem er beim HSV ist sanktioniert, wäre der Verein wohl saniert 😉

    Trotzdem, was soll Kreuzer zum Thema Kühne sagen? Ja, er hat Recht und sein Vorgehen ist richtig? Wohl kaum, denn dann kann er gleich einpacken und muß zwangsläufig seinen Stuhl räumen, weil er damit seine Unfähigkeit zugeben würde.
    Man muß sich auch mal in die Situation von Kreuzer hineinversetzen.

    Aber ich meine,hier sind die „Medienprofis“ gefragt und die müssen ihren Job machen und das machen sie nicht.

    Bei der Aussage von Jarchow fasse ich mir nur an den Kopf. Das ist doch unglaublich! Ich erwarte nicht, das Jarchow sich hinstellt und sagt:“ Wir stehen einen Schritt vorm Abgrund und sind dabei den entscheidenen letzten Schritt zu gehen.“. Aber seine Äußerung ist doch sowas von weltfremd, das hört man sonst nur von Diktatoren, deren Diktatur kurz vor dem Zusammenbruch steht.

    Will man sich beim HSV nicht helfen lassen oder, so meine Vermutung, wird nicht geholfen?

    Ich habe jedenfalls den Eindruck, als wenn Jarchow, Kreuzer oder auch Fink völlig im Regen stehen gelassen werden/wurden. Ob sie aus Inkompetenz oder sogar wissentlich und gezielt von einem Fettnäpfchen ins nächste geführt werden, ich weiß es nicht.
    Ich kann niemanden etwas unterstellen, aber halte es sogar für möglich das Hilke, wie gesagt Vorstand für Kommunikation, der von Herrn Kühne in den Himmel gelobt wird und in seinem Revolutionsplan als einziger der aktuellen Führung des HSVs eine zukünftige Rolle spielen würde, hier sein eigenes Süppchen kocht und gar kein Interesse daran hat, dem jetzigen HSV und deren Führungspersonal in irgendeiner Form zu helfen.
    Frei nach dem Motto „Der König ist tot, es lebe der König!“.
    Ich habe den Eindruck, als wenn gezielt geschadet wird.
    Wäre ich an Hilkes, oder auch Wolfs Stelle, ich könnte doch nachts nicht mehr schlafen, hätte 25 Magengeschwüre und Angst am nächsten Tag die Zeitung zu lesen. Es sei denn, ich würde ein perfides Spielchen betreiben und mich für meinen neuen Posten im neuen, vielversprechenderen „Königreich“ in Position bringen wollen.
    Dann würde ich mich jeden Tag aufs neue freuen, das mein Plan aufgeht.

    Genauso besteht natürlich die Möglichkeit, das die handelnden Personen des HSV wirklich so dämlich und unfähig sind, das sie gar nicht merken, was sie da anrichten. Aber so eine geballte Ansammlung von Amateuren kann doch schon kein Zufall mehr sein, oder?

    • Gravesen 30. September 2013 um 12:36 Uhr

      Zu dem Thema (Kommunikation/Hilke/Wolf) hatte ich bereits mehrfach geäußert. Fakt ist: Hilke möchte Jaroff’s Stuhl und tut entsprechend nichts dafür, diesen zu schützen oder zu unterstützen. Wolf wollte nach Arnesen’s Abgang den Sportchef machen (nicht lachen, das stimmt wirklich). Die Beiden klüngeln zusammen, was das Zeug hält.

      • MrsMurphy 30. September 2013 um 13:10 Uhr

        Ich fasse es nicht! Wolf möchte Sportchef werden? Um dann zu sagen: Also, das kann ich auch nicht?! Unglaublich.

        Seit geraumer Zeit beschleicht mich das Gefühl, dass die Herren (es gibt leider keine Frau darin) im Vorstand mit einer unglaublichen Hybris ausgestattet sind. Nichts und niemand kann sie davon abbringen, sich so zu verhalten, wie sie es eben tun. Schlimm.

        @ Daywalker
        Du fragst zurecht, was ein Kreuzer denn bei den persönlichen Anwürfen eines Herrn Kühne tun soll.
        Dem halte ich einfach das Verhalten von Arnesen entgegen. Was hat man ihm (auch schon während seiner Amtszeit!) alles um die Ohren gehauen. Und was hat man ihm (und tut es weiterhin) Dreck hinterher geworfen. Hast Du von ihm auch nur ein Wort in der Öffentlichkeit gehört? Selbst in persönlichen Gesprächen hat er sich nie beklagt, was immer ansprechbar, gut gelaunt und hat sich öffentlich immer (!) vor die Spieler gestellt. Es tut mir heute noch weh, dass er „vom Hofe gejagt“ wurde.

        Wäre Kreuzer souverän, hätte er niemals öffentlich auf KMK reagiert, sondern intern versucht, ihn anzurufen, mit ihm ins Gespräch zu kommen. Aber er ist es eben nicht. Er hat ein großes Geltungsbedürfnis, möchte sich als harter Hund beweisen und ist doch nur ein Getriebener der Hamburger Presse. Bei allem Respekt: Ich finde, dass unser HSV, der gestern 126 Jahre alt wurde, etwas Besseres verdient hat.

        • Daywalker 30. September 2013 um 13:41 Uhr

          Guter Beitrag. Auch das Du FA mal wieder ins Spiel bringst, gegensätzlicher kann die Außendarstellung wohl nicht sein und ich habe ihn nicht nur dafür sehr geschätzt!
          Auch ich würde mir sehr wünschen, das FA heute noch SpoDi beim HSV wäre, denn erst diese Saison wäre die gewesen, in der er sein sportliches Konzept richtig einbringen könnte, Das man ihm das unter den bekannten Umständen versagt hat ist wirklich eine Schande.
          Das Kreuzer nicht auf KMKs-Äußerungen hätte reagieren dürfen sehe ich aber nicht.
          Er mußte darauf reagieren, geht gar nicht anders, nur das Wie ist entscheidend und ich bin mir auch sicher, das ein FA darauf ganz anders reagiert hätte. Nur die beiden sind menschlich so verschieden, das man das auch gar nicht vergleichen kann.
          Interessant finde ich aber, das KMK sich niemals in der Form negativ über FA geäußert hat. Und wenn man ehrlich ist, der HSV hat sich unter FA ja auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Nur Kühne ist ja nicht doof und er weiß ganz genau, wen er mit seiner gezielten Kritik treffen kann und wen eben nicht. Ich bin davon überzeugt, das Kühne Arnesen niemals so angegriffen hätte wie Kreuzer, denn er weiß, das seine Attacken ins Leere gelaufen wären.
          Denk nur mal an die vdV-Verpflichtung, der Arnesen ja durchaus skeptisch gegenüber stand. Man stelle sich vor, das wäre mit Kreuzer als SpoDi passiert. Das hätte aber mächtig gescheppert. Auch unter diesem Gesichtspunkt muß man sich fragen, was will Herr Kühne überhaupt. Warum bringt er sich erst dann in Stellung, wenn nur noch angreifbare Personen beim HSV tätig sind? Da könnte ich soviel hinein interpretieren…

          • Launi 30. September 2013 um 19:02 Uhr

            Ich glaube, dass Kühne einfach nicht anders ist als wir – er bekommt nur ein Mikrofon vor die Nase. Nichts anderes als Kühne sagt, wird im Grunde auch hier kommuniziert. Einzig und allein er bekommt Gehör bei den Medien. Da er das notwendige Kleingeld im Kreuz hat, war das sicherlich kein pfiffiger Weg, das scheint er mittlerweile auch schon bemerkt zu haben, am Ende beißt aber die Maus keinen Faden ab: Er hat einfach Recht…

            Von uns darf im Grunde niemand auf Kühne schimpfen, denn so oder ähnlich urteilen wohl so ziemlich alle über den aktuellen Vorstand. Lediglich Fink ist ein Opfer, da er es alleine nicht geschafft hat, das Schiff auf Kurs zu bringen, ohne Hilfe als „junger“ Trainer aber auch kaum verwunderlich. Arnesen musste gehen, damit auch das letzte Bisschen Kompetenz endlich weg ist…

      • Daywalker 30. September 2013 um 13:12 Uhr

        Absolut richtig. Wolltest Du zu diesem Thema nicht auch mal einen ganzen Blog verfassen oder habe ich den überlesen?
        Wie auch immer, genieße den letzten Abend den Ruf des „Kookaburra“, ich kam mir jedenfalls immer so vor als wäre ich im Jurassic Park gelandet und habe das sehr genossen.
        Ich muß Dir auch mal sagen das ich es großartig finde, das Du aus Deinem Urlaub heraus diesen HSV weiter verfolgt hast und Deine Blogs geschrieben hast. Daran sieht man (ich) wie sehr Dir dieser Verein am Herzen liegt.
        Guten Heimflug!

  6. Solitaer 30. September 2013 um 12:55 Uhr

    Absolut Top Bericht…

    Stellen wir genügend Kerzen auf und beten wir das im Januar keiner dieser Herren noch im Amt ist…

    Ich bin sehr gespannt wie die Herren es anstellen wollen, wenn Sie feststellen, das sie die Gelder von Herrn Kühne doch brauchen, dann wird ein Bauernopfer an den Prager gestellt. Ich glaube der heißt jetzt schon OK und leider merkt er es nicht.

    Gerade auch das Nachtreten gegen Fink finde ich derzeit absolut unangebracht. Aber egal, mich kann derzeit nichts mehr in diesem aktuellen Verein erschüttern.

    Außer die Aussage von OK :“Eine Ausgliederung des Klubs in eine Aktiengesellschaft beurteilt Kreuzer indes skeptisch: „Wir sind sehr offen gegenüber dem Konzept, das die ‚Initiative HSV Plus‘ vorschlägt. Die Mitglieder müssen das aber entscheiden. Es braucht eine Dreiviertelmehrheit und das könnte schwierig werden.”

    Ich weiß nicht wie Ihr das seht, ist es wirklich schwierig? Gibt es wirklich noch Mitglieder die alles so belassen wollen? Ich habe dazu leider keine Einschätzung…

    • Pascal 30. September 2013 um 13:59 Uhr

      ich sehe es aktuell so, dass selbst HSV-Fans aus Bayern nach Hamburg fahren werden, damit HSV Plus durchkommt. Wir werden da mit einem neuem Rekord an anwesenden Mitgliedern erreichen das sich die HSV Plus Gegner nur so umgucken werden. Anfangs habe ich es nur gehofft, aber je mehr ich höre wie groß die Unterstützung unter den Fans ist, desto mehr glaube ich daran, dass das was wird im Januar

      • Solitaer 30. September 2013 um 14:09 Uhr

        Super danke für Deine Einschätzung. Das lässt hoffen auf einen besseren HSV 🙂 🙂

  7. Daywalker 30. September 2013 um 14:48 Uhr

    Ich finde gar nicht das gegen Fink großartig nachgetreten wird.
    Das was nun alle äußern, sind die üblichen Floskeln die nach einem Trainerwechsel üblicherweise zu hören sind.
    Klar, ein Liebesbekenntnis hört sich anders an, aber was willst Du nach einer Trainerentlassung auch sagen? Er war super, alles hat gepaßt? Warum entlässt man ihn dann? All diese Floskeln die nach einer Trainerentlassung losgelassen werden, lassen wenig Rückschlüsse auf das tatsächliche Verhältnis zu. Natürlich sehen die Spieler den neuen Trainer positiv, man stelle sich vor Adler stellt sich vors Mikro und sagt BvM hat null Ahnung und ich will Fink zurück! Das würde er erstmal nie machen, selbst wenn es so wäre, weil damit seine Karriere beim HSV quasi beendet wäre, zum anderen, weil es einfach nicht den Tatsachen entspricht. Ein neuer Trainer bringt IMMER neue Impulse, das läßt sich gar nicht vermeiden. Was sich daraus letztlich entwickelt ist was ganz anderes. Und jeder Angestellte zeigt sich seinem neuen Chef erstmal aufgeschlossen, normal. Es geht dabei gar nicht darum sich bestmöglich zu präsentieren und zu verkaufen, wer seinen Job Ernst nimmt, der glaubt sogar daran das sich durch eine Veränderung ein positiver Effekt einstellt. Ich habe noch keine Äußerung eines Spielers gehört, die Fink in die Pfanne haut. Das sind bislang alles normale und belanglose allerwelts Kommentare.

    Und ja, ich sehe eine 3/4 Mehrheit für eine Ausgliederung schwierig. Auf doof gesagt, das sind 75%! Bei 1000 Stimmen wären das also 750. Bei 5000 wären das 3750. Bei 10000 Stimmen, 7500, die dafür stimmen müssten. Ihr müßt Euch bitte mal klar machen, das sind Mehrheitsverhältnisse, die gab es nur zu Zeiten der NSDAP, SED, KPDSU oder in sonstigen Verbrecherregimen. Zu glauben das das ein Selbstläufer wird,also bitte mal realistisch bleiben. Das wird eine ganz harte Nummer! Ich bin mir sicher, das ein einfache Mehrheit für eine Ausgliederung erreicht wird, aber einer Vereinsstrukturänderung sehe ich sehr skeptisch gegenüber. Da bedarf es unheimlich viel Überzeugungsarbeit und JEDER der dafür ist muß sein Möglichstes tun um möglichst viele andere Mitglieder davon zu überzeugen nicht nur dafür zu stimmen, sondern erstmal zur MV auch zu erscheinen! Ich sehe eine Chance für z.B. HSVplus erst ab einer Mitgliederteilnahme von ungefähr 3000 Mitgliedern und auch das wird dann verdammt schwierig. Also Aufruf an alle Mitglieder denen der jetzige HSV nicht mehr gefällt: Arsch hoch kriegen und im Januar und in der entscheidenden folgenden MV vorbeikommen! Sonst wird das nichts!

  8. MrsMurphy 30. September 2013 um 15:15 Uhr

    @ Daywalker
    Im Grunde gibst Du mir mit Deinem Beitrag trotz gegenteiliger Äußerung Recht. 😉 Kreuzer muss (!) auf Kühne nicht so reagieren, er tut es, weil es seiner Natur entspricht. Sehe ich auch so. Das ist ja das Dilemma.

    Ausgliederung: Die einfache Mehrheit dafür, dass der Vorstand sich kümmern muss, sehe ich als realistisch an. Beim zweiten Schritt kommt es darauf an, wie es um den sportlichen Erfolg bestellt ist. Leider muss man sagen, dass es einer Strukturveränderung hülfe, käme die Truppe nicht über den 15. Platz hinaus (was ich als Fan eigentlich nicht will).

    Ich erlebe auf Twitter doch einige, die sich vehement gegen HSVplus und auch gegen eine Ausgliederung aussprechen (was ihr gutes Recht ist). Nur: Die Diskussionen mit diesen Vertretern sind ob der Dinge, die da öffentlich so kursieren, extrem schwierig geworden. Die Protagonisten wissen nur eins: Kühne geht mal gar nicht, HSVplus ist böse und Ausgliederung darf eigentlich auch nicht sein (ich will mitbestimmen)! Dabei frage ich mich manchmal wirklich: Was konkret bestimmen wir Mitglieder eigentlich mit? Wir wählen den AR. Das war’s. Wie Politiker können die Leute darin danach eigentlich machen, was sie wollen – so schnell kriegt man sie da nicht raus. Wir Mitglieder bestimmen weder den Vorstandsvorsitzenden (DAS wäre doch mal was), noch den Sportvorstand (huch!). Und die MACHEN dann auch, was sie wollen, egal, was die Mitglieder davon halten. Vom Trainer und der Mannschaft will ich erst gar nicht anfangen … Wo ist also das Problem? Außer dem Verlust der Mitbestimmung (wobei das ein zweifelhaftes Gut ist, wie ich finde) habe ich noch nicht ein Argument gehört, das gegen eine Ausgliederung spricht – nicht eins.

    Und da hier viel ideologisch diskutiert wird, was ich persönlich auch aufgrund meiner Herkunft wirklich übel finde, ist es wirklich ein verdammt dickes Brett, welches die Initiative HSVplus da bohren muss.

    • Launi 30. September 2013 um 19:06 Uhr

      Ertel und Konsorten geben dem gemeinen SCler aber die Nahrung die er/sie braucht, damit man meint, man wäre mit an der Macht beim HSV. Da sind viele dicke Bretter zu bohren und man kann nur hoffen, dass genügend Mitglieder vor Ort sein werden, damit HSVPlus durchgeht.

    • MrsMurphy 30. September 2013 um 22:31 Uhr

      Ergänzend dazu: Die MV entlastet darüber hinaus den Vorstand (oder eben auch nicht). Wenn Ihr mich fragt: pillepalle. Bei einem AR, der den Namen verdient, wäre die Kontrolle jederzeit gegeben (allein schon die Äußerung von Ertel, dass sie die Trainer-Einstellung finanziell abnicken [abnicken!!!!] müssten) … Die Vorschriften des Aktienrechts zu diesem Thema dürften in diesem Punkt nicht nachteilig sein.

  9. Gravesen 30. September 2013 um 21:25 Uhr

    Manchmal muss man sich fragen, ob Markus Scholz wirklich so dämlich ist, wie er tut. Da ich aber weiß, was für eine linke Wehe dahintersteckt, kann ich mir die Frage selbst beantworten.

    Kühne soll doch bitte dem HSV jedes Jahr € 100 Millionen schenken, er hat’s ja. Oder er soll die Namensrechte am Stadion kaufen und Hauptsponsor werden, kommt doch gar nicht drauf an.

    Und dann könnte doch einfach Jaroff, Hilke, Ertel, Kreuzer und die anderen Versager weiterwurschteln, sich gegenseitig die Verträge verlängern, Abfindungen bezahlen etc.

    Genau DAS ist es, was der Mann eben nicht will und was ein Großteil der Mitglieder nicht will. Ist das denn so schwer zu begreifen ?

    • Curtiz Newton 1. Oktober 2013 um 15:32 Uhr

      Über diese Äußerung habe ich mich erst vor Lachen ausgeschüttet und dann ungläubig gestaunt. Wie dummdreist und fremdgesteuert sind diese Schmierfinken eigentlich?
      Besonderes Kompliment für diesen Blog: Volltreffer, versenkt!
      Und was KMK anbelangt: er ist ein leidenschaftlicher Fan (Gott sei Dank) dieses unterirdisch und selbstverliebt geführten Vereins, der nur deshalb Gehör findet, weil er auch potentieller Investor sein möchte. Er spricht viele Wahrheiten aus, die den normalen und besorgten Fan beschäftigen.
      Und an seiner Stelle würde ich auch keinen müden Cent in diese Katatstrophenclique mehr investieren, wenn alles beim Alten bleibt. Daß Kreuzer öffentlich so öffentlich einen potententen Investor angreifen darf, ist ein weiteres Armutszeugnis der Jaroff-Führung. Jene versucht sich jetzt mit dem Trainerwechsel zu retten. Diese Wirkung wird nach spätestens 5 Spielen verpufft sein.
      Mich kotzt dieser HSV nur noch an. Ganz ehrlich.

  10. MrsMurphy 30. September 2013 um 22:27 Uhr

    Dazu las ich heute einen interessanten Kommentar im anderen Blog, dem ich inhaltlich nur zustimmen kann: Es müsste doch eigentlich an den Vereinsverantwortlichen liegen, Konzepte vorzustellen, für die sich dann der ein und/oder andere Investor begeistern könnte. Der Ball müsste zuerst beim Verein liegen – und eben nicht beim Investor! Der wartet aber noch immer vergeblich auf Vorschläge, die über ein „Schenk mir bitte x Millionen“ oder „Kauf Dir das Stadionnamensrecht“ hinausgehen. Ich glaube, dass dies mit (!) ein Grund dafür ist, dass KMK sich so verhält, wie er sich verhält.

    • Jan-Peter 1. Oktober 2013 um 09:41 Uhr

      Keine Visionen, keine Konzepte. Schau´ Dir nur mal die Marketing- und Sponsorenbilanz der letzten 2,5 Jahre an.

  11. Gravesen 1. Oktober 2013 um 08:51 Uhr

    Oh Jesus. Der Vorstand des HSV kommt lediglich seinen Prüfungspflichten nach und die herrliche Mopo feiert Jaroff und Co. als Retter der Ausgliederung. In dieses Blatt sollte man nicht einmal alten Fisch einwickeln.

    http://www.mopo.de/hsv/ausgliederung-jetzt-macht-auch-der-hsv-vorstand-ernst,5067038,24492560.html

  12. Fiete 1. Oktober 2013 um 10:21 Uhr

    „Ja in Gottes Namen, wer ist denn für diese personellen Fehlentscheidungen verantwortlich ? Wer hat denn Typen wie Floberg, Hunke, Ertel, Klüver usw in den AR gehoben und Wirtschaftsfachleute bei deren Vorstellungen niedergebrüllt und systematisch verhindert ? Merkt ihr eigentlich noch die Einschläge ?“

    Der Fisch stinkt vom Kopf her. Der Kopf ist in unserem Verein die Mitgliederschaft. Sie haben die personellen Fehlentscheidungen getätigt, sei es aktiv, indem die Leute gewählt wurden, oder eben passiv, indem sie durch kollektives Nichterscheinen auf den Mitgliederversammlungen dazu beigetragen haben, daß die Falschen Leute gewählt wurden.

  13. RektorDonz 1. Oktober 2013 um 20:06 Uhr

    Das nenn ich mal knallharte Recherche vom Lars in Richtung Stuttgart und Schalke. Und diese tiefgründige Schlussfolgerung. Da muss einem nicht Angst und Bange werden um die Zukunft des Journalismus.

    • Gravesen 1. Oktober 2013 um 21:32 Uhr

      Das muss ihm erstmal einer nachmachen. Die machen den ganzen Tag nichts anderes und dann kommt immer wieder ein dermaßen dünn angerührter Käse zusammen.

      • Launi 1. Oktober 2013 um 22:22 Uhr

        Das ist schlicht und ergreifend das Problem, wenn man jeden Tag liefern muss, aber keine Ahnung oder Null Bock hat 😉

        Wie seit langer Zeit ist MA oberflächlich und rührt olle Kamellen wieder auf, Lars hat sich da hervorragend eingegliedert.

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