Ist das noch ernstzunehmen ?

Manchmal frage ich mich, was in den Köpfen einiger Leute vor sich geht.

Ist der HSV Tabellen-9., werden sich heftigste Sorgen gemacht. Jetzt, am 9. Spieltag der Saison 2013/14 und insgesamt 8 Punkten ist alles in Butter.

So sehr ich dem Verein Ruhe und Erfolg wünsche, so wenig kann ich Äußerungen wie diese verstehen.

„Ich habe keine Bedenken mehr, dass wir absteigen werden. Die Angst ist verschwunden“

 

Das ist ja schön, aber sind es nicht auch Personen wie Herr Seeler, die in Hamburg grundsätzlich anmahnen, dass nach einer Niederlage der Abstieg unmittelbar bevorsteht und nach einem Sieg der Einzug in die Champions League nur eine Frage der Zeit sei ?

„Stuttgart ist eine harte Nuss. Ein ganz anderes Kaliber als Nürnberg. Ich glaube aber, dass der HSV 3:1 gewinnen wird“

 

Warum in Gottes Namen kann man nicht einfach mal ein paar Monate den Schnabel halten ? Hat man Angst, in Vergessenheit zu geraten ? Für mich ist das nicht verständlich.

http://www.mobil.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article121011066/Uwe-Seeler-hat-keine-Angst-mehr-um-seinen-HSV.html

 

Von | 2013-10-19T07:26:04+02:00 19. Oktober 2013|Allgemein|16 Kommentare

16 Comments

  1. Jan Schaper 19. Oktober 2013 um 07:37 Uhr

    Grave, der Uwe macht sich halt „keine Sorgen“ mehr. Ist doch mindestens mal ein Fortschritt.

    Nee, Ironie bei Seite, es ist wirklich grausam wie die LEGENDE immer wieder mit unnützen Staements in der Öffentlichkeit zum Störenfried mutiert. Gott sei Dank lese ich keiner der Hamburger Gazetten (Bild, MoPo, Abendblatt)…

  2. HSV Bayer 19. Oktober 2013 um 08:44 Uhr

    Darüber rege ich mich nicht mehr auf, schaut doch Beckenbauer in München an, der redet auch teilweise wirres Zeug daher. Wundert einen, aufregen tut es nicht mehr.

  3. Gravesen 19. Oktober 2013 um 08:52 Uhr

    Aus Facebook.

    Block 22C
    vor 14 Stunden
    Das Jahr 2014 will gut geplant sein: Verhinderung der Ausgliederung, Sieg des DFB-Pokals, Einzug in den Europapokal etc. pp.
    Wir halten Eure Planung übersichtlich mit unserem neuen Jahreskalender – alles auf einen Blick!

    • HSV Bayer 19. Oktober 2013 um 09:37 Uhr

      Kopfschütteln!

    • Jorgo 19. Oktober 2013 um 18:00 Uhr

      scheiß Drogenkonsum!

    • Heiliger Bimbam 20. Oktober 2013 um 05:37 Uhr

      Nee, ne? WTF??

  4. HSV Bayer 19. Oktober 2013 um 09:40 Uhr

    Habe es gerade gelesen, finde die Reaktionen darauf aber viel interessanter! 🙂

  5. HSV-Dolly 19. Oktober 2013 um 11:33 Uhr

    Hallo Herr „Gravesen“
    hallo an den Block,

    also in der letzten Zeit überschlagen sich ja die Ereignisse in Hamburg und ich bin gar nicht mehr auf der Höhe was die Informationen an geht.
    Sie haben mit Herrn Jovanov Ärger bekommen weil Sie einige Rechercheergebnisse publiziert haben aber auf Rücksicht Ihrer Quellen keine konkreten Beweise veröffentlicht haben?
    Was ist nur in dieser wunderschönen Stadt los?
    Wie formulierten Sie es damals „Euer Uwe“ ich habe seine erfolgreiche Zeit Gott sei dank nicht mit erlebt sonst würde ich diese Person heute sicher nicht so kritisch sehen. Aber ich empfinde Herrn Seeler als nervig und seine Äußerungen bzw. Interviews die er gibt zeugen nicht mehr von geistiger Frische und diese ganze Geschichte die er mit seinem Familienrudel und Leverkusen abgezogen zeugen auch nicht von innerer Überzeugung und Herzblut zu „seinem HSV“ , denn meiner Meinung nach hat sich Herr Arnesen professionell verhalten die andere Seite leider nicht. (Ist nur mein persönlicher Eindruck da ich ja nur auf Informationen der Medien zurückgreifen kann und nicht auf interne Info´s)
    Deshalb interessieren mich Äußerungen seitens Herr Seeler überhaupt nicht mehr den seine Tage sind eh gezählt und das ist Gott sei dank der Natur geschuldet.
    Wieso Herr „Gravesen“ wollen Sie Ihre Art zu Schreiben ändern ? Emotionen gehören dazu und die sollten Sie weiterhin in Ihrer eigenen Sprache und Ausdrucksform an den Blog weitergeben. Es gibt genug Blutlose Schreiberlinge im Netz. Bleiben Sie bitte Ihrer Leidenschaft treu denn auch Sie haben mich schon hier erwähnt und betiltelt ich würde nicht mal den Weg zum Stadion finden und wissen Sie was es stört mich nicht da wir uns nicht persönlich kennen also können Sie mich auch nicht einschätzen und ich nehme Ihnen das auch nicht Übel denn im Gegensatz zu vielen im anderen Blog kann ich das zwischen meinen Ohren auch einsetzen zum Denken.
    Herr „Gravesen“ bleiben Sie wie Sie sind sachlich, knallhart, emotional und immer am Rande der Legalität das ist das Credo dieses Blogs und das macht den Unterschied.

  6. Daywalker 19. Oktober 2013 um 11:47 Uhr

    In der Tat gibt es das Phänomen in Hamburg, das der HSV aufgrund eines Spiels vom Abstiegskandidaten zum Meisterschaftskandidaten geschrieben wird und besonders gerne wieder zurück.
    Amüsiert erinnere ich mich an die Presse nach dem 1:4 Sensationssieg in Dortmund, als man mit Ausdrücken wie „Weltklasseformat“ und anderen Superlativen nur so um sich schmiß und es hagelte (zu Recht!)die Note 1 für Spieler, um ihnen in den anschließenden Spielen jegliche Bundesligareife abzusprechen. So ist das leider und das wird sich denke ich auch nie ändern.
    Rein objektiv betrachtet muß man aber auch zugeben, das der HSV gerade die letzten Jahren auch des öfteren genauso gespielt hat, mit zwei Gesichtern. Einmal sensationell und spektakulär, um dann in darauffolgenden Spielen wie eine „Tasmania Berlin-Gedächtnismannschaft“ aufzutreten. Der Hamburger Pressemob kann und will darauf gar nicht anderes reagieren. Und ich fürchte nicht nur viele Hamburger wollen auch gar nichts anderes lesen. Denen den das mißfällt, mir z.B. auch, müssen sich damit wohl leider abfinden. Für mich gilt das im Übrigen bei weitem nicht nur für den HSV, sondern allgemein.
    Eine Änderung der Presselandschaft wäre wünschenswert, ist aber nicht realistisch.
    Zumal ich als Hamburger überhaupt nicht einschätzen kann, wie sich im Rest Deutschlands die Lokalpresse ihren Fußballvereinen gegenüber verhält. Ist das wirklich so anders als bei uns?
    Ich weiß es nicht, da es mich ehrlich gesagt nicht wirklich interessiert, wie man in Leverkusen, Bremen, Wolfsburg, Dortmund, Gelsenkirchen usw. schreibt. Das in Freiburg oder Mainz anders mit diesem Thema umgegangen wird sollte klar sein.
    Dort hat man sicherlich ganz andere Ansprüche und Erwartungen.

    Sorgen-Seeler hat mich die letzte Zeit ja nun des öfteren auch auf die Palme gebracht, aber hier muß ich sagen wird mir zu einseitig zitiert.
    In diesem Artikel heißt es schließlich auch:
    „Seeler warnt aber davor, sich zu hohe Ziele zu setzen.“ oder
    „Seeler warnt nach dem erfolgreichen Einstand allerdings vor aufkommender Euphorie.“Wir alle sollten uns nicht zu hohe Ziele setzen. So ein 5:0 beim Club ist schön, darf aber nicht übermütig machen““

    Wer etwas dagegen sagen will, der soll das bitte machen, ich kann das nur unterstreichen. Dem gegenüber stehen natürlich seine manchmal selten dämlichen Aussagen, aber vielleicht sollte man sich nicht nur an die eigene Nase fassen, sondern auch mal den Umgang mit „Uns Uwe“ überdenken.
    Mir spricht Seeler hier aus dem Herzen. Denn ich habe den HSV so wie er bis zum Trainerwechsel aufgetreten ist ebenfalls in Abstiegsgefahr gesehen. Ganz emotionslos. Irgendwelche Widersprüche?

    Wenn ich daran denke was ein Beckenbauer teilweise für Müll erzählt (nicht mit HSV-Bezug), dagegen ist Seeler ein Waisenknabe. Und wie geht man damit bei den Bayern um? Da heißt es nicht nur in Bayern lapidar, ja, der Franzl, das ist halt der Franz, so isser halt die Lichtgestalt.
    Und wenn er Morgen eine neue 18-jährige Lebenspartnerin vorstellen würde, auf dem Oktoberfest das Promi-Bierzelt vollkotzt oder einen Haufen vor die Geschäftsstelle Säbener Str. setzt, es ginge nur ein wohlwollendes Raunen durch die ganze Republik. Beckenbauer ist halt ein Hallodri, ein Lebemann. Und sagen darf ja ohnehin was er will.
    Zumal Beckenbauer den unbestreitbaren entscheidenen Vorteil hat, das er solche Aussagen wie Seeler nicht zu machen braucht. Zumindest nicht mit diesem Hintergrund. Er spricht nicht über Abstiegssorgen, er macht die Mannschaft öffentlich nieder weil sie ein CL-Finale verkackt haben oder weil der FC Bayern ausnahmsweise mal die Meisterschaft und Pokalfinale verpaßt hat. Das hat eine ganz andere Qualität und wird deshalb auch ganz anders aufgenommen.

    Ist es nicht schlimm, wie wir immer auf Seeler herumhacken?
    Für (fast) alle ist er DIE HSV-Ikone, Deutschlandweit.
    Er ist einer von 4 männlichen Ehrenspielführer der Nationalmannschaft. Anderenortens würde man ihn vergöttern, egal was er sagt oder macht.
    Ich bin sicher kein Freund der fast schon religiösen Heldenverehrung wie es z.B. bei Dortmund, Gladbach oder Schalke praktiziert wird, aber hat Seeler nicht ein bischen mehr Respekt verdient?
    Ich halte es für durchaus normal, das Seeler regelmäßig zum HSV befragt wird, daher sollte man nicht immer jedes Wort von ihm auf die Goldwaage legen. Und eines kann man Seeler ganz bestimmt nicht vorwerfen, das er sich äußert um nicht in Vergessenheit zu geraten, das hat er mit Sicherheit nicht nötig.

    • HSV-Dolly 19. Oktober 2013 um 12:09 Uhr

      Natürlich hat Herr Seeler Respekt verdient nur hat er wohl in letzter Zeit zuviele Äußerungen getroffen mit denen er sich selbst sehr viel davon – gerade bei jüngeren Generationen – genommen hat. Ich persönlich nehme Herrn Seeler nicht mehr wahr, denn für mich ist es enttäuschend wie er sich in seiner Außendarstellung verhält gerade in seinem Alter sollte als öffentliche Person eine andere Vorbildwirkung zeigen für „seinen HSV“.
      Dies gilt ebenfalss für die Generation die Ihn live erlebt hat und im anderen Blog denkt die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben ohne sich Gedanken darüber zu machen wie das auf jüngere Generationen wirkt. Kein Wunder das es dann solche Lichtgestalten wie dieser Herr „JoJo“ schaffen sich Gehör zu verschaffen denn auch er hat es ja nicht anders vorgelebt bekommen.

  7. Gravesen 19. Oktober 2013 um 13:15 Uhr

    Selbstverständlich wünsche ich allen 19 Besuchern des heutigen Motz Ab-Treffens viel Spaß und einen schönen Abend 🙂

    • HSV Bayer 19. Oktober 2013 um 22:18 Uhr

      Lass sie, die änderst Du nicht mehr!!

  8. Gravesen 19. Oktober 2013 um 16:09 Uhr

    Thema „unsaubere Arbeit“ oder „Qualitätsjournalismus. Aus dem großartigen Hamburger Abendblatt von heute:

    Im Leben von Carl-Edgar Jarchow, 48, änderte sich 2011 Grundlegendes. Im Februar wurde der Unternehmer und Außenhandelskaufmann über die Landesliste der FDP in die Hamburgische Bürgerschaft gewählt, drei Wochen später zum kommissarischen Vorstandvorsitzenden des Hamburger SV bestimmt.

    Wikipedia sagt dazu:

    Carl-Edgar Jarchow (* 29. März 1955 in Hamburg) ist ein deutscher Politiker (FDP), Fußballfunktionär und Vorstandsvorsitzender des Hamburger SV

    Wer Lust hat zu rechnen – bitte. Ich komme auf 58 Jahre.

    Abendblatt:

    1981 stand er auf der Tribüne, als seine Mannschaft in Athen den Europapokaltriumph über Juventus Turin feierte. Eine Sternstunde für ihn und den HSV, die sich wohl so bald nicht wiederholen wird. Denn momentan hangelt sich der „Bundesliga-Dino“ von einer Krise zur nächsten, und Jarchow steht in der Verantwortung.

    Wikipedia:

    Unter Ernst Happel gewann der HSV schließlich den Europapokal der Landesmeister mit 1:0 gegen Juventus Turin. In der ersten Runde setzten sich die Hamburger in einem deutsch-deutschen Duell gegen den BFC Dynamo aus Berlin durch (1:1 in Berlin, 2:0 zu Hause). es folgten Siege über Olympiakos Piräus, Dynamo Kiew und Real Sociedad San Sebastián, ehe das Team am 25. Mai 1983 auf Juventus Turin traf…

    Nun denn. Neulich war ja auch Holland Fußball-Weltmeister 1974 und Lasogga ist immer noch 19. Ich kann solche selbsternannten Qualitätsmedien, ob nun im Print oder Online nicht mehr ernstnehmen. Das Gleiche gilt für die Autoren dieser Artikel bzw. Blogs.

  9. Gravesen 19. Oktober 2013 um 17:18 Uhr

    Für Interessierte:

    http://umfragehsv.trokanda.de/

    • The_MaXX 19. Oktober 2013 um 17:45 Uhr

      Danke.
      Interessant.

  10. The_MaXX 19. Oktober 2013 um 17:38 Uhr

    Mich regen die Journalisten mehr auf als Onkel Seeler, der quatscht schon länger „komisches Zeuch“. Dass die Journalistenmischpoke sich immer noch bei diesem alten Mann bedient, um irgendeinen Mist zu schreiben finde ich bezeichnend.

    Es ist nur noch albern, wie der HSV hoch unter runter geschrieben wird.
    Gleichzeitig: Was will man von jemanden erwarten, der es in jedem Beitrag schafft seine Unkenntnis der Materie offen zur Schau zur stellen. Bei so vielen inhaltlichen Fehlern wäre mein Chef schon lange aktiv geworden und hätte ein Motivationsgespräch mit mir geführt und womit?.. Mit Recht.

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