Spieltagssplitter / 28.Spieltag / was mir besonders auffiel

SC Freiburg – 1. FC Nürnberg 3:2

Hochinteressantes, sehr intensives Spiel. Freiburg kam nach zweimaligem Rückstand zurück und steht jetzt bei 29 Punkten.

Besonderheit: Selten habe ich nach einem Spiel einen Trainer derart aufgebracht gesehen, wie den Nürnberger Coach Gertjan Verbeek. Waren diesmal die Schiedsrichter nur ein Teil seiner Generalabrechnung, so stand sein Kollege Christian Streich im Fokus der Kritik.

„Wenn man sieht, wie der Trainer mich beschimpft hat. Das ist unverschämt, brutal, respektlos. Das habe ich noch nie mitgemacht. Das ist brutal. Das gibt’s doch gar nicht. Das ist unverschämt, wie man hier empfangen wird. Ich werde mich nicht neben diesen Mann hinsetzen.“

Sprach’s und blieb der obligatorischen Pressekonferenz nach dem Spiel fern.

Ich selbst kann mir zu den Aussagen Verbeek’s keine Meinung bilden, da ich weder gehört noch gesehen habe, was Streich veranstaltet haben soll. Wenn allerdings ein 51-Jähriger Trainer, der bereits bei Vereinen wie Alkmaar, Almelo, Feyenoord Rotterdam und Heerenveen gearbeitet hat und der normalerweise als zurückhaltend gilt, solche Aussagen tätigt, wird irgendwas passiert sein.

 

FC Bayern München – TSG 1899 Hoffenheim 3:3

Schaulaufen des neuen Meisters im eigenen Stadion. Nachdem die Bayern am letzten Spieltag in Berlin den Meistertitel sichern konnten, sollte heute die Meisterschaft mit den eigenen Fans gefeiert werden. Pep Guardiola brachte eine 2. Mannschaft mit Starke, Contento, van Buyten, Shaqiri und Pizarro in der Anfangself, die Vorbereitungen für das CL-Spiel gegen Manchester United laufen bereits. Nach dem Rückstand durch Modeste drehten die Bayern kurz auf und machten innerhalb von 9 Minuten aus einem 0:1 ein 3:1. Anschließend wurde, auch aufgrund der Verletzung von Thiago Alcantara das Fußballspielen komplett eingestellt und die Hoffenheimer kamen zum Ausgleich.

Besonderheit: Nach 25 Minuten verletzte sich Taktgeber Thiago derartig schwer (Innenband-Abriss), so dass er für den Rest der Saison ausfallen wird. Geschockt von dieser Verletzung stoppten die Bayern auch im Hinblick auf den Rest der Saison ihr Engagement.

 

VFb Stuttgart – BVB Borussia Dortmund 2:3

Stuttgart begann stark, Dortmund verschlafen. Erst nach dem schnellen 0:2 Rückstand wachten die Dortmunder auf und kamen ins Spiel zurück. Mit ein wenig Glück hätte es für den VFB zu einem Punkt gereicht, aber es sollte nicht sein.

Besonderheit: Das Foul von Niedermeier an Lewandowski brach den Stuttgartern das Genick. Selbstverständlich lag eine Berührung am Arm vor, aber der Pole macht viel aus dem Tackling. Erneut kann man die Diskussion führen, ob man für ein solches Vergehen unbedingt Rot ziehen muss.

Wie sehr der dreifache Torschütze Reus den Dortmunder gefehlt hat, wurde anhand dieses Spiels deutlich

 

VFL Wolfsburg – Eintracht Frankfurt 2:1

Gute Frankfurter hatten eigentlich mehr als einen Punkt verdient, am Ende wurde es keiner. Wolfsburg agierte umständlich und profitierte von einer Schiedsrichter-Entscheidung und Naldo’s Tor des Jahres.

Besonderheit: In der 66. Miinute erzielte Joselu das 2:0 für die Eintracht, das Spiel wäre wohl entschieden gewesen. Schiedsrichter Gagelmann und sein Assistent entschieden auf Abseits, wobei die es noch nicht mal knapp war. Anschließend kippte das Spiel und Frankfurt fuhren mit leeren Händen nach Haus.

 

FSV Mainz 05 – FC Augsburg 3:0

Erschreckend schwache Augsburger hatten in Mainz zu keinem Zeitpunkt eine Chance und verloren auch in dieser Höhe verdient.

Besonderheit: In der 38. min nagelte Verteidiger Ostrzolek beim Rettungsversuch seinem eigenen Torhüter Hitz den Ball gegen den Kopf, dieser ging daraufhin KO. Kurioserweise wird dieser Treffer als „Eigentor Hitz, Kopfball 38. min.“ gewertet.

 

Bayer 04 Leverkusen – Eintracht Braunschweig 1:1

Erschütternd schwache Leverkusener holten einen Punkt gegen Braunschweiger, für die das 1:1 im Grunde zuwenig war.

Besonderheit: Im Anschluss an das Spiel zeigte Bayer-Verteidiger den Mittelfinger, wobei nicht klar war, wem die „liebevolle“ Geste galt. Eventuell ein Fall für das DFB-Sportgericht.

Das „Einsteigen“ (wenn man es denn so nennen möchte) von Emre Can gegen Vrancic war meines Erachtens kein Foul, es war bewußte Körperverletzung.  Die gelbe Karte war ein Witz

 

 

 

 

Von | 2014-03-30T13:10:05+02:00 30. März 2014|Allgemein|2 Kommentare

2 Comments

  1. Christian 30. März 2014 um 14:24 Uhr

    Moment! Tor des Jahres wird immer noch der Hammer von Hakan!

  2. Heiliger Bimbam 31. März 2014 um 03:42 Uhr

    Ich würde gerne mal wissen, wie GENAU es eigentlich dazu kam, dass FA durch OK ersetzt wurde. Was spielte sich da hinter den Kulissen ab?

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