Schämen sie sich, Herr Ertel ?

Im Moment gibt es einen gute Chance, dass der 10.05.2014 als die schwärzeste Stunde in die lange Geschichte des Hamburger Sport Vereins eingehen kann. Der letzte Spieltag der Saison 2013/2014 kann durchaus auch der letzte Bundesliga-Spieltag für den HSV für eine lange Zeit werden.

Nun kann man, quasi als Fußball-Automatismus, den Mannschaftsbus belagern, die Spieler beschimpfen, den Kopf des Trainers fordert etc. Frustrierte Anhänger tun sowas, aber es führt garantiert zu überhaupt nichts. Was jedoch viele der Empörten immer noch nicht verstanden haben (das machte die Mitgliederversammlung am 19.01.2014 mehr als deutlich): Der Niedergang des HSV wurde bereits vor 3 Jahren eingeleitet.

Der Beginn des Niedergangs

Am 09.01.2011 sprach ein Herr Ertel folgende Worte und rückblickend muss man bemerken, dass dies einfach nicht der Wahrheit entsprach:

„Bernd Hoffmann hat eine ehrliche Chance bei mir“, sagte Manfred Ertel nach der Wahl. Hunke wurde deutlicher: „Endlich gibt es eine echte Opposition im Verein“.

 

Nein, lieber Herr Ertel, Bernd Hoffmann hatte zu keinem Zeitpunkt eine ehrliche Chance bei ihnen. Ebenso hatte er keine ehrliche Chance bei den frischgewählten Herren Hunke, Erhardt und Klüver, die ab diesem Tag den „Rat der Ratlosen“ bevölkerten. Ihr erklärtes Ziel war es, den Satan persönlich aus seinem Amt zu katapultieren.

Bernd Hoffmann war zu wenig Hamburger, hatte zuwenig Raute im Herzen und vor allem: Er ließ sich nicht von einem Aufsichtsrat am Nasenring durch den Verein ziehen.

Also was tun ? Ganz einfach. Man trennt sich von Hoffmann und installiert eine Marionette nach dem eigenen Gusto. Carl-Edgar Jarchow ist ein integrer Mann, aber um einen Bundesliga-Klub zu führen, braucht es etwas mehr als joviale Sprüche und einen Ruhepuls von 4.

Keinen Plan, keine Visionen, nur schwarze Nullen

Ein Verein braucht eine Philosophie, einen Plan. Er braucht eine Idee davon, wofür er steht und er braucht realistische Ziele. Das Erreichen einer „Schwarzen Null“ am Ende des Geschäftsjahres als Idee eines Vereins auszurufen ist einfach nur lächerlich.

Seither folgt Umbruch auf Umbruch, Trainer-Entlassung auf Trainer-Entlassung, Kreuzer-Interview auf Kreuzer-Interview. Das Einzige, was nicht mehr folgt, sind Punkte.

Versuchte man einen Frank Arnesen für die Transfers von Töre, Skjelbred, Rajkovic, Mancienne, Sala und Ilicevic mit tatkräftiger Unterstützung der Hamburger „Sportpresse“ zu diskreditieren, so sehr hält man unfassbarer Weise die schützende Hand über einen Oliver Kreuzer, der bisher aber absolut nichts richtig gemacht hat. Aber diesen Kreuzer hat der Herr Ertel nach erfolgreichem Sportchef-Casting verpflichtet und eine Entlassung Kreuzer’s hätte auch ein noch schlechteres Licht auf Facebook-Manni geworfen.

Der Beihilfe der ortsansässigen Schmuddelpresse kann sich Kreuzer ebenfalls gewiss sein, denn -. Kreuzer liefert. Er macht das, was weder Arnesen noch van Marwijk gemacht haben, er labert in jedes Mikrophon, welches ihm unter die Nase gehalten wird. Gute Quelle, guter Sportchef.

Chronologisch die Bilanz des Grauens:

Trennung von Bernd Hoffmann und Katja Kraus

Verpflichtung von Carl-Edgar Jarchow und Joachim Hilke

Trennung von Trainer Michael Oenning (Abfindung)

Verpflichtung von Thorsten Fink (Ablösezahlung)

Trennung von Frank Arnesen (Abfindung)

Verpflichtung von Oliver Kreuzer (Ablösezahlung)

Trennung von Thorsten Fink (Abfindung)

Verpflichtung von Bert van Marwijk

Trennung von Bert van Marwijk (Abfindung)

Verpflichtung von Mirko Slomka

Das Alles in drei Jahren !!!

Gewürzt wurde diese unfassbar peinliche Bilanz durch

eine anhaltende Maulwurf-Epidemie

Sportchef-Casting-Possen

Facebook-Affären

Parkplatz-Prügeleien

gegenseitige Prozess-Drohungen etc.

Unvergessen

Auch, wenn einige dieser Herren der Meinung sind, man kann sich der Verantwortung durch einen polnischen Abgang durch die kalte Küche bzw. Tiefgarage entziehen, so werden ihre Namen auf ewig mit dieser schlimmsten Periode verbunden bleiben, die der HSV zu ertragen hatte,

Aber – Manfred Ertel ist nicht allein. Ins Amt gehoben wurde er von Verblendeten, die ausgaben, eine Opposition innerhalb des Vereins anbieten zu wollen und die doch immer nur eines wollten: Macht. Die Macht, einen Verein nach ihrem Gusto und ihren Wertvorstellungen führen zu können.

Raute im Herzen statt Europapokal-Schmerzen.

Lieber mit einer Mannschaft aus 11 Hamburgern in der Regionalliga als mit einer Klassemannschaft in der Championsleague.

Schämt euch, ihr Vereins-Zerstörer.

Schämt euch, ihr Hunke’s, Ertel’s, Flobergs, Klüver’s, Erhardt’s,Wulf’s aber auch ihr Strauss‘, ihr Eghbal’s, ihr Meier’s usw. Schaut euch an, was ihr angerichtet habt.

Schämt euch, ihr Bednareks, Reicherts, Biebersteins, Dwengers, Thiel’s, Gottschalk’s usw.. Ihr habt versucht, einen wunderbaren Verein zum Spielball eurer Eitelkeiten zu machen. Ihr habt alles getan, um an die Macht zu gelangen. Solange, bis ihr endlich am Ziel eurer Träume wart. Jetzt habt nicht ihr, jetzt haben wir den Salat.

Wenn das nächste Mal jemand auf einer Mitgliederversammlung weinerlich ins Mikrophon hustet: „Was man liebt, verkauft man nicht“, dann garantiere ich dafür, dass ich demjenigen persönlich ein Ei ans Hirn schmeiße.

Schämt euch, ihr BILD’s, Mopo’s, Abendblatt’s, SportBild’s und Welt’s. Ihr tragt einen riesigen Anteil an der Situation, die wir jetzt erleben müssen. Ihr meint, ihr wärt die wahren Machthabenden in diesem Verein. Ihr lügt, erfindet, manipuliert, steuert. Ihr berichtet nicht neutral über Nachrichten, ihr macht Nachrichten. Ihr versucht, „eure“ Kandidaten ans Ziel zu bringen, damit ihr auch weiterhin nachrichtlich gut versorgt bliebt. Erzählt mir nie wieder, ihr seid doch nur HSV-Fans, die über den Verein berichten. Ihr seid nichts.

Schämt euch, ihr Pyromanen-Arschgeigen. Fans wollt ihr sein ? Ihr seid Dreck. Ich hoffe, dass man jeden Einzelnen von euch für alle Zeiten aus jedem Stadion dieser Welt verjagt.

Schämt euch, ihr Mitglieder, die ihr nie zu einer Mitgliederversammlung erschienen seid. Ihr tragt riesige Schuld, denn nur durch eure Faulheit und Bequemlichkeit war es einigen Hundert Verstrahlten möglich, diesen Verein zu ruinieren.

Schämt euch, ihr „externen vereinsinteressierten Kreise“. Alte, verhärmte Männer in Logen, die es nicht verkraften können, dass sie nicht mehr gefragt werden. Ihr habt diesen Verein auf dem Gewissen, da könnt ihr auch gern noch eine zweite VIP-Loge mieten, es ändert nichts. Haltet euch raus, züchtet Blumen und eßt Fleisch. Aber verzieht euch endlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von | 2014-03-31T09:15:17+02:00 31. März 2014|Allgemein|58 Kommentare

58 Comments

  1. Fiete 31. März 2014 um 08:05 Uhr

    In der Bilanz des Grauens hast du die völlig unnötige vorzeitige Verlängerung des Vertrags mit Oenning vergessen

  2. Christian 31. März 2014 um 08:08 Uhr

    Bravo! Auch ein Rücktritt wäscht diese Herren nicht von ihrer Schuld frei.

    Ich kann nur hoffen, dass uns der Neuaufbau in der ersten Liga gelingt und uns das finanzielle Debakel zweite Liga erspart bleibt.

  3. Neu-Ossi 31. März 2014 um 08:31 Uhr

    Korrekt. Leider!

  4. Axel Pilorz 31. März 2014 um 08:43 Uhr

    Krass Korrekt !

  5. Jottkah1887 31. März 2014 um 08:49 Uhr

    Moin Grave,
    bei dem ‚Was man liebt…‘-Kollegen musst Du aber seeeehr gut zielen können bei der überschaubaren Trefferfläche.

    Wieder einmal viele wahre Worte von Dir.

    • Horst 31. März 2014 um 18:55 Uhr

      Überschaubar!! Sehr schön!! Als Gott Hirn ausgab haben da einige von denen halt Zwirn verstanden und sind sitzen geblieben.

  6. Silke 31. März 2014 um 09:10 Uhr

    Dem ist nichts hinzu zu fügen … Absolut treffend und auf den Punkt gebracht. Hoffentlich lesen all die Flachpfeifen da oben das auch….

    • WolfM 31. März 2014 um 21:24 Uhr

      die sollten das nicht nur lesen, sondern auch verstehen, dass SIE gemeint sind!

  7. Thomas S. 31. März 2014 um 09:15 Uhr

    Sollte es soweit kommen, wird man sagen müssen: Den Abstieg hat sich der Verein redlich verdient und über Jahre hart „erarbeitet“. Und es wird vermutlich lange dauern, bis man sich soweit neu aufgestellt hat, dass man wieder bundesligatauglich ist.

    Jetzt müssen die richtigen Weichen für die Zukunft gestellt werden. Aus einem reinigenden Gewitter darf aber keine Selbstzerfleischung werden. Klar haben z.B. die jugendlichen „Pyromanen“ den Verein schon viel Geld gekostet. Aber sie sind mir allemal lieber als z.B. die rechtslastigen Hools der 80er Jahre.

  8. Oberberger 31. März 2014 um 10:01 Uhr

    Du sprichst mir aus dem Herzen, Grave !

    Ich habe es in meinem ersten Kommentar hier vor ein paar Tagen schon geschrieben: alle schauen nur auf die Mannschaft, die es jetzt reißen soll.
    Ich hoffe das Langzeitgedächtnis der Fans ist ausgeprägt genug um sich daran zu erinnern wer die Karre wirklich in den Dreck gefahren hat.

  9. Mario Orlando 31. März 2014 um 10:10 Uhr

    Fast richtig diese Beschreibung des Untergangs …
    leider fehlen einige bedeutende Ereignisse …
    2009 – Der Quasi Rasuwurf von Dietmar Beiersdorfer ( hat ja schließlich ne Abfindung erhalten)
    2009-2011 Kein Sportchef, verpflichtung von überteuerten Stars die den HSV nicht weiterhalfen, keine Transfererlöse aus den Verpflichtungen aus diesen Jahren, Zahlungen an Siegenthaler und Beraterfirmen etc. (wofür)
    Die verantwortlich handelnden Personen:
    – Horts Becker
    – Ernst Otto Rieckhoff
    – Jörg Debatin
    – Alexander Otto
    – Bernd Hoffmann
    – Katja Kraus
    Ich will ja niemanden verteidigen, jedoch auch an der Verpflichtung und der Vertragsverlängerung von Jarchow und Hilke war zumindest noch Ernst Otto Rieckhoff maßgeblich beteiligt und die 5 Supportersnahen AR´s hätten ja niemals alleine die beiden Versager einstellen können oder?
    Wenn eine Zusammenfassung, dann bitte auch die komplette Wahrheit.
    Es ist schon ein Ärger mit unseren Führungskräften.

    • Gravesen 31. März 2014 um 10:18 Uhr

      Gern nochmal, obwohl es eigentlich bekannt sein sollte. Dietmar Beiersdorfer wurde nicht rausgeworfen, er bat um die Auflösung seines Vertrags. Selbstverständlich kann man darüber diskutieren, ob man in dem Fall noch Geld hinterherwerfen muss, aber da ich die Vertragsinhalte nicht kenne, kann ich dazu nichts sagen.

      • TErxleben 31. März 2014 um 10:31 Uhr

        Ändert aber nichts an der Aussage deines VPs. Im übrigen hat Tebart van Elst beim Papst auch um eine „Vertragsauflösung“ gebeten 😉

  10. higokaltz 31. März 2014 um 10:11 Uhr

    Ich gebe Dir weitesgehend recht bei Deiner Darstellung der Dinge. Allerdings möchte ich Dir in puncto „Mitglieder Mitschuld mangels Teilnahme an MV“ ein wenig widersprechen. Wenn ca. 70 – 80 Prozent der Mitgliedschaft aus einem Einzugsgebiet 100 Km um Hamburg herum kommen, was ca. 40.000 – 45.000 stimmberechtigte Mitglieder entspricht, bin ich schon der Meinung das man da in erster Linie hinterfragen muss, warum sich diese „Freunde“ Ihrer Stimme „enthalten“. Wenn jemand, wie ich, einen Anfahrtsweg von 500 Km hat, fühle ich mich ehrlich gesagt nur bedingt angesprochen. Desweiteren war die Informationspolitik zu diesen MV´s doch immer mehr als dürftig und nicht gerade transparent. Ich darf Dir aber an dieser Stelle verraten das ich dennoch am 19.Januar vor Ort war und auch am 25. Mai vor Ort sein werde, egal in welcher Liga wir dann spielen, um zu verhindern das diese kleine Clique bestehend aus NFS`lern, Hardcore SC`lern, 22c`lern und Pyro -Pack den HSV weiter zerstören.

    Sollte es allerdings dieser Minderheit gelingen sich mit Ihrem „e.V.Gequatsche „durchzusetzen, weil sich auf der anderen Seite die breite und grosse Mehrheit der Mitglieder die für Veränderungen stehen nicht mobilisieren lassen, werde ich meine Mitgliedschaft in diesem Club beenden.

    • Johnnygranat 31. März 2014 um 13:22 Uhr

      Zwar wohne ich nur ca. 100 km entfernt und zähle somit wohl auch zu den Schuldigen, aber leider wird vielen (zumindest war es bei mir so) der Stellenwert der MVs erst dann deutlich, wenn die Probleme an die Oberfläche kommen und man sich etwas intensiver damit auseinandersetzt. Das ist bei mir zu spät geschehen und war wohl etwas blauäugig. Mea culpa.
      Ansonsten unterschreibe ich jedes weitere Deiner Worte. Wenn wir das Ruder am 25. Mai nicht herumreißen können, trete ich auch aus.

  11. Superbrat 31. März 2014 um 10:14 Uhr

    Hart aber fair. Du sprichst mir aus dem gebrochenen Herzen. Ich habe letzte Nacht keine Sekunde geschlafen. Es tut weh.

  12. Jorgo 31. März 2014 um 10:21 Uhr

    Schwarz auf Weiß und als Krönung die Aufzählung der „Untaten“.
    Krass und niederschmetternd im Ergebnis. Ein Fremdschämen meinerseits ist durchaus vorhanden.

  13. The_MaXX 31. März 2014 um 10:24 Uhr

    Grave ich bin inhaltlich voll bei dir.

    Gleichzeitig bin ich immer noch frustriert vom Spiel von Sonntag: Meiner Meinung nach ist der HSV unter Slomka besser geworden – gleichzeitig aber gibt es diese desaströsen Aussetzer in allen Mannschaftsteilen. Wir hatten genügend gute Chancen zu gewinnen oder mindestens noch den Ausgleich zum 3:3 zu schießen, aber das klappt nicht, weil auch solche Menschen wie Van der Vaart nur noch ein Schatten ihrer selbst sind. Es ist zum Brechen.

    Im Übrigen befürchte ich, dass sich keiner von den von dir zitierten RauteimHerzen-Trägern auch nur minimal schämt. Das haben diese Würstchen weder gemacht, als FA rausgemobbt wurde noch sonst zu irgendeinem Zeitpunkt. Nur als es eng wurde ,da haben die ersten Würstchen abgedankt und sind zurückgetreten – Danke für nichts!

  14. MKST 31. März 2014 um 10:32 Uhr

    Also lieber Gravensen,

    der Untergang des HSV wurde mit der „Auflösung“ des Vertrages von Beiersdorfer eingeläutet und da hatten deine Feindbilder des SC noch garnichts zu sagen. Hätte Hoffmann nicht wie ein Sonnenkönig gelebt und nicht nur seinen Willen mit aller MAcht durch gesetzt- wer weiß wo wir heute wären……….

    • Gravesen 31. März 2014 um 10:38 Uhr

      Quatsch. Völliger Quatsch.

      • Mario Orlando 31. März 2014 um 11:00 Uhr

        Gravesen, deine Kommentar dazu ist völliger Quatsch. Es wurden in den letzten drei Jahren viele Fehler gemacht, viel zu viele. Aber der Knackpunkt war, dass Herr Hoffmann mit seinem Verhalten dazu beigetragen hat, dass D. Beiersdorfer die Er oder Ich Frage stellte.
        Dadurch kam der damalige AR zu dieser Fehleinschätzung, dass man sich von DB trennte. So zu gegeben auf einer Veranstaltung von EOR. Aber ist ja auch egal. Und ich glaube jeder HSVer leidet derzeit wie ein Hund.

        • Gravesen 31. März 2014 um 11:07 Uhr

          Im Gegensatz zu dir spreche ich mit mehr als einer Person, die direkt in dieser Sache involviert war, zum Teil sogar mit persönlich Betroffenen.
          Bernd Hoffmann hat damals, übrigens völlig zu Recht, verschiedene Fragen an Herrn Beiersdorfer gestellt und Herr Beiersdorfer meinte, dass Hoffmann nicht das Recht hätte, diese Fragen stellen zu dürfen. Als Vorstandsvorsitzender hatte er aber nicht nur das Recht, sondern die Pflicht Fragen nach Jugendarbeit, Nachwuchsleistungszentrum, Transfer-Bilanzen etc. zu stellen.

          Was das jetzt „Hoffmann’s Verhalten“ zu tun haben soll, bleibt wohl dein Geheimnis

          • Mario Orlando 31. März 2014 um 12:10 Uhr

            Deine Unterstellung ich würde mich nur einseitig informieren ist schon wieder Quatsch. Nach meinen Informationen von verschiedenen Quellen brachte eine eilig von Bernd Hoffmann einberufene sportliche Saisonnachbesprechung, während DB in einem Flieger Richtung Südeuropa saß, das Faß zum überlaufen. Zumindest wurde ihm dies mittgeteilt als er in diesem Flieger dorthin saß, mit Terminierung auf den selbigen Nachmittag. Aber das ist halt alles Geschichte. Im übrigen zu der Mär, dass die supportersnahen AR´s Bernd Hoffmann gekippt haben sollen, gibt es auch mehrere Ansichten. Über den Austausch von Bernd Hoffmann wurde schon im Herbst 2010 im AR nachgedacht, so wurde es mir jedenfalls von mehreren Seiten erzählt, aber fragt doch einfach die damals so tollen AR´s, die müssten es doch noch wissen. Die Abstimmung über eine Vertragsverlängerung von BH wurde ja auch so durchgedrückt, obwohl gerade die neu gewählten AR-Mitglieder sich erst ein Bild von der geleisteten Arbeit machen wollten. So haben es mir jedenfalls wieder mehrere Personen gleichlautend an unterschiedlichen Begegnungen erzählt. Aufgrund dieser Tatsache haben sie sich dann dafür zu stimmen einer Vertragsverlängerung von BH und KK zu zustimmen. Nur weil dies öffentlich wurde, kam es dann zur vorzeitigen Entlassung der Beiden. Gravesen, manche deiner Berichte sind ja ganz nett und ich will auch nichts verherlichen. Es war in den Vergangenen drei Jahren auch bestimmt genug Zeit die Fehler aus den letzten Jahren der BH-Ära wieder zu beheben. Leider haben die handelnden Personen das aber nicht geschafft.

          • Mario Orlando 31. März 2014 um 12:12 Uhr

            Sorry fehlerteufel natürlich haben sich dann die neugewählten ARs gegen eine Vertragsverlängerung ausgesprochen

    • Raschi 31. März 2014 um 12:01 Uhr

      Hätte Bernd Hoffmann das mit der Ausgliederung schon 2005 hinbekommen, ohne dass ihn der SC von da an zur „persona non grata“ erklärt hätte – wer weiß, wo wir heute wären…….

      • MKST 31. März 2014 um 13:25 Uhr

        Mario Orlando danke aber es nützt eh nichts. Mittlerweile wird man in der S-Bahn nachm Spiel angepöbelt man soll sich verpissen nur weil man nicht für HSV+ ist. Soweit sind wir mittlerweile gekommen und auch dieser Block trägt dazu bei. Merkt man ja auch jetzt man sagt was kritisches und schon wirds als quatsch abgetan.

        • MKST 31. März 2014 um 13:26 Uhr

          *Nachtrag
          anstatt das wir alle zusammenrücken und gemeinsam für den Verbleib in der ersten Liga kämpfen werden hier nun Schuldige angeprangert und Stimmung gegen die andere Seite gemacht. Eigentlich auch unfassbar…

          • The_MaXX 31. März 2014 um 14:18 Uhr

            @MKST : Wie stellst du Dir das Zusammenrücken konkret vor?
            Soll man mit dem Herrn Ertel zusammenkommen und sich auf ein „gemeinsames“ Ziel einigen? Wie soll dieses gemeinsame Ziel aussehen? Wie der Weg dahin?

            Ich finde, dass du es dir einfach machst in dem du kritisierst, dass man nicht zusammensteht. Hier und auch in anderen Foren erfolgte eine substanzielle Auseinadersetzung mit dem Thema HSV, mit Führung, Wege zum Erfolg etc. Man kann objektiv erkennen, dass Ertel oder auch die Gedanken vom SC nicht zum Erfolg geführt haben. Ganz im Gegenteil: Nebem dem wirtschaftlichen Schaden, gibt es ein Scheitern auf ganzer Linie. Daß die Arbeit der Führung des HSV, die Medien, Teile der SCP so massiv kritisiert werden ist m.E. vollkommen berechtigt.

    • cbk 31. März 2014 um 14:19 Uhr

      Hätte Beiersdorfer nicht wie ein Sonnenkönig gelebt und nicht nur seinen Willen mit aller Macht durchgesetzt – wer weiss, wie die Werder-Wochen gelaufen wären.

      Warum gab es denn das Gezeter um Beiersdorfer?
      Didi wollte sich nicht in die Transferpolitik reinreden lassen. Das ging doch so weit, dass Jol entnervt hingeschmissen hat, weil er mit den Transfers von Beiersdorfer nichts anfangen konnte.
      In der Winterpause 08/09 hat DB damals, Albert Streit, Tavares, Ndjeng, Gravgaard, Sinouh und Rincon geholt.
      De Jong wurde verkauft, ebenso z.B. Didis super Flop Neves.
      Mit dieser grandiosen Transferpolitik sollte die CL erreicht werden!

      Beiersdorfer stand intern völlig zurecht in der Kritik, weil er durch seine Kaderzusammenstellung die sportlichen Ziel verspielt hat.
      Viele haben vielleicht schon vergessen, dass Didi diverse schlechte Transfers gemacht hat und gerade was die Stürmer betrifft fast nur daneben gegriffen hat.
      Da Sonnenkönig Didi keinerlei Mitbestimmung im sportlichen Bereich geduldet hat, Kritik nicht ertragen konnte und eine konstruktive Zusammenarbeit im Sinne des HSV ihm persönlich nicht in den Kram gepasst hat, darum hat er die Er-oder-ich Aktion gestartet.

      Ich kann diese Märchen vom Pösen Pernd und dem heiligen Didi echt nicht mehr ertragen.

      • Horst 31. März 2014 um 19:02 Uhr

        Danke!!

    • Heiliger Bimbam 31. März 2014 um 17:18 Uhr

      Ich fall´ um. Und Satan Bernd hat latürnich DERART gewütet, dass selbst eure makellosen aussergalaktischen Helden das Ruder nicht mehr herumreissen konnten. In 3 Jahren nicht. SO gewütet hat der!!1!


      Hoffentlich erfindet irgendwann mal jemand eine Maschine, die Realitätsverzerrungsfelder wieder in Energie verwandeln kann – die Energieprobleme der Menschheit, ach was, der GALAXIS wären für immer gelöst…

  15. dirk krause 31. März 2014 um 10:32 Uhr

    Genau richtig geschrieben !!Es ist eine Schande was die aus unserem Verein machen!!“Eine frage der Ehre“ nur der HSV1887 einmal HSV immer HSV !!!

  16. Janosch 31. März 2014 um 10:46 Uhr

    Man erntet, was man sät….

    Dieser Dilettantismus, diese Selbstdarsteller und Amateure in den Führungspositionen sind nur schwer zu ertragen. Wer wundert sich ernsthaft über den aktuellen Tabellenplatz? Das ist eine schleichende, aber absolut voraussehbare Entwicklung! Die Kleinen zeigen wunderbar, wie es auch mit wenig Mitteln funktioniert. Der Unterschied: die haben auch fähige Leute auf den entscheidenden Positionen, wissen, worum es geht und stecken ihre Ziele realistisch.

    Doch wir haben seit JAHREN (k)eine Struktur, über die ganz Deutschland mittlerweile lacht, keinen Zukunftsplan, keine Philosophie, keinen Unterbau und es gibt immer noch Fans, die sich über das Ergebnis wundern!? Mein Herz gibt die Hoffnung zwar nicht auf, vielleicht irgendwo ein paar glückliche Punkte einzufahren und irgendwie die Kurve zu kratzen, zur Not über die Relegation… Mein Verstand fragt allerdings, wie das gehen soll, wo auch noch der einzige echte Stürmer erneut ausfällt….

    Ich würde meinem Verein auch in der zweiten Liga die Treue halten – allerdings nur unter der Voraussetzung, dass HSV+ kommen wird, ansonsten wird hier meiner Meinung nach nicht nur die Uhr abgenommen, sondern auch das Licht ausgehen…

    P.S.: Grave – sehr guter Blog!

  17. Hamburgforever 31. März 2014 um 10:49 Uhr

    Sehr guter Kommentar, alles auf den Punkt gebracht!!!!!!!

  18. Milo 31. März 2014 um 12:15 Uhr

    Sauber Grave …auf den punkt gebracht…mir fehlt nur dieser sänger jojo in der auflistung ….

  19. rm2099 31. März 2014 um 12:29 Uhr

    Hoffmann wird ja stets vorgeworfen, er habe den Verein mit Schulden und finanziellen Altlasten überhäuft. Da ist sicherlich auch etwas dran – Hoffmann ist an vielen Stellen ins Risiko gegangen und hat zum Finanzproblem beigetragen, weil der angestrebte internationale Wettbewerb nicht erreicht wurde. In der Phase, als z.B. van Nistelrooy verpflichtet wurde, war das Ziel die Champions League, und dafür wurde viel Geld ausgegegen.
    ABER: Wirklich an den Abgrund geführt wurde der HSV erst, seitdem der viel zitierte „Umbruch“ begann. Es mag richtig gewesen sein, die Gehaltskosten zu reduzieren und den Verein finanziell zu sanieren. Bloß braucht man dafür auch ein klares SPORTLICHES Konzept. Und Jarchow hat hier auf ganzer Linie versagt, das muss man so klar sagen. Nach zwei Jahren ohne Sportchef hätte man eine klare Linie und klare Ideen gebraucht – man bekam Oenning als Cheftrainer, ein Wahnsinn. Arnesen ohne Budget und ohne Rückhalt im Verein anfangen zu lassen, war ebenso konfus; Dass Arnesen gegen Finks Willen Spieler holt, geht so nicht. Dass sich ein Verein von einem Milliardär von außen reinquatschen lässt und einen „Messias“ holt, ist eigentlich ein Unding, dass Kreuzer für Fink und van Marwijk irgendwelche Wunschspieler holt, ebenso. Und dann noch die peinlichen Versuche, Spieler mit allen Mitteln zu verscherbeln – und Budget-Kürzungen ausgerechnet im Jugendbereich ?!? Wie soll so ein Verein je einen „Umbruch“ schaffen? Was allein durch den „Umbruch“ (durch sportliche! Inkompetenz) in Summe an Geld vernichtet wurde, lässt Hoffmann wie einen Ausbund an finanzieller Solidität aussehen.

    • Mario Orlando 31. März 2014 um 12:33 Uhr

      Zumindest wurden seine Fehler daurch potenziert.