…und so sieht es aus, wenn ein Verein „Eier“ hat

Nach dem UEFA Champions League-Viertelfinalspiel Manchester United gegen den FC Bayern München (1:1) am vergangenen Dienstag, 01.4.2014, wurde in den beiden englischen Medien „Daily Mirror“ und „The Sun“ in respektloser, diskriminierender und persönlich beleidigender Form über unseren Spieler Bastian Schweinsteiger „berichtet“. Der FC Bayern München akzeptiert so eine Form der Berichterstattung nicht und verurteilt diese aufs Schärfste.

Gerade in der Champions League ruft die UEFA in einer großen Kampagne europaweit zu „RESPECT“ auf. Alle Spieler tragen diesen Schriftzug bei den Spielen auf den Trikots, sämtliche Teilnehmer des Wettbewerbs werden zur Einhaltung von „RESPECT“ verpflichtet.

Wegen eines Verstoßes gegen diese Vereinbarung durch vier Zuschauer, die beim Achtelfinal-Heimspiel gegen Arsenal London (1:1) ein respektloses Banner in der Münchner Allianz Arena hochhielten, wurde der FC Bayern zu einer Blocksperre von rund 700 Plätzen, sowie einer Geldstrafe von 10.000 Euro verurteilt. Dies wird von uns akzeptiert.

Der FC Bayern München wird den Vertretern des „Daily Mirror“ und von „The Sun“ beim Rückspiel FC Bayern München gegen Manchester United (09.04.) in der Allianz Arena keine Medienakkreditierung zukommen lassen.

 

 

Selbstverständlich drehen jetzt alle deutschen Pressefuzzis aber mal richtig am Rad. Von „fehlendem Humor“ wird dort geschwafelt, von „Pressezenur“.

Meiner Meinung tun die Bayern, von denen ich gänzlich unverdächtig bin, ein Fan zu sein, exakt das, was ein Verein in einer solchen Situation tun muss. Man zeigt, dass man von Medienseiten nicht alles mit sich machen lässt.

Weiter so, FCB !

Von | 2014-04-03T16:23:07+02:00 3. April 2014|Allgemein|8 Kommentare

8 Comments

  1. Sylvia Kaal 3. April 2014 um 16:30 Uhr

    Respekt!!!

  2. Denny 3. April 2014 um 17:00 Uhr

    Finde ich gut

  3. derGast 3. April 2014 um 17:38 Uhr

    … vor allem, weil der FCB weiss, was danach kommen wird. DM und TS werden ja nicht sagen „huch, da sind wir die bösen Jungs und wir entschuldigen uns mal ganz flott… “ sondern noch ein bisschen weiter am Rad drehen. DAS nimmt man bei den Bayern in Kauf. DAS zeichnet sie aus.

    (wobei ich nicht weiss, ob man das nur macht, WEIL man eben so weit oben steht)

    dG

  4. Pascal 3. April 2014 um 18:07 Uhr

    TOP! so muss das aussehen!

  5. Jakob.K 3. April 2014 um 18:31 Uhr

    Jarchow und Co würden Abendplatt und Co eigene VIP-Lounges anbieten damit sie bitte nicht wieder so „böse“ über den HSV schreiben.
    Ebenfalls nicht als Bayern Fan muss ich sagen: Genau richtig. Diese Dreckschleuderer ala Matz Scholz und Co gehören nicht in die Stadien.

  6. Jorgo 3. April 2014 um 18:42 Uhr

    Ich wollte es gerade (aus TM.de) posten. So stelle ich mir den Schutz von Angestellten vor. Und etwaige Kritik an der Vorgehensweise der Bayern prallt an ihnen einfach ab. Herrlich und nachahmenswert für die, die Eier haben!
    http://www.transfermarkt.de/de/fcb-wehrt-sich-gegen-englische-medien/news/anzeigen_154810.html

  7. ky 4. April 2014 um 02:22 Uhr

    einfach klasse, Eier haben, sich wehren gegen diese unerträgliche Art der Sensationshascherei.

    Aber wir haben ja Jörn Wolf, ob Guerrero – 9 – in Worten neun – Spiele Sperre, der Spahic hat nur eine Gelstrafe für seinen doppelten Stinkefinger bekommen..- oder die Spodi-Possen mit dem DFB-Urs oder dem Sammer-Zocker, hier werden nur Pressekonferenzen moderiert. Geiler Job, wieviel Geld kriegt der eigentlich als Mediendirektor? Mann, mann, ab 25.5. kehraus, und zwar einmal komplett…

  8. Jürgen Karl 4. April 2014 um 07:19 Uhr

    Moin Grave,

    als ich gestern bei Sport 1 diese Meldung durchlaufen sah, musste ich gleich an deinen Blog denken. Schade, dass sich der HSV nicht ebenso bei einigen Presseattacken so wehrt…

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