Der nächste Akt der Selbstzerstörung

Nein, liebe Freunde, es war nicht Hunke. Es war auch nicht Ertel und es war noch nicht mal Reichert. Diesmal war es ein bis dato nahezu unbekannter Ex-Volleyballer, der vorgibt, etwas nicht ertragen zu können und deshalb einen bis gestern nicht für möglich gehaltenen Rachefeldzug gegen den Verein führt, der ihn immerhin mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet hat.

Keine Ahnung, was hinter dieser peinlichen Posse tatsächlich stecken mag, aber ich habe natürlich eine Vermutung. By the way – ich frage mich, ob nur mein Verein, seine Mitglieder und Fans immer und immer wieder in der Lage sind, sich vor der gesamten Republik zum Affen zu machen oder ob andere Clubs das ebenso elegant hinbekommen.

Also – es gibt keine Verschwörung der „Not-for-saler“, es ist offenkundig eine One-Man-Show des Herrn Meetz, der auf diesem Weg zu trauriger Berühmheit gelangt.

“In the future, everyone will be world-famous for 15 minutes.” [Andy Warhol]

Klaus Meetz hat seine 15 Minuten bekommen und welchen Preis er am Ende dafür zahlen muss, wird man abwarten müssen. Im Grunde ist die ganze Geschichte so dermaßen aberwitzig, dass man schmunzeln müsste, wäre sie nicht als vorerst letztes Mosaiksteinchen dazu geeignet, das aufzuzeigen, was bei diesem Verein einfach nicht stimmt und wohl nie stimmen wird.

Meetz hat nicht etwa Klage eingereicht, weil ihm die Ziele der Initiative HSVPLUS nicht gefallen. Er hat auch keine Beschwerde gegen Fristen oder Abstimmungsergebnisse eingereicht. Meetz hat beim Amtsgericht einen Befangenheitsantrag gegen eine Richterin eingereicht, weil diese sich weigerte, ihm verschiedene Schriftstücke zur Einsicht vorzulegen.

Klaus darf die Urkunden nicht lesen, also klagt Klaus. Gleichzeitig klagt Klaus noch gegen den Vorstand wgen des Verdachts auf Untreue (Campus-Gelder) und wahrscheinlich klagt Klaus nächste Woche gegen Oliver Scheel wegen des unerlaubten Tragens schwarzer Anzüge im Dienst.

Klaus Meetz will nicht die Strukturreform verhindern, Klaus Meetz will klagen. Und natürlich hat er nicht bereits vor einen, drei oder sieben Jahren geklagt, weil es selten einen besseren Zeitpunkt als den Juni 2014 gab, um berühmt zu werden. Was wäre denn passiert, wenn Meetz, dem laut eigener Aussage alle Vorstände nach Naumann ein Dorn im Auge sind, im Oktober 2012 irgendeine alberne Klage eingereicht hätte?

Richtig, es wäre so gut wie nichts passiert. In der Presse wäre er eine Randnotiz geblieben und so einfach wollte sich Meetz nicht abspeisen lassen. Der richtige Zeitpunkt für den Big Bang musste her und jetzt war es soweit.

Meetz wird sein Pulver verschießen, wird vielleicht irgendwas um ein paar Tage verzögern und dann wieder in der Versenkung verschwinden. So what….

Aber – das Verhalten des Herrn Meetz zeigt ein Problem in der Mitgliedschaft des Hamburger Sport Vereins auf, welches sich eben nicht so einfach wegwischen und ausradieren läßt. Es zeigt den zerstörerischen Drang einiger auf, Mehrheitsbeschlüsse ignorieren zu müssen, die Meinung der überwältigenden Mehrheit nicht akzeptieren zu können. Meetz zum Beispiel erklärte, die fast 90% seien ihm „piepegal“. Vorher waren den Herren Ertel, Hunke, Ferslev und Co. 77% „piepegal“ und vielleicht werden morgen Herrn X 98,4% „piepegal“ sein.

Um eines an dieser Stelle nochmal ganz deutlich zu machen, besonders deshalb, weil einige besonders Eifrige gestern in der Lage waren, die Strafakte des Herrn Meetz zu ergoogeln. Was Klaus Meetz macht, ist sein gutes, demokratisches Recht und es spielt nicht die geringste Rolle, ob der Mann vorbestraft ist oder nicht. Meetz weiß auch, dass er mit seinen Klagen scheitern wird und er nimmt ebenfalls in Kauf, dass er dem Verein in der jetzigen Situation einen Bärendienst erweist. Warum er das trotzdem tut – siehe oben.

Irgendwie erinnert mich die „Aktion Meetz“ an einen besonders „beliebten“ Redner auf den Mitgliederversammlungen. Der alte Mann, ich glaube, er heißt Dieter, erklimmt während jeder Mitgliederversammlung mehrere Male unverdrossen das Podium, während sich gleichzeitig auf dramatische Art und Weise der Saal leert. Dieter hält dann eine zumeist 10-minütige Rede ohne Anfang und Ende und ohne Sinn und Verstand, deren Inhalt nicht einmal die verstehen, die versuchen, zuzuhören. Warum macht Dieter das? Warum humpelt er jedesmal wieder nach vor, obwohl er doch weiß, dass er damit nichts erreicht, außer anderen Menschen die Zeit zu stehlen?

Antwort: Weil er es kann! Weil es sein Recht ist, auf einer Mitgliederversammlung zu reden. Weil es seine letzten Momente sind, bei denen er sich wichtig fühlen kann. Und genau deshalb klagt Meetz auch.

Aber eigentlich wollte ich heute noch etwas anderes loswerden. Ich bin jetzt seit ca. 40 Jahren HSV-Fan, habe selbst viele Jahre für den Verein gespielt. Im Verlauf der letzten Saison war es meinem Verein gelungen, mich emotional mehr und mehr von ihm zu entfernen. Das lag gar nicht so sehr an den sportlichen Darbietungen, ich hatte in 40 Jahren mehr schlechte als gute Spiele gesehen. Es lag vielmehr an der vereinsinternen Selbstzerfleischung. Es lag an den Reichert’s, den Ertel’s, den Hunke’s, die aus purer Eitelkeit und Selbstgefälligkeit „ihren“ Verein nicht loslassen und ihn lieber an den Henker ausliefern wollten, als ihn anderen Leuten zu überlassen. Ich konnte all die Monate nicht verstehen, wie man das, was man angeblich so sehr liebt, lieber zerstört, als rettet.

War es all die Jahre so gewesen, dass meine Sonntage im Eimer waren, wenn der HSV am Samstag verloren hatte, so wurde es mir von Woche zu Woche egaler. „Sollen sie halt absteigen, vielleicht muss es einfach mal sein“. Noch zwei Jahre zuvor hätte ich mich selbst für solche Gedanken gegeißelt, jetzt waren sie der tägliche Begleiter.

Dann erkannte ich, welche Möglichkeiten die Initiative HSVPLUS dem Verein bieten könnte.

Solide Arbeit, Zuverlässigkeit, Nachhaltigkeit. Eine neue Art der Kommunikation, eine andere Herangehensweise an die hiesigen Presse. Qualifiziertes Personal, welches hart und leise im Hintergrund arbeitet, keine Skandale mehr. Konzentrierte Nachwuchsarbeit, Experten und keine Rautenträger mehr.

Ich näherte mich meinem Verein emotional erneut an, weil ich ernsthaft daran glaubte, etwas verändern zu können. Viele Gespräche, viele Diskussion, viele Blogs und sehr viel Arbeit gingen ins Land und am 25.05. war es soweit. HSVPLUS siegte, wir siegten,  ich siegte. Es war nicht nur der Triumph der Guten, es war auch der Sieg über die Schlechten. Es war uns gelungen, die Zersetzer zu zersetzen und ins bedeutungslose Nirwana zu verbannen. Dachte ich. Hoffte ich.

Tatsächlich ist es nicht gelungen, denn sie sind immer noch unter uns. Und es sind die „Not-for-saler“ oder die Ersatz-Reichert’s. Es sind die HSVPLUS-Fanatiker, die in ihrem Siegesrausch, ihrem Wahn oder ihrer verblödeten Verblendung nicht begreifen, dass sie zur Zeit genau das Gleiche tun wie die, die sie all die Monate bekämpft hatten.

Mittlerweile muss ich mir, weil ich es wage, nicht vor Glückseligkeit weinend jeden Halbsatz der Herren Kühne und Gernandt zu bejubeln, die Frage gefallen lassen, ob ich überhaupt noch HSVer wäre. Man wünscht mich und Menschen, die ähnlich denken, auf den Scheiterhaufen und erst gestern fragte mich jemand, warum ich denn so „krass asozial“ gegen HSVPLUS sei. Ich!!! Wie krank ist das bitte?

Ich hatte gedacht, wir hätten gemeinsam das „Böse“ besiegt, aber das „Böse“ ist unter uns. Es sind die Meetzens, die Facebook-Pöbler, die Internet-Trolle. Ihr alle habt es jetzt ein zweites Mal geschafft, dass ich mich emotional von meinem Verein verabschiede und ich fürchte, diesmal ist es für immer. Das mag euch egal sein, mir ist es nicht egal.

Ich werden euch weiterhin schreiben, über den HSV. Und ich werde weiterhin meine Meinung schreiben, ob sie einer lesen will oder nicht.

Vor einiger Zeit nannte mich diese Spaßgruppe „HSV Realos“ einen Klickjäger, der seine kritische Haltung nur deshalb beibehält, damit ihm die Leser im Blog oder auf Facebook die Bude einrennen. Ihr Schwachköpfe ohne Plan. Seitdem ich mich kritisch über die Verhaltensauffälligkeiten der neuen Führung äußere, gehen meine Zugriffszahlen zurück. Ich habe einen Teil meiner „Facebook-Freunde“ eingebüßt, weil sie hier eben nicht mehr das lesen, was sie lesen möchten. Agiert so jemand, dem es nur um Klicks und Zugriffe geht? Wohl kaum.

Man muss sich diese Perversion mal verdeutlichen. Da gibt es Menschen, die täglich ca. 16 Stunden im Internet abhängen. Die Facebook im Sekundentakt aktualisieren, die dem Twitter-König Konkurrenz machen. Immer auf der Suche nach der nächsten, kostenfreien Meldung über den HSV.

Und wenn sie dann eine finden, die nicht in ihr Möchte-Haben-Schema passt, wird der Überbringer der Nachricht niedergebrüllt, weil er es wagte, sie zu überbringen.

Icn bin sicher absolut unverdächtig, als Verteidiger des Herrn Scholz oder des Herrn Pegelow vom Matz Ab-Blog auftreten zu können, aber was dort abläuft, ist mit dem Wort „krank“ nicht ausreichend gewürdigt.

Es wird bekannt, dass es eine Klage seitens eines Herrn Meetz gibt, aber niemand weiß nichts genaues. Mit Schaum vorm Mund sitzen die Matz Abberer vor ihren Rechnern und Smart-Phones, um die Details über den Verrat zu erfahren. Dann schreibt Scholz einen Blog zu dem Thema, erörtert die Hintergründe, versucht zu erklären. Das Resultat: Er wird von seinen eigenen Leser bepöbelt, weil er es wagte, dem Thema Raum zu geben. Sorry, aber kriege Schleudertrauma vom Kopfschütteln.

Was wäre denn passiert, wenn er nicht darüber berichtet hätte? Genau, dann hätten exakt die gleichen Pöbler den Vorwurf erhoben, dass der Journalist keine Quellen hätte und seinem Job nicht nachkommen würde.

In Fall dieses Blogs ist das Problem allerdings hausgemacht, man hat zugunsten der Masse (Klicks) auf Qualität (gehaltvolle Beiträge) verzichtet, also selbst Schuld. Dennoch – diese Phänomen führt für mich zu der Konsequenz, dass ich mit dem Verein jeden Tag ein Stück mehr abschließen und einen (Groß-)Teil der siegreichen Mitglieder für das halte, was sie tatsächlich sind: Schwachmaten, die nicht von 12 bis Mittag denken können.

In diesem Sinne….

 

 

 

Von | 2014-06-30T08:40:15+02:00 30. Juni 2014|Allgemein|26 Kommentare

26 Comments

  1. Jottkah1887 30. Juni 2014 um 08:10 Uhr

    Sehr schön, Grave. Weiter machen.
    Ich ertappe mich bei ähnlichen emotionalen Mustern, was Nähe und Abstand zu meinem Verein, und was die Hoffnung, den Wunsch nach Solidität und Verlässlichkeit als ein Ergebnis von HSVPlus angeht.
    Die Meetzens dieser Welt wird es immer geben; die Erkenntnis, dass offenbar ausgerechnet der HSV und seine mediale Strahlkraft einen besonders ergiebigen Hort für diesen Menschenschlag darstellt, ist frustrierend. Steht er allein mit seiner Initiative? Ich weiß es nicht.
    Aber eine derart perfide Klage – Befangenheit bei einem Registereintrag am 27.06. ?!?! – mit einer guten Chance, diese Welle noch ein bisschen weiter zu reiten, klingt für mich eher nach einem genüsslich geplanten Feldzug, den ich einem einzelnen Kopf kaum zutraue. Anyway, ich sehe die Notwendigkeit beim e.V., hier nun massiv öffentlich dagegen zu arbeiten, und auch bei den Vertretern der AG, sich medial zu Wort zu melden und die Handlungsfähigkeit auch ohne Zeichnungsmacht deutlich zu formulieren.

  2. Marco 30. Juni 2014 um 08:29 Uhr

    Danke für den Beitrag! Ich denke dass das was du schreibst, das Seelenleben vieler HSVer wiedergibt.
    Obwohl ich dachte, dass ich micht im Laufe der letzten Saison emotional von meinem HSV distanziert hätte, musste ich mich dann in der Relegation eines Besseren belehren lassen, als ich in Relegationsrückspiel in Tränen ausgebrochen bin und wirklich alles von mir abgefallen ist.
    Eigentlich war meine größte Sorge die Häme der Delmenhorster ertragen zu müssen und dass in Köln, einen Steinwurf von mit entfernt, Bundesliga gespielt wird und mein HSV nicht mitmachen darf.
    Und was passiert jetzt? Die große Aufbruchstimmung nach dem 25.05. ist einer gewissen Enttäuschung gewichen, dass sich irgendwie doch nichts zu ändern scheint.
    Ein Mäzen der es einfach nicht lassen kann Einfluss nehmen zu wollen, ein designierter Aufsichtsratsvorsitzender der naiv in jedes Mikro spricht, ein falsch beratener Jungstar, ein nicht für voll zu nehmender Manager aus der Hauptstadt. Das alles in Summe gibt mir kein gutes Gefühl für die kommende Spielzeit und dann kommt ein gekränkter alter Mann um die Ecke, der seinen persönlichen Rachefeldzug gegen seinen Verein führt und damit wahrscheinlich einen Schaden anrichtet, der noch nicht abzuschätzen ist.
    Vorfreude auf eine neue Saison und eine bessere Zukunft (sie muss ja nicht gleicht gloreich sein, es würde ja vorerst schon reichen nicht sie Lachnummer der Liga zu sein) ist auf jeden Fall dahin…

  3. BananenFalke 30. Juni 2014 um 09:43 Uhr

    Ich bin kein regelmäßiger Leser dieses Blogs, habe zuletzt aber öfter mal reingeschaut, weil die kritische Haltung zu den letzten Entwicklungen um die Strukturreform und HSVplus in einem anderen Forum thematisiert wurde. Diese teile ich in der Form nicht, wobei ich allerdings auch konstatieren muss, dass ich viel weiter von den tatsächlichen Geschehnissen im Verein entfernt bin.
    Der aktuelle Beitrag beschreibt aber ziemlich viel von dem, was ich nach weit mehr als 40 Jahren Fandasein auch empfinde und empfunden habe.
    Danke und weiter so.

  4. Indianerland 30. Juni 2014 um 09:43 Uhr

    „Tatsächlich ist es nicht gelungen, denn sie sind immer noch unter uns. Und es sind die “Not-for-saler” oder die Ersatz-Reichert’s. Es sind die HSVPLUS-Fanatiker, die in ihrem Siegesrausch, ihrem Wahn oder ihrer verblödeten Verblendung nicht begreifen, dass sie zur Zeit genau das Gleiche tun wie die, die sie all die Monate bekämpft hatten.“

    Das war genau einer der Gründe, warum ich deinen Blog nicht mehr gelesen habe. Du warst genau so ein Fanatiker. Du hast genauso gepöbelt. Gegen jede kritische Stimme. Aber für Einsicht ist es nie zu spät.

    • Gravesen 30. Juni 2014 um 09:56 Uhr

      Du solltest nicht den Fehler begehen, den viele andere begehen. HSVPLUS bzw. die Idee hinter HSVPLUS halte ich nach wie vor für richtig und würde sie auch immer wieder unterstützen.

      Die Art und Weise jedoch, wie die Grundzüge dieser Idee mit Füßen getreten werden, ist der Grund, warum nicht nur ich, sondern auch Stephan Rebbe, Holger Hieronymus, Wolfgang Klein und viele andere mehr als nur einen Schritt zurücktreten.

      Den Not-for-sale-Schwachsinn würde ich immer wieder genauso bekämpfen, wie ich es all die Monate gemacht habe. Mit „kritischen“ Stimmen hat das mal überhaupt nichts zu tun

      • Heiliger Bimbam 30. Juni 2014 um 11:28 Uhr

        Die Art und Weise jedoch, wie die Grundzüge dieser Idee mit Füßen getreten werden, ist der Grund, warum nicht nur ich, sondern auch Stephan Rebbe, Holger Hieronymus, Wolfgang Klein und viele andere mehr als nur einen Schritt zurücktreten.

        Hm. Müsste man jetzt nicht eigentlich nochmal Gas geben, und die Ideale retten? Mir stinkt es nämlich auch, dass KMK und Gernandt HSV+ als Vehikel missbraucht haben, um sich hier festzusetzen. Und vielen Anderen geht es offensichtlich auch so.

        Welche Möglichkeiten hätte man da?
        Oder ist ein Teil der Resignation evtl auch der Angst geschuldet, dass Sugardaddy KMK dann den Stecker zieht, und Alles in einem Scherbenhaufen endet, inkl Ligalizenzentzug (KMK hat doch IIRC gebürgt?)?

      • Indianerland 30. Juni 2014 um 11:51 Uhr

        Ich habe dich schon verstanden.
        Du warst lediglich ein ähnlicher Fanatiker, der sich durch seinen Wahn oder Verblendung genauso verhalten hat, wie diejenigen, die du bekämpft hast.

        Jetzt kritisierst du das verhalten. Endlich, möchte ich sagen.

        • Gravesen 30. Juni 2014 um 11:54 Uhr

          Da du mich nicht kennst, finde ich es einigermaßen spaßig, mir Wahn und Verblendung zu unterstellen.

          Aber du hast bestimmt recht 😉

          • Indianerland 30. Juni 2014 um 12:29 Uhr

            Ich unterstelle dir gar nix, ich habe lediglich dein Vokabular benutzt. Du warst einer dieser Hardliner, die mich immer ein wenig von HSVPlus abgeschreckt haben. Also genau derjenige, den du jetzt selber mit oben erwähntem Vokabular anprangerst.

  5. el_blindo 30. Juni 2014 um 10:47 Uhr

    Die aufkeimende Vorfreude auf die neue Saison ist nun komplett dahin. Es ist einfach unglaublich was im Moment passiert. Ohne Wort.
    Schlimmer geht’s nimmer? Doch, beim HSV!

  6. Gravesen 30. Juni 2014 um 12:31 Uhr

    Na, da bin ich aber froh, dass ich die restlichen 87% nicht auch noch abgeschreckt habe.

    • Indianerland 30. Juni 2014 um 13:17 Uhr

      Froh solltest du darüber sein, dass du es endlich eingesehen hast, dass die HSVPlus Hardliner genau gleich vorgehen, wie die NfS oder SC Hardliner.

      • Heiliger Bimbam 30. Juni 2014 um 15:29 Uhr

        Kann mich nicht erinnern, dass die SC-Kiddies auf Tournee gingen, um für ihr „Konzept“ zu werben.
        Oder dass die auch nur ein! sinnvolles Argument gehabt hätten…

        Mit anderen Worten: Sorry, aber du redest Blech.

      • Gravesen 30. Juni 2014 um 16:49 Uhr

        Ich kann dir sagen, worüber ich nicht froh bin. Nämlich darüber, dass du so gut wie nichts verstanden hast. Wofür schreibe ich den ganzen Käse eigentlich, wenn ihn keiner richtig liest ?

  7. profachpersonal 30. Juni 2014 um 14:38 Uhr

    Beim ersten Lesen der Nachricht heute morgen im Sportteil war ich entsetzt, kurz danach habe ich nur mit dem Kopf geschüttelt.
    Mittlerweile ist es mir ehrlich gesagt egal.

    Warum hast du einen Facebook-Account eröffnet? Bei einem Medium, auf dem man selbst nicht moderativ einwirken kann (wenn man den Acc nicht deutlich begrenzt) oder Foren braucht es einen Haufen Souveränität. Pöbel/Trolle sind teil der dt. Internetdarstellung, so what?

  8. Marcelo 30. Juni 2014 um 15:32 Uhr

    Lieber grave,
    Lese nun erst ab kurzem deinen blog und finde deine Ansichten meist bereichernd. Mir ist auch schon fast zu viel möchte man sagen von der Aufbruchsstimmung abhanden gekommen da setzt klaus meetz jetzt nur noch den traurigen Deckel drauf! ich finde es so passend, dass er die ehrennadel des hsv trägt… Aber ich hoffe dass es die neu Ausrichtung des hsv nur verzögert. Ich finde gernandt wird aber zu Unrecht so hingestellt/dargestellt. Er hat sein Lehrgeld bezahlt mit seinen Aussagen aber ich denke der Mann ist zu intelligent um das nicht selbst zu wissen. Wir alle machen Fehler davor sind auch Menschen wie er nicht gefeit. Ich werde mich gerne an meinen ersten Eindruck erinnern lassen wo ich nur dachte der Mann ist ein Glücksgriff für den hsv . Er ist vielleicht der einzige der weiß wie man einen kühne behandelt. Ich denke die Enttäuschung überwiegt momentan bei uns allen. Wann ist es endlich so weit das sich niemand so wichtig nimmt wie das Ziel was wir uns alle steckten bis dahin.

  9. KathiHSV 30. Juni 2014 um 15:43 Uhr

    Wenn am 22. August die neue Bundesligasaison 2014/15 beginnt, ist Beiersdorfer immer noch nicht HSV Präsident. Weil es Störenfriede wie Meetz gibt. Und ich bin mir sicher, das einige Herren, die jetzt schon nicht mehr im Amt des HSV sind, etwas damit zutun haben. Die Sache stinkt zum Himmel.

  10. Patrick 30. Juni 2014 um 17:48 Uhr

    Mal ganz naiv gedacht: Ist jetzt nicht der Zeitpunkt für CEJ und Co gekommen in Würde abzutreten? Das ist doch die perfekte Vorlage von Herrn „du weißt schon wer“! Jetzt kann der amtierende Vorstand und AR zeigen, ob es ihnen um sich oder um den Verein geht! Tretet zurück, setzt ab morgen DB als Vorstand unter den alten Strukturen ein solange bis dieses juristische Theater durch ist und zeigt allen dass es euch um den HSV geht! Redet nicht über Handlungsfähigkeit, sondern handelt! Lasst nicht zu das ein einzelner den HSV lächerlich macht, nehmt ihm den Wind aus den Segeln und holt euch endlich durch tatkräftiges Durchgreifen das Vertrauen zurück!

  11. Hoobs 30. Juni 2014 um 18:34 Uhr

    Kurze Frage: Ist „Dieter“ der Fernfahrer? Das ist jedes Mal unglaublich!!!!

    • Gravesen 30. Juni 2014 um 18:38 Uhr

      Was für einen Dieter meinst du? Ich kenne nur einen und der stammelt 😀

      • Hoobs 1. Juli 2014 um 01:24 Uhr

        Egal. Ist ja auch nicht soooooo wichtig. Aber bei den letzten beiden MV’s sprach auch immer ein Fernfahrer, dem man auch beim besten Willen nicht verstehen konnte. Der stammelte und nuschelte ins Mikro dass ich schon dachte das ist Oliver Kalkofe…

  12. dittel 1. Juli 2014 um 01:26 Uhr

    Du gehörst zu den 86,9%. Ich glaube so wie Du denken die meisten. Ich hab nach dem Hickhack auch schon drüber nachgedacht, ob die DK ein Fehler ist. Letzte Saison habe ich die schlechten Spiele emotional auch nicht mehr so an mich rangelassen. Die Relegation sollte aber gezeigt haben, wo Dein Herz hängt. Vielleicht wird es ja doch noch besser.
    Die Hoffnung stirbt zuletzt.

  13. NUR DER HSV! 1. Juli 2014 um 07:52 Uhr
  14. Gravesen 1. Juli 2014 um 08:21 Uhr

    Lasogga wird kommen, die Frage ist nur, wann. Hertha will den Deal jetzt über dei Bühne bringen, weil sie selbst planen wollen.

    • NUR DER HSV! 1. Juli 2014 um 10:04 Uhr

      Danke

  15. Agist 1. Juli 2014 um 13:31 Uhr

    Viele verdiente HSVer vergrault, CFHH weg, Falke gegründet, Kühne und sein Faktotum Gernandt ins Boot geholt etc….in 20 Jahren wird man rückblickend sagen, dass der 25.05.2014 der Anfang vom Ende des großen HSV gewesen ist.

    Aber dann will es wieder keiner gewesen sein.

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