Die Hexenjagd hat begonnen…

Die Hexenjagd hat begonnen und der HSV spielt aktiv mit.
 
In der heutigen Ausgabe der BILD heißt es:
 
„Der HSV sucht wieder einen Sündenbock. Trifft es diesmal Knäbel?“
 
Dabei gibt der Vorstandsvorsitzende mal wieder ein außerordentlich trauriges Bild ab:
 
„Ich habe andere Sachen zu tun, als Gerüchte zu kommentieren“.
 
Dabei wird im Boulevardblatt deutlich darauf hingewiesen, dass die „Bosse“ gemeinsam für die Transferflops zuständig waren. Während Beiersdorfer die Topverdiener Holtby, Lasogga, Olic und dazu Clèber zu verantworten hat und sein Kumpel von Heesen den Türken Altintas beim HSV parken durfte, ist Labbadia für Sakai und Schipplock verantwortlich.
 
Auf Knäbels Mist sind die Helden Diaz, Spahic, Drmic und Bahoui gewachsen und jetzt kann sich jeder selbst ausrechnen, welche Exzellenz am tiefsten in die Kiste mit Scheiße gegriffen hat.
 
Knäbel aber wird geopfert, weil er die kleinste Lobby im Verein hat (Didi ist ja bekanntlich Didi und macht keine Fehler und Bruno ist der Relegations-Retter).
 
Das Vorgehen des Vereins hierbei ist so schäbig, dass man brechen möchte und die Rolle, die alle Beteiligten spielen, angefangen beim Vorstandsvorsitzenden bis zum Mediendirektor, ist widerwärtig. So schnell kann es gehen mit den eng geschlossenen Reihen.
Bevor es mir an den Kragen geht, geht es dir an den Kragen. 
Von | 2016-05-04T07:09:01+02:00 4. Mai 2016|Allgemein|10 Kommentare

10 Comments

  1. BerndH60 4. Mai 2016 um 08:55 Uhr

    Dieser Teil der Farce ist aber “Business as usuall“ in den so genannten besseren Kreisen.
    Als vor Jahren Karstadt auf der Kippe stand waren die Ex-Direktoren eher bereit dass Unternehmen pleitegehen zu lassen, also auf Privilegien zu verzichten.
    Siehe aktuell VW. Arbeitsplätze für Arbeiter mit Fragezeichen, kein Verzicht auf Boni durch die Bosse.
    Sobald man die Stufe “Jahresgehalt“ erreicht hat, ist sich jeder selbst der Nächste. Mitleid? Bestimmt nicht!

  2. Christian 4. Mai 2016 um 09:00 Uhr

    Oh man, ich lese schon seit Monaten keine Bild mehr online, man wird ja nur in der Ubahn genötigt hin und wieder reinzuschauen.
    Schade das Christian Heidl zu S04 geht, ihm würde ich zu trauen den Laden aufzuräumen. Bei Horst Heldt wäre bin ich mir nicht so sicher, beim VfB und S04 hat er mich nicht richtig überzeugt.
    Und für Beiersdorfer? Kann ich mir einen Alexander Otto vorstellen, er hat Ahnung von der Wirtschaft, ist sehr gut vernetzt in Hamburg und sicher auch deutschlandweit und verkörpert auch den smarten Hanseaten (was im HSV Leitbild steht!). Ich kenne seine Leistung im Aufsichtsrat nicht, aber sollte jemand andere Personen kennen , immer her damit. Für die Position wäre so jemand ideal, siehe Dortmund oder Gladbach.

  3. UngebetenerGast 4. Mai 2016 um 09:39 Uhr

    Wenn das stimmt graust es mir schon vor der Transferperiode. Wenn Knäbel abgeschossen wird und er sich darüber sicherlich zu diesem Zeitpunkt auch im klaren sein wird, dann wird er vermutlich auch keine Kaderplanung für die nächste Saison mehr erstellen. Und das wo der Abstieg doch schon vermieden ist und man jetzt ganz doll viel Planungssicherheit hat und sofort loslegen könnte.

    Das heißt also DüDü höchstpersönlich übernimmt den Job. Dann aber wahrscheinlich wieder wie immer. Soll heißen er plant jetzt erstmal nichts und fängt dann mitten in der Vorbereitung mit den Paniktransfers. Und eben diese Paniktransfers verpassen dann die gesamte Vorbereitung.

    Ich könnte kotzen ..

  4. Juschu 4. Mai 2016 um 15:44 Uhr

    Wenn Düdü auch den SpoDi übernimmt, stockt er dann auch noch sein Gehalt auf um den Betrag? 😀

    • Heidelberger 4. Mai 2016 um 18:45 Uhr

      Der kassiert doch jetzt schon als würde er den Job mitmachen.
      Was bekommt er doch gleich? Bisher habe ich Zahlen zwischen 2 und 2,5 Mio pro Jahr lesen dürfen. Die Bilanz gibt ja leider nichts mehr her.
       
      Besonders nett wird es, wenn man das Gehalt von einem DB mit dem eines erfolgreichen Machers wie Watzke vergleicht. Der kommt selbst inklusive Tantieme bei weitem noch nicht einmal auf 2 Mio….

      • Gravesen 5. Mai 2016 um 07:00 Uhr

        Übrigens: Bewundernswert, dein Versuch in #SchmocksEinöde. Besonders köstlich fand ich die „Diskussion“ mit Muh aus Kuh aka Piss aus Schiss, denn wer setzt sich schon freiwillig mit einem komplett verblödeten Wichtigtuer auseinander, der zu dämlich ist, seinen eigenen Sack zu finden, weil dieser über den Tellerrand hängt. Wie gesagt: bewundernswert, aber aussichtslos. Du wirst diese Blendgranaten nicht überzeugen, weil sie selbst dann noch im Recht sind, wenn der HSV in der 3. Liga spielt. Dann haben natürlich andere (wahlweise Hoffmann oder Jarchow) Schuld gehabt. Es bringt einfach nichts.

  5. alfa 4. Mai 2016 um 20:47 Uhr

    Sehr geehrte Leser und Leserinnen dieses Blog,
    Wenn es denn tatsächlich So kommt wie es zu sein scheint, stelle ich mal wieder fest dass es nicht mal mehr kopfschütteln hervorruft, wenn die Exzellens DB glaubt einen genialen Schachzug mit der Personalie
    Tv H zu fabrizieren. Jener Tv H der bis vor geraumer Zeit im AR sass, und eben auch zu beurteilen und zu überwachen hatte was,DB und PK anstellen. Er hatte soviel Fusballverstand ,dass er nicht erkannte dass die beiden sich vergaloppieren, oder hatte er seinen Posten geräumt weil keiner auf seine Warnungen eingegangen ist!?!? Welche Kompetenz soll er denn haben, wenn er nicht mal in der polnischen Liga als Fusballehrer sich behaupten kann? Ne ne liebe Leute So schafft Herr Didi nicht mich auch nächste Saison ins Stadion zu locken, dabei hätte er es als einziger in der Hand es bei mir sowie wahrscheinlich auch bei vielen anderen zu schaffen, indem er selbst seinen Hut nimmt. So sehr bin ich einfach durch die Ära DB und PK desillusioniert und paralysiert.

  6. Felix 4. Mai 2016 um 21:05 Uhr

    Wenn Knäbel, der jetzt schon seit Monaten auf Tauchstation ist, geht oder gegangen wird, weine ich dem keine Träne nach. In meinen Augen ist das eine Pfeife, die in keiner Weise zum HSV passt (als Sportdirektor; ich greife ihn ausdrücklich nicht als Person an). Ob als Sündenbock oder nicht.

    Und spätestens dann wird aber der Blick frei auf den, der wirklich verantwortlich ist für die jetzige Situation, der den Karren aufgrund seines Unvermögens an die Wand gefahren hat. Dessen Gehalt in Relation zu seiner „Leistung“ geradezu unanständig ist. Beiersdorfer ist das Gesicht des totalen Versagens. Er mag mit einem Bauernopfer Knäbel noch kurz von seinen Fehlleistungen ablenken können. Aber dann steht er im Kreuzfeuer der Kritiker und des Teils der Presse, die ihre Aufgabe im Sinne ihres eigentlichen Auftrags, jenseits der Hofberichterstattung, wahrnimmt.

  7. Seleer 4. Mai 2016 um 21:53 Uhr

    Horst Heldt wird kommen und kurz mal aufrauemen.Nur der HSV

Die Kommentarfunktion wurde geschlossen.

Unser Archiv