Erschütternd, aber wahr…

Keiner beschreibt die permanenten Katastrophen rund um den HSV so anschaulich und umgeschminkt wie er. Und immer, wenn man denkt „Das ist jetzt aber übertrieben“, muss man kurz danach zugeben, dass er die Sache auf den Punkt gebracht hat.

Die Lösung des Problems liegt im Grunde auf der Hand, aber niemand traut sich, damit zu beginnen. Dabei gibt es keinen anderen Weg (mehr) für diesen Verein. Dazu in den nächsten Tagen vielleicht mehr.

Von | 2017-05-02T10:06:00+02:00 2. Mai 2017|Allgemein|33 Kommentare

33 Comments

  1. Gravesen 2. Mai 2017 um 10:07 Uhr

    http://www.goal.com/de/news/3643/exklusiv/2017/05/02/35134142/hsv-mannschaft-ist-mental-%C3%BCberfordert?ICID=TP_HN_1
    .

    Das kann nur funktionieren, wenn alle voller Überzeugung an einem Strang ziehen. Und das scheint im Moment nicht so zu sein. Deshalb schlage ich einen anderen Blickwinkel vor, um den großen Bruch, der sich gerade offenbart, zu erklären. Die Ursache der mentalen Ermüdung könnte woanders liegen: Es geht um die Lizenz für die nächste Saison. Die Meldung auf der Homepage am 19. April wirkte wie eine Randnotiz, ist wahrscheinlich aber eine der wichtigsten Nachrichten der Saison. „Wir haben die Lizenz erwartungsgemäß mit Bedingungen erhalten. Die Bedingungen werden wir fristgerecht erfüllen“, sagte Finanzvorstand Frank Wettstein. Passiert das nicht, gibt es keine Lizenz. Die Ampel der DFL kann also nur auf Grün oder Rot springen – dazwischen gibt es nichts. Die Bedingungen wiederum haben es in sich.

    Um eine ausgeglichene Bilanz im „operativen Geschäftsbereich“ vorzuweisen, muss der HSV Einnahmen steigern oder Ausgaben drosseln. Weil er seine Einnahmen nicht signifikant steigern kann, da die Stadionauslastung bereits sehr gut und die Ticketpreise unverschämt hoch sind, die Verträge mit den großen Sponsoren erst kürzlich verlängert wurden und andere große Einnahmen nicht zu erzielen sind, bleibt nicht viel übrig, als Spieler abzugeben. Trotz der höheren Einnahmen aus dem TV-Vertrag.

  2. Kevin allein in Hamburg 2. Mai 2017 um 10:30 Uhr

    Wenn man den ganzen Bericht auch zwischen den Zeilen durch liest, dann kann man sich schon einiges dabei denken.
    Ich persönlich bin auf die Reaktion der Mannschaft gegen Mainz gespannt.

  3. Michael 2. Mai 2017 um 12:16 Uhr

    Djourou ist aus dem Kader geflogen. Jetzt erst hat man wohl registriert, dass er die Mannschaft runterzieht.
    Ich habe schon vor zwei Jahren getextet: „Djourou guckt zu“, um seine Defensivhaltung zu bewerten. Er ist nicht der einzige, der absolute Null-Bock- und Leck-mich-am-Arsch-Haltung ausstrahlt. Nicht erst seit Sonntag, seit Jahren! Der Ballpolierer und auf der anderen Seite Brigitte Nielsen sind nicht besser.
    Wie kann man das nicht sehen, wie kann man solch eine Körpersprache nicht verstehen?
    Faule Äpfel im Korb über Jahre, dann wundert man sich, daß es keine Früchte gibt.
    Dazu die Ungewissheit: fließen weiter Milch und Honig, oder nicht? Ohne Vertrag, Zweite Liga oder gar nichts?
    Endzeitstimmung statt Götterdämmerung. Vom Totengräber Beiersdorfer eingeleitet, durchgezogen und nur nicht selbst vollendet. Hätte man ihn doch noch ein halbes Jahr machen lassen!
    Damm würde er jetzt nicht an seiner Dolchstoßlegende basteln.

    • Gravesen 2. Mai 2017 um 12:51 Uhr

      Inkl. der fetten Abfindungen, dass ist das eigentlich Perverse. Anstatt für ihre Verbrennung persönlich haftbar gemacht zu werden, stecken Typen wie Beiersdorfer auch noch € 3 Mio. ein und sitzen fett und zufrieden auf dem Sofa.

      • BerndH60 2. Mai 2017 um 13:09 Uhr

        Na, warum denn auch nicht?
        Ein Blick aufs Konto reicht, falls doch mal Zweifel auftauchen, und schon ist die Welt für einen Selbst wieder in Ordnung.
        Die sehen sich doch Alle als tolle Unternehmensleiter und so benehmen sie sich auch.
        In der Wirtschaft ist es doch üblich, dass diejenigen, die die Karre in den Dreck gefahren haben, niemals unter den Folgen leiden. ??

  4. Skeptiker 2. Mai 2017 um 13:31 Uhr

    An die Folgen der Lizenzauflagen als Auslöser für die plötzliche „Müdigkeit“ hatte ich auch schon gedacht. Da man eigentlich keine erwähnenswerten neuen Einnahmen generieren kann, steht vermutlich die ganze Mannschaft zur Disposition. Da hatten sich viele so schön eingerichtet in der „schönsten Stadt der Welt“ mit ihren Tattoostudios und Autohändlern der Luxusklasse, und nun das! Trotzdem kann und darf das nicht als Entschuldigung herhalten. Die Spieler bekommen weiterhin ihre Luxusbezüge überwiesen, von aktuellen Gehaltskürzungen ist jedenfalls nichts bekannt. Da kann man erwarten, dass sie sich bis zum Ende der Saison entsprechend für ihren Arbeitgeber engagieren. Das Verhalten dieser angeblichen Stars ist ein Schlag ins Gesicht jedes Fans, der mit einem Bruchteil eines Spielergehalts auskommen und für den grottigen Mist, den der HSV spielt, auch noch völlig überzogene Kartenpreise hinlegen muss.

  5. Ex-HSVer im Herzen 2. Mai 2017 um 13:39 Uhr

    Ich habe das Gefühl, wir haben das Pech, Fans des einzigen Vereins auf der ganzen Welt zu sein, der mit so einem amateurhaften Management und einem kriminellen Vorstand in der obersten Klasse drin bleibt..,,

    Einfach nur zum Weinen

  6. seppie 2. Mai 2017 um 14:11 Uhr

    Hallo,
    zum Stichwort „möglicher Personalabau“dürfte es große Probleme geben für Verkauf,Erlöse etc..Mit wenigen
    Ausnahmen: wer kauft diese Pappkameraden ?
    @Michael,alles richtig beschrieben.Ich sehe es dito.

  7. Thomas Vernunft 2. Mai 2017 um 14:48 Uhr

    Ich bin echt einmal gespannt, wie es in Liga 2 weitergehen soll – ich befürchte nämlich daß dafür die Lizenz nicht erteilt wird und es noch weiter runter geht in Liga 3 oder 4 (siehe VfR Aalen & FSV Frankfurt, denen schon Punkte abgezogen wurden wegen Insolvenz, Auflagen nicht erfüllt etc.). Welcher aktueller HSV-Söldner tut sich die 2.Liga an ? Gisdol ist fein raus – 1,5 Mio auch bei Abstieg und damit der Topverdiener in Liga 2. Der Verein ist komplett zerschossen und es rennen trotzdem immer noch 50.000+ ins Stadion. Das ist mir ein Rätsel. Ich bin bestimmt kein Schön-Wetter-Fan, aber ich habe es geschaft diese Saison komplett fern zu bleiben – ich kann einfach nicht schmerzfrei ins Stadion gehen. Und das was ich in der Sportschau an den HSV-Zusammenfassungen sehe – grausam. Ehrlich: Das ist zu wenig für die 1. Liga und ICH habe das bereits akzeptieren müssen. Wir waren schon 2x tot – jetzt sind wir es wirklich. Vielleicht hat die Mannschaft das auch schon erkannt – nur die Fans noch nicht ?

  8. vsabi 2. Mai 2017 um 15:06 Uhr

    Wie soll man den Gehaltsetat abbauen, wenn in der gesamten Liga oder Ausland kein Interesse für einen Spieler des HSV vorliegt ? Ausnahme evtl. BOBBY Word, der aber auf dem besten Weg ist, unbedeutend zu werden, sollte bei ihm die Leistungskurve nicht schnell ansteigen. Auf dem Zweitliganiveau spielende Ostzelek, Dierkmeier, Holtby wird es keine Interessenten geben. Lassoga, Totalausfall wird seine Zeit beim HSV aussitzen. Über den Leistungsstand der Mannschaft kann man sich bei Blödzeitung informieren. Ich glaube auch nicht, dass ein Drittliga-Spordi an dieser Situation etwas ändert ! Der Trainer spricht von kleiner Delle und akzeptieren. BRUNO lässt grüßen. Umbruch wie von Herrn Bruchhagen angekündigt gibt Hoffnung, wird aber nur eintreffen, wenn Herr Kühne seine persönlichen Ziele aufgibt und nicht in Altersstars investiert, sondern in Abfindungen für Totalversager.

  9. Michael 2. Mai 2017 um 16:28 Uhr

    Kleine schlaue Anmerkung: Brigitte, Adler, Djourou, Götz, Osckenat müssen nicht verkauft werden. Der Vertrag endet mit Ablauf der Saison.
    Einige enden 2018 (Ballpolierer, Hohlbyrne), andere noch viel später (PML 2019). Die wird man nur los, wenn sie freiwillig gehen (wohl kaum), der Vertrag nur für die 1. Liga gilt oder der Verein insolvent und abgewickelt wird.
    Aber klar: Kaufinteressenten wird es keine geben. Ich glaube nicht mal, daß Wood die Vermittler und die Klubs mehr überzeugt als mich. Er zeigt keine Konstanz.
    Es werden wohl Abfindungen fällig. Alles in allem noch schlimmer. Noch wahrscheinlicher, dass es den HSV diesmal zerlegt: Pleite, tiefer Abstieg.
    Ich seh nur Schwarz, nicht Weiß und Blau.

  10. Kevin allein in Hamburg 2. Mai 2017 um 16:46 Uhr

    Hört sich nach Trainingsgruppe 2 an. Herr Gisdol war glaube ich damals der Initiator ?

    Mein Gott was ist das schäbig, dieses Spiel wiederholt sich abermals unter dem gleichen Initiator von damals, nur in einem anderen Verein ?

    Sie wurden ausgegrenzt, aus der Kantine und von Mannschaftsfotos abgeschottet, sie durften ein wenig gegen Kreisliga-Mannschaften kicken. Legendär sind sie aber allemal: Die Mitglieder der „Trainingsgruppe 2“ der TSG 1899 Hoffenheim………
    Wer möchte kann hier weiter lesen, falls man es nicht schon kennt.
    http://www.spox.com/myspox/group-blogdetail/Die–quot-Trainingsgruppe-2-qu,216432.html

  11. Saschas Alte Liebe 2. Mai 2017 um 17:09 Uhr

    Na, die haben wohl „was ganz Großes“ vor mit dem Dino-Wrack… ?

  12. Skeptiker 2. Mai 2017 um 17:33 Uhr

    Was soll diese schäbige Verkleinerung der Trainingsruppe eigentlich bringen? Es kann doch nur bedeuten, dass Gisdol damit den restlichen Spielern seine Macht demonstrieren will. Dafür demütigt er Spieler, die sowieso keine Rolle mehr spielen, anstatt den Holtbys und Co. mal gehörig in den Allerwertesten zu treten. Dieser Verein ist nur noch ekelhaft.

  13. Micha 2. Mai 2017 um 17:38 Uhr

    Das Signal ist klar: Während man mitten in der Scheiße von Didi & Co steht, die man schon weggekehrt glaubte, stößt man die drei Schwächsten und Unschuldigen (zuletzt oder lange nicht gespielt, Vertrag läuft aus) auf schäbigste Weise aus dem Sichtfeld (darunter auch ein Eigengewächs) und stimmt sich auf einen dreckigen Sieg gegen Mainz ein. Hauptsache nicht die verantwortlichen Leistungsverweigerer mit ihrer Kopfschwäche mal in die Eistonne schicken.

  14. alfa 2. Mai 2017 um 17:41 Uhr

    Schon klar, die drei haben das Leistungsniveau die ganze Zeit soweit runtergerissen, dass ein Überleben in der Buli allein durch ihre Anwesenheit stark gefährdet war! Endlich können die Oschis, Hollys, Lassis, Huntis ,Gregis, Kostis, Woodis usw.usw. ungehindert ihre Leistung um Quantensprünge steigern, dass die Gegner voller Ehrfurcht das Fußballspielen einstellen und die unsrigen wehrlos gewähren lassen. Wie ich schon einmal schrieb : Warum finden alle Pausenclowns ausgerechnet immer den Weg zu uns! Wie kann Mann sich eine ganze Saison lang von den Spielern auf der Nase rumtanzen lassen um dann als Konsequenz jene aussortieren, die mit dem direkten Spielbetrieb hauptsächlich aber auch gar nichts zu tun hatten! Nepper, Schlepper und Bauernfänger und Eigenberufsschwänzer in nur einem einzigen Verein, im ganzen Kosmos unmöglich aber in Hamburg scheinbar gelebte Realität! Man man man wenn man denkt es kann garnicht mehr schlimmer kommen , einer vom HSV geht immer nochmal! Wenn mein Rautentattoo mitkriegen würde was die da alles veranstalten würde es sich von alleine ohne Laserbrenner auflösen!

  15. Michael 2. Mai 2017 um 17:49 Uhr

    Panische Maßnahmen, gesteuert von Ratlosigkeit.
    Diesen Pespektivtrainer hat der HSV völlig unnötig an der Backe. Welche Laus hat sie geritten und zur Vertragsneugestaltung gezwungen? Er hätte jetzt sang- und klanglos mit einem Teil der Truppe verschwinden können.
    Die Zeit bisher war lang genug, sinnvolle Entscheidungen zu treffen. Djourou war schon vor Labbadia schlecht und unverdienterweise Kapitän. An anderen „Leistungsträgern“ hat man zäh festgehalten, obwohl sie nichts zuwege brachten. Jetzt solche allenfalls symbolischen Maßnahmen zu treffen, demaskiert die Führung als überfordert.
    Konsequenz: noch mehr Verunsicherung.
    Selbst wenn sich die drei respektlos oder so verhalten haben sollten, hätte man das intern regeln können.
    Kräfte bündeln ist was anderes.

  16. Micha 2. Mai 2017 um 17:50 Uhr

    Und was ist das für ein Signal an die Jugend und das Nachwuchsleistungszentrum, wenn man auf so schäbige Weise ein Eigengewächs, das nun mal keinen Durchbruch in der ersten Mannschaft geschafft hat, schlagzeilenträchtig und rufschädigend ins Nichts abstößt. Damit hat die HSV-Führung jeden moralischen Anspruch im Umgang mit dem eigenen Nachwuchs verwirkt.

  17. Thomas Vernunft 2. Mai 2017 um 18:10 Uhr

    Geht man so mit Mitarbeitern um ? Ich sage nur Leitbild…mein Gott steigt endlich ab und ich kann in aller Ruhe meinen Sonnabendnachmittag geniessen. Erbärmlich !

  18. Weltmeister 2. Mai 2017 um 18:50 Uhr

    Hahaha! Ja klar!!!
    Nicht Ostrzolek, Diekmeier & Co. sind Schuld am kollektiven Versagen, sondern *ASHTON GÖTZ* hat uns in die Grütze geritten. Endlich wurde das mal klargestellt. Hinfort mit ihm!
    ???
    Dieser HSV ist an Schäbigkeit kaum zu überbieten!

  19. Micha 2. Mai 2017 um 19:26 Uhr

    Dass es um einen gezielten Akt der Grausamkeit, ein Opfer-Ritual ging, zeigt die absolute Unnötigkeit dieser Verbannungs-Aktion. Man hätte einfach mit einem kleineren Kader ins Training gehen können (bei Dschourou gibt man eine Grippe vor oder er bleibt wie die anderen beiden, die eh keiner mehr auf dem Schirm hat, einfach zu Hause). Man wollte aber bestrafen, opfern, offiziell ein Zeichen nach außen und innen setzen – und wählt diejenigen, die gar nicht verantwortlich sein können. Letztlich ist das ein Schulterschluss mit der schadenfrohen, neidischen und geistesgestörten HSV-Meute und der moralisch verkommenen Presse. Es zeigt, dass die HSV-Führung keinerlei Ethos besitzt. Das wäre beim FC Bayern oder bei Dortmund unvorstellbar: Mitarbeiter, insbesondere ein Eigengewächs, schützt man bis zum Schluss (und die Verträge laufen ja eh aus).

  20. Micha 2. Mai 2017 um 19:52 Uhr

    Münchhausen schreibt sich mal wieder selbst reif für die Anstalt:

    „Und auch die Suspendierungen werden nicht das Heilmittel sein, um die „Kopfmüdigkeit“ loszuwerden und den Spielern den offenbar noch nicht erkannten Ernst der Lage zu verdeutlichen. Selbst dann nicht, wenn sie kurzweilig für Schlagzeilen sorgen. Stärke, da lege ich mich fest, demonstriert Gisdol jedenfalls nicht damit, wenn er unternehmerisch und sportlich gedacht eh schon wertlose und aussortierte Spieler rausschmeißt. Zumal er die Entscheidungen nicht klar begründet hat.“

    Dass ein Verein u.a. ein Eigengewächs, dessen Vertrag ausläuft, öffentlich und offenbar ohne ein Vergehen suspendiert, um eine Schlagzeile zu produzieren und ein Signal nach innen zu setzen – das ist unfassbar! Eine Suspendierung ohne klaren Grund grenzt im grauen Bereich an Rufmord und verstößt gegen jede Schutzpflicht des Arbeitgebers. Verkommenes, verzweifeltes Pack!

    • Volli 2. Mai 2017 um 20:13 Uhr

      Scholz springt langsam auf den fahrenden Zug auf, wie er es immer macht! Sollte der HSV am Sonntag durch irgendwelche Zufälle tatsächlich gewinnen, werden diese Maßnahmen inkl. Krisenmanagement wieder bis in den Himmel gelobt! ? Nur noch lächerlich. Dieser Verein kann nur noch durch einen Abstieg von den ganzen Parasiten und Selbstdarstellern befreit werden, so traurig das auch ist!

      • Micha 2. Mai 2017 um 20:59 Uhr

        So kann man es – aufmerksamkeits- und karrierestrategisch in der Perspektive – auch beschreiben. Meine Perspektive auf diesen Suspendierungs-Akt ist hier eine ethisch-moralische. Das wäre beim FC Bayern unvorstellbar – in den gesamten letzten dreißig, vierzig Jahren. Unvorstellbar! Was ist das für ein Signal an zukünftige Eigengewächse: Wenn ihr den Durchbruch nicht schafft, opfern wir euch – ohne Vergehen eurerseits – auch einfach mal für eine Suspendierungs-Schlagzeile. Als Talente-Berater, und ein Spieler wie Götz kann es ja anderswo später schaffen oder in einer anderen Liga, würde ich mir diese Rausschmiss-Aktion des HSV genau merken!

  21. Fohlenstall 2. Mai 2017 um 20:12 Uhr

    Moin zusammen,
    bzg.Lizenz für die 1.Liga.Im Umfeld von Mönchengladbach „geistern“ Zahlen um die ca.25 Mio.Euro rum ,die der HSV generieren muß um die Lizenz für die 1 Liga zu bekommen.Ich habe keine Quelle die die Zahlen belegen können.Wie gesagt,
    es wird auch viel über den desolaten Zustand in Hamburg in anderen Vereinen diskutiert u.man versteht überhaupt nicht dass
    dieser Verein so ´“geführt“ werden kann,zumal hier von Grave u. Euch nahezu alles permanent immer u.immer wieder angesprochen wurde! Ganz großen Respekt gebührt Euch dafür!!
    Zu den Aussortierten….also 3 Spieler die in den letzten Wochen u.Monaten kaum o.gar keine Rolle gespielt werden jetzt an den Pranger gestellt…mal schauen wo dass noch endet!

  22. Saschas Alte Liebe 2. Mai 2017 um 20:53 Uhr

    Die drei standen im Training möglicherweise ganz locker im Weg herum, so wie Lasogga immer beim Spiel ?
    Hat gar einer einen Witz erzählt ? Oder Disco-Glastische misbraucht ?
    Pöse Purchen, zu Poden mit ihnen !

  23. henne1887 2. Mai 2017 um 20:54 Uhr

    Na klar, ein Zeichen mußte her!
    .
    Das kennen wir doch schon aus der Vergangenheit. Da werden Spieler in die „Trainingsgruppe 2“ geschoben. Man könnte es auch als „Öffentliche Enteierung“ bezeichnen. Ein paar Namen dazu: Rajkovic, Kacar, Ilicevic & Rudnevs.
    .
    Irgendwie peinlich, für die damaligen Verantwortlichen, daß es dann genau diese Spieler waren (Kacar, Rajkovic & Ilicevic), die dem „großen“ HSV am Ende den Arsch gerettet hatten…
    .
    .
    .
    aus + wurde –

  24. henne1887 2. Mai 2017 um 21:05 Uhr

    …, aber Bahoui und Götz haben mit der aktuellen sportlichen Situation des HSV sowas von nix zu tun, dass die Aktion total unverständlich ist!
    .
    .
    .
    aus + wurde –

  25. Skeptiker 2. Mai 2017 um 21:26 Uhr

    Anscheinend ist beim HSV wieder mal ein Trainer mit seinem Latein am Ende. Der völlig emotionslose Auftritt an der Linie in Augsburg sprach schon Bände. Ein souveräner Trainer, der die Lage im Griff hat, muss nicht aktionistisch drei Reservisten demütigen. Der flippt auch nicht aus, wenn ihn eine NDR-Reporterin nach Spannungsabfall bei den Spielern befragt. Dazu kommt ein Vorstandsvorsitzender, der über Wochen jegliche Ambitionen auf grundsätzliche Veränderungen vermissen lässt und nun plötzlich den großen Umbruch verkündet. Ein Chef, der öffentlich erklärt, dass er Angst um den HSV habe, er aber nicht wisse, ob seine Spieler das auch so sähen. Im Volkspark brennt nicht nur vor, sondern auch hinter den Kulissen ganz mächtig die Hütte.

  26. henne1887 2. Mai 2017 um 22:02 Uhr
  27. Weltmeister 2. Mai 2017 um 22:12 Uhr

    Beim HSV fragt man sich vermutlich ehrlich verwundert:
    „Wir verstehen auch nicht so ganz, warum keine jungen Talente mehr zu uns ins schöne Hamburg kommen wollen?“
    ~
    *räusper*
    Vielleicht weil ihr sie regelmäßig scheisse behandelt und/oder sie nicht spielen lasst, ihr Versager?!
    ~
    Götz, Coupo Moting, Son, Ben Hatira, Sidney Sam, Maxi Beister, Tonay Torun, Muhammed Besic, Ex-Tor-Schützenkönig Alex Meier, Seeler-Enkel Öztunali, Fußball-Weltmeister Shkdoran Mustafi (!!) und nicht zu vergessen: der gebürtige Hamburger Jung Jonathan Tah!
    Diese Jungs kann jeder Laie aus dem Stehgreif ohne zu überlegen runterbeten. Hinzu kommen viele viele andere.
    ~
    Wir haben HSV Plus gewählt, damit diese Scheisse endlich aufhört!
    Bekommen haben wir Beiersdorfer, Turnbeutelverlierer und Superhirn Todt. Astrein gelaufen.

    • Oberberger 3. Mai 2017 um 00:43 Uhr

      Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, das aus Latschen-Bernies Gladiatorenschule auch in Zukunft keine HSV Stammspieler kommen werden.
      Schade dass Alexander Ottos gut gemeintes finanzielles Engagement für den Campus nichts weiter sein wird als ein Feigenblatt um die Auflagen der DFL zu erfüllen.
      Solange man diesen Versagern Geld gibt werden sie es immer und immer wieder verbrennen.
      CFO Wettstein hat bereits bei Alemannia Aachen und 1860 München sein Talent bewiesen. Die Entwicklung beider Vereine dürfte bekannt sein.
      Nun zeichnet er seit November 2014 beim HSV für die Sanierung des finanziell angeschlagenen Clubs verantwortlich. Zusammen mit dem mittlerweile geschassten Vorstandsvorsitzenden Dietmar Beiersdorfer hat er in den drei Jahren seines Wirkens wahrhaft Unglaubliches geschafft:
      Die vorher schon hohe Verschuldung wurde noch weiter ausgebaut.
      Die Personalkosten (insbesondere für die Spieler) wurden nochmals gesteigert.
      Die vertragliche Verflechtung und Versklavung zugunsten von Herrn Kühne wurde intensiviert.
      Kontrollfunktionen über das ohnehin schon knappe Geld wurden komplett vernachlässigt.
      Es wurden zahlreiche Verträge mit externen Dienstleistern geschlossen, obwohl man bereits über eine Geschäftsstelle mit einem Mitarbeiterstab auf Champions League-Niveau verfügt.
      Verträge mit anderen Dienstleistern (MatchIQ) wurden ohne erkennbare Gegenleistung zu veränderten Konditionen (zugunsten von MatchIQ und zulasten des HSV) neu abgeschlossen.
      Das alles hat ein diplomierter Betriebswirt und Wirtschaftsprüfer nicht gesehen ??

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