Was ist paradox?

Ein Paradoxon (PluralParadoxa; auch Paradox oder Paradoxie, Plural Paradoxe bzw. Paradoxien; vom altgriechischen Adjektiv παράδοξοςparádoxos „wider Erwarten, wider die gewöhnliche Meinung, unerwartet, unglaublich“

[1]) ist ein Befund, eine Aussage oder Erscheinung, die dem allgemein Erwarteten, der herrschenden Meinung oder Ähnlichem auf unerwartete Weise zuwiderläuft oder beim üblichen Verständnis der betroffenen Gegenstände bzw. Begriffe zu einem Widerspruch führt.[2] Die Analyse von Paradoxien kann zu einem tieferen Verständnis der betreffenden Gegenstände bzw. Begriffe oder Situationen führen, was den Widerspruch im besten Fall auflöst. (Quelle: Wikipedia)

Ich kann erklären, was für mich paradox ist. Ein (noch) Bundesligaverein hat einen glühenden Anhänger, also den Fan schlechthin. Dieser Mann brennt für „seinen“ Verein, ist 12-facher Milliardär, 80 Jahre alt, hat keine Kinder und außer seiner Frau keine Erben. Er bibbert und leidet mit „seinem“ Verein, dieser Klub ist für ihn als gebürtigem Hamburger mehr als eine Herzensangelegenheit. Er „gönnt“ und unterstützt und kauft AG-Anteile – und der Verein hat seit Jahren dauerhafte finanzielle Probleme, die mehrfach kurz davor standen, die Lizenz einzubüßen, von einer drohenden Insolvenz nicht zu reden. Das ist paradox! Kein anderer Verein im bezahlten deutschen Fußball hat eine solche private Unterstützung und keinem Verein in der Bundesliga geht es finanziell so schlecht wie dem HSV. Mehr muss man über diesen Verein eigentlich nicht wissen.

Aber dann war da noch….

Aufsichtsrats-Boss Manfred Ertel, vor weniger als drei Wochen ins Amt gewählt, ist medial omnipräsent. Gast bei SKY, zweimal schon Gast im NDR Sportclub, Gast im Radio bei NDR 90,3, BILD, Abendblatt, Mopo, Kicker, es vergeht kein Tag, an dem man nicht irgendwo ein Interview mit Herrn Ertel erleben „darf“. Der AR-Chef äußert sich zu allem und das äußerst freimütig. Vorstand, Sportchef, Finanzen, Lizenz, Zukunft, Trainer , wer fragt – gewinnt. Es wäre ja nicht so, dass der HSV keine anderen Ansprechpartner hätte, denn man ist noch immer im Besitz eines Vorstandsvorsitzenden (Wettstein), eines Interim-Beraters für den sportlichen Bereich (von Heesen), eines Direktors Sport (Peters) und eines Trainers (Titz), aber das spielt im März 2018 keine Rolle, denn wer etwas über den HSV wissen will, der fragt halt Ertel und Ertel erklärt jedem die (HSV)-Welt.

Außerhalb kommt das überhaupt nicht gut an, denn man war sich im Verein eigentlich einig, dass sich der Aufsichtsrat  weitestgehend aus der Öffentlichkeit raus hält und nach außen so wenig stattfindet wie möglich. Das interessiert aber Manfred Ertel nicht, der nimmt jede Einladung dankend an. Innerhalb des Vereins gibt es Bestrebungen, den Dauerredner einzufangen, in Fan-Foren wird bereits mit Entmachtung spekuliert, die Kollegen im AR sind alles andere als glücklich und die tatsächlich Entscheidungsträger in Vorstand und im sportlichen Bereich fühlen sich übergangen. Für Ertel wird die Luft dünn.

Problem ist nur: Herr Ertel heißt gar nicht Ertel, er heißt Hoffmann. Und dann ist das natürlich etwas ganz anderes, gell? Wurde früher flächendeckend durchgedreht, wenn jemand aus dem Aufsichtsrat und besonders die Herren Hunke und Ertel nur ein „kein Kommentar“ verlauten ließen, ist es heute überhaupt kein Ding mehr, dass der Vorsitzende des Kontrollgremiums kein Mikrophon auslässt. Ist das nicht erstaunlich? Oder ist es wieder nur das von mir erdachte „Hunke-Prinzip“, nach dem jemand (Jürgen Hunke) etwas durchaus Richtiges sagen könnte, er aber trotzdem niedergemacht werden würde, weil – ist ja Hunke. Andersrum wird ein Schuh draus, denn keine Sau regt sich über die mediale Omnipräsenz des Vorsitzenden eines Gremiums auf, welches öffentlich eigentlich gar nicht stattfinden wollte, denn das ist ja Hoffmann und der darf das.

Auch das ist paradox oder anders ausgedrückt: Auch das ist der HSV.

 

Von | 2018-06-02T17:34:14+02:00 28. März 2018|Allgemein|39 Kommentare

39 Comments

  1. Michael 28. März 2018 um 07:34 Uhr

    Das ist, wie schon bemerkt, bei weitem nicht das einzige Paradoxon.
    Es wird grottenschlechter Fußball zu Mondpreisen geboten, das Stadion ist immer noch gut besucht.
    Mich kotzt der Verein nur noch an, ich verfolge sein Geschick immer noch.
    Didi Beiersdorfer fährt den HSV mit Höchstgeschwindigkeit an die Wand und zockt eine unverdiente Abfindung ab, hat aber immer noch Privilegien.
    Seit Jahren wird der Kader immer schlechter, mit immer mehr verbranntem Geld, und ist immer noch in der Ersten LIga.
    Das lässt sich bis heute abend lückenlos fortsetzen. Ich glaube, das ist ein wichtiger Hinweis. Vielleicht betrachtet man eines Tages in ferner Zukunft den HSV als den Verein der Paradoxien.

  2. Volli 28. März 2018 um 07:59 Uhr

    Aber hat Hoffmann nicht vor seiner Wahl gesagt, daß er das Amt des e.V. Präsidenten ganz anders ausfüllen möchte als bisher!?

    • Gravesen 28. März 2018 um 08:09 Uhr

      Ich würde sagen, er hat viel gesagt. Vor der Wahl. Irgendwas von klugen Entscheidungen und so. Heute hat man Wettstein als Allein-Vorstand, von Heesen als Berater und Peters als sportlichem Alleinherrscher. Außerdem gibt’s da nichts „auszufüllen“, der Aufsichtsrat ist ein Kontrollgremium ohne die Möglichkeit, ins Tagesgeschäft einzugreifen.
      .
      Eigentlich.

      • Kevin allein in Hamburg 28. März 2018 um 08:19 Uhr

        Eigentlich………..

        Eigentlich hast du recht…….

      • Volli 28. März 2018 um 08:41 Uhr

        Stimmt, eigentlich. Aber es gibt doch auch noch andere Aufsichtsratsmitglieder, die ihn zurückpfeifen könnten? In seiner Funktion als e.V. Präsident kann er doch mit der Presse sprechen. Eh egal, es wird nur belanglos dahergequatscht, er hat scheinbar auch nur den Plan „Kühne“.

  3. Bietmar Deiersdorfer 28. März 2018 um 08:49 Uhr

    Mindestens so interessant wie die Frage, ob er sich stetig äußern darf, ist doch die Frage, warum er das tut. Mir drängt sich der Verdacht auf, dass er eben genau wegen der selektiven Wahrnehmung der Lemminge so nach vorne prescht um den Club, bzw seine Strukturen so zu ändern, dass er vom grüßenden August zum Alleinunterhalter aufsteigen kann.
    Mir fehlt einfach die Fantasie zu glauben, dass ein Machtmensch vom Schlage eines Bernd Hoffmanns sich in den Gremien so angreifbar macht, ohne genau zu wissen, wo seine Reise hingeht. Er wird eine Risikoabschätzung vorgenommen haben und zu den gleichen Schlüssen gekommen sein wie Du: Ich (BH) bin nicht Ertel oder Hunke, ergo bekomme ich die Nummer schon durch…
    Noch eine Frage: Glaubst Du, dass der reiche Onkel Klaumi die Lizenz für die zweite Liga sichert?

    • Gravesen 28. März 2018 um 08:53 Uhr

      Sagen wir mal so. Ich weiß, dass es so, wie sich der Verein das vorstellt bzw. vorgestellt hat, nicht laufen wird. Das Resultat daraus wird für den Verein eher schlecht als gut sein.

      • HamburgerJung70 28. März 2018 um 09:58 Uhr

        Ich nehme Hoffmann insofern ernst, dass ich natürlich darauf baue, dass er vor der Wahl nicht übelst gelogen hat, als er sagte:

        „Wir müssen sicherstellen, dass wir als HSV e.V. weiter alleine handlungsfähig sind, deshalb darf er (Kühne)auch nicht mehr als 25 Prozent der Anteile der Fußball AG besitzen.“

      • Ex-HSVer im Herzen 28. März 2018 um 11:26 Uhr

        Genau mein Verdacht. Es gibt für Kühne schlicht und einfach keinen Grund mehr, Kohle zu geben.

      • Arnold 28. März 2018 um 11:28 Uhr

        Wenn ich das richtig verstanden hatte, bemerkte Frau Kehrhahn im Interview mit Hoffmann, dass dieser nächstes Jahr schon wieder abgewählt werden könnte.
        Möglicherweise geht er davon aus, dass er keine zweite Chance erhält, wenn der sofortige Wiederaufstieg nicht erreicht wird.

  4. llorc 28. März 2018 um 09:28 Uhr

    Lass doch Hoffmann erstmal machen;
    so schnell funktionieren die Dinge nicht.
    Bin überzeugt, das zur neuen Saison
    Wettstein+von Heesen
    Vergangenheit sind.

    llorc

    • Gravesen 28. März 2018 um 10:48 Uhr

      Ich hoffe, du wirst nicht allzu enttäuscht sein

  5. HamburgerJung70 28. März 2018 um 09:51 Uhr

    Es müsste die Rede auf der Mitgliederversammlung gewesen sein, in der Hoffmann darüber sprach, welchem Mitglied vielleicht welcher Teil „vom Verein gehört“. Ich zuckte innerlich etwas zusammen, weil da jemand die Rechtsträgerschaft vom eingetragenen resp. nicht-eingetragenen Verein durcheinanderbrachte. Na gut, dachte ich, seine gesellschaftsrechtlichen Kenntnisse bzw. sein Interesse hierfür hielt sich ja auch schon in der Vergangenheit in Grenzen:

    Der Weggang von Didi seinerzeit war ja der Tatsache geschuldet, dass H. die gesellschaftsrechtlichen Aufgabentrennungen immer mehr egal waren (ja, ich weiß, am Ende war es der AR, der sich nicht durchringen konnte, Hoffmann in die Schranken zu weisen, worauf hin D. dann ging). Und es sieht vieles danach aus, als ob H. auch dieses Mal gedenkt, grenzüberschreitend tätig zu werden.

    Vielleicht hat der ein oder andere Recht, wenn er darin eine „Strategie“ Hoffmanns vermutet, um bestimmte Aufgaben zu übernehmen. Sich als Fan bzw. Mitglied auf dieser Basis von Tricksereien (die Gutmeinenden vermuten vielleicht eher, dass er einfach nur durchs Geschehen „stolpert“) einen „Neuanfang“ zu erhoffen, erscheint mir reichlich naiv.

  6. Sag' Tschuess Dino 28. März 2018 um 10:27 Uhr

    Nicht immer nur meckern. Es geht doch aufwärts:
    http://www.der-postillon.com/2018/03/hsv-erfolg.html

  7. Only in the Box 28. März 2018 um 10:28 Uhr

    Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen.

    Alle anderen (bis auf den Trainer, der hat aber auch genug anderes zu tun) kannst du doch nicht sprechen lassen. Da kommt alles wie ein Boomerang zurück. Gesehen und erlebt zuletzt bei vH und Wettstein. BH fungiert als Abfangjäger, füttert die Presse und versucht dabei nicht ganz so viel verbrannte Erde zu hinterlassen. Wie in diversen Interviews erlebt, scheint dieses Ubterfangen nicht so einfach zu sein. Aber ich finde, er ist um die richtige Wortwahl bemüht.

    Peters steht anscheinend nicht gerne in der ersten Reihe. Es bleibt schlicht nur Hoffmann übrig. Das wird sich aber hoffentlich auch ändern. Hoffmann selbst sagte ja beim NDR, dass er auch ganz nah dran am Vorstand ist. Ich würde Wettstein auch nicht alleine wurschteln lassen. Es wird zur gegebenen Zeit weitere Veränderungen geben, alles auf einmal geht nur nicht.

    Paradox. Das umschreibt die Geschehnisse um und mit dem HSV tatsächlich klar und exakt.

    Wunderschönen Tag wünsche ich 🙂

  8. Gravesen 28. März 2018 um 11:07 Uhr

    Da fliegt jetzt alles auseinander. Peters will auf dicke Hose machen und sich für höhere Aufgabe empfehlen.
    .

    Mergim Mavraj wird bis auf Weiteres bei unserer U21 mittrainieren. Dies wurde ihm heute Vormittag von Christian Titz, Thomas von Heesen und Bernhard Peters mitgeteilt.
    Bernhard Peters zur Entscheidung: „Das Trainerteam hat sich aus sportlichen Erwägungen dazu entschieden, ab heute auf Mergim Mavraj zu verzichten. Wir haben ihn daher angewiesen, bis auf Weiteres in der U21 am Training teilzunehmen.“
    Mergim Mavraj war gestern Abend von seiner Länderspielreise, auf der er für Albanien gegen Norwegen zum Einsatz gekommen war, zurückgekehrt.

    • Arnold 28. März 2018 um 11:20 Uhr

      Dieser Herr Peters glänzte schon bei der PK Vorstellung Titz durch eine bemerkenswert selbstgefällige Arroganz, die mir bislang selten unterkommen ist, und das wohlgemerkt bei bevorstehenden Abstieg.

      • Gravesen 28. März 2018 um 11:45 Uhr

        Meine Tastatur weigert sich, die Begriffe zu übernehmen, die ich für diesen Mann habe

        • Sven 28. März 2018 um 18:24 Uhr

          Ich helfe Dir: HSV-Juwelier.
          Nix zu danken… 😉

    • Ex-HSVer im Herzen 28. März 2018 um 11:31 Uhr

      Es ist unerträglich, wie so ein sozial inkompetenter Mensch so weit gekommen ist. Und was zur Hölle sucht v. Heesen dabei?

      Mann, mann, mann! Mavrai lacht sich innerlich tot. Mega Kohle für ein bisschen joggen mit Ball

    • Thomas S. 28. März 2018 um 13:28 Uhr

      Tja, so ergeht es einem beim HSV leicht mal, wenn man kein BILD-Liebling ist. Schade, Mavraj hätte ich als einen der Wenigen auch in der zweiten Liga gerne beim HSV gesehen.

  9. Ex-HSVer im Herzen 28. März 2018 um 11:35 Uhr

    Super Blog. Dieser Begriff begleitet mich seit Jahren. Dass, was beim HSV passiert ist mega paradox. Ich bete zum Fußballgott, dass damit bald Schluss ist.

    Wunderbar, dass Du mal wieder als einziger ansprichst, dass BH sich konträr dazu verhält, was sein AR machen müsste. Das nervt mich seit Wochen. Dieser Mann ist bereits jetzt gescheitert und wird scheitern. Aber hauptsache, das eigene Konto bleibt voll.

    Hast Du weitere Infos dazu, dass er „eingefangen“ werden soll?

    • Kugelblitz 28. März 2018 um 12:52 Uhr

      wie hoch ist denn die vergütung als ev-präsident und aufsichtsratsvorsitzender?

      • Gravesen 28. März 2018 um 13:02 Uhr

        Null

      • Ex-HSVer im Herzen 28. März 2018 um 13:12 Uhr

        Es geht nicht um die Vergütung. Sondern um finanziellen Profit aufgrund von Zuwendungen, Networking, Buddytum. Als Präsident des HSV bist Du „dabei“, was sich automatisch auf dem eigenen Bankkonto niederschlägt.

        Außerdem ist doch wohl klar, dass er das Amt des VV im Auge hat. Zumindest langfristig

  10. HamburgerJung70 28. März 2018 um 13:23 Uhr

    Bin gerade über diesen alten Artikel gestoßen. Nach meiner Erinnerung sollte DAS auch die Rolle des Präsi sein. Man stelle sich vor, Meier hätte damals gesagt: Ne, ne, ich muss da viel mehr Einfluss auf die AG nehmen… Gekillt hätten sie den. Dass sie ihn dann vom Hof gejagt haben, weil er sich an diese Rolle gehalten hat und KEINE herausgehobene AR-Aufgaben wahrgenommen hat… tja

    https://www.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article132163794/Der-Praesident-als-Bindeglied.html

  11. MM 28. März 2018 um 20:53 Uhr

    Gravesen, danke für den Blog,

    Du deutest an, dass die HSV AG die Zweitliga-Lizenz nur unter widrigen Umständen erhalten wird,

    das würde mich interessieren,

    nach meiner eigenen (laienhaften) Kopfrechnung würde es selbst dann nicht ausreichen, wenn Kühne auf die theoretisch möglichen 33,3% aufstocken würde.

    Wie soll also die Sicherung der Zweitligalizenz funktionieren ?

    • Gravesen 28. März 2018 um 21:14 Uhr

      Das ist die Frage. Am Ende geht es bei der Lizenz-Erteilung darum, dass der Verein die Liquidität, also die Zahlungsfähigkeit für die nächste Saison nachweisen kann. Fehlende Einnahmen (TV, Zuschauer etc) könnte man zum Teil dadurch kompensieren, indem man seine Ausgaben reduziert. Das aber muss man nachweisen können und das ist nicht so einfach. Was also bleibt, wenn es mit eigenen Mitteln nicht schafft, man besorgt sich eine Bürgschaft. Ob allerdings Herr Kühne für eine erneute Bürgschaft zur Verfügung steht, da wäre ich mir nicht so sicher 😉

      • Heidelberger 29. März 2018 um 00:46 Uhr

        Diesbezüglich gehe ich zum Beispiel davon aus, dass in den nächsten Monaten mindestens zwei Drittel der Angestellten freisgestellt werden. Das schafft zwar immer noch keine schwarze Null, aber es dürfte ca. 10 Mio. pro Jahr an Einsparungen generieren. Den Rest spart man hoffentlich ´über den Kader ein.

        Für die Angestellten auf der Geschäftsstelle tut es mir sehr leid. Aber deren Schicksal wurde eigentlich schon seit Jarchow und Konsorten besiegelt. Ein Beiersdorfer hat natürlich auch hier den Turbo eingelegt….

        HSV R.I.P.

  12. Durchreisender 28. März 2018 um 22:59 Uhr

    Stadion-anteile verkaufen,durch Gründung einer Stadion GmbH?(an Kühne)

    • Hein Blöd 29. März 2018 um 09:48 Uhr

      Aber das Stadion gehört ihn doch schon.
      Zumindest solange bis die Schulden hierfür an ihn endlich abbezahlt sind.

      Soll er etwa Anteile an den Schulden bei ihm kaufen?

  13. BerndH60 29. März 2018 um 06:12 Uhr

    Die mediale Aufarbeitung des drohenden Endes beim HSV hat begonnen.
    Erster Artikel in der Welt, dass die Lichter ausgehen könnten.

    https://www.welt.de/regionales/hamburg/article174968127/Planen-fuer-die-Zweite-Liga-Um-dem-Lizenzentzug-zu-entgehen-muss-der-HSV-handeln.html

    Da solche Geschichten ja immer aufgrund von Gefälligkeiten geschrieben werden versucht entweder Kühne seine eh schon exzellente Drohkulisse weiter zu verstärken oder Hoffmann schreit ganz laut um Hilfe.
    Die Hoffnung steigt, dass der schlechtest geführte Verein der Welt tatsächlich im Orkus der Geschichte verschwindet.

    • Gravesen 29. März 2018 um 07:04 Uhr

      Naja. Da hat sich Puck Sonnleitner aber mal richtig einen aus bekannten Artikeln zusammen geschrieben.

  14. AlexEinstein69 29. März 2018 um 07:35 Uhr

    Liege ich richtig in der Annahme, dass ohne Aufstieg der zweiten Mannschaft bei Lizenzentzug in der Regio Nord neugestartet wird ? & dass sollte die Zwote aufsteigen ein Start in Liga 3 möglich wäre ?

    Sollte dem so sein, macht die Degradierung der Profis nicht nur leistungstechnisch oder disziplinarisch Sinn, sondern man könnte auch das Ziel verfolgen, den Aufstieg zu forcieren um eventuell einen letzten Rettungsanker vor der Versenkung zu haben. Also vorausgesetzt die Herren Bimsstein und Co. denken überhaupt weiter als 2 Tage im Vorraus.

    • Sven 29. März 2018 um 08:01 Uhr

      […] Fall 1: Die zweite Mannschaft eines Bundesligisten spielt in der 3. Liga. Der Bundesligist steigt ab.
      Dieses Szenario hat keine Auswirkungen auf die Klassenzugehörigkeit der zweiten Mannschaft. Sie bleibt in der 3. Liga – vorausgesetzt, sie belegt sportlich einen Nichtabstiegsplatz und erhält die offizielle Zulassung nach der Prüfung der wirtschaftlichen und technisch-organisatorischen Leistungsfähigkeit durch den DFB. Bedeutet: Auch wenn Werder Bremen absteigt, würde Werder II in der 3. Liga bleiben – sofern die zweite Mannschaft der Bremer am Saisonende mindestens Platz 17 belegt. Aktuell liegt Werder II als 19. jedoch auf einem sportlichen Abstiegsplatz. Grundsätzlich gilt: Zweite Mannschaften von Lizenzvereinen dürfen in der 3. Liga spielen. Bei den Lizenzvereinen handelt es sich um alle Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga.

      https://www.dfb.de/news/detail/bei-bundesliga-abstieg-was-passiert-mit-zweiten-mannschaften-144294/

      • AlexEinstein69 29. März 2018 um 09:30 Uhr

        Danke für für die Antwort was bei einem Abstieg anstehen würde, meine Frage oder These bezog sich aber auf einen Abstieg samt Lizenzverweigerung, dann wäre es doch möglich den Platz der zweiten Mannschaft einzunehmen, bei einem Aufstieg der Zwoten demnach in Liga 3 zu starten ansonsten in Liga 4?!

  15. Heinrich 29. März 2018 um 08:33 Uhr

    Wollen wir nal hoffen, dass Tayfun und seine Jungs dem HSV jetzt mal endlich Planungssicherheit verschaffen

  16. vsabi 29. März 2018 um 12:18 Uhr

    Was ist paradox? Antwort die gesamte Personalsituation. Ist es nicht möglich in einer Weltstadt wie Hamburg, ein Duzend Köpfe mit Verantwortung und ohne Ego bzw. Finanzielles Interesse, für den HSV zu finden. Alle bisherige Personen deren einzige Anforderung war, Stallgeruch zum HSV. Sind mehr oder weniger gescheitert.
    Der Aufsichtsrat ein Tummelplatz für Möchtegern ohne fachliche Kompetenz. Ein Beispiel, Herr Jansen, Fussballkompetenz ja, aber Leichtgewicht in der Wahrnehmung. Kommt mir vor, als wenn ein Polo beim Porsche-Cup mitfährt.
    Herr Hoffmann ein Macher, der selbst nicht weiss, wo sein Weg hingeht. Die unter seiner Verantwortung erfolgten Entlassungen waren nicht vollständig und nur Halbherzig. Warum ist ein JONGLEUR Wettstein noch im Amt ? Dieser holt sich ein TvH, über seine Machenschaften wurde hier schon ausführlich geschrieben.
    Herr Peters, bisher immer im Hintergrund, so ist man aus der Schusslinie. Hat Ambitionen jetzt verstärkt aus der Deckung zu kommen. Peters ein Typ den man nicht unbedingt zum Freund haben will. Ein direkter Zugriff zu den Spielern wäre katastrophal und weitere Verweigerungen von Spielern nicht ausgeschlossen.
    Positiv sehe ich die Arbeit von Trainer Titz, der eine Mannschaft für die zweite Liga aufstellen kann. Bis auf den # Freundschaftsdienst # mit Holby waren seine Maßnahmen im Ansatz von Erfolg geprägt.
    Kommen wir zu dem Gönner oder Totengräber KÜHNE. Für mich schwer vorstellbar, dass ein erfolgreicher Unternehmer und mehrfacher Milliardär nicht ein Konzept verfolgt, welches zum ( für ihn ? ) Erfolg führt. Die Marionetten Beiersdorfer, Bruchhagen, Meier, Gisdol, Todt, Hollerbach usw. Waren Puzzles in seinem Spiel. Einzig die Dienste von Struth und dem Labbersack Callmund waren Fehlgriffe. Hätte Herr KÜHNE ernsthaft einen Erfolg des HSV im Sinn, wäre sein finanzielles Engagement anders ausgefallen. Ein ohne KÜHNE wäre für den HSV mit Blick auf eine Unabhängigkeit besser.
    Wünschenswert wäre eine Trennung der Luschen zum Saisonende. Bitte keine Kommpromisse bei Dierkmeier und Kumpanen.

  17. Gravesen 29. März 2018 um 13:38 Uhr

    Nachdem der #HSV Walace und Mergim Mavraj zur U21 verbannte, darf zumindest Kyriakos Papadopoulos bleiben. Der Klub meldet, der Verteidiger habe sich für sein Fehlverhalten gegenüber dem Trainer und der Profi-Mannschaft entschuldigt.

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