Tick tack, tick tack…

Nachdem die Totalversager Boldt und Mutzel dem Herrn Walter nun noch ein Kroaten-Juwel sowie einen Pep-Bubi spendiert haben, tickt ab heute die Uhr für den Cheftrainer des HSV.

Frei nach dem Motto „Die Innenverteidigung steht“ (Grüße gehen raus an Wortspieler…) hat Boldt dem uneinsichtigen Übungsleiter ein Leckerli hingeschmissen mit der klaren Message, dass es nun genug ist mit dem Experiment Jonas David und in der Innenverteidigung „gefälligst“ Vuskovic und Schonlau aufzulaufen haben.

Und statt mit Anderson (oder wem auch immer) einen Außenstürmer zu verpflichten, der den technisch extrem limitierten Jatta endlich dauerhaft ersetzen könnte, verlängert der Heimschläfer dessen Stammplatzgarantie und karrt mal eben einen zentralen Mittelfeld-Allrounder an, der – wie könnte es anders sein – die beiden Youngster Suhonen und Reis verdrängen wird, sodass beide eigentlich gar nicht erst von ihren U21-Länderspielreisen wiederkommen bräuchten.

Bevor wir das erneute Transferversagen von Boldt und Mutzel gepflegt sezieren werden, werfen wir heute mittag noch einen Blick auf das Testspiel gegen den FC Groningen, das live bei YouTube gestreamt wird und mal wieder „unter Ausschluss der Öffentlichkeit“ stattfinden soll. Ja genau…

Zur Auflockerung der Boldtschen Horroshow stellen wir zwischendurch einfach mal die Frage, ob und wann das folgenden Szenario eintreten wird. In diesem Sinne…

 

Von | 2021-09-02T15:48:38+02:00 1. September 2021|Allgemein|18 Kommentare

18 Comments

  1. Gravesen 1. September 2021 um 08:05 Uhr

    Damit das auch flächendeckend begriffen wird: Super-Kaderplaner Boldt holt mit Unterstützung vom Networker Eierkneter Mutzel und Wahnsinns-Scout Costa Cordalis DAS Innenverteidiger-Talent Europas nach Hamburg. Natürlich am letzten Tag der längsten Transferperiode aller Zeiten. Und Super-Techniker Vuskovic geht nicht etwa nach Neapel, also in die erste italienische Liga, nein. Er entscheidet sich für eine zweijährige Leihe zu einem durchschnittlichen deutschen Zweitligisten ohne Kohle. Wahrscheinlich, um seine Karriere bis zum 21. Lebensjahr ins Stocken zu bringen. Dieser „Königstransfer“ (das Auftragsblatt titelt bereits „Warum Zugang Vuskovic eine glorreiche Zukunft vor sich hat“) wird dazu führen MÜSSEN, dass die Karrieren der eigenen, unter Vertrag stehenden Spieler, die man eventuell irgendwann mit Gewinn hätte veräußern können, was für die Zukunft des Vereins elementar wichtig ist, zum Erliegen kommen werden. Dann demnächst wird neben Kapitän Schonlau das kroatische Supertalent spielen, während der oft gelobte David und der demnächst wiederkehrende Ambrosius auf der Bank sitzen oder die Regionalliga-Truppe verstärken werden. Das ist genial.

    Außerdem holt man 10 Sekunden vor Ultimo DAS englische Mittelfeld-Talent überhaupt. Popeye Doyle lässt sich nicht etwa nach Burnley oder Southampton oder vielleicht in die zweite englische Liga ausleihen, nein, ihn zieht s unweigerlich zum Tabellen-10. der zweiten deutschen Liga. Hier wird er beispielsweise den Herren Suhonen oder Reis vor die Nase gesetzt, also wiederum Spielern, die man unter Vertrag hat und deren Karrieren und Marktwerte nachhaltigen Schaden nehmen werden. Aber egal.

    Und nein, man interessiert sich im Büro von Herrn Boldt nicht für eine Alternative auf den dünn besiedelten Außenbahnen, wo nun Maltafuß Daffeh und Bocklos-Jonny Kittel ihre Stammplätze sicher haben. Und man hat offenbar ebenfalls beschlossen, auf jegliche Kreativität im offensiven Mittelfeld zu verzichten, wer braucht auch sowas in Walters Chaos-System.

    Meine Erwartungen an diese sportliche Führung war bisher mehr als begrenzt, aber sie haben es geschafft, mich erneut sprachlos zu machen. Wie man mit einer solchen unfassbaren Nicht-Performance wieder überleben kann, sowas geht nur in Hamburg. In einem Verein, in dem sich Beirat, Aufsichtsrat und Vorstand gegenseitig Schutzschirme gewähren und wo wirklich absolut jede Scheiße von den Hofberichterstattern, allen voran das Hamburger Auftragsblatt, gedeckt wird.

    • Kevin allein in Hamburg 1. September 2021 um 09:06 Uhr

      Guten Morgen,
      da kann man nichts mehr hinzufügen.
      Außer, das ich doch überrascht bin, das diese Zivilversager immer noch einen drauf setzen können.
      Mittlerweile bin ich sprachlos und stumpfe langsam ab.

      Vielleicht fange ich das Hüpfen an ?

  2. jusufi 1. September 2021 um 09:00 Uhr

    Prinzipiell hätte ich erwartet (hahaha), dass die Last-Minute-Transfers durch die Hamburger Medien genauer beleuchtet werden. Was bewegt einen Spieler vom kroatischen Erstligisten Hajduk Split, der einen angeblichen Marktwert von 6,5 Millionen Euro hat und angeblich auf dem Markt begehrt ist, dazu, sich einem deutschen Zweitligisten mit zweifelhafter Zukunft anzuschließen? Was sind die Hintergründe dieses Transfers? Wer berät den Spieler, wurde er angeboten – so etwas wäre interessant zu erfahren. Stattdessen startet die Jubelorgie. Schlimm ist das!
    Und Mega-Talent F.R. David („Thoughts – don´t come easy“)

    Und mit Tommy Doyle hat man einen Spieler aus der U23 von Manchester City ausgeliehen. Kategorie Reis. Hauptsache der abgebende Verein macht was her, das begeistert das das naive Volk.

  3. BesuchausdemSüden 1. September 2021 um 09:01 Uhr

    Hoffentlich verstehen die beiden neuen Spieler auch was Harakiri Timmi von ihnen möchte. Da ja schon Muttersprachler mit diesem System so ihre Probleme haben müssten die beiden schon eine sehr hohe Auffassungsgabe haben um direkt eine Soforthilfe zu sein. Die geforderten ( klassischen) Außenbahnspieler sind im Walterball eh nicht wirklich vorgesehen und so baut man sich einen sehr unausgewogenen Kader für die Zeit nach Tim Walter. Im Winter wird man dann panisch ( nach der Trainerentlassung) nach besagten Außenspielern suchen und den neuen Trainer nur noch mit überteuerter Bückware versorgen können. Die Hofpresse wird aber auch diese vollkommen unkritisch feiern und so geht alles seinen gewohnten Gang in Richtung sportlicher und ökonomischer Insolvenz.

  4. Demosthenes 1. September 2021 um 09:36 Uhr

    Warten wir mal den Medizincheck ab, vielleicht sind die Neuen ja auch nur geholt worden, um Vagnosius Lazarettgesellschaft zu leisten.

  5. Namotrip 1. September 2021 um 10:16 Uhr

    https://hsv24.mopo.de/2021/09/01/naechste-wilde-aktion-hsv-profis-muessen-foodtruck-bestellen.html

    Das ist doch alles nur noch Comedy. Es wirkt, als wolle sich Walter mit einem sinnlosen Alleinstellungsmerkmal profilieren. Wie damals Titz mit seinem 30-m-vor-dem-Kasten-Keeper.

    Früher musste man nach einem verlorenen Trainingsspiel ne Extrarunde laufen. Darauf hatte man keinen Bock, aber es tat wenigstens der Kondition was gutes. Und heute? Zahlst du nen Hunni für nen Foodtruck und das verlorene Spiel ist abgegolten.

    • BesuchausdemSüden 1. September 2021 um 12:33 Uhr

      „. Es soll laut dem Bericht Burger und Pommes geben. “ Genau die richtige Ernährung für Profisportler. Gabs auch noch nen Bierstand und nen Eiswagen ?

    • Alex 1. September 2021 um 12:40 Uhr

      Und der Artikel endet mit den Worten:

      „Harte Bandagen von Trainer Walter, aber genauso hatten es sich die HSV-Profis nach dem Aus von Daniel Thioune gewünscht.“

      Soll das ein Witz sein? 🤦🏻‍♂️

  6. ottensener 1. September 2021 um 11:03 Uhr

    „…der den technisch extrem limitierten Jatta endlich dauerhaft ersetzen könnte…“
    Daffeh ist doch vor allem Marketing und Politik, deswegen wird er auch immer spielen!

    • Alex 1. September 2021 um 12:51 Uhr

      Korrekt! Aber mit einem echten Flügelstürmer als Konkurrenten hätte man immerhin sportliche Gründe anführen können, nun ist er weiterhin durch Zeitgeist und Kader geschützt. Adios Leistungsprinzip!

  7. hekto 1. September 2021 um 11:29 Uhr

    Es unterhält – einfach nur pure Unterhaltung

  8. Gravesen 1. September 2021 um 17:19 Uhr

    Und das Auftragsblatt liefert

    Einen Tag nach Transferschluss haben sich Sportvorstand Jonas Boldt und Trainer Tim Walter äußerst zufrieden mit den letzten beiden Neuzugängen des HSV gezeigt. „Die Transfers sind mehr als sinnvoll für den Weg, den wir gehen“, betonte Boldt, der für sich in Anspruch nahm, in der „wilden“ Wechselphase einen „klaren Kopf“ behalten zu haben. Die jüngsten Verpflichtungen seien „sowohl sportlich als auch wirtschaftlich mit Sinn und Verstand“ erfolgt, sagte Boldt am Mittwoch im Volkspark. „Gut, dass die zwei Transfers noch geklappt haben.“

    Ich bin zu 10000% sicher, dass dieser verschissene Heimschläfer exakt die gleichen Textbausteine vor den letzten beiden Spielzeiten abgesondert hat und wieder einmal kommt er damit durch. Kein Kontrollgremium, keine interne Aufarbeitung des Dauerversagens. In jedem anderen Unternehmen hätten diese Loser längst die Papiere bekommen, beim HSV darf der Spinner immer noch seine arrogante Nummer durchziehen. Was für ein elender Scheiß-Verein.

  9. Hein Blöd 1. September 2021 um 17:30 Uhr

    Die Hüpfer auf der Arbeit machen sich vor lauter Freude in die Hosen, angesichts der
    Verpflichtung dieser absoluten Supertalenten deren Name bis vorgestern niemand
    noch niemand von ihnen gehört hatte, wie Grave oft genug (und auch treffend) angemerkt
    hatte.

    >„Tommy ist ein sehr interessanter Box-to-Box-Player, den wir schon lange und intensiv
    beobachten. Er besitzt eine gute Übersicht, ein exzellentes Passspiel und ist trotz seiner
    jungen Jahre ein Spieler, der auf dem Platz vorangeht. Wir freuen uns daher sehr, dass
    wir Einigkeit über die Leihe erzielen konnten“, sagte Sportdirektor Michael Mutzel<

    Nicht nur das sie ihn schon lange intensiv beobachten, nein, sie haben ihn in seinen jungen
    Jahren sogar das Fläschchen gereicht und die Windel gewechselt! Jawoll!
    Und nichts davon ist nach aussen gedrungen!

    Und man kann sich sicher sein: Genauso wie bei den anderen langen und intensiven
    Beobachtungen wird es keinerlei Konsequenzen haben, sollten sich die sorgfältig gescouteten
    Superspieler doch als Flop erweisen. Bis dahin kann sich niemand mehr an diesen Standard-
    spruch aus der Phrasendreschmaschine erinnern.

  10. ottensener 1. September 2021 um 17:48 Uhr

    Einfach nur lesen und genießen: https://hsv24.mopo.de/2021/09/01/hsv-sportvorstand-boldt-wuenscht-sich-mehr-fan-geduld.html

    „Fußball ist ein dynamisches Geschäft und man muss in Hamburg mit anderen Rahmenbedingungen fertig werden, als an anderen Standorten. Ich habe jede Menge Geduld, sonst wäre ich nicht hier.“

    • Gravesen 1. September 2021 um 17:55 Uhr

      Er hat recht, in Hamburg gelten andere Rahmenbedingungen. An keinem anderen Standort darf man, von den Medien geschützt, so lange abgreifen, kassieren und stümpern wie im Volkspark. Nirgendwo gibt es so wenig Leistungsanspruch von Seiten der „Fans“, in keinem anderen Verein dürfen Versager wie Wettstein und Boldt (davor Beiersdorfer) so lange versagen wie dort.

  11. Bauer 1. September 2021 um 18:39 Uhr

    Zu meiner aktiven Zeit vor 20 Jahren war ich auch Box to Box Spieler. Damals hieß es, geh mit nach vorne, aber hinten musst du genauso sein… Und ihre Geduld können sie sich sonst wo hin stecken, dass habe ich 25 Jahre gehört.

  12. Oli 1. September 2021 um 18:43 Uhr

    Ich vermisse Frank Arnesen ,der letzte gute und sympathische Manager beim ruhmreichen HSV.
    Hätte er diese Transfers getätigt ,dann wäre er noch am gleichen Tag aus der Stadt vertrieben worden.
    Heute ist alles rosarot und wir müssen nur Geduld haben ,was eine verrückte Welt. Comedy at it’s best !!

  13. Gravesen 1. September 2021 um 19:31 Uhr

    Ich weiß nicht wie oft wir hier geschrieben und darüber gesprochen haben, dass der HSV nur die Chance auf Gesundung hat, wenn er sich als Ausbildungsverein versteht und diese Rolle inhaltlich auch annimmt. Das habe ich hier geschrieben, als der HSV darauf setzte, erfahrene „Säulenspieler“ zu holen. Ehrlih gesagt ist der HSV die letzten drei Jahre immer wieder „all in“ gegangen. Dabei war es absehbar, dass der HSV nicht drumherum kommen würde, über die Ausbildungsschiene zu gehen

    Münchhausen lügt, wenn er die Fresse aufreißt. ER hat vor der letzten Saison den Säulendreck abgefeiert. ER fand jeden Transfer geil, jeden Trainer ultimativ und jede Richtungsänderung perfekt. Dieses Stück verlogene Scheisse

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