Und wieder einmal stellt niemand die Frage…

Dabei wäre das doch mal interessant zu wissen, oder? Wie kann ein Zweitligist,

dessen sportliche Zukunft mehr als ungewiss ist…

der sein allerletztes Tafelsilber (Vereinsgelände) für € 23,5 Steuermillionen verscherbeln musste..

der sich mit seinen mehr als 300 Festangestellten mehr als € 10 Steuermillionen erschleichen musste..

der seit zig Monaten keine nennenswerten Zuschauereinnahmen generieren konnte…

der nach mehr als 2 Jahren immer noch keinen Stadionsponsor gefunden hat…

Das eigentlich leisten? 

Jetzt ist es offiziell: Der HSV hat die Kaufoption für Mario Vuskovic gezogen und ihn mit einem neuen Vertrag bis 2025 aus. Etwas mehr als drei Millionen Euro überweisen die Hamburger nach MOPO-Informationen per sofort an Hajduk Split überweisen, um den 20 Jahre alten Leihspieler fix an sich zu binden.

Wie geht das? Ölquelle gefunden? Nach meinem Verständnis müsste ein Verein mit der sportlichen und finanziellen Situation des HSV eigentlich erstmal Spieler verkaufen, bevor man mal wieder auf Shoppingtour geht. Nicht so in Hamburg, u.a. auch deshalb, weil die Herren im Volkspark sicher sein können, dass niemand nachfragt. Weder die Medien noch die großzügige Stadt Hamburg, die frei das Geld ihrer Steuerzahler in eine abgewrackte Vereinsruine pumpt. 

Anstatt ihren Job zu machen (“Ein Journalist ist mehr an dem Haar interessiert als an der Suppe” – Wolf Schneider) wird verzweifelt versucht, den Doofmusikern aka HSV-Fans der Schwachsinn als Schnäppchen zu verkaufen. (Marktwert € 4,5 Mio. 😂😂😂, Kaufpreis “etwas mehr als € 3 Mio.”). Und selbst, wenn es 1,5 Mio. gewesen wären, woher nimmt der Pleiteklub ohne Einnahmen das Geld? 

Und warum jetzt? Der Spieler ist bekanntlich bis 2023 geliehen, hätte man nicht erstmal die sportliche Entwicklung des Kickers, vor allem aber die eigene Entwicklung (Liga) abwarten können? All das sind Fragen, die auf der Hand liegen, die aber wie immer niemand stellt. Und weil sie keiner stellt, fährt das Vereins-Fahrstuhl weiterhin bergab. 

P.S. Und jetzt bitte keine Märchen über irgendwelche “Pokaleinnahmen”, von irgendwas muss der Verein doch wohl seine Jung-Millionäre inkl. Prämien und seine mehr als 300 Mitarbeiter bezahlen. Und Judas Boldt arbeitet auch nicht für Erdnüsse…

 

 

Von | 2022-03-16T07:27:39+01:00 16. März 2022|Allgemein|6 Kommentare

6 Comments

  1. jusufi 16. März 2022 um 08:47 Uhr - Antworten

    Vermutlich träumt man beim HSV von einem Weiterverkauf des Spielers für mehr als die gezahlte Ablöse.

  2. Gravesen 16. März 2022 um 08:51 Uhr - Antworten

    Weil das in der Vergangenheit immer so großartig geklappt hat 🤣🤣🤣

  3. Matze 16. März 2022 um 09:01 Uhr - Antworten

    Vielleicht MUSS die HSAG den Spieler aufgrund einer Vertragsklausel kaufen? Spieler sofort haben, aber später bezahlen. David den Vorzug geben, damit die Klausel erst nicht greift. Was so lange funktioniert hat, bis David sich verletzt hat.

  4. Volli 16. März 2022 um 14:00 Uhr - Antworten

    Nein, für Erdnüsse arbeitet Judas Boldt wohl kaum! Er arbeitet gar nicht😂😂😂

  5. Zitronenfalter 17. März 2022 um 02:00 Uhr - Antworten

    Der HSV hat sich mächtig Ärger eingehandelt. Nicht durch die Liga oder den DFB sondern mit den eigenen Fans. Denn wer sein Ticket aus dem Spiel gegen den FC Erzgebirge Aue stornieren möchte, weil er am Nachholtermin nicht kann, muss zehn Euro Storno-Gebühr bezahlen. Die Anhänger können das nicht nachvollziehen, schließlich hatte man mit der Spielabsage und der Neuterminierung ja nichts zu tun. Auf Twitter entlud sich deshalb beim ein oder anderen der Frust. Dort wird das Vorgehen des HSV als „unverständlich“ und „frech“ bezeichnet.

  6. Maddin 17. März 2022 um 06:50 Uhr - Antworten

    Tja Zitronenfalter. So funktioniert halt guter Sozialismus. Da ist der HSV keine Ausnahme.
    Stornogebühren von C-Klasse- Mitgliedern landen ohne Umweg auf dem Konto von EHRENAMTLICHEN A-Klasse-Vizepräsidenten.

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