Da stimmt überhaupt nichts!

Sie hatten sich das so schön ausgedacht. Notgedrungen trennte man sich dann doch vom inzwischen medial halbwegs weidwund geschossenen Proleten Walter, natürlich ist der Zeitpunkt strategisch gewählt, denn es stehen 3 theoretisch einfache Spiele an. Auswärts beim Tabellenvorletzten aus Rostock, anschließend zwei Heimspiele gegen die Aufsteiger Elversberg und die weit abgeschlagenen Osnabrücker, da sollten 9 Punkte doch eigentlich einigermaßen locker eingeplant und der Sprung zurück auf einen Aufstiegsplatz möglich sein. Angesichts dieser Aussicht kann man auch durchaus mal ein Experiment wagen und dem KSV mit Gandalf Gilmore ein Hürzeler-Klon verordnen, schließlich ist man im Besitz eines Bramfelder Guardiola und – wenn nicht jetzt, wann dann? Mit viel Glück rettet man kurz vor Schluss an der Ostsee einen Punkt und das kleine Hoffnungsflämmchen Polzin war bereits wieder verglimmt, denn eine Niederlage gegen Elversberg mit dem Trainer Merlin P. hätte Judas Boldt wohl nicht überlebt. Also holt man einfach eine etwas leisere Kopie der primitiven Bartlaus, Zonen-Steffi Baumgart(en) hatte sich ja nun auch lange genug erfolglos angebiedert. Was folgt ist ein mickriger 1:0-Sieg gegen einen Verein ohne eigenen Bahnhof und dieser Sieg wurde selbstverständlich in schöner KSV-Tradition höher gehängt als er tatsächlich war. 

 

 

Nun denn, keine 6 Punkte, aber zumindest 4 und nun stand das Spiel gegen den VfL Osnabrück an, ein Team mit gerade einmal zwei!!! Siegen aus 23 Spielen (einer davon gegen den KSV) und einem Torverhältnis von 20:45. Eigentlich sollte man meinen, mit dem neuen Welttrainer, der neue Mentalität, der neuen, seriöseren Spielweise und vor allem mit dem Rückwind der restlichen Ergebnisse des Spieltages sollte die teuerste Mannschaft der Liga von 56.000 glücklichen Hüpfern zu einem lockeren Heimsieg getragen werden. Am Arsch. In einem der schlechtesten Saisonspiele überhaupt, und das will wirklich etwas heißen, verliert der KSV tatsächlich mit 1:2 gegen Osnabrück, bezeichnet man sowohl Spiel wie auch Ergebnis als Blamage, man würde grenzenlos untertreiben. Nichts ist es mit 9 Punkte aus den drei leichtesten Spielen der Saison, übrig bleiben müde 4 Zähler, aber das ist nur ein Teil des Problems, denn der Zauber des Steffen Baumgart(en) ist dabei zu verschwinden, bevor er überhaupt begonnen hat und nun steht der Coach vor dem Auswärtsspiel in Düsseldorf bereits richtig unter Druck. Wie aber reagiert Baumgart nach der Osna-Klatsche?

„Er sagte, dass wir uns mehr wehren und mehr Charakter zeigen müssen. Wenn gefühlt jeder nur 80 bis 90 Prozent gebe, dann reiche es nicht, egal gegen wen.“

Baumgart hat offensichtlich ein Mentalitätsproblem in der Mannschaft ausgemacht. „Fußball ist ein Mentalitätssport“, sagte der neue HSV-Coach

Wenn ich die Mentalität gegen eine Mannschaft, die nicht unsere Qualität hat, nicht aufbringe, dann kann mich diese Mannschaft kriegen.“ 

Wir brauchen eine Mentalität, die allen Menschen zeigt, dass wir aufsteigen wollen. Das habe ich heute nicht immer gesehen“, sagte Baumgart. „Wir müssen bei der Mentalität einen ganz gewaltigen Schritt machen.“

Nun, wer diesen Blog nicht erst seit gestern liest, wird hier mehr als einmal die Begriffe “Wohlfühloase” oder auch “fehlender Leistungsgedanke” gelesen haben, Baumgart(en) hat nun genau zwei Spieltage gebraucht, um zu verstehen, worauf er sich eingelassen hat, sein Problem ist nur: Er wird diese Grundeinstellung nicht ändern können, da kann er toben und loben, bis ihm die Schiebermütze vom Schädel fliegt. Denn diese Einstellung, diese Arroganz (“Man hat doch klar gesehen, wer hier heute die eindeutig bessere Mannschaft war” (Schnecke-Schneidezahn Meffort)) sitzt in diesem Verein seit Jahrzehnten wie ein Virus, wie ein Parasit in seinem Wirt und zieht sich durch alle Ebenen. Ich behaupte, man könnte Baumgart(en) gegen Klopp tauschen, es würde sich nichts ändern. Sie könnten morgen Boldt feuern und gegen Hoogma ersetzen, es würde sich nichts ändern. Man könnte den gesamten Aufsichtsrat auflösen und durch den des FC Bayern ersetzen, es würde sich nichts ändern, denn all diese Maßnahmen ändern die zutiefst kranke DNA dieses Vereins nicht. Die Selbstzufriedenheit, die unhanseatische Überheblichkeit, die Arroganz und die verblendete Einbildung, man wäre etwas Besseres, all dies ist durch Personalwechsel nicht zu lösen, zumindest nicht kurzfristig. Es gab eine (kurze) Zeit unter Bernd Hoffmann, da verlangte die Führung des Vereins mehr von seinen Angestellten als Dienst nach Vorschrift und wie heißt es doch so schön? “Verlange von deinen Untergebenen nur das Beste, dann bekommst du auch das Beste”

Hinzu kommt, dass die Walter-Zeit den KSV noch einmal um Lichtjahre zurückgeworfen hat, Walter hat wie kein Zweiter die Wohlfühloase ebenso vorgelebt wie die dümmliche und absolut unangebrachte Überheblichkeit (“Ich gucke nie zweite Liga”). Diesen Scheißdreck erst aus den Köpfen und dann aus der DNA des Vereins zu bekommen, ist eine Herkules-Aufgabe für Jahre und sie ist vor allem eines – sie ist nicht ruhmreich und man macht sich dabei nicht beliebt. Deshalb ist es nahezu ausgeschlossen, dass der Verein nach Hoffmann noch einmal jemanden sucht und bekommt, der sich diese Nummer antun möchte, denn im gesamten Verein, in der Mannschaft, in den Gremien, bei den Supporters und bei den Ultra gibt es zuviele Personen, dich sich in der Wohlfühloase ebenso eingerichtet haben und damit “fein” sind wie mit der zweiten Liga. Aus meiner Sicht, aber das schreibe ich auch nicht zum ersten Mal, ist dieser Verein verloren. Schon lange.

Passend dazu der Erfahrungsbericht von User “Hein Bloed” aus dem Kommentarbereich des gestrigen Blogs. 

Auf dem Heimweg dann St. Pauli in die völlig überfüllte U- Bahn gestiegen, zwei Züge haben wir sausen lassen da hier keine Chance hatten da noch zuzusteigen.
Die Stimmung dann im U- Bahnwagen großartig, “lustige” Fangesänge, man könnte echt glauben die hätten heute einen CL- Sieg eingefahren, jediglich gelegentliches “Scheiss St. Pauli”- gröhlen störte die Harmonie etwas, aber egal, gewonnen ist gewonnen, so dachte ich. Nach dem Umsteigen Berliner Tor habe ich mal lauter Neugier auf dem Mobiltelefon nachgeschaut wie hoch die heute gewonnen haben, und da musste ich echt lachen: 1:2 gegen 10 Mann vom Tabellenletzten verloren! Und dann diese Bombenstimmung im Zug vorher…

 

Exakt das ist das Problem, die Schwachköpfe feiern sogar noch (sich selbst), wenn sich ihr Verein im Heimspiel gegen den Tabellenletzten bis auf die Knochen blamiert. Deckt sich zu 1888% mit meinen eigenen Erfahrungen von meinem letzten Stadionbesuch. Wie unendlich scheiße kann man eigentlich sein? Als ich mich noch KSV-Fan nennen konnte und der Verein verlor an einem Samstag, dann war der Rest des Wochenendes für mich im Arsch und mir war nach allem, aber garantiert nicht nach feiern.

Von | 2024-03-04T07:30:30+01:00 4. März 2024|Allgemein|25 Kommentare

25 Comments

  1. BesuchausdemSueden 4. März 2024 um 08:35 Uhr

    Baumgart hat das Problem schnell erkannt. Seine Spielweise ist mit diesem Kader nicht kompatibel.Die Spieler sind nicht bereit für einen Aufstieg 110 % zu geben und das war in seiner Zeit in Paderborn anders. Zieht er nun die Daumenschrauben an besteht jetzt schon die Gefahr, dass er die Mannschaft beginnt gegen ihn zu spielen. Unter seinem Vorgänger wurden die Spieler immer in den Schutz genommen egal wie unterirdisch sie gespielt haben und viele Spieler wollen, dass dies auch weiter so bleibt.

    • Boxer 4. März 2024 um 08:41 Uhr

      Ich muß zugeben, das ich ganz froh über die Verpflichtung von Baumgart war. Aber seine Art zu spielen, wird wohl nicht auf die Spieler übertragbar sein. Schon gar nicht ohne Vorbereitung.

      Und wenn die Spieler es versuchen sollten, würde wohl der Großteil der Mannschaft mit Muskelfaserriss ausfallen.

      Auf jeden Fall lassen seine Aussagen schon jetzt tief blicken.

      Was die Ultras da schreiben, ist einfach nur unglaublich. Die glauben denn Scheiß auch noch. Wirklich schwer das ganze bis zum Ende zu lesen.

      • BesuchausdemSueden 4. März 2024 um 12:18 Uhr

        Ja zudem funktioniert das auch mit diesen Außenstürmern nicht. Der eine ist geistig seit der Unterschrift seines Rentenvertrages schon in Urlaubsstimmung und der andere kann nichts außer 50 Übersteiger hintereinander. Der schmierige Pilzkopf ist der schlechteste Scout und Kaderplaner in der 2.Liga, denn die Kosten stehen in keiner Relation zu dargebotenen Leistung und es wird seit Jahren einfach nur Geld verbrannt. Die Rentenverträge mit den satten Millionären werden auch noch lange finanziell nachwirken, denn es wird sicher kein höherklassiger Verein auch nur einen Cent für Meffert, Glatzel und Co bezahlen.

  2. RickmanDrongel 4. März 2024 um 08:49 Uhr

    Die Mischung aus:
    – fehlender Leistungkultur ( Stammplatz immer sicher, unabhängig von der Performance)
    – langfristigen Verträgen (Meffo, Bascho, Glatzl, Daffeh, Pherai, etc…)
    – vergleichsweiser guten Besoldung
    – garantiert voller Hütte mit Non-Stop Gehüpfe
    – dauerhafter Deckung der Hofberichterstattung
    – einem am Sport desinteressierten bzw. ahnungslosen Ausfsichtsrat
    – dem vom Gurkenmann immer gesicherten Geldfluss
    – dem Verhalten der Stadt Hamburg durch permanent geduldeter Verschwendung von Steuermitteln

    etc,……

    macht es – vermutlich über Jahre hinweg -praktisch unmöglich, sportlich erfolgreich zu sein. Sehr schöner Blog, danke!

    • jusufi 4. März 2024 um 09:33 Uhr

      Dem ist wenig hinzuzufügen. Beim gesamten HSV fehlt es an einer Leistungskultur. Und natürlich überträgt es sich auf die Spieler, wenn man vorgelebt bekommt, dass es darum geht, mit möglichst wenig Aufwand, möglichst gut zu (über-)leben. Es geht an allen Ecken mehr um Schein, als um Erfolg. Zum großen Blender (zumindest darin ist er aber gut) verliere ich keine Worte. Der Ex-Trainer hat vorgelebt, dass es ihm auch darum geht, viel Zeit bei der Familie zu verbringen, bevor man sich in drei bis vier fadenscheinigen Trainingseinheiten auf das nächste Speil vorbereitet, in dem man von Natur aus als großer HSV die Mannschaft mit größerer Qualität ist, die sich nicht verausgaben muss, um die Oberhand zu behalten. Das ist auch kein Wunder, wenn man von den mitschuldigen Medien permanent bestätigt bekommt, man sei ein Star und leiste Herausragendes, obwohl man letztlich nur mit Hängen und Würgen Elversberg niedergerungen hat. Die Spieler sind es gar nicht gewohnt, an ihre Grenzen zu gehen, genau das verlangt aber der Stil von Baumgart: Intensität, Laufstärke, Willen. Da hat die Mannschaft aber nicht gerade ihre Stärken. Gestern hatte der HSV gegen biedere Osnabrücker zwei Torchancen!
      Worüber ich lachen musste: Glatzel trifft per Elfmeter gegen den Tabellenletzten zum Ausgleich, inszeniert aber einen Torjubel, als habe er seine Mannschaft gerade zum CL-Titel geschossen. Und seine Mitspieler veranstalten ein Wettrennen, um als erster mit aufs Foto zu kommen. Ja, es geht um tolle Bilder und Selbstvermarktung. Und 50 von 57.000 glauben, sie wohnten etwas Großem bei…Es ist so lächerlich!

      • Gravesen 4. März 2024 um 09:40 Uhr

        Worüber ich lachen musste: Glatzel trifft per Elfmeter gegen den Tabellenletzten zum Ausgleich, inszeniert aber einen Torjubel, als habe er seine Mannschaft gerade zum CL-Titel geschossen.

        Extrem symptomatisch für den gesamten Verein. Anstatt ins Tor zu rennen, sich den Ball zu schnappen und weiter zu fighten, wird sich erstmal selbst gefeiert. Man gleicht im eigenen Stadion gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten durch einen Elfmeter aus und zelebriert diesen Treffer wie das entscheidende Tor in 94. Minute des Relegationsrückspiels. Alles, absolut alles in diesem Verein ist auf Show, Optik, PR etc. ausgerichtet, man denke nur an die inzwischen zahllosen Judas Boldt-Manöver (zuletzt diese lächerliche Freakshow mit Daffeh). Ein Fußball-Arbeiter wie Baumgart ist dort komplett am falschen Platz und das wird er relativ schnell begreifen,.

  3. Stefan 4. März 2024 um 09:21 Uhr

    @prenk

    Ein toller und umfassender Kommentar gestern von dir, dem ich mich nach 20 Jahren als Auswärtsfahrer nur vollumfänglich anschließen kann. Vielen Dank dafür.

  4. FohlenElf 4. März 2024 um 09:29 Uhr

    Moin zusammen,
    so ist es Grave! Diese Arroganz schleppt sich seit Jahrzehnten durch den Volkspark. Daran wird sich auch in absehbarer Zeit nix ändern. Vereint 2025…😏😦😁
    Zu SB: Er kommt vermutlich zu spät. Das Pressen und Gegenpressen Spielverlagerung und “langen Hafer”, werden sie vermutlich nicht schnell genug umsetzten können. Wahrscheinlich sind sie physisch auch gar nicht in der Lage dies umzusetzen. Aber gut, wer weiß? In dieser 2 Liga ist alles möglich! Es wird mMn ganz eng werden bis zum Schluß.
    Zu den Orks aus den Hartcoregruppen von den Ultras hier eine weitere “Reaktion” aus dem gestrigen Spiel…
    https://www.mopo.de/sport/hsv/skandal-im-volksparkstadion-hsv-fans-zuenden-polizeiuniform-an/

  5. RalfSchulz 4. März 2024 um 10:00 Uhr

    Wie immer die letzten Wochen wieder ein grandioser Blog, herrlich vor allem die Betonung auf die diversen Missstände wie Wohlfühloase und fehlende Leistungskultur die hier seit Jahren offen angesprochen und von vielen Vollidioten immer noch ignoriert werden. Wenn ein neuer Trainer nach knapp 2 Wochen im Verein die fehlende Mentalität und den nicht zu 100% vorhandenen Siegeswillen anprangert dann weiß man ganz genau das die Ursachen des Übels viel, viel tiefer liegen und weder von Baumgart, Guardiola oder Klopp kurzfristig zu behebn sind. Noch dazu wenn man den eigentlich längst überfälligen Zeitpunkt der Trennung von 🤡-Timmy verpasst hat und dem neuen Mann keine Vorbereitung gibt um an den Wurzeln des sportlichen “Walter-Übels” zu arbeiten.
    Das größte Problem für Baumgart sehe ich jedoch darin das man sich “Mentaltätsmonster” nicht machen kann, das liegt am Spieler selbst und von dieser Kategorie hat der KSV überhaupt keine im Kader. Wenn die Mentalität der Graupen nur annähernd so gut wäre wie ihr saudummes Mundwerk, der Meffert-Spruch ist für den gestrigen Grottenkick wieder die absolute Krönung, dann wäre der Durchmarsch Richtung CL-Plätze kein Problem. Aber es gibt tatsächlich seit Hoffmann niemanden mehr der Attribute eingefordert hat welche für den sportlichen Erfolg unabdingbar sind. Im Gegenteil man hat einen Sportvorstand der nur die halbe Woche in Hamburg vor Ort ist und die Wohlfühloase somit vorlebt und nur durch dümmlich, arrogante Sprüche auffällt. Daher habe ich gestern auch kein Interview vom Slenderman gesehen oder gehört, wird sich wohl auch gedacht haben wie es möglich ist gegen eine Mannschaft die mit einem Drittel des Etats des KSV arbeitet beide Saisonspiele zu verlieren. Wenn ich dann vielmals die dummen Sprüche höre der Marktwert allein entscheidet keine Spiele, lach ich mich kaputt. Ich frage mich dann immer warum niemand mal die Frage nach der Kaderzusammenstellung stellt. Es muss doch dann auch dem letzten vollverstrahlten “Honk” klar werden das all die Graupen für viel zu wenig Leistung viel zu viel Geld verdienen. Und auch dann sind wir ganz schnell wieder beim Hauptverantwortlichen dieses Dilemmas, dem Heimschläfer aus Düsseldorf.
    Passend dazu der Flyer der gestern vor dem Spiel tausendfach im Stadion verteilt wurde in welchem diese komplett verstrahlten Ultras auch ganz direkt das Verhalten des Vereins anprangern. Der Verein der Ihnen innerhalb des Stadions sogar noch Räumlichkeiten zur Verfügung stellt um ihre komplett “verstrahlten Botschaften” zu fertigen zeigt also keine Dialogbereitschaft um mit diesen Vollidioten die Dynamik der Kurve zu verstehen. Wenn ich solch eine gequirlte Scheisse lese platzt mir der Kragen, dieses Pack gehört nach solchen Aktionen in zwei aufeinander folgenden Heimspielen aus dem Verein ausgeschlossen!!!!
    Es wäre ja aber nicht der KSV wenn nicht noch ein Vertreter dieses Packs im AR sitzen würde und diese Minderheit durch das Verhindern von Fernwahlen hauptsächlich die Zukunft des Vereins entscheidend mitbestimmt.
    Dieser Verein ist nur noch eine lächerliche Karrikatur dessen was uns alle mal zu treuen Fans dieses Vereins werden lies, es ist alles nur noch zm Fremdschämen und sich endgültig vom Verein abzuwenden.

  6. Sportjournalist Scholz 4. März 2024 um 10:46 Uhr

    Da hilft nur noch ein Familienaufsteller. Wo steht der Jonas?

  7. Alex 4. März 2024 um 12:10 Uhr

    Exzellenter Blog! 🏆

    Dem wäre eigentlich nichts hinzuzufügen, außer der erneute Hinweis auf die erschütternde Erkennntis, dass das größte Kapital des HSV die Dummheit seiner Fans ist. Und das trifft eben nicht nur auf die verblödeten Hohlhüpfer, tumben Brüll-Orks und gleichgültigen Event-Fans zu, sondern auch auf die unbelehrbaren Klugscheißer, die sich grundsätzlich für etwas besseres halten und mit deren unmaßgeblichem Scheißdreck man vornehmlich in Schmocks Einöde beelendet wird. Insbesondere sind damit solche neunmalklugen Besserwisser gemeint, die grundsätzlich erstmal jedes Rumstümpern gutheißen, jede inkompetente Entscheidung zunächst wohlwollend unterstützen, zwischendurch Wendehalsen, dann Weiterhüpfen, den Verantwortlichen immer wieder noch eine weitere Chance geben und sich jegliche unangemessene Kritik verbitten, bis sie dann mit fünf Jahren Verspätung, wo bereits alles zu spät ist, sich auf die Seite der Fundamenalkritiker schlagen und dann, ohne mit der Wimper zu zucken, den gleichen Sprech verwenden wie die, die sie jahrelang dafür geächtet haben. Und genau diese Arschlöcher sind die schlimmsten, weil sie, obwohl sie den unsäglichen Niedergang schon lange erkannt haben, trotzdem nicht handeln, sondern sich weiter als nützliche Steigbügelhalter betätigen. Und wenn dann nichts mehr zu retten ist, kommen sie in ihrer widerlichen Großkotzigkeit angeschissen, um sich als größtmögliche Kritiker zu präsentieren.

    Ein typischer Vertreter dieser Spezies erdreistete sich gestern tatsächlich zu diesem Kommentar:

    Es ist wirklich tragisch: Am Ende des Tages/der Saison haben die hier wg. ihrer Tonalität und mancher scheinbaren Besserwisserei sicherlich zu Recht kritisierten Kommentatoren doch alle Recht -und den Blogbetreiber „nebenan“- gleich mit eingeschlossen:

    So so Rotkappe, wir haben also doch alle recht, wurden aber trotzdem sicherlich zu Recht kritisiert, weil dir die Tonalität nicht gepasst hat? Wer zur Hölle bist du, was für ein verschissener Wichtigtuer bist du, unseren Sprech zu kritisieren? Insbesondere, nachdem du mittlerweile auf eine ähnliche “Tonalität” umgeschwenkt bist, anfangs noch mit durch Punkten angedeuteten Kraftausdrücken, später ausgeschrieben, aber in Anführungszeichen und seit geraumer Zeit dann auch in Klartext. Erklär doch mal, worauf sich deine gespielte moralische Überlegenheit begründet, mit der du uns verklickern möchtest, dass wir vor Jahren, als es wichtig war, keine Legitimation hatten, überdeutlich auf die Missstände hinzuweisen und wodurch du nun eine vollumfängliche Absolution erhalten hast, genauso rumzupöbeln.

    Natürlich kommen solche Typen auch nicht zu den entscheidenden Mitgliederversammlungen, genau wie dieser andere eitle Selbstdarsteller Skorbut, der letztens beim Lügenbaron Münchhausen seinen Austritt aus dem Verein “medienwirkam” inszenierte, sich dadurch aber vor allem die Möglichkeit nahm, noch an wichtigen Abstimmungen teilnehmen zu können. Und genauso, wie der Vogel seine Kündigung, natürlich nicht öffentlich, zurücknehmen wird, wenn der HSV tatsächlich noch aufsteigt, so sicher wird er auf der MV durch Abwesenheit glänzen, weil er ja kein Mitglied mehr ist. Immer so, wie es gerade passt.

    Und wo wir schon bei der Mitgliederversammlung sind … ich kenne, wenn es hochkommt, gerade mal ehrenwerte 5 Mitstreiter, die dort Redebeiträge halten und letztendlich wirklich im Sinne des Wohls des Vereins abstimmen. Es gibt dort zwar ca. 100-200 Mitglieder, die zu den kritischen Beiträgen Applaus spenden und bei den wichtigen Wahlen auch mal gegen Präsident Pinselreiniger oder für die Fernwahl stimmen, aber bei den vorherigen Abstimmungen, in denen es um die Bewertung der Arbeit von Vorstand, Aufsichtsrat, Beirat und Ehrenrat geht, grundsätzlich in einem unerklärlichen vorauseilenden Gehorsam sämtliche Gremien entlasten. Die Art und Weise, wie deren Arme in die Höhe schießen, würde einem Reichsparteitag alle Ehre machen. Und genau diese nützlichen Idioten sind es, die die Sektenherrschaft der Totengräber immer weiter verlängern. Im Foyer zerreißen sie sich noch das Maul über Judas Boldt, aber eine Stunde später stimmen sie dann für die Entlastung dieses Vorstandes, der mittlerweile fünf Nichtaufstiege zu verantworten hat und für den man sich aufgrund seiner unerträglichen Arroganz nur noch schämen kann. Am Abend halten sie dann nochmal selbstgefällig ihr Stimmkärtchen hoch, um sowas wie die Fernwahl durchzubekommen und wundern sich dann, dass die Supporters-Führung schon dafür gesorgt hat, dass alles im Sinne der Traditionalisten abläuft. Was stimmt mit euch nicht?

    Wenn ihr nur einmal das richtige tun wollt, dann solltet ihr auf der kommenden Mitgliederversammlung jeden Antrag unterstützen, der eine sofortige Entlassung von Judas Boldt als Voraussetzung für eine Zustimmung zur Änderung der Rechtsform beinhaltet. Und wenn Esselsgroth dann mit seinem überheblichen Grinsen ans Mikro schreitet und die Versammlung darüber aufklärt, dass die Mitglieder den Vorstand nicht abwählen können, sondern nur der Aufsichtsrat den Vorstand abberufen kann, dann solltet ihr eben der Rechtsformänderung einfach nicht zustimmen und Esselsgroth und den Supporters endlich mal ihre Grenzen aufzeigen. Es bedarf nur einiger zusätzlicher Stimmen, also liebe Mitglieder aus der Nordheide, kommt mal in die Gänge und bewegt eure Ärsche nach Wilhelmsburg und verweigert den Traditionalisten und Totengräbern des Vereins eure Zustimmung.

    In diesem Sinne … BOLDT RAUS! ENDE

  8. Ballsportexperte 4. März 2024 um 14:15 Uhr

    Sehe den Anfang etwas anders, und zwar wozu Polzin kam:
    Die “Stimmung” war langsam Walter raus, also musste Walter raus, das hat Jonas der aalglatte korrekt erkannt.
    Nun kann es entweder tatsächlich sein, dass Walter kein Bock hatte gegen “sein Rostock” anzufangen, kann man nicht zu 100% ausschließen.

    Aber auch aus anderen Gründen war es logisch: Hätte Polzin gewonnen, die ‘Jungs aus der Kurve’ wären wieder Trunken vor Glück gewesen, man hätte noch etwas mehr Zeit mit Messias Baumi oder anderen Trainern zu verhande