Die Seele des Vereins ?

Nun denn, Freunde der Sonne.

Seit gestern ist nur die angekündigte und mit Spannung erwartete Website der 1. Alternativ-Reformbewegung von Herrn Hunke im Netz.

Wer Lust hat, sich durchzukämpfen – bitte.

http://www.hsv-zukunft-mit-tradition.de/

Man mag mir Ignoranz vorwerfen, aber ich habe weder Zeit noch Lust, mich durch gefühlte 292 Seiten Polemik zu kämpfen, deshalb habe ich mir ein paar Dinge rausgepickt, die mir innerhalb der ersten 3 min. des Lesens ins Auge gefallen sind.

Man möge mir bitte meine Faulheit verzeigen und die Kritiker werden anmerken, dass man doch bitte jedes vorgelegte Konzept mit der gleichen Aufmerksamkeit beachten muss, aber ich bin einfach nur müde. Müde und genervt von den Intrigen, Machtspielchen, Indiskretionen, Drohungen etc., durch die sich mein Verein in den letzten Wochen und Monaten auszeichnet. Aber okay.

Der erste  Gedanke, der mir noch vor der Veröffentlichung dieses Programms in den Sinn kam, war:

Warum genau jetzt, Herr Hunke ?

 

Warum ist dem ehemaligen Präsidenten dieser grandiose Gedanke nicht bereits vor 3, 5 oder 9 Jahren gekommen ? So sehr haben sich die Verhältnisse innerhalb des Vereins nun auch nicht verändert, oder ?

Auf mich wirkt diese Aktion so, als sollte sie im Grunde nur einem Zweck dienen.

Dier Verhinderung der „Rieckhoff-Reform“

 

Herr Hunke weiß garantiert, dass er mit dieser Idee in 100 Jahren keine Mehrheit innerhalb des Vereins bekommen kann, aber sie kann trotzdem einer bestimmten Sachen dienen: Eine andere Idee zu verhindern.

Wenn ich schon nicht gewinnen kann, dass verhindere ich zumindest, dass du gewinnst…

 

Weiter. Ich klicke also die Seite an und lese als Erstes folgenden Satz:

Die Seele des Vereins ist unantastbar

 

Ich habe 8 Jahre für den Verein gespielt, bin Mitglied und nahezu 40 Jahre Fan, aber wenn man mich nach der „Seele des Vereins“ befragt, wüßte ich nicht, was ich spontan antworten sollte. Was soll die Seele des HSV sein ? Seine sensationellen Strukturen, um die uns halb Europa beneidet ? Die Tatsache, dass ein paar Hundert Hardcore-Jungs den Verein am Nasenring durch die Liga führt ? Die Katastrophe, dass zwar immer und gern von einer Mitgliederbestimmung gesprochen wird, zu außerordentlich wichtigen Mitgliederversammlungen aber gerade einmal 500-1000 Mitglieder anreisen und Personen in Gremien wählen, weil sie ein Trikot unter dem Sakko tragen ?

Ist das die besungene Seele des Vereins ?

 

Meines Erachtens wird hier bewußt mit Begriffen wie „Seele“ und „Tradition“ gearbeitet und es wird an glorreiche Zeiten erinnert, die ein Großteil derer, an die hier appelliert, überhaupt nicht erlebt hat, weil die Jungs damals noch als Kaulquappe im Teich schwammen.

Ich klicke ein Untermenü an und interessiere mich für die Zukunft, die dieses Modell vorsieht. Der erste Satz treibt mir gleich die Tränen in die Augen.

Was braucht der HSV ?

…auf allen Schlüsselpositionen Menschen, die die Raute im Herzen tragen

 

So leid es mir tut und so sehr ich auch HSVer bin, diesen Dreck kann ich einfach nicht mehr ertragen. „Die Raute im Herzen“.  Genau dieser Stuss hat uns in eben genau diese Situation gebracht, in der wir uns befinden. „Die Raute im Herzen“.

Ich erinnere mich an mehrere Aufsichtsratswahlen und ich erinnere mich daran, dass jeder Kandidat, der seine Wahl nicht gefährden wollte, vor Beginn der Abstimmung einigermaßen glaubhaft versichern musste, dass er „die Raute im Herzen“ tragen würde. Meine Güte, das ist ja schlimmer als im Kindergarten.

Man stelle sich vor, Bill Gates, Mark Zuckerberg oder der leider verstorbene Steve Jobs hätten sich um einen Sitz im Aufsichtsrat des HSV beworben und hätten vor der Wahl gestanden, dass sie zwar Visionäre, Marketing-Experten und Media-Profis wäre, sie aber leider keine Dauerkarte hätten, zu keinen Auswärtsspielen mitreisen würden und dass ihnen bedauerlicherweise die „Raute im Herzen“ fehlen würde.

Richtig, Freunde. Keiner dieser Herren wäre gewählt worden, weil ihm ja die „Raute im Herzen“ fehlen würde. Was für ein Glück, dass wir derzeit 11 Personen im Aufsichtsrat haben, deren Raute im Herzen teilweise größer als ihr Verstand zu sein scheint.

Ich kann es nicht mehr hören. Ich will Experten beim HSV und keine Rauten.

Nächster Satz:

…sportliche und wirtschaftliche Kompetenz an der Spitze

 

Ja verdammt nochmal, ist das denn so schwer zu verstehen. Wir haben doch gerade wegen der „Mitbestimmung der Mitgliedschaft“ keine sportliche und wirtschaftliche Kompetenz im Ausichtsrat. Ich selbst habe mehrere Mal erlebt, wie bei Aufsichtsratswahlen wirtschaftliche Kompetenz ausgegrenzt wurde, weil die „Raute im Herzen“ scheinbar nicht groß genug war.

Unter Fragen und Antworten ist mir dann noch folgendes aufgefallen:

10. Ist die finanzielle Unterstützung eines Gönners erwünscht ?

Ja! Für jede ehrlich gemeinte Unterstützung und finanzielles Engagement wird jeder Fan und der gesamte Klub dankbar sein.

 

Es tut mir leid, wenn ich heute nicht ganz so lustig drauf bin, aber das ist doch einfach nur noch albern. Wir freuen uns über jeden, der uns Geld schenkt. Dem wird der Verein dann auch reichlich dankbar sein.

Wer genau sollte das denn sein ? Herr Kühne hat bereits signalisiert, dass er bei Beibehaltung der aktuellen Struktur und auch bei solch abenteuerlichen Veranstaltungen wie „HSV – Zukunft mit Tradition“ nicht mehr zur Verfügung stehen würde. Wer also sollte denn in Zukunft (mit Tradition) so belämmert sein und einem Haufen Amateuren – mit Rauten in den Herzen – sein Geld SCHENKEN ???

Auch auf die Gefahr hin, dass ich der Person Hunke gegenüber voreingenommen bin und dass ich bei der Auflistung der Spaß-Punkte nicht vollständig war – dieses sogenannte Konzept ist eine angstmachende Totgeburt. Hier wird an irgendwelche Ehrgefühle appelliert, an Traditionen festgehalten, die es schon lange nicht mehr gibt bzw. die uns in diese verfahren Situation gebracht haben. Außerdem passen mir die Motive für diese Initiative nicht.

Schade, Herr Hunke. Die Aufarbeitung dieser Geschichte und die Erstellung der Website hat mit Sicherheit Geld gekostet. Als wohlwollender „Gönner“ des Vereins hätten sie das Geld lieber dem HSV schenken sollen.

Jeder Fan und der gesamte Club wäre ihnen dankbar gewesen !

 

Lest zu diesem Thema auch gern:

http://www.mobil.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article121128404/Hieronymus-Mit-Investoren-wird-Angst-verbreitet.html

 

Von | 2013-10-23T11:23:19+02:00 23. Oktober 2013|Allgemein|46 Kommentare

46 Comments

  1. MrsMurphy 23. Oktober 2013 um 09:57 Uhr

    Auf dieses Interview wurde ich heute aufmerksam gemacht, das waren die ersten Reaktionen:

    @DerUebersteiger wozu auch? Markige Sprüche > Inhalt— nedfuller (@nedfuller) October 23, 2013

    Da es auf Twitter zu mühsam ist:
    Die Fragen, die Laux stellt, sind teilweise tendenziös. Es geht nicht darum, dass H. die Initiative inhaltlich vorstellt, sondern man will Zweifel säen, sowohl an der Initiative selbst als auch an der Integrität der beteiligten Personen. Übrigens: Von den 18 gestellten Fragen sind 13 geschlossene, also solche, die sich schlicht mit Ja oder Nein beantworten lassen. Und jetzt sag mir einer, wie man so inhaltlich etwas herausholen will.

    Lieber Übersteiger, hier steht die inhaltlich wirklich wesentliche Aussage:

    Hieronymus: Das eine bedingt das andere. Unsere Strukturen sind tatsächlich nicht dadurch gekennzeichnet, dass außerordentliches Fußballfachwissen vorhanden ist. Und ich bin zu 100 Prozent überzeugt, dass sich daran nichts ändern wird…

    Die Fans sind sich im großen und ganzen einig, dass es vor allem an den Personen an den entscheidenden Stellen liegt. Und hier liegt auch der Hase im Pfeffer: Profis tun sich sich eine Aufgabe in diesen vorherrschenden Strukturen einfach nicht an, das wurde von vielen Seiten bestätigt. Schau Dir doch an, wer sich bei AR-Wahlen durchsetzt – Hauptsache Raute im Herzen. Der Wahnsinn. Wenn Du also wirklich kompetente Leute willst, kommst Du nicht darum herum, die Strukturen zu verändern, sprich: die Mitbestimmung einzugrenzen.

    Natürlich kommt jetzt gerne das Argument, dass ja die Mitglieder Deals mit Viagogo verhindert/wieder rückgängig gemacht hätten. So, wie ich das Konzept verstehe, ist Einflussnahme über die gewählten Beiratsmitglieder immer noch möglich. Und es zeigt sich hier einmal mehr die Notwendigkeit, wirklich Leute mit Ahnung in verantwortliche Positionen zu bringen, die sehr genau prüfen können, wann sich ein Deal für den Verein lohnt und vor allem, wann nicht! Es muss Schluss sein mit dieser eitelkeitsgetriebenen Rumwurschtelei und dem Gegenteil von wirtschaftlich-nachhaltigem Denken.

  2. MrsMurphy 23. Oktober 2013 um 09:59 Uhr

    Ich hadere noch ein bisschen mit dem Einfügen von Tweets, das hier war der Ursprung:

    Hieronymus im Abendblatt über #hsvPlus http://t.co/QLYqZDHxYg konkrete Inhalte und Argumente gibt es da nicht.— Der Übersteiger (@DerUebersteiger) October 23, 2013

  3. Papa Pollinho 23. Oktober 2013 um 10:08 Uhr

    Ekelhaft und billig, wie ein Springerblatt die damalige Präsidentschaft Hunkes verherrlichen möchte (Zitat: „Der Name des früheren HSV-Vorsitzenden Peter Krohn steht heute für Neustart, Verpflichtung seines Fernsehlieblings Magath und pinkfarbene Trikots, der von Wolfgang Klein für die glanzvollste Phase des Vereins mit dem Gewinn des Europapokals, Jürgen Hunke erwarb sich den Ruf eines Heilsbringers in Existenznot – was soll der HSV-Fan 2050 mit dem Namen Jarchow verbinden?“). Wenn überhaupt, dann hat Lazio Rom den HSV mit den Doll-Millionen gerettet – und das bestimmt nicht aus altruistischen Motiven.

    Übrigens ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen Hunke: http://www.mopo.de/nachrichten/staatsanwalt-eingeschaltet-wollte-hamburger-millionaer-hunke-die-spd-bestechen-,5067140,24465522.html

    • Trapper Seitenberg 23. Oktober 2013 um 10:57 Uhr

      Die Ära Dr. Kleins wird zweifellos stets mit den größten Erfolgen des Vereins verbunden bleiben. Bei aller Wertschätzung sollte man jedoch kritisch belieben und anmerken, dass es dem Gespann Klein/Netzer nicht gelungen ist, aus dem sportlichen Erfolg Nachhaltigkeit, sowohl sportlich als auch wirtschaftlich, zu generieren.

      An die Zeit Hunkes erinnere ich mich persönlich nur mit Schaudern. Hexer-Affäre, kläglich gescheitertes Aktienmodell und der Notverkauf von Doll. So wie ich die Präsidentschaft Seelers immer auch mit Jutesäcken und Ostimmobilien verbinde.

      Alle diese Personen werden für sich die „Raute im Herzen“ reklamieren. Sie und andere haben den HSV in genau die Lage gebracht, in der er sich heute befindet.

      Was soll mit der „Seele des Vereins“ gemeint sein?
      Bedeutet das, jeder darf mitschwatzen, egal wie unqualifiziert er ist? Dieser gefühlsduselige, schwammige Ausdruck verschleiert doch nur die notorische Selbstüberschätzung all jener, die es zwar nicht können (konnten), aber dennoch machen (machten).

      Wenn dieser Verein so etwas wie eine „Seele“ hat, dann ist die gestört und er gehört schnellstens in psychologische Behandlung. Dort könnte er dann mal selbstkritisch über Themen wie krankhaften Narzissmus, Größenwahn, Unehrlichkeit, Schwatzhaftigkeit und Inkompetenz reflektieren.

  4. Christoph Nebgen 23. Oktober 2013 um 10:15 Uhr

    Mir fallen dazu genau drei Dinge ein:

    1. Ein Verein hat Mitglieder und einen Vorstand, aber keine Seele. Wer eine Seele sucht, soll in die Kirche gehen.
    2. Dinosaurier haben 170 Millionen Jahre die Erde bevölkert. Dann sind sie ausgestorben, weil sie sich der veränderten Umwelt nicht anpassen konnten. So ergeht es Tradition, die ihre Gegenwart nicht reflektiert.
    3. Eine Raute im Herzen ersetzt kein Hirn.

    • MrsMurphy 23. Oktober 2013 um 10:43 Uhr

      Knackig formuliert. Inhaltlich stimme ich vollumfänglich zu.

  5. SvenGZ 23. Oktober 2013 um 10:29 Uhr

    Ich hab mich heute mal durch die zukunftsträchtige Website gewurschtelt und mich dabei auf Deine Kommentare gefreut.
    Ganz ehrlich mir fällt zu dem substanzlosen Geschwafel nichts mehr ein, was nicht schon gesagt worden wäre.
    Also halte ich die Klappe…

    • Gravesen 23. Oktober 2013 um 10:52 Uhr

      Ich hoffe, du meinst nicht mein Geschwafel 🙂

      • SvenGZ 23. Oktober 2013 um 12:00 Uhr

        Ich hatte da schon etwas härteres erwartet, aber natürlich akzeptiere ich Deinen Sinneswandel und bin mal gespannt wie lange Du entspannt bleibst 😉

        • Gravesen 23. Oktober 2013 um 12:17 Uhr

          Also mit anderen Worten – wenn man nicht auf die Leute einprügelt, dann schwafelt man substanzlos ?

          Gut zu wissen.

          • SvenGZ 23. Oktober 2013 um 12:34 Uhr

            Manchmal willst Du mich auch nicht verstehen gell?
            Ich meinte nicht Dein Geschwafel, sondern das des Herrn H.
            Und ich hätte nach meinem ersten Post besser das gemacht, was ich geschrieben habe… Klappe halten!

  6. Thomas S. 23. Oktober 2013 um 11:42 Uhr

    Raute im Herzen, die:
    Fähigkeit, die Mittelmäßigkeit des HSV und seiner Strukturen zu ertragen und gleichzeitig persönlichen Einsatz zu zeigen. Gerne angeführt als Argument zur Überdeckung fachlicher oder charakterlicher Mängel.

  7. The_MaXX 23. Oktober 2013 um 11:53 Uhr

    Hallo,

    ich bin gestern auch kurz auf besagte Seite gesprungen und hatte nach weniger als 3 Min die „Schnauze voll“ und habe das Unternehmen „weiterlesen“ abgebrochen.

    Was anderes: Ich habe gestern die Supporters News bekommen und darin wurden auch 2 sehr kritische Artikel zu einem Jojo – Anti HSVPlus Beitrag vom letztem SP-News abgedruckt. Das fand ich bemerkenswert. Man sieht, dass die SP nicht die homogene Masse sind, wie sie von der Führung um Scheel und Biedermann – Bieberstein..watweißich – immer behauptet wird.

  8. peff 23. Oktober 2013 um 13:02 Uhr

    Moin,
    ich habe Hunkes Pamphlet nicht gelesen, der Mann kann von mir aus schreiben, was er will. Es interessiert mich nicht, seine Intention ist eh klar.
    Auch wenn ich Gefahr laufe, mich hier unbeliebt zu machen, gestehe ich mal offen, dass mir der Gesamtverein inklusive aller betriebenen Sparten, relativ egal ist. Ich will den HSV-Profifußball sehen und am liebsten regelmäßig grinsend das (Volkspark)Stadion verlassen.
    Nachdem ich mir das selbst eingestanden habe, bin ich zwangsläufig ein Befürworter der Ausgliederung, was ja nicht heißen muss, dass dies zum (finanziellen) Schaden des Gesamtvereins sein muss. Denn alle Sparten profitieren doch von einer rentablen Profiabteilung, bzw. müssen das Minus derzeit mittragen -oder nicht?!
    Erfolgreichen Fußball sehen wir ab und an auch jetzt, aber nicht wegen, sondern trotz der aktuellen Struktur und den (Un)Tätigen im AR und Vorstand. Wenn wir mit einer neuen Struktur endlich ein vernünftiges Bild auch in der Außendarstellung abliefern, werden uns potentielle Geldgeber sicher nicht gleich die Tür einrennen, aber es wundert mich aktuell, dass nicht schon der ein oder andere Sponsor seinen Vertrag gekündigt hat.

    Wenn mir irgendwelche Traditionalisten jetzt die Raute im Herzen absprechen, kann ich gut damit leben.
    Was stört es die Deutsche Eiche…

    Nur der HSV!

  9. Gravesen 23. Oktober 2013 um 14:12 Uhr

    Es muss großartig sein, wenn in einem „HSV-Blog“ Großteile der Kommentare von Typen abgesondert werden, denen der Verein am Ar…. vorbeigeht und die nichts anderes im Sinn haben, als den Verein lächerlich zu machen.

    Das würde mich auch depressiv machen 🙂

  10. peff 23. Oktober 2013 um 14:13 Uhr

    …bin übrigens auch bei den Supporters, hab aber mein Gehirn mit der Mitgliedschaft nicht an deren Vorstand abgegeben…

    • Karin Licht 23. Oktober 2013 um 14:48 Uhr

      Deine e -mail Adresse ist dem SC – Vorstand mitgeteilt worden !

      Eine umgehende Gehirnwäsche wird erneut vorgenommen !

      Wir bedauern diesen Vorfall, aber bei dieser hohen Zahl an Mitgliedern und derer Entfernung von der Stadt Hamburg, kann dies vorkommen !

      Gruß DIE ANSTALLT

      • Karin Licht 23. Oktober 2013 um 14:49 Uhr

        😉

        • peff 23. Oktober 2013 um 15:51 Uhr

          ich nehme immer Dieter.matz@Abendblatt.de

          Da ist die Gehirnwäsche nicht mehr nötig…

          😉

          • HSV Bayer 23. Oktober 2013 um 18:36 Uhr

            🙂 Aber ein Sprachkurs!

  11. Schneiderlein 23. Oktober 2013 um 14:44 Uhr

    Vielen Dank, @Gravesen, für deine treffsicheren Worte zum „Konzept“ Hunkes.

    Besonders deine Polemik gegen die „Raute im Herzen“ sagt mir sehr zu. Die „Raute im Herzen“ ist ja nicht naturgegeben oder eingemeißelt. Sie wächst durch Erfahrungen.

  12. AndreasIr 23. Oktober 2013 um 16:02 Uhr

    Ich beschäftige mich nicht mit dem Entwurf da für mich eine Ausgliederung notwendig ist. Außerdem ist Herr Runge darin involviert, jener Herr Runge der die Mitglieder letztes Jahr mit einem Alternativvorschlag zur Verleinerung des AR nach Strich und Faden verarscht hat.

  13. Will nur mal 23. Oktober 2013 um 18:14 Uhr

    Die Raute im Herzen zu tragen, ist sicherlich kein Fehler, aber man sollte beweisen das es auch so ist, anstatt nur diese Phrase zu dreschen.

    Jeder der positiv emotional die Raute im Herzen trägt, redet nicht drüber, sondern handelt.

    HSVPlus ist die meiner Meinung nach für lange Zeit letzte Chance die Raute dahin zu bringen wo sie hingehört, reden wir nicht gleich von Titeln, aber auf einen Weg dahin, in den dann nach diesem erfolgten Strukturwandel vielleicht 5 Jahre vergehen.

    Passiert dieser Wandel nicht, werden wir in 25 Jahren den 150igsten Geburtstag nicht nur in Liga3, sondern auch auf dem Osterfeld feiern, zu dem dann weniger Leute kommen als zur MV.

    Ich habe es leider verpennt, sorry, mich rechtzeitig anzumelden um Stimmberechtigt zu sein, aber ich bitte alle, die es mit HSVPlus halten, die Zeit und auch den Weg auf sich zu nehmen um das durchzusetzen.

    In diesem Sinne, nur der HSV !!!

  14. Der Leser 23. Oktober 2013 um 19:00 Uhr

    Guten Abend allerseits!
    Nach allem Kopfschütteln beim Lesen des Matz-Blogs der letzten Monate bin ich froh, dass es hier eine tolle Alternative gibt. Bitte alle weiter so!

    Jetzt möchte ich doch auch einmal etwas anfragen in meinem ersten Post hier…

    Wie könnte man denn nun HSV plus helfen, öffentlichkeitswirksam alle anderen Konzepte und Schwadronierer in die Schranken zu weisen?
    Seit der Vorstellung HSVplus geht die Berichterstattung etwas herunter und Leute wie Jojo/Hunke und die ach-so-neutralen Journalisten bekommen stattdessen Platz in den Medien.
    Es ist nun schon fast November, also gerade 2 Monate bis zur Versammlung, dazu noch Weihnachts-„pause“ und Neujahr.
    Was ist zu tun? Ich möchte ungern, dass Schwung verloren geht und immer mehr Gegner auftauchen!

    Meines Erachtens wäre es sehr glücklich, wenn HSVplus neben dem Konzept auch bereits ein Team vorstellen kann. Analog einem Schattenkabinett bei politischen Wahlen.
    Das muss ja nicht endgültig sein, aber so eine Art Kompetenzteam mit Namen und Gesichtern zu den einzelnen Posten könnte genau DIE Aufmerksamkeit erzeugen, die nötig ist für den finalen Abstimmer. Oder eben eine Gruppe, aus der die Wähler aussuchen können.
    Gerne auch dazu Kühne und seine angedeuteten Investoren-Freunde im Paket als „Hintergrund“.

    Sollten diese Personen gut ausgesucht sein und fähig erachtet werden, für Qualität in der Führung zu sorgen, dann lässt sich solch Paket sicher besser dem geneigten und unbelesenen Wähler verkaufen als eine Struktur ohne Personen.

    Wäre das etwas? Wer käme infrage? Gibt es (hinter der Hand) auch bereits Namen? Wird EOR erst zur Versammlung ein Team zeigen bzw. werden Kandidaten dort vorgestellt und begutachtet?
    Sagt gerne, was Ihr dazu denkt, ich freue mich auf Antworten!

    • Gravesen 23. Oktober 2013 um 19:47 Uhr

      Die Idee mit dem „Schattenkabinett“ ist mir auch schon gekommen, ich denke, man wird demnächst nicht umhin kommen, andere Namen als Willi Schulz zu präsentieren.

      Vor allem vor dem Hintergrund, dass die Springer/Funke-Presse gerade wieder aktiv dabei ist, den HSV in die Champions Laegue zu schreiben und wir alle kennen die Fans, die alles Klasse finden, wenn der HSV am 19.01. Tabellen-6. ist.

    • oldiehamburg 23. Oktober 2013 um 19:50 Uhr

      Sei mir nicht böse, aber ich glaube, dass es das verkehrteste wäre jetzt schon nach Personen zu suchen und die dann namentlich zu benennen. Denen würde es dann mindestens so schlecht gehen wie dem Kanzlerkandidaten der SPD. Die würden in der Luft zerrissen werden. Alle Welt würde nur noch über die Personen diskutieren, kaum jemand würde sich noch für das Strukturenmodell interessieren.
      Wichtig ist jetzt, im Gespräch zu bleiben. Die derzeitigen Vorstellungen des Models in Fanclubs usw und die unregelmäßigen Beiträge in der Presse scheinen mir der richtige Weg zu sein.

      • HSV Bayer 23. Oktober 2013 um 20:39 Uhr

        Kleiner Einspruch, der Kanzlerkanditat der SPD war in grossen Teilen selber schuld an seinem Desaster. Meine Meinung! Da es aber ein Fussball Blog ist nicht mehr dazu. Ich denke es müssen noch ein paar Personen kurz vor der Versammlung präsentiert werden, um noch einmal die Werbetrommel zu rühren. Ich sehe es aber wie Gravesen, spielt der HSV bis dahin in der Region um Platz 6 und weiter in dieser Art, wird es definitiv schwieriger!! Momentan ist man zwischen sportlichen Erfolg und weniger davon, hin und her gerissen!

  15. HSV Bayer 23. Oktober 2013 um 19:44 Uhr

    Hat Hunke im NDR nicht behauptet der Verein muss runderneuert werden??

    Des weiteren kann ich das Gesülze mit der „Der Raute im Herzen“ auch nicht mehr hören.

  16. Gravesen 24. Oktober 2013 um 06:30 Uhr

    Frage: Die immer gleichen Kernproleten pöbeln sich jede Nacht bis morgens um 2 Uhr an. Wie nennt man das ?

    • HSV Bayer 24. Oktober 2013 um 19:26 Uhr

      Kennst Du das Buch „Digitale Demenz“? Wenn nicht, empfehle ich es zu lesen!! Beantwortet Dir auch die Frage darauf

  17. Gravesen 24. Oktober 2013 um 06:43 Uhr

    Jürgen Hunke:

    „Eine Satzung kann man ändern, ein Verkauf ist etwas Endgültiges. Er wäre die falscheste Entscheidung zum falschen Zeitpunkt. Die Mittel, die wir brauchen, können wir durch kluge Veränderungen und klare Ziele schneller beschaffen als durch vorschnellen Verkauf aus Emotion heraus.“

    „Wer Veränderungen will, muss nicht verkaufen, sondern mit guten Leuten fleißig und kreativ sein.“

    Eine Ausgliederung habe bei anderen Bundesligisten – abgesehen vom FC Bayern – nichts gebracht.

    „Ich würde gerne dazu beitragen, das Herz von Herrn Kühne anzusprechen. Aber bitte nicht als Käufer oder Investor.“

    Ganz ehrlich ? Zu derartig welt- und realitätsfremden Blödsinnigkeiten und Wahrheitsverschleierungen fällt mir morgens um 6.42 Uhr wenig ein.

    • The_MaXX 24. Oktober 2013 um 09:41 Uhr

      Ich kann nur annehmen, dass der Mensch ist nicht Ernst meint.

      Und wenn, warum fängt er nicht mal an: Er hat die Raute im Herzen – mag die Tradition UND hat auch die ein oder andere Million auf dem Konto, die er dem HSV doch mal eben schenken könnte.

      Es ist soooo lächerlich verlogen und blöd was dieses Konzept zu verkaufen zu versucht.

  18. MrsMurphy 24. Oktober 2013 um 08:48 Uhr

    Man kann gegen den anderen Blog ja vieles sagen, aber manchmal findet man da Lesenswertes:
    http://bit.ly/H3Ecyb
    Pietkunz zieht aber mal richtig vom Leder. Man kann über die Wortwahl durchaus geteilter Meinung sein, aber im Kern trifft er das, was auch hier immer wieder herausgestellt wird: Mit den derzeit Verantwortlichen dürfte mittel- und langfristig kein Staat zu machen sein.

    • Gravesen 24. Oktober 2013 um 08:55 Uhr

      Von ca. 1.500 Kommentare pro Woche zwei oder drei lesenswerte Texte – die Ausbeute finde ich ehrlich gesagt unvorstellbar. Letztendlich hat dieser „kunz“ nur das erneut zusammengefasst, was jeder Mensch mit einem IQ oberhalb von 14 ohnehin weiß, oder ?

    • The_MaXX 24. Oktober 2013 um 09:32 Uhr

      Danke – guter Beitrag vom PK.

      Ich stimme Grave zu – die Quotelung im anderen Blog ist im negativen Sinne beeindruckend – ABER, wie schon 1000 Mal gepredigt: Muss man ja nicht alles lesen – ich z.b. ese nur noch Beiträge von 3-4 Leuten.

      Die erste Hälfte von Piets Beitrag teile ich ohne Abstriche, ob HSVplus jetzt Fachleute generieren muss, weiß ich nicht. 1. Kann man keine Leute generieren – 2. Müssen sich erstmal Leute finden, die Bock darauf haben, den HSV zu helfen und nebenbei auch die fachl. Kompetenz mitbringen. Kühne ist wohl so einer mit Lust auf HSV und Kompetenz zur Unternehmensführung. Trotzdem sehe ich auch ihn nicht vorbehaltlos positiv. Bloß: Wir haben nichts anderes besseres.