Die Offenbarung des Johannes

Über das Buch mit den sieben Siegeln wird ausführlich ab dem fünften Kapitel der Offenbarung des Johannes im Neuen Testament der Bibel berichtet. Dabei wird in einer sehr bildreichen und visionären Sprache geschildert, wie nacheinander die sieben Siegel an einer „innen und außen beschriebenen“ Buchrolle (Offb 5,1 EU) durch das Lamm (ein Symbol Jesu Christi) geöffnet werden, wodurch die Apokalypse ausgelöst wird.

Okay, es klingt vielleicht etwas überdramatisiert, aber es passt irgendwie. Das, was Johannes „Jojo“ Liebnau am Samstag in der Blog-Sendung bei Matz Ab ablieferte, war nicht nur seitens der Präsentation, sondern auch und besonders inhaltlich eine Offenbarung und zwar eine Offenbarung der Unkenntnis, der Ignoranz und eine Offenbarung der Verdrehung von Tatsachen.

Traditions-Taliban Liebnau laberte im Dauerschwall nicht nur seine Diskussionspartner an die Wand, sondern er wartet auch mit Inhalten auf, die einem halbwegs gebildeten Menschen eine Gänsehaut verursachen musste. Für mich erschütternd, dass ein Massenmedium wie das Hamburger Abendblatt eine solche Demagogie-Orgie zulassen konnte und den Mann nicht unterbrach.

(Das Video dieser Horrorshow haben die meisten Interessierten wahrscheinlich mittlerweile gesehen)

Obwohl ich geschrieben hatte, dass ich mich auf eine Diskussion über die inzwischen 4 !!! Reformprogramme nicht mehr einlassen werde, an dieser Stelle doch noch ein paar Anmerkungen zu dieser One-Man-Show.

„Wir haben total viel Geld“

 

Ich schätze, dass die Vorstände Jarchow und Hilke, aber auch Kreuzer heute noch Nachschmerzen vom dauerhaften Kopfschütteln haben, wenn sie diesen Mumpitz hören. Nein Herr Liebnau, der HSV hat eben kein Geld mehr. Und der HSV hat auch aufgrund der strukturellen und sportlichen Situation (Beides hängt meiner Meinung nach unmittelbar zusammen) keine Chance, in absehbarer Zeit an neues Geld heranzukommen. Lesen sie einfach mal hier, dann wissen sie vielleicht, was negatives Eigenkapital bedeutet.

Aber, was soll’s. Man kann doch einfach mal vor laufenden Kameras behaupten, so lange keiner der Hochleistungs-Journalisten einen unterbricht bzw. vor Ehrfurcht im Sessel versinkt.

„Jojo’s“ nächstes Highlight – wie verkleinern einfach mal den Aufsichtsrat und holen uns die berühmte Kompetenz ins Haus. Herrgott nochmal, das hat in den vergangenen Jahren ja bereits hervorragend geklappt. Ich kann mich dunkel erinnern, dass Wirtschaftsfachleute wie Budni-GF Wöhlke, ein Olaf Kortmann, ein Stephan Rebbe am Gebrüll der SC-Scharen scheiterten, dafür aber Kandidaten mit „lustigen“ Reden und Trikots unter dem Sakko mit Pauken und Trompeten in den Rat gewählt wurden.

Ebenso kann ich mit erinnern, wie sich die üblichen Verdächtigen in den Armen lagen, als Herr Scheel wiedergewählt und Büdi Blunck gescheitert war. So, Freunde, arbeitet „euer“ Verein und so soll am Besten weiterarbeiten.

Mein persönliches Highlight der „Offenbarung des Johannes“ war jedoch die Weltidee zur Generierung neuer Gelder.

„Dann verkaufen wir einfach unsere teuren Spieler, die auf der Tribüne sitzen und dann kommen wir in den Europa-Pokal

 

Ich weiß ja nicht, ob sie die letzten Jahre im Tiefschlaf verbracht haben, aber der Verkauf der teuren Spieler hat unter Frank Arnesen nicht geklappt und er hat nicht mal geklappt, als Oliver Kreuzer diese Spieler verschenken wollte. Aber dann machen wir es eben anders: wie warten einfach, bis die Verträge der oft zitierten Ladenhüter ausgelaufen sind, dann sparen wir wie die Irren.

Und dann, wenn die Altlasten weg sind, kommen wir – schwupps – in den Europa-Pokal. 🙂

Was genau meint Herr Liebnau mit „Europa-Pokal“ ? Er kann doch wohl nur von der Europa-League sprechen, weil die Champions-League von der Mannschaft des HSV ungefähr soweit entfernt ist, wie die Erde vom Pluto.

Ach – egal. Dann „kommen wir einfach mal so“ in die Europa-League und werden dann stinkreich. Schade nur, dass man in diesem Wettbewerb kaum Geld verdienen kann.

Der Gewinner der Europa-League kann mit Einnahmen in nicht einmal zweistelliger Millionenhöhe rechnen. Der Gewinner !!!! Alle anderen Vereine zahlen bis zum Viertelfinale zumeist drauf oder verdienen Peanuts.

Lasst uns doch aufhören, um den heißen Brei zu reden, Leute. Es gab und es gibt beim HSV zwei Lager und diese beiden Lager haben unterschiedliche Ansichten über das, was „ihr“ Verein zu tun und zu leisten hat.

Das eine Lager möchte tollen Fußball a la Dortmund oder Bayern sehen, weil der HSV halt mal auf diesem Niveau agierte. Um dieses Ziel zu erreichen, sind die Anhänger dieses Lagers bereit, die veraltete Struktur des Vereins aufzubrechen, die Macht der Mitglieder zu beschneiden bzw. aufzugeben und Profis arbeiten zu lassen.

Desweiteren möchte dieses Lager den Verein für Investoren öffnen, weil sie erkannt haben, dass man den Anschluss an die deutsche Spitze eben nur mit gehörigen Investitonen erreichen kann, andernfalls ist der Zug auf Jahrzehnte abgefahren.

Das andere Lager möchte am liebsten so gut wie nichts verändern, weil man sich selbst in den vorhandenen Strukturen gut und bequem eingenistet hat. Den Anhängern dieser Strömung ist der sportliche Erfolg des HSV zwar nicht egal, er ist aber zweitrangig. Wichtig ist die eigene Situation innerhalb des Vereins und die sollte sich bestensfalls nicht ändern. Man verbirgt sich hinter Parolen wie „Mitgliederbestimmung“ und „Halb Europa guckt voller Neid nach Hamburg“.

Lachpille. Kein Vereinsverantwortlicher blickt voller Neid auf die existierenden Strukturen des HSV, allenfalls Fans anderer Vereine hätten in ihrem Verein gern so viel „Spielmöglichkeit“ wie die Supporters des HSV.

Meiner Meinung nach kann man die Diskussion beenden, es ist eh alles gesagt. Am 19.01.2014 wird entschieden und der HSV steht auf dem Spiel.

Nicht mehr und nicht weniger.

 

 

 

 

 

 

 

Von | 2013-11-04T10:20:20+01:00 4. November 2013|Allgemein|37 Kommentare

37 Comments

  1. The_MaXX 4. November 2013 um 10:30 Uhr

    Starker Beitrag!

    Und mit den zwei Lagern hast du es gut auf den Punkt gebracht. Wobei mir der „anti-HSVplus“ Beitrag von Ktulu und der Erwiderung von Trapper dazu.

    Ktulus Meinung teile ich nicht, war aber interessant zu lesen; Trapper hat K’s Thesen argumentativ gut widerlegt. Jojo ist ein Lautsprecher der unfundiert daherplappert. Gefährlich ist und bleibt es, dass er damit relativ viele Leute erreicht.

  2. Metalmosh 4. November 2013 um 11:18 Uhr

    Ich habe besagtes Interview wirklich 2x anschauen müssen. Beim ersten mal sehen verspührte ich eine Art „Fremdschämen“ und fragte mich die ganze Zeit wie ich als Interviewpartner agiert hätte. Es war ein an peinlichkeiten kaum zu überbietendes Werbung machen für ein Konzept das schon in den Kinderschuhen elendig verhungert.

    Dann wurde mir plötzlich bewusst was da alles gesagt wurde, da ich das aber alles nicht so richtig glauben konnte habe ich es mir nochmal angeschaut. Dabei stellte ich fest, das er das in der Tat genauso gesagt hat und noch schlimmer, ich glaube sogar das er das so meinte……

    ……dann musste ich erstmal schlucken, dann lachen (sehr laut)……meine Frau weiß bis heute nicht warum……

    …..ich glaube ich werde auch noch mal ein Konzept vorstellen, denn das was der kann, das kann ich auch (außerdem kann man ja nie genug haben).
    Zur Not verkaufe ich neben den Bankdrückern auch die Stammspieler damit wir dann einfach mal in die Championsleague kommen……der Aufsichtsrat werde dann ich (ich habe zwar in diesem Bereich keine Kompetenzen aber ich werde auf alle fälle immer auf meinen Posten bestehen) und als Finanzchef hat sich seit dem Interview ja jemand deutlich beworben.

    Der Januar wird heiß.

  3. MrsMurphy 4. November 2013 um 11:59 Uhr

    Ich hatte mich bisher konsequent diesem Format verweigert, habe mir die Sendung dieses Mal aber angesehen. Abgesehen davon, dass das handwerklich Murks war (die Fragen an JoJo waren keine solchen, sondern schlicht Stichworte, so dass sich der Adressat weitschweifend äußern konnte; mir schien Herr Scholz schlecht bis gar nicht vorbereitet), erlaubte das Abendblatt dem Protagonisten der „HSV Reform“, dermaßen viele unausgegorene Dinge unwidersprochen zu sagen, dass ich mich unwillkürlich fragte: Hört Herr Scholz eigentlich zu?

    Ich habe drei wesentliche Punkte, zu denen ich von allen Reformvorschlägen gerne Antworten hätte:
    1) Der HSV ist in finanzieller Schieflage. Wie bekommen wir ihn da wieder raus?
    Hierzu fiel Liebnau nicht mehr ein als „Wir haben so viel Geld“, man schaue nur auf den Umsatz, was für tolle theoretische (!!!) Möglichkeiten man doch hätte, wenn man das viele Geld mal vernünftig ausgeben würde. Eigentlich möchte man ihm diesen ausgemachten Unsinn einfach nur um die Ohren hauen:
    a) Nein, wir haben kein Geld. GuV bitte mal anschauen, auf die Liquidität achten.
    b) Umsatz ist in den vergangenen vier Jahren kontinuierlich gesunken, die Kosten allerdings weniger. Der Vorwurf, dass mit dem Geld nicht klug umgegangen wurde, ist sicher nicht von der Hand zu weisen. Das aber allein am Fehlen eines Finanzvorstands, den man ja haben will, festzumachen, fände ich dann doch zu einfach.
    c) Zu den „theoretischen Möglichkeiten“ fällt mir dann schon gar nichts mehr ein. Was soll das sein? Möglichkeiten hat man oder eben nicht. Der HSV hat sie derzeit nicht. Das muss der Ausgangspunkt sein.

    2) Der Einfluss des AR auf das operative Geschäft ist zu groß.
    Hier beeilte sich JoJo, immer wieder darauf hinzuweisen, dass er ja nicht der Anwalt des AR sei, aber Kritikwürdiges fand er auch wenig. Erstaunlich. Dem Vorstand ein Dreijahresbudget zu geben klingt im ersten Moment sicher richtig, aber gleichzeitig die zustimmungspflichtige Summe von 0,5 auf lediglich 2 Mio. Euro anzuheben, erscheint mir dann doch lächerlich. So bleibt der extreme Einfluss auf das operative Geschehen unerträglich groß, es zementiert weiter die Idee, dass im AR ja doch die wahren Experten sitzen – und zwar mit dem amtierenden AR-Vorsitzenden an der Spitze. Die Verkleinerung des AR von 11 auf 8 Mitglieder halte ich für Kosmetik und nicht zielführend. Dazu dann die Idee mit den kooptierten Beiräten … Fachkunde von außen einzuholen ist auch mit der bestehenden Satzung möglich, dafür brauche ich keine Satzungsänderung. Aber wer wollte sich in den vergangenen Jahrzehnten von außen in irgendeiner Form einbringen?

    3) Entscheidende Positionen sind nicht mit fachkundigen Leuten besetzt.
    Liebnau räumte ein, dass hier bei AR und Vorstand Luft nach oben sei, hielt sich aber mit konkreter Kritik zurück. Na klar.
    Für mich ist das ein Widerspruch: Einerseits sind sich wohl alle Mitglieder darüber einig, dass es auch an den handelnden Personen liegt, dass derzeit wenig zusammenläuft, was heißt: Die es derzeit tun, können es nicht (das hat ja auch Hrubesch bestätigt). Andererseits reklamieren jene, die derzeit die Verantwortung tragen, ein umfassenden Fachwissen für sich. Ja, was denn nun? Wie kann man auf der einen Seite immer wieder Verbesserung anmahnen (Zitat JoJo: Wir wollen den HSV verbessern.), gleichzeitig die handelnden Personen nicht in Frage stellen (wollen)?!

    Was mich zur Conclusio bringt: Die wahren Absichten hinter diesem Vorschlag sind in Wahrheit ganz andere als lauthals artikuliert. Es geht nicht wirklich um den HSV – da stimme ich Dir, Grave, absolut zu. Und so lange es viele Mitglieder gibt, denen tatsächlich mehr an ihnen selbst, ihrem Standing, ihrer gefühlten (!) Macht und ihrem romantischen Fußball“system“ liegt, wird es keine Einigung unter den Mitgliedern geben. Ich fürchte darüber hinaus, dass es auch wenig bringt zu diskutieren, weil eben jene Anhänger der „HSV Reform“ überhaupt nicht offen sind für Argumente. Wenn ich sie fragen würde, wie ich sie denn überzeugen könnte, dass es einen besseren Weg gäbe, bekäme ich mit Sicherheit ein entschiedenes Nein zu hören. Tja dann … :-/

  4. Berserker 4. November 2013 um 12:20 Uhr

    Schließe mich da an ein ganz starker Beitrag

  5. oldiehamburg 4. November 2013 um 13:15 Uhr

    @MrsM. Es ist wie fast immer, du setzt dich mit den Sachen ernsthaft auseinander, selbst wen man sich fragt, ob das wirklich ernst gemeint ist.
    Mir kommt der neue Vorschlag vor, wie ich will das nicht, was bisher auf dem Tisch liegt und muss daher was dazu sagen. Mehr als Allgemeinplätze fallen mir allerdings nicht ein.
    So etwas gibt es leider immer wieder. Kann da nur sagen: garnicht ignorieren.

  6. Gravesen 4. November 2013 um 14:42 Uhr

    +++++++++++++++++Meldung++++++++++++++++++

    Ganz kurz zwischendurch. An der angeblichen Einigung zwischen dem HSV und Galatasaray Istanbul ist nichts dran. Laut Berater Demirtas sind die Zahlen zudem völlig unrealistisch. Interesse gibt es dennoch aus London und von deutschen Top-Vereinen. Allerdings existiert in Calhanoglu’s Vertrag keine Ausstiegsklausel

  7. Dr. Schmidt 4. November 2013 um 16:05 Uhr

    Eine Umstrukturierung a la HSVPlus scheint wirklich die beste Lösung zu sein. Aber da es schon vier Reformvorschläge gibt, wird leider keiner eine dreiviertel Mehrheit im Januar erreichen.. und das auf Kosten des HSV´s Schade 🙁
    Aber allein daran sieht man, dass den meisten nichts am HSV liegt, sondern nur an Ihrer Macht. Das Argument „Was man liebt, verkauft man nicht!“ ist nur naiv, allein die Tatsache, dass Leute wie Hieronymus, Dr. Klein, Netzer, Hrubesch, Hoeneß und Schmadtke den HSV zu diesem Ausgliederungsschritt raten zeigt, wohin der HSV hin muss…

    • Maltino 5. November 2013 um 09:24 Uhr

      Im Januar reicht auch eine einfache Mehrheit.

  8. The_MaXX 4. November 2013 um 18:25 Uhr

    So, ich nun auch. Schade, dass Jovanov nicht ein bisschen offensiver rangegangen ist. Von Scholz erwarte ich nichts insofern fand ich ihn weniger schlimm als andere hier.

    Ingesamt: Jojos Halbwissen und Halbwahrheiten und vermeintliche Zusammenhänge, die er sich da zusammenschustert -> schlimm.

    • HSV Bayer 4. November 2013 um 18:56 Uhr

      Maxx: Ging mir genauso, meine Erwartungen waren so gering, dass ich eher positiv überrascht war. Nachdenklich machen mich die Berichte, dass Liebnau wohl rhetorisch ausgebildet sei und eine sympathische Ausstrahlung hat, aber damit tatsächlich gefährlich ist, da er nicht ehrlich ist. Ich kann dazu wenig sagen, da ich ihn (ausser im Sportstudio einmal) noch nicht persönlich erlebt habe. Ich habe mir jetzt die Mühe gemacht und die Fakten die Spielverlagerung aufgestellt hat mit seinen Aussagen zu vergleichen. Und da zieht es einen wirklich die Schuhe aus. Er stellt sich als kaufmännisch geschult dar und weiss nicht bzw. will es nicht wahrhaben was negatives Eigenkapital bedeutet. Fakt ist, damit bekommt wohl keine Kredite mehr. Insgesamt eine bedenkliche Situation, da keiner von den HSV-Reformern sieht das der Tanker HSV in Seenot ist. Habe es ja am Samstag geschrieben, dieser Verkauf von Tribünenspieler und „dann müssen wir halt Europa erreichen ist auch Stuss. Da ich es auch so sehe, in der EL wird nicht sehr viel Geld verdient, vermutlich erhöht dies den Etat und man braucht einen grösseren Kader wegen der Doppelbelastung. Freiburg und Frankfurt lassen grüssen. Richtig Kohle gibt es in der CL und hier auch wenn man diese mehrere Jahre hintereinander erreicht. Wie geschrieben, vermutlich war ich positiv überrascht, da ich mit vielen Schlimmeren rechnete. Jovanov kam sympathisch rüber, auch wenn er nicht oft zu Wort kam. Ich wünsche mir, dass auch Ertel sich öffentlich präsentiert. Nur durch diese Auftritte sind sie zu entzaubern.

  9. HSV Bayer 4. November 2013 um 18:58 Uhr

    Sorry, haben sich ein paar Rechtschreibfehler eingeschlichen, bin aber ein bisschen in Zeitnot!

  10. HSV Bayer 4. November 2013 um 19:17 Uhr

    Sehe gerade auf Sport1 die Bilder vom Belgrader Stadtderby. Diese Bilder erschreckend. Hätte mir von Scholz auch eine Frage zur Pyrotechnik gewünscht. Wie war das damals Herr Oberschlaumeier Frank Rost???

    • Heiliger Bimbam 5. November 2013 um 03:09 Uhr

      Erschreckend? Ganz ehrlich? Ich find´s Geil.

      Klar, dass man das hier in Schland nicht bringen kann. Aber optisch ist das schon eine Wucht.

      • Heiliger Bimbam 5. November 2013 um 03:13 Uhr

        Aaaach – sehe gerade, die hattens Gestern voll übertrieben. Das meinte ich natürlich nicht, sondern die „normalen“ Bengalo-Choreos.

        • HSV Bayer 5. November 2013 um 07:50 Uhr

          Heiliger Bimbam: Über diese Aussagen kann ich nur mit den Kopf schütteln. Ich mag auch Feuerwerk am Himmel wie an Silvester. Aber im Stadion bei den Menschenmassen – Und übertrieben in Belgrad? Naja, musst Du selber wissen!

          • Heiliger Bimbam 5. November 2013 um 10:59 Uhr

            Mach mal halblang. Ich war schon in Beograd im Stadion. Da ist anderes Publikum als Mami, Papi und die (SC-) Kiddies hier. Da kann man Pyro bringen. Damit ist Randalieren und Anzünden natürlich nicht eingeschlossen.

  11. oldiehamburg 4. November 2013 um 19:49 Uhr

    Negatives Eigengeld = Schulden
    Negative Beschleunigung = Bremsen
    Negative Helfer = Aufsichtsrat

  12. HSV Bayer 4. November 2013 um 21:40 Uhr
  13. Dieter Schwatz 5. November 2013 um 10:14 Uhr

    „Ich verspreche, dass wir in diesem Jahr kein Heimspiel mehr verlieren.“

    Meine Güte., Kreuzer…

    [http://www.bild.de/sport/fussball/hsv/stuerzt-der-hsv-wieder-ab-herr-kreuzer-33257324.bild.html]

    • The_MaXX 5. November 2013 um 16:24 Uhr

      *Lacht*
      Danke SPON:

      „Kreuzer beweist damit, dass er endgültig beim HSV angekommen ist. Er hat jetzt das HSV-Gen. Bei diesem Verein hat man sich noch selten von Realitäten irritieren lassen. „

  14. John 5. November 2013 um 10:41 Uhr

    Ich glaube den meisten HSV Mitgliedern ist der Ernst der Lage gar nicht bekannt. Seit Jahren geht es sportlich und wirtschaftlich bergab. Eine intelligente Ausgliederung und Umstrukturierung samt Verkleinerung des Aufsichtsrates würde Kräfte bündeln. Eine Metropole wie Hamburg, mit wirtschaftlicher Kraft, mit super Fans, einem tollem Stadion, einer ruhmreichen Geschichte kann steht soviel auf dem Spiel. Denkt doch daran, dass es Stufe um Stufe bergauf gehen könnte, längst haben uns Mannschaften wie Mainz, Hoffenheim, Freiburg, Hertha BSC überholt.. HSVPlus ist mehr als ein Versuch!

  15. Gravesen 5. November 2013 um 11:54 Uhr

    immer wieder erheitern zu sehen, wie krank und kaputt der „Qualitätsblog“ arbeitet.
    Da tauschen sich einige auf zugegebenermaßen überschaubarem Niveau aus, reden über Spiel, Spieler, Organisation etc.
    Dann – wie von Geisterhand – öffnet die Klappsmühle Wuppertal ihre Tore für den täglichen Ausgang der besonders benachteiligten Insassen und Petrat von der Würstchenbude taucht auf.

    Innerhalb von 10 min. wird allen anderen Teilnehmern, die sich vorher vernünftig auseinandergesetzt hatten erzählt, was für einen Bullshit sie absondern. Dass sie NULL Ahnung hätten, andere Spiele sehen würden, dass nur er, der Einzeller mit dem IQ einer Dosensuppe den vollen Durchblick hat. Wer etwas anderes behauptet, wird angepöbelt oder einfach nur dämlich von der Seite angemacht.

    Von dem Moment an ist es vorbei mit der mühsam aufgebauten „Diskussions-Kultur“. Einige wenige versuchen verzweifelt den Dialog mit „Würstchen-Bob“, andere kehren sich entnervt ab.

    Später kommen dann noch ebenso Verstrahlte um die Ecke und das HSV/Hamburg-Dauergepöbel geht weiter.

    Seit 4 Jahren, immer der gleiche lächerliche Müll.

  16. Gravesen 5. November 2013 um 13:22 Uhr

    Es nervt !

  17. MrsMurphy 5. November 2013 um 13:27 Uhr

    Ich habe das, vor allem aus großem Interesse an diesen Konzepten auch gelesen, und ich bin gespannt. Ich wünschte mir dazu einen vorbereiteten Moderator, der dafür sorgt, dass das Publikum einen Erkenntnisgewinn erhält – und zwar auf der Sach- und nicht auf der Personenebene. Und vielleicht bekommen wir mal Antworten auf solche Fragen wie:

    – Worin besteht das Gut „Mitbestimmung der Mitglieder“ bei einem Profi-Fußballverein in der Größenordnung des HSV ganz konkret?
    – Klare Abgrenzung der Finanzen: Wie handlungsfähig ist der Verein derzeit überhaupt?
    – Ausgliederung: Abgesehen von der Finanzierungsmöglichkeit über Anteilsausgabe, was spricht dafür, die Profi-Abteilung auszugliedern? Und warum eine AG und nicht zum Beispiel eine KGaA?

    Mich irritiert wirklich, dass manche sagen: Geld haben wir doch, es muss nur richtig eingesetzt werden. Wenn ich sehe, dass der Verein im Grunde überschuldet ist, frage ich mich, welches Geld man denn gerne vernünftiger/besser/effizienter einsetzen will? x von 0 ist immer noch 0. Hat jemand eine Idee?

    • Gravesen 5. November 2013 um 13:46 Uhr

      Ich breche gerade mal wieder zusammen. „Der HSV hat Geld ohne Ende“. Man rotzt einfach mal so einen Käse in die Welt, bleibt den Beweis schuldig und steht am Ende als großer Gewinner da.

      Umsatz ist kein Vermögen, verdammt nochmal. Wenn man sich vorstellt, dass der HSV angeblich € 60 Mio an Personalkosten ausgibt, der Profikader aber aktuell ca. € 35 Mio kostet, muss man sich vergegenwärtigen, dass das nun mal eben ein sehr großer Verein und nicht Mainz oder Freiburg ist.

      Aber man kann natürlich Duzende von Angestellten feuern, Posten unbesetzt lassen etc. Dann wird bestimmt alles gut.

      Die einfache Formel lautet demnach:

      Wir verkleinern ne Runde den Aufsichtsrat, holen uns flugs die auf der Straße liegende Atom-Kompetenz ins Haus und erreichen – schwupps – ein Jahr später den „Europapokal“. So einfach geht das alles und keiner versteht, warum man ellenlange Konzepte schreiben muss

      Wißt ihr was, Mitglieder und Supporter ? Macht doch euren Scheiß allein

  18. mendikant 5. November 2013 um 16:18 Uhr

    Hallo,
    geht keiner auf die Kreuzer Aussage ein. Ich sitz im Zug und lese SPON sehe den artickel kicher vor mich hin und die Leute schauen mich verwirrt an.
    Der Schönste Satz ist der mit dem HSV Gen.

    • The_MaXX 5. November 2013 um 16:26 Uhr

      Si! Auch gerade gelesen und so passend.

      Was bin ich froh, dass auch Jojo das Gen hat.

  19. mendikant 5. November 2013 um 16:19 Uhr

    Artikel

  20. MrsMurphy 5. November 2013 um 16:56 Uhr

    Bei diesem Verein hat man sich noch selten von Realitäten irritieren lassen.

    Das ist der Satz der Sätze.
    Ich frage mich wirklich: Muss man als Sportchef des HSV so auftreten, wie es Kreuzer tut? Ist das so gewünscht? Gewollt? Meine Güte.

  21. Dr.Jimmy69 5. November 2013 um 17:47 Uhr

    Tach mal wieder! Zunächst muss ich erst einmal loswerden, wie interessant und ausgeglichen hier über das Chaos namens HSV debattiert und recherchiert wird. Einfach grandios!
    Zu allen Varianten der Ausgliederung ist nur zu sagen, dass es Zeit wird dies überhaupt in Angriff zu nehmen. Wenn sich alle damit Zeit gelassen hätten, weil man in Ruhe eine nahezu perfekte Lösung gesucht hat, aber nein, man hat sich Zeit gelassen um sich mit alle Gewalt in sämtliche Knies der Hamburger Welt zu schießen. Schade, eigentlich. Ich muss immer an den einen Slogan des HSV denken: „Traditionell erstklassig“….tja, wenn man alle Protagonisten es auch wären.
    Herr Kreutzer ist leider nicht heilbar. Warum nur immer diese Pressearbeit gemacht werden muss? Als Trainer des folgenden Gastmannschaften brauchst du dieses Gefasel nur an die Kabinenwand kleben und rausgehen. Das ist Motivation genug.

    Nun gut, wir werden sehen…….

  22. Gravesen 5. November 2013 um 18:29 Uhr

    Mopo via Twitter:

    René #Adler kann mit #Kreuzers Heimsieg-Versprechen wenig anfangen: „Er muss ja nicht spielen, dann ist es einfach vorzupreschen.“

  23. Gravesen 5. November 2013 um 19:39 Uhr

    Unfassbar !!!

    Ich bin mir sicher, dass es in Bremen heute Abend hoch her gehen wird. Otto Rieckhoff und Thomas von Heesen vertreten beim Fanclub „Hamburger Sta