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Ertel

Von | 2013-12-22T17:33:17+01:00 22. Dezember 2013|Allgemein|19 Kommentare

19 Comments

  1. Gravesen 22. Dezember 2013 um 17:39 Uhr

    http://www.ndr.de/903/audio186753.html

    Insgesamt nicht falsch, nur die Rolle des Herrn Kreuzer wird hier meiner Meinung nach falsch dargestellt.

    • Pascal 22. Dezember 2013 um 18:05 Uhr

      dem stimme ich voll zu

    • Outsider 27. Dezember 2013 um 15:09 Uhr

      Was für ein schöner Kommentar von der NDR-Britta..!
      Auf den Punkt getroffen. Jarchow und sein AR-Pendant Ertel sind einfach untragbar für den Verein.

  2. oldiehamburg 22. Dezember 2013 um 18:00 Uhr

    Du hast auch immer was zu meckern 😉 .
    Im Ernst, wenn die beiden Herren wirklich zurücktreten würden, würde sich manch anderes Problem wie von allein lösen.
    Hast Du die Aussage von Felix M. zu seiner Beziehung zum HSV und seiner eventuellen Mitarbeit im DoPa gesehen?

    • Gravesen 22. Dezember 2013 um 18:03 Uhr

      Nein, leider nicht live gehört, sondern nur gelesen

  3. Gravesen 22. Dezember 2013 um 19:07 Uhr

    Na bitte. Der nicht-performende „Spottchef“ ledert mal wieder los. Ich kann den Typen nicht mehr ertragen.

  4. MrsMurphy 22. Dezember 2013 um 19:22 Uhr

    1) Der Audio-Kommentar ist quasi die konsequente Fortführung der Fragen der Autorin: Auf einer PK hatte sie bereits CEJ gefragt, ob er denn nicht an Rücktritt denke. Auch ich bewerte die Rolle von Kreuzer anders. Zu ihm hat ja eh jeder eine andere Meinung – ich kann leider überhaupt nichts Gutes an dem finden, was er öffentlich (!) tut. Über das, was er intern macht, wie er dort wirkt usw, weiß ich natürlich nichts, insofern muss das Bild unvollständig bleiben.

    2) Habe nun die SC-News durchgeblättert, manches auch intensiver gelesen. Dazu fallen mir nur folgende Dinge ein:
    a)) Es gibt einige Beiträge, die man sachlich wirklich auseinandernehmen könnte, es würde nichts übrig bleiben. Was da unwidersprochen alles hingeschrieben wurde, ist zum Teil abenteuerlich und bar jeder Sachkenntnis.
    b)) Es entsteht der Eindruck, dass dies das Blatt von Herrn Bieberstein und Herrn Reichert ist. Ihre Beiträge dominieren das optisch schick gemachte Heft, und damit haben ihre Meinungen ein Gewicht, das ihnen m.E. nicht zusteht. Sie stehen als Vorsitzender und stellv. Vorsitzender einer sehr heterogenen Abteilung vor und sind von den Mitgliedern gewählt. Als solche sollten sie also die Interessen und Ansichten aller im Blick haben. In den News tun sie exakt das Gegenteil. Der gut geschriebene Artikel von EOR wirkt leider nur wie ein Alibi-Beitrag, geht fast ein wenig unter.
    c)) Obwohl ich Förderndes Mitglied bin, fließen meine Beiträge dem SC zu. Ich bin mit der Mittelverwendung in dieserm Form absolut nicht einverstanden. Man könnte einwenden: Dann geh doch zur Abteilungsversammlung und wähle mit. Dem halte ich gerne dagegen: Wenn ich dasselbe Recht bekomme, wie die Aufsichtsräte, nämlich fernmündlich oder schriftlich abzustimmen, werde ich das gerne tun.

    3) Zum Spiel gestern brauche ich nichts mehr zu sagen; der gestrige Blog hat hinreichend Ursachenforschung betrieben. Ich bin konsterniert ob der Leistung der Mannschaft, die leider nicht in der Lage zu sein scheint, einfachste Vorgaben umzusetzen oder sich mal selbst aus dem Schlamassel zu befreien – aus welchen Gründen auch immer. Was dann aber seitens des Sportdirektors öffentlich dazu verbreitet wird, macht mich wieder sauer. Um das mal klarzustellen: Ich kritisiere nicht, dass Kreuzer den Finger in die Wunde legt, Kritik äußert und die Spieler in die Pflicht nimmt. Das muss er sogar. ABER: Die Mannschaft öffentlich nach jeder Niederlage niederzuwalzen, ihr immer wieder öffentlich die Qualität abzusprechen, sie öffentlich lächerlich zu machen, geht einfach nicht. Er hilft der Mannschaft damit nicht. Und exakt das ist es, was ich so schlimm finde. Im Mittelpunkt muss immer die Frage stehen: Was ist gut für den HSV? (Und nicht: Was ist gut für mich, den Weltsportdirektor?) Und der HSV kommt nicht vorwärts, wenn der Sportchef zum Mediendirektor (auch noch einem schlechten) mutiert.

    • Neu-Ossi 22. Dezember 2013 um 20:25 Uhr

      Hi Missis, mal wieder ein gutes statement. Den Kreuzer fände ich auch nicht so schlecht, wenn er öffentlich nicht immer so einen auf „dicke Hose“ machen müsste. Was ein Sportchef sonst noch so im „off“ erledigen muss – das kann ich schlechterdings nicht beurteilen; denke mir aber, dass er mit so einer Mamma Lasogga schön eher auf einer Wellenlänge ist, als der „libbe Diddi“. 🙂

    • Michael Greve 22. Dezember 2013 um 20:28 Uhr

      Gleich mehrere Nägel auf den jeweiligen Kopf getroffen. Dem ist meinerseits nichts hinzuzufügen.

    • Trapper Seitenberg 22. Dezember 2013 um 21:26 Uhr

      Guter Kommentar, MM.

      Was Kreuzer angeht, so muss man ihm (wie übrigens zuvor Arnesen auch) fairerweise zugutehalten, dass ihm mangels finanzieller Möglichkeiten weitestgehend die Hände gebunden sind. Zudem, da bin ich ganz bei Dir, wissen wir nicht, wie er hinter den Kulissen arbeitet. Noch aber finde ich seine Bilanz (u.a. Vertragsverlängerungen; Scharner/Berg) in Kerngeschäft nicht sonderlich beeindruckend. Aber das mag sich ja noch ändern. Was seine öffentlichen Statements angeht, so hast Du dazu bereits alles gesagt.

      Was die (angeblich) fehlende Qualität innerhalb der Mannschaft angeht, so ist es auch Aufgabe des Trainers, die Spieler besser zu machen. Ich erwarte daher, dass in der Vorbereitung zur Rückrunde intensiv auch an der taktischen Disziplin gearbeitet wird. Leider wurden die Aussortierten total enteiert. Ansonsten könnte man den Konkurrenzkampf für diejenigen verschärfen, die sich diesbezüglich als lernresitent erweisen. So aber wird vermutlich nichts drohen. Weder durch Neuzugänge noch durch die „Reserve“.

      Niemand sollte sich zu sicher sein, dass am Ende auch dieses Jahr tatsächlich drei Mannschaften schlechter platziert sein werden. 32 Punkte (hochgerechnet) bedeuten akute Abstiegsgefahr. Remember Frankfurt.

  5. Trapper Seitenberg 22. Dezember 2013 um 21:28 Uhr

    lernresistent sollte es heißen.

  6. Gravesen 23. Dezember 2013 um 06:55 Uhr

    Marcell Jansen
    Nach den ganzen Emotionen der Hinrunde und auch nach dem Spiel gestern, möchte ich mich trotzdem bei allen Fans bedanken !! Auch bei den Fans die kritisch waren und sind was ich absolut verstehen kann !! Eine konstruktive Kritik ist absolut willkommen und aufgrund der letzten Jahre mehr als Verständlich ! Aber wer kritisiert muss auch Verantwortung übernehmen und sich die Frage stellen , sind es wirklich die unzähligen Spieler, Trainer und Manager der letzen Jahre Schuld und waren alle so schlecht ? Oder ist die Struktur nicht mehr zeitgerecht ? Ich glaube da sind wir uns alle einig , oder kennt ihr einen anderen Verein der solche Statistiken aufzeigt, in der 1.Bundesliga ? Fakt ist aber auch , dass Wir Spieler kurzfristig dafür verantwortlich sind und besser spielen müssen , keine frage und auch keine ausreden !!!! Es gibt mehrere Konzepte die vorgestellt werden im Januar. Also alle die nur meckern , wählen !!! Das verstehe ich unter Kritik , aber auch Verantwortung übernehmen und eine Meinung haben !

    Aber über allem steht das Mega Dankeschön an alle Fans die trotzdem kommen obwohl die Performance Schei….. ist !

    Ein frohes Fest und auf eine bessere Rückrunde !
    Cello

  7. Gravesen 23. Dezember 2013 um 07:19 Uhr

    Willkommen in norddeutschen Reich der gnadenlosen Selbstüberschätzer.

    we_are_Hirntod sagt:
    22. Dezember 2013 um 23:44

    Schbaggn

    Mit 50 + x Gegentoren spielt man im Mittelfeld und je größer das “x” ist, gegen den Abstieg . So einfach ist das! Wenn man seit Jahren bei “plus XL” ist, muss DA erstmal die Prämisse sein. Habe ich bereits im Sommer 2010 Bastian Reinhardt in 2 Gesprächen á 1,5 Std, versucht, zu verdeutlichen. Leider vergebens.

    DAS ist eines der ganz großen Probleme des HSV. Jede Flitzpiepe möchte mitlabern und jeder nikotin-abhängige Lebensversager hat im Zweifelsfall mehr Ahnung als die Experten. Man möchte lachen, wenn es nicht so traurig wäre….

    • Trapper Seitenberg 23. Dezember 2013 um 09:17 Uhr

      Ich finde nicht, dass das Problem ist, dass jeder mitreden will. Es ist doch völlig normal, dass jeder eine Meinung zum Fußball allgemein und zu seinem Verein besitzt. Vor allem dann, wenn es sich um einen derart großen Verein wie den HSV handelt. Das Problem scheint mir dann doch eher darin zu liegen, dass es die (noch vorhandenen) Strukturen grundsätzlich begünstigen, dass Leute mit dieser Güte an Expertise tatsächlich in entscheidende Gremien gewählt wurden und werden. Fundierteres als diese am Ende doch recht banale (Tabellen-)Weisheit habe ich jedenfalls von Ertel & Co auch nicht gelesen.

  8. Thomas S. 23. Dezember 2013 um 13:41 Uhr

    Man wird kaum einen BL-Verein finden, bei dem seitens der Anhängerschaft Anspruch und Wirklichkeit derartig auseinander klaffen wie bei unserem Verein. Viele der Anhänger wurde in der Zeit der großen Erfolge sozialisiert ud werden seidem nicht müde, aller Welt einzutrichtern, dass der ach so große HSV ja eigentlich ganz woanders, nämlich an die Spitze Europas, hingehört.
    Aus der wahrgenommenen permanenten Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit resultiert ein tief sitzender Minderwertigkeitskomplex, gepaart mit einer übesteigerten Sehnsucht nach der einen Erlöserfigur oder den 2 oder 3 einfachen Maßnahmen, die diese Diskrepanz auf einen Schlag wieder beseitigt.
    Von diesem Geist ist der gesamte Verein durchseucht. Daher auch die Neigung, jedem Vollpfosten ernsthaft Gehör zu schenken. Denn er könnte ja die besagten „2 oder 3 einfachen Maßnahmen“ kennen, die den Verein wieder in eine goldene Zukunft führen. Wenn schon so viele Andere das geforderte Wunder nicht vollbracht haben und man trotzdem weiter fest an ein solches Wunder glaubt, schlägt die Stunde der Idioten und Menschenfänger.
    Dieser Geist macht es auch möglich, dass die örtlichen Medien quasi nach Belieben auf die Mannschaft eindreschen können, wann oder wie immer es ihnen gefällt. Während anderswo eine solche Berichterstattung gar nicht möglich wäre, ohne massive Auflageeinbußen befürchten zu müssen, bekommt man hier nämlich sogar noch Lob dafür: Endlich sagts mal jemand! Schluss mit dem Schönreden! Weg mit den Versagern! Wir wolln euch kämpfen sehen! So schallt es aus den Leserbriefspalten von Bild, Mopo & Co.
    Wie kann es gelingen, diesen Geist auszutreiben, damit eine normale fußballerische Arbeit dauerhaft (und nicht nur die ersten 4 Wochen nach einem Trainerwechsel) wieder möglich wird? Das ist für mich die entscheidende Frage, wenn ich solche Dinge wie hier im Blog beschrieben lesen muss.

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