Profis mit Stallgeruch (Teil1)

Interview mit Ernst-Otto Rieckhoff und Stephan Rebbe

HSVArena: Herr Rieckhoff, wie ist der Begriff „HSVPLUS“ ursprünglich entstanden ?

Ernst-Otto Rieckhoff: Ich hatte mir irgendwann mal ein Konzept aufgeschrieben, welches ich schon jahrelang im Kopf hatte und dann habe ich mir gedacht, ich muss dem Ding einen Namen geben. Dann habe ich oben noch was drüber geschrieben, nämlich HSV+. Irgendwann kam meine Frau und ich habe sie gefragt, wie sie das findet. Sie fand das gut. Am nächsten Tag habe ich dann aus HSV+ ein HSVPLUS Europa gemacht. Damit bin ich dann an die Jungs hier gegangen und die haben es wieder reduziert auf HSVPLUS und damit waren wir alle glücklich.

HSVArena: Wissen Sie ungefähr, wie viele Kilometer Sie in den letzten  Monaten zurückgelegt haben ?

EOR: Nein, keine Ahnung. Aber ich weiß, dass wir bisher 24 Veranstaltungen besucht haben. Am Ende werden es 25 sein und die 25. Ist meine letzte Veranstaltung. Eines möchte ich an dieser Stelle gern noch erwähnen: Die Leute denken immer, wir sind da hinterhergerannt. Falsch. Wir haben nicht einmal gesagt, wir wollen zu euch kommen. Wir sind immer eingeladen worden. Das ist aus meiner Sicht ein wichtiger Punkt. Die Fan-Clubs haben sich dafür interessiert und in der Regel haben die Leiter dieser Fan-Clubs dann gesagt, wir müssen in dieser Sache mal etwas tun für unsere Mitglieder. Die haben uns gefragt:“Wollt ihr, könnt ihr?“ und am Anfang habe ich gedacht „okay, das können wir ja mal tun“. Aber durch die mediale Aufmerksamkeit hat sich das dann immer weiter entwickelt. Am Ende haben wir selbst für Interessierte keine Termine mehr gefunden.

HSVArena: Ein Schwachpunkt der Ursprungsversion des Konzeptes war das Thema „Beirat“

EOR: Das wussten wir, deshalb haben wir es unter großem Aufwand auch geändert. Möglicherweise ist auch die aktuelle Version noch nicht der Weisheit letzter Schluss, wer weiß, was im nächsten halben Jahr noch passiert und vielleicht hat jemand noch eine Idee, wie man es noch besser machen kann.

HSVArena: Hat sich in Ihrer Wahrnehmung im Verlaufe der Zeit, von der ersten bis jetzt zur 24. Veranstaltung im Bewusstsein der anwesenden Mitglieder und Fans irgendwas verändert oder entwickelt? War es am Anfang kritischer und schwieriger ?

EOR: Nein, unterschiedlich. Am Anfang hatte ich das Gefühl, dass je weiter ich aus Hamburg weg bin, umso positiver wird HSVPLUS gesehen. Eines kann ich jedoch sagen, spätestens nach der 7. oder 8. Veranstaltung kamen kaum noch überraschende Fragen auf. Wenn wir eine Veranstaltung mit den Vertretern von HSV-Reform zusammen gemacht haben, war es easy. Wir sind nichts mehr gefragt worden, während sich die „Reformer“ fast durchgehend mit kritischen Fragen beschäftigen mussten.

HSVArena: Nichts Außergewöhnliches ?

EOR: Wenn ich nochmal nachdenke, doch. Ein einziges Mal bin ich einer Antwort nicht mächtig gewesen, da fragte mich jemand.“Was halten sie denn von einer Stiftung?“ Da musste ich antworten:“Darüber habe ich noch nie nachgedacht.“ Ich konnte nur sagen, dass ich das beim HSV für ausgeschlossen halte. Ich kenne mich bei der Paul Hauenschild-Stiftung recht gut aus und weiß, dass das nur äußerst schwer machbar wäre.

HSVArena: Sie sind nun durch die ganze Republik getourt und mit Sicherheit auch auf komplette Verweigerung gestoßen. Gibt es aus Ihrer Sicht einen rationalen Grund dafür, dass sich diese Leute gegen Ihre Ideen zur Wehr setzen ?

EOR: Für mich ist das eine Grundhaltung. Sie sind der Meinung, das war schon immer so, das haben wir schon immer so gemacht und irgendwann wird alles wieder gut. Diese Leute hören dann aber auch nicht mehr zu und lesen nicht mehr, die sagen: „Ne, das ist so“.

REBBE: Das hat etwas von Reflexverhalten. Man hört etwas von Investoren, Milliardären, Scheichs, Russen, das wird dann ganz schnell hochemotional und ist rational nicht mehr einzufangen.

EOR: Und wenn dann die Vorturner nicht sagen „guckt doch mal nach München“, sondern sie sagen „guckt nach Chelsea, guckt nach Paris“, dann ist es verständlich, wenn die Anhänger sagen:“Nein, das will ich nicht“. Aber genau das will ich auch nicht. Deshalb haben wir uns mit unserem Entwurf ja solche Mühe gegeben, der erste Step im Falle des Einstiegs eines oder mehrerer strategischer Partner sind 24,9% und das hat doch seinen Grund. Wir können doch zukünftigen strategíschen Partnern nicht zumuten, dass sie sich von einer Mitgliederversammlung zermalen lassen. Glaubt denn jemand, dass z.B. die Beteiligung von adidas  bei Bayern München durch eine Mitgliederversammlung gelaufen ist ? Mitnichten. Darüber hinaus bin ich der Überzeugung, dass wir nie von einer externen Beteiligung von mehr als 24,9% reden werden. Wir müssen halt nur so lange warten, bis dann 3, 4 oder 5 Partner dabei sein wollen, um dann den großen Coup zu landen.

HSVArena: Zum Beispiel Herr Kühne

EOR: Das ist doch auch so eine Geschichte. Als sich Kühne im September letzten Jahres mehrfach geäußert hat, war der Aufschrei groß. Er wolle sich einmischen etc. Dann hat er sich selbst eine Art Maulkorb verpasst und sich jetzt vor einigen Tagen erstmals wieder gerührt. Jetzt wird ihm vorgeworfen, dass er sich nicht längst positioniert hätte. Nun ja, das hat er ja nun deutlich getan.

HSVArena:  Haben Sie bei den Menschen, die ihren Reformvorschlag am Anfang kategorisch abgelehnt haben, eine Entwicklung festgestellt ?

EOR: Nein. Allerdings habe ich ein Beispiel von jemandem, der mir von Anfang an gemailt hat. Wir haben ja unglaubliche viele E-Mails auf Grund unserer Website bekommen und einen sehr großen Teil habe ich persönlich beantwortet. Da war einer, der hat mir am Anfang Fragen gestellt, das ging wohl so ca. 20 Mal hin und her, das war zu der Zeit mein Hauptgesprächspartner. Der hat am Anfang immer gesagt:“Ne, mit Scheichs, Mitsprache und so, das will ich nicht“. Ich habe ihm dann immer geantwortet und irgendwann schrieb er:“Herr Rieckhoff, wir kommen uns näher“.

Dafür gibt es aber nicht so unglaublich viele Beispiele.

HSVArena: Viele denken ja, vorausgesetzt alles läuft in ihrem Sinne, dass der HSV bereits zur neuen Saison eine neue Struktur hätte. Wie sieht denn der Zeitplan tatsächlich aus, falls sich HSVPLUS auf beiden Mitgliederversammlungen durchsetzen sollte ?

EOR: Unser Antrag lautet, dass die endgültige Abstimmung innerhalb eines halben Jahres geschehen muss, also muss bis spätestens 30.06. eine außerordentliche Mitgliederversammlung abgehalten werden.

Ganz wichtig an dieser Stelle: Sollte der Antrag zur Fernwahl am 19.01. die notwendige Mehrheit bekommen, erhöht dies natürlich die Wahrscheinlichkeit, HSVPLUS zu verwirklichen. Zudem könnte es dann sein, dass sich der Ablauf ändert.

Das Konzept sieht  zudem vor, dass  – vorausgesetzt, HSVPLUS erreicht 75,1% der Stimmen – an diesem Tag, im Anschluss an die Abstimmung  über Personalien entschieden werden, Wahlen abgehalten werden etc. Und deshalb sage ich, am Abend dieses Tages ist der Verein handlungsfähig.

Das ist eine Grundvoraussetzung, weil wir ja nicht eine dritte Versammlung innerhalb eines Jahres abhalten können. Aber all dies geschieht in der Zeit zwischen den beiden „regulären“ Versammlungen. Z.B. wird der Ehrenrat beauftragt, diese Dinge vorzubereiten, weil wir ja bekanntlich noch keinen Beirat haben.

HSVArena: Sie würden also die personellen Dinge direkt nach der Versammlung am 19.01. in die Wege leiten ?

EOR: Ja, natürlich. Vorschläge können wir ja machen.

HSVArena: Wann werden denn beispielsweise Gespräche mit eventuellen strategischen Partner geführt ? Nach dem 19.01. oder erst nach der Außerordentlichen Mitgliederversammlung ?

EOR: Ich gehe davon aus, dass es folgendermaßen ablaufen wird: Sollte HSVPLUS mit einem deutlichen Ergebnis am 19.01. die 50,1%-Hürde überwinden, dann wird sich draußen der eine oder andere mit dem Gedanken beschäftigen „Ist das was für uns ?“ und die, die wir angeschoben haben, werden sagen: So, nun lass uns mal reden“. Dann müsste ich allerdings einwenden und sagen:“Nein, das kann erst der neue Vorstand machen, anders geht das gar nicht. Darauf können wir auch keinen Einfluss nehmen.“

Was wir allerdings machen können, wir können auf den einen oder anderen hinweisen, von dem wir wissen, dass er Interesse hat und sagen – „redet doch mal mit dem“

HSVArena: Dann kommt natürlich sofort die Frage auf: Was wird mit dem aktuellen Vorstand, der ja zum Teil noch Verträge bis 2015 besitzt.

EOR: Es kann sogar sein, dass der alte Vorstand der neue Vorstand sein wird.

Von | 2014-01-13T08:58:41+01:00 13. Januar 2014|Allgemein|66 Kommentare

66 Comments

  1. uh17 13. Januar 2014 um 09:19 Uhr

    „EOR: Es kann sogar sein, dass der alte Vorstand der neue Vorstand sein wird.“

    Das darf auf keinen Fall passieren, auf gar keinen Fall.
    Wir Mitglieder müßen das unbedingt verhindern.
    Das ist unsere Aufgabe am Sonntag!

    • Gravesen 13. Januar 2014 um 09:23 Uhr

      EOR wollte damit verdeutlichen, dass es nicht in Hand der Initiative HSVPLUS liegt, den Vorstand zu bestimmen.

      • uh17 13. Januar 2014 um 09:34 Uhr

        ja Grave, moin, das hatte ich schon verstanden.
        Deshalb müßen wir Mitglieder das am Sonntag selber in die Hand nehmen.
        Mein Wunsch ist es, daß wir dafür sorgen, daß spätestens am Sonntagabend niemand von denen mehr Bock auf Vorstand und/oder AR hat.

  2. Oli 13. Januar 2014 um 09:57 Uhr

    Hätte man nicht mal Fragen stellen können, die etwas kritischer sind? So liest sich das wie aus einer Werbebroschüre.

    • Gravesen 13. Januar 2014 um 09:59 Uhr

      Du meinst ungefähr so kritisch wie die Fragen des Abendblatts an Herrn Floberg heute ? Klar kann man. Frage ist dann nur, ob man auch eine Antwort bekommt.

      • uh17 13. Januar 2014 um 10:11 Uhr

        🙂

    • MrsMurphy 13. Januar 2014 um 10:22 Uhr

      Nun mal langsam mit die Pferde .. es ist der erste von mehreren Teilen, mal schauen, was da noch kommt. Bisher sind das alles Fragen, die ich absolut legitim finde.

      Schönes Ding, Grave!

  3. uh17 13. Januar 2014 um 10:17 Uhr

    Auch wenn ich mich wiederhole:
    “EOR: Es kann sogar sein, dass der alte Vorstand der neue Vorstand sein wird.”

    Ein Computer würde dann so reagieren:
    !! FATAL ERROR !!
    Das System ist beschädigt und wird heruntergefahren.
    Es kann nur im abgesicherten Modus wieder in Betrieb genommen werden.
    Fehlerbericht geht an allemitglieder@hsv.de
    !! FATAL ERROR !!

    • Launi 13. Januar 2014 um 10:32 Uhr

      Dieser Satz ist eines großen Politikers würdig. Was sagt er denn aus? Nichts! Damit lässt man den aktuellen Vorstand nicht im Regen stehen und das ist gut so. Wenn er geantwortet hätte, dass der Vorstand als erstes weg muss, dann wäre HSV+ die volle Unterstützung seitens der aktuellen Leute sicher, oder?

    • Michael Greve 13. Januar 2014 um 11:26 Uhr

      Das hat er ls Privatperson gesagt. es gibt überhaupt viele Privatpersonen im Kader des HSV.

  4. oldiehamburg 13. Januar 2014 um 11:29 Uhr

    @Grave
    Zunächst schon mal danke für die gemachte Arbeit.
    Bin wirklich auf die nächsten Teile gespannt.

    • Gravesen 13. Januar 2014 um 11:31 Uhr

      Es wird morgen noch einen zweiten, längeren Teil geben.

  5. Gravesen 13. Januar 2014 um 11:31 Uhr
  6. Trapper Seitenberg 13. Januar 2014 um 11:38 Uhr

    ich sehe es auch so, dass der den Vorstand betreffende Satz tatsächlich nichts verspricht, sondern alles offen lässt. Und ich meine, dass am 19. der Fokus darauf liegen muss, dass die STRUKTURELLEN VORAUSSETZUNGEN für die Zukunft erfolgreich verändert werden. DAS ist und bleibt entscheidend!

    Wer meint, er müsste ZUDEM sein Mütchen an den derzeit handelnden Personen kühlen, wofür ich durchaus grundsätzlich Verständnis habe!, der sollte sich fragen, ob es wirklich wünschenswert im Sinne des Vereins wäre, wenn ausgerechnet jetzt kurzfristig das Personal getauscht würde. Wenn wir mal davon ausgehen, dass am 19. die 50-Prozent-Hürde locker geknackt wird, dann hätte der Verein am 20. (und damit auch das neue Personal!) dennoch kein nennenswertes Geld für Verstärkungen. Fakt ist aber, dass sich dann das neue Personal erst einmal einarbeiten muss. Tatsächlich, so scheint mir, gewänne man nicht das, was sich einige von so einem Coup d’Ètat zu versprechen scheinen.
    Ich fürchte, die zweifellos prekäre Situation führt zu umsich greifender Hsyterie. Gerade in einer Krise solte man aber ganz kühlen Kopf behalten! Personal zum Teufel jagen, neues ggf. installieren, das kann man auch dann, wenn man seine Hausaufgaben erledigt hat. Und für mich heißt das: PLUS muss kommen. Da bedeutet aber nicht, dass man darauf verzichten sollte, im Rahmen z.B. der Aussprache zu den Tätigkeitsberichten deutliche Kritk zu äußern.

    • Jakob.K 13. Januar 2014 um 18:26 Uhr

      Also wenn ein Schiff gegen einen Eisberg zusteuert und der Kapitän steht da mit offenem Mund hinter der Gardiene in seiner Kajüte, dann muss jemand übernehmen.
      Bei uns funktioniert nichts mehr. Sponsoren keine, Scouting und Jugendarbeit – was ist das?, Sportchef, Trainer der bereits jetzt schon klar macht, dass er kein großen Erfolg haben wird.
      Mir persönlich ist es lieber, die ganzen falschen Fünfziger gehen am 19.1. gleich mit ihren Strukturen.
      Nur mal angenommen, die Leute von HSV+ oder sogar Felix Magath stünden zur Verfügung, dann ist es allemal besser mit diesen Leuten weiter zu machen als mit absoluten Fehlbesetzungen. Was sollen die sich da lange einarbeiten? Zeil ist klar. Nicht-Absteig. Zahlen sind klar.
      Und ich vermute(!!!!), würde ein Felix Magath kommen, dann wäre der Ruck den Van der Vaart ausgelöst ein laues Lüftchen.

  7. Hugo Meiser 13. Januar 2014 um 11:43 Uhr

    … Und dieser Floh-Hügel meint, bei den politischen Briefwahlen kann ohne Ende manipuliert werden…

    • MrsMurphy 13. Januar 2014 um 12:20 Uhr

      Und ich kann dazu nur immer wieder sagen: Wer hat eigentlich daran ein Interesse? Wer sollte von auswärts betrügen wollen? Ich erinnere Floberg da gerne mal an den weisen Satz, den ich auf der AOMV auch Herrn Ertel schon mal ins Stammbuch schrieb: Was ich selber denk‘ und tu‘, das trau‘ ich auch dem andern zu.

      • Pascal 13. Januar 2014 um 12:46 Uhr

        da gibts nix zu ergänzen 😉

  8. Gravesen 13. Januar 2014 um 12:57 Uhr

    Mich würde mal eines wirklich interessieren:

    Was meint der SC-durchtränkte Aufsichtsrat und der Brüllfrosch-Haufen eigentlich auf der Habenseite verbuchen zu können ?

    Den sportlichen Aufschwung ?
    Die wirtschaftliche Situation ?
    Die „Ruhe“ im Verein ?

    Ein Punkt !!! Ich möchte einen Punkt hören !!!

    – Die Mannschaft ist für ihr aktuelles Leistungsvermögen offenbar überteuert (Jeder Einkauf oberhalb von € 500.000 muss von den Fußball-Experten des Aufsichtsrats abgenickt werden) und wird ständig verschlechtert

    – Die wirtschaftliche Situation ist desaströs (Die Vorstände werden allesamt – bis auf Scheel – vom Aufsichtsrat berufen)

    – Seit Herr Ertel und seine Gefolgschaft den Aufsichtsrat geentert haben, existiert eine Standleitung zum Springer-Verlag

    – Die Mitgliedschaft ist in zwei Teile zerrissen

    – Die Außendarstellung des Vereins ist bemitleidenswert und war nie schlechter als heute.

    Ich würde gern mal von Herrn Floberg erfahren, was seit seiner Amtseinführung im Aufsichtsrat überhaupt geklappt hat.
    Nur einen Punkt bitte.

    • oldiehamburg 13. Januar 2014 um 13:28 Uhr

      Wenn ich davon ausgehe, dass du positive Punkte meinst, dann finde ich dich ziemlich anspruchvoll.

      Immerhin hat man……… Was war das noch? Na, ist ja auch egal.

    • Thomas S. 13. Januar 2014 um 15:15 Uhr

      Da legst du genau den Finger in die Wunde. Bei solchen Leuten, die sich hauptsächlich darüber definieren, WOGEGEN sie sind, steht in der Erfolgsbilanz immer noch „xyz verhindert“ zu Buche – selbt wenn alles andere den Bach runter geht. Das macht sie so immun gegen Selbstzweifel.