Ja Wahnsinn, dahin ist sie also….

„Beim HSV hat man es versäumt, Leute aus der Vergangenheit einzubauen. Der HSV ist von innen heraus entfremdet worden. Er hat seine Seele verloren.

[Uwe Seeler, Sportbild, 2011]

 

Ist das nicht witzig ? Da waren wir die ganze Zeit auf der Suche nach der geheimnisvollen „Seele des HSV“ und dann müssen wir festellen, dass die längst verloren wurde. Uwe Seeler-Sorger himself hat es bereits 2011 bemerkt.:

„…Der HSV ist von innen heraus entfremdet worden..“

 

Was kann das HSV-Idol bloß damit gemeint haben ?

Sollten vielleicht bereits 2011 einige „interne interessierte Kreise“ mehr an sich selbst als am Verein interessiert gewesen sein ?

Haben eventuell bereits vor 3 Jahren einige Mandatsträger mehr Zeit mit Intrigen und Maulwurfs-Aktivitäten verbracht, als den Interessen des Vereins und seiner Mitglieder zu dienen ?

Und dann fordert dieser Seeler auch noch, dass mehr „Leute aus der Vergangenheit“ einbaut werden. Unfassbar. Wo man doch gerade dabei ist, Unterstützern wie von Heesen und Hieronymus zu unterstellen, dass sie Erlöser Rieckhoff nur deshalb blind gefolgt sind, um sich das eine oder andere Pöstchen zu sichern.

Merke: Die Geschichte holt einen immer wieder ein und das Internet vergiss nie !!!

Schönes Wochenende 😉

 

 

 

Von | 2014-01-25T08:26:03+01:00 25. Januar 2014|Allgemein|29 Kommentare

29 Comments

  1. Fiete 25. Januar 2014 um 11:12 Uhr

    looooooool

    Aber das ist auch der Grund, warum gewisse Kreise so sehr auf das Internet schimpfen. Wenn man da heute hüh und morgen hott erzählt, dann kommt immer irgendeiner und kramt den alten Plunder wieder aus.

    Ich hab da kein Problem mit, denn ich äussere mich so, daß ich zu meinen Aussagen stehen kann. Und wenn ich vor Jahren vielleicht auch mal Müll geschrieben hab, dann ist das so. Da muß und da kann ich auch mit Leben

  2. Pascal 25. Januar 2014 um 11:17 Uhr

    sehr gut. Hast du das mal an CFHH und Co. weitergeleitet ? 🙂

  3. Gravesen 25. Januar 2014 um 11:32 Uhr

    Man könnte sich natürlich auch die Frage stellen, warum besonders die Aufsichtsräte, die sich vor der Mitgliederversammlung eindeutig gegen HSVPLUS positioniert haben, nicht endlich einmal die notwendigen Konsequenzen ziehen und akzeptieren, dass sie nur noch die Interessen eines Bruchteils der Mitgliedschaft vertreten.

    Oder aber die Räte, die quasi im Wochen-Rhythmus mit Rücktritt drohen/ihren Rücktritt versprechen, aber wahrscheinlich so dummdreist sein werden, für eine erneute Amtszeit zu kandidieren.

    Aber nein, man ist ja einmal gewählt worden und will sich jetzt in schwierigen Zeiten nicht aus der Verantwortung schleichen.

    Das Gleiche gilt im Übrigens für den SC-Vorstand Scheel.

  4. Trapper Seitenberg 25. Januar 2014 um 12:32 Uhr

    Ich versuche mal zu erklären, warum ich den Artikel nicht verstehe.

    Wie ich bereits mehrfach schrieb, sehe ich Raute und Vereinsfarben als eine Art Minimalkonsens, auf den sich höchst unterschiedliche Individuen und Gruppierungen geeinigt haben. Jenseits dieses denkbar dünnen, alle Parteien einigenden sozialen Kitts gehen die jeweilige Vorstellung von dem, was den HSV ausmacht, wer er ist oder sein soll, z.T. sehr weit auseinander. Es lassen sich simplifiziert mindestens drei unterschiedliche Gruppen oder Strömungen identifizieren:

    1. aktive und ehemals aktive Sportler/Ehrenamtler im Verein:
    Das sind vor allem Menschen, die bereits vor dem Mitgliederboom im Verein waren. Sie kommen aus Hamburg oder der näheren Umgebung und begreifen sich als Ur-HSVer. Aus ihrer Mitte rekrutiert sich das Vereins-Establishment (Hunke, Dr. Krohn, Gottschalk, Bähre usw.). Seeler ist als deren Aushängeschild anzunehmen.

    2. organisierte und engagierte Mitglieder aus der Fan-Szene:
    Hier findet man die unterschiedlichen Ultra-Gruppierungen. Diese stehen mehrheitlich dem Kommerz kritisch bis ablehnend gegenüber. Die fortschreitenden Entfremdung vom „echten“ Fußball wollen sie um (fast) jeden Preis stoppen. Der HSV dient(e) ihnen in der Form als eingetragener Verein als vermeintliches Muster und Vorbild für andere Vereine. Stichwort: Mitgliedermitbestimmung. Sie kämpfen für politische Ziele aus der organisierten Fan-Szene, basteln Choreos und stehen für organisierten (vs. individuellen) Support während des Spiels. Die meisten dürften ebenfalls aus Hamburg und Umgebung kommen.

    3. Die größte Gruppe wurde erst nach dem Stadionneubau und zu Zeiten der von Beiersdorfer zusammengestellten, mit „Namen“ gespickten Mannschaft Mitglied. Sie engagierte sich bisher, im Gegensatz zu den beiden anderen Gruppen, kaum innerhalb des Vereins. Weder als Sportler noch in Ehrenämtern. Und meist auch nicht durch den Besuch der Mitgliederversammlungen. Hier lassen sich vor allem die Mitglieder einordnen, die nicht innerhalb der Stadt oder ihrem unmittelbaren Umland wohnen. Diese Gruppe interessiert sich vermutlich kaum bis gar nicht für die politischen Anliegen der Fan-Szene. Sie wollen vor allem eins: Seriösität, Ruhe im Verein und vor allem Erfolg.

    Wenn man den Begriff der „Seele“ (des Vereins) zu definieren versucht, dann handelt es sich wohl um etwas, was als wesentlich und unverzichtbar, als Kern wahrgenommen wird. Dieser Kernbestandteil dürfte unter den Gruppen höchst unterschiedlich definiert werden. Während die erste Gruppe vermutlich die alten Kämpen namentlich Seeler dazuzählt, dominiert bei der zweiten Gruppe das eigene, spätestens seit SC-Gründung innerhalb des Vereins verfolgte, politische Anliegen. Bei der dritten Gruppe dürfte die Frage nach der Definition des Begriffs individueller, diffuser ausfallen.

    Wenn Seeler bereits 2011 feststellte, der Verein sei von innen heraus entfremdet worden, dann meinte er m.E., dass Hoffmann nach dem Abgang Beiersdorfers zu wenig Rücksicht auf die Befindlichkeiten der Gruppe genommen hat, die nicht zuletzt durch Seeler repräsentiert wird.
    Sehen wir von den politischen Zielen der zweiten Gruppe ab, dann ist Hoffmann m.E. nicht an dem Berg-Transfer und seinen Folgen gescheitert, sondern auch daran, dass er das Establishment zu oft und zu schwer brüskierte. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Seeler nicht jene Fehlentwicklungen meinte, die sich in der Klientelpolitik der Abteilungsleitung des SCs manifestierten. Vielmehr lese ich das auch als Klage darüber, dass Beiersdorfers Abgang nicht durch jemanden mit „Stallgeruch“ kompensiert wurde.

    Kurios finde ich, dass die Entfremdungsbehauptung tatsächlich von allen drei Gruppierungen erhoben wird:
    Der Gruppe eins, den eigentlichen Traditionalisten, fehlen „echte“ HSVer;
    Gruppe zwei beklagt, man könne sich im Falle der Ausgliederung nicht mehr mit dem Verein identifizieren (fühlte sich also dann entfremdet); der dritten Gruppe sind die fan-politischen Ziele von Gruppe zwei mehrheitlich fremd. Sie will „back to basics“, nämlich erfolgreichen Fußball.
    Seelers Aussagen zeigen daher zunächst vor allem seine persönliche Sicht und vermutlich eben auch die derjenigen, die ihm nahestehen. Sie belegen tatsächlich nichts und nehmen auch nichts vorweg. Was sich daran zeigt ist, dass alle Gruppen eine eigene Vorstellung vom HSV besitzen, die, obwohl z.T. im fundamentalen Gegensatz zueinander stehend, mit wenigen formelhaften Sätzen zu beschreiben ist. Und auch das erschwert die Kommunikation untereinader. Alle reklamieren, sie sprächen für den HSV. Tatsächlich sprechen sie darüber, was sie für den HSV halten.

  5. Gravesen 25. Januar 2014 um 12:54 Uhr

    Das archivieren wir einfach mal.

    http://embed.telvi.de/87/clip/299385

  6. Thomas S. 25. Januar 2014 um 13:49 Uhr

    Oha. Neben 80% der Mitglieder, EOR und den 83ern bedroht jetzt auch noch Uwe Seeler die Seele des Vereins. Was für eine gigantische Verschwörung!
    Sieht nicht gut aus für die (im Durchschnitt 20jährigen) Hüter von Seele und Tradition.

  7. Will nur mal 25. Januar 2014 um 14:14 Uhr

    Hi,
    auch wenn ich es nicht als zielführend betrachte, finde ich ist folgende Anmerkung doch nicht fehl am Platze:

    Wenn die netten SCler meinen, was aber nicht der Fall sein wird, das der HSV mit HSV+ seine Seele verkauft, jetzt aber deren Hoheit verkündet diese wäre schon weg, dann frage ich mich doch allen Ernstes, weshalb haben die eigentlich Angst ?

    Wenn man keine Kohle hat kann(sollte) man nichts kaufen.
    Wenn man keine Seele mehr hat, dann kann man diese auch nicht hergeben !

    Es läuft mir kalt den Rücken runter, wenn immer noch viele nicht begriffen haben, das die Fans die Seele des Vereins sind und nicht irgendwelche „Auserwählten“.

    Natürlich braucht jedes Unternehmen einen Vorstand und auch einen Aufsichtsrat, aber dieser soll sich auf seine Aufgaben beschränken und nicht die Presse, bzw. die sozial Networks bedienen.

    Die Leute die HSV+ unterstützen, haben mit zig. Tausen von uns und unseren Vorgängern dafür gesorgt, das dieser Verein eine Tradition hat und das ist auch gut so, viele Clubs in Liga1 haben das nicht.

    Aber nur davon zeren, was einmal war kann man leider nicht auf Dauer.
    Und diese Dauer, dauert bei uns im HSV leider schon viel zu lange.

    Es kann doch keiner sich wünschen das wir demnächst in Liga2 spielen, Hauptsache es bleibt alles, wie es ist.

    Schulden die da sind und ein Abstieg in Liga2, plus alles was dann noch kommen kann, erinnert einwenig an Waldhof Mannheim, aber okay, jeder darf seine Meinung haben.

    Meine ist 75+x für HSV+, strategiesche(r) Partner und weiter einen geilen Fußball beim HSV.

    Keiner sollte sich wichtig nehmen, jeder ist ersetzbar.

  8. Gravesen 25. Januar 2014 um 14:36 Uhr

    Herrliches Interview gerade auf SKY mit Nürnbergs Trainer Verbeek.

    Frage:“Sie wollen ab sofort wieder mit Libero spielen?“

    Verbeek:“Blödsinn, das war eine Erfindung eines BILD-Reporters.Ich habe zweimal versucht, ihm die taktischen Maßnahmen zu erklären, ein drittes Mal gibt es nicht. Er hat es einfach nicht kapiert“

    • Will nur mal 25. Januar 2014 um 14:41 Uhr

      Wie sollte es auch anders sein ? 😀

  9. Jakob.K 25. Januar 2014 um 17:28 Uhr

    So wenn Frankfurt gleich gewinnt ……

    • mendikant 25. Januar 2014 um 19:17 Uhr

      Frankfurt führt,
      Rudnevs trifft,
      also alles wie geplant. 😉

  10. Jakob.K 26. Januar 2014 um 18:20 Uhr

    Gravesen: hast Du mal probiert Ertel zu interviewn? Das hätte was.

    • HSV Bayer 26. Januar 2014 um 18:48 Uhr

      Er kann den grossen AR-Vorsitzenden ja mal fragen, wie man einen Verein innerhalb von 3 Jahren runter wirtschaftet! Ich bin sprachlos!

      • Jakob.K 26. Januar 2014 um 19:28 Uhr

        Ich bin sicher Gravesen hätte paar rausgehauen. Aber Ertel ist zu feige um sich den Fragen zu stellen.

        • HSV Bayer 26. Januar 2014 um 19:33 Uhr

          Ich bin erstmal fassungslos!

          • Jakob.K 26. Januar 2014 um 19:59 Uhr

            Ich behaupte, dass in der HH „Presse“ Pauli Fans sitzen. Die schreiben mit Absicht nichts gegen die aktuelle ehm hm wie nennt man sowas? Ne Führung nicht. Na eben gegen diese Poser vom V und AR. Damit der HSV absteigt …

    • Gravesen 26. Januar 2014 um 21:16 Uhr

      Ich glaube, Herr Ertel mag mich nicht 🙁

      • HSV Bayer 26. Januar 2014 um 21:21 Uhr

        Grüsst er nicht oder was? 🙂

  11. oldiehamburg 26. Januar 2014 um 19:24 Uhr

    Das ist doch mal ein modernes Spiel. Ohne Mittelstürmer und sogar ohne Mitteldeld. Nächste Woche spielen wir dann ohne Torwart.
    Mann, Mann, ein besch.ßenes Wochenende. Erst gewinnt Bayern, dann verliert Dortmund und nun spielt der HSV mit Schalke auf Augenhöhe.
    Ich bin froh, dass man Rudnevs noch rechtzeitig abgegeben hat. Der schießt ja doch nur Tore, den können wir wirklich nicht gebrauchen.
    Kreuzer, du bist ein Fachmann mit Weitsicht.
    Lam tut mit leid. Warum muss es immer ihn treffen? Armer Kerl.

  12. Trapper Seitenberg 26. Januar 2014 um 20:17 Uhr

    Das Spiel mit ernüchternd zu beschreiben wäre eine Untertreibung. Das war im höchsten Maße besorgniserregend.
    Badelj war für mich der einzige Hamburger, dem ich noch eine gute Leistung attestieren würde. Jansen hingegen, der von seiner Physis lebt, saß der Infekt wohl noch in den Knochen. Habe ihn lange nicht mehr derart schlecht gesehen. An allen drei Toren beteiligt.
    Arslan für mich ein absoluter Totalausfall. Und mit dafür verantwortlich, dass keine Bindung zwischen Abwehr und Offensive vorhanden war, sofern man überhaupt nach vorne kam. Insgesamt keine mannschaftliche Geschlossenheit zu sehen. Viel zu viele probieren etwas auf eigene Faust. Viel zu viele individuelle,gröbste Fehler sind im Spiel. Kaum Bewegung ohne Ball, ungenaue Pässe, oft mit zu wenig Druck gespielt. Zu geringe Handlungsschnelligkeit, passives „Abwehrverhalten“ und und und. Wenn die Mannschaft in den nächsten vier Wochen nicht die Kurve bekommt und endlich als Mannschaft auftritt, dann gibt es ein ganz böses Erwachen.

    • HSV Bayer 26. Januar 2014 um 20:28 Uhr

      Genau deswegen bin ich sprachlos!! Da war nichts, gar nichts zu erkennen was Hoffnung macht!

      • Trapper Seitenberg 26. Januar 2014 um 20:38 Uhr

        Ich glaube, ich neige nicht dazu, auf die Spieler/Trainer einzudreschen. Und ich hatte wirklich keine Wunder erwartet. Aber dass die Mannschaft nach der Rückrundenvorbereitung in so einem Spiel wie eine Amateur-Mannschaft auftritt, die sich nur gelegentlich im Park zum bolzen trifft, das macht auch mich für den Moment einigermaßen fassungslos.

        • HSV Bayer 26. Januar 2014 um 20:47 Uhr

          Eben!! Ich bin auch weit davon weg, aber ich hatte die Hoffnung, dass BvM die Vorbereitung nutzt. Keine Ahnung ob die 2 Verletzungen und hier vor allem Lassogga die Mannschaft geschockt haben. Rudnevs Verkauf zu einen Konkurrenten lässt einen schon verzweifeln!

          • Trapper Seitenberg 26. Januar 2014 um 20:56 Uhr

            ich finde es müßig, zum jetzigen(!) Zeitpunkt über Rudnevs Ausleihe zu lamentieren. Und auch die beiden Verletzungen können m.E. nicht als Erklärung taugen. Denn dieses mangelhafte ZUSAMMENspiel, das sah man auch schon in der Vorrunde.
            Individuelle Fehler kommen immer wieder vor. Das lässt sich nicht völlig abstellen. Aber dass man die Räume als Mannschaft nicht schließt, dass die einen fast immer auf einer(!) Linie nach vorne preschen (statt zu staffeln), während dahinter ein Riesenloch klafft, weil die anderen hinten bleiben, das muss prinzipiell auf Sicht abstellbar sein, meine ich.

  13. Lusankya 26. Januar 2014 um 21:19 Uhr

    Man wusste doch eigentlich ab der 2. Auswechselung was auf uns zukommen würde. Lam begann recht gut. Ich denke schon dass es nicht nur damit zutun hatte, da der Anfang der 2. HZ doch anfangs ordentlicher war.

    Aber es nützt ja leider nix. Da müssen wir alle durch. Besonders die Mannschaft. Wir können eh nichts ändern, die hingehen schon.

    Aber was die Verletzungen angeht haben wir diese Saison die Meisterschaft gewonnen…

  14. DieSeeleSchmerzt 26. Januar 2014 um 22:49 Uhr

    Die Mannschaft krankt ganz klar daran, dass sie keinen fähigen 6er a la DeJong mehr hat, der damals die Schnittstelle zwischen Abwehr und Umschaltspiel in die Spitze astrein verkörperte. Wenn man noch dazu Antifußballer und Angsthasen wie Westermann in der Elf hat, die diesen Spieler noch als Führungsspieler betrachten, muss man sich nicht wundern. Durch den fehlenden 6er und Spieler wie Westermann ist die gesamte Mannschaft verunsichert, die einfach nur Angst hat, jedes Spiel zu verlieren. Es müssen spieler wie Hoogma, DeJong, Boateng u. co. verpflichtet werden, damit die Elf wieder ein Gesicht bekommt, dass über den Gegner grinst und nicht gegen sich selbst.

    Die Mannschaft ist keine Einheit, sondern ein wild durch einander gewürfelter Haufen der letzten 7 Jahre.

    Die Gründe sind ja bekannt…

    • Trapper Seitenberg 27. Januar 2014 um 09:03 Uhr

      Sicher wäre ein stärkerer Spieler auf der „6“ ein Gewinn. Dasselbe ist aber im Grunde für jede Position anzunehmen.

      Was kann Westermann dafür, dass Jansen beim ersten Gegentor respektvolle 4-5m Abstand zu Farfan hält und diesen unbedrängt flanken lässt? Was kann Jansen dafür, dass er vor der Flanke gegen den bekannt schnellen und trickreichen Farfan ganz allein steht, daher auch vermeiden muss, dass er von Farfan überlaufen wird (wie vor dem dritten Gegentor)? Wo war der offensive Mittelfeldspieler und die 6er?

      Mittelfeld fand praktisch nicht statt. Mit Ausnahme Badelj habe ich gestern von Hakan nichts, von Ilicevic und vdV wenig, von John Einzelaktionen und von Arslan rein gar nichts (außer Fouls zu Beginn) gesehen.
      Die Abwehr ist die ärmste Sau, wenn davor vogelwild gespielt wird. Der Gegner wurde durch dutzende Fehlpässe zum schnellen Umschalten eingeladen. Viele Pässe kamen auch mit zu wenig Tempo. Dadurch ging Zeit verloren, was letztlich auch in der Balleroberung durch den Gegner mündete. Oder der Ballführende (John) wusste nichts mit dem Ballbesitz anzufangen, auch weil man sich ungenügend bewegte und anbot, bzw. vorn zu sehr auf einer Linie stand, während dahinter der Grand Canyon klaffte. Keine mannschaftliche Geschlossenheit, das war (wieder) das Problem, nicht ein Spieler. Und schon gar nicht Westermann!

      Lam hatte wenig Spielpraxis, Westermann zuletzt auch. Ebenso Diekmeier. Jansen fehlten offenbar auch Körner. John muss erst noch integriert werden. Denen mache ich noch die geringsten Vorwürfe. Aber was war von Hakan zu sehen? Was von vdV (abgesehen vom Freistoß)? Was von Ilicevic (abgesehen von einem einzigen fulminanten Abschluss)? Und vor allem: Wo war gestern Tolgay?!

      Räume müssen besetzt werden! Das gelingt aber nur, wenn alle(!) dizipliniert und konsequent mitarbeiten.
      Als man in den ersten Spielen unter BvM in der flachen vier gegen den Ball arbeitete, da war man wenigsten defensiv kompakt. Seit man vermehrt im 4-2-3-1 agiert, da läuft (wieder) gar nichts. Hinten ist man offen, vor allem über außen und nach vorne verpufft fast alles. Das eigene Umschaltspiel ist oft zu behäbig und ungenau. Es wird nicht konsequent im Kollektiv nachgerückt, wodurch riesige Räume zwischen Offensive und Defensive entstehen, man oft das Nachsehen bei den zweiten Bällen hat, bzw. erst umständlich von ganz hinten neu aufbauen muss. Und auch die Staffelung ganz vorne ist ungenügend und leicht zu verteidigen.

      In der zentralen Achse (beide 6er, vdV) fiel mir nur Badelj positiv auf. Das sagt im Grunde alles. Alle anderen, auch Hakan und Ili, versuchten sich zum wiederholten Mal erfolglos in Schönspielerei, wo zunächst einfache, saubere Pässe und rustikales Zweikampfverhalten gefragt wären, bzw. versuchen den Mangel an Kreativität aus der Mitte erfolglos durch eigene Einzelaktionen zu kompensieren. Es kann doch nicht sein, dass allein Badelj erkennbar konsequent(!) um Ordnung und Struktur bemüht ist!

  15. Gravesen 27. Januar 2014 um 05:14 Uhr

    Ich denke, was Heiko Westermann betrifft, liegst du komplett daneben. Mit 11 „Westermann“s“ würde der HSV nicht da stehen, wo er steht.

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