Das (schmutzige) Spiel mit der Information

Na endlich, “wir” wird sind wieder soweit. Das erste Spiel der Rückrunde wurde verloren und der Trainer wird von den üblichen Springer-/Funke-Blättern zum Abschuss freigegeben. Eben der gleiche Trainer, der noch vor wenigen Wochen von den gleichen untalentierten Journalisten-Darstellern als Heilsbringer verkauft wurde. Das alte, das ewige Spiel halt, schließlich sind wir immer noch in Hamburg und hier entscheidet nicht der Verein, wer die Mannschaft trainiert oder wer als Sportchef die fußballerischen Geschicke lenkt. Soweit kommt es noch.

Aus der Vergangenheit sind (nur nicht für den betroffenen Übungsleiter) einige spaßige Anekdoten überliefert. So traf sich Klaus Toppmöller kurz nach seinem Amtsantritt in Hamburg mit einigen  “Journalisten” und musste sich dann vom unsäglichen Jürgen “Schnitte” Schnitgerhans (BILD) erklären lassen, wie hier in Hamburg der Hase läuft und wie Toppmöller zu arbeiten hätte.Der Mann aus Rivenich verließ emport das Restaurant und von dem Moment an startete Springer die “Mission Demission”, die selbstverständlich erfolgreich war.

Auch ein ehemaliger Schatzmeister, welcher während der Sommerpause die Stellung hielt, blieb nicht verschont. Eben gleicher Schnitgerhans rief an und teilte mit, er müsse für die morgige Ausgabe eine 3/4 Seite mit HSV-Informationen füllen und als ihn der Herr des Geldes freundlich darauf hinwies, dass man sich in der Sommerpause befände, die Spieler im Urlaub und der Ball nicht aufgepumpt sei, erhielt er als Antwort:

“Na gut, wenn du nicht willst, muss ich mir halt etwa ausdenken”

 

Und das tat “Schnitte” dann auch. Mit dem Ergebniss seiner Kreativität durfte sich danach wieder einmal der Verein abmühen.

Schnitgerhans ist Geschichte, seine “Erben im Geiste” jedoch agieren weiterhin in seinem Sinne und auf niedrigsten Niveau.

Jetzt ist es halt Vize-Weltmeister Bert van Marwijk, der dran glauben muss. Und das nicht etwa, weil der Trainer einen in der Branche absolut üblichen freien Trainingstag verordnete – das macht jeder Bundesliga-Trainer so. Auch nicht deshalb, weil sich der Holländer für die Zeit der trainigsfreien Tage zur Familie in die Niederlande verabschiedete – das macht er seit Amtsantritt so und es hatte bisher niemanden interessiert.

Nein das Problem ist: van Marwijk redet zu wenig. Und wenn er redet, dann kann es durchaus sein, dass er einen Herren der informierenden Zunft etwas härter anpackt.

So stellte einmal während einer Presskonferenz einer der Pulitzer-Preisträger eine selten dämliche Frage, woraufhin ihn der Holländer fragte, ob er die letzten Male nicht richtig aufgepasst hätte.

Autsch – sowas tut man nicht und wenn es doch jemand tut, dann die Pressevögel selbst. Die dürfen das. Die dürfen erfinden, vermuten, unterstellen, lügen, intrigieren, abstrafen und ohne jeglichen fachlichen Background reinlabern.

Alles geht, willkommen zum fröhlichen Schießen.

Gehört man zur Gattung der Schweigsamen, dann rettet einen auf Dauer nur der Erfolg. Wobei – selbst einem Jürgen Klopp, normalerweise ein Meister im Umgang mit den Schreibern, wird es nicht gestattet, über’s Ziel hinauszuschießen. Als Klopp während einer Presskonferenz einem anwesenden “Journalisten” mitteilte, dass er denke, dieser hätte ein “Drecksleben”, durfte man am nächsten Tag folgende Headline in der BILB bewundern:

“Hier spricht der Journalist, den Klopp beleidigte…”

 

Ich behaupte, wenn das Springer-Blättchen jeden Tag die Situationen abdrucken würde, bei denen einer ihrer Angestellten einen Trainer oder Manager beleidigt hat, hätte das miese Machwerk einen Umfang von mehr als 40 Seiten und würde auch noch mehr als die zuletzt lächerlichen 2,3 Mio pro Tag verkaufen.

Aber eben da haben wir doch schon die Wurzel des Übels. Die investigativen Damen und Herren haben ein Riesenproblem: Sie bekommen keine Geschichten mehr. Wann hatte das Hamburger Abendblatt und seine peinlichen Online-Derivate das letzte Mal eine exklusive Geschichte ? Was man dort lesen kann, kann man überall lesen, weil nicht nur der HSV dazu übergegangen ist, seine Nachrichten selbst zu produzieren. Via HSV.de, HSVTotal etc. erhält der Fan jetzt die Nachrichten aus und um den Verein von der Quelle selbst, für die früher die Berufs-Journalisten zuständig waren.

Verdammt nochmal, hier wird einem Berufsstand die Existensgrundlage entzogen !

Panik macht sich breit und wer Angst hat, schießt noch schneller und noch ungenauer.

Welcher Journalist hat sich nach dem Schalke-Spiel die Frage gestellt, ob der HSV mit 4 angeschlagenen Spielern begonnen und nach 30 Minuten die nächsten zwei Spieler verloren hatte ? Ach, Scheiß drauf, warum denn noch ? Den Schuldigen haben wir doch bereits gefunden und jetzt können wir uns die nächsten Wochen darauf konzentrieren, ihn zu schlachten.

Niemand stellt die Frage nach einer völlig verkorksten Vorbereitung, bei der auf der Suche nach der schwarzen Null ein aus sportlicher Sicht völlig überflüssiger Trip nach Indonesien eingebaut wurde. Die Folge dieser (Tor)-Tour sind nun Erkältungen, Fieber und Muskelverletzungen. Aber hinterfragt jemand ernsthaft bei den Herrn Jarchow und Hilke die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahmen ?

Die Recherche solcher Geschichten kosten Zeit, Geld und Nerven und all das möchte keiner der Herren investieren. Warum auch ? Anstatt die Ursachen zu bekämpfen, lindert man die Schmerzen kurzfristig mit einer teuren Not-OP. Hat ja in den letzten 10 Jahren wunderbar geklappt.

By the way – die schreibende Zunft lamentiert und kritisiert ja bekanntlich bei jeder sich bietenden Gelgenheit den Umstand, dass der HSV kein Geld hätte und als Kapital-Vernichtungsmaschine agieren würde. Schauen wir uns doch einmal die Trainer-Entwicklungen der letzten 10 Jahre an:

Klaus Toppmöller: 23.10.03 – 17.10.04 (Als Tabellenletzter entlassen, Abfindung bezahlt)

Thomas Doll: 18.10.04 – 01.02.07 (als Tabellenletzter kurz nach der Winterpause entlassen, Abfindung bezahlt)

Huub Stevens: 02.02.07 – 30.06.08 (Verließ den Verein, weil er selbst den Vertrag nicht verlängern wollte)

Martin Jol: 01.07.08 – 26.05.09 (verlor den Kampf um die alleinige Macht und ging ohne Abfindung nach Amsterdam)

Bruno Labbadia: 01.07.09 – 26.04.10 (als Tabellen-7. und unmittelbar vor dem Rückspiel des Halbfinals der Euro League entlassen, Abfindung gezahlt)

Ricardo Moniz: 26.04.10 – 30.06.10 (Übergangstrainer)

Armin Veh: 01.07.10 – 13.03.11 (als Tabellen-8. entlassen, Abfindung gezahlt)

Michael Oenning: 13.03.11 – 19.09.11 (Als Tabellenletzter entlassen, Abfindung gezahlt)

Rodolfo E. Cardoso: 19.09.11 – 10.10.11 (Übergangstrainer)

Frank Arnesen: 10.10.11 – 16.10.11 (Sportchef, half einen Spieltag als Trainer aus)

Thorsten Fink: 17.10.11 – 16.09.13 (Mit Ablöse aus Basel geholt, als Tabellen-15. entlassen, Abfindung gezahlt)

Rodolfo E. Cardoso: 17.09.13 – 24.09.13 (Übergangstrainer)

Bert van Marwijk seit 25.09.13

Die Sportchefs:

Dietmar Beiersdorfer: 01.09.02 – 23.06.09 (Vertrag vor Vertragsende “einvernehmlich” aufgelöst, Abfindung gezahlt)

Bastian Reinhard: 25.05.10 – 30.06.11(Beförderter Notnagel)

Frank Arnesen: 01.07.11 – 22.05.13 (Vertrag gekündigt, steht beim Verein bis 30.06.2014 noch unter Vertrag und erhält sein Gehalt größtenteils bis dahin weiter)

Oliver Kreuzer: seit 11.06.13 (wurde gegen Zahlung einer Ablösesumme vom Drittligisten Karlsruher SC verpflichtet)

 

Ich behaupte, man könnte sich heute zumindest einen Spieler der Kategorie Reus leisten, hätte man die Abfindungen und Ablösesummen in all den Jahren eingespart.

Zum Vergleich – der FSV Mainz 05.

Jürgen Klopp 2001 – 2008

Jörn Andersen 2008 – 2009

Thomas Tuchel seit 2009

Borussia Dortmund

Matthias Sammer 2000 – 2004

Bert van Marwijk 2004 – 2006

Jürgen Röber 2006 – 2007

Thomas Doll 2007 – 2008

Jürgen Klopp 2008 – 2018 (Vertrag)

Werder Bremen:

Thomas Schaaf 1999 – 2013

Robin Dutt seit 2013

SC Freiburg

Volker Finke 1991 – 2007

Robin Dutt 2007 – 2011

Marcus Sorg 2011

Christian Streich seit 2011

Wie man sich seinen Job trotz dauerhafter Underperformance sichert, sich offenkundig schier endlosen Welpenschutz erkauft, zeigt sich am  “schönen” Beispiel unseres stellvertretenden Vorsitzenden, Sportchefs und medialen Alleinunterhalters Oliver Kreuzer. Er durchbricht das, was sich der Verein in jahrelanger Kleinarbeit aufzubauen versucht hatte – er redet. Er redet ohne Ende. Er erzählt jedem das, was derjenige hören möchte. Er faltet die Mannschaft bereits vor Saisonbeginn mehrfach zusammen und hat jetzt, in Zeiten der Krise keine Patrone mehr im Lauf. Er erklärt freimütig, dass er nicht wüßte, ob ein Spieler eine Ausstiegsklausel hätte und er erzählt auch jedem, der es hören möchte, dass Artjoms Rudnevs für alberne € 300.000 Leihgebühr nach Hannover abgeschoben wurde. Auf seiner Transferbilanz vermisst man nicht nur die berühmte schwarze Null, nein, die Bilanz liest sich erschütternd.

Lasogga –  ohne Kaufoption geliehen

Djourou – mit € 2 Mio Kaufoption geliehen

Sobiech – für € 1,2 Mio geholt, Bankdrücker

Zoua – für € 1 Mio als Son-Ersatz geholt, Bankdrücker

John – ohne Kaufotion geliehen

Bouy – ohne Kaufotion geliehen

Die als Altlasten etc. bezeichneten Spieler Kacar, Tesche, Mancienne, Rajkovic, Nafiu wurden teilweise mehrfach degradiert, reanimiert, wieder degradiert. Wenn man Kapital verbrenne möchte, dann so.

Dagegen stehen:

Rudnevs – für € 300.000 mit Kaufoption an Hannover 96 verliehen

Son – für € 8 Mio an Leverkusen verkauft

Berg – erhielt eine Abfindung in Höhe von ca. € 400.000, damit er endlich nach Griechenland geht )

Sala – für € 100.000 nach Italien verschenkt

Scharner – erhielt € 500.000 Abfindung, damit er die Karriere beendet

Nörgaard – kostet mal € 450.000, bekam nie eine Chance und wurde dann für € 350.000 nach Dänemark verkauft

Aogo – für € 500.000 an Schalke verliehen (mit Kaufoption)

Skjelbred – nach Berlin verliehen (ohne Kaufoption)

Bruma – zurück zu Chelsea (war nur geliehen)

Ich behaupte, dass jeder Trainer (und im Grunde jeder Sportchef), der eine solche Transferbilanz aufweisen kann und dessen Mannschaft sich auf dem 16. Tabellenplatz wiederfindet, von den einschlägigen Medien zumindest hinterfragt wird.

Aber – Banane. Man kann es im Grunde jeden Tag erneut lesen und hören.

“Oliver Kreuzer macht einen guten Job..”

 

Wo denn, wenn ich fragen darf ? Vor den Kameras und den Mikrophonen ? Soweit ich weiß, hat der HSV in Jörn Wolf einen Mediendirektor, man bräuchte also keinen Zweiten.

Sorry, aber diese Spielchen ist so dermaßen durchsichtig und peinlich.

Aber natürlich möchte man als Edelfeder seine beste Informations-Quelle nicht schließen. Angesichts der zuvor dargestellten “nachrichtlichen Eigenvermarktung” würde man dann ja wieder auf dem Trockenen sitzen bzw. man müßte für sein Geld tatsächlich arbeiten und das will ja nun keiner.

Stattdessen entblöden sich die ersten, besonders lächerlichen Exemplare der “Gattung Sportjournalist”  nicht, solche Meldungen in die Welt zu setzen:

[…]”.. Der heutige Dienstag ist jedenfalls trainingsfrei. Aber während Thorsten Fink während seiner Amtszeit scharf attackiert wurde, wenn er nach Niederlagen die Heimreise nach München antrat, reist sein Nachfolger jetzt in seiner Freizeit nach Holland…”

 

Der helle Wahnsinn, Laux und Schiller. “…während Thorsten Fink während seiner Amtszeit scharf attackiert wurde..Von wem denn bitte ???? Ihr seid es doch, die das Fass aufmachen. Aber in solchen Fällen ziehen sich die eindimensionalen Pressevertreter gern hinter der Floskel “von den Medien” zurück. Als wäre sie selbst nicht “die Medien”. Unfassbar !

Das ganze wurden dann allerdings noch von einem ganz besonders untalentierten Exemplar dieser Spezies getoppt:

[…] Nein, ich befürchte sogar, dass der Trainer das ganze Theater hier billigend in Kauf nimmt. Dass hier alles früher als vertraglich vereinbart zu Ende geht und es ihn nicht mal stört. Warum sonst ist der Trainer tatsächlich nicht bereit, der Situation geschuldet eigene Opfer zu bringen? Warum lernt er aus der Vergangenheit nicht?

 

Das, liebe Freunde, schlägt nun dem Fass den Boden aus. Diese Type unterstellt dem Trainer unverhohlen, dass dieser die prekäre sportliche Situation hinnehmen bzw. sogar noch herbeiführen würde, damit er mit einer Abfindung gehen könne.

Von seinen größtenteils ansatz-debilen Lesern wird der Scharfrichter natürlich abgefeiert, wen wundert’s ?

Normalerweise würde ich von einem Verein erwarten, dass er entsprechendem Schreiber eine längere Denkpause außerhalb des Stadions verordnen würde, aber das bleibt beim HSV wohl ein frommer Wunsch.

Eines sollten die zukünftigen Verantwortlichen endlich einmal begreifen – wenn sie diese “Todesrolle” nicht irgendwann durchbrechen, können sie umstrukturieren, bis ihnen Gras aus dem Ohren wächst.

Die Presse braucht den HSV, der HSV braucht die Presse nicht!

 

Wenn das irgendwann einmal verstanden wird, habe ich Hoffnung für den Verein. Vorher nicht.

Lese-Empfehlung zum gleichen Thema:

http://www.goal.com/de/news/3642/editorial/2014/01/29/4578153/zum-abschuss-freigegeben-van-marwijk-steht-auf-der-kippe?ICID=HP_BN_4

 

 

 

 

Von | 2014-01-29T10:32:29+01:00 29. Januar 2014|Allgemein|48 Kommentare

48 Comments

  1. Jakob.K 29. Januar 2014 um 09:44 Uhr - Antworten
    • Nordlicht 29. Januar 2014 um 11:56 Uhr - Antworten

      Sehr interessanter Link! Vielen Dank dafür!

    • Trapper Seitenberg 29. Januar 2014 um 21:04 Uhr - Antworten

      @Jakob
      Danke! Fand seinen Vortrag sehr, sehr interessant und geradezu legen….warte, es kommt gleich!….legendär inspirierend. Da steckt m.E. mehr “beef” drin als bei den pseudo-intellektuellen Ergüssen gewisser Ex-Profis, die im TV nur den großen Denker mimen.

  2. Berserker 29. Januar 2014 um 10:01 Uhr - Antworten

    Dem ist einmal mehr nichts hinzuzufügen 😉 (Y)

  3. Denny 29. Januar 2014 um 10:07 Uhr - Antworten

    Zitat Kürgen Klopp: “Du kannst eine Topmannschaft und ein Top-Trainerteam haben – aber wenn die Vereinsverantwortlichen Vollpfosten sind”, habe man “keine Chance”.

  4. Dieter Schwatz 29. Januar 2014 um 10:33 Uhr - Antworten

    Gebe dir, Gravesen, in den meisten Punkten Recht. Der absolute Höhepunkt findet sich im Abendblatt-Artikel von Kai Schiller. Dort heißt es u.a.:

    “[… ] Mannschaftstraining ist dagegen erst wieder an diesem Mittwoch um 15.30 Uhr angesetzt – nach van Marwijks Rückkehr aus Meerssen.
    Van der Vaart: “Es nervt richtig”
    [Zitateende]

    Mit diesem letzten Satz, der suggeriert, VdV habe sich ebenfalls zur Anti-Trainer-Fraktion gesellt, werden nicht nur grundsätzliche journalistisch-ethische Grundsätze verletzt (niemals Zitate im falschen Kontext benutzen), sondern ganz bewusst Stimmung gemacht.

    Das einzige Problem bei der Sache ist, dass van Marwijk wahrscheinlich ziemlich genau wusste, welch unkontrollierbares Medien-Echo seine derzeitige Heimfahrt provozieren würde. Geht er bewusst ins mediale Stahlgewitter, um den Sportchef zu zwingen, sich entweder für oder gegen ihn zu positionieren? Versucht er, seine persönlichen Maßstäbe gegen die unbarmherzige Medienlogik des Daumen-Hoch-Daumen-Runters zu verteidigen? Im letzteren Fall kann man ihm nur viel Glück wünschen, da er spätestens jetzt “zum Abschuss” freigegeben wurde.

    • Jorgo 29. Januar 2014 um 15:58 Uhr - Antworten

      Zitat Dieter Schwatz: Das einzige Problem bei der Sache ist, dass van Marwijk wahrscheinlich ziemlich genau wusste, welch unkontrollierbares Medien-Echo seine derzeitige Heimfahrt provozieren würde.

      BvM vermittelt mir den Eindruck, daß ihm diese Schmierfinken mal können. Auch das von Gravesen erwähnte Gespräch zwischen BvM und einem Schreiberling: “Dann haben sie wohl einige Male nicht aufgepasst”, quittierte eben dieser Schreiberling, daß er sonst eher bei Pauli wäre. Ich selbst hätte mittlerweile gar nichts dagegen, wenn sich vom HSV gar niemand mehr mit Funke-Springer Mopo und Co. auseinandersetzten würde. Was soll das denn auch noch. Gravesen beispielsweise zitiert doch jeden, aber auch jeden Tag auf ein Neues den Scholle-Dreck. Ober besser gesagt, er weist auf diesen Dreck hin. Ich war dort am 30/11/13 zuletzt zum Schauen. Im Blog von diesen Schmatzab. Es bringt rein gar nichts, denn die Vernichter und Versager machen munter weiter. Einzig Döskopp Kreuzer kann munter weiterquatschen. Mit Netzer, Klein und Happel als Gesprächspartner hätten die Schmierlappen nichts zu lachen. Genauso wie mit Arnesen. Nur der war auf sich alleine gestellt, mit Fallenstellern in den eigenen Reihen. . BvM ist gradlinig und zieht sein Ding durch. Mit oder ohne Hilfe aus dem eigenen Hause.

      • Gravesen 29. Januar 2014 um 16:04 Uhr - Antworten

        Twitter:
        Van Marwijk weiter: “…man kann Spieler auch kaputt machen und das will ich nicht”.#ssnhd

        • Jorgo 29. Januar 2014 um 16:07 Uhr - Antworten

          dann wird sich Kreuzer bald melden und 8 Std. Pressing und Steigerungsläufe in kurzer Hose verlangen.

  5. The_MaXX 29. Januar 2014 um 10:33 Uhr - Antworten

    Je mehr ich mich über den HSV informieré und ich mich in irgendeiner Form einbringe desto mehr habe ich die Schnauze voll vom “Ereignis Fussball HSV”.

    Ich bin sonst der Meinung, dass man die Schuld nicht der Presse zuschieben kann, dieses Mal stimme ich dir, Grave voll zu. Was diese Penner von Schreiberlingen machen ist zum k*tzen. Dass sich der HSV mit seinen diversen Mitarbeitern, Medien, Abteilungen nicht stärker gegen diese Pocken wehrt ist für mich völlig unverständlich.

  6. Gravesen 29. Januar 2014 um 10:47 Uhr - Antworten

    (Quelle:Sport1.de)

    Der HSV kommt auch nach der Mitglieder-Versammlung nicht zur Ruhe.
    Wie jetzt bekannt wurde, formieren sich die Gegner der “HSVPlus”-Kampagne und versuchen mit vereinten Kräften gegen die Initiative vorzugehen.
    “HSV”-Plus wird von den Ex-Profis Uwe Seeler und Thomas von Heesen unterstützt und feierte bei der Versammlung einen Abstimmungserfolg.

    Nach Informationen der “Sportbild” wollen sich die Gegner der Ausgliederung der Profi-Abteilung, “Rautenherz” (Rainer Ferslev), “HSV-Reform” (Supporters) und “Zukunft mit Tradition” (Jürgen Hunke), verbünden.

    Rechtsanwalt Ferslev gab sich entschlossen: “Ich werde mich weiter gegen “HSVPlus” engagieren. Wir müssen uns taktisch besser abstimmen und uns geschlossener aufstellen.”

    Auch die Opposition holt sich einen ehemaligen HSV-Star an die Seite: Frank Rost.

    “Ich bin bestimmt kein Ewiggestriger und nicht grundsätzlich gegen Ausgliederung. Aber ich bin gegen den Verkauf an Investoren. Stolz und Identität des HSV sollten unbedingt erhalten bleiben”, stellte Rost seinen Standpunkt klar.

    Man möchte einfach nur noch brechen, wenn man diese Verlierer liest. Loser mit Abstimmungsergebnissen im niedrigen einstelligen Bereich können ihr Versagen einfach nicht akzeptieren und holen sich jetzt in Zauberlehrling Rost einen “Rettungsanker”, der als Manager beim HSV Handball nichts außer verbrannter Erde hinterlassen hat.
    Meine Fresse, verpisst euch endlich aus diesem Verein !!!

    • higokaltz 29. Januar 2014 um 11:53 Uhr - Antworten

      Unfassbar !!! Diese Möchtegern Opposition formiert sich und ist sich untereinander selbst nicht grün. Am besten zaubern die dann noch kurz vor der Mitgliederversammlung den Felix M. als Heilsbringer aus dem Hut. Na toll, in Zukunft Felix M. und Frank R. als Zugpferde für einen “neuen HSV”. Es ist ja nur noch grotesk. Sollte HSV Plus im Sommer nicht durchkommen (obwohl breite Mehrheit) werde ich meine Mitgliedschaft beenden.

    • Thomas S. 29. Januar 2014 um 12:11 Uhr - Antworten

      Ach, das ist doch ihr gutes Recht. Aber es zeigt auch, dass der Kampf noch nicht gewonnen ist.

    • Jorgo 29. Januar 2014 um 16:02 Uhr - Antworten

      Zitat Gravesen: “Zauberlehrling Rost einen “Rettungsanker”, der als Manager beim HSV Handball nichts außer verbrannter Erde hinterlassen hat.
      Meine Fresse, verpisst euch endli