Sammer’s Wert und „Fair oder abgezockt?“

Liebe Leser,

neben dem kämpferischen 1:1 des letzten Hamburger Aufgebots gegen Eintracht Frankfurt waren zwei Themen die sogenannten „Aufreger des Wochenendes“ und ich würde beide hier gern einmal zur Diskussion stellen.

Sammer’s Ansatz

Da war als erstes das Sport1-Interview mit Bayern Münchens Sportchef Matthias Sammer. Sammer, der ja irgendwo auch eine HSV-Geschichte hat, nahm in bekannter Art und Weise kein Blatt vor den Mund und erklärte den Zuschauern die Gründe des aktuellen Erfolgs der Bayern. Im Anschluss daran stellte Sammer die Frage, ob andere Vereine eventuell auch erfolgreicher spielen könnten, wenn sie im Training und in der Spielvorbereitung ähnlich akribisch agieren würden, wie der FC Bayern.

Sammer: „Wir sind jetzt 20 Monate in einer sehr sehr starken Situation, aber das hat in allererster Linie etwas mit Arbeit zu tun und wir sollten eher eine Diskussion führen, warum andere vielleicht nicht so gut sind. Ich würde mir einfach, ohne Kritik äußern zu wollen, wünschen, dass mehr das Leistungsprinzip und der Leistungsgedanke bei dem eine oder anderen Kub mehr in den Mittelpunkt gestellt wird“

 

http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_bundesliga/artikel_856517.html

Selbstverständlich ließ das Echo der empörten Branche nicht lange auf sich warten und besonders Vorzeige-Entertainer und Chef-Lautsprecher Klopp wütete im fernen Dortmund. Während Sammer’s Kritik ohne Namensnennung oder Nennung eines bestimmten Vereins auskam, wurde Klopp selbstverständlich erneut persönlich und stellte Sammer’s Rolle und dessen Wichtigkeit beim Deutschen Meister in Zweifel. Natürlich kamen auch Vereinsverantwortliche anderer Vereine (Hecking:“Quervergleiche, die ich nicht mag“, Dufner:“Frechheit“) zu Wort und auch eine Stellungnahme von Dauerredner Kreuzer durfte selbstverständlich nicht fehlen.

Ich persönlich finde, dass die völlig überzogenen Reaktionen einiger mehr über die Reagierenden aussagen als über Sammer, aber bitte.

Hunt – Schauspieler oder Held ?

Das zweite beherrschende Thema des Wochenendes war die Geste von Bremen’s Aaron Hunt, der einen unberechtigten und völlig lächerlichen Elfmeter-Pfiff von Schiedsrichter Manuel Gräfe korrigierte und daraufhin von Deutschlands Sportjournalisten zum Helden „hochsterilisiert“ werden soll.

Was war passsiert ? Beim Stande von 2:0 für Werder Bremen im Spiel in Nürnberg drang Hunt in der 75. min in den Nürnberger Strafraum ein, suchte eine Berührung mit Nürnbergs Verteidiger Pinola und als es diese nicht gab, ließ sich der Bremer spektakulär fallen. Manuel Gräfe fiel auf die Schwalbe herein und zeigte auf den Punkt, anstatt Schauspieler und Andy Möller-Nachfolger Hunt die gelbe Karte zu zeigen.

Im Anschluss daran ging Hunt zum Schiedsrichter und unterrichtete diesen darüber, dass der Elfmeterpfiff falsch sei. Gräfe nahm den Strafstoß zurück und Hunt war der Held für mehr als 15 Minuten.

Genau hier kann man sich nun diverse Fragen stellen.

Hätte Hunt diesen geschundenen Elfer auch korrigiert, wenn es nicht 2:0 für Werder gestanden hätte ?

Hat sich der Bremer vieleicht in genau dem Moment überlegt, dass sein Betrugsversuch späer bei Betrachtung der Fernsehbilder aufgeflogen wäre und wollte dies mit seiner Aktion umgehen ?

Oder ist Aaron Hunt vielleicht doch der superfaire Sportsmann, den heute alle mit Lob überschütten ?

Was meint ihr ?

 

 

Von | 2014-03-09T17:05:43+01:00 9. März 2014|Allgemein|20 Kommentare

20 Comments

  1. Neu-Ossi 9. März 2014 um 17:25 Uhr

    Aaron Hunt ist gestolpert, mit der rechten Stiefelspitze kurz im Rasen hängengeblieben. Kein Schauspieler, eher Held. Obwohl ich auch meine Zweifel habe, ob er dies bei ungünstigerem Spielstand gebracht hätte. Im Prinzip aber eine faire Geste.

    • Pascal 9. März 2014 um 18:26 Uhr

      genau das finde ich auch. Diese Diskussion, was bei anderen Ständen wäre, ist finde ich total überflüssig. Er hat es getan und das sagt eigentlich alles aus

  2. Jorgo 9. März 2014 um 17:56 Uhr

    Hunt wird wissen wie es Stefan Kießling nach seinem Nicht-Tor ergangen ist. Hunt ist nicht Held, nicht Sportsmann, sondern ein Grün-Weißer Schisser mit einer 2:0 Führung im Rücken bei 15 Minuten Restspielzeit.

  3. oldiehamburg 9. März 2014 um 18:06 Uhr

    zu Hunt:
    In einem Interview hat Hunt selbst gesagt, dass er versucht hat einen Elfer zu schinden. Es sich dann aber anders überlegt hätte. (Interview beim ZDF Sportstudio?) Ich habe es selbst gehört.
    Demnach hätte er die gelbe Karte verdient. Wie ich die Presse kenne, werden sie diese Version nicht bringen.
    Zu Sammer:
    Ein Trainer oder Manager hat das m.E. einzig richtige gesagt: „Wenn ich 130 mio. in so kurzer Zeit für Spieler ausgeben könnte und Bayern unseren Etat hätte würden vermutlich wir an erster Stelle der Tabelle stehen. Sehe ich auch so.
    Sammer ist sicher nicht dumm, aber als Schwätzer kann er es oft mit unserem Sportdirektor aufnehmen.

  4. Stephan Seyer 9. März 2014 um 18:16 Uhr

    Ich lege mich bei Hunt fest. Bei einem Stand von 0 zu 0 oder einem Rückstand für Bremen hätte er nicht den Pfiff mit einem Gang zum Schiedsrichter korrigiert. Ich halte es dennoch für fair, es gibt genug
    Gegenbeispiele, die ,auch bei einer Führung des jeweiligen Vereins, nicht von augenscheinlich gefoulten Spielern richtiggestellt wurden.

    Hr. Sammer hat den Fussball im Osten erlernt, die Prämisse der Ausbildung war ein striktes Leistungsprinzip. Das Bild des ewigen Nörglers ,des Fingers in die Wunde legen, passt dazu. Aus seinem Mirkrokosmos gesehen muss man dass vielleicht auch annehmen…
    Aber, es wird ebenfalls komplett übersehen, das durch diese Äußerung die Mannschaft des FCB aus dem Fokus der Öffentlichkeit rückt und den Spielern mehr Freiraum zu diesem Zeitpunkt gegeben wird.. Jeder Reporter reibt sich gerade an Sammer auf, es wird aber nicht über die im Spiel aufgezeigten Schwächen gesprochen…

  5. Pascal 9. März 2014 um 18:24 Uhr

    ich finde zum Thema Sammer wurde schon alles gesagt. Was das Thema Hunt angeht möchte ich aber eins sagen:

    es gibt genug Spieler in Deutschland, die selbst bei so einer (eigentlich komfortablen) Führung das nicht zugegeben hätten. Klar kann man hier auch die Frage stellen ob das in anderer Situation auch so gewesen wäre. Selbst wenn er erst versucht, ein Elfer zu schinden (was nebenbei heutzutage fast Standard ist) und trotzdem merkt, dass das was er getan hat falsch war und das korrigiert hat hat er für mich Respekt verdient

  6. rm2099 10. März 2014 um 00:33 Uhr

    Der Punkt beim Thema Sammer ist doch: Welchen Anteil hat er denn daran, dass die Bayern so dastehen, um sich überhaupt solche Aussagen erlauben zu können? Wenn ein Uli Hoeness oder Heynkes so etwas gesagt hätte, hätte es Gewicht (und trotzdem nen Aufschrei gegeben). Aber bei Sammer versteht kein Mensch, was der in München überhaupt macht. Mit den Transfers hat er, wie berichtet wurde, wenig bis nichts zu tun, mit der Trainungsarbeit wohl auch nicht; Heynkes hatte sich ja gleich mehrfach von ihm scharf distanziert und sich jede Einmischung verbeten; und dass Guardiola Sammer bei irgendwas um Rat fragen würde, ist ja auch eine alberne Vorstellung. Die Bayern haben sich über Jahrzehnte ihren Status aufgebaut, und Sammer kam vom DFB quasi ins gemachte Bett rüber – ohne ernst zu nehmende Erfahrung als Vereinsmanager oder irgendwas zu haben. Da müssen den altgedienten Kämpen, die seit vielen Jahren in der Bundesliga bestehen, wie Bruchhagen oder Klopp, doch die Kragen platzen, wenn sie sich von so einem noch solche Sprüche anhören müssen.

  7. Stoxx81 10. März 2014 um 09:01 Uhr

    Moin!

    Bei der Sammer-Diskussion sind wir doch bei der klassischen Bayern-Frage: Braucht man, etwas spitzfindig ausgedrückt, bei soviel Qualität überhaupt noch Verantwortliche im sportlichen Bereich?

    Gucken wir uns doch mal die klassischen Aussagen an:
    1. „Mit der Mannschaft würde jeder Trainer Meister werden!“

    oder der oben angesprochene Satz

    2.“Wenn ich 130 Mios ausgeben könnte, dann…“.

    Ich würde dazu festhalten: Es gab auch andere Meister als Bayern in den letzten Jahrzehnten, also wird offensichtlich nicht jeder Trainer mit ihnen Meister und die CL zu gewinnen ist nach wie vor etwas sehr besonderes in München. Es ist sicherlich leichter, aber kein Automatismus. Zudem holt Bayern natürlich auch nicht versuchsweise irgendwen auf die Bank sondern Leute die sowieso schon einen sehr guten Ruf genießen. Insgesamt ist da einfach die Beweisführung schwierig. Ich persönlich glaube, dass nicht jeder sehr gute Trainer auch mit sehr großen Egos umgehen kann.

    Der zweite Punkt stößt mir dann aber ziemlich übel auf: Ganz unzweideutig kann nicht jeder Manager mit großen Summen sinnvoll umgehen. Ich glaube nicht, dass Martinez ein „no-brainer“ war, ich glaube nicht, dass jeder Mandzukic in seiner Wolfsburger Zeit für einen europäischen Topstürmer hielt und Shaqiri hatte man für diverse Bundesligisten der zweiten Reihe auf dem Zettel, aber nicht für die Bayern. Dante macht zu dem Preis aber natürlich jeder der kann und für Götze gilt das gleiche. Bei alle dem wird gerne unerwähnt gelassen, dass Bayern überhaupt nur die halbe Mannschaft kaufen muss, weil da eben auch Alaba, Lahm, Schweinsteiger, Müller, Kroos und Badstuber selbst ausgebildet wurden und man konsequent ablösefreie U-Nationalspieler verpflichtet. Das alleine ist aber nicht der Punkt, der Punkt ist, dass in Gladbach eigentlich sehr gute Arbeit gemacht wird, dann aber plötzlich 30 Mios da sind und die eher verpulvert wurden. Bei uns selber wurden jahrelang auch hohe Ablösen gezahlt und die besten Transfers waren meist die günstigen. In Dortmund hat man sich von Miki (‚tschuldigung, kann den Namen nicht voll buchstabieren :() sicherlich deutlich mehr versprochen und anderswo wurden schon häufiger CL-Mios oder hochgradige Transferüberschüsse dämlich weggeschleudert. Ich kann mich an kaum ein richtiges Transferdesaster der Bayern erinnern, die eher noch Spieler die nicht mehr ins Konzept passen (Gustavo) für teures Geld sehr gut unterbringen.
    Jetzt steh ich wie son Lederhosenträger da, aber ich gucke nun mal mit Bewunderung und Nachahmungswünschen nach München und nicht mit Neid, wie scheinbar viele Konkurrenten…

    • The_MaXX 10. März 2014 um 09:44 Uhr

      Ich bin ganz Deiner Meinung: Auch wenn ich die Bayern nicht mag und deren Dominaz in der Bundesliga ziemlich daneben finde ist es trotzdem eine gute Arbeit, die da gemacht wird. Die haben Ihr Geld (leider) gut investiert und offenbar schafft es dieser Trainer (ggf. auch im Gespann mit dem Herren Sammer) eine gute Arbeit.

      Hundt – puh.. mir egal. Ich glaube aber, dass bei einem anderem Ergebnis von vielen Spielern anders gehandelt wurde. Generell finde ich es absolut untragbar Elfmeter zu schinden. M.E. sollte das viel härter geahndet werden.

  8. daywalker 10. März 2014 um 12:16 Uhr

    Zu Sammer:
    Ich finde er hat vollkommen Recht!
    Natürlich sind die Bayern finanziell derart stark aufgestellt, das man meinen könnte, deren Erfolg kommt quasi von alleine. Man kauft einfach die besten Spieler der direkten Konkurrenz weg, um die Gegner zu schwächen.
    Das ist aber zu einfach gedacht! Selbstverständlich ist gerade der aktuelle Mega-Lauf der Bayern (wielange sind die in der BuLi jetzt ungeschlagen?) schlicht einer akribischen und professionellen Arbeit geschuldet.
    Sowas kommt ja nicht von selbst. Wer jemals selbst Sport gemacht hat und sich im Wettbewerb gemessen hat weiß, Erfolg ist verdammt harte Arbeit, gerade im Mannschaftsport.
    Sicherlich haben die Bayern den Bonus, das der Gegner heute oftmals denkt “ Wir haben sowieso keine Chance“, aber auch das muß man sich erstmal erarbeiten! Guckt man sich Spiele der Bayern an, sie führen klar mit 5:0 und ALLE geben trotzdem bis zur letzten Sekunde Vollgas und wollen auch in der 93.Minute noch das 6:0.
    Das ist einfach nur beeindruckend!
    Sport ist reine Kopfsache! Das reicht nicht sich 20 Topfußballer zu kaufen, siehe RB Leipzig oder St.Petersburg. Da gehört eine Menge mehr dazu! Ich behaupte mal, das JEDER Kicker der in der Bundesliga spielt die körperlichen und technischen Fähigkeiten besitzt, um auch beim und mit dem FC Bayern zu spielen. Aber es hat nicht jeder die Einstellung so erfolgreich wie momentan der FCB zu spielen.
    Das ein Klopp oder andere sich darüber aufregen und sich persönlich angegriffen fühlen ist auch klar. Denn die versuchen garantiert auch ihr bestes, jeden Tag. Aber es reicht momentan eben nicht den Bayern das Wasser zu reichen. Und das tut nunmal Weh, die Wahrheit zu hören…

    Zu Hunt:
    Ich finde es müssig darüber zu spekulieren wie er reagiert hätte, wenn es 2:0 für Nürnberg gestanden hätte. Ich halte seine Reaktion so oder so für spektakulär und sensationell! Auch das Gräfe ihm die fällige Gelbe Karte verweigert hat! Beide haben sich vorbildlich verhalten und sollten als mahnendes Beispiel für fairen Sportsgeist ausgezeichnet werden.
    Ich gehe jede Wette ein, das sich wohl alle anderen Profispieler anders als Hunt verhalten und das Geschenk angenommen hätten. Auch seine Beweggründe für seine Entscheidung interessieren mich nicht.
    Das war einfach nur Weltklasse, genauso wie seine Vorbereitung zum 1:0 gegen den HSV! Ich werde noch zum Werder-, sorry, Hunt-Fan!
    Will auch nicht übertreiben 😉
    Gruß und schöne Woche!

  9. Evil 10. März 2014 um 13:15 Uhr

    Zum Thema Hunt:

    Das war m.E. weder Weltklasse noch zeichnet ihn die Aktion als fairen Sportsmann aus. Meiner Meinung nach lässt er sich in der Aktion ganz klar fallen, versucht also den Elfer zu schinden und hat dabei Glück. Man muss gar nicht mehr über „Rückgabe“ des Elfers reden, allein der Versuch den Elfer zu schinden disqulifiziert ihn schon als Helden und/oder fairen Sportsmann.

    Selbst wenn er den Elfer nicht schinden wollte: Hunt bzw. Werder hatte bei der Aktion tatsächlich nichts zu verlieren. Die „Rückgabe“ des Elfers tat aus Werder-Sicht nach aktuellem Spielstand + Restspielzeit nicht mehr weh. Insofern ist es zwar löblich das er den Elfer nicht annimmt, die Einordnung als fairer Sportmann bzw. ihn direkt als Helden oder sonstwas dazustellen geht viel zu weit. Ich erinnere da 0:0 gegen Bielefeld. Das ist Fairplay, weil zu diesem Zeitpunkt tatsächlich etwas auf dem Spiel stand, sprich das Spiel noch nicht entschieden war.

    Grüße

  10. Gravesen 10. März 2014 um 15:48 Uhr

    Im Moment frage ich mich gerade, was das „Thema Hoeness“ in einem HSV-Blog zu suchen hat und zwar seit mittlerweile mehreren Stunden ausschließlich. Wieder einmal werden Kleingeister zu selbsternannten Scharfrichtern, die Menschnverächter, die selbst den meisten Dreck am Stecken haben, ereifern sich am lautesten. Niemand von den Spinnern kennt irgendwelche Details, niemand kennt den „Schuldigen“, seine Opfer oder seine Beweggründe. Aber was spielt das auch für eine Rolle, man kann herrlich anonym im Internet den Stab über jemanden brechen, der sich nicht wehren kann.

    Solange es Foren gibt, die sowas zulassen, wird es sowas geben. Hier gibt es das nicht, basta !

    Uli Hoeness steht vor Gericht, weil er möglicherweise eine Straftat begannen hat. Wenn das Gericht zu dem Schluss kommt, dass dem Antrag der Staatsanwaltschaft zumindest teilweise entsprochn wird, wird er verurteilt. Weder über die Rechtmäßigkeit noch über das eventuelle Strafmaß sollte sich ein Außenstehender ein Urteil erlauben.

    • Will nur mal 10. März 2014 um 17:24 Uhr

      1000% Recht, niemand hat das Recht zu urteilen, dafür gibt es die Legislative, shitstorm brauchen wir wirklich nicht.
      Die Problematik die hier diskutiert wird, geht um den HSV,
      sicherlich auch um Randfiguren wie Hoeness, Kloop und Sammer, aber das Augenmerk sollte immer auf dem HSV liegen.
      Und da denke ich gibt es genug wo man drüber diskutieren kann. Und auch soll.
      Wenn man genug Teufel in den eigen Reihen hat, braucht man nicht noch weitere ins Spiel bringen.

      Nürnberg, Stuttgart, Freiburg…, hoffentlich 9 Punkte, das ist das Ziel und nicht die Verfehlungen anderer handelden Personen.

    • HSV Bayer 10. März 2014 um 19:17 Uhr

      Och, menno, wollte mich gerade darüber auslassen. Allerdings habe ich nicht den ganzen Tag Zeit dafür, mich im Internet aufzuhalten. Wollte aber eine Nachtschicht dafür einlegen. Und jetzt bekomme ich das verboten. 🙂

      Ernsthaft: Welch Abgrund tiefe Komplexe muss ein Mensch haben, sich darüber den ganzen Tag zu ereifern. Muss schlimm sein so etwas!! Würde mich mal interessieren, ob er den Arsch in der Hose hätte, so etwas auch persönlich zu sagen? Wohl eher nicht!!

      Und Du hast zu 100 % Recht, dies hier im Blog nicht zu kommentieren. Es geht um den HSV und da haben wir genug Sorgen und Probleme.

  11. Khris12 10. März 2014 um 17:23 Uhr

    Moin moin Grave
    Lese seit einiger Zeit deinen Blog mit zunehmender Begeisterung.
    Aber, vielleicht kommts ja noch oder wird es abgelegt unter ‚Wiederholungstäter‘, der Auftritt unseres OK gestern Abend im Sportclub des NDR? Lethargischer, einfallsloser und die gleichen stereothypen Antworten wie seit Beginn seiner “Tätigkeit“ beim HSV!
    Wes Geistes Kind ist dieser Mann, der zugibt, Zoua, im vergleichbaren Fall, wiederzuverpflichten und Durchhalte Parolen wie ein 6jähriger von sich gibt.
    Es ist zum Verzweifeln und man kann nur hoffen, dass irgendwann grossreinemachen ansteht.

  12. JustMe 10. März 2014 um 18:27 Uhr

    Und wieder ein mal zeigt der FC Bayern, wie intelligent sie sind, das ist professionell!
    „Hey Sammer, du weißt morgen ist Ulis Gerichtsverhandlung, geh mal kurz vor die Presse, hau was raus und die Meute stürzt sich auf dich.“
    „Yo, kein Problem dafür bin ich ja da“.
    .
    Man kann diesen Verein nur bewundern, die Führung hat es drauf, geschickt mit den Medien umzugehen.

    • HSV Bayer 10. März 2014 um 19:18 Uhr

      Meiner Meinung nach, meint Sammer schon das Richtige, hat sich nur etwas unglücklich ausgedrückt. Betroffene Hunde bellen und dies sehr oft laut!

  13. HSV Bayer 10. März 2014 um 20:45 Uhr

    Lese gerade, dass von Dir Gravesen auf Facebook, also was Du über Kreuzer geschrieben hast. Das er bezüglich den Ausschluss der Spieler, nur die Trainerentscheidung mitgetragen hat. Ich kann mich dumpf erinnern, dass Fink die begnadigen wollte, aber Kreuzer ihm das untersagt hat. Da war doch etwas mit einer E-Mail. Oder täusche ich mich? Falls es aber so wäre, wie erbärmlich ist dieser Kreuzer.

  14. profachpersonal 10. März 2014 um 22:14 Uhr

    „Sammer, der ja irgendwo auch eine HSV-Geschichte hat,“ Geschichte? Sammer ist mit Sicherheit nicht doof und hat wohl rechtzeitig erkannt (wer auch immer da ex Bayern evtl. mitgeholfen hat), welches Laienkonstrukt bei uns am Ruder war (und leider immer noch ist).
    Eine ausgewogene Mitte gibt es imho bei den Meinungen zu Motzki nicht.

  15. Gravesen 11. März 2014 um 06:17 Uhr

    Was die Rolle von Matthias Sammer betrifft, sehe ich es genauso wie Kahn.

    http://www.bild.de/sport/fussball/oliver-kahn-blog/klopps-unterstellung-ist-respektlos-35011330.bild.html

Die Kommentarfunktion wurde geschlossen.

Unser Archiv