Alles muss neu, aber alles soll bleiben, wie es ist…

Liebe Leser,

Tradition ist eine schöne Sache und Geschichte ist wichtig. Die Geschichte zu kennen und richtig einordnen zu können ist notwendig, um aus ihr zu lernen und die gemachten Fehler nicht zu wiederholen.

Viele HSV-Mitglieder haben dies mittlerweile begriffen, einige wenige wollen oder können es nicht begreifen. Sie möchten am liebsten so weitermachen wie bisher, wollen die völlig kaputten und unzeitgemäßen Strukuren maximal marginal anpassen, damit nicht zuviel der gewohnten Routine verloren geht. Oder aber, damit nicht zuviel der verzweifelt erkämpften Machtfülle verloren geht, ganz wie man möchte.

Drei Spieltage vor Schluss der Saison 2013/14 müssen sich der HSV und seine Gremien notgedrungen mit zwei Szenarien beschäftigen, wobei leider viele Fans immer noch nicht vollumfänglich verstanden haben, dass das Resultat, egal ob nun erste oder zweite Liga, dasselbe sein muss !

Es muss alles verändert werden, zumindest aber muss alles auf den Prüfstand.

Wie sagte doch Joachim Hilke sinngemäß auf der letzten Mitgliederversammlung ? Der HSV ist ein alter Tanker, der von kleinen, modernen Schnellbooten überholt wird.

Um diesen Tanker zu modernisieren, reicht es aber eben nicht aus, den Rost abzukratzen, mithilfe von einigen Gönnern neue Farbe auf den Rumpf zu schmieren und wieder loszuschippern.

Nein, der Tanker muss auf Reede gelegt werden. Er muss zerteilt und grundsaniert werden. Alte, verschlissene Teile müssen komplett erneuert werden. Es muss ein neuer Motor her und ebenso braucht es einen neuen Kapitän und eine neue Mannschaft. Erst dann, wenn man nach vielen Monaten/Jahren der Arbeit ein neues Schiff hat, kann man versuchen, das Tempo der anderen Schiffe zu halten.

Machen wir uns doch nichts vor – in dem Moment, in dem der Abstieg besiegelt ist, kann/muss man die Uhr abbauen und das Dino-Kostüm einmotten. Aber warum eigentlich nur dann, wenn es in Liga 2 geht ? Warum trennt man sich nicht auch im Fall eines Klassenerhalts von diesen Relikten, die über dem Verein wie ein Damokles-Schwert hängen ? Warum denkt man nicht darüber nach, beispielsweise ein Lied, welches mit dem HSV absolut nichts zu tun hat, abzusetzen und neu anzufangen. Wenn, dann aber auch richtig.

Für mich steht eines fest: Kommt HSVPlus am 25.5. und man ändert zwar die Struktur, nicht aber die äußeren Umstände, dann wird es eben kein kompletter Neuaufbau oder ein echter Reset, dann wird es eben doch nur eine notwenige, aber halbgare Renovierung.

Das Gleiche gilt für die handelnden Personen. Möchte man tatsächlich ein komplett saniertes und modernes Schiff mit Besatzungsmitgliedern besetzen, die bereits das alte Schiff im Sturm beleidigt verlassen haben ? Ich möchte das nicht.

Ich bin der Meinung, dass ein neues Schiff auch mit einer frischen, unverbrauchten und vor allem unbelasteten Mannschaft in See sticht. Wir haben es jetzt soviele Male und Jahre mit Aufgüssen und Wiederholungen versucht, aber jetzt haben wir die einmalige (und wohl letzte) Chance auf einen kompletten Neubeginn.

Was für den Verein gilt, gilt für meine Begriffe ebenso für den Supporters Club. Auch hier muss, wie von Axel Formeseyn bereits mehrfach angedeutet, ein kompletter Neustart her. Der SC muss sich wieder darauf besinnen, wofür er einmal gegründet wurde. Der SC sollte einmal für den Verein dasein und nicht versuchen, die Macht im Verein zu übernehmen, mehr Vereinspolitik als Unterstützung (Support) zu betreiben und der SC (besser die SC-Abteilungsleitung) sollte sich meiner Meinung nach aus Sachen raushalten, von denen er offenkundig nichts versteht.

Ich gebe zu, dass diese Vorstellungen besonders für die Traditionalisten unter den Mitgliedern radikal und nicht immer verständlich erscheinen. Aber was bringt es dem Verein, wenn wir uns auch weiterhin an Relikte aus vergangenen Zeiten klammern und dabei die Zukunft aus den Augen verlieren ? Der HSV ist weit mehr als Uhr, Dino und „Hamburg, meine Perle“. Der HSV ist Hamburg, der HSV hat leidenschaftliche Anhänger, der HSV ein Name, der immer noch bekannt und geachtet ist. Wer den HSV auf eine Stadionuhr, ein blaues Kostüm und ein langweiliges Lied reduziert, der wird auch weiterhin hinterherlaufen und sich wundern, dass die Schnellboote in der Ferne immer kleiner werden.

NUR DER HSV !

 

 

Von | 2014-04-26T09:13:41+02:00 26. April 2014|Allgemein|22 Kommentare

22 Comments

  1. Thomas S. 26. April 2014 um 09:00 Uhr

    Den Dino finde ich noch ok (zumindest die Kinder mögen ihn), aber der Rest nervt mich auch nur noch an. Abermals ein Beitrag dem ich zu mindestens 99% zustimmen kann!

  2. Rostein 26. April 2014 um 09:01 Uhr

    Ganz richtig, Gravesen.
    Es muß alles auf den Prüfstand. Alles. Für mich ist beispielsweise die Uhr kein Teil der Tradition des HSV. Sie ist ein sentimentales Symbol. Oder ein Symbol der Sentimentalität. Rückwärtsgewandt, nicht an der Zukunft orientiert. Wieviele Punkte hat der HSV geholt, wieviele Titel gewonnen, seit sie aufgehängt wurde? Und wir sollten uns daran erinnern, daß die Dinosaurier ausgestorben sind, weil sie sich an (dramatisch) veränderte Umstände nicht anpassen konnten.

  3. Zafirov 26. April 2014 um 09:06 Uhr

    Jedes Wort richtig.
    Ich begreife überhaupt nicht, warum einige meinen, dass HSVplus bei Abstieg gescheitert oder sogar nicht mehr notwendig sein soll. War zuletzt häufig zu lesen und macht mir ein wenig Angst. Mit Basis-HSVern, ohne Klatschpappen und mit einer jungen hungrigen Truppe will ein e.V.-Verfechter gar in ein paar Jahren neu angreifen…solche Leute dürfen keinen Einfluss auf den HSV nehmen dürfen.
    Man kann halt nur hoffen, dass ein Vorstand installiert wird, der die richtigen Entscheidungen trifft.

  4. Will nur mal 26. April 2014 um 09:24 Uhr

    Mal davon abgesehen, das “Hamburg, meine Perle” mir immer noch gefällt, ist das natürlich nicht alles.
    Dein heutiger Artikel ist jedoch mit Abstand das Beste, was in letzter Zeit für einen Neuanfang in Hamburg zu lesen war.
    Ausmotten reicht wirklich nicht.
    Wie dein Vergleich mit dem Tanker, so trifft es auch auf alte Häuser zu, die komplett entkernt werden müssen, nur die Fassade zu streichen hilft nur den außenstehnden Betrachtern, aber nicht denen, die wirklich modernisieren wollen.

    Gruß aus dem sonnigen Harz und hoffentlich 3 Points nach Hamburg 😀

  5. MarkMessier11 26. April 2014 um 10:07 Uhr

    Grave, ich stelle immer wieder fest, du vermittelst in deinen Analysen mehr Fachkompetenz als primär Matz, aber auch Scholz und Pagelow in einem anderen Blog.. Vor allem gefältt mir, dass du auch immer die wahren Schuldigen mit Namen nennst und dich nicht in nebulösen Aussagen verfängst. Auch das heutigen Statement spricht mir aus der Seele.

  6. Martin D. 26. April 2014 um 10:09 Uhr

    Ich würde sagen „Like it“

    Und zwar jeder Satz!
    Auch das nervige „meine Perle-Geträller“ geht mir so auf dem Sack.
    Niemand braucht so ein verstaubtes Relikt…..

  7. Bernd 26. April 2014 um 10:18 Uhr

    „Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.“

    Georg Christoph Lichtenberg

    Ohne den Mut zur Veränderung wäre auch der Klassenerhalt sinnlos.
    Der HSV muß sich neu erfinden und so qualifizierte Beiträge wie deiner werden dabei helfen.

  8. Gravesen 26. April 2014 um 10:44 Uhr

    Und während ihre Kollegen noch fleissig weiterschlafen oder meinen, man dürfe die Wahrheit nicht laut aussprechen, weil man ansonsten vom Informationsfluss ausgeschlossen werden würde, beweist Britta Kehrhahn erneut, dass man als Journalist durchaus journalistisch arbeiten darf.

    http://www.ndr.de/sport/fussball/bundesliga/themaderwoche443.html

    • Buttje 27. April 2014 um 20:28 Uhr

      Sie ist wirklich die Einzige im Journalistensumpf, die „Butter bei die Fische“ bringt. Da kann sich ihr weichgespülter und gematzter Kollege Pegelow eine Scheibe von abschneiden.

  9. daywalker 26. April 2014 um 11:10 Uhr

    Moin
    Schiffbau kenne ich mich aus, meine Branche…
    Kann Euch sagen das ein Dampfer der 51 Jahre über die Weltmeere geschippert ist, schlecht oder gar nicht gewartet wurde fertig ist und es nur eine Frage der Zeit ist, wann er deswegen im Betrieb einen Schaden erleidet und untergeht. Man kann JEDEN Schaden beheben, aber nur wenn das Schiff im Dock liegt, nicht auf hoher See und schon gar nicht bei Schlechtwetter. Der HSV ist nicht nur ein alter Tanker der von Topmodernen „Schnellbooten“ überholt wird. Der HSV ist ein massiv leckgeschlagender Tanker, mit kapitalen Motorschaden, Ruderschaden, manovrierunfähig, mit einem total überforderten Kapitän und Offiziersgraden und einer Mannschaft der deshalb nur noch die blanke Angst im Gesicht steht. Und das mitten im Atlantik bei Windstärke 12 und Monsterwellen.
    Der „Tanker“ HSV ist an dem Punkt, wo es sich nicht mehr lohnt zu reparieren.
    Man kann aus jedem Schrottkahn wieder eine Perle machen, alles eine Frage des Geldes.
    Nur irgendwann macht es nur noch Sinn das Schiff zu verschrotten und einen Neubau zu finanzieren. Weil es günstiger und effektiver ist.
    Diesen Zeitpunkt hat der HSV schon vor Jahren verpasst…

  10. Matu 26. April 2014 um 14:52 Uhr

    1+ – Setzen:)
    Volle Zustimmung.
    Wer ist eigentlich auf die blöde Idee mit Uhr und Dino gekommen?

    Wenn es unserer einziger Titel noch ist ’niemals 2.Liga‘ – dann kann ich darauf auch verzichten. Wer zu spät kommt,… Alles schon mal gesagt worden.

    Wir sollten dankbar und glücklich sein, dass Leute wie Ernst Otto Riefkhoff (und mit ihm natürlich Michael Kühne) uns die Gelegenheit und die Möglichkeit geben, eine positive Zukunft für den HSV zu gestalten.
    Ohne HSV+ könnten wir den Verein abwickeln (bzw. er wird abgewickelt, da ist kein Spielraum mehr).

    Es müssen endlich professionelle Strukturen und Personen Einzug halten.
    Ein Vorstandsvorsitzender der so eklatant jedes Jahr seine selbstgesteckten Ziele (Platz 6, schwarze Null, Campus,…) verfehlt, würde sich in einem Wirtschaftsunternehmen kein Jahr halten.

    Ich hoffe es versteht mittlerweile jeder und kommt am 25. Mai zur Versammlung.

  11. Bernd 27. April 2014 um 03:45 Uhr

    Was mich gestern wirklich nachdenklich gemacht ist der tiefe Hass vieler „neutraler“ Fußballfans auf den HSV.
    In der Samstagssportsendung auf WDR 2 war die Frage gestellt worden: „Welcher Verein hat den Abstieg verdient ?“.
    75% der Mails ins Studio lauteten auf HSV. Als Begründung wurden „Arroganz, Stadionuhr, miese Außendarstellung, ständige Trainerwechsel, kein Fußballverein sondern eine Schmierenkomödie“ ins Feld geführt.
    Einer schrieb: „Wird Zeit das Jurassic Park 5 gedreht wird, alle Dinos müssen sterben.“
    In dieser Saison habe ich fast alle HSV Spiele auf Sky gesehen. Nicht einmal ein Reporter, der dem HSV so etwas wie Sympathie entgegen brachte. Bis gestern glaubte ich, dieses Verhalten beschränkte sich auf die Medien, aber nein, der Flurschaden ist umfassend.
    Wenn der HSV am 25.5. nicht die Kurve kriegt wird der Verein in der Antipathiewertung bei ALLEN Fußballfans noch die Retortenklubs Leverkusen und Wolfsburg oder auch Hoppelheim hinter sich lassen. Tiefer kann man nicht sinken.

    • Martin D. 27. April 2014 um 05:55 Uhr

      Moin Bernd,
      dem kann ich nur zustimmen.
      Es ist wirklich erschütternd,mit ansehen und hören zu müssen,wie der HSV allwöchentlich in seine Einzelteile zerlegt wird.
      Und dabei spielt es überhaupt keine Rolle in welchen Teil von Deutschland man sich gerade befindet.
      Was man da teilweise zuhören bekommt,ist unglaublich.
      Ich selbst bin LKW-Fahrer,komme wirklich rum im Lande,und wenn die meinen HSV-Schal im Wagen hängen sehen,dann geht das los.
      Von „Selbst schuld“ über „das wird doch auch mal Zeit“ bis hin zu „ihr packt das noch“ ist wirklich alles dabei.
      Und im Radio genau das gleiche…..

      Weißt du was das schlimmste ist,ich habe das Gefühl unsere Möchtegern-Führung inkl.AR wissen nicht mal, was die da in den letzten 3 Jahren für einen Totalschaden angerichtet haben…
      Die Leben da in ihrer Welt……..und kriegen nicht mal mehr mit,wie sehr sie dem HSV schon geschadet haben.
      Dafür kann man sich eigentlich nur Schämen….

  12. Zafirov 27. April 2014 um 08:15 Uhr

    Denkt mal an die MV im Januar und die Reaktionen von Hinke und Ertel auf die Kritik der Mitglieder. Deren Fassungslosigkeit war doch fast schon rührend.
    Was die Antipathie gegenüber dem HSV angeht: Die gibt es schon länger. Der HSV polarisiert schon immer, in den 70ern und 80ern hieß es in den Medien immer „der Nobelclub von der Alster“. Das Selbstverständnis, trotz schon lange ausbleibender Erfolge nicht irgendein Klub zu sein, kommt in der heutigen Zeit nicht mehr gut an… Unabhängig von der Sympathie für den HSV, die mir eigentlich egal ist, wird es Zeit, angestaubte vermeintliche Alleinstellungsmerkmale wie Dino und Uhr loszuwerden und einen HSV zu bauen, der nicht in der Vergangenheit lebt, sondern ein moderner Fußballklub ist. Ob er mehr Sympathien bekommt? Wage ich zu bezweifeln. Aber wir wissen ja, wie egal das zum Beispiel den Bayern ist.

    • Ari13 27. April 2014 um 10:38 Uhr

      Da hast Du absolut recht. Ich kenne nicht wenige ältere Semester die sich schon früh gegen den HSV entschieden haben. Zu überheblich ist dann meisten der Grund. Da gibt es Menschen hier im Hamburger Umkreis die sind schon vor 40 Jahren lieber Bayer Fans geworden. Mittlerweile kann ich das gut verstehen. Was in den letzten 5 Jahren alles falsch gelaufen ist geht auf keine Kuhhaut. Aber auch die Darstellung im TV bei Sky wird immer schlimmer, zynischer oder sarkastischer… Finde das ja auch logisch, wenn die Fans singen „wer wird deutscher Meister“ und dieser Titel ist so vor 30 Jahren geholt worden … Das ist eben ein wenig überheblich. Naja und die Lottoperle kommt bei Nichthamburgern auch entsprechend an. Dagegen ist die Arroganz von Rummenigge und Hoeneß fast sympathisch. Und ganz ehrlich, wenn sich das nicht ändert ist es mir dann auch bald zu blöd!!!
      Trotzdem wünsche allen HSV’ern einen erfolgreichen Nachmittag 😉

      • oldiehamburg 27. April 2014 um 14:24 Uhr

        Letztlich ist es auch nicht gerade toll, was Lotto bei jedem Heimspiel singt. Wenn ich dagegen bei Dortmund die Zuschauer höre, da gibt es Gänsehaut.
        Die singen nicht gegen was, wie der HSV, sondern für die Mannschaft und den Verein.

        • the_maxx 27. April 2014 um 17:44 Uhr

          ..ach sind wir jetzt so schlecht weil Lotto „hamburg meine perle“ singt..

          *smile*

          auch auswärts?

          man man… wir sind u.a. deswegen so schlecht weil unser Drittliga Manager keinen Sturm zusammengestellt hat.

          Westermann war heute der gefährlichste Offensive – neben Calha.

      • Bernd 27. April 2014 um 18:57 Uhr

        Ich weiß nicht wie alt du bist, aber da ich das Phänomen der „älteren Semester und der Hamburger Arroganz“ kenne, nehme ich an, du bist deutlich jünger als ich.
        Um mal kurz aus dem Nähkästchen zu plaudern:
        Ich bin 53 Jahre alt, lebe im Sauerland (Bei Unkenntnis Begriff googeln) und kam zum HSV wie die Jungfrau zum Kind. Als ich etwa 12 Jahre alt war, wollte ich unbedingt bei einem wilden Haufen mitmachen, der im Dorf einfach als cool galt. Die Bedingung war: ich mußte Fan eines Fußballvereins werden, der noch nicht belegt war. So wurde ich HSV Fan.
        Erleichternd für mich damals war, das Kuno Klötzer den HSV übernommen hatte und gerade in der Rückrunde der Saison 73/74 eine beindruckende Siegesserie hinlegte.
        Am 17.08.1974 wurde ich Zeuge des Pokalsieges des HSV auf dem einzigen Farbfernseher in der ganzen Verwandschaft.
        Von da an ging es Schlag auf Schlag. 1976 wieder Pokalsieger, 1978 Deutscher Meister, ebenso 1981 und 1982, die Krönung dann am 25.05.1983 mit dem Sieg des Europapokals der Landesmeister.
        Der HSV wurde in einem Atemzug mit den Bayern genannt. Ich war gerade 23 Jahre alt und trug in jeder „fußballerischen“ Diskussion die Hamburger Arroganz wie eine Monstranz vor mir her. 5 nationale und einen internationalen Titel in nur 9 Jahren. Wenn das kein Grund zur Arroganz ist, dann gibt es keinen.
        Und genau deswegen kotzt mich die aktuelle Situation so an. Der HSV verhält sich nur wie ein verwandter Kotzbrocken, von dem die jüngeren überhaupt nicht mehr wissen, wieso der immer wieder auf jedem Geburstag erscheint und Mist vom Kartoffelkrieg erzählt, den nicht mal mehr die Alten hören wollen.
        Arroganz in Deutschland hat aktuell nur noch einen Namen und der heißt Bayern (leider), der HSV muß sich seine Arroganz erstmal wieder verdienen und aktuell wird das um Welten schwerer als 1980, denn Dortmund ist als Verein besser aufgestellt und von den Retortenklubs will ich gar nicht erst reden.

        • Ari13 27. April 2014 um 20:59 Uhr

          Also ältere Semester war eine Anspielung auf einen Nachbarn mit Mitte 70 … 😉
          Und nein ich glaube nicht, dass Lotto schlecht singt Maxx da zerrst du grade den Zusammenhang auseinander. Ich hab auch nichts gegen Lotto; vielleicht können wir was anderes mit ihm singen?
          Huiuiui Donnerwetter (um den Sky Kommentator zu zitieren) – die Leute drehen auf Facebook durch zu deinem Post grave… Lass dich nicht beirren 😀

  13. TErxleben 27. April 2014 um 20:21 Uhr

    Ist doch eigentlich ganz einfach:

    1)
    Uhr abschrauben, welche nur dokumentiert, wie verstaubt der HSV ist
    2)
    Dino-Maskottchen schlachten
    3)
    Aufsichtsrat schlachten (oder feuern)
    4)
    Vorstand ebenso.
    5)
    dusselige „Supporters“ ebenso
    6)
    Oben genannte Positionen *modern* besetzen (außer den sog. „Supporters“).
    6)
    Kohle besorgen um Spieler nicht bei Rudis Resterampe kaufen/leihen zu müssen.
    7)
    Geduld haben, bis Wirkung eintritt.
    —————–
    Oder die nächsten Jahrzehnte in Liga 4 zu verschwinden (siehe z.B. Aachen).

    • the_maxx 27. April 2014 um 20:42 Uhr

      Genau terx – 1. – 3. Machen wir bis nächsten Samstag dann sind drei Punkte im Sack, … Glaubst du das?

      Sorry auch ich bin heute gefrustet trotzdem muss man nicht solchen Unsinn schreiben.

  14. Buttje 27. April 2014 um 20:41 Uhr

    „Leben ist Veränderung – wer sich nicht verändert wird auch verlieren was er bewahren möchte.“ (Gustav Heinemann)

    „Wer sich nicht ständig neu erschafft, ist bald des Todes.“

    Diese beiden Zitate sprechen für sich, sie spiegeln genau das wieder, was in den letzten Jahren mit unserem HSV passiert ist.
    Daraus schließe ich, dass die Herren Hunke, Ertel, Jarchow usw. entweder lebensfremd sind oder keine Angst vor dem Tod haben. Oder Beides!

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