Das ruhige Umfeld

Eine erfolgreiche Mannschaft braucht ein ruhiges Umfeld. Nur dann kann sie eine Taktik, eine Philosophie entwickeln. [Die Zeit vom 22.08.2014)

Vorab: Grundsätzlich stimme ich dem zu. Selbstverständlich ist eine konzentriertere und systematischere Arbeit eher dort möglich, wo nicht bei jeder Gelegenheit dazwischengelabert wird, wo es keine Klugscheißer gibt, die alles besser wissen und wo sich niemand im Glanze des Erfolges sonnen möchte, während er im Falle des Mißerfolges unsichtbar wird. Dennoch möchte ich bei einer Analyse dieser These etwas tiefer gehen und dazu möchte ich versuchen, einige Fragen zu beantworten, die hierfür meiner Meinung nach wichtig sind.

1. Was ist eigentlich „das Umfeld“?

2. Wer kann die Ruhe bzw. Unruhe im „Umfeld“ beeinflussen?

3. Was ist eigentlich „Unruhe“? Wo fängt Unruhe an? Gibt es diese Unruhe nicht im Grunde überall? Kann es sein, dass eine gewissen Unruhe teilweise sogar förderlich ist?

Meiner Auffassung nach muss man „das Umfeld“ in verschiedene Bereiche unterteilen, die direkt/indirekt miteinander zusammenhängen bzw. von einander abhängig sind. Sprich: Eine Aktion in einem Teil des Umfeldes ruft eine Reaktion in einem hervor. Im schlimmsten Fall kommt es dann zu einer Kettenreaktion.

a.a. der Verein selbst. Das direkteste Umfeld der Mannschaft ist alles , was in direktem Kontakt zur Mannschaft steht. Trainerteam, Betreuer, Physios, Ärzte, Sportchef, Pressesprecher.

In dieser Gruppe tritt so etwas wie Unruhe, zumindest so, wie sie von außen definitiert wird, eigentlich selten auf. Grund: Diejenigen, die direkt an der Mannschaft sind, wissen um die Realitäten. Sie wissen, welcher Spieler angeschlagen ist, warum der Trainer diese eine Aufstellung gewählt hat, wie die grundsätzliche Situation innerhalb des Teams aussieht. Eine direkte Unruhe in diesen Kreis zu bringen, ist eher schwierig.

a.b.der Rest des Vereins. Vorstand, Aufsichtsrat, Mitarbeiter etc. Hier herrscht wahrscheinlich immer dann Unruhe, wenn es Unsicherheiten gibt. Unklarheiten über Arbeitsplätze etc. und was ganz wichtig erscheint: Unwissenheit darüber, welche Ziele der Verein mit welchen Mitteln in welcher Zeit anzustreben versucht. Stichwort ist die Philosophie des Vereins. Die Antwort auf die Frage: Wofür steht der Verein, wofür stehen wir eigentlich? Gebe ich den Mitarbeitern eines Unternehmens keinen Weg vor, sind sie unorientiert und dies führt über kurz oder lang zur Unruhe. Kann ich einem Unternehmen aber eine gangbare Idee liefern, können sich die Mitarbeiter daran orientieren. Voraussetzung ist natürlich, dass ich diese Idee glaubhaft vermitteln kann und dass die gemeinsamen Ziele realistisch formuliert sind.

Unruhe kann in diesen Kreis dadurch transportiert werden, indem man gezielt Gerüchte streut, ausgewählte Mitarbeiter diskreditiert etc. Sollte man jedoch von Seiten der Vereinsführung als geschlossene Gruppe auftreten, die zu ihren Aussagen steht und die Störfeuer von außen nicht nur aussitzt, sondern wirksam bekämpft, verdient man sich den Respekt der Belegschaft und viel gezielte Unruhe kann rechtzeitig vermieden werden.

b.die Fans. Eine in sich nicht eben geschlossene Gruppe, in der sich das gesamte Spektrum der Gesellschaft abbildet. Vom Hartz4-Empfänger bis zum Physik-Professor ist alles dabei, wobei sie sich in einem dennoch einig sind. Sie haben grundsätzlich mehr Ahnung vom Fußball als diejenigen, die sich beruflich damit befassen. Dies ist in den meisten Fällen belustigend, in einigen wenigen Fällen anstrengend, aber es ist unvermeidbar. In keinem anderen Feld existieren derart viele Experten wie bei diesem Sport.

Diese unhomogene Gruppe ist außerordentlich leicht zu beeinflussen, da es eben doch noch genügend Fans gibt, die tatsächlich jedem Scheißhausgerücht hinterherlaufen und jeden Mumpitz glauben. Sei es der Trainerwechsel, ein Transfergerücht oder van der Vaarts neue Flamme – sie glauben erstmal alles. Bei ihnen herrscht im Grunde permanent Unruhe, aber können sie für Unruhe im Verein sorgen? Eigentlich weniger. Natürlich können die Fans pfeifen oder „Slomka raus“ gröhlen, aber auch hier verweise ich wie unter Punkt a.b. auf die interne Geschlossenheit des Vereins. Existiert vielleicht eine gewisse Unruhe im Fan-Umfeld, so ist es immer noch eine Frage der Vereinsführung, inwieweit ich es zulasse, wie sehr diese Unruhe in den Verein selbst getragen wird. Präventivmaßnahmen wie eigene Verlautbarungen über die eigenen Kanäle (hsv.de, hsv.total, hsv-facbook., Twitter etc.) können den meisten Gerüchten relativ schnell den Wind aus den Segeln nehmen und für Ruhe sorgen. Natürlich nie zu 100%, aber zu einem großen Teil.

c. die Presse. Sucht man nach „der Unruhe“, so hat man an dieser Stelle den Urheber gefunden. Die Presse sorgt nicht nur für Unruhe, sie lebt von ihr. Mag auch jeder zweite Journalist beteuern, dass er der größte HSV-Fans seit Hermann Rieger wäre, er wird keine Gelegenheit auslassen, eine Geschichte zu lancieren, die ihm Reputation, „Ruhm“ und Leser bringt, im Umkehrschluss aber dem Verein schaden könnte. Dies empfindet der Journalist als seine berufliche Pflicht und wahrscheinlich ist sie es auch. Der Journalist ist dem Verein nicht verpflichtet, den Fans nicht verpflichtet und auch den Zielen und dem Erfolg des Clubs nicht verpflichtet. Er ist lediglich seinem Arbeitsgeber verpflichtet und dieser erwartet von ihm Geschichten. Ist er nicht in der Lage, diese Geschichten zu liefern, ist er geliefert.

Ganz besonders in Zeiten der Auflagen-Erosion der Printmedien, der ständig wachsenden Bedeutung des Internet und der zusätzlichen Bedrohung durch Blogs wird der Existenzkampf täglich heftiger und hier wird wahrscheinlich am Ende nur der überleben, der die fiesesten Gerüchte und die miesesten Geschichten in Umlauf bringt. Die Moral ist verreckt, vielleicht hat sie auch nie existiert. Wenn aber die Fans denken, ein Journalist sollte doch bitte im „Sinne des Vereins“ schreiben, hat er die Mechanismen nicht verstanden. Der Journalist schreibt in seinem eigenen Sinne und dann im Sinne seines Auftraggebers. Alles andere muss ihm scheißegal sein. Albern wird es nur, wenn sich eben diese Herren als HSV-Fans zu positionieren versuchen. Vielleicht sind sie das sogar, aber während der Ausübung ihrer Tätigkeit dürfen sie es nicht sein.

Kann diese Gruppe Unruhe in den Verein bringen? Zumindest versucht sie es und das jeden Tag. Der Versuch, durch gezielte Gerüchte eine Reaktion hervorzurufen, über die man dann wieder berichten kann, ist so alt wie die Bibel, er gehört praktisch zum Spiel dazu. Tatsächlich verursachen diese Maßnahmen jedoch weniger Unruhe beim Verein, dafür jedoch bei den Fans. Diese springen nur allzu gern auf jede Geschichte auf und möchten – ganz deutsch – irgendjemanden zur Verantwortung ziehen.

Hier ganz besonders setzt erneut das an, was unter a.b und b. bereits beschrieben wurde. Der Verein hat grundsätzlich zwei Möglichkeiten.

– Er nimmt die Gerüchte, Lügenmärchen und erfundenen Geschichten der Presse wie gewohnt hin, reagiert nicht oder reagiert mit aussitzen. Dann hat man die Situation, die der HSV in den letzten Jahren erlebt und unter der der Verein massiv gelitten hat. Die Gerüchte führen zur Unruhe unter den Fans und eventuell zur Unruhe unter den Mitarbeiter.Die Urheber der Lügenmärchen müssen keine Konsequenzen befürchten und machen weiter wie gewohnt.

– Wenn die Vereinsführung jedoch (im Gegensazu zu ihren zahlreichen Vorgängern) eine gangbare und glaubwürdige Philosophie vorgibt, diese auch lebt und den Gerüchten pro-aktiv begegnet, indem man über die eigenen Kanäle vorab Berichte lanciert, Gerüchte abschmettert und indem man die schlimmsten Gerüchte-Streuer wirksam sanktioniert, stoppt man die Unruhe bzw. einen Großteil der Unruhe bereits im Keim.

Fazit: Man erkennt – Unruhe gibt es immer, es ist am Ende des Tages jedoch eine Frage, wie man ihr begegnet. Interne Zerrissenheit, fehlende Philosophie und Inkonsequenz sind ein Nährboden für alles, was dem Verein schaden kann und wird. Das Gegenteil davon sorgt dafür, dass man als Einheit auftritt, sich nicht auseinander dividieren lässt und beim ersten Sturm umkippt. Nie war der Satz „der Fisch stinkt vom Kopf her“ so wahr wie hier.

Wenn man aber im Zusammenhang mit dem HSV von Unruhe redet, die den Verein und seine Aktivitäten lähmt, muss man sich zwangsläufig die Frage stellen:

Existiert diese erzeugte Unruhe bei anderen Verein nicht? Existiert sie vielleicht in anderen Ausmaßen oder liegt es vielleicht daran, dass andere Vereine gelernt haben, dieser Unruhe anders zu begegnen?

Machen wir uns doch nichts vor – Fans, Presse und Gerüchte gibt es in Mainz, Augsburg, Frankfurt und Stuttgart genau wie in Hamburg. In München wahrscheinlich noch extremer und auf Schalke noch fanatischer. Warum aber hat man den Eindruck, dass besonders in Hamburg die Unruhe auf die Leistungsfähigkeit drückt, die Entwicklung hemmt und den Verein gefährdet?

Auch hier kommt ich zu dem Schluss, der sich durch diesen Beitrag zieht wie ein roter Faden.

Je stabiler ich als Verein bin, je geschlossener ich als Einheit nach außen auftrete, umso unempfindlicher und unempfänglicher bin ich für Unruhe von außen.

Interne Zerstrittenheit und Uneinigkeit räumen den Platz für Unruhe ein, eine klare Philosophie,  verständliche Führung, klare Ansagen gegenüber „Unruhe-Bringern“ und die Produktion eigener Inhalte verhindern das Meiste bereits im Vorfeld und sorgen dafür, dass man mit Gerüchten und Unwahrheiten bzgl.  des Vereins deutlich vorsichtiger umgeht.

Also – Unruhe um den Verein wird es immer geben und gibt es bei jedem Club. Unruhe im Verein kommt dann zum Tragen, wenn es der Verein zulässt.

 Übrigens – extrem geil, wie ich finde. Sollte man mal drüber nachdenken.

 

 

Von | 2014-08-25T10:07:58+02:00 25. August 2014|Allgemein|14 Kommentare

14 Comments

  1. Heiliger Bimbam 25. August 2014 um 07:31 Uhr

    Das Problem ist, dass Didi das dem Vernehmen nach nicht wirklich hoch auf der To-Do-Liste stehen hat. Was mMn ein Fehler ist.

    Was der HSV mal brauchen könnte, wäre ein Signal: Entziehung der Akkreditierung für ein, zwei der grössten Schmierfinken, und auch ein Verbot für bestimmte Kotzabber, sich einen (halb-)offiziellen Schein zu erschummeln. Letzteres sollte recht einfach über den Markenrecht/-schutz-Hebel zu erreichen sein.

    Für den dann zu erwartenden inszenierten medialen Shitstorm muss man sich allerdings vorher schon eine Taktik zurechtlegen.

    Die Öffentlichkeitsarbeit muss aufgebohrt werden, mit einem klassischen Pressesprecher kommt man in Zeiten von Fratzbuch und Bloggern nicht mehr weit.

  2. Il Dottore 46 25. August 2014 um 09:06 Uhr

    Moin Grave,

    zuerst Klugsch***er-Modus:

    Woher weißt Du, was die ZEIT in 900 Jahren schreiben wird?? Modus aus 😀

    Zum Artikel vollste Zustimmung, vor allem zum Verweis auf andere Vereine aus „Medien

    • Gravesen 25. August 2014 um 09:08 Uhr

      Danke für den Hinweis, ich hab’s korrigiert

  3. Il Dottore 46 25. August 2014 um 09:09 Uhr

    Sch*** Smartphones

    aus Medien-Städten sollte es heißen. Das beste Beispiel sind die Bayern mit der Geschichte englischer Boulevard vs. Schweinsteiger. Diese Wagenburg-Mentalität brauchen wir auch
    NUR DER HSV

  4. HSV-Dolly 25. August 2014 um 10:31 Uhr

    Einen wunderschönen in den Norden nach langer Zeit,

    ab und an muss ich och mal wieder meinen Senf abgeben. Ich finde den eingeschlagenen Weg super wir sind im Pokal dabei, wir haben einen Punkt, wir haben zu Null gespielt und ich hatte am Samstag nie das Gefühl das wir den Punkt nicht mitnehmen.
    Ich denke der HSV macht es genau richtig und ich bin sehr amüsiert wie Edelfans und Presse den Klub versuchen aus der Reserve zu lacken und mittlerweile immer wieder Schiffbruch erleiden.
    Ich freue mich auf weitere informative Beiträge hier machen Sie weiter so.

  5. Marzl 25. August 2014 um 11:44 Uhr

    Sehr gut analysiert.
    Wie schon geschrieben, hat DB und/oder auch der HSV genügend andere Baustellen und widmet sich dem Thema (noch) zu wenig.
    DB scheint den Verein und den Rest des Vereins, anscheinend sogar einen Kühne, auf Spur gebracht zu haben und diesbezüglich ist es ja sehr „harmonisch“ und es wird erst was veröffentlicht, wenn es spruchreif ist.

    Bez. der Fans kann ich das nicht beurteilen, wie sieht es da mit einem Fanbetreuer(Team) aus, das sich um die Fanclubs kümmert?
    Sollte nicht Jarchow dahingehend eine Rolle übernehmen?

    Bez. aktueller Presse, evtl. liegt es auch am 0:0, klingt es in der MoPo und auch im Scholle Blog auffallend positiv.
    Oder nur die Ruhe vor dem Sturm und man wartet bis zur nächsten Niederlage ab…
    Jedenfalls hätte man das 0:0 auch negativer in der Presse „verkaufen“ können.

  6. ausgegliedert 25. August 2014 um 11:53 Uhr

    Für dein absolut schlüssiges Fazit : „Also – Unruhe um den Verein wird es immer geben und gibt es bei jedem Club. Unruhe im Verein kommt dann zum Tragen, wenn es der Verein zulässt.“ investiert du aber viel Zeit in den Punkt c. 😉

    Außendarstellung und Pressekonzept, vlt. tut sich da ja bald etwas im Sinne eines Direktors. Auf HSV.de ist der Bereich Gremien aktuell in Umbau, während Jörn Wolf dort noch auf dem Posten erscheint.

  7. Neustart 25. August 2014 um 12:49 Uhr

    Volle Zustimmung! Beim HSV kam in den letzten zwei Jahrzehnten zu dem üblichen Störfeuer der Lokalpresse noch deren unheilvolles Zusammenspiel mit den im Verein übel wirkenden Offiziellen der Sorte Hunke hinzu. Das war in vergleichbaren Vereinen so nicht der Fall und ist hier hoffentlich Geschichte.

  8. Marzl 25. August 2014 um 13:18 Uhr

    Eine Frage hätte ich aber noch:

    Wer entscheidet eigentlich von den HSV Verantwortlichen/Offiziellen, welcher Spieler was zu welcher Zeitung sagen darf?

    Wundere mich grad, das die MoPo mit dem Cleber schon gesprochen hat:
    http://www.mopo.de/hsv/-intensiver-als-in-brasilien–cl-ber-berauscht-vom-schnupperkurs-beim-hsv,5067038,28211948.html

    Der ist ganz frisch dabei, spricht kein Wort deutsch (wer weiß, wer da wie übersetzt) und und und.
    Nachher werden da auch Worte verdreht und es entseht so ein falscher Eindruck bei den Fans.

  9. Bwana Bruce 25. August 2014 um 14:05 Uhr

    Moin Grave !

    wieder einmal ein schöner Bericht ! ….. der Trailer ist natürlich klasse !
    Mit Sicherheit hätten Dr.Joseph G. und „Uns“ Adolf einen Platz im Springerkonzern gefunden . – Ist das politisch zu „unkorrekt“ ? – Kann ich das bei Dir schreiben ?

    sonnige Grüße , Bwana Bruce

  10. Buttje 25. August 2014 um 16:53 Uhr

    Der Beitrag findet meine vollste Zustimmung, erst recht nach dem ich mit heute wieder den „einzig wahren“ HSV-Blog antun wollte. Doch schon nach den ersten beiden Sätzen wurde mir speiübel und ich habe es dann doch gelassen. Habe in den letzten Wochen gemerkt, dass es mir ohne Kotz Ab besser geht. Eines ist mir dennoch sauer aufgestoßen: Die Diskriminierung bestimmter Bevölkerungsgruppen. Nur soviel: Auch ein Physik-Professor kann Hartz-IV-Empfänger sein.

  11. Zaungast 25. August 2014 um 20:14 Uhr

    Da wird Heute mal wieder vom Affen Block die nächste Lunte
    gelegt . Der Böse Antichrist Slomka läst nicht nur den armen Tah
    nicht Spielen nein jetzt hat er auch noch den Kommenden Super Star Demirbay auf dem gewissen.
    Ich könnt Kotzen

  12. Jens Klatt 25. August 2014 um 22:35 Uhr

    passt evtl. nicht so ganz (oder auch doch) zum Thema, ich habe jedenfalls köstlich gelacht:

    http://www.zeit.de/kultur/film/2014-08/doppelpass-wontorra-tv-bundesliga

  13. Iserbrooker 26. August 2014 um 08:02 Uhr

    Kommentar wieder gelöscht, obwohl sachlich zum Thema?

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