Was passiert eigentlich, wenn Tuchel scheitert?

Halb Hamburg, ach im Grunde 7/8 von Hamburg und ganz besonders die Sensationspresse, die sich von solchen Spekulationen ernährt, schreit seit Monaten nach Thomas Tuchel. Der Mainzer Wundertrainer, der sich aus welchen Gründen auch immer trotz bestehenden Vertrages eine einjährige Auszeit selbst verordnet hat, gilt nicht nur in der Hansestadt als der Mann, der alles zum Besseren wenden wird.

Aber warum eigentlich? Was macht diesen Mann eigentlich zum Heiland, dass ihn im Grunde weltweit fast jeder Verein als Übungsleiter verpflichten möchte? Kann man sich lediglich aufgrund eines Rulebraker-youtube-Videos zum Retter der Erde aufschwingen?

Denn – machen wir uns nichts vor. Thomas Tuchel ist 41 Jahre alt und hat im Profibereich bisher ausschließlich bei Mainz 05 gearbeitet, einem beschaulichen Städtchen ohne großen Pressedruck, obwohl natürlich das öffentlich-rechtliche Fernsehen vor Ort lauert.

Bevor Tuchel in Mainz unmittelbar vor Beginn der Saison 2009/10 zum Cheftrainer und Nachfolger von Jörn Andersen wurde, gewann er mit der U19 der Mainzer die deutsche Meisterschaft, damals war Tuchel 35 Jahre alt und der breiten Masse nahezu unbekannt.

Seither spielen die Mainzer unter Tuchel beständig in der Bundesliga, überzeugen mit einem klaren spielerischen Konzept ohne große Stars und erreichen Tabellenplätze, von denen der HSV in den letzten Jahren nur träumen konnte.

2009/10 – 9.

2010/11 – 5.

2011/12 – 13.

2012/13 – 13.

2013/14 – 7.

In dieser Zeit brachte Mainz 05 einige Akteure heraus, die zuvor nahezu unbekannt waren, die in Mainz jedoch den Durchbruch (auch dank Tuchel) schafften.

Bance (5 Mio), Hoogland (ablösefrei), Schürrle (8,5 Mio), Fuchs (3,8 Mio), Polanski (3 Mio), Allagui (1,6 Mio), Szalai (8 Mio), Kirchhoff (ablösefrei), Müller (4,5 Mio), Choupo-Moting (ablösefrei).

Allerdings sollte man auch bedenken, dass selbst in Mainz nicht mehr in Glasperlen bezahlt wird, der aktuelle Kader hat einen Marktwert von € 67,45 Mio (zum Vergleich – der HSV € 85,85 Mio). Der HSV befindet sich damit auf Rangplatz 9 der Bundesliga, die Mainzer auf Platz 12, ginge man ausschließlich nach dem Wert der Mannschaft.

Trotzdem – schaut man auf die tatsächlichen, messbaren Erfolge des Trainers Thomas Tuchel, so erklärt einem Transfermarkt.de: Keine Daten vorhanden.

http://www.transfermarkt.de/thomas-tuchel/erfolge/trainer/7471

Was also ist es, was Tuchel so einzigartig machen soll, was ihn von der Masse der Trainer unterscheidet? Ich nehme einmal an, dass 90% derer, die Herrn Tuchel in den Heldenstatus erheben möchten, nicht ein einziges Training unter ihm genießen durften, dafür aber seine zahlreichen HB-Männchen-Auftritte während und nach den Spielen, wenn etwas passiert, was ihm nicht in den Kram passt.

Kann es vielleicht sein, dass Tuchel vom Klopp-Effekt partizipiert? Ein nahezu unbekannter Spieler, ein eher durchschnittlicher Fußballer, steigt in den Olymp der Trainergilde auf. Dabei zeichnet er sich nicht nur durch erfolgreiche Arbeit, erkennbare Systeme und neue Ansätze in der Philosophie des Fussballs aus, sondern auch dadurch, dass er auf Befindlichkeiten von Presse-Vertretern keinerlei Rücksicht nimmt.  Hofft nicht doch jeder Fan und jeder Vereins-Verantwortliche mit Tuchel einen Klopp 2.0 zu verpflichten?

Aber, welche Garantien hätte man beispielsweise in Hamburg, wenn man mit Mirko Slomka den gefühlt 254. Trainer in den letzten 15 Jahren abfinden, Mainz eine Ablöse in den Hand und Tuchel eine schlecht zusammengestellte Truppe zur Verfügung stellen würde, mit der er keine Saisonvorbereitung absolviert hätte?

Richtig, man hätte keine. Natürlich könnte es klappen, aber nahezu ebenso groß ist die Chance, dass es nicht klappt. Und was dann? Verbrennt auch ein Thomas Tuchel in den medialen Fegefeuern Norddeutschlands, was bleibt dann noch? Wäre Tuchel nicht tatsächlich die aller – aller – allerletzte Patrone im Trainermagazin des HSV? Hofft außer Dieter Matz noch jemand darauf, dass man im Jahr 2015 mittels Gen-Manipulation einen Ernst Happel klonen kann?

Ich bin ganz ehrlich, ich mag Thomas Tuchel nicht. Ich kann seine arrogante Art nicht leiden, ich kann es schlecht vertragen, wenn er sich aufführt, als wäre er allein im Besitz des allumfassenden Wissens. Aber irgendwie ist ein Jürgen Klopp auch so, aber Klopp mag ich auch nicht. Ich mag bodenständige, bescheidene, nach innen wirkende Menschen, aber vielleicht braucht der HSV gerade diesen Typ Kotzteufel, der den Pfeifen von der Presse bei Bedarf einen vor den Koffer scheißt und dem es absolut Latte ist, was über ihn geschrieben wird.

Ach ja, Hollerbach mochte ich übrigens auch nicht, als er noch für St. Pauli und Kaiserslautern spielte. Als er aber im Trikot des HSV den Gegnern die Schienbeine polierte, fand ich ihn klasse. Ebenso scheiße fand ich Huub Stevens, als er Trainer auf Schalke, bei Hertha und in Köln war. Als Trainer des HSV fand ich ihn dann geil, weil er die Presseheinis immer so schön abgestraft hat (heute finde ich Stevens übrigens wieder scheiße)

Man sieht, alles eine Frage der Perspektive. Sobald Thomas Tuchel Trainer in Hamburg werden würde, wäre er „mein Mann“. Dann könnte er an der Seitenlinie das Rumpelstilzchen geben, in den Pressekonferenzen Stuß reden usw.

Aber, wie gesagt: Eine Garantie wird es nicht geben.

#Nachtsplitter

Laut Dietmar Beiersdorfer wird Lewis Holtby heute zum Medizincheck in Hamburg erwartet 

Sämtliche Informationen über diesen Deal hatte goal.com (Hassan Talib Haji, goal-Experte bei Schalke 04 und Daniel Jovanov, goal-Experte beim HSV) als Erster und exklusiv. Alle anderen Medien (inkl. Abendblatt) haben wieder einmal nichts anderes getan als abzuschreiben, eine heute leider gängige Methode, um Exklusivität zu simulieren.

http://www.goal.com/de/news/968/transfernews/2014/09/01/5074384/hsv-holtby-kommt-zum-medi-check?ICID=TP_HN_1

Milan Badelj ist in Florenz zum Medizincheck und wird danach für geschätze € 4 Mio nach Italien wechseln Ein Verlust, den ich persönlich sehr bedauere.

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/sportclub/Beiersdorfer-Nicht-verunsichern-lassen,sportclub6110.html

Jonathan Tah geht für ein Jahr (Leihe ohne Kaufoption) nach Düsseldorf

Derweil wartet Fußball-Deutschland immer noch auf die sagenhafte Aufklärung in Sachen de Vrij. Immer blöd, wenn man Scheiße baut und nicht dazu stehen will.

Und dann war da noch…

….der Mann mit dem astreinen Charakter:

Per Skjelbred hat im „Berliner Kurier“ gegen seine alten Kollegen verbal nachgetreten: „Der HSV hat 0:3 gegen Paderborn verloren. Mehr braucht man nicht zu sagen.“

 

 

Von | 2014-09-01T07:53:20+02:00 1. September 2014|Allgemein|37 Kommentare

37 Comments

  1. Jorgo 1. September 2014 um 07:13 Uhr

    Klopp 2.0. Sehr gut vorformuliert. Sollte ein Tuchel hier Trainer werden und scheitern, dann…. keine Ahnung. Zurück an den Rothenbaum und hoffen, daß ein arbeitsuchender Bayer mit einem klapprigen VW Käfer vorfährt und seine magischen Hände an die Waden der Spieler legt. Einige Zuschauer sich damit profilieren, daß sie der Mannschaft ein Blech voller Bratwürste in der Halbzeit spendiert hätten. Grave, es werden sich immer Übungsleiter finden, die sich den HSV geben würden. 2 Jahre Vertrag, 180 Tage Arbeit und 1,5 Jahre die Falten aus dem Sack streichen. So sieht es derzeit aus. In der Hoffnung, daß Deine Frage diesbezgl. niemals aktuell wird, wünsche ich allen Usern einen guten Wochenstart.

  2. Marco 1. September 2014 um 07:35 Uhr

    Ich mag Tuchel auch nicht besonders, spätestens seit er sich nach dem Spiel, wo Elia böse weggetreten wurde, vor’s Mikro stellte und mit einem Grinsen sagte dass sich der HSV nicht über den Schiedsrichter beschweren bräuchte…

    Allerdings hat es der HSV nach der Entlassung von BvM in meinen Augen verpasst einen modernen Trainertypen zu verpflichten, mit dem man einen Neuanfang -auch in der 2. Liga- gestartet hätte.
    Und für mich zählt Tuchel zu diesen Trainertypen.

    Als Klopp damals bei uns im Gespräch war, gab es die sleben Einwände. „Der hat bisher nur in Mainz gearbeitet“, „Der Medienkasper…“, „Wir brauchen einen Trainer der weiß wie man Titel holt“….

    Denn eines ist ganz sicher: Den Klassenerhalt haben wir garantiert nicht Slomka zu verdanken…

  3. Muetze 1. September 2014 um 07:49 Uhr

    Interessante Diskussion. Befeuert durch die aktuellen (schwachen) Leistungen in den vergangenen drei Spielen. Machen wir uns nichts vor. Cottbus individuelle Fehler, Köln eher Angsthasenfußball und gegen Paderborn langsam, wenig kreativ und komplett ungefährlich in Richtung Tor des Gegners. Da gibt es aus meiner Sicht nicht einen halben Schritt Entwicklung zum Positiven.
    Als Verantwortlicher würde ich mir schon meine Gedanken machen, ob der Trainer in der Vorbereitung die richtigen Hebel angesetzt hat. Und trotz vieler überzogener Reaktionen, das Gespür der Masse ist meist nicht so weit von der Realität entfernt.
    Am Ende wird Didi aber beobachten müssen, ob der aktuelle Trainer (das gilt sicher auch für zukünftige) die neue Marschrichtung verfolgt und umsetzen kann. Welcher Name dann dahinter steht – aus meiner Sicht egal.

    • Gravesen 1. September 2014 um 07:56 Uhr

      Ehrlich, ich hasse im Grunde jegliche Trainer-Diskussion. Mit Neid habe ich jahrelang nach Bremen geschaut, wo ein Thomas Schaf nahezu ungestört arbeiten konnte.

      Dennoch muss man sich angesichts der „Erfolgsbilanz“ von Mirko Slomka Gedanken machen, zumal seit dem 25.05. die Ausrede „Unruhe im Verein etc“. nicht mehr zieht.

      Was die Mannschaft selbst betrifft, finde ich folgende Überlegung interessant. Nach dem Abgang von Milan Badelj (überaus bedauerlich) und der Leihe von Lewis Holtby ist die Position des zweiten 6ers beim HSV plötzlich ausgesprochen dünn besetzt.
      Arslan hat sich in meinen Augen als untauglich erwiesen, Skjelbred ist weg, Badelj ist wwg, Demirbay ist weg, Kacar ist langfristig verletzt, Holtby ist deutlich offensiver. Wenn der HSV dort jetzt auf Matti Steinmann und Gideon Jung setzt, na dann….

      • Martin D. 1. September 2014 um 08:04 Uhr

        Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Die Erfolgsbilanz ist genauso Horrormäßig wie unter BvM…

      • Muetze 1. September 2014 um 08:22 Uhr

        Richtig.
        Eigentlich wurden alle Hemmnisse für eine ordentliche Trainerarbeit ausgeräumt. Ein sehr lange Vorbereitung und ein Vertrauensvorschuss durch den neuen Vorstand. Zusätzlich eine klare Zielvorstellung zur Spielweise der Mannschaften im Profibereich. Neuverpflichtungen und Ausdünnung des Kaders für mehr Konkurrenz.
        Das Badelj gehen muss finde ich auch sehr schade. Anscheinend haben die sportlichen Leiter nicht die Chance gesehen, dass er sich nochmal stark weiterentwickelt. Ich persönlich bin der Meinung er hätte bleiben sollen. In einer funktionierenden Mannschaft wäre er sicherlich ein wertvoller Spieler.

      • ausgegliedert 1. September 2014 um 12:16 Uhr

        „Wenn der HSV dort jetzt auf Matti Steinmann und Gideon Jung setzt, na dann….“

        Das wäre ein ziemlich bescheidenes Zeichen an Demirbay finde ich. Inwieweit Jira ein Kandidat ist, wäre auch noch offen, nachdem er hier fast nie auf der 6 agiert hat.

        Und Jung spielte in der U23 immer IV? Scheint wie Cigerci aber wohl ein wirklich guter Griff zu sein.

  4. Martin D. 1. September 2014 um 08:03 Uhr

    Deine Sichtweise ist vollkommen richtig. Was würde passieren,wenn Tuchel hier scheitern würde???
    Ich denke mal rein fachlich gesehen ist der Mann über jeden Zweifel erhaben.dafür brauche ich kein Training sehen.
    Allein die taktische Grundordnung in der die Meenzer unter TT gespielt haben,war vom aller Feinsten.
    Die hatten auf jeden Gegner,taktisch gesehen,die passende Antwort.
    Nehmen wir mal Bayern und den BvB raus,hat niemand gerne gegen Mainz gespielt.
    Der Punkteschnitt der letzten 5 Jahre verdeutlicht das im wesentlichen.
    Dann kommt noch dazu,das der FSV einer der wenigen Mannschaften war,die während eines Spiels,sofort und flexibel die Grundordnung ändern konnte.
    Unser HSV kann das immer noch nicht.
    Wir haben ja nicht mal eine Taktik um den Gegner mal an die Wand zu spielen.Okay vielleicht liegt es am Spielernmaterial oder aber am Trainer,was ich eher vermute.
    Und dann denke ich mal,wir vergessen einen ganz wichtigen Punkt bei der Sache.
    Heidel in Mainz hat dem TT in jeder Beziehung den Rücken frei gehalten..Egal ob Presse oder Fernsehen,da konnte kommen was wollte!
    Egal wie sich Tuchel in den Medien geäußert hat,egal wie er an der Seitenlienie auf und ab gesprungen ist,der Heidel hat ihn immer die vollste Unterstützung garantiert.

    D.Beiersdorfer ist ein Tuchel-Fan,und soweit ich weiß,soll ja der P.Knäbel ebenfalls ein absoluter Tuchel-Fan sein.
    Wenn der hier aufschlägt,dann könnte die Sache schneller ins Rollen kommen als wir alle denken…
    Zumal wenn man sieht,was wir für Spiele nach der LS-Pause vor der Brust haben.

  5. rm2099 1. September 2014 um 08:36 Uhr

    Dass Badelj verkauft wurde (plus die Leihen von von Tah und Demirbay), kann man, falls nicht noch Ersatz verpflichtet wird, eigentlich nur so interpretieren: Auch Beiersdorfer kann die wirtschaftlichen Zwänge nicht ignorieren. Tatsächlich sieht es auf der 6 nun ganz plötzlich dünn aus, Rincon, Tesche sind ja auch weg. Okay, da wäre noch Jiracek. Will man eigentlich da auch nicht spielen sehen.
    Um Badelj ist es auf jeden Fall schade.

    • Marzl 1. September 2014 um 09:12 Uhr

      Ja, aber kann man dann einen MS verstehen, der Milan aufstellt, obwohl die Leistungen anscheinend nicht so doll waren und der Spieler gedanklich gar nicht mehr beim Verein ist. (die werden ihm ja nicht am Sonntag beim Frühstück gesagt haben „und morgen gehst du nach Florenz“)
      Da wurde ja bestimmt vorher mit dem Spieler drüber gesprochen.
      By the way, erstaunlich, dass die Spieler sich so „verscherbeln“ lassen.
      Keiner sagt, dass er den Vertrag bis zum Ende aussitzen will.

      Und nochmal auf den Blog gestern zurückzukommen, den fand ich echt klasse.
      Nur fragt man sich wirklich, was wurde in den letzten 8 Wochen trainiert und warum MS den Spielern aus der letzten Saison so vertraut und der Jugend keine Chance gibt und so viele verliehen werden.
      Will er es allen zeigen frei nach dem Motto „Seht her, ich kann mit der gleichen Truppe und meiner Vorbereitung was erreichen und Fink & Co. haben nichts drauf“!

      So ein Eindruck entsteht bei mir irgendwie dadurch.

      Und das schlimmste wieder diese Phrasen der Spieler:
      „mehr kämpfen, mehr arbeiten“ Hallo! Was wurde denn in den letzten Wochen gemacht, nicht gearbeitet und gekämpft?
      Gesamten Maulkorb aller Spieler bis zur Rückrunde und gut is.
      Den gleichen Käse musste man sich doch am Ende der Saison anhören, als es um die Wurst ging, da wurde auch nach jeder Niederlage gesagt, das man ab jetzt kämpfen will.

      Einfach unglaublich!

      • rm2099 1. September 2014 um 09:20 Uhr

        Der Auftritt war erschütternd und macht sehr nachdenklich in Bezug auf MS, aber am Ende war es halt doch nur ein Spiel. Man sieht auch in Stuttgart, dass so eine Seuchensaison nicht so einfach aus den Kleidern zu schütteln ist und alte Muster schnell wieder auftreten. Es hat schon jemand geschrieben, das Team funktioniert in dieser Zusammenstellung einfach nicht, und auch die Qualität fehlt m.E. zum Teil.

        • Marzl 1. September 2014 um 09:50 Uhr

          Ja, und MS und das Trainerteam ist näher dran und er wird seine Gründe haben.
          Evtl. dachte er, dass das Team es gegen die vermeintlich „leichten“ Gegner es schon irgendwie schaffen wird und hat durch die Vorbereitung sachen gesehen und Erkenntnise gezogen, die ihn so handeln lassen.

          Aber wenn ich neues, frisches Personal habe, Cleber, Ossy und 1-2 junge Leute reinschmeiße, damit man auch auf dem Platz einen Neuaufbau merkt, dann mach ich das.

          HSV hat halt nicht die Kohle, um mal kurz einen Alonso zu kaufen, wie Bayern das gemacht hat, wobei ich das (persönlich) schade finde, dass man da nicht dem Nachwuchs mehr Chancen gibt, aber Bayern ist ja auch kein Ausbildungsverein; aber das ist ein anderes Thema…

          Bin sehr auf das Hannoverspiel gespannt, wer spielt und vor allem wie!
          Wenn es da ne Niederlage hagelt, dann wird es dunkel.
          Danach Bayern (H) und dann Gladbach (A)

          Denke aber, dass selbst bei einer Niederlagenserie DB hinter Slomka stehen würden, was sollen sie auch anderes machen?
          Ein Rausschmiss wäre quasi ein Eingeständis, das man an den falschen Trainer geglaubt hat, KMK Recht hatte und nicht jeder Stein richtig umgedreht wurde.
          Ein Teufelskreis!

          Tuchel würden sie bestimmt nicht holen, die einzige (sinnvolle) Lösung wäre eine interne, den U23 Trainer. (Zinnbauer)
          Die Jungs gewinnen alles und sollten entsprechendes Selbstvertauen getankt haben.

      • BerndH60 1. September 2014 um 09:48 Uhr

        Was in den acht Wochen trainiert wurde ?
        Das einzige wo von auch ein eventueller Slomka Nachfolger proftitieren würde: KONDITION.
        Alle drei Pflichtspiele haben gezeigt das der HSV nach Jahren der Defizite endlich „mithalten“ kann.
        Jetzt brauchen wir nur noch einen Trainer der „mitdenken“ kann.

  6. Ligature 1. September 2014 um 09:25 Uhr

    Das zur Zeit noch und vergangene Saison auflaufende Personal ist unter verschiedenen Managern und Trainern zusammengewürfelt worden. Jeder weiß doch: Die jeweiligen Stärken passen nicht zueinander, die jeweiligen Schwächen werden nicht kompensiert. Eine gemeinsame erfolgsbezogen-anspruchsvolle Einstellung zum Spiel konnte unter diesen Umständen zwar gepredigt, aber nicht wirklich erreicht werden – ganz gleich, welche das war und wie sie vermittelt wurde. Erst jetzt, wo der neue Kader Gestalt annimmt, wird der Neuaufbau möglich. Aber de acht Wochen vorher mussten genutzt werden: Es war daher richtig, die neue Spieleinstellung („schnelles Umschaltspiel“ etc.) frühzeitig vorzugeben und Fitness zu trainieren, damit der Restkader, der nach Einbau der Neuen mitspielen darf, von Beginn darauf eingestellt wird, Aber die Integrationsarbeit beginnt eigentlich erst jetzt: Mit Müller, mit Green, mit (wie ich hoffe) Holtby und mit Behrami und den beiden anderen. Für eine Trainerdiskussion ist hier noch nicht der Zeitpunkt. Geduld wäre angebracht.

  7. Oberberger 1. September 2014 um 10:19 Uhr

    Ich erinnere mich noch gut wie heiß wir letzte Saison alle diskutiert haben, dass die Spieler aufgrund des Umfeldes ihre Leistung nicht abrufen können.
    Das Umfeld ist beruhigt – Effekt: Null
    Gleiches gilt für die konditionellen Schwächen. Diese wurden behoben – Effekt: Null
    Trainer wurden reihenweise eingestellt und entlassen – Effekt: Null
    Da stehen in den ersten beiden Spielen fast die gleichen Spieler auf dem Platz wie letzte Saison und an denen scheinen sämtliche Veränderungen irgendwie völlig abzuprallen.
    Fehlt es an Spielintelligenz um ein anderes System zu spielen ?
    Ist es in Hamburg einfach nur schön gemütlich und gut bezahlt ?
    Sind einige gedanklich schon bei anderen Vereinen ?

    Mittlerweile bin ich wirklich ratlos was denn noch passieren muss damit man endlich aus dem Standby-Modus aufwacht.
    Ob ein Thomas Tuchel hier der Heilsbringer wäre wage ich solange zu bezweifeln wie dieser Kader nicht auf mindestens 7-8 Positionen verändert wird.
    DB scheint mit seiner Einkaufstour ähnliches im Sinn zu haben.

  8. FSC Keeper 1. September 2014 um 10:30 Uhr

    Ich finde diese ganze aufkommende „Trainer-Diskussion“ zum jetzigen Zeitpunkt einfach viel zu früh. Die meisten „Experten“ meinten vor der Saison, dass man am Ende irgendwo zwischen 9-12 landen würde. Dann wären Sie zufrieden.
    Nun haben wir nach zwei Spielen einen Punkt und alle regen sich auf. Jedem war klar, dass man vermutlich mehr Spiele in dieser Saison verlieren würde als gewinnen. Der einzige Grund für den Aufschrei ist der, weil man nun eben nicht mal mehr gegen die Aufsteiger gewinnt.
    Aber hatten nicht die selben Experten vor der Relegation gesagt, dass man dankbar ist, dass es gegen Fürth geht anstelle von Paderborn? Irgendwie widersprechen sich da einige…

    Wir sind erst am 2.Spieltag. Ich wette wenn unsere Mannschaft gegen Hannover gewinnt und gegen Bayern einen Punkt zu Hause holt, dann wird die Stimmungslage sich auch wieder umkehren!
    Dafür haben Mannschaft und Trainer nun zwei Wochen Zeit und nur wenige sind auf Länderspielreise soweit ich weiß.

  9. erikhsv 1. September 2014 um 10:37 Uhr

    Chapeau alter Däne! Das ist mal wieder bestes out of the box Denken und pointiert einen Denkanstoß gegeben. So können, so müssen Blogs sein. danke (schleim)

  10. hamuburgmini 1. September 2014 um 13:51 Uhr

    Die Frage müsste lauten, was bedeutet es für den passiert eigentlich wenn Herr Slomka scheitert?
    Ich möchte die Wörter Demut und Geduld ins Spiel bringen.
    Ich kenne Hrn. Slomka nicht, besitze keine Trainingseindrücke und erahne nur anhand seiner in der Öffentlichkeit getätigten Aussagen was ihn für den HSV als Spielweise vorschwebt.
    Aus seinen bisherigen Tätigkeiten und auch Nebentätigkeiten lässt sich ableiten, daß Hr. Slomka als „modern“ einzustufen ist, bzw. konzeptionell, d.h. modernes Spielsystem in Verbindung mit aktuellen Trainingsmethoden mit kontinuierlicher wissenschaftlicher Unterstützung arbeitet.
    Hierzu gehört auch, daß die Mannschaft (analog zu Löw’s Philosophie – mit dem er ja nun auch befreundet ist und sie sich sie sich wohl auch über Fußball austauschen) eine eher flache Hierarchie in der Mannschaft bevorzugt und jeder Spieler – insbesondere der Mannschaftsrat- sich einbringen kann/muss.
    Die vermeintlich Neuen beim HSV waren bisher zum Teil angeschlagen.
    Ebenfalls sind die Neuen teilweise spät zum HSV gestoßen,. Man muss annehmen darf, daß die bisher trainierten Abläufe für diese Spieler noch nicht vollumfänglich automatisiert sind.
    Diese Beobachtungen werden durch Trainer, seinem Stab analysiert und dem Vorstand, als auch der Mannschaft (dem Rat) die Entschlüsse mitgeteilt.
    Es wird immer noch Zeit brauchen, ehe alle neuen Spieler vollends integriert sind, auch wenn die Eingewöhnung kürzer liegen mag, als bei einem ausländischen Transfer.
    Ich kann es nicht glauben, daß nach 2 Spielen bereits jetzt eine Trainerdiskussion aufkommt. Falls eine Freistellung des Trainers Slomka erfolgt, ist der heutige HSV keinen Deut besser als die vorhergehende Führungsriege. Derzeit möchte ich an dergleichen nicht glauben, DB versucht durch Medienpräsenz und Erläuterungen Zeit zu kaufen, jedoch sind die kommenden Bundesligapartien qua Gegner um ein vielfaches schwerer als die bisherigen Aufsteiger.
    Was passiert, wenn DB die Geduld verliert? Welche Alternativen gibt es? Die Transfers, die Ausrichtung sind mit dem aktuellen Trainer Slomka eng abgestimmt. Einen Ersatz, der ein ähnliches System anhand der Neuverpflichtungen spielen lässt, ist nicht zu erkennen…
    Bitte, lasst uns Geduld aufbringen.

    • Marzl 1. September 2014 um 14:41 Uhr

      @hamuburgmini
      Das mag ja alles stimmen, ich würde auch nicht für einen Wechsel stimmen, da 1.) viel zu früh und 2.) welche Alternativen? und 3.) Außenwirkung!
      Das wäre wieder ein Freifahrtschein für die Spieler.
      Man weiß ja nicht, wie dick das Fell von Didi ist und wie viele Niederlagen er „aushält“, aber die letzten Aussagen in der Presse waren ganz klar in Richtung Slomka á la „setz verdammt nochmal die neuen Spieler ein, dafür habe ich mir den A… aufgerissen, sonst setzt es was!“ 😉

      Wie gesagt, MS und sein Trainerteam werden sich bei den Aufstellungen was gedacht haben, aber ich würde nicht auf einen Spieler setzen, der am nächsten Tag Richtung Florenz zum Medizincheck ist oder was denkst du?

      Das die „Wut“ der Fans dann groß ist, wenn junge, potentielle Spieler verliehen werden und die gleiche Truppe aus dem letzten Jahr da weitermachen „darf“, wo sie aufgehört haben, ist doch wohl verständlich oder?
      Erst Recht, nach der längsten Vorbereitung überhaupt, anscheinend sind die aktuellen Spieler wirklich nicht fähig bei diesem Neustart das positive rauszuholen und verstecken sich hinter blinden Parolen. (nächstes Mal, ja, da wird es besser, dann kämpfen wir!)

      P.S.: Geduld kann sich auszahlen, siehe Magath damals bei Wolfsburg: Hinrunde war er ja quasi gescheitert (Platz 11 oder so) und am Ende war er Meister…
      Und ich glaub, T. Schaaf bei Bremen hatte auch das eine oder andere Tal durchschritten, aber bei Werder ging man diesbezüglich ganz unaufgeregt damit um und es hatte sich am Ende als richtig erwiesen.

  11. Launi 1. September 2014 um 14:06 Uhr

    Hallo,

    was mir bei allen letzten Trainern etwas „stinkt“ ist, dass sie scheinbar unbedingt ihr Spielsystem einbringen wollen, ungeachtet möglicher Stärken und Schwächen im Team. Ist natürlich reine Spekulation, aber dieser Gedanken ist mir seit den letzten Trainern immer gekommen. Der letzte Trainer, bei dem ich bewusst ein Spielsystem nach Spielerstärken festgestellt habe, das war unter Stevens. Bei Jol bin ich mir nicht sicher und danach ist eben jener Eindruck entstanden.

    Grundsätzlich sollte sich jeder Trainer Gedanken machen, wie man sinnvoll zusammen spielen lassen kann. Wenn man alle Schwächen und Stärken der Spieler kennt, kann man sich überlegen, wie man spielen lässt. Da muss man als Trainer auch mal über seinen Schatten springen und eben seine persönlichen Ansichten etwas nach hinten schieben.Beachtet werden müssen dann individuelle Fähigkeiten der Spieler, wie ergänzen sich einzelne Mannschaftsteile Gruppentaktisch und wie sieht das Ganze dann Mannschaftstaktisch aus – und passt dies dann auch voraussichtlich gegen den kommenden Gegner und mit welchen Wechseln kann ich reagieren. Dies hat Tuchel mal in dem Video beschrieben, als die Mannschaft auf 6 Positionen erneuert wurde – Grund war, weil es gegen den kommenden Gegner gut aussah…

    Ich persönlich denke, dass in diesem Punkt auch eine große Schwachstelle beim HSV ist.

  12. Goldfather 1. September 2014 um 16:48 Uhr

    Es gibt Übungsleiter mit einem klaren Plan, es gibt Trainer mit mehreren Plänen und es gibt Fußballlehrer, die ein Team in sämtlichen Bereichen auf ein höheres Niveau bringen und Spieler im wahrsten Sinne des Wortes inspirieren.
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    lat.: inspiratio „Beseelung“, Einhauchen von spiritus „Leben, Seele, Geist“
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    Tuchel ist ein Fußballlehrer, der die Stärken seiner Spieler weiter entwickelt und ihnen die Möglichkeit gibt Lösungen für ihre Schwächen zu finden.
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    Was nützt es einer Mannschaft, wenn sie Woche für Woche ihre Fehler in diversen Analysesitzungen vorgehalten bekommt, wenn die Mittel, um diese Fehler abzustellen, unzureichend sind?
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    Ob Stevens, Jol, Labbadia, Veh, Fink oder van Marwijk, sie alle haben eine gründliche Fehleranalyse betrieben und sie den Spielern tagelang nach einer Niederlage aufs Brot geschmiert. Allein, geholfen hat es langfristig nie.
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    Selbst in der Phase unter Beiersdorfer/Hoffmann, als der HSV den Bayern noch die Stirn bieten konnte auf dem Platz, verhielt es sich leider so, dass die Bayern wesentlich schwächer waren, als sie es heutzutage sind. Damals waren die Bayern weit von der strategischen und taktischen Ausrichtung eines FC Barcelona entfernt.
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    Die Bayern haben sich sportlich weiterentwickelt und sich darum bemüht von den Besten (Klinsmann, van Gaal, Heynckes, Guardiola) zu lernen, während der HSV im Chaos stagnierte und mitlerweile im Verhältnis zur Zeit unter Stevens und Jol sogar enorme Rückschritte gemacht hat.
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    Tuchels Methode beruht im wesentlichen darauf, dass er, ebenso wie alle anderen Trainer, eine vernünftige Analyse macht, doch in der Folge davon seine Spieler nicht lähmt und sie überfrachtet mit Anweisungen, sondern Trainingsformen wählt, die teilweise unorthodox erscheinen, damit seine Spieler sich das notwendige Rüstzeug zur Fehlerbereinigung selbst erarbeiten können.
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    Tuchel gibt keine Lösungen vor, er lehrt die Spieler Lösungen zu entwickeln.
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    Tuchel engt seine Spieler nicht durch massenhafte Anweisungen ein, sondern er erweitert ihr taktisches und technisches Repertoire in einer Art und Weise, die es ermöglicht dass eine durchschnittlich begabte Mannschaft in die Lage kommt sich mit Spitzenteams messen zu können.
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    Trainingsmethoden und das Wissen bezüglich der Entwicklung von Athleten und Mannschaften unterscheiden sich enorm voneinander. Auch heutzutage ist es noch so, dass der richtige Mann auf der Trainerbank den Unterschied zwischen dem Untergang eines Clubs oder dem Gewinn eines europäischen Titels ausmachen kann.
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    Eines der größten Probleme der gegenwärtigen Mannschaft des HSV ist die Raumaufteilung und das geschlossene Arbeiten gegen den Ball. Während Teams wie Leverkusen, Dortmund und die Bayern wie ein Schwarm agieren ist das Team des HSV zerstückelt unterwegs und hofft auf individuelle Aktionen, um zum Erfolg zu kommen.
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    Seit Jahren ist dieses Phänomen beim HSV zu beobachten, während es selbst Teams mit geringerer Kaderqualität, wie Augsburg und Mainz, gelungen ist schwarmartig zu agieren. Sehr interessant in diesem Zusammenhang ist übrigens die Barca-Jugend, die das, was der HSV nun im Jahre 2014 immerhin schon einmal in einem Positionspapier niedergeschrieben hat, seit Jahrzehnten praktiziert.
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    Die Trainingsmethoden dafür hat man in Barcelona über Jahrzehnte hinweg entwickelt, was bedeutet, dass der HSV einen langen, langen Weg vor sich hat, der zudem noch alternativlos ist.
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    Die Vorstellung, dass jemand einen Trainerschein macht und über das gesamte Wissen zur Trainingsmethodik verfügt ist äußerst naiv gedacht. Selbst im Amateurbereich innerhalb einer Stadt wie Hamburg gibt es große Unterschiede.
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    Zuerst hat das Team des HSV eine geschlossene Defensivbewegung als SCHWARM zu erlernen, was unter Profibedingungen 1- 2 Jahre in Anspruch nehmen kann, wenn man es auf ein leidliches Niveau bringen möchte. Besser wäre es wenn das Mannschaftsgerüst aus der eigenen Jugend stammen würde und diese Strategie geradezu organisch, wie eine Art Zellverbund, ausführen könnte, doch dafür müsste die Grundstruktur eines Teams bereits schon zehn Jahre gemeinsam agiert haben. Die Bayern sind diesbezüglich mitlerweile übrigens sehr dicht an den Ergebnissen Barcas dran.
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    Nach der geschlossenen Defensivbewegung des gesamten Teams, inklusive des Torwarts, was Löw bei der WM sehr gut spielen ließ, kommt die Offensivbewegung, die wesentlich schwieriger zu gestalten ist, da einzelne Spieler über ein enorm hohes technisches Niveau verfügen müssen, um sich gegen geschlossen agierende Systeme durchsetzen zu können.
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    Mario Götze ist einer der Spieler, die als Prototypen für das offensive Spiel gegen geschlossene Systeme gelten. Über einen solchen Spieler verfügt der HSV nicht weshalb er gezwungen ist andere Abschlußwege zu finden, als sie dem FC Bayern offen stehen.
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    Beherrscht ein Team die geschlossene Defensivsystematik nicht ist es auch nicht in der Lage gegen modern agierende Systeme ein Offensivspiel entfalten zu können. Die logische Konsequenz ist der Untergang, wie wir ihn beim 9:2 der Bayern gegen den HSV erlebt haben.
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    Tuchel verfügt über das Know-How ein geschlossenes System mit einem durchschnittlichen Kader zu implementieren, so dass der HSV einen gesicherten Mittelfeldplatz mit den aktuellen Spielern erreichen könnte.
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    Um mehr erreichen zu können müsste der HSV sowohl beim Scouting, als auch in der Jugendarbeit ein Know-How-Niveau anstreben, welches sich sowohl mit den Bayern, als auch mit dem des FC Barcelona messen könnte.
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    Auch heutzutage ist der Fußball immer noch ein Wettbewerb des Wissens und erst in zweiter Linie des Geldes, wenn man bereit dafür ist ein Rulebreaker zu sein.
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    Klopp hat das beim BVB ebenso bewiesen, wie einst Ernst Happel beim HSV. Tuchel besitzt das Potential ein Großer zu werden und der HSV besitzt das Potential alles gewinnen zu können, ob sie es entfalten können wird die Zukunft zeigen.

    • Gravesen 1. September 2014 um 17:11 Uhr

      Den Beitrag hättest du dir für den morgigen Blog aufheben sollen, aber ich denke, da geht noch mehr 😉

      Du scheinst ne Menge über Thomas Tuchel zu wissen. Darf ich fragen, woher?

      • Goldfather 2. September 2014 um 01:24 Uhr

        Tuchel ist seit Jahren eines der interessantesten Trainertalente Deutschlands, weshalb es massenhaft Material über ihn gibt.<