Und dann war da noch….

…ein ganz normaler Tag im Leben der HSV Fussball AG

Die handelnden Personen (nicht aphabetisch):

Der Vorstandsvorsitzende: Dietmar Beiersdorfer genannt „Didi“

Der Aufsichtsratsvorsitzende: Karl Gernandt genannt „120%-Kuddel“

Der Mäzen: Klaus-Michael Kühne genannt „KlauMi“

Der Vorstand Marketing und Kommunikation: Joachim Hilke genannt „JoHi“

Der Vorstand für Fans und Sonstiges: Carl-Edgar Jarchow genannt „der Schweber“

Der neue Coach: Josef Zinnbauer genannt „Joe“

Der Mediendirektor: Jörn Wolf als „Jörni“

Desweiteren einige unwichtige Nebendarsteller sowie ein sichtlich verwirrter Journalist, der sich ein Leben ohne den HSV nicht vorstellen kann.

Wir schreiben den 15. September im Jahre des Herrn 2014

Es ist gegen 16.04 Uhr, als die Würfel gefallen sind. Im Hauptgebäude B des Bürokomplexes der Weltfirma Kühne&Nagel liegen diverse Vereinsvertreter zu Tisch und beraten bei Lachshäppchen und Rhabarber-Schorle, wie es mit dem Verein, halt, wie es mit der AG weitergehen soll. KlauMi hat wie immer keine Kosten gescheut.

„120%-Kuddel“: „Jungs, machen wir uns doch nichts vor, dieser graue Panther ist gescheitert. WCCLOWN (BCMOON., die Red) und Ich haben es bereits vor der Saison gesagt und wir hatten wie immer recht, der Vogel kann nichts. Er sieht zwar aus wie einer, aber er kann nichts. Wir müssen jetzt den Schnitt machen, sonst saufen wir ab. Apropos absaufen – Tommy, lass mal den Cognac stehen, es ist noch nicht 1800?

„Didi“: „Karl, ich weiß nicht. Vielleicht ja doch. Wer kann das so genau sagen? Und außerdem, wenn ich den jetzt kicke, nennt mich Hesse von der BILD gleich wieder Trainer-Killer. Darauf habe ich echt keinen Bock, ich bin sensibel“

„KlauMi“: (per Video zu geschaltet, weil keinen Bock, für so einen Mumpitz nach Hamburg zu fliegen), denkt sich: „Meine Fresse, was habe ich mir das bloß für einen Weichkäse geholt? Apropos Fresse, ich muss mal wieder zum Zahnklempner, das Nussknacker-Gebiss qietscht“

Dann KlauMi, für alle hörbar:“Mir reicht’s jetzt, der Typ fliegt. Kuddel, du machst das mit den Anwälten klar. Didi, du feuerst die Pfeife morgen früh und besorgst ne neue Pfeife. Tommy, du lässt meinen 150 Jahre alten Cognac in Ruhe. Kühne Ende“

Im Konferenzraum herrscht betretenes Schweigen. „120%-Kuddel nästelt an seiner Designer-Krawatte, aus „Didi’s“ Drei-Tage-Bart wird binnen Sekundenfrist ein Vier-Tage-Bart, „JoHi“ überlegt noch, wie er heil aus der Sache rauskommen kann.

„120%-Kuddel“: „Na gut, ihr habt den Chef gehört. Dann kaut mal auf und macht euch transparent. Ich habe noch andere Sachen zu tun als den ganzen Tag Fußball-Manager zu spielen“

„Didi“, Tommy und „JoHi“ rufen ein Hansataxi, zum Glück hatte „JoHi“, der Fuchs, die passende App auf seinem HSV-Smartphone.

Dienstag, 16. September im Jahre des Herrn 2014. Imtech-Arena, 8.27 Uhr

Nach einer schlaflosen Nacht sitzt „Didi“ in seinem Vorstandsbüro (welches vorher das Vorstandsbüro „des Schwebers“ war) und malträtiert seine ohnehin schon arg mitgenommenen Fingernägel. Plötzlich nimmt er aus dem Augenwinkel eine Bewegung war und erkennt „den Schweber“, der an der offenen Bürotür vorbeizuschweben droht. Dann die Wende, der Schweber hält inne, guckt leicht verwirrt in „Didi’s“ heilige Halle und legt die Stirn in Falten (macht er oft)

„Der Schweber“:“ Junger Mann, was machen sie eigentlich in meinem Büro? Und überhaupt, wollen sie sich nicht mal eine vernünftige Frisur gönnen? Kommen sie her, ich geben ihnen 20 Euro, in der Schanze kriegt man dafür schon was Vernünftiges“

„Der Schweber“ greift in die Innentasche seines dunkelblauen Zweireihers und zaubert einen Schein hervor.

„Didi“: „Carl, wie oft denn noch? Das ist jetzt mein Schuppen hier, du bist raus. Naja, jedenfalls fast raus. Sei so gut und ruf bei Liebnau oder einem der Clowns an, zur Not auch bei der dicken Dwenger und frag, ob sie nicht zurückkommen wollen. Und wenn sie nicht wollen, sollen sie mich lecken, wo ich hübsch bin. Aber tu mir einen Gefallen und geh mir nicht auf’n Stick. Ich bin im Stress“

„Der Schweber“ ist schockiert, solche Töne in seinem Büro. Aber gut.

„Der Schweber denkt bei sich“: „Na gut, dann nicht. Lauf halt weiterhin rum wie ein Yeti auf Schmerzmitteln. Mir doch egal. Ich glaube, ich schwebe mal kurz zu „JoHi“, der hatte neulich in der Raute etwas von einer neuen scharfen Praktikantin erzählt, die ich mir mal angucken sollte. Vorher schwebe ich aber noch zur Toilette, diese verdammte Blase“.

Der Schweber schwebt den Gang runter.

Während „der Schweber“ vor dem Urinal schwebt, wagt er einen Blick nach draußen, man erkennt Parkplatz weiß. Dort kann „der Schweber“ einen verwirrt-wirkenden älteren Herren erkennen, dessen fragwürdige Igel-Frise aussieht, als hätte ihm jemand eine tote Ratte auf den Schädel genagelt und ihm anschließend einen Fön in die Badewanne geworfen. Der Verwirrte scheint in irgendein Instrument zu reden, es könnte sich um einen Kugelschreiber handeln. Da der ältere Herr aber vollkommen allein auf dem Parkplatz zu sein scheint, kann sich „der Schweber“ nicht erklären, mit wem oder was der Patient dort überhaupt quatscht. „Der Schweber“ öffnet vorsichtig das Klofenster und bekommt gerade noch mit, wie Igelfrisur nahezu hysterisch immer wieder das Wort „Europapokal, Europapokal“ in den Kugelschreiber kreischt. Während „der Schweber“ noch irritiert den Hosenstall schließt, überlegt er, wo er den Brüllfrosch schon mal gesehen haben könnte. „Kneipe? Therapiegruppe? Lionsclub? Ach, scheiß drauf, ich schwebe jetzt zu „JoHi“, der hat immer Zeit.

Zurück ins Büro des Vorstandsvorsitzenden der HSV Fussball AG. „Didi“ ist seit dem Besuch des „Schwebers“ nicht wirklich weitergekommen. Schließlich nimmt er allen Mut zusammen, greift zum iPhone (5S, 32 GB) und schreibt dem Noch-Übungsleiter eine sms. Telefonieren tut man in einem hochmodernen Unternehmen wie dem HSV nicht mehr, dass hat Kommunikations-Gott „JoHi“ den Führungskräfte eingehämmert. „Wer führt, der simst“.

Die Nachrichten-Übermittlung scheint geklappt zu haben, denn 10 Minuten später steht Ersatz-Richard Gere mit Raubvogelnase, Mirko, in seinem Büro.

„Didi“: „Mirko, setz dich, wir müssen reden“

Mirko setzt sich, zupft sein rotes HSV-Shirt mit den MS-Lettern zurecht und guckt gespannt.

„Didi“: „Mirko, ich mache Schluss. Ich meinen, wir machen Schluss. Ich meine, wir machen mit dir Schluss. Ach Kacke, Mirko, du bist gefeuert“.

„Raubvogelnase“: „Wieso das denn jetzt? Nur wegen der Hannover-Scheiße. Didi, du hattest doch gesagt, ich soll die ganzen Neuen bringen. Jetzt bringe ich sie und ihr dreht mir einen Strick draus. Das ist nicht fair, das finde ich jetzt total fies von dir“

Didi“: „Mirko, ist doch nicht meine Entscheidung, „KlauMi“ hat micht gezwungen, ehrlich. Ich wollte mit dir weitermachen, aber „KlauMi“ und „120%-Kuddel“ zusammen sind echt knallhart und Tommy hat auch nur die Lachshäppchen inhaliert und mir nicht geholfen. „JoHi“ hatte zumindest noch die App von Hansataxi,aber ansonsten war ich total allein. Tut mir leid, Mirko“

Raubvogelnase wischt sich die Tränen der Enttäuschung aus den Augen, schneuzt herzhaft in sein HSV-Trainingshirt („Den Scheißlappen brauche ich jetzt ja nicht mehr“) und verlässt zitternd das Büro des großen Vorsitzenden

„Didi“ denkt: „Puh, das ist ja nochmal gut gegangen. Zum Glück hat er nicht versucht, mich zu hauen. Das hat so ein verrückter Russe in St. Petersburg mal versucht, hinterher hatte ich 6 Wochen Polizeischutz, das braucht kein Mensch. Die Frage ist nur: Was jetzt? Irgendeine Knalltüte muss den Haufen ja beaufsichtigen und „120%-Kuddel“ frage ich nicht. Der meint zwar, er könne über’s Wasser gehen, kann er aber gar nicht. Dreck, was jetzt ?“

Plötzlich und wie aus heiterem Himmel kommt „Didi“ ein wichtiger Gedanke. Über Kurzwahltaste #6 kontaktiert er flugs den zweitwichtigsten Mann im Verein, „Jörni“.

„Didi“: „Dicker, du musst mir heute die Pressegeier vom Hals halten, die brauche ich heute wie Kacke am Stiefel. Nichts, ich will nichts hören. Keine BILD, kein Seuchenblatt, keine Mopo. Nicht mal den Sportchef vom Alsterradio, keinen. Kapiert?“

„Jörni“: (gewohnt souverän und durch absolut nichts aus der Ruhe zu bringen): „Dicker, weniger als Null Problemo. Die Spacken von der Presse habe ich im Sack und die bwußtlosen Blogger raffen eh nichts, die denken von hier bis zur Wand. Außerdem liest die ohnehin keiner. Macht dir keinen Kopf, Dicker. Schöne Stunden…“

Derweil sitzt „120%-Kuddel“ in seinem 153 qm-Büro in der Hafencity. Zur Abwechslung hat er den Maßanzug gegen einen blauen Trainings-Anzug aus dem HSV-Shop getauscht, die 19 mm Alustollen unter den pinken Adidas-Predatorbuffern klappern auf dem Parkett und hinterlassen ätzende Spuren. All das bekommt „120%-Kuddel“ an diesem Spätsommer-Dienstag nicht mit, denn die Fußball-Endorphine rauschen durch sein sonst so kontolliertes Blut. Kuddel hat einen Plan, Kuddel möchte Trainer werden.

Plötzlich und völlig unerwartet erscheint das gestrenge Gesicht mit dem wohlbekannten Nussknacker-Gebiss auf dem Flatscreen an der Ostwand des Büros, „Kuddel“ hasst das.

„KlauMi“: „Karl, was soll dieser alberne Aufzug, Faschingszeit ist vorbei. Bist du vom Hahn gehackt oder wolltest du joggen gehen? Und was sollen die Scheiß-Stollen auf meinem Nobelparkett, bist du voll? Den Schaden ziehe ich dir vom Oktober-Gehalt ab, damit das mal klar ist. Und jetzt wirf dich in den Armani-Lappen, bevor ich durchdrehe“

„120%-Kuddel“: „Aber Chef, wir haben doch jetzt keinen Trainer mehr. Und ich dachte, was der Raubvogel kann, kann ich schon lange. Chef, sie sagen doch immer, dass ich ihr Bester bin. Chef, lassen sie mich doch Trainer werden, bitte bitte. Ich möchte auch mal vor 55.000 in die Arena marschieren und an der Seitenlinie den Klopp-Kasper spielen. Außerdem sehe ich mich doch so gern im Fernsehen. Chef bitte“

KlauMi“: „Karl, du hast ’n Sprung in der Schüssel. Du bist kein Trainer, du bist Banker. Und was noch viel wichtiger ist: Du bist mein Sklave. Dein Arsch gehört mir und wenn du das nicht innerhalb der nächsten 2 Minuten begreifst, wohnst du nächste Woche unter der Lombardsbrücke. Kühne Ende“

Das gestrenge Gesicht verschwindet mit einem „Puff“ vom Bildschirm und es erscheint der normale Anblick eines Panorambildes vom Zürichsee. Dieses Bild hängt in gedruckter Form übrigens in jedem der 2.284 Büros des Hauses.

„120%-Kuddel artmet tief durch. Eigentlich,so denkt sich der Manager des Jahres 2017 und der Aufsichtsratsvorsitzende des Jahres 2019, bin ich doch ganz gut weggekommen. Nur zu ungern erinnert sich Kuddel daran, wie KlauMi normalerweise bei Nichtgefallen abstraft. Ein mittelharter Schlag mit der flachen Hand auf den Hinterkopf tut zwar nicht besonders weh, aber er demütigt kolossal. KlauMi hat keine Kinder und denkt, dass Erziehung so geht. Traurig öffnet Kuddel den Reißverschluss der blauen adidas-Trainingsjacke….

Zurück in „Didi’s“ Büro, der Herr aller Reußen ist noch nicht weitergekommen.

„Didi“ denkt: „Ach verdammte Axt, was mache ich denn jetzt? Richard Gere ist gerade vom Hof geheizt und hat dabei seinen Trainingsanzug überfahren. Die Co-Trainer und den Torwart-Trainer hat er gleich mitgenommen, der Folter-Kroate steht angeblich bereits wieder vor dem P1 und läßt Mario Götze nicht rein. Was mache ich bloß?“

Derweil sitzen „der Schweber“ und „JoHi“ zusammen in der Raute und teilen sich eine Apfelschorle.

„Der Schweber“: „JoHi, irgendwas stimmt hier nicht. In meinem Büro turnt so ein Alt-Hippie rum, den insolventen Bestattungs-Unternehmer (O. Scheel, die Red.) habe ich seit Wochen nicht gesehen, seit Japan-Jürgen nicht mehr hier ist, gibt’s in der Raute keinen grünen Tee mehr und auf dem Parkplatz turnen Renten-Zombies rum und brüllen in Kugelschreiber. Früher war mehr Lametta, oder“

„JoHi“: „Dicker, mach dir keinen Kopf, wir Beide überstehen auch das. Bis 2018 kriegen die uns hier nicht raus. Bis dahin bist du Rentner und ich habe ausgesorgt. Wir hängen uns einfach an die nächste Initiative und jubeln zur anderen Seite. Ist beim letzten Mal keinem aufgefallen und wird auch diesmal keinem auffallen. Dicker, die Leute sind strunzdoof,mach dir keine Sorgen“

Sichtlich beruhigt genehmigt sich „der Schweber“ noch einen Hub aus der gemeinsamen Apfelschorle, per Strohhalm natürlich.

„Didi’s“ Büro, mittlerweile Epizentrum und Krisenzentrale in einem.

„Didi“ denkt: „Jetzt hab ich’s. Ich frage diese Wurst von der U96 oder U 23 oder wie das heißt. Der hat dieses Jahr noch nicht verloren, den finden alle bestimmt geil. Außerdem hat das sowas modernes, Kloppo-Tuchel-mäßiges, wenn man einen eigenen Vogel hochzieht. Muss nicht klappen, aber erstmal ist Ruhe und ich kann vielleicht wieder ohne Probleme auf’s Klo“

„Didi“ greift zum iPhone (5S, 32 MB) und schreibt diesem Zinngruber eine sms. „Joe, komm um 14.15 Uhr in mein Büro, wir müssen reden. Und keine Ausreden. Dein Didi“. Eines hat „Didi“ gelernt (von JoHi natürlich): Wer führt, der simst

Zur gleichen Zeit macht ein Samsung-Smartphone im Kabinentakt in Hamburg-Ochsenzoll eigentümliche Geräusche. Für ungeübte Ohren klingt es wie die Kombination aus „Resi, I hol‘ di mit meim Traktor ab“ und „Ich habe Bock, Bock, Bock“. Leider geht niemand ran und niemand kann die sms lesen, die Führungs-Didi aus dem fernen Volkspark abfeuerte. Denn „Joe“ hatte sein Smartphone in der Trainerkabine liegenlassen und war auf dem Weg nach Braunschweig, um den nächsten Gegner der U96 oder U23 oder wie das heißt, zu beoabachten. Merke: „Wer führt, der simst“.

Epilog: Auf Parkplatz Weiß an der Imtech-Arena im fernen Volkspark wandelt immer noch ein sichtlich verwirrter älterer Herr mit fragwürdiger Frisur herum und kreischt „Europapokal, Europapokal“ in einen Kugelschreiber. Nur ist jetzt niemand mehr da, der ihn hören kann, denn „der Schweber“ sitzt auf dem Podium im leeren Presseraum und wartet auf die Frage der Journalisten, die nicht da sind.

Natürlich ist das alles nur Satire und niiiiiiemals so passiert.

Fortsetzung folgt (vielleicht)

Und dann war da noch….

 

…..die vorletzte Brandrede von Ex-Sportchef Oliver „Presse-Olli“ Kreuzer, im Anschluss an ein völlig mißlungenes Testspiel im tiefen Thüringen

http://www.youtube.com/watch?v=F9uwmQCzWMo

 

 

P.S. Eine Frage hätte ich da noch. Was ist eigentlich aus diesem Stefan de Vrij geworden? Hat Lazio Rom den Mann bereits weiterverkauft? Sitzt der hinterhältige Gerüchte-Blogger in Santa Fu eine mehrjährige Haftstrafe ab oder hatte er gar die Facebook-Freundschaftsanfrage von „Herr Scholz“ mit Nein beantwortet? Man weiß es nicht, aber da kommt bestimmt bald Aufklärung. Gaaaaanz bestimmt 🙂

 

 

 

 

Von | 2014-09-18T16:12:53+02:00 18. September 2014|Allgemein|50 Kommentare

50 Comments

  1. André 18. September 2014 um 08:12 Uhr

    Großartig! 😉 Fortsetzung bitte….

  2. bono 18. September 2014 um 08:18 Uhr

    Eine Frage hätte ich noch? (mit Pipi in den Augen)
    Hast du dich nicht eigentlich bei Schreiben dieses super Artikels immer mal vor Lachen eingenässt.. 🙂

    • Gravesen 18. September 2014 um 08:26 Uhr

      Nein, ich gehe sowas grundsätzlich sehr akribisch und voller Demut an 😀 😀

      • bono 18. September 2014 um 08:27 Uhr

        Das glaube ich dir glatt 🙂 🙂

      • Pascal 18. September 2014 um 09:49 Uhr

        ich könnte sowas nicht! ich würde bei jedem zweiten Satz erstmal eine Pause machen müssen, um mich von den Lachern beruhigen zu müssen

        • ausgegliedert 18. September 2014 um 13:17 Uhr

          Das meinte Grave mit Akribie 🙂

  3. Lonewolf72 18. September 2014 um 08:23 Uhr

    Mach so was bloß nicht nochmal. Meine Arbeitskollegen schauten mich völlig verwirrt an, weil ich vor lachen unterm Schreibtisch lag. Der Tag ist gerettet… 🙂

  4. Frank Bockelmann 18. September 2014 um 08:35 Uhr

    btw do it again, forward and daily
    loriot ist nicht mehr, aber grave !!!!!!
    vielen dank für mein widergekehrtes schmunzeln beim Thema HSV!

  5. Jorgo 18. September 2014 um 08:51 Uhr

    Mannoman Grave 🙂 Da haste ja richtig einen rausgehauen. Gut, daß ich schon pullern war. Da ich davon ausgehe, daß dieser Artikel auch in der Sylvesterallee gelesen wird würde ich dort gerne Mäuschen sein.

    • Gravesen 18. September 2014 um 08:52 Uhr

      Hey Dicker, ist doch alles nur Satire 🙂

      • Pascal 18. September 2014 um 09:50 Uhr

        ändert aber wahrscheinlich trotzdem nix daran, das man da gerne mal Mäuschen spielen möchte 🙂

      • Jorgo 18. September 2014 um 11:16 Uhr

        eben, wegen und weil es Satire ist.

  6. hamuburgmini 18. September 2014 um 09:16 Uhr

    Alles nur Satire!

    Leider trägt Satire immer den bitteren Beigeschmack des tatsächlich Geschehens… Alles ist denkbar…
    Man könnte lachen, wenn es nicht so traurig wäre…

    • Pascal 18. September 2014 um 09:51 Uhr

      Satire hat ja auch immer (leider) einen hauch von Wahrheit 🙂

  7. Pascal 18. September 2014 um 09:54 Uhr

    sehr guter Beitrag, mich erschreckt immernoch der Gedanke, dass Kühne da wirklich so viel Einfluss nehmen könnte, was er ja aber niemals machen würde und wo er auch innerhalb des Vereins gar keine Plattform kriegen würde.

    Übrigens (ich weiss ganz schön was an wunschkonzert) würde ich mir aktuell wünschen, dass Gernandt der jenige ist, der im Januar aus dem AR ausscheidet und dafür der Herr Bönte den Vorsitz übernimmt. Von dem hab ich bisher nicht ein einziges mal was gehört anders als „Mr. 120%“ und da Kühne ja auch nicht Wort hält (anschubfinanzierung, Zeitpunkt des „Geldgebens) und sein „Vertreter“ da weiter macht wo die alten Aufsichtsräte aufgehört haben, hat er sein Mitwirken im AR verwirkt

  8. Oberberger 18. September 2014 um 10:26 Uhr

    Lach mich weg….der war echt gut, Grave 🙂

    So stelle ich mir eine Audienz bei KlauMi vor:
    http://www.youtube.com/watch?v=DlxQvS6btmc

    Zitat: „wir haben aus einem kleinen miesen Saftladen, einen großen…ähm ähm…das was wir heute sind“ 🙂

  9. Jan B 18. September 2014 um 11:41 Uhr

    Ich kann nicht mehr…., besser geht nicht. Satire vom feinsten. Vor allem dieser Abschnitt hat es mir angetan:
    .
    KlauMi”: “Karl, was soll dieser alberne Aufzug, Faschingszeit ist vorbei. Bist du vom Hahn gehackt oder wolltest du joggen gehen? Und was sollen die Scheiß-Stollen auf meinem Nobelparkett, bist du voll? Den Schaden ziehe ich dir vom Oktober-Gehalt ab, damit das mal klar ist. Und jetzt wirf dich in den Armani-Lappen, bevor ich durchdrehe”

    “120%-Kuddel”: “Aber Chef, wir haben doch jetzt keinen Trainer mehr. Und ich dachte, was der Raubvogel kann, kann ich schon lange. Chef, sie sagen doch immer, dass ich ihr Bester bin. Chef, lassen sie mich doch Trainer werden, bitte bitte. Ich möchte auch mal vor 55.000 in die Arena marschieren und an der Seitenlinie den Klopp-Kasper spielen. Außerdem sehe ich mich doch so gern im Fernsehen. Chef bitte”

    “KlauMi”: “Karl, du hast ‘n Sprung in der Schüssel. Du bist kein Trainer, du bist Banker. Und was noch viel wichtiger ist: Du bist mein Sklave. Dein Arsch gehört mir und wenn du das nicht innerhalb der nächsten 2 Minuten begreifst, wohnst du nächste Woche unter der Lombardsbrücke. Kühne Ende”

  10. Mike Brodersen 18. September 2014 um 12:32 Uhr

    Hi,
    ich bin immer noch fertig vom Lachen. Ganz großes Kino und speziell diese Passage hat es mir echt angetan. Ich hab in der Vorlesung gesessen und konnte nicht mehr vor Lachen als ich mir das Bild vor Augen geführt habe wie eine tote Ratte auf’n Kopp genagelt wird. Der absolute Wahnsinn, mein Prof hat mich angeguckt als wollte er genau das mit mir in diesem Moment tun!

    <Während “der Schweber” vor dem Urinal schwebt, wagt er einen Blick nach draußen, man erkennt Parkplatz weiß. Dort kann “der Schweber” einen verwirrt-wirkenden älteren Herren erkennen, dessen fragwürdige Igel-Frise aussieht, als hätte ihm jemand eine tote Ratte auf den Schädel genagelt und ihm anschließend einen Fön in die Badewanne geworfen. Der Verwirrte scheint in irgendein Instrument zu reden, es könnte sich um einen Kugelschreiber handeln. Da der ältere Herr aber vollkommen allein auf dem Parkplatz zu sein scheint, kann sich “der Schweber” nicht erklären, mit wem oder was der Patient dort überhaupt quatscht. “Der Schweber” öffnet vorsichtig das Klofenster und bekommt gerade noch mit, wie Igelfrisur nahezu hysterisch immer wieder das Wort “Europapokal, Europapokal” in den Kugelschreiber kreischt.<

    Vielen lieben Dank dafür, du hast echt meinen Tag gerettet!
    Mike

  11. Micha 18. September 2014 um 12:50 Uhr

    Also Grave, da hast Du doch einen Fehler eingebaut:
    „KlauMi hat wie immer keine Kosten gescheut.“
    Das müsste doch heissen:
    „KlauMi hat wie immer alle Kosten gescheut.“ 😉
    Und Danke für den Schwanzus Longus, der paßt und war überfällig (CEJ) und hätte schon vor der Strukturänderung gut gepasst.

    Ansonsten drücke ich Joe die Daumen. Kann er diese Truppe auf links krempeln?

  12. Buttje 18. September 2014 um 12:56 Uhr

    Eine herrliche Parodie-Satire! Ich werde wahrscheinlich das Schmunzeln den ganzen Tag nicht mehr los. Bin gespannt auf die Fortsezung…….

  13. bono 18. September 2014 um 14:33 Uhr

    Jetzt macht der Kicker ernst, wir sind raus. 🙂
    http://liveblog.sport.t-online.de/Event/Das_Fussballgezwitscher_des_Tages

  14. Micha 18. September 2014 um 14:33 Uhr

    Das Schlimme an der ganzen Sache ist, daß das RL die Satire um Längen schlägt. Es könnte sich (hier in verharmloster Form) tatsächlich so zugetragen haben. Zu Poden mit den Versagern.
    Immerhin ist 120% ein Chöngeist.

    • bono 18. September 2014 um 14:36 Uhr

      RL ?

      • JustMe 18. September 2014 um 15:29 Uhr

        RL » Real Life » im realen Leben

        • bono 18. September 2014 um 15:35 Uhr

          Und wieder was gelernt.

  15. Tinytimmi 18. September 2014 um 15:03 Uhr

    och nee, jetzt hier auch noch —satire—. reicht es nicht schon aus, bundes-, tv- und netzweit vorgeführt zu werden? muss das jetzt hier auch noch stattfinden? kann man einen wie bcmoon nicht konsequent ignorieren? es regt mich noch nicht mal zum schmunzeln an und ich habe eigentlich was zum neuen trainer erwartet.

    • mazeman 18. September 2014 um 15:13 Uhr

      heul doch und lies woanders 😉

    • Gravesen 18. September 2014 um 15:27 Uhr

      Herrlich. Das ist ja noch bessere Satire als mein heutiger Blog 😀

      • Jürgen L 18. September 2014 um 16:14 Uhr

        Hut ab….das muss man Dir lassen, schreiben kannst Du echt gut! Da kann man neidisch werden, habe beim lesen herzlich gelacht….und konnte mir das alles prima bildlich vorstellen:-)

  16. Micha 18. September 2014 um 16:20 Uhr

    Grave, mach mal Satire „Matz-ab“. Just Cut&Paste und Du bist der King 😉

    • Gravesen 18. September 2014 um 16:22 Uhr

      Dicker, ich bin auch so der King, frag den Schweber. Escht jetzt, isch schwör‘ voll auf Koran jetzt. 🙂

  17. Micha 18. September 2014 um 16:44 Uhr

    Ich bin hart an der Grenze Dir eine Kooperation anzubieten. Mein Humor ist allerdings noch schwärzer (das man das schreiben kann).
    Also lieber Grave, für Glossen stehe ich bereit.
    Immer drecksackmässig auf einem levl.
    Micha

  18. Jakob Klobutzki 18. September 2014 um 17:23 Uhr

    Moin,
    Du hast mit anderen Beiträgen meine persönlcihe Erwatungshaltung auf einen höhreren Level gehoben. Sie waren viel sachlicher, informativer und auch lustiger, zum Beispiel die Beiträge über D. Beiersdorfer.
    Dieser wirkt irgendwie wie Dampfablassen. Ich hatte gehofft was über den neuen Trainer zu erfahren. Schade. Aber vielleicht kommt morgen was über Herrn Zinnbauer und vielleicht auch wenn wenig aussagekräftig, was über sein Training mit der „Ersten“. Seine Äusserung, er würde aus der „Zweiten“ Spieler in die „Erste“ stecken, wenn sie nicht mitziehen, fand ich persönlcih sehr beachtenswert.
    Was meinst Du? Würde er es tatsächlich wagen? 😀
    P.S. Trolle haben nur ein Ziel. Mit ihren dummen Verhalten Aufmerksamkeit zu gewinnen. Warum fälltst Du darauf ein? Verstehe ich nicht. Deine Beiträge haben eine ganz andere Qualität. Ich lese keine Mopo und ABendlplatt und dafür kriege ich hier die Dummheit der Trolle wie ich finde unnötig präsentiert. Schade.

  19. menke 18. September 2014 um 18:10 Uhr

    Oh mannnnnnnnn…manche machen echt ihre Hose mit der Kneifzange zu oder gehen zum Lachen in den Keller….
    Ich fand den heutigen, mal anderen Blog, genial, hätte von mir sein können….Nach den letzten Tagen voller richtungsweisender Dynamik mal etwas zum Lachen, das Leben am Tabellenende ist einsam…passt….
    Oben wurde etwas von irg