Vom Umgang miteinander oder „ist es nicht doch nur eine Frage des Images?“

Es ist noch keine Woche her, da war Mirko Slomka noch Trainer des Hamburger Sportvereins und wie es wahrscheinlich nicht nur in Hamburg gute Tradition ist, so wurde auch Slomka bei seinem Amtsantritt am 17.02.2014 von den Medien gefeiert wie ein Rockstar. Geradezu ekstatische Ausmaße nahm die Vergötterung des neuen Heilsbringers an, als Slomka bei seinem ersten Auftritt als HSV-Trainer die scheinbar übermächtige Borussia aus Dortmund mit 3:0 aus dem Volkspark fegen konnte.

Endlich, endlich, man hatte ihn gefunden, den Kloppo 2.0. Der langersehnte Konzepttrainer, der alles zum Besseren wenden würde, der einer uninspirierten und wahllos zusammengekauften Truppe ein System einbläuen könne, welches binnen Wochen ausschließlich Fußballfeste in Hamburg zur Folge hätte.

Sieben Monate danach, 9 Punkte später. Aus dem Heiland Slomka wurde ebenfalls in schönster Hamburger Tradition ein Under-Performer, der von der neuen Vereinsführung nicht länger gehalten werden konnte. Soweit, so gut.

Was dann passiert, was in Hamburg so sicher passiert wie der tägliche Sonnenaufgang, ist die gnadenlose Abrechnung der einschlägigen Schmierlappen mit einem Trainer, bei dem sie 7 Monate lang nicht die Eier hatten, ihm ihre „Vorbehalte“ ins Gesicht zu sagen.  An dieser Stelle tut sich seit mehr als 30 Jahren der Mann hervor, der sich „ein Leben ohne den HSV nicht vorstellen kann“, aber er ist beileibe nicht allein. Auch die Mopo weiß plötzlich wie von Zauberhand, dass Slomka (der Pöse) einen Spieler im Vieraugen-Gespräch zum Weinen gebracht hat und dass der Trainer dem Spieler Demirbay nahegelegt hatte, den Berater zu entlassen und zum Berater des Trainers zu wechseln. Skandal.

Aber Moment. Ist nicht der eigentliche Skandal die Tatsache, dass den Feiglingen diese Dinge immer erst dann auffallen, wenn der Betreffende vom Hof geritten ist? Die Frage an die Leser sollte eigentlich lauten: Braucht ihr das? Müsst ihr das lesen? Bringt euch die alljährliche Generalabrechnung mit dem letzten Übungsleiter irgendeine Befriedigung? Oder empfindet ihr diese Verhaltensweise so wie ich, nämlich als schäbiges, billiges und peinliches Nachtreten von Typen, die sich für nichts zu schade sind?

 Denn – warum schreiben die Vögel diesen Schund denn? Doch nur, weil sie der Meinung sind, dass es irgendwen interessiert , oder?

[..]„Natürlich kann man bei einem solchen Tabellenstand und einer so prekären Situation nicht auf Jubel, Trubel, Heiterkeit machen, aber mir fehlte die Nähe des Trainers zur Mannschaft, mir fehlte im Training gelegentlich mal ein Lob, ein Lächeln, ein ehrliches, ein herzliches und anspornendes „Wir-schaffen-das-gemeinsam“. Ich habe damals nur zu mir gesagt: „Der Herr Slomka trainiert den HSV wie Mister Sagrotan . . .“ (Matz)

[..]“Ich hatte das Gefühl, dass Mirko Slomka die Spieler nur noch bewegte, aber dass da kein Funke mehr übersprang, dass der Graben zwischen Team und Trainer immer breiter geworden ist. Gelacht – oder gelächelt – hat der HSV-Coach immer nur dann, wenn er das rote Licht sah, das Rotlicht der Kameras. Dann setzte er sein „Alles-ist-in-bester-Ordnung“-Gesicht auf. Waren die Kameras aus, dann ließ er alle Gesichtszüge auf „unnahbar“ entgleisen. Das war sogar einigen Kollegen aus Hannover aufgefallen, die Mirko Slomka ja nun über vier Jahren kennengelernt hatten.“ (Matz)

Zum Thema „Alles-ist-in-bester-Ordnung-Gesicht“. Ich habe den Autor an dem Tag im Presseraum gesehen, er zog ein Gesicht, als wäre er auf dem Weg zur Wurzelbehandlung. Als dann die Kamera seines „Stammel-TV-Kameramanns“ auf Rot schaltete, begann das große Grinsen. Wo ist jetzt der Unterschied? Ist ein Trainer ein anderer Mensch als ein Schreiber?

Das aktuellste „Opfer“ der „Kampagne Nachtritt“ ist zurzeit Wolfgang „Felix“ Magath, dem in England nach dem Rausschmiss beim FC Fulham kübelweise Dreck hinterhergeworfen wird. Dort wird von Käsebehandlungen berichtet und es wird berichtet, dass der gemeine Felix einmal die gesamte Mannschaft niedergestarrt hatte. Wer blinzelt, der fliegt.

Sowas macht sich immer gut, denn Quälix hat sich im Laufe der Jahre ein entsprechendes Image zugelegt, dem Schleifer traut man erst mal alles zu. Ob das Ganze dann der Wahrheit entspricht oder nicht, interessiert eine Woche später kein Schwein mehr.

„Man kennt ja den Felix, da wird schon was dran sein“. Wird es tatsächlich oder wird hier nur das Bild bedient, welches die Leser von dem Mann haben (sollen)?

Anderes Beispiel:   In einem Buch, welches der spanische Journalist Marti Perarnau über das erste Jahr von Pep Guardiola bei Bayern München schrieb, heißt es:

[..]Im Trainingsalltag verfolge Guardiola dabei schonungslos seine Philosophie, sorge bei Spielern, die sich mit der Umsetzung taktischer Vorgaben schwer tun, für quälende Momente. So sei der 29. Juli 2013 für Javi Martinez ein “schwarzer Tag” gewesen. Ständig habe ihn der Coach beim Spiel sechs gegen sechs korrigiert: “Javi, jetzt nicht! Jetzt nicht!”, oder “Nein Javi, bleib vom Stürmer weg!” Für Martinez sei das “eine Qual” gewesen, “nach 25 Minuten ist er bereits fix und fertig.” Guardiolas Vorgehen lässt seinen spanischen Landsmann dabei wie einen Anfänger aussehen: “Die Gehirnwäsche ist total”, betont Perarnau.

Guck mal an, Pep der Gehirnwäscher. Der spanische Meistertrainer demütigt also seinen Landsmann Javi Martinez vor der gesamten Mannschaft, wer hätte das gedacht?

Lustig ist nur: Was bei Magath einem Akt der Körperverletzung gleichgekommen wäre, ist bei Guardiola eine Art positive Detailbesessenheit im Training und dagegen könne doch wohl niemand etwas haben, oder? Wünschen wir uns nicht alle solch einen Trainer, der auch vor € 40 Mio Transfers keinen Halt macht und der den Söldnern zeigt, wo der Barthel den Most holt?

Was ich damit zu Ausdruck bringen will – der Umgang miteinander stinkt und er stinkt zum Himmel. Vielleicht sollte sich einmal ein Journalist finden, der das Leben anderer Journalisten durchleuchtet. Ich möchte lieber nicht wissen, was dabei ans Tageslicht kommen würde.

So aber wird weiterhin fleißig nachgetreten und schmutzige Wäsche gewaschen. Und natürlich werden die Klischees bedient, die man in der Vergangenheit implementiert hatte.

Guardiola, der Liebe – Felix, der Linke. Slomka grinst nur, wenn er muss, Labbadia ist ein Frauenversteher. Bloß keine Mühe machen und sich ein eigenes Bild verschaffen. Das will doch keiner, oder?

So, das war der erste Blog im neuen Outfit, wir hoffen, er gefällt. Meinen ganz besonderen Dank an Markus, der in kürzester Zeit etwas geschafft hat, was andere nicht schaffen. Sensationell, großartig, überragend. Danke Danke Danke :-D

Letzte Meldung: Sensationelle Entwicklung. Wie soeben bekannt wurde, wird Oscar-Preisträger Peter Jackson die Geschichte des Primaten-Blogs “Matz Ab” verfilmen. Titel : Schmocks Einöde

Von | 2014-09-25T08:09:01+02:00 25. September 2014|Allgemein|45 Kommentare

45 Comments

  1. Dr.Jimmy69 25. September 2014 um 07:52 Uhr

    WOW! Was für ein Auftritt! Also der neue Blog ;-). Sieht sehr professionell aus. Glückwunsch dafür und weiterhin viel Spaß, Erfolg und eine nach wie vor einmalige Blog-Kultur!
    Zum heutigen Blog. Es ist nun mal leider so, schlechte Nachrichten verkaufen sich besser und verbreiten sich schneller. Eine Zeitung voller guter Nachrichten würde wahrscheinlich gar keiner ersnt nehmen. Es scheint einfach spektakulärer zu sein, nach Misständen zu suchen. Ein Trainer Happel wäre heutzutage wahrscheinlich von allen Journalisten als unkommunikativ gegeisselt worden und „niedergeschrieben“ worden. Trotz aller Erfolge und das ist das bittere.
    Nun Euch beiden aber erst mal einen glorreichen ersten Tag im neuen Zuhause!

  2. Bwana Bruce 25. September 2014 um 07:52 Uhr

    Guten morgen Grave !

    Schöne Website ! …. Artikel stimmt mich nachdenklich , aber ja nicht unerwartet .

    Sonnige Grüße , Bwana Bruce

  3. Oberberger 25. September 2014 um 08:05 Uhr

    Guten Morgen, Grave

    Der neue Blog sieht toll aus. Großes Kompliment an Euch beide. War mit Sicherheit ein hartes Stück Arbeit, aber es hat sich gelohnt !
    Zu den „Nachtretern“ kann man nur sagen, dass ich nichts anderes erwartet hatte. Vom Mann der über Wasser wandeln kann zum Buhmann. Das Spiel hat die Presse bereits mit sämtlichen Vorgängern von Mirko Slomka durch. Was bleibt ist nur die Hoffnung; dass es Joe Zinnbauer schafft dem HSV wieder Leben einzuhauchen und eine schlagkräftige Truppe zu formen, unabhängig von den ganzen Störgeräuschen drumherum.

    P:S::
    beim Schreiben ist mir aufgefallen, dass die Rechtschreibprüfung Wörter die mit einem Grossbuchstaben beginnen automatisch komplett groß schreibt, und bei ausgeschalteter Rechtschreibprüfung keine Absätze per ENTER Taste möglich sind.

  4. bono 25. September 2014 um 08:40 Uhr

    Nun wollte ich eigentlich nur mal schauen, wann der Blog wieder funktioniert und siehe da, läuft.
    Und wie! Saubere Arbeit, wirkt irgendwie sehr aufgeräumt. Einzig beim Kommentar-Schreiben könnte die Schrift etwas deutlicher/dunkler sein.
    Sehr gut gelöst und eben erst bemerkt die Editierfunktion. Klasse!
    Ein älterer Herr hat es eben mit den Augen.
    Zum Thema: Es erscheint mir fast so, als ob es lediglich in Hamburg so eine Schmutz-Hinterherwerfen-Mentalität gibt. Bei Trainerrauswürfen anderer Vereine wird natürlich auch mal kritisch beleuchtet jedoch habe ich den Eindruck, dass dieses ein Hamburger Phänomen ist was durch den Qualitätsblog an erster Front immer angefeuert wird.

    • bono 25. September 2014 um 08:54 Uhr

      So und nun habe ich auch die Comment Box gefunden. Lesbare Schrift, alles gut!

  5. André 25. September 2014 um 08:42 Uhr

    Glückwunsch Grave zum neuen Outfit! Wirklich gut gelungen! Schön das Du wieder online bist, die letzten Tage hat doch irgendwie etwas gefehlt. Man war fast geneigt mal bei den Primaten vorbei zu schauen… 😉
    Zum heutigen Thema: Es ist tatsächlich immer wieder erstaunlich, was die Presse sich alles herausnimmt. Einige Artikel grenzen schon an Verleumdung/Rufschädigung. Aber Du sprichst mal wieder den richtigen Punkt an. Solange diese Artikel
    von der breiten Masse gelesen werden, wird sich leider auch nichts ändern. Sensationspresse bleibt eben ein Verkaufsschlager!

    • Pascal Jarosch 25. September 2014 um 09:37 Uhr

      ging mir ähnlich, ich habe sogar zwischendurch geguckt, ob der Passwort Schutz auf der neuen Seite noch vorhanden ist 🙂

  6. Jorgo 25. September 2014 um 08:50 Uhr

    Moin zusammen,
    chic… und herzlichen Glückwunsch zu neuen Präsentation.

    Die Nachtreter sind feige und üble Subjekte. Das Nachtreten erfolgt in der Regel von hinten.
    Hier ist für mich der Tatbestand der Hinterlistigkeit bereits erfüllt. Diese Menschen zu bekehren,
    charakterlich einwandfrei zu agieren, ist vergebene Lebensmühe. Vielmehr lege ich Wert darauf
    alternativ informiert zu werden. Auch wenn es mir mitunter nicht in den „Kram“ passt zu hören und lesen,
    was ich gar nicht möchte. Das Leben ist kein Ponyhof……………
    Kritisch weitermachen erwünscht. Danke Team HSV Arena!

  7. Lusankya 25. September 2014 um 08:58 Uhr

    Zum Thema, nichts neues. Leider das übliche Spiel, wobei das mit Perarnau neu ist.

    Zum Blog, ich bin doch etwas sehr enttäuscht. Besonders vom stylecheet. Die Schriftgröße ist mit (denke mal) 12 zu klein, Besonders im Eingabefeld für die Kommentare fällt es auf, mit licht grau. Total daneben, da ich eine Lupe brauche um meinen geschriebenen Text lesen zu können, oder ihn markieren muss! Desweiteren vermisse ich die letzten Beiträge, die die User geschrieben haben. Leider, leider muss ich sagen dass das neue CMS ein Reinfall ist, bis dato… Sehe mehr Rückschritte als Fortschritte… Header und Footer wurden angeglichen, keine Frage. Aber das macht eine qualitativ gutes CMS nicht aus. Auch das Verifizieren für einen Kommentar ist unlogisch. Das mache nur Sinn bei Gästen um Spam zu vermeiden, nicht aber bei registrierten Usern! Wäre bereit für Verbesserungen ansprechbar zu sein! Keine Frage, da das leider ein, für mich gesehen und versierten Foren-Gestalter und Moderator, ein Reinfall ist…

    • Gravesen 25. September 2014 um 09:09 Uhr

      Da frage ich mich, wer hier der Reinfall ist 🙂

    • Lusankya 25. September 2014 um 09:09 Uhr

      Btw. mir fällt gerade auf dass es sich weiterhin um WordPress handelt. Also muss man hier doch deutlich am Stylesheet arbeiten. Das mit dem Verifizieren hat sich auch nach Anmeldung erledigt. Soll niemand sagen ich sehe nur das Schlechte. Nein, im Gegenteil!

      Bin guter Dinge! =)

  8. oldiehamburg 25. September 2014 um 09:06 Uhr

    Prima, das neue Design.
    Mir fehlt allerdings noch eine Kleinigkeit: Der Start oder Home Button, um von jeder Unterseite mit einem Drück wieder auf die Hauptseite zu kommen.. Vergessen, oder extra ausgelassen, oder habe ich was übersehen?
    Ansonsten wußte ich nicht, dass auch ein „Lehrling“ im Team mit arbeitet 😉 . Ich bin ein absoluter Fan seiner Bilder und damit natürlich auch von ihm.

    • Gravesen 25. September 2014 um 09:09 Uhr

      Einfach wieder auf HSV-Arena klicken

      • oldiehamburg 25. September 2014 um 13:22 Uhr

        Habt Ihr aber gerade eben erst nachgeschoben, oder 😉 ?

  9. bono 25. September 2014 um 09:08 Uhr

    „Besonders im Eingabefeld für die Kommentare fällt es auf, mit licht grau“
    Habe ich auch gedacht, aber klick mal die Comment Box (neben ABC) an……

    • Lusankya 25. September 2014 um 09:16 Uhr

      Das ist leider nur eine Hilfe für Leute mit Leseschwäche. Klar eine super Hilfe, aber das sollte nicht die Regel sein. Das ist als wolle man Auto fahren und muss nach dem anmachen noch einen zweiten Schlüssel umdrehen 🙂 Für normal lesende, sollte es einfach gestaltet sein, da jeder Klick mehr unnötig ist. Ich sage ja wie gesagt nicht das alles schlecht ist…

  10. Lusankya 25. September 2014 um 09:12 Uhr

    Grave, das ist keine Frage der Kritik! Lediglich als Programmierer eine legitime Kritik, bzw noch nicht mal solche. Ferner eine Anregung zur Verbesserung! Wenn wir schon so weit sind dass man meint den anderen als Reinfall zu titulieren, nun ja. Du auch 😉

    • Gravesen 25. September 2014 um 09:18 Uhr

      Ja klar. Du bist der Größte. Weißte was? Hier arbeiten ein paar Jungs ohne einen Cent. Bis tief in die Nacht. Um Klugscheißern wie dir Informationen kostenlos zur Verfügung zu stellen. Wir bekommen absolut nichts dafür (von Leuten wie dir schon gar nicht) und machen das aus purem Idealismus. Und dann kommen Typen wie du und quatschen irgendeinen Blech über Schriftgrößen.

      Geh rüber in „Schmocks Einöde“ und guck dir an, was ein Großverlag mit drei bezahlten Journalisten, 3 Moderatoren, einem Kamera-Vogel, drei Heinis, die die Facebook-Seite betreiben, leisten. Auf Wiederhören

  11. Ligature 25. September 2014 um 09:42 Uhr

    Jeder sollte das in der Pressebranche übliche Gegengeschäft kennen nach dem Motto „Ich berichte nicht negativ über Dich, vorausgesetzt, Du belieferst mich mit Insiderwissen. Dann berichte ich negativ über andere .“ Das gilt in der Politik-, Wirtschafts- und eben auch in der Sportberichterstattung. Zu diesem Gegengeschäft gehört übrigens auch, gesammelte information erst nach und nach oder „verspätet“ zu verwerten, um den Insider zu schützen. Daraus folgt gelegentlich auch das Phänomen des „Nachtretens“.

    Man muss sich auch klar machen, dass es in der Pressebranche ein Protagonist (Politiker, Unternehmer, Spieler) so lang „heruntergeschrieben“ wird, dass dieser am Schluss – und um sich zu schützen – das oben genannte Gegengeschäft anbietet.

    Ps. Das neue blog-design ist gelungen. Glückwunsch.

  12. SvenGZ 25. September 2014 um 09:42 Uhr

    Bin ja Laie was Design angeht, aber mir gefällt das neue Arenenoutfit.
    Dir wünsche ich eine reibungslose 😉 Umstellung und weiterhin viel Erfolg!

  13. BerndH60 25. September 2014 um 09:53 Uhr

    Bei mir, als Firefox Benutzer, funktioniert das mit der individuellen Schriftgröße ganz einfach. Einfach die „Strg“ Taste gedrückt halten und dann solange die „+“ oder „-“ Taste tippen bis der persönliche Blindheitsgrad kompensiert ist.

    Ganz toller Blog, Grave. Das Aussehen ist herrlich aufgeräumt und sachlich gehalten, hebt sich wohltuend von den anderen werbeverseuchten Machwerken ab.

    Das Thema ist natürlich allgegenwärtig. Wie heißt es denn so schön auf Kicker online heute:
    „Herrschte nach dem 0:0 gegen den FC Bayern gerade auch dank des neuen Trainers Josef Zinnbauer Aufbruchsstimmung, ist beim Hamburger SV nach dem 0:1 in Mönchengladbach Ernüchterung eingekehrt.“

    In 180 Spielminuten leistet sich die Abwehr einen einzigen Schnitzer, der dann dummerweise auch noch zum Tor führt und schon beginnt die Demontage des „Messias“ Zinnbauer.
    Ganz Hamburg, insbesondere der HSV mit allen Gremien, lag sich also glücksbesoffen nach einem 0:0 gegen Bayern in den Armen. Totaler Kontrollverlust „gerade auch dank des neuen Trainers Josef Zinnbauer“. So marschierte die Glaubensprozession des HSV in das Mönchengladbacher Stadion ein und mußte schon in der 25. Minute die grausame Wahrheit hinnehmen, Zinnbauer ist menschlich.
    Ja, die Lichter gingen aus, denn es war „in Mönchengladbach Ernüchterung eingekehrt.“ Die meisten HSVer verließen umgehend das Stadion, denn Menschen als Trainer hatte sie schon genug gesehen. LOL !!

    Man kann gar nicht so viel fressen…

    • Ute Wedding 25. September 2014 um 14:16 Uhr

      Moin Bernd,
      wo hast Du denn gesehen, dass die meisten HSVer umgehend das Stadion verließen?
      Da war meine Wahrnehmung eine andere. Natürlich sind einige früh gegangen. Aber sehr viele blieben und feierten die Spieler. Denen rechne ich übrigens hoch an, dass Sie noch in die Fanecke kamen (allen voran Louis Holtby) und die Fans beklatschten und Trikots verschenkten. Und das, obwohl sie sich sicher bewusst waren, welcher Shitstorm nach der Niederlage auf sie einprasseln würde.

      Ich finde übrigens auch, dass die „Niederlage“ zu stark bewertet wird, besonders in der Presse. Würden wir auf Platz 10 stehen, hätten viele gesagt: es war schade, dass wir so viele Chancen liegengelassen haben, trotz des sonst sehr engagierten Spiels.

      @Grave: Glückwunsch zum sehr gelungenen Auftritt. Hatte die tägliche Lektüre schon ernsthaft vermisst 🙂

  14. aos 25. September 2014 um 10:05 Uhr

    Moin Grave,
    welcome back home – sieht gut aus das neue Design, schön klar und übersichtlich.
    Und Du hast Recht – man sollte nicht „meckern“ über irgendwelche Einzelheiten, aber das ist leider diese kostenlos-Metalität im Netz.
    However gut gemacht – nur ein Schmunzeln beim Impressum… Australia…

  15. bono 25. September 2014 um 10:26 Uhr

    „Einfach wieder auf HSV-Arena klicken“

    Dachte schon ich wäre zu blöd den Button zu sehen. Jetzt passt es.

  16. Mike Brodersen 25. September 2014 um 10:28 Uhr

    Guten Morgen,

    endlich, du bist wieder da…. Ich muss gestehen, ich hatte die letzten Tage doch ein wenig Entzugserscheinungen 😉 Aber das Warten hat sich gelohnt und ich bin positiv überrascht wie schön aufgeräumt und klar das neue Outfit daher kommt. Daumen hoch!
    Auch die Suchfunktion funktioniert prima denn sonst hätte ich deinen Blog vom 25.08.14 wohl nicht so schnell wiedergefunden 🙂 In dem Beitrag hast du von der sog. „Unruhe“ geschrieben und auch gewisse Mechanismen der schreibenden Zunft erklärt. Und dieses Verhalten kann man jetzt mit dem neuen Trainer bzw. auch dem alten Trainer wieder beobachten. Zum einem, wird Mirko Slomka alles mögliche hinterher gesagt und zum anderen wird um Josef „Joe“ Zinnbauer ein großer Hype gemacht. Mir kommt es so vor, als wenn unsere geliebte Hamburger Presselandschaft sich schon wieder darauf vorbereitet auf ihn loszugehen. Spätestens wenn die nächsten 2-3 Spiele nicht gut verlaufen. Mir persönlich tut es leid um Mirko Slomka, denn ich denke nach wie vor, dass er ein guter Mann ist. Selbst Zinnbauer hat ja erklärt, dass z.B. die Mannschaft in einem gutem körperlichen Zustand ist. Trotzdem hat er es nicht geschafft, die Mannschaft so zu erreichen wie es vielleicht nötig gewesen wäre.
    Ich denke aber, dass gerade dieses „Nachtreten“ wohl nie sein Ende finden wird. Es erscheint mir leider wie ein mittlerweile normales soziales Miteinander. Kaum jemand hat heutzutage noch den Arsch in der Hose um seinem Gegenüber tatsächlich auch mal Fehler vorzuhalten bzw. offen und ehrlich darüber zu sprechen. Dies geschieht in der Regel immer erst dann wenn das Kind in Brunnen gefallen ist und dann kommt wirklich auch das zum Vorschein was zuvor nicht gesagt wurde. Es kommt zum großen Knall, wo alles auf den Tisch kommt was eigentlich mit der auslösenden Situation nichts mehr zu tun hat.
    Um dieses Verhalten aber abzustellen bedarf es auch den berühmten Blick in den eigenen persönlichen Spiegel und ich habe das Gefühl, das viele Reporter beim täglichen Gang durch die Redationstür ihn dort abgeben und sich mitunter ihren persönlichen Frust von der Seele schreiben.

    Mike

  17. Pascal Jarosch 25. September 2014 um 10:43 Uhr

    Moin Grave,
    zuerst zu dem neuen Design: absolut gelungen. Klar ist neues immer Gewöhnungsbedürftig und man muss erstmal suchen, wo man was findet, aber das gehört dazu und ist eigentlich schnell erledigt. Auch die fest Hinterlegten Blog-Regeln sowie das Über-Uns ist sehr gut geworden. Nur weiter so!

    Zu deinem heutigen Beitrag:
    ich finde es einfach nur enttäuschend, dass es Journalisten gibt, die so Hinterfotzig und Feige sind. Außerdem sollten die betreffenden Personen auch ein Interesse daran haben, dass sie nicht so negativ/falsch dargestellt werden oder ?

    Weil wenn ich jetzt dem Herrn Slomka etwas unterstelle endet das ganz schnell in Rufmord und der ist in Deutschland immer noch Strafbar. Und mit Pressefreiheit hat das dann nichts mehr zu tun.

  18. Il Dottore 46 25. September 2014 um 11:38 Uhr

    Moin Grave,

    herzlich willkommen „zurück“, mit tollem Design. Danke auch an Deine Mitstreiter für diese Mühe und diesen Idealismus. Wie von einigen Vorpostern geschrieben, waren es grauenvolle ( 😉 ) Tage, so ohne Blog… Die von Dir zitierten Zeilen zeigen wieder mal, wie man übelstes Nachtreten in unverfängliche Worte zu verpacken sucht. Leider gibt’s zu viele Leute, die sowas lesen wollen. Erschreckend ist dabei, dass solcherlei in etwas abgeschwächter Form sogar in einigen Leserkommentaren z. B. in der FAZ zu lesen ist (unabhängig vom HSV). Der Tonfall ist zwar gehobener, doch Beschimpfungen unter den Foristen gibt es auch.
    Ich hoffe inständig, dass man Herrn Zinnbauer die nötige Rückendeckung und auch die Zeit gibt, etwas zu entwickeln. Mir persönlich gefällt seine Konsequenz, von seinem ersten Spiel an einige Spieler der U23 zu bringen, damit, finde ich, setzt er die richtigen Zeichen an die Erste (Druck) und die Zweite (Motivation). Vom gestrigen Spiel war ich nur insofern enttäuscht, dass wegen des Remis in Dortmund wir nun auf P18 stehen. Im Gegensatz zu vielen anderen Auftritten war es schon besser. Und wenn der 15. Platz am letzten Spieltag in der Nachspielzeit durch ein Abseitstor oder einen fragwürdigen Elfer gesichert wird, so what?
    Leider wurde in den „Qualitätsmedien“ das 0:0 gegen die Bayern ja fast wie die Meisterschaft und der Trainer als Kloppo 3.0 (wenn Slomka Klopp 2.0) gefeiert, so dass die Niederlage eben wieder der Untergang des Abendlandes ist…
    Selbst der Kommentator des einschlägigen Bezahlsenders konnte sich die blöde Bemerkung nicht verkneifen, dass das die ERSTE Niederlage des neuen Trainers sei – im zweiten Spiel, bei DEN Gegnern. So viel subversive Dummheit gehört eigentlich bestraft. Hoffentlich erleben wir nicht schon in den nächsten Wochen das Nachtreten gegen J. Zinnbauer. Wäre halt schon schön, wenn die Führung insofern die Ruhe behalten könnte und sich nur an der Entwicklung der Mannschaft orientiert, um nicht den nächsten Trainer der Meute zum Fraß vorzuwerfen.

    NUR DER HSV

    PS: SCHMOCKS EINÖDE ist genial!! Schön gelacht. Den hol ich mir!

  19. Bastian 25. September 2014 um 12:40 Uhr

    Das neue Design gefällt mir auch ganz gut! Ist es aber noch möglich ein favicon zu hinterlegen? Das sieht einfach besser aus in der Bookmark Leiste.
    Zum Inhalt des Blogs: Man sieht ja jetzt gerade wieder beim VfB, dass auch in anderen Vereinen der Umgang nicht immer besonders zimperlich ist…

  20. neuer 25. September 2014 um 14:15 Uhr

    @gravesen und allen die daran mitgearbeitet haben. gut gemacht !!

  21. Sven 25. September 2014 um 15:24 Uhr

    Also optisch sehr gelungen der neue Auftritt, sieht wirklich cool aus (der Inhalt ist sowieso über fast jede Kritik erhaben). Aber Schönheit hat ihren Preis, das Ding lädt jetzt auf meinem Handy deutlich länger als der Vorgänger-Blog. Aber man kann nicht alles haben. 😉 – Und bevor Du auch mich zusammenscheisst von wegen Meckern am Freibier: Vielleicht könnt ihr ja eine HallOfFame-Sponsoren-Rubrik aufmachen? Da werden die Nicks veröffentlicht, die eine Spende abgedrückt haben für den Hausherrn… Nur so als Idee.

    • Gravesen 25. September 2014 um 16:22 Uhr

      Die etwas längeren Ladezeiten liegen am Twitter-Ticker, den ich allerdings besonders cool finde. Was irgendwelche zu nennende Sponsoren betrifft – die exisitieren (leider) nicht 😉

      • Sven 25. September 2014 um 16:24 Uhr

        Ich meinte auch: richte doch so eine Ecke ein oder etwas in dieser Richtung. Hier finden sich sicher einige, mich eingeschlossen, die ab und an was rausrücken