Das ist doch alles nicht mehr zum Aushalten…

Jetzt mal ehrlich, Leute – das geht doch alles gar nicht mehr. Was hier in der Bundesliga von diesen sogenannten „Fußball-Lehrern“ abgeliefert wird, ist doch an Lächerlichkeit nicht mehr zu übertreffen. Das, was 99% dieser Clowns abliefern, das mache ich Sonntags Vormittags zwischen Frühstück und Frühschoppen, dafür brauche ich weder Lizenz noch ne Brille, das sieht ein Blinder, das da reichlich im argen liegt.

Gucken wir uns doch nur diesen Kwardiola an, dieses haarlose Herren-Oberbekleidungs-Modell aus Katalonien. Seit mehr als einem Jahr in Deutschland und spricht immer noch Deutsch wie Ailton nach der sechsten Grillwurst. Unfassbar. Und dann die Bilanz. Die Bilanz!!! Die kaufen für mehr als € 53 Mio plus ein ablösefreier Lewandowski neue Spieler und haben nach 6 Spieltagen schon zwei Unentschieden auf der Uhr. Die sind nicht in der Lage, bei den blinden Schalkern und den zahnlosen Hamburgers zu gewinnen! Wäre ich Rummelfliege, ich hätte dieses Braun-Rasierer-Testimonial schon längst in die Wüste geschickt.

Und dann dieser Klopp in Dortmund, dieser haarimplantierte Rübezahl mit Dauer-Pöhlerkappe, der krankhaft versucht, eine Symbiose mit den Fans einzugehen, indem er sich kleidet wie ein Stablerfahrer von der Südtribüne. 6 Spiele, 7 Punkte, Minus 2 Tore. Sag mal, wie daneben ist das denn bitte?

€ 54 Mio haben die in Dortmund ausgegeben, dabei allein € 19,4 Mio für diesen unbeweglichen (immobilen) Ballett-Tänzer aus Italien und € 9,7 Mio für diesen Chancentod aus Berlin. Und jetzt steht der einstige Stolz des Ruhrpotts hinter Paderborn, Hannover und Mainz? Klopp raus, aber sofort!

Wo wir schon dabei sein – Paderborn. Wundertrainer Breitenreiter. Seitdem der im Sportstudio war, läuft da nichts mehr, der Lack ist ab.  Hätte mal lieber arbeiten sollen, als sich feiern zu lassen, der Gockel. Paderborn wird durchgereicht, keine Frage. Da können sie auch gern nach jeder Niederlage feiern, denen wird das Feiern noch vergehen. Breitenreiter erlebt das Ende der Saison nicht, jedenfalls nicht in Paderborn.

Genauso wird es diesem Schmidt in Leberkusen gehen, diesem Dauergrinser mit der Claudia Schiffer-Gedächnisfrisur. Der macht seine Mannschaft kaputt, weil er sie in den ersten 20 Minuten rennen lässt wie Usain Bolt auf Extasy, aber danach sind sie fertig, haben keine Kraft mehr und müssen sich mit Fouls behelfen. Das Resultat: Eine rote Karte nach der anderen. Die müssen aufpassen, dass sich nicht absteigen, diese Söldnertruppe. Ich wette, die holen in der Winterpause diesen Lewandowski zum 32. Mal zurück und Schmidt kann wieder Red Bull saufen. So ein Poser.

Wo wir schon bei Poser sind, wenn ich diesen Hecking in Wolfsburg sehe. Der Typ sieht seit gefühlten 26 Jahren immer gleich aus, jeden Tag. Der geht garantiert 4 mal die Woche zum Friseur, damit das so aussieht. Und überhaupt, was macht der eigentlich aus der Mannschaft? Nichts!!! Weniger als Nichts!!! Die kaufen mit diesem de Bräune eine blasse Boris Becker-Imitation und denken dann, ihnen scheint die Sonne aus dem Hintern. Nichts ist. Wenn die nicht Duracel-Olic hätten, würden sie absteigen und bei VW würde die Werkshalle brennen. Unglaublich ist das!

Ne Werkshalle haben die in Hoffnungsheim nicht, aber sie haben diesen SAP-Opa, der früher genauso viel redete wie Kühne. Das macht er nicht mehr, aber dafür ist Sinsheim jetzt das Synonym für „graue Maus“. Für oben zu blind und für unten zu stark. Oder mit anderen Worten: totlangweilig. Totlangweilig ist auch dieser Gisdol, den erkennt doch nicht mal ein Einheimischer in Heidelberg, weil er so fade ist.

Ja Mensch, was haben im letzten Jahr alle über diesen Weinzierl gejubelt. Was der aus Augsburg gemacht hat. Und jetzt? 6 Spiele, 3 Niederlagen, aus die Maus. Die Farbe ist runter und jetzt kann jeder erkennen, dass dieser Weinbauer doch nur ein ganz durchschnittlicher Trainer ist. Zaubern kann der auch nicht und neuer Bundestrainer wird der auch nicht. Vielleicht sollte er lieber Marillenschnaps brennen, bei Ausgburg reißt der nichts mehr.

Und dann dieser Streich, dieser Pausenclown aus Freiburg. Alle wollten sie ihn, den Streich, aber Streich wollte nicht. Jetzt muss er gucken, dass ihn Freiburg noch will, denn 4 Punkte aus 6 Spielen ist eine Katastrophe, Herr Streich. Da können ihre Pressekonferenzen noch so unterhaltsam sein, die Fans haben ein Anrecht auf Punkte. Und wenn sie die nicht liefern können, sollten sie gehen, am besten sofort. Unfassbar, diese Minusleistung.

Apropos Minusleistung. Bremen? Warum komme ich bei dem Begriff „Minusleistung“ sofort auf Bremen? Wenn man diesen Dutt sieht, diese Mischung aus Labradorwelpe, der von seiner Mutter verlassen wurde und Gonzo aus der Muppetshow, dann kann man doch nur zusammenbrechen. Warum lassen die Bremer diesen Blinden solange wurschteln? Will sonst kein Übungsleiter mit Verstand in diese grauen öde Stadt? So muss es wohl sein.

Der Einzige, der einen halbwegs normalen Job macht, ist dieser Keller aus der Grube. Der sieht zwar so aus, als würde er jeden Moment anfangen zu weinen, aber irgendwie kriegt er die Typen immer wieder in die Spur.

Wo wir schon bei Spur sind, dieser Zinngruber aus Hamburg. Versicherungs-Millionär und Hobbytrainer, was soll dabei schon rauskommen? Ein ermauertes Unentschieden gegen gelangweilte Bayern und ein Debakel in Glabdbach, Lack ab. Der schafft es nicht mehr, da bin ich sicher. Der wird zwar auf den Pressekonferenzen immer hyperaktiv, aber Ahnung hat er nicht, das weiß ich.

Eines wollte ich auf jeden Fall nochmal loswerden: Ich schreibe hier die Wahrheit und nichts als die Wahrheit, so wahr mir Gott helfe. Und wenn ich vielleicht irgendwann mal Schwachsinn gelabert habe, habe ich das nur gesagt und nicht geschrieben, okay? Und dann lag es auch nur daran, dass ich meinen Namen nicht mehr buchstabieren konnte und mein Pfleger die Tabletten vergessen hatte. Ansonsten ist das hier immer voll die Wahrheit, jedenfalls das, was geschrieben ist. Glaube ich jedenfalls.

 

 

Von | 2014-09-28T08:52:39+02:00 28. September 2014|Allgemein|20 Kommentare

20 Comments

  1. Martin D. 28. September 2014 um 09:03 Uhr

    Guten Morgen Grave,

    einfach nur Großartig……das richtige zum Sonntagsfrühstück!!!

    Jetzt heute Abend noch einen „Dreier“ von unserem Hobbytrainer samt seiner Ballettschule,und die Woche kann beginnen! 😆

  2. Jorgo 28. September 2014 um 09:26 Uhr

    Moin zusammen,

    schön auf den Punkt gebracht.
    Dabei habe ich mich gleich daran erinnert.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Dittsche#mediaviewer/File:Dittsche.jpg
    Klappe Schildkröte 🙂

  3. oldiehamburg 28. September 2014 um 09:37 Uhr

    Ein Tag, der sehr gut beginnt. Über das Schmunzeln bin ich zum Lachen gekommen. Prima Blog.

    Ich gehe heute zu HSV II, freue mich über das Spiel und den Sieg und sehe mir danach HSV I an.
    Freuen würde ich mich, wenn irgend ein Mensch dem Lasogga erklärt hat, dass sein Betätigungsfeld nicht breiter sein sollte als der Strafraum und nur vom gegnerischen Tor zur Mittellinie reicht. Auf den Flügeln hat er nichts zu suchen. Das kostet Kraft und bringen tut er dort in der Regel auch nichts. Wenn er das verstanden hat und sich danach richtet, schießt er heute bestimmt sein erstes Tor der Saison. Dann ist mein Tag richtig gut geworden.

    In diesem Sinne, NUR DER HSV

  4. Hardy Erdmann 28. September 2014 um 09:37 Uhr

    Moin Grave,schönes Ding von Dir. Ich könnte mir vor Lachen in die Hose machen.
    Dann noch die Vorstellung das viele Internet – Sky – Fußballtrainer sagen werden, GENAU SO IST DAS – endlich schreibt mal jemand die Wahrheit … Hahaha..das Grinsen habe ich noch heute Abend in der Kurve im Gesicht.. Schönen Sonntag noch.

  5. ausgegliedert 28. September 2014 um 09:49 Uhr

    Moinsen, recht schick geworden das neue Layout, hgw!

    Ist das nicht bissel früh für Frühschoppen 😉 ? So stell ich mir ein typisches Stammtischgespräch vor.

    Ich hoffe, die Jungs verkrampfen heut abend nicht ob der 0 und behalten etwas Zählbares hier.
    Schließlich ist es in nur 5 Spielen gelungen, die Anzahl der Gegentore im Vgl. zu letzter Saison mehr als zu halbieren, jawoll 🙂

  6. Sebastian 28. September 2014 um 10:04 Uhr

    Was ist eigentlich mit den „Beweisen“ der Stefan de Vrij Affäre geworden? War da nicht auch schon so etwas wie „Die Warheit und zwar nichts als die Warheit“ gewesen? Das ist doch geschrieben gewesen also die absolute Warheit! Oder zählt das nicht, weil es der Zauberlehrling des HSV LEXIKON war! Ist der Meister des Wissens nicht verantwortlich für die Ergüsse des Lehrling?

    • Gravesen 28. September 2014 um 10:10 Uhr

      Da ich ja weiß, was „Herr Scholz“ vorhat, bin ich gepannt, wie er die Geschichte retten möchte. Eines ist bereits jetzt sicher: Es wird extrem konstruiert wirken und seiner Glaubwürdigkeit nicht zuträglich sein. Aber das ist ganz sicher nicht mein Problem. Lustig finde ich allerdings, dass einige gezüchtete Motz Ab-Patienten meinen, ich hätte mit dieser Sache etwas zu tun. Habe ich nicht, denn ich bin weder Blogger „Denyo Kindvall“, noch konstruierte ich Gerüchte. Das überlasse ich anderen, die aber immer die Wahrheit sagen und nichts als die Wahrheit 🙂

  7. Oberberger 28. September 2014 um 11:15 Uhr

    Danke Grave, dass Du endlich mal schreibst was viele nicht auszusprechen wagen.
    Es wurde Zeit, dass diesen verwöhnten und überbezahlten Trainer-Simulatoren mal jemand den Spiegel vorhält.
    Echte Typen wie Werner Lorant oder Felix Magath wurden aus der Liga weg gemobbt um diesen zäpfchenglatten Nivea-Models Platz zu machen.
    Ich sehe schwarz für die komplette Bundesliga…die steigen alle ab !!

    Das einzige was mich ein wenig positiv stimmt ist die versprochene brutalstmögliche Aufklärung im Falle de Vrij. Der investigative Pulitzer-Kandidat Scholz wird hier mit Sicherheit ein mediales Erdbeben auslösen. Ich sage nur „Vrij-Gate“ !!

    Schönen Sonntag noch und 3 Punkte gegen Frankfurt !!

    • Gravesen 28. September 2014 um 11:33 Uhr

      Ach, hör mir doch auf mit diesem Werner Beinhart mit seiner geföhnten Igel-Frise im Mieter Datz-Style. Auch nur heiße Luft und Bahlsenkekse. Und Quälix? Von der Welt mißverstanden und nicht genug gewürdigt.

      Da lob ich mir doch Kotz Ab-Blogwurst Scorpion mit Porsche-Schwanzverlängerung und Dauer-Dumgesabbel. Von NICHTS ne Ahnung, aber davon reichlich. Immer den ultimativen Kommentar mit verzweifelter Hoffnung auf maximale Zustimmung. Und wenn nichts mehr hilft, wird der Gerüchteblogger bis zum letzten Blutstropfen verteidigt, obwohl man selbst das Fass am weitesten aufgemacht hat. Das kommt dabei raus, wenn man sein Erinnerungsvermögen runtergespült hat 😀

  8. Il Dottore 46 28. September 2014 um 11:38 Uhr

    Moin,

    @Grave: KÖSTLICH! Das Grinsen werde auch ich den ganzen Tag nicht aus dem Gesicht kriegen. Ebenso die Vorstellung, dass es genügend Gehirnsteine gibt, die das ernst meinen und Deinen Beitrag ernst nähmen, zieht die Mundwinkel noch weiter nach oben. Danke dafür!!

    @Oberberger: Toll formuliert! Dazu passt der Liveticker von 11Freunde vom Leverkusen-Spiel (dieses wichtige 2:1): „…wenn man Wolf Fuss so zuhört, muss man sich Sorgen um Leverkusen machen – der erste Viertplatzierte, der direkt absteigt.“ (sinngemäß)

    Auf das erste Saisontor und vielleicht einen Sieg.

    NUR DER HSV

  9. HSV Willy 28. September 2014 um 13:51 Uhr

    Sorry Grave, aber jetzt muss ich mal die „Blutgrätsche“ einsetzen.
    In deinen selbst aufgestellten Blogregeln steht: ZITAT: Beleidigung von Personen ZITAT ENDE ist strengstens untersagt und führt zur sofortigen Sperre!
    Wie lange müssen wir jetzt warten, bis dein nächster Blog erscheint? Oder gilt dies nur für „auswärtige“ Schreiberlinge?
    Soll heißen: du beleidigst hier im Blog „auf Teufel komm raus“. Selbst wenn du mit deinen Feststellungen überwiegend Recht hast, dies gestehe ich sogar ein, halte ich deine Wortwahl für ziemlich daneben.
    Stell dir vor, ich schreibe von dir, als „Schmierfink, der in seiner Lehre wohl nicht mehr als das Bleistift anspitzen gelernt hat“ und jetzt den „big Macker der Blogszene“ rauskehrt….
    Ich hoffe, du merkst, dass im letzten Satz ein wenig Satire steckt und sperrst mich nicht gleich für den Rest meines Lebens aus.

    • Gravesen 28. September 2014 um 14:03 Uhr

      Hm. Ich kann nicht behaupten, dass ich dich auch nur ansatzweise verstanden habe. Aber grätsche ruhig weiter 🙂

  10. HSV Willy 28. September 2014 um 15:40 Uhr

    OK, dann eben anders ausgedrückt: ich finde sehr zweifelhaft, welche Attribute du den genannten Trainern angedeihen lässt. Sie sind in höchstem Maße beleidigend und despektierlich, erfüllen also genau die Voraussetzungen, die du in deinen eigenen Blogregeln als Grund nennst, eine sofortige Sperre aus zu sprechen.
    Ich weiß von einigen Vorkommnissen, wie du persönlich auf solche Beleidigungen reagieren würdest, sollten sie gegen dich gerichtet sein.
    Das, mein lieber Grave, genau das meine ich. Es wundert mich daher auch nicht, dass du mich nicht verstehen willst!

    • Gravesen 28. September 2014 um 15:47 Uhr

      Ach so, also doch. Ich habe mich schon gefragt, wann der erste Keller-Lacher auftaucht und den mahnenden Finger hebt. Mal eine Frage:Wie kommst du eigentlich durch’s Leben? Sobald Sendungen wie Switch oder Kalkofe laufen, müssten sich bei dir doch die Arterien zusammenziehen, oder nicht? Meine Güte, meine Güte

    • mazeman 28. September 2014 um 17:02 Uhr

      Oh Mann Willy,

      ist das jetzt auch Satire oder hast Du es wirklich nicht verstanden?

      Wenn ja – gut verpackt
      wenn nein – ist es einfach nur traurig und Du bist hier leider komplett falsch…

      Best

      Carsten;)

  11. Schneiderlein 28. September 2014 um 20:59 Uhr

    Der Titel heute ist ja in geradezu prophetischer Weise gewählt.

    Das ist doch alles nicht mehr zum Aushalten…

    Aber wirklich.

    Mich haben gerade KlauMi und 120%-Kuddel wieder etwas aufgemuntert…

  12. Gravesen 28. September 2014 um 21:00 Uhr

    Hach. Was wäre ein Spieltag ohne die kompetente Analyse eines 149 kg-Fleischklops‘, der ohne fremde Hilfe allein nicht geradeaus gehen kann, der aber der Meinung ist, er müsste über Spieler urteilen. Warum suchen sich solche Vollpenner nicht einfach ein anderes Hobby (z.B. grillen oder Buletten bauen), anstatt diesem Verein zur Last zu fallen.

  13. Goldfather 28. September 2014 um 21:00 Uhr

    Boot fällt – das erste Saisontor wurde erzielt und dennoch steht der HSV mit leeren Händen da. Ob der neue Kaleu es schaffen wird gemeinsam mit der Mannschaft noch einmal die Oberfläche des Ozeans zu erreichen ist weiterhin ungewiß. Mit jedem Spieltag der vergeht verschlechtert sich die Situation, weil die Mannschaft kaum punktet und somit der Abstand zu den Nichtabstiegsrängen sich permanent vergrößert.
    .
    Gäbe es 18 Tuchels als Trainer für die 18 Erstligisten, vielleicht als Klonprodukt, oder einen einzigen Tuchel als Simultantrainer, der sämtliche Clubs aus der DFB-Zentrale per Skype und Statistikmodul coacht, so gäbe es dennoch drei Absteiger und nur eine einzige Meistermannschaft. Für gewöhnlich würde man frühzeitig am Kaderwert der Truppe erkennen können in welchem Tabellenbereich sie sich im Laufe der Saison ansiedelt.
    .
    Entscheidend ist für mich die Frage wie sich die achtzehn Ligatrainer voneinander unterscheiden. Über welche besonderen Merkmale und Fähigkeiten verfügen sie? Denn, wie wir alle nur zu gut wissen, es gibt Trainer die eine Trümmertruppe übernehmen können und innerhalb von wenigen Jahren an die europäische Spitze führen. (Happel, Klopp, Hitzfeld, Ferguson und vielleicht gehört Tuchel demnächst, wo auch immer er arbeiten sollte, dazu,)
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    Bislang empfinde ich die Arbeit Zinnbauers als vernünftig und zielorientiert. Die Ergebnisse stimmen weitestgehend, trotz der herben Niederlage gegen Frankfurt. Bei aller Herbstdepression in die die Freunde der Raute gerade zu fallen drohen, sehe ich eine gewisse Stabilisierung während der HSV sich im sportlichen Fall befindet.
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    Personell ist der Club im Bereich der Funktionsträger so stark wie noch nie aufgestellt und auf dem Platz schafft es die Mannschaft immerhin knappe Ergebnisse abzuliefern.
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    Zinnbauer wird nun analysieren müssen welchen Schritt er als nächstes gehen muß ohne die defensive Stabilität die er bereits erreicht hat aufzugeben. Ein Frage der Balance und der Trainingsinhalte.
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    Und eben jene Trainingsinhalte lassen mich bis jetzt noch die Frage stellen ob Zinnbauer der richtige Mann ist. Bislang ist mir aufgefallen, dass er viel mit der Mannschaft spricht und den Druck auf die etablierten Spieler erhöht. Dass allein wird es jedoch langfristig nicht bringen, wenn Zinnbauer es nicht gelingt einzelne Spieler und die gesamte Mannschaft auf ein höheres Leistungsniveau zu bringen.
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    Sowohl fußballerisch, als auch physisch, muß die Mannschaft einen weiteren Schritt gehen um die Klasse zu halten. Gelingt Zinnbauer das wird der Weg des HSV ins internationale Geschäft führen, doch gelingt es nicht, wird Zinnbauer spätestens zur Winterpause durch Stevens oder Jol abgelöst.
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    Bei all dem ganzen Medienhype um Lucky-Joe und seinen geschäftlichen Erfolg wird mit keiner einzigen Silbe erwähnt was Zinnbauer anders macht als Slomka, wenn man sich befreit vom Motivationsschnickschnack und nur das „nackte“ Training anschaut. Welche Spielformen wählt Zinnbauer, welche Ballfertigkeiten fordert er ein, welche Schußtechniken, welche Raumanforderungen, welche Fähigkeiten bringt Zinnbauer so massiv voran, dass davon auszugehen ist, dass die Mannschaft der Liga demnächst gewachsen sein wird?
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    In Hamburg wird seit jeher viel zu sehr über Personen gesprochen und viel zu wenig über Trainingsinhalte der verschiedenen HSV-Teams und Forschungsergebnisse verschiedenster Disziplinen und man höre und staune anderer Fußballclubs.
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    Denn nicht nur der FC Barcelona oder der AC Mailand sind zuhause auf dem Gebiet des wissenschaftlichen Arbeitens im Bereich Profisport sondern leider auch Clubs wie der SC Freiburg, Borussia Dortmund und leider leider auch der FC Bayern München.
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    Nirgendwo im Netz gibt es Trainingsinhalte des HSV aufgelistet nach Zeitabläufen ins Verhältnis gestellt zu dem was die Bayern oder der BVB machen. Natürlich wird das alles noch kommen denn auch das Netz pennt nicht, aber für den HSV wird es dann vielleicht bereits zu spät sein.
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