Verstreut in alle Winde. Oder?

Ruhig ist es geworden um die zuletzt 11 Teilnehmer am sogenannten „Rat der Ahnungslosen“. Zu ruhig für mein Empfinden. Denn eines sollte jedem klar sein, der vermutet (oder hofft), dass Jürgen Hunke seit dem 25.05. seelenruhig, mit einer Dauerkarte ausgestattet, dem lustigen Treiben bei Strand 08 zuschaut. Der annimmt, dass Manfred Ertel seit Mai einen Pulitzerpreis-verdächtigen Spiegel-Artikel nach dem anderen verfasst oder den denkt, dass Jens Meier ausschließlich Hängebrücken einweiht. Und nein, Herr Klüver verbringt seine Zeit jetzt nicht ausschließlich damit, Parkplatzordner zu verhauen (Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich daraufhinweisen, dass diese Information nicht der Wahrhheit entspricht. Herr Klüver hat nie und zu keinem Zeitpunkt einen Ordner geschlagen. Für die Veröffentlichung entschuldige ich mich ausdrücklich.) und wenn sie eines nicht tun, dann ihre gesamte Energie dem Weltclub HFC Falke 06 zur Verfügung zu stellen.

Nein, liebe Leser, im Hintergrund wird gerudert und nicht geschludert, denn es gibt Posten zu besetzen. Im Januar sucht der HSV e.V. einen neuen Präsidenten, einen neuen Vize-Präsidenten und einen neuen Schatzmeister und wer einmal ein Amt im Verein innegehabt hat, findet es scheinbar erstrebenswert, dies wiederholen zu wollen.

Hinzu kommt, dass besonders die Position des e.V.-Präsidenten von nicht zu unterschätzender Wichtigkeit ist. Der zukünftige Präsident des HSV e.V. sitzt nämlich nicht nur im Aufsichtsrat der AG, nein, er ist – eben als e.V. – auch noch Mehrheits-Anteilseigner (75,1%) an der HSV Fußball AG. In dieser Funktion kann der werte Herr (oder die werte Dame) massiven Einfluss auf die Geschicke der eben erst ausgegliederten Profi-Abteilung nehmen, denn als e.V. Präsident ist man weit mehr als einer von 6 Kontrolleuren.

Der neue Präsi wäre beispielsweise jederzeit in der Lage, eventuelle „strategisch Partner“ zu verhindern, gar kein Problem. Da kann die AG zappeln bis ihr schwindlig wird, aber so ist es. Sollte jetzt also ein ehemalige HSVPLUS-Gegner zum e.V.-Präsidenten gekürt werden, würde dies die am 25.05. beschlossene Ausgliederung nahezu konterkarieren.

Die alles wissen die Herren natürlich längst und im Hintergrund wird sich heimlich, still und leise positioniert, denn einfach seinen Namen als Hut in den Ring zu werfen, das klappt so auch nicht. Der Beirat, der den Mitgliedern im Januar die Kandidaten für die drei Ämter präsentieren wird, nimmt nämlich keine „Bewerbungen“ an, er wählt vielmehr selbst aus.

Aus diesem Grund wurde auch die über das Abenblatt forsch transportierte Bewerbung von Schatzmeister Scheel mehr zum Eigentor als zu allem anderen, denn dieses Vorgehen kam beim Beirat außerordentlich schlecht an und verminderte Scheels Chancen auf den bezahlten Posten Richtung Null.

Andere sind da offenbar schlauer, wobei nicht alle aus dem Kreis der ehemaligen HSVPLUS-Gegnerschaft kommen sollen. Dem Vernehmen nach bringt sich gerade ein Mann in Stellung, der als einer der Lautesten darauf verwiesen hat, dass besonders er nach dem 25.05. mit absoluter Sicherheit kein Amt im „neuen HSV“ anstreben und sich in den wohlverdienten Ruhestand begeben würde.

Während des gesamten Wahlkampfs hatte dieser Mann für seine scheinbar uneigennützige Haltung meinen Respekt und den würde nicht nur er mit einem Schlag verlieren, wenn es jetzt zum moralischen Rückwärtssalto kommen sollte. Denn auch die geamte HSVPLUS-Bewegung, so richtig und alternativlos sie auch war, würde in diesem Fall den nächsten, tiefen Kratzer erhalten, sollte auch an dieser Stelle nicht Wort gehalten werden.

By the way – zum Thema „Wort halten“ werde ich zu gegebenem Zeitpunkt Stellung beziehen, dann was hinter den HSVPLUS-Kulissen abgelaufen ist, ist ebenfalls keine Mischung aus Dönerteller und Laternenumzug.

Ich glaube, es war Martin Jol, der einmal sagte:“Nichts ist, wie es scheint“ und der Holländer traf damit die Sache im Kern. Das Gute ist nicht immer gut und das Schlechte ist nicht nur schlecht. Leider bemerke ich auch heute noch, 5 Monate nach dem „Triumph im Volkspark“, dass in dem „Geschenk HSVPLUS“ weit mehr gewesen ist, als nur Konfetti.

Wie dem auch sei, ich bleibe an der Geschichte dran. Eines kann ich aber bereits zum heutigen Zeitpunkt erklären: Ich kann es nur schwer ertragen, wenn Worte gebrochen und Versprechen nicht eingehalten werden und ich werde alles in meiner Macht stehende tun, um zu verhindern, dass an dieser Stelle erneut und zum wiederholten Male Schmufix mit meinem Verein gespielt wird.

Zwei  andere Themen habe ich noch.

Der Verlag „Die Werkstatt“ hat unter dem Namen „HSV-Album“ ein Buch veröffentlicht, in dem Ben Redelings zahlreiche witzige Sprüche, Anekdoten und sehenswerte Fotos rund um den Hamburger SV präsentiert.

Nähere Informationen unter:

http://www.werkstatt-verlag.de/?q=9783730701065

Außerdem habe ich zwei Karten für den NDR-Sportclub am 26.10., kann aber selbst nicht hin. Wer also Interesse hat, melde sich bitte per Mail, die Karten müssten allerdings abgeholt werden.

Von | 2014-10-22T19:40:30+02:00 22. Oktober 2014|Allgemein|24 Kommentare

24 Comments

  1. Martin D. 22. Oktober 2014 um 09:49 Uhr

    Guten Morgen.
    Wenn man das so liest,dann kann einem ja schon wieder Angst und Bange werden!!!
    Haben die Herren(Damen) denn NICHTS gelernt?
    Sind die in ihrer normalo Welt denn sowas von nicht ausgelastet,das sie weiterhin den HSV als ihre persönliche Spielwiese brauchen?
    Die müssten doch mittlerweile wissen,das es ohne AG nicht mehr funktioniert!
    Ich meine,wir sind dem sportlichen Tod gerade nochmal von der Schippe gesprungen.Der Verein war völlig am Ende,sowohl sportlich als auch wirtschaftlich(wo diese Herren einen gehörigen Anteil Mitschuld tragen).
    Und jetzt haben die nichts besseres zutun,als sich schon wieder zu positionieren???
    Was wollen die denn eigentlich???
    Ich meine,jeder weiß doch das sie es NICHT können….sie haben es jahrelang bewiesen.
    Also was soll das alles?
    Um das eigene Ego zu befriedigen? ……ich weiß nicht!

    Wenn wir sportlichen Erfolg haben wollen(und wer will das denn nicht),dann geht es nur so,wie es jetzt in Angriff genommen wurde.
    Nur so…….und nicht anders.
    Das es „NUR SO“ noch funktioniert,es doch der Tatsache geschuldet,das diese Herren(und Damen)daran schuld sind!!!

    Okay warten wir ab.
    Mein Vater hat immer gesagt:“ Nichts wird so heiss gegessen,wie es gekocht wird!“
    Und der sportliche Teil,also die Mannschaft,wird da auch nocht mitreden…..schauen wir doch mal wo wir im Januar,Februar stehen werden und was für ein Fussball die Truppe spielt….

  2. Marc O. 22. Oktober 2014 um 10:05 Uhr

    Wie unnötig diese Herren!!! Ich kann und will sie nicht mehr sehen, das kann doch auch nicht im Sinne des neuen Führungsgestirns beim HSV sein!?

    Grade auffgewacht und schon so eine Nachricht. Da vergeht einem glatt der ganze Tag 🙁

  3. Rostein 22. Oktober 2014 um 10:20 Uhr

    Schön, Grave, daß Du heute unter anderem das Thema aufgegriffen hast, das ich in meinem letzten Kommentar zum gestrigen Blog (nicht ahnend, daß heute dieses Gegenstand sein sollte) hervorgehoben hatte: Die Verfechter des Ancien Regime rasten nicht.
    Die Frage ist: welche Gegenmaßnahmen werden erwogen, ergriffen und umgesetzt? Ich bin nun allerdings auch jemand, der viel von der hanseatischen Tugend des Worthaltens hält und hoffe, daß es dabei bleiben kann. Wenn ich aber die Wahl zwischen Scheel, Ertel, Hunke einer- und der Person, auf die Du anspielst, andererseits habe, habe ich gar keine Wahl, als die einzig im Sinne des HSV vertretbare Wahlentscheidung zu treffen.
    Wie aber gestern schon kommentiert, sollte ein gewisses Gremium soviel strategische Weitsicht haben, diesem Szenario, das eventuell eine weitere Schlammschlacht nach sich zöge, prophylaktisch zu begegnen.

  4. Neustart 22. Oktober 2014 um 10:27 Uhr

    Gut, wenn die Bewerbung der „HSV-Größe“ Scheel via Abendblatt den Weg ins eigene Tor gefunden haben sollte. Von dem äußerst verdienstvollen Ernst-Otto Rieckhoff habe ich im HSV-Pus-Wahlkampf auch vernommen, dass er aktuell keinen Posten im „neuen“ HSV anstrebt. Ich habe das so interpretiert, dass er weder für ein Amt im Vorstand noch im Aufsichtsrat der AG zur Verfügung steht. Als Präsident des e.V. wäre er aber sogar mein Wunschkandidat. Was spricht gegen ihn? Alles das, was mit einer Wahl eines dieser Herren aus dem Gruselkabinet der HSV-Plus-Gegner à la Hunke an Querschüssen zu befürchten wäre, bliebe uns doch mit seiner Berufung erspart.

  5. Holger Jortzik 22. Oktober 2014 um 10:34 Uhr

    Wachsam bleiben! „Nichts ist wie es scheint“ trifft gerade auf unseren HSV immer wieder zu. Also Obacht auf die da kommenden Kandidaten für den Präsidenten des e.V. und den Termin zur MV schon einmal Rot im Kalender eintragen….

  6. Rostein 22. Oktober 2014 um 10:56 Uhr

    @Neustart: der Präsident des e.V. säße ja auch im Aufsichtsrat der AG, §18 (5) der Satzung des HSV e.V. Somit hätte Rieckhoff eben auch einen Posten in der AG. Zudem bildet, wenn ich mich nicht täusche, das e.V.-Präsidium die Hauptversammlung der AG.
    Kleiner Nachsatz noch zu „Graves“ einschlägigen Aussagen: zurzeit repräsentiert das e.V.-Präsidium 100% der Anteile und Stimmrechte, nicht 75,1%. Dies wird sich aber möglicherweise in absehbarer Zukunft ändern.

  7. Neustart 22. Oktober 2014 um 11:44 Uhr

    @Rostein: Das ist natürlich richtig! Dennoch 2 Fragen: Was spricht außer seiner Wahlkampfaussage gegen Rieckhoff? Und welche Anzeichen für eine solche Positionierung als Kandidat gibt es denn überhaupt? Ich habe dazu bisher keinerlei Hinweise wahrgenommen und befürchte eher, dass er sich wegen seiner angegriffenen Gesundheit das nicht antuen wird. Umso wachsamer gilt es bei der nächsten MV zu sein!

  8. Kategorie HSV 22. Oktober 2014 um 12:02 Uhr

    Moin
    Ist mal wieder seht Interessant zu lesen.
    Was ich mal gern wissen würde, ist wie sich besagte Person gerade in Position bringt. Wie läuft so etwas überhaupt?
    Bekommt der Beirat Empfehlungen, wer überhaupt zur Verfügung steht, wenn es keine offiziellen Bewerbungen gibt, oder läuft das wie bei einer Trainer Suche, mal naiv und dumm gesagt.Ist diese Herangehensweise nicht prädestiniert für „Klüngel“?

    Vielleicht kann mir hier ja jemand etwas aus meiner Unwissenheit helfen.Lieben Dank

  9. Nils 22. Oktober 2014 um 12:30 Uhr

    Also ich muss auch sagen EOR wäre mein absoluter Wunschkandidat. Er sagte er steht für kein Amt im neuen HSV zur Verfügung. Dass er im alten HSV eV nicht zur Verfügung steht hat er nicht gesagt und ist aus meiner Sicht auch kein Wortbruch.

    • Gravesen 22. Oktober 2014 um 12:42 Uhr

      Doch, ist es. Es gefällt dir nur nicht, dass es so ist. Es hat auch überhaupt nichts mit e.V. oder AG oder Banane zu tun, sondern mit dem HSV und Ämtern grundsätzlich.

      Rieckhoff:
      Gar nichts. Man soll auf dem Höhepunkt aufhören. Von Montag an bin ich Rentner, dann geht es erst einmal in den Urlaub. Ich strebe keinerlei Amt mehr an. Meine Frau glaubt allerdings nicht, dass ich das durchhalte. Ich bin aber fest entschlossen.

      Diese Aussage tätigte der weiße HSVPLUS-Ritter am 26.05., also am Tag nach der Mitgliederversammlung und sie lässt absolut keinen Spielraum zu.

      Die Tatsache, dass einige Rieckhoff als ihren Wunschkandidaten für das Amt des e.V.-Präsidenten sehen, resultiert vielmehr aus anderen Faktoren.

      1. Ihnen fehlt schlicht die Phantasie, dass es jemanden besseres geben könnte.

      2. Sie verbinden eine Art Hoffnung mit der Personalie Rieckhoff und vergessen dabei, dass auch er einer von 12 Räten war, die über Jahren eine falsche Entscheidung nach der anderen getroffen haben.

      3. Ihnen ist ein Wortbruch offenbar vollkommen egal, so lange ihn jemand tätigt, der „auf der eigenen Seite“ steht.

      Und eben exakt das geht nicht!!! All die Befürworter sollten sich doch mal die Frage stellen, wie sie reagieren würden, wenn Hunke nach einer Äußerung wie oben zitiert jetzt wie Kai aus der Kiste kommen würde. Der Aufschrei wäre bis in die Mongolei zu hören. Bei „Otto“ aber ist das jetzt okay? Weil er im gleichen Team spielt?

      Ne Freunde, so läuft das nicht. Wir alle wollten einen anderen HSV als den Ertel/Hunke/Reichert-HSV. Wir haben Ehrlichkeit und Transparenz wählen wollen und möchten jetzt einen Wortbrüchigen installieren, weil es eben so schön einfach klingt? Nicht mit mir!

      Ein Rieckhoff wäre für ebensowenig wählbar wie ein Scheel.

      • Pascal Jarosch 22. Oktober 2014 um 13:28 Uhr

        damit hast du vollkommen recht.

        Ich frage mich folgendes: ist das Präsidentenamt ein Ehrenamt, also unbezahlt und in der Freizeit zu verrichten ? Nach meinem Empfinden ja und daher kommen hier Leute in Frage, die noch einen Beruf haben und sich dies zusätzlich aufbürden würden. Wenn ich mir ein bisschen Kopf mache, fallen mir bestimmt ein paar Kandidaten ein, die für sowas evtl. zu haben wären.

  10. Rostein 22. Oktober 2014 um 13:10 Uhr

    @Neustart: Danke für Deine Antwort zunächst einmal. Ich bin weit weg von Hamburg, höre aber vereinzelte Stimmen, die etwas von Rieckhoffs Kandidatur rumoren hören. Ob etwas daran ist, vermag ich nicht zu beurteilen.
    Neben seiner Gesundheit und seiner Wahlkampfaussage spricht wenig gegen Rieckhoff. Aber genau diese Aussage sollte Gewicht haben. Gut möglich, ja wahrscheinlich, daß auch Rieckhoff Fehler in seiner Zeit als Aufsichtsrat gemacht hat, wie „Grave“ schreibt. Als Verantwortungsträger trifft man aber auch Fehlentscheidungen. Dann wäre die Frage, in welcher Häufigkeit das geschieht und welche Einsichten und Konsequenzen der Betreffende daraus gewinnt bzw. zieht.
    Frage wäre dann in der Folge, die an jeden Kandidaten zu richten wäre: Was qualifiziert diese Person menschlich und fachlich, den Verein als Präsident nach innen wie außen zu repräsentieren sowie seinen Aufgaben als Mitglied des Aufsichtsrates und der AG-Hauptversammlung bestmöglich nachzukommen.
    Im Unterschied zu „Grave“ wäre Rieckhoff für mich wählbar, wenngleich ich aufgrund der gesamten Konstellation anderen tauglichen Kandidaten den Vorzug gäbe. Die müssen dann aber auch antreten. Aber keinesfalls würde ich Untauglichen Vorschub leisten, sei es durch deren Wahl oder Stimmenthaltung. Da gewinnt bei mir der „Verantwortungsethiker“ über den „Gesinnungsethiker“.

  11. Kategorie HSV 22. Oktober 2014 um 13:45 Uhr

    Wollte nochmal fragen, ob mir jemand sagen kann, woher der Beirat seine Kanditen holt.Wie läuft das? Kann darüber hier jemand Auskunft geben?
    Wäre Toll, Danke

  12. Rostein 22. Oktober 2014 um 14:25 Uhr

    @Kategorie HSV: §19 (3) (b) der Satzung des e.V. gibt zu Deiner Frage einen Hinweis:

    Der Wahlausschuß „erstellt – gegebenenfalls mit externer Unterstützung – ein Anforderungsprofil und sucht bzw prüft Kandidaten für das Präsidium und schlägt diese der Mitgliederversammlung vor“.

    Man darf also davon ausgehen, daß eine Personalberatung („externe Unterstützung“) hinzugezogen werden würde, die die zunehmend komplexer werdende Materie überblickt und geeignet ist, den Anforderungen gewachsene Persönlichkeiten zu finden.

  13. Lonewolf72 22. Oktober 2014 um 14:51 Uhr

    Sollte EOR sich tatsächlich überreden lassen anzutreten, hätte ich damit zwar auch etwas Bauchschmerzen aber wenn ich mir die anderen möglichen „Kandidaten“ die hier genannt werde anschaue, würde ich wie Rostein handeln. Wobei diese „Kandidaten“ ja eigentlich gar nicht aufgestellt werden dürften, da Ihnen die Qualifikationen für diesen Posten eindeutig fehlen. Das haben Sie ja nachhaltig im Rat der Ahnungslosen nachgewiesen.
    Und wie EOR schon gesagt hat: Er strebt kein Amt an, aber vielleicht strebt das Amt ja Ihn an? 😉 Wie gesagt, es kommt immer auf die Kandidatenliste an. Und ansonsten würde ich persönlich es da mit Adenauer halten: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern… 😉

    Gruß aus dem stürmischen München
    P.S.: Wen könntet Ihr euch denn als neuen Präsidenten / möglichen Präsidentschaftskandidaten vorstellen? Mir würde TvH auf dem Posten gefallen und damit wäre auch die Problematik wer aus dem neuen AR ausscheiden muss erledigt.

  14. Kategorie HSV 22. Oktober 2014 um 14:58 Uhr

    @ Rostein
    Lieben Dank
    dann bin ich ja mal gespannt, wer dieses „Head Hunting“ vornimmt und was dabei herum kommt.
    Sollte man diese “ externe Unterstützung“ zur Rate ziehen, kann man nur hoffen, dass diese auch tatsächlich unabhängig und neutral ist.Wäre eine Katastrophe, wenn im nachhinein raus käme, dass der neue Präsi e.V. irgendwie mit diesem externen Unterstützer im Klüngel wäre.
    Auf jeden Fall eine spannende Geschichte.

  15. Takahara 22. Oktober 2014 um 16:02 Uhr

    Ich würde dann mal Holger Hieronymus in den Raum schmeißen 🙂 Der wäre meiner Ansicht nach auch eine vernünftige Lösung, mit viel Erfahrung…

  16. Rostein 22. Oktober 2014 um 16:21 Uhr

    @Takahara and all: Hieronymus wäre tatsächlich eine excellente Lösung, da er wahrscheinlich neben Beiersdorfer der am besten vernetzte HSVer ist, gerade auch mit Blick auf DFB und DFL. Mir ist sein Auftritt für HSVPLUS in Köln im November 2013 sehr positiv in Erinnerung geblieben und ich habe sein Abstandnehmen von einem Posten im Frühjahr (Februar? März?) als sehr bedauerlich empfunden.
    Aber der HSV gibt sicherlich noch andere taugliche Kandidaten her, sei es, daß sie aktuell Positionen bekleiden, sei es, daß sie einst Positionen bekleidet haben. Und dies jeweils aufgrund von Fachkompetenz in einzelnen Themengebieten und Aufgabenstellungen. Garniert mit der „Raute im Herzen“, die zwar für mich (!) weder Qualifikations- noch Ausschlußkriterium wäre, fänden sie damit auch Anklang bei Mitgliedern, denen der „Stallgeruch“ wichtig ist.
    Bei dem einen oder anderen, die ich hier im Sinne habe, glaube ich gleichwohl, daß sie in operativen Positionen besser aufgehoben wären.

  17. Sassen 22. Oktober 2014 um 20:32 Uhr

    die werkstattbücher sind in der regel eigentlich immer lesenswert.
    hast du, Gravesen es schon gelesen?

    • Gravesen 22. Oktober 2014 um 21:26 Uhr

      Nein, noch nicht

  18. Trenk 23. Oktober 2014 um 11:59 Uhr

    Darf ich freundlich nachfragen, was „dem vernehmen nach“ bedeutet. Woher kommt diese Information, dass sich EOR intern positioniert? Danke.

    • Gravesen 23. Oktober 2014 um 12:05 Uhr

      Dem „Vernehmen nach“ bedeutet, dass es mir mehrere Personen unabhängig voneinander erzählt haben. Natürlich wollen diese Leute nicht namentlich genannt werden, da ihre Namen bekannt sind. Also können wir diese lustige „Ross und Reiter-Nummer“ gern wieder vergessen. Ich weiß´auch, dass EOR eine Art „Kompetenz-Team“ (hahaha) um sich versammelt hat, natürlich alles Personen, die den Job nur machen wollen, um dem Verein zu dienen. 😀

      Das alles ist komplett frei von persönlichen Eitelkeiten, damit ihr Bescheid wisst.Die Namen der Herren aus dem „Kompetenz-Team“ kenne ich ebenfalls, da gibt’s noch ne Menge zu lachen.

  19. Christoph 23. Oktober 2014 um 15:56 Uhr

    Das mit den Eitelkeiten betrifft wirklich jeden, der sich so in vorderster Linie bewegt, wie es ein EOR getan hat. Unabhängig ob er es gut oder schlecht meint, diese „Macher“ sind alle nicht frei von Eitelkeit. „Gravesen“, Du bestätigst doch regelmässig selber, das auch Du nicht frei davon bist … vor allem von gekränkter ;-).

    Ich habe schon vor der Wahl von HSV+ vor dem Szenario Angst gehabt, dass nun die allseits bekannten Herren AG-Gegner über den Hintereingang (Wahlen zum HSV e.V. Präsidium) den HSV erneut beginnen könnten zu blockieren und ihrem Egotripp weiter frönen. Es war absehbar und es jeder der dies nicht für möglich gehalten hat ist schon arg naiv. Jetzt wird es wohl so kommen und da gilt es aufmerksam zu sein und ggf. deutlich gegenzusteuern.

    Genau da sind wir dann an dem Punkt, wer wird Kandidat. Wenn diese ewig gestrigen erneut nach Macht greifen, aber kein ernsthaft wählbarer Gegenkandidat zur Verfügung steht, dann sehe ich es fast schon als Pflicht von EOR an, sich zu „opfern“. Ich bin davon überzeugt, er würde sich nicht aufstellen lassen, wenn ein geeigneter Gegenkandidat zu der Truppe um Ertel, Scheel, Hunke, Westphalen und wie sie alle heißen, zur Verfügung stehen würde. Es kann doch nicht sein, dass er aus Eitelkeit (ja keinen Wortbruch) eine Entscheidung gegen das Wohl des HSV treffen sollte. Fakt ist, dem HSV ist viel mehr geholfen, wenn ein EOR sein Wort bricht und Präsident des e.V. wird, als das er einen der ewig gestrigen den Vortritt lässt, nur um nicht wortbrüchig zu werden. Der HSV braucht jetzt Ruhe, Kompetenz und Vertrauen in die Arbeit der AG. Wenn dann ein Störenfried dort Einfluss nimmt, wäre das eine Katastrophe.

    Aus meiner Sicht steht EOR Wort kein Amt anzustreben als einziges gegen eine Kandidatur von ihm. Ansonsten wäre er sehr wohl geeignet für den Posten des HSV e.V. Zumal er sich schon immer mehr für nur Fussball im HSV interessierte.

  20. hotte 28. Oktober 2014 um 10:55 Uhr

    super, super kommentar @christoph
    treffender gehts kaum.

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