Kurioses zum Spieltag

[…] „Die Wertermittlung liegt inzwischen vor, wurde aber vom Vorstand bisher nicht veröffentlicht. Es soll ein Wert von 350 Millionen Euro errechnet worden sein, womit Kühnes gesamtes Darlehen 7,14 Prozent HSV-Anteile entspräche. Nach Abendblatt-Informationen hat Kühne bis Ende des Jahres Zeit, die Anteilsoption einzulösen. Intern soll der Milliardär die Zahl als zu hoch eingestuft haben, zögert.“

 

Machen wir uns nichts vor – ein Schlag ins Gesicht eines jeden, der „KlauMi“ immer noch für einen uneigennützigen „Gönner“ hält. Dem Mann sind offenkundig 7,14% der Anteile an der HSV Fußball AG zuwenig für seine € 25 Mio., er möchte mehr.

Dabei war ich immer davon ausgegangen, dass einem „Gönner“ der Wert seines Vereins gar nicht hoch genug sein kann. So kann man sich täuschen.

Vielleicht wachen irgendwann auch mal die Letzten auf, die immer noch davon träumen, dass Kühne die Namensrechte an der Arena erwirbt oder dass Kühne eines Morgens erwacht und dem HSV € 500 Mio schenkt. Das wird nicht passieren.

 

Rieckhoff im Mai: „Ich strebe kein Amt mehr an“. Jetzt will der frühere Hsv-Kontrollchef Präsident des e.V. werden – und Formesyn sein Vize

Hurra, da ist keine Katze, da ist ja ein ganzes Tierheim aus dem Sack. „Wenn-nicht-jetzt-wann-dann-Otto“ holt sich also Ex-SC’ler Formeisen (Sorry Axel, der musste jetzt sein) als Vize und einen redegewaltigen Realo als Schatzmeister ins Boot. Frei nach dem Motto „Was bei der Ausgliederung mit dem Aufsichtsrat geklappt hat, klappt bestimmt ein zweites Mal“, soll ein komplettes Gremium gewählt werden? Im Grunde nicht mal verkehrt, wenn es vielleicht endlich mal jemanden ohne schwarze HSV-Vergangenheit und ohne „Ich-will-nie-wieder-ein-Amt-Treueschwüre“ geben würde, der sich bewirbt.

Gibt es niemanden, der sich nicht nur ein Pöstchen sichern, sondern für den HSV aktiv sein möchte?

Immer wieder geil zu sehen, wie der dünn-angerührte Dumpfbeutel Braun-Benno Hafas bei Minuten 0:48 den Finger bis zum Anschlag in der Nase hat. Ebenfalls bemerkenswert der hochintelligente Gesichtsausdruck, als er bemerkt, dass scheinbar kein Resthirn zu finden ist 🙂

http://www.youtube.com/watch?v=AA2g2621HOE

Von | 2014-10-25T11:50:48+02:00 25. Oktober 2014|Allgemein|9 Kommentare

9 Comments

  1. Gravesen 25. Oktober 2014 um 12:15 Uhr

    Wie unfassbar hohl kann ein Mensch eigentlich sein?

    Kieler HSV-Fan sagt:
    25. Oktober 2014 um 12:05

    @ Elementary sagt:
    25. Oktober 2014 um 11:19
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    vielen Dank für deine Sicht der Dinge und das Ganze ruhig und sachlich!
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    Du schreibst: ” EOR war genauso ein Teil des HSV Absturzes wie alle anderen. ”
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    Stimmt! Aber…….. er war auch nur einer von 12, hatte auch nur 1 Stimme und nur bei einem 6:6 hatte er die entscheidende Stimme. Wir wissen alle nicht, dass das was entschieden wurde, immer in seinem Sinne war! Denk mal an die SC Fraktion im ehemaligen AR.
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    Weiterhin schreibst du: ” Das HA schreibt das Kühne die Bewertung des HSV zu hoch hält ”
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    1). Hat er das wirklich gesagt? Oder stammt diese Information aus dem Hirn des Schreibers?
    2). Vielleicht meint er ja auch seinen Anteil von 7,14%…… vielleicht möchte er ja nur ca.5% um noch soviel wie möglich an Anteilen zu verkaufen. Das wiederum zeigt sein großes HSV Herz.
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    Wir alle spekulieren in den Tag hinein………!

    Ich baue mir meine eigene Welt, glaube nur das, was reinpasst. Ich ignoriere gekonnt Tatsachen und blende Informationen, die mir nicht passen, einfach mal aus. Fertig ist der weiße Ritter Otto I. und in Berlin wird zweistellig gewonnen.

    Heilige Mutter Gottes.

  2. Kategorie HSV 25. Oktober 2014 um 13:47 Uhr

    Moin Grave
    Also ich würde den Job sofort übernehmen. Einzig das Wissen und die Qualifikation dafür fehlt mir total. Ist aber ja, glaube ich,ja nicht zwingend erforderlich.

    Sag mal Grave, wurde Otto eigentlich auf seinen Sinneswandel schon mal angesprochen, bzw. hat er sich vielleicht sogar selbst schon irgendwo dazu geäußert? Bin gespannt.
    Zu KMK . War doch klar, dass genau so etwas kommen musste. Aber vielleicht wachen jetzt mal die letzten Verein internen Träumer auf. KMK verschenkt gar nix, auch wenn es hin und wieder den Anschein hat. Man stelle sich jetzt mal vor, dass er schafft, mehr Anteile für das Geld zu bekommen, als ihm „zu stünde“. Was das für ein Zeichen an eventuell kommende Investoren abgibt. Katastrophal.

    Den Leser Kommentar hast du doch bestimmt irgendwo bei “ Titanic“ oder einem anderen Satire Magazin gefunden, oder?
    Vielleicht kannst Du das nächstes mal dabei schreiben,sonst fällt man tatsächlich darauf rein. Grins
    Ne, einfach unfassbar und das schlimme an der Geschichte, solche Leute sind auch noch Wahl berechtigt.

    Achso. Vorgestern habt Ihr beim „anderen“ Blog bestimmt folgende Aussage von Scholle gelesen
    Zitat:“ P.S.: Und für alle, die auf Aufklärung im Fall de Vrij warten – wie wiederholt versprochen: sie kommt. Warum ich das schreibe? Weil ich heute den maßgeblichen Termin zugesagt bekommen habe.“ Zitat Ende.
    Wow, da bin ich aber mal gespannt. Gespannt darauf was sie sich für Beweise nach soooo langer Zeit zusammen ( Achtung Wortspiel !) ge“vrij“kelt haben. Einfach nur noch lächerlich. Sorry für OT, aber ist es ja irgendwie auch doch nicht.

    By the way, freue ich mich trotzdem gleich auf das Spiel gegen Berlin, trotz nicht so gutem Gefühl heute.Aber das soll zum Glück nix heißen.
    Dir Grave und den anderen Lesern hier wünsche ich ein tolles Wochenende
    Liebe Grüße

  3. Dieter Schwatz 25. Oktober 2014 um 14:06 Uhr

    Moment mal. Soweit ich weiß, erhebst Du gerne und schnell Einwand gegen Spekulationen jeglicher Art. Wenn allerdings das Abendblatt (nicht eben bekannt für eine neutrale Pressepolitik) irgendetwas daherraunt, werden daraus gleich unumstößliche Tatsachen? Da würde ich mir den Satz „Ich baue mir meine eigene Welt, glaube nur das, was reinpasst“ doch lieber solange aufbewahren, bis er angesichts klarer Beweise an unfreiwilliger Komik verliert.

  4. Kategorie HSV 25. Oktober 2014 um 14:25 Uhr

    @ DieterSchwatz
    Und genau deswegen, gehe ich zB davon aus, dass Grave allein auf Grund seiner Tätigkeit mehr Hintergrund Informationen besitzt und erlangen kann, als der Leser hier.
    Vor ein paar Tagen hat Grave die Geschichte mit Otto schon angesprochen. Habe darauf hin versucht im Netz was zu finden, Fehlanzeige.Vielleicht bin ich aber auch doof im Suchen. Heute zwei/drei Tage später wird erst öffentlich darüber berichtet.
    Scheint so, als ob der nicht spekuliert sondern gewusst hat.
    Verstehe mich bitte nicht falsch, bin nicht Graves Anwalt. Dass er sich selbst gut verteidigen kann, hat er hier ja schon öfter gezeigt, wie wir beiden wissen.
    Wollte nur damit sagen,dass für mich beim lesen, des heutigen Bloges nicht das Gefühl auf kam, dass hier rum spekuliert wird.
    Eher wurde heute etwas angekündigtes fortgesetzt.
    Beim Thema KMK hat es auch wenig mit Spekulation zu tun, sondern um eine Schlussfolgerung.

    Auch Dir ein schönes Wochenende

  5. Dieter Schwatz 25. Oktober 2014 um 15:15 Uhr

    @Kategorie HSV

    Bezüglich der Rieckhoff-Kandidatur gebe ich dir Recht, davon habe ich ebenfalls zuerst hier gelesen (wenngleich ich anderer Meinung als Gravesen bin und eine Kandidatur unter bestimmten Umständen sogar gutheißen würde). Vielleicht bin ich auch etwas kleingeistig, dass ich mich hier an der Quelle Abendblatt störe, wenn Gravesen die Information eigentlich (wie im Fall Rieckhoff) aus anderen Quellen bezieht und das Abendblatt-Zitat nur als Zuspitzung, Verdichtung nutzt. Das AB hat einfach zu sehr an Glaubwürdigkeit verloren, als dass ich dort zirkulierende Informationen für bare Münze nehmen würde. Von Ernst Probst kommt ja der schöne Spruch: „Bevor ich Redakteur wurde, dachte ich, alle Journalisten seien besonders kluge, kreative, hilfsbereite und mutige Menschen. Mit zunehmendem Alter erkenne ich: Das war mein größter Irrtum.“
    Dir ebenfalls ein schönes Wochenende und jetzt biddebiddebidde drei Punkte!

  6. Kai Arne 25. Oktober 2014 um 18:36 Uhr

    Es ist eben doch keinen Deut weniger als früher ein spätrömisches Intrigenspiel um Macht, Anteile und Pöstchen. Dass ein Investor vorm Einstieg den Wert kritisch hinterfragt ist ebenso üblich, wie dass sich die Braut auf der anderen Seite hübsch macht. Fast möchte ich sagen, dass finanzielle Eigeninteressen dabei noch die verlässlichsten, berechenbarsten und mithin ehrlichsten sind.
    Problematisch wird oder wurde die Geschichte durch die berühmte, nunmehr berüchtigte Rede von Gernandt, in der er hat durchblicken lassen, dass Kühne noch vor Anteilsverkäufen den Wert des HSV durch direkte Stützung des operativen Geschäfts absichern will. Das ist mittlerweile als ganz klare Lüge enttarnt. Die Wahrheit lautet: Soviel eigenes Engagement wie möglich in offizielle Beteiligung umrubeln und bis die Beteiligungsgrenze erreicht ist, den HSV für andere Investoren nicht zu attraktiv werden zu lassen. Kaufmännisch wie gesagt voll ok — aber wenn so gespielt wird, kann die Personalie Gernandt als AR Chef kaum noch gehalten werden – der Interessenkonflikt ist damit eskaliert. Und ich schreibe das mit einem weinenden Auge, denn gleichrangige Alternativen sehe ich nirgends und ich befürworte den Einstieg von Investoren auch bis zu 49%. Aber eben nicht auf dem Schleichweg.
    Trotzdem muß beim „Publikum“ (denn die AG hat keine Mitglieder) unterschieden werden zwischen denjenigen, die insoweit „Träumer“ waren, als sie immer an die Versprechungen von Gernandt („operativ auf Null stellen“) erinnert haben — das war richtig und berechtigt. Und auf der anderen Seite den kompletten Spinnern, welche Geschenke im dreistelligen Millionenbereich einfordern (ich selbst würde selbst als König Minas von Hamburg niemals nicht soviel Geld für eine Fußballstiftung auflegen — selbst bei gemeinnützigen und wissenschaftlichen Stiftungen wäre es schwer die nötige Qualität für so ein extremes Engagement zu finden und nicht bloß Geld wegzublasen).

  7. Kai Arne 25. Oktober 2014 um 18:41 Uhr

    Es ist eben doch keinen Deut weniger als früher ein spätrömisches Intrigenspiel um Macht, Anteile und Pöstchen. Dass ein Investor vorm Einstieg den Wert kritisch hinterfragt ist ebenso üblich, wie dass sich die Braut auf der anderen Seite hübsch macht. Fast möchte ich sagen, dass finanzielle Eigeninteressen dabei noch die verlässlichsten, berechenbarsten und mithin ehrlichsten sind.
    Problematisch wird oder wurde die Geschichte durch die berühmte, nunmehr berüchtigte Rede von Gernandt, in der er hat durchblicken lassen, dass Kühne noch vor Anteilsverkäufen den Wert des HSV durch direkte Stützung des operativen Geschäfts absichern will. Das ist mittlerweile als ganz klare Lüge enttarnt. Die Wahrheit lautet: Soviel eigenes Engagement wie möglich in offizielle Beteiligung umrubeln und bis die Beteiligungsgrenze erreicht ist, den HSV für andere Investoren nicht zu attraktiv werden zu lassen. Kaufmännisch wie gesagt voll ok — aber wenn so gespielt wird, kann die Personalie Gernandt als AR Chef kaum noch gehalten werden – der Interessenkonflikt ist damit eskaliert. Und ich schreibe das mit einem weinenden Auge, denn gleichrangige Alternativen sehe ich nirgends und ich befürworte den Einstieg von Investoren auch bis zu 49%. Aber eben nicht auf dem Schleichweg.
    Trotzdem muß beim „Publikum“ (denn die AG hat keine Mitglieder) unterschieden werden zwischen denjenigen, die insoweit „Träumer“ waren, als sie immer an die Versprechungen von Gernandt („operativ auf Null stellen“) erinnert haben — das war richtig und berechtigt. Und auf der anderen Seite den kompletten Spinnern, welche Geschenke im dreistelligen Millionenbereich einfordern (ich selbst würde selbst als König Minas von Hamburg niemals nicht soviel Geld für eine Fußballstiftung auflegen — selbst bei gemeinnützigen und wissenschaftlichen Stiftungen wäre es schwer die nötige Qualität für so ein extremes Engagement zu finden und nicht bloß Geld wegzublasen).
    Was mich extrem ärgert, ist dass wieder mal das sportliche Geschäft überschattet wird und den Spielern jede Menge Ablenkung von der Konzentration auf ihr Kerngeschäft geboten wird.

  8. Goldfather 26. Oktober 2014 um 02:26 Uhr

    Vielleicht wachen irgendwann auch mal die Letzten auf, die immer noch davon träumen, dass Kühne die Namensrechte an der Arena erwirbt oder dass Kühne eines Morgens erwacht und dem HSV € 500 Mio schenkt. Das wird nicht passieren.

    @Gravesen
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    Für eine derartige Aussage ist es meiner Meinung nach zu früh, da ich es für einen Widerspruch halte Kühne zum einen als knallharten eigennützigen Geschäftsmann, der er sicherlich auch ist, und andererseits als HSV-Investor zu sehen.
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    Stand heute ist der HSV eine Investitionsruine in die nicht einmal Mr.Amazon Jeff Bezos persönlich investieren würde, obwohl er schwarze Zahlen am Ende des Quartals für eine persönliche Niederlage hält. Kühne investiert nur dann in den HSV, wenn es im Rahmen der Kühne-Holding einen Sinn ergibt und der HSV sowohl seinen eigenen, als auch den Wert des Gesamtunternehmens, steigert.
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    Kühne ist ein erfahrener Sanierer der das wirtschaftliche Potenzial des HSV höchstwahrscheinlich sehr gut einschätzen kann, so dass er selbstverständlich die alleinge Kontrolle über die frei verfügbaren Anteile der HSV AG anstrebt.
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    Ob das schlecht oder gut ist für den HSV lässt sich derzeit nicht bestimmen, da letztendlich alles mit der Qualität des Managements der Kühne-Gruppe steht und fällt an deren Spitze sich der aktuelle AR-Vorsitzende des HSV befindet.
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    Schaut man sich die bisherigen Personalentscheidungen an die der HSV unter Gernandts Führung getroffen hat so erkenne ich eine glasklare Aufwärtstendenz im Vergleich zu den letzten 30 Jahren. Gernandt hat auf Know-How und Integrität gesetzt, was für den HSV im sportlichen Bereich ein Novum darstellt.
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    Sollte der von einigen befürchtete Plan Kühnes Wirklichkeit werden und kein anderer Investor würde es wagen seinen Fuß in den Haifischkäfig mit Kühne und Gernandt zu setzen dann dürfte Kühne relativ preiswert an den Rest der verfügbaren Anteile kommen.
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    Und dann? Lässt Kühne $ Nagel den HSV mit einem großen Firmenlogo auf der Trikotbrust absteigen? Ich denke nein. Kühne und Gernandt müssen wissen, dass die Zeitenwende in der Liga schon lange begonnen hat.
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    Die Liga wird immer stärker geprägt durch Großkonzerne ohne die jene Summen die in Spanien oder England gezahlt werden nicht mehr aufgebracht werden könnten. Der $-Druck reicht bis hinab in den Amateurbereich. Unangefochten steht der größte aller Konzernclubs an der Spitze der Liga, wie ein unbesiegbares Monument – der FC Bayern München hat die Zeitenwende lange vor allen anderen Clubs verstanden und sich auf den Weg gemacht.
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    Die Bayern stellten sich die Frage wie sie Transferangriffe aus Madrid, Barcelona oder Manchester abwehren können, während der HSV sich darüber freute ein paar Punkte mehr als Hannover 96 zu haben. Der HSV lebte gemeinsam mit Clublegenden wie Uwe Seeler und Felix Magath in der seeligen Vergangenheit während die Liga sich neu erfand.
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    Man mag es hassen, man mag traurig sein darüber, dass der HSV als e.V. nicht mehr überlebensfähig ist in der ersten Bundesliga, aber Leute wie Kühne sind notwendig, wenn man den bezahlten Fußball in der ersten deutschen Spielklasse auch weiterhin in Hamburg erleben möchte.
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    Wenn die bisherigen Investitionen Kühnes nicht umsonst gewesen sein sollen dann kommt er nicht umhin auch weiterhin in den Club zu investieren – und das wird zwangsläufig auch mit größeren Summen der Fall sein.
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    Ein Ausstieg auf Raten oder ein fallenlassen würde Kühne $ Nagel im norddeutschen Bereich eine Art Gesichtsverlust bescheren, der zunächst keine wirtschaftlichen Folgen für das Unternehmen nach sich ziehen würde, aber langfristig für erheblichen Schaden auch im geschäftlichen Bereich sorgen würde.
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    Kühne $ Nagel ist viel zu stark mit Hamburg verflochten, als das man es sich leisten könnte den Club billig zu entsorgen.
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    Es gibt sowohl für Klaus-Michael Kühne als auch für Karl Gernandt nur einen gemeinsamen Weg mit dem HSV und der führt sowohl sportlich als auch wirtschaftlich nach oben.
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    Der HSV braucht Qualität in der Konzernspitze und nicht zehn verschiedene Investoren. Kühne steht in seinem Bereich, der Logistik, für gnadenlose Qualität und für eine hammerharte Erfolgsgeschichte. Ich habe nicht den geringsten Zweifel daran, dass der HSV ein Teil dieser Erfolgsgeschichte werden kann, wenn die Funktionärs-Amateure nicht dazwischen funken können.
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    In diesem Sinne begrüße ich die Kandidatur Ernst-Otto Rieckhoffs, da er die Initiative HSVplus abzusichern gedenkt und dem AR den Rücken frei halten will, weil es höchstwahrscheinlich immer noch eine Menge Leute gibt die glauben, dass der HSV-Profifußball zurück in die seeligen siebziger Jahre könnte.
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    Die Bundesliga ist eine der härtesten Sportligen der Welt und sie wird in nicht all zu ferner Zukunft Summen generieren von denen die heutigen Vermarkter nicht einmal im Ansatz träumen – der HSV kann sich dafür entscheiden dabei zu sein oder den Weg von jenen Traditionsclubs zu gehen die bereits schon im Amateurlager angekommen sind.

    • Gravesen 26. Oktober 2014 um 04:20 Uhr

      Ich würde vorschlagen, dass du einfach weiterträumst vom weißen Ritter Gernandt, vom Gönner Kühne und vom edlen Rieckhoff. Problem ist nur: alle drei existieren nicht

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