Fakten!

1. Der HSV hat erneut eine traurige Hinrunde mit 9 Toren aus 17 Partien gespielt

2. Der HSV hat vor der laufenden Saison für ca. € 27 Mio. schlecht eingekauft.

3. Der HSV hat ohne Not zwei Spieler (Tah, Demirbay) verliehen, die man in der laufenden Saison gut hätte gebrauchen können.

4. Der HSV weiß seit Monaten, wo der Schuh drückt (kreatives Aufbauspiel, Standards, Torabschluss)

5. Der HSV hat seinen administrativen Wasserkopf so aufgebläht, dass man jetzt die zweit-teuerste Verwaltung (nach dem FC Bayern) der Bundesliga hat

6. Der HSV hat es nicht geschafft, außer Kühne, in 8 Monaten einen einzigen strategischen Partner einzubinden und muss jetzt, trotz den Exzellenzen Gernandt und Hilke, ein externes Bankhaus beauftragen

7. Der HSV hat für notwendige Transfers Geld (laut Gernandt), hat es aber in 4 Wochen nicht geschafft, auch nur einen Transfer zu realisieren. Und das, obwohl man diverse Direktoren mit Wahnsinns-Netzwerken für teures Geld verpflichtet hat

8. Weil man scheinbar keinen echten Plan hatte, kommt man jetzt auf die Kicker vom Gnadenhof, Olic (35) und Guerrero (31). Man sollte sich einmal vorstellen, was die bewegten „Fans“ zu diesen Spielern sagen würden, wenn sie keine HSV-Vergangenheit hätten.

9. Nach meinem Verständnis von HSVPLUS wollte man sich modern und zeitgemäß aufstellen, aber nahezu alle Maßnahmen (Beiersdorfer, Volksparkstadion, Olic etc.) wirken rückwärtsgewandt.

10. Das einzige Argument, welches die Sekten-ähnlichen Gutfans auf der Habenseite verbuchen können, lautet „Geduld“. Leider ist Geduld nicht bilanzierbar und auch die anderen 17 Bundesliga-Verein und die DFL haben keine Geduld mit dem HSV.

11. Herr Beiersdorfer erzählt bzgl. des Transfermarktes etwas von einem „Domino-Effekt“, aber warum gilt der für alle anderen Vereine nicht?

So, und jetzt können mich gern wieder 2-5 Leuten „entfreunden“, weil sie mit der Realität nicht klar kommen.

Von | 2015-01-29T10:18:36+01:00 29. Januar 2015|Allgemein|13 Kommentare

13 Comments

  1. Hannes Grundmeyer 29. Januar 2015 um 11:24 Uhr

    Ich werde am Sonnabend ab 15 Uhr mal wieder an einer Grünkohlwanderung in der Wesermarsch teilnehmen. Und das gute alte Radio ist natürlich auch dabei, um Buli zu hören. Eigentlich freue ich mich ja darauf, wäre da nicht die Tatsache, dass die Wesermarsch traditionell „Werderland“ ist.
    D.h., da werden in der Mehrzahl grün-weiße Vögel mitlaufen und ich hoffe doch, dass mich mein HSV nicht im Stich lässt. Ich hab mir die letzten Jahre schon genug hämische Kommentare anhören müssen und hab das ehrlich gesagt satt.
    Aber die o.a. Fakten sprechen nicht für eine erfolgreiche Rückrunde, sondern für Abstiegskampf bis zum letzen Spieltag.
    Ich hoffe nur, dass wir uns gegen Köln einigermaßen aus der Affäre ziehen. Ein Punkt würde mir schon genügen, ein Sieg wäre super. Bei einer Niederlage muss ich meinen Frust wohl wieder ertränken, um die Werder-Bande zu ertragen.

  2. higokaltz 29. Januar 2015 um 11:34 Uhr

    richtig so und das ist alles ja noch nicht mal „überspitzt“ formuliert, sondern nackte Tatsachen. Ja , jetzt kann man sagen es sind ja noch etwas über 72 Stunden Zeit…
    In zwei Tagen gegen Köln, Stand jetzt ohne Neuzugang, wiederum 3 Tage später gegen Paderborn und zum Abschluss dieser „traumhaften Woche“ gegen H96. Drei wichtige Gegner (Augenhöhe ?) wo man sicherlich reichlich Punkte einkalkuliert, oder ? Falls noch etwas geht mit Neuzugängen, wie sollen die sich in der Kürze der Zeit entsprechend einfinden, oder akklimatisieren ? Man hätte einfach früher reagieren müssen. Man kann widerholt nur hoffen das es irgendwie gut geht, falls nicht, bin ich sehr gespannt wer die Scherben am Ende wegräumt.

  3. Ich selbst 29. Januar 2015 um 12:03 Uhr

    Klar wird es den Domino-Effekt geben:
    – Der HSV verliert die ersten zwei bis drei Partien
    – Daraufhin wird der Trainer entlassen
    – Der neue Trainer beanstandet die fehlende Qualität im Kader
    – Daraufhin muss der Sportchef seinen Hut nehmen
    – Ohne Sportchef kann die neue Saison nicht entsprechend geplant werden. Es fehlen neue Spieler
    – Zur neuen Saison verliert der HSV wieder die ersten zwei bis drei Partien
    – Daraufhin wird der Trainer entlassen …

    … in welcher Liga sich das Ganze abspielt, lasse ich offen

  4. Gravesen 29. Januar 2015 um 12:16 Uhr

    Nach unseren Informationen ist der #HSV bereit, 2,5 Millionen für Olic zu bezahlen. Mehr Infos gibt es hier: http://goo.gl/8EUhCt

  5. Heinn 29. Januar 2015 um 13:34 Uhr

    Laut Trainerteam haben sie ja ausgewertet, dass es hauptsächlich an der mangelnden Chancenverwertung und nicht an schlechten Zuspielen aus dem MF liegt, warum der HSV so offensivschwach ist. Insofern ist da die Suche nach Stürmern nur konsequent. Allerdings ist es schon fragwürdig, ob die genannten Personen weiterhelfen. Meinem Empfinden nach liegt das Übel eher im Anspiel auf die Stürmer. Aber ich bin ja nicht in der Verantwortung.

  6. t.recker 29. Januar 2015 um 13:56 Uhr

    „11. Herr Beiersdorfer erzählt bzgl. des Transfermarktes etwas von einem “Domino-Effekt”, aber warum gilt der für alle anderen Vereine nicht?“

    Was heißt denn „alle anderen Vereine“ ? Welcher Bundesligist hat denn (bis auf Mainz mit einem für mich nicht zu beurteilenden Leihtransfer da ich nur die TM-Daten kenne) Transfers auf Positionen getätigt, auf denen nachweislich auch der HSV Spieler verpflichten will ? So sehr ich die meisten der o.g. Fakten unterschreibe, finde ich diese Pauschalisierung übertrieben.

    Es kommt halt auch darauf an, ob man derjenige ist der den Effekt auslöst (Leverkusen z.B. mit den Spielern Negredo u/o Pato; Inter Mailand mit Y. Toure etc.) oder auf die fallenden Steine warten muss, wie eben der HSV.

    Zufrieden bin ich mit der Transferaktivität nicht, halte auch einen möglichen Transfer von Guerrero oder Olic für wenig zielführend. Fakt ist unsere Sportchefs müssen liefern. Übersprungshandlungen helfen uns jedenfalls nicht weiter.

    Der Domino-Effekt ist übrigens auch bei dem Cuadrado-Transfer zu Chelsea zu beobachten. Wechselt Schürrle, wechselt Cuadrado.

  7. Leonadomitcabrio 29. Januar 2015 um 17:38 Uhr

    Bei aller Fandudelei..
    Olic is wie gesagt 35 und für mich jenseits von Gut und Böse. .
    Ich hatte vor Wochen schon zb. Mark Uth von Hereveen im Auge.. der weiß auch wo das Tor steht und wäre imGesamtpaket wesentlich billiger und 13 Jahre jünger. ..

  8. menke 29. Januar 2015 um 20:35 Uhr

    Der erste Dominostein ist gefallen, Schürrle wechselt zum VFL Golfsburg….Somit ist der Weg für Olic zum HSV frei, er gehört auch nicht mehr zum Kader des morgigen Spiels gegen die Bayern….
    „….Olic zeigt sich glücklich über den Wechsel: „Ich bin froh, dass es geklappt hat und freue mich sehr auf den HSV. Ich hatte immer ein Super-Verhältnis zu den HSV-Fans, sogar als ich mit den Bayern nach Hamburg gekommen bin. Wenn der Trainer mich aufstellt, bin ich bereit, schon gegen Köln (Sonnabend,15:30 Uhr; Anm. d. Red) zu spielen“, sagte er der „MOPO“. Unmittelbar nach der Übungseinheit mit Wolfsburg am Donnerstag erfuhr der Offensivmann, wie es für ihn weitergeht: „Als ich nach dem Training in die Kabine kam, hat der Manager (Klaus Allofs; Anm. d. Red) mir gesagt, dass ich nach Hause kann. Zum HSV.“….

  9. hamuburgmini 29. Januar 2015 um 21:37 Uhr

    Der HSV verlässt seine propagierten „neuen“ Ideale und verfällt, sehenden Auges den Abstieg vor Augen, in Aktionismus. Das hat leider nichts mit der vielzitierten Geduld, sondern vielmehr mit innerer Hoffnung verbunden einen drohenden Abstieg (der teurerer wäre als das Olic-5Mio Packet) zu vermeiden.
    Viele der oben genannten Punkte sind als Fakten zu sehen und einfach stimmig, die Bewertung hierzu kann jeder für sich sowohl in die eine als auch in die andere Richtung deuten.
    Ich für meinen Teil war bisher mit der Neubesetzung und der daraus resultierenden Neuausrichtung in der ein Konzept über den Personen steht positiv überrascht. Mit der Person Beiersdorfer an der Spitze und der Einstellung von Hrn. Peters und Hrn. Knäbel sehr angetan, die Verlängerung / Einstellung der Herren Hilke und Wettstein empfand ich zumindest fragwürdig.
    Erfreulich war es, zum einen hier die sportlichen Ansätze eines Hrn. Peters sowie ein sehr tiefgründiges Interview mit Hrn. Knäbel zu lesen.
    Dazu passten, vor dem Hintergrund der auslaufenden Verträge, die Transfers von Müller, Holtby, Ostrzolek, Cleber allen voran von Stieber (der nur als Backup geholt wurde, aber insgesamt eine sehr positive Erscheinung macht und nun wohl im Trainingslager endlich beim HSV angekommen ist). Diese Transfers galten für mich wohlüberlegt, im Preis-Leistungsverhältnis und im Hinblick auf deren Entwicklungspotentiale einfach stimmig.
    Dieses trifft auch auf die Verleih-Aktionen von Tah und Demirbay zu. Beide Spieler wären m.E. nur bei heutigen Verletzungsmiseren zum Zuge gekommen, die Erfahrung der anderen Spieler ließe jeden Trainer (Ausnahmen berücksichtigt) dazu veranlassen bei annährend stabiler Trainingsleistung auf die Erfahrung zurückzugreifen. Unter Berücksichtigung der auslaufenden Verträge galt es zudem, sich ein Bild über potentielle Kandidaten zur Verlängerung zu machen. So können sich die Spieler Tah und Demirbay bei ihren jeweiligen Leihstationen Spielpraxis unter Wettkampfbedingungen holen.
    Das erste was mich im Transfergebaren störte, war die Verpflichtung von PML, für 8Mio Euro, in Verbindung mit einem sehr gut dotierten Vertrag. Sicherlich ist er (wie es auch Hrubesch einmal im Sportstudio sagte) ein guter Spieler, aber unter der Prämisse des Preis-/Leistungsverhältnis, den finanziellen Gegebenheiten des HSV war es eine Aktion mit Ausrufezeichen, die in der Hinrunde völlig versagte.
    Das nächste was störte, war die Denunziation des Trainers Slomka und die anschließende Entlassung, welche nach meinem Empfinden entweder zu spät erfolgte, oder eben hätte nicht erfolgen dürfen. Ohne Kritik am heutigen Trainer dabei zu äußern, aber, der HSV, die Führung muss sich im Klaren darüber sein, ob man mit einem Trainer in die Vorbereitung und die Saison startet oder nicht. Hier war es wiederum ein Fall fernab von gut und böse. Die Mannschaft, im sportlichen Bereich auf ein „kommen lassen“ und schnelles Konterspiel geeicht, wurde nun von der Spielweise um 180°gedreht.
    Bedenkt man dabei die vor der Saison erfolgten Transfers, wurden nun zwei Probleme offensichtlich. Ein neues Spielsystem für die Mannschaft einzutrainieren und zeitgleich dafür zu sorgen, das die interne Abstimmung innerhalb der Mannschaft besser wird. Während das arbeiten „gegen den Ball“ leichter ist zu trainieren wurden die Schwächen in der Offensive bei jedem Pass umso deutlicher.
    Die jetzige Situation ist ein Spiegelbild des HSV.
    Es obliegt der Führung der Verantwortlichen zum Wohle des Vereins zu entscheiden, dieses entweder indem man den eingeschlagenen Weg (ohne Olic – Verpflichtung) voller Überzeugung und innerem Vertrauen weitergeht, oder ob die Führung „alle erdenklichen Maßnahmen ergreift“ einen drohenden Abstieg zu vermeiden.
    Für mich scheint es, als ob die Führung kein inneres Vertrauen in das eigene Handeln hat, bzw. der Gesamtvorstand sich in verschiedenen Punkten einfach uneins ist und so den vermeintlich „einfacheren“ Weg einer Verpflichtung eines 35jährigen einschlägt.
    Wie bereits einmal hier geschrieben, es ist keine Geduld mehr im Spiel, es regiert jetzt die Hoffnung, daß es einfach besser wird. Nur, Fußball ist unberechenbar, eine Verletzung von Olic und die Situation ist genauso wie zum Anfang der Winterpause.

    Der Umbruch ist, wie er stattfand nur auf dem Papier, eine Änderung der eigenen „Unternehmenskultur“ ist trotz Austausch der Protagonisten nur in Ansätzen vorhanden, daß zeigt sich auch in der sportlichen Leistung auf dem Platz…

  10. ausgegliedert 29. Januar 2015 um 21:41 Uhr

    @Leonadomitcabrio 29. Januar 2015 bei 17:38- Antworten

    Bei aller Fandudelei..
    Olic is wie gesagt 35 und für mich jenseits von Gut und Böse. .
    Ich hatte vor Wochen schon zb. Mark Uth von Hereveen im Auge.. der weiß auch wo das Tor steht und wäre imGesamtpaket wesentlich billiger und 13 Jahre jünger. ..
    .
    Vlt. kann man ja das eine tun ohne das andere zu lassen. Die Frage, ob „dann lieber niemanden verpflichten“ die bessere Alternative wäre, würde man bei einem evtl. Abstieg den Verantwortlichen um die Ohren hauen. Dann lieber einen Ivi, bei dem man weiß was man bekommt.

  11. Wade 30. Januar 2015 um 00:00 Uhr

    Meine 2 Cent zum IVI Transfer, der ja scheinbar durch ist:
    Nicht erst seit HSVPlus, sondern schon seit Jahren davor wird uns gebetsmühlenartig versprochen keine alten Stars mehr zu holen, sondern den Verein mit jungen und charakterstarken Spielern wieder neu aufzubauen.
    Gut, es kann immer mal was dazwischen kommen, keine Frage. Aber war es jedesmal wirklich so, wenn Millionen dem jubelnden Volk zu Füßen geschmissen wurden?
    -Ruud, der Weltbeste zu seinen guten Zeiten wurde geholt, um uns wieder nach Europa zu bringen! Und, hat es geklappt? Nein, er hat nicht nur gut, sondern sehr gut eingeschlagen. Leider haben die Rahmenbedingungen nicht gepasst und er musste sich die Bälle aus dem Mittelfeld selbst holen. Das Ergebniss war ein großes Mißverständniss und viele Millionen in den Sand gesetzt.
    – Dann mußte vdV kommen, um uns vor dem Abstieg zu retten und seinen Edelfan und dessen Gattin zu befriedigen, schließlich bestimmt ja der die Musik, der sie bezahlt! Hat es uns mittelfristig weitergeholfen? Ganz klares NEIN! Mag sein, daß wir dank seiner Verpflichtung drin geblieben sind, aber ohne ihn hätte es wahrscheinlich auch gereicht weil die Truppe irgendwann den Turnaround geschafft hätte? Aber wieder viele Millionen verzockt, die keinen langfristigen Effekt haben. Ganz im Gegenteil, inzwischen fordern sein Forderer und alle die sich bei seiner Rückkehr tränenreich in den Armen lagen seinen baldigen Abgang!
    – Gut, und jetzt also IVI als Gesamtpaket für 5 – 7 Millionen. Alles klar, der wird uns retten und den Jungspunden ein Vorbild sein! Außerdem kennt er den Verein ja blind und ist eine Sofortverstärkung! Stellt sich meinerseits nur die Frage:
    – brauchen die Jungspunde ein Vorbild wie Ivi? Ich denke eher nicht. Die gehen viel motivierter auf den Platz als die alten Hirsche. Sie rennen, kratzen und beißen kaum weniger als Olic!
    – kennt Olic den Verein wirklich? Wer ist noch da aus den Zeiten, als er das letzte mal hier kickte? Kaum jemand. Aber er wird ja sofort funktionieren, da er kaum weg war, quasi nur ne Halbzeitpause!
    ##
    Ich werde das Gefühl nicht los, dass es so weiter geht wie bisher.
    Einen mittelfristigen bis langfristigen Plan verkünden, der junge und hungrige, sogar ausbaufähige Spieler verspricht, aber aus Gründen den Abstieg mal eben vermeiden zu müssen doch alles über den Haufen zu schmeissen!
    ###
    Ich verzichte auf jede Spekulation, was wäre wenn die vorherigen Verantwortlichen einen 35jährigen verpflichtet hätten, zu den IVI Konditionen…

    Alles wird gut, wir sind jetzt für Europa aufgestelle!!!

  12. Chancentod 30. Januar 2015 um 00:25 Uhr

    Das sportliche Maximalziel ist der Nichtabstieg, nicht mehr und nicht weniger
    Und das wird verdammt schwer bzw. ein Nichtabstieg ist realistisch betrachtet schon Träumerei

    Zu den Personalbeschaffungsproblemen
    Welcher Profi will im Lebenslauf einen Eintrag „War in der Abstiegsphase des HSV dabei“?
    Eine Teilnahme CL ,Cup der Verlierer usw. ist nicht in Angebot enthalten/ in Aussicht
    Wegen der Verschuldung sind Verstärkungen nicht bezahlbar
    Eigener Nachwuchs ist auch keine ergiebige Quelle
    Also bleiben nur alte Bekannte. Alte Bekannte sind wichtig: neue Gesichter sind zu gefährlich im Falle des Abstiegs, wegen der Schuldzuweisung etc.

  13. Goldfather 30. Januar 2015 um 03:38 Uhr

    Olic ist ganz bestimmt nicht der junge Perspektivspieler, der beim HSV nach Möglichkeit zum Weltstar heranreifen sollte und nebenbei den Klassenerhalt sichert. Olic ist auch nicht der Stürmertyp der Bälle festmacht und dafür sorgt, dass die Mannschaft gemächlich nachrücken kann ohne die Defensive zu entblößen.
    .
    Olic ist jedoch der Spieler der das Team führen und die psychologische Mauer beim Spiel auf das gegnerische Tor niederreißen kann. Olic ist ähnlich wie Behrami ein Spieler der eine gnadenlose Einstellung auf den Platz bringt und somit trotz technischer Defizite ein ganzes Team in die Spur bringt.
    .
    Ist Olic in guter Form und bleibt von Verletzungen verschont ist er die halbe Miete, um den HSV in der Liga zu halten.
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    Jedoch sollte nicht vergessen werden, wie brotlos und hart mitlerweile die Fahndung nach Spielern ist, die dem HSV weiterhelfen können, ohne enorme Investionssummen zu verschlingen. Der HSV ist in der Pflicht sich über seine Scoutingstrukturen Gedanken zu machen.
    .
    Desweiteren wird der Entwicklungsweg aus der eigenen Jugend in den Profikader immer mehr zum Königsweg, um an erstklassige Spieler zu kommen, die fugenlos in ein bestehendes System im Profikader integriert werden können.
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    Unlängst äußerte sich Hermann Gerland, der Chefausbilder des FC Bayern, sinngemäß dahingehend, dass bei den Junioren des FC Bayern ungefähr fünf bis sechs Spieler zu finden seien, die das Erbe der Lahms, Schweinsteigers und Müllers antreten können, wenn sie entsprechend gefördert werden, wofür er persönlich sorgen wird.
    .
    So gut wie Zinnbauer mit den U23-Spielern des HSV im A-Kader bisher gearbeitet hat, so klar ist auch, dass die Qualität derer die zukünftig aus dem Unterbau des HSV kommen, höher sein muß. Sowohl das Scouting, als auch die Ausbildungsqualität beim HSV, müssen einen messbaren Schritt in die richtige Richtung machen.
    .
    Ohne Bernhard Peters im Club zu haben wäre ich äußerst skeptisch gegenüber den Transferbemühungen der Transferachse Knäbel/Beiersdorfer. Ich glaube nicht, dass Peters der Mann ist, der sich mit halbgaren Lösungen zufrieden gibt, sondern gehe davon aus, dass er exzellente Arbeit abliefern möchte und wird.
    .
    Beiersdorfer hat für mich derzeit die richtige Balance zwischen progressiver Clubentwicklung und konservativer Zielausrichtung.
    .
    Herzlich willkommen Ivica Olic.

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