Mein Gott, ist das peinlich

Die zwei Fragen, die man sich nach diesem Spiel stellen muss:

1. Ist ein 0:8 eigentlich besser als ein 2:9?

2. Welche Art Wurst kommt nächste Woche beim großen „Entschuldigungs-Grillen“ auf den Ofen?

Nun ja, diese Fragen kann vielleicht Presse-Pete Knäbel beim morgigen Gastspiel bei SKY90 beantworten, es hätte ja auch ein Tag ohne Interview des Sportchefs vergehen können.

Zum Spiel selbst fällt mir nichts mehr ein, außer vielleicht, dass man mit einer Abwehr bestehend aus Götz, Westermann, Djourou und Marcos vielleicht gegen Osnabrück, aber nicht gegen Bayern München bestehen kann.

Kein Willen, keine Einstellung, kein erkennbares System, keine Gegenwehr. Spätestens nach dem 0:2 ging’s Richtung Schlachtbank und ich schätze, dass sich die Bayern-Spieler schon vor dem nächsten Training fürchten, es wird anstrengender als dieses Bundesliga-Spiel werden.

Wer jetzt immer noch von einer Entwicklung reden will, soll es bitte tun. Ernst nehme ich ihn jedenfalls nicht mehr.

Gute Nacht.

Von | 2015-02-14T17:46:07+01:00 14. Februar 2015|Allgemein|15 Kommentare

15 Comments

  1. Okonski 14. Februar 2015 um 18:20 Uhr

    Das war Absurdistan in Reinkultur. Die zwei absurdesten Team der Liga im Spiel gegeneinander. Die eine Mannschaft ein quasi DAX-finanzierter Riese gegen einen absolut abgewirtschafteten Club, der beharrlich glaubt, zur Belletage zu gehören. Man kann viel zu diesem Spiel sagen, doch eigentlich passt es dazu, dass der HSV mit absurdem Konzept, einer absurden Aufstellung und schließlich mehr als absurden Einstellung in so ein Spiel geht. Herr Weiner mit Gefolge war auch absurd schlecht und so kommt ein ebenso absurdes Ergebnis raus. Nochmal: man kann nicht auf Glück hoffen. Professioneller Fußball geht anders. Man hat heute gesehen, dass man im Grunde nicht konkurrenzfähig ist.

  2. menke 14. Februar 2015 um 18:26 Uhr

    Hm…wo bleibt mein Galgenhumor wenn ich ihn brauche…?
    Oh menno,wir sind mal wieder die Lachnummer der Liga….Ich habe das Spiel im Radio (WDR 2, Dreckssender) gehört und habe nach dem Schlußpfiff Feierabend gemacht, in der Hoffnung daß im Internet ein anderes Ergebnis als ein 0-8 steht…War nix,pfffft, hätt ich auch weiterarbeiten können…
    Würstchenlieferanten Norddeutschlands, vereinigt Euch, es kommt nen Großauftrag…Ihr müßt ne Menge Würstchen nächste Woche liefern, Didi ruft gleich an, Presse-Pete hat keine Zeit….
    Menke….HSV…Fußball wird im Leben irgendwie überbewertet

  3. FSC_Keeper 14. Februar 2015 um 18:31 Uhr

    Eigentlich wie immer: da meinen Spieler & Trainer nach zwei Siegen in Folge (erstmals nach knapp zwei Jahren) nun endlich wieder wer zu sein und das man nicht nur nach München fährt um dort zu verlieren. Und dann toppen sie noch das Ergebnis von vor zwei Jahren… ich kann gar nicht so viel essen wie ich kotzen könnte…

  4. Sven 14. Februar 2015 um 18:40 Uhr

    Vermutlich wird man nach 2 Siegen den eigenen Fanfarenmeldungen zum Opfer gefallen sein. Für mich war die Aufstellung vergleichbar mit Slomkas letztem Spiel. Trainer unter Druck stellen nach Vorstands- und/oder „Rauteimherzen“-Wunschdenken auf. Mein Sohn hat mich vor dem Spiel giftig angeschaut, als ich ihm sagte, für jeden Übertritt der Mittellinie gibt es ein Gegentor, weil er die letzten Spiele überbewertete. Glückliche Siege die man auch mal haben darf, aber keine spielerischen Siege, die zu ungetrübtem Optimismus berechtigen. Statt defensivster Verteidigung, Pressing, Stören im eigenen Straufraum, „Kaputtmachen“ ein wohl beabsichtigtes Kicken auf Augenhöhe in völliger Verkennung der eigenen Möglichkeiten. Normalerweise wäre jetzt Zeit für eine Erklärung des Vorstandes, inwieweit er sich an der Niederlage mitschuldig sieht…

    • Sven 14. Februar 2015 um 18:51 Uhr

      -im eigenen Straufraum, +in der eigenen Hälfte

  5. Baerwolf 14. Februar 2015 um 18:44 Uhr

    3 Spiele der Rückrunde akzeptiert man das man spielerisch sowie offensiv dürftig spielt und zieht die konsequenz das defensiv gespielt wird und vorne Gott helfen soll. Aber gegen Bayern nimmt man sich die einzige „Stärke“ und möchte offensiv spielen? Selbst S04 als CL-Teilnehmer macht dort hinten dicht und hofft.
    Aber als positiver Mensch sehe ich darin natürlich Mut.

    Ob das die Trainerfrage wieder ankurbeln wird? Wann meldet sich Kühne?
    Nach Saisonende sollte man dort stark überlegen ob man dem Hr. Zinnbauer eine zweite Saison zutraut oder ob es cleverer ist einem neuen Trainer eine komplette Vorbereitung zu geben.

  6. Thomas S. 14. Februar 2015 um 18:48 Uhr

    Da hätten wir auch Oenning behalten können. Ohne Worte!
    Wenn gegen MG verloren wird, ist Joe weg. Und dann?

    Um Fußball geht es in diesem Verein doch schon lange nicht mehr. Wir sind ein Unterhaltungs-Klitsche, die sich nebenher eine Fußballmanschaft hält. Und das kommt dann dabei heraus.

  7. menke 14. Februar 2015 um 18:52 Uhr

    Folgende Sätze werde ich nächste Woche hören / lesen:
    Jansen: “ so dürfen wir uns selbst bei den Bayern nicht abschlachten lassen,wir müssen gegen Gladbach eine Reaktion zeigen…“
    Westermann: „ok, das Spiel war scheiße aber dass wir in München nix holen, war doch wohl jedem klar…ich bin mit meiner Leistung zufrieden…oh, sorry, Telefon, Matz ruft an…mein Buddy…wir reden später,ok?“
    VdV: „es ging alles zu schnell,zack zack, und wieder Anstoß….“
    Zinnbauer:“es gilt jetzt die Mannschaft aufzubauen, man kann beim Meister verlieren, wir müssen unsere Punkte wo anders holen…“
    Didi:“ wir dürfen jetzt keine Angst vor der Zukunft haben, wir hatten immerhin eine halbe Chance bei Bayern gehabt“
    Pete: „wir stehen geschlossen hinter der Arbeit von Joe, unserer Interimslösung…“
    und dann kommt natürlich noch Onkel Kühne: „ich krieg in der Schweiz nen halben Herzkasper, was soll so eine Taktik? Zinnbauer hat nur 3.-Liga-Format……“

    • Gravesen 14. Februar 2015 um 19:00 Uhr

      Hilke: „Ich habe Hareico als Würstchen-Partner für das große Entschuldigung-Grillen gewinnen können. Der Senf wird von Kühne zur Verfügung gestellt“

  8. shorty 14. Februar 2015 um 20:20 Uhr

    Bei so einem Ergebnis muss man erstmal durch atmen. Aber sind wir ehrlich, dann ist das die logische Konsequenz aus den letzten Spielen. Unser HSV ist auch diese Jahr in einem desolaten Zustand und wenn wir wirklich die Klasse halten sollten, dann nur weil es noch unfähigere Mannschaften und Trainer gibt als beim HSV. Der Zinnbauer hat heute seinen Offenbarungseid abgelegt und gezeigt das die Bundesliga drei Nummern zu groß für ihn ist. Noch trauriger ist es was in diesem kleinen Fischerdorf passiert, die machen es uns mal wieder vor, wie es richtig geht und zeigen uns eine lange Nase. Ich habe so total die Schnauze voll von dieser Arroganz und Überheblichkeit beim HSV.

  9. Ener 14. Februar 2015 um 20:40 Uhr

    Liebe HSV-er,
    vergesst dieses Spiel!
    Klar, kein Einsatz, kein Garnichts, alles fehlte.
    Alles, was eine Buli-Mannschaft benötigt, wurde bei dem Spiel des HSV vermisst.
    Auch der SVW hat sechs Stück bekommen und nicht mal aufs Tor geschossen.
    Das kann, wenn man in München spielt und eine nicht gefestigte Mannschaft ist,
    immer passieren. Die Bayern kommen ins Rollen und dann ist alles vorbei.
    Nichts gelingt, außer bei den Bayern.
    Also, Kopf hoch und unterstützt eure Mannschaft beim nächsten Heimspiel!!
    Die brauchen EURE Unterstützung, keine Pfiffe, auch wenn nicht alles gelingt.
    Ihr Fans könnt die treibende Kraft sein!!! Mit euch, lautstark im Rücken, wird es
    für eure Mannschaft ein zusätzlicher Ansporn sein. Habt Geduld.
    Wer das nicht glaubt, sollte mal einen Heimspielnachmittag im Weserstadion verbringen.
    Grünweisse Grüße
    Ener

  10. Goldfather 14. Februar 2015 um 21:49 Uhr

    Das könnte der Abstieg gewesen sein – auch wenn die meisten Fans und Beobachter davon ausgehen, dass es sich lediglich um ein einzelnes Spiel gehandelt hat und der HSV noch ausreichend Gelegenheit bekommen wird Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln.
    .
    Ein psychologischer Tiefschlag zur Unzeit, ausgerechnet zum Auftakt der wichtigsten Saisonphase.
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    Mit der wahnwitzigen Idee bei den Bayern mitspielen zu wollen hat Zinnbauer den Kader des HSV derartig falsch eingeschätzt, dass sich für mich nicht mehr die Frage stellt ob Zinnbauer die richtige Besetzung ist. Es stellt sich lediglich die Frage, auf welchem Wege die Exzellenzen gedenken ihre eklatante Schwäche bei der Wahl des richtigen Übungsleiters in den Griff bekommen zu wollen.
    .
    Dass Beiersdorfer von Trainern keine Ahnung hat ist hinlänglich bekannt, doch wie sieht es mit Knäbel-Peter und dem aktuellen AR aus? Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass Tuchel oder Weinzierl sich den HSV antun, sehe ich gegenwärtig bei 1 – 3%.
    .
    Also wird es Mister X und das vielleicht sogar schon vor der Sommerpause, denn seit der erneuten Bayern-Klatsche ist der HSV die größte Witznummer der Liga. Kein Team, welches noch gegen den HSV in dieser Saison zu spielen hat, besitzt auch nur den Funken an Respekt vor einem Club der sich ein weiteres Mal innerhalb relativ kurzer Zeit derartig in München abschlachten lässt.
    .
    Nicht nur Fans können wie die Tiere sein, wie es heute der Gladbacher Manager Max Eberl ausdrückte, um die Krawalle der Kölner auf dem Pseudo-Bökelberg zu beschreiben, sondern auch Fußballer, die als geborene oder ausgebildete Raubtiere gnadenlos psychologische und physische Schwäche erfassen und ausnutzen können.
    .
    Der HSV ist derzeit das schwächste Tier in der Herde (Bundesliga). Sinnbildlich dafür der alte Olic, der frühzeitig vom Platz humpelte, bevor die Bayern den HSV abschlachteten.
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    Und natürlich darf in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleiben, dass der HSV für einen Kader dieser Güteklasse um die 50 Millionen €/Jahr hinlegt. Ich behaupte, das bekommt man preiswerter.
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    Die Verbannung Julian Greens in die U23 war zudem ein zusätzlicher Motivationsfaktor für die Konzern-Mannschaft aus München. Schließlich war Green vor kurzem noch ein Bestandteil des Bayernkaders und muß somit zwangsläufig auf einem Niveau unterwegs gewesen sein, welches sowohl Herman Gerland, als auch Guardiola, für gut genug gehalten haben müssen, um mit dem Bayernkader zumindest trainieren zu dürfen.
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    Andererseits kann man bei einem derart klaren Ergebnis auch von purer Liebe der Bayern zum HSV sprechen, da sie die einzigen in der weiten Welt des Fußballs zu sein scheinen, die die Faust in die Wunde drücken und dem einstmaligen Konkurrenten deutlich machen wie heruntergekommen er mitlerweile ist. Wahre Freunde sagen die Wahrheit.
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    In Stunden wie diesen werden Sieger und Verlierer geboren – Klaus-Michael Kühne war Zeit seines Lebens Sieger….

  11. neuer 14. Februar 2015 um 23:42 Uhr

    ich habe mir gedacht ich werd dortmund fan … die haben geld und einen trainer … hatten erfolg in den letzten Jahren…
    warum bin ich nicht schon früher darauf gekommen ….

  12. Ideendiebstahl 15. Februar 2015 um 03:09 Uhr

    Dieses Spiel war entlarvend! Was hat sich der Herr Zinnhuber eigentlich gedacht?! Dass man 5:0 gegen Bayern gewinnt??? Der Sky-Reporter sprach von einem klassischen Fall von „vercoached“… kann man wohl sagen! Wie kann man mit zwei Stürmern, einem Westermann, zwei jungen Außenverteidigern gegen Bayern spielen wollen?! Wie verklärt muss man sein!? Und wieso wartet man bis zur 56. Minute um das zu ändern? Ganz übel!!!!! Lasst euch die Wurst schmecken!

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