Man ist nicht mal mehr wirklich erschüttert

Aftereight

Am meisten müsste die Exzellenzen eigentlich schockieren, dass die Fans nicht mal mehr richtig schockiert sind. Ein 0:8 in München wäre in grauer Vorzeit mit der sofortigen Kündigung des “Funktions-Teams” geahndet worden, Tausende aufgebrachte Fans hätten am nächsten Tag vor der Geschäftsstelle gestanden und Köpfe gefordert, sämtliche öffentliche Auftritte der Verantwortlichen wären ersatzlos gestrichen worden, eine Krisensitzung würde die nächste jagen.

Häme muss man sich erarbeiten

Das ist heute anders, in Hamburg hat man sich an Auftritte wie den gestrigen fast schon gewöhnt. Und auch das mediale Echo quer durch die Republik fiel längst nicht so hämisch oder dramatisch aus, wie man es hätte vermuten können. Ist halt der HSV und der HSV 2015 taugt eher zum Mitleid als zur Häme. Häme und Spott muss man sich erarbeiten, Mitleid erhält man umsonst.

Und so erklärt der Bundes-Didi im Anschluss an das Debakel, dass er bei der Auswechslung Robben’s geklatscht hätte, weil dieser so toll gespielt hatte und der Knäbel-Peter fliegt heute lustig nach München, um bei SKY90 neuerliche Plattitüden a la “analysieren”, “nicht panisch werden” und “auf dem richtigen Weg sein” abzusondern. Die Herren Millionäre werden heute morgen um 10 Uhr auf den Platz gehen, werden für die wenigen Anwesenden ein wenig die Köpfe hängen lassen und anschließend wird weiter gescherzt. Business as usual.

Wirklich schlimm ist, dass ein solches Spiel nicht mehr schlimm ist, es ist zur Normalität geworden. Während Mannschaften wie Stuttgart (0:2), Dortmund (1:2) alles reinwerfen und einige Teams auch mal 0:4 in München verlieren, was durchaus möglich ist, lässt sich der HSV in schöner Regelmäßigkeit abschlachten und das mit einer Mannschaft, die im Jahr an die € 55 Mio. kostet.

Der HSV ist nicht selbstbestimmt

Heute, nach diesem Spiel in München, muss man erkennen, dass seit der Inthronisierung Beiersdorfers nichts, aber auch gar nichts anders und schon gar nicht besser geworden ist. Man kauft auf dem Transfermarkt nach wie vor nach Namen und nicht nach Perspektive, um sich in der Hamburger Presselandschaft Ruhe und Frieden zu besorgen. Man labert in jedes hingehaltene Mikrophon und antwortet auf jede Frage, weil man es sich bloß nicht mit den Presseheinis verscherzen möchte. Der HSV 2015 ist ein Getriebener und er wird nicht nur von den Presse und den Fans getrieben, er wird auch von seiner desaströste Finanzlage und von Herrn Kühne getrieben, der heimlich, still und leise die Vereinspolitik bestimmt.

Wenn Herr Kühne einen Sportdirektor als drittklassig einstuft, ist der Mann früher oder später Geschichte. Erkennt KlauMi, dass mit diesem Trainer nichts zu holen ist, ruft er beim Abendblatt an und ab dann wird es für den Übungsleiter ungemütlich. Bleibt abzuwarten, wann sich der Herr aus der Schweiz nach der historischen Pleite zu Worte melden und wen er als Hauptschuldigen brandmarken wird. Richtig lustig kann es werden, wenn der 77-Jährigen auf die verwegene Idee kommen könnte, dass der Ex-Dukaten-Didi vielleicht doch nicht der richtige Mann an der stumpfen Spitze sein könnte.

Der Trainer verwirrt mehr als dass er entwickelt.

“Du bist jetzt Chef-Trainer, du bist jetzt Co-Trainer und du machst jetzt den Torwart-Trainer”. Es ist überliefert, dass die aktuelle Spitze des Funktions-Teams ungefähr so zu ihrem Job gekommen ist. Slomka wurde gefeuert und Didi hatte keinen Plan B. Seither treibt der sogenannte “Magic Joe” sein Unwesen und was an ihm “magic” sein soll, muss mir mal einer erklären. Zinngruber würfelt nach quasi jedem Spiel seine Mannschaft neu zusammen, die Spieler bekommen teilweise erst wenige Stunden vor Spielbeginn gesagt, wo und was sie spielen sollen. Eine Stamm-Mannschaft kann sich so nicht bilden und wenn man Spieler, die im letzten Spiel überzeugt haben (Rajkovic) für einen Spieler auf die Bank setzt, der die personifizierte Fehlerquelle darstellt, fängt bestimmt nicht nur der Serbe zu grübeln an.

Zinnbauer sagt, dass er so die Spannung und die Aufmerksamkeit hochhalten möchte, aber das kann man vielleicht machen, wenn man auf einem gesicherten Mittelfeldplatz rangiert, im Abstiegskampf können solche Experimente tödlich sein.

U23-Spieler als Alibi für Verjüngungskur

Ashton Götz (21), Ronny Marcos (21), Mohamed Gouaida (21) – das sind Jungs, die mit 21 Jahren keine Talente mehr darstellen, mit 21 Jahren war Thomas Müller schon WM-Torschützenkönig. Bis auf Götz (eigene Jugend) sind diese Spieler in unteren Klassen (Regionalliga, Oberliga) und bei ihren vorherigen Vereinen (Lübeck, Rostock, FreiburgII) gescheitert und bekamen in der U23 des HSV einen Vertrag, der ihre letzte Chance, nochmal in der 4. Liga spielen zu können, darstellte. Das sind gute Jungs, die alles reinknallen, was sie haben. Die sich den Arsch aufreißen und ackern. Aber diese Jungs werden nicht mehr als maximal durchschnittliche Bundesliga-Spieler, wahrscheinlich sogar nur  durchschnittliche Zweitliga-Spieler. Von ihnen zu erwarten, dass sie die Kohlen aus dem Feuer holen sollen, ist krank, während sich auf der anderen Seite Millionäre wie van der Vaart, Diekmeier, Müller und Co. verstecken.

Aber diese Jungs taugen sehr gut dazu, den neuen “Jugendwahn” der sportlichen Leitung zu symbolisieren, der gar nicht vorhanden ist, denn der HSV veraltet mehr und mehr. Und während man Spieler wie Demirbay (21) und Tah (19), die ihre Bundesliga-Tauglichkeit bereits nachgewiesen hatten,  verleihen musste, kaufte man im Gegenzug namhafte Spieler (Müller, Behrami, Olic, Diaz, Djourou) und verlängert für viel Geld mit Drobny (35).

Mit der Bitte um Geduld soll Zeit erkauft werden

Mal angenommen, der aktuelle Vorstandsvorsitzende würde nicht Beiersdorfer heißen, aber er würde genauso beharrlich um Geduld winseln wie Didi. Würden ihm die Fans die aktuelle Entwicklung nach 8 Monaten, keinem Partner außer Kühne, destaströser sportlicher Peformance und katastrophaler Außendarstellung durchgehen lassen? Garantiert nicht. Der HSV2015 hängt einzig und allein an der Person Beiersdorfer und Didi zeigt jeden Tag deutlicher, dass er es eben nicht kann. Er kann nicht “Trainer” und er kann “Transfers” nicht mehr”. Didi kämpft ums Überleben und dabei wird nach wie vor Geld verbrannt, welches der Verein nicht hat.

Von | 2015-02-15T14:48:59+01:00 15. Februar 2015|Allgemein|24 Kommentare

24 Comments

  1. Andi Pie 15. Februar 2015 um 08:55 Uhr - Antworten

    Wär das nicht etwas für das Trainerteam der Profimannschaft des HSV?

    Mal ehrlich, Schuster bleib bei deinen Leisten, heisst es doch.
    Dann soll der HSV anstatt Schulungen für Fremde zu geben, lieber erstmal seslber lernen und vormachen, wie Taktik geht und wie man gegen einen Gegner vernünftig und Leistungskonform agiert.

    So jedenfalls nicht.
    Das Bild dazu liefert die HSV Homoepage mit dem Hinweis auf die Funino Schulungen…
    Ich habe wirklich laut gelacht, als ich das heute morgen gesehen habe…

    Gruß, Andi Pie.

    PS: Wo bleiben denn nun die Würstchen, serviert vom neuen HSV08 ??? -lach-

  2. BerndH60 15. Februar 2015 um 09:34 Uhr - Antworten

    Wieder einmal triffst du den Nagel auf den Kopf.
    In der seligen Comedy “Switch” saßen die Protagonisten am Ende der Sendung um einen runden Tisch und irgendwann hieß es immer: “Hohenegger, Sie sind raus!”.
    Ich habe mein Sky Abo gekündigt und widme mich zukünftig anderen Interessen. Die aktuelle Diskussion um eine weitere Zerstückelung des Spieltags zur Generierung neuer Fernsehgelder beweist mir das im Fußball eh nur Schwachmaten das Wort führen.
    Durch ein ansprechendes Stadion und eine passende Partyatmosphäre lockt man mit Sicherheit viele Eventfans an. Vor dem Fernseher sitzen dann aber nur Fußballfans. Bisher ist jeder Versuch gescheitert einer rentablen Anzahl von ihnen über die knapp 20 Euro, die jeder bereits für die GEZ bezahlen darf, mehr Geld für Pay TV zu entlocken.
    Wenn also selbst ein Allofs, dessen Etat vermutlich nur durch den Gesamtwerbeetat des VW Konzernes begrenzt ist, beim Hören der englischen Fernsehgelder ins Hyperventilieren gerät und aus Leverkusen zaghafter Applaus zur Ansage kommt, dann ist meiner Meinung nach Alles gesagt zum Thema Verstand in den Führungsetagen deutscher Profivereine.
    Außerdem ist auch alles gesagt zum Thema Intelligenz deutscher Pay TV Betreiber. Wer nicht mal Fanpakete schnüren kann, will sagen, man sieht alle Spiele seines Vereins, egal ob Buli, Pokal oder international für X Euro, dem ist auch nicht zu helfen.
    Warum sollte es in Hamburg intelligenter zu gehen?

  3. Oberberger 15. Februar 2015 um 10:05 Uhr - Antworten

    Wieder einmal ein Tiefpunkt, wenn man denkt es könnte langsam bergauf gehen und sowas die Stabilität oder Kontinuität in Hamburg Einzug halten.
    Geradezu lächerlich finde ich es, wenn man in München glaubt Punkte ergattern zu können. “Wir fahren da nicht hin um zu verlieren” habe ich noch im Ohr.
    Ja klar, der HSV ist ja auch viel besser als Schalke, Dortmund oder Leverkusen. Da spielt man dann forsch mit zwei Spitzen, die der restlichen Liga schon das Fürchten gelehrt haben.
    Dahinter dann Weltfußballer wie van der Vaart und Westermann. Pep Guardiola wird vor dem Spiel ganz schön gezittert haben, was da auf seine Bayern zukommt, wenn die Harlem Globetrotters aus dem Norden Ernst machen.
    Mal ehrlich: wieso sagt dieser Truppe nicht mal einer die Wahrheit ? Zum Beispiel, dass sie gegen die Bayern sowas von chancenlos sind, und es primär darum geht sich achtbar aus der Affäre zu ziehen ?
    Aber nein, da will man mitspielen “den Bayern ein Bein stellen”, obwohl man selbst gegen schwächere Mannschaften als Bayern schon Fußball zum Abgewöhnen spielt.
    Ich bin fassungslos über so viel Selbstüberschätzung und Ahnungslosigkeit.
    Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung – Solange diese nicht eintritt bleibt der HSV ein hoffnungsloser Patient.
    Anfrage erfolgreich gesendet

  4. Ideendiebstahl 15. Februar 2015 um 10:12 Uhr - Antworten

    Didi kann in der Tat nicht “Trainer”. Ansonsten hätte er erkennen müssen, dass Zinnbauer es nicht drauf hat. Er hat nicht erst seit gestern gezeigt, dass er der falsche ist. Wieso es damals in der U23 klappte, ich weiß es nicht. Aber nach nun einer Halbserie muss man feststellen, dass kein einziger Spieler besser geworden ist, geschweige denn sein Niveau irgendwie halten konnte. Man sieht auch kein System, keine “Handschrift”. Ich lache schon fast, wenn groß über Spione und (eigentlich) nicht-öffentliche Trainings geredet wird. Als ob da irgendeiner von Bayern, Köln oder sonst wo beim HSV Training aufkreuzen müsste, um zu wissen, wie bzw, wo der HSV zu knacken ist. Das wissen alle auch ohne Spione. Und würden es auch mit (wirklich) nicht-öffentlichem Training wissen. Mir ist es nach wie vor unbegreiflich wie man gegen Bayern mit so einer Aufstellung daherkommen kann. Wie verklärt muss man sein!? Da spielt man gegen Köln schwach weil man das Spiel machen möchte und es nicht kann. Daraufhin stellt man sich nur hinten rein und hofft vorne auf Glück, es funktioniert einigermaßen und dann fährt man nach München und denkt, dass man sich plötzlich nicht mehr hinten reinstellen müsste. Man greift mutig mit zwei Spitzen und nur einem echten 6er an. Dazu noch 2 (obwohl Götz fand ich ja noch ok) völlig überforderte “Talente” auf den Außen. Dazu ein Jansen, der anfangs noch nach hinten mithalf, aber in der 2. Halbzeit einfach vorne stehenblieb. Das kann überhaupt nicht angehen! Ach ja, und Rajkovic wird sich insgeheim wohl freuen. Nach dieser Leistung wieder auf HW4 zu setzen wäre nicht zu verantworten…

  5. Felix 15. Februar 2015 um 10:35 Uhr - Antworten

    Meiner Meinung nach gibt es viele Gründe, warum es einfach nicht laufen will, trotz eines hohen Etats.
    Der erste Grund sind natürlich diese ewigen Mauscheleien, dieses Geklüngel, welches die großartigste HSV-Zeit meines Lebens (Geboren in den 80ern) sukzessive zerstörte. Es lief doch eigentlich, oder?
    Ein anderer Grund ist der alles bestimmende Populismus (leider auch in diesem Blog heute mit “scheiß Millionäre”). ABER nur, weil die Verantwortlichen sich diesem unterwerfen. Und das ist eben das eigentlich absurde: Populismus ist ein beliebtes Mittel im Sportjournalismus, weil jede Diskussion eben emotionalisiert wird und eine wirkliche Analyse für einen FAn mangels Zugang nicht möglich ist. Aber warum lassen sich die Verantwortlichen davon beeinflussen?!
    Ein sogenannter “Umbruch”, der ja von allen Seiten gefordert wurde, ist bestimmt ein romantisches und im Grunde richtiges Ziel. Mit vielen jungen, hungrigen Hamburgern Meister werden…wer will das nicht? Aber als Verantwortlicher darf ich mich doch nicht emotionalisieren, oder instrumentalisieren lassen. Eine Verjüngung kann doch nur funktionieren, wenn ein gefestigter Stamm besteht, um den herum ich eine junge Mannschaft aufbaue. Vor allem im Haifischbecken Hamburg. Durch den Zwang zum Umbruch bestand kein Stamm aus erfahrenen Spielern mehr. Die jungen mussten die Last einer Millionenstadt mit dem Selbstverständnis eines Real Madrids, oder Chelseas tragen. Kann doch nicht gutgehen. Und so manövriert man sich in einen Negativstrudel. Jetzt wird versucht dagegen zu steuern, indem man einen Behrami oder Diaz kauft.. Zu spät?

    • Gravesen 15. Februar 2015 um 10:40 Uhr - Antworten

      Wo habe ich von “Scheiß-Millionären” gesprochen?

    • Oberberger 15. Februar 2015 um 11:16 Uhr - Antworten

      “Durch den Zwang zum Umbruch bestand kein Stamm aus erfahrenen Spielern mehr. ”

      @Felix: sorry, aber was sind Van der Vaart, Westermann, Drobny, Diekmeier, Jansen, Jiracek, Djourou, Rudnevs, Lasogga ? Alles Junge Wilde oder Greenhorns ?

      • felix 15. Februar 2015 um 11:47 Uhr - Antworten

        NIcht von “scheiß” Millionären, das stimmt. Ich wollte Ihnen jetzt nicht per se Populismus vorwerfen, aber im Grunde zieht sich das durch den gesamten Sportjournalismus. Mein Punkt war aber eigentlich der, dass sich die Verantwortlichen dem beugen.
        Wenn man gefestigte Spieler wie Mathijsen, Jarolim und Konsorten verkauft, dann muss man entweder adäquaten Ersatz holen, oder man muss wohl oder übel eine gewisse Übergangszeit mit diesen Spielern einplanen um neue zu integrieren. Es ist also eine doppelte Fehlerquelle und bezieht sich nicht auf vdv oder westermann im speziellen!

  6. Launi 15. Februar 2015 um 10:54 Uhr - Antworten

    Das, was die Mannschaft in den letzten Spielen ausgezeichnet hat, nämlich der Wille alles zu geben, war gegen Bayern gar nicht zu sehen. Die Mannschaft hat spielerisch sich bisher noch nicht einen Zentimeter verbessert, aufgestellt wird scheinbar weiterhin nach Namen und nicht nach vorangegangener Leistung. Quo vadis, HSV?

    Leider sehe ich auch kein Licht am Ende des Tunnels. Selbst wenn die Mannschaft erneut die Klasse hielte, wer soll sich denn bitte das Gegurke ansehen? Es gibt nichts innerhalb der Truppe, was sich über die Monate verbessert hat. Selbstredend geschieht sowas ja auch nicht über Nacht, aber so langsam frage ich mich, ob dem Trainerteam so Begriffe wie
    – Individualtaktik
    – Gruppentaktik
    – Mannschaftstaktitk
    überhaupt ein Begriff sind… Natürlich sollte jeder, der in der Bundesliga spielt, individualtaktisch schon auf einem hohen Niveau geschult sein und folgerichtig auch die richtige Entscheidung in einer Situation treffen, sieht man sich aber den HSV mal an, scheitern schon die Spieler an sich. Das Verhalten mehrerer Spieler in einer Situation will ich da gar nicht mehr ansprechen, da hat man das Gefühl, man sieht sich eine D-Jugend an – und das wertet die D-Jugend schon fast ab… Einen Matchplan, um es mal mit Tuchels Worten zu sagen, kann man erst recht nicht erkennen.
    Wir sehen also, Laufen alleine reicht nicht, um nicht unterzugehen…

  7. Gravesen 15. Februar 2015 um 12:07 Uhr - Antworten

    Abteilung Kasperbude.

    Teil 1. Nachdem Ivica Olic wegen Verletzung vom Platz gegangen war, hat sich der Spieler in der Kabine behandeln lassen. Allerdings in der Bayern-Kabine „smile“-Emoticon
    #StichwortKompetenz

    Teil 2: Laut Mediendirektor Peter Knäbel überlegt man im “Rat der Exzellenzen”, inwiefern der aussortierte Ivo Ilicevic dem HSV dabei helfen kann, in die “Erfolgsspur” zurückzukehren.
    #Trainingsgruppe2

    Teil 3. Wer bisher gedacht hatte, dass die Spieler selbst entscheiden können, wer sich die Freakshow “Matz Ab live” antun möchte und wer nicht, der irrte. Der HSV selbst schickt auf Anfrage einen ausgewählten Spieler vorbei.
    #StammelTV

    Naja, es ist ja Karneval…

  8. Provinzsuperstar 15. Februar 2015 um 12:27 Uhr - Antworten

    Hallo Gravesen,
    danke für deine Beiträge, die ich sehr schätze und gerne lese. Zumindest hast du es geschafft, dass ich weiterhin an meinem, unserem HSV intererssiert bin. Hätte ich zwei Wunsche fei, wäre ich gerne Millardär würde mir geldmäiig so viele Anteile beim HSV kaufen das Didi und Co mich hofieren müssten. Dabei würde ich ihnen die Piostole auf die Brust setzen, das sind sie ja durch Kühne gewohnt und sie müssten dich als Mediendirektor sofort verpflichten. Diese unverantwortunglose Interviewerei wäre ein Ende gesetzt. Wünsche, Erwartungshaltungen wären dann gestoppt und werden nicht mehr bedient. Didi, Knäbel, Magic Zinni merken nicht wie sie durch ihre Auftriitte in der Öffentlichkeit den weiteren Zerfall des HSV verantworten. Die Spieler nehme ich davon nicht aus. Kollektiver Realitätsverlust kann ich nur bescheinigen wenn man nach Spielen wie gegen Köln oder Stuttgart von einer Chance gegen die dunkle Seite spricht. Was Zinnbauer leitet HW 4 spielen zu lassen können wir alle nicht beurteilen. Weil er sein Kumpel ist, Raiko nicht leiden kann, ihm in der Nacht ein grünes Männchen was geflüstert hat? Zumindest trägt er die Verantwortung wenn er andere Spieler die zuvor gut spielen vergault. Ich bin mir sicher, gegen Köln heißt die Begründung Raiko, Kacar draußen zu lassen (buisness as usal) dann von Magic alle auch HW4 müssen die Scharte wieder ausbügeln. Das wäre für mich dann die Bankrotterklärung.
    Nur nicht absteigen war das Ziel. Der HSV ist 12. in der Tabelle. Spricht das für oder gegen die Bundesliga oder den HSV?
    Sie spielen mit Marcos, Müller und wie sie alle heißen. Zumindest möchte ich nicht mit Stuttgart tauschen. und auch nicht mit Freiburg auch wenn sie einne kleineren Etat haben.Wäre der Platz in der Tabelle mit Tah Demirbay besser? Ist Olic vom Typ nicht einer die die Jungen brauchen? War Behrami keine Verstärkung? Gleichwohl plädiere ich dafür van der Vaart, Westermann, Jansen gehen zu lassen. Nicht weil sie besser oder schlechter kicken als Andere sondern einfach weg. Gacar., Ivi, sind für mich unverbraucht und könnten für neue Wege beim HSV stehen. Dafür bräuchten Sie das Vertrauen des Trainers der dazu nicht in der Lage ist.
    P.S. Keine Mannschaft (auch der BVB nicht) außer der dunklen Seite gelingt es ein Spiel zu dominieren, Chancen zu kreieren. Warum erwarten alle das vom HSV?

  9. rm2099 15. Februar 2015 um 13:44 Uhr - Antworten

    Eigentlich gibt es zu so einem Spiel nichts Analytisches zu sagen, es ist ja sowieso alles müßig, man muss sich einfach schämen, es ist ein Debakel, Lachnummer usw. usf. Immer draufhauen, und man hat es ja schon lange gesagt, und jetzt wird es ganz, ganz schwer. Wer soll diesen HSV noch retten?
    Sorry, das ist mir echt zu doof. Nur weil ein Ergebnis 0:8 statt 0:4 heißt, braucht man nicht das Hirn abschalten und durchzudrehen. Daher gebe ich mal folgendes zu bedenken.
    – Alle reden von der Neuauflage der historischen 2:9-Klatsche von 2013, hihihi, hohoho. Ach, Moment mal. Welchen Platz belegte der HSV denn in jener Klatschen-Saison 12/13 nochmal? Richtig, er wurde 7. (Siebter). Was also haben solche Ergebnisse zu bedeuten, außer dass man gewaltig unter die Räder kam und eine derbe Klatsche kassiert hat?
    – Zinnbauers Aufstellung war falsch, alle haben recht. Es war ein taktischer und personeller Fehlgriff. vdv, Westermann, Marcos, 2 Stürmer, das war alles falsch. Im Ernst jetzt, es war falsch. Aber glaubt denn jemand im Ernst, dass man mit einer anderen Taktik und anderen Spielern gegen diese Bayern von gestern was hätte holen können? (außer ein 0:4)
    – Wie will man ein Spiel gewinnen, wenn man individuell im 1:1 keine Chance hat? Die Bayern haben immer wieder (vor allem Robben) den direkten Zweikampf, das Dribbling gesucht. Und kamen immer durch. Das lag wohl auch an der Taktik, aber auch ganz einfach an der individuellen Klasse. Die Zweikampf-Statistik spricht Bände, im direkten Duell hatten die HSV-Spieler nicht den Hauch einer Chance. Wenn selbst 5 Spieler, die sich dazwischen werfen, Robben nicht aufhalten können, was will man dann machen? Wie will man halbwegs vernünftig verteidigen, wenn keiner mal nen Zweikampf gewinnt/gewinnen kann?
    – Den Bayern gelang fast alles. Robben schlenzt aus 28 Metern in Bedrängnis den Ball ins Kreuzeck, fast jeder (Fern-)Schuss war drin, fast jeder Abpraller landete wieder bei den Bayern.
    – Und dann noch die Schiedsrichter. Klingt blöd, aber ein Elfer, den man nicht geben muss, zwei Abseitstore und ein nicht gegebener Treffer von Rudnevs. Das sind vier Tore Differenz. Aber nein. solche Dinge darf man aber natürlich nur erwähnen, wenn man knapp verliert. Wenn es – egal wie – 8:0 ausging, darf man halt nur Schande, Schande, Schande rufen.

    Das sollen alles keine Ausreden sein für eine deftige Niederlage. Es sind alles nur “normale” Erklärungen, warum das Spiel 0:8 ausging und nicht 0:4. Es will mir nicht in den Kopf, was an einem 0:4 besser gewesen wäre. Dann hätte kaum einer was gesagt, Mund abputzen und so weiter.
    Zur erinnerung nur mal ein paar Ergebnisse der Bayern aus letzter Saison:
    Bremen 5:2 – Wolfsburg 6:1 Schalke 5:1 Hannover 4:0, Freiburg 4:0 Frankfurt 5:0, Bremen 7:0, Schalke 4:0
    der HSV hat letzte Saison zweimal “achtbar” mit 1:3 und 1:4 verloren. Und hat das dem HSV irgendwas gebracht?
    Auf dem Teppich bleiben.

    • Gravesen 15. Februar 2015 um 14:31 Uhr - Antworten

      Du weißt aber schon, dass das Spiel, hätten die Bayern bis zum Schluss Ernst gemacht, auch durchaus 10:0 oder 12:0 hätte ausgehen können, oder? Leider sind es genau Leute wie du, die immer und immer wieder nach Ausreden für Katastrophen suchen (und finden) der Grund dafür, dass sich nichts bewegt.

      “Hey, ar doch gar nicht so schlimm, geht ja am Sonntag schon weiter”

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