Mit Angst kann man nicht gewinnen und diese Mannschaft hat Angst. Große Angst. Vom letzten Saisonspiel der Saison 2013/14 waren heute mit Adler, Westermann, Djourou, Jiracek, van der Vaart und Lasogga noch 6 Spieler mit nachhaltigem Abstiegskater im Kader und diese Erinnerung wirkt spürbar nach.
Die Frage, wer dieser vollkommen verunsicherten Mannschaft Führung und Hoffnung geben und die Angst nehmen könnte, erübrigt sich, denn es gibt schlichtweg niemanden. Dieser Verein hat sich nach Jahren der Grabenkämpfe, der Intrigen, der Maulwurfs-Invasionen, der Abzockerei selbst zermürbt und die Mannschaft 2015 “erntet” jetzt das, was dort von verantwortungslosen Intriganten versaut wurde. Wer sollte denn auch in dieser Situation helfen?
Ein TV-geiler Aufsichtsratsvorsitzender, von dem jeder (auch die Spieler) weiß, dass er nur dort sitzt wo er sitzt, weil sein Lehnsherr er so möchte?
Ein Vorstandsvorsitzender, der alles tut, aber nicht dem Vorstand vorzusitzen? Der auch heute von einer Dukaten-Legende lebt, die ein Boulevard in Zeiten erdachte hat, als ihm nicht Schlaueres einfiel? Der dem Verein eine neue Philosophie der Nachhaltigkeit und der Demut verordnen wollte und in dieser Saison bereits zwei Trainer gefeuert hat?
Ein “Direktor Profi-Fußball”, der an einem Sonntag davon spricht, dass er Männer und keine Manuela’s bräuchte, nur, um die Manuela’s am Wochenende darauf wieder einzusetzen? Der vollmundig erklärte, dass er nun (nach 27 Spielen) endlich wüsste, auf wen er sich verlassen könnte, um dann den gleichen Versagern erneute Auflaufgarantien auszustellen?
Ein “Direktor Sport”, der als “Ersatz-Scorsese” mit der Kamera rumrennt, der den Trainer des Profi-Kaders coacht, der Konzepte in Endlos-Schlaufe schreibt, die aber nicht umgesetzt werden. Der sich um alles kümmern soll, außer dem Profi Fußball, der sich aber um nichts anderes kümmert, als um den Profi-Fußball?
Ach ja, da wären ja noch die Führungsspieler.
Adler? Garade mal wieder gnädig reaktiviert
Westermann? Dauer-kritisiert und so gut wie weg.
van der Vaart? Seit der Witnerpause mental und körperlich abwesend.
Djourou? Erübrigt sich.
Olic? Die greise Karrikatur eines Stürmers.
Und natürlich – Valon Behrami. Ich habe ja gar nichts dagegen, dass man sich einen sogenannten “Aggressiv-Leader” ins Team holen möchte, nur sollte dieser “Leader” dann auch in der Lage sein, einen Ball unfallfrei über 5 m zu passen. Wie genau soll eigentlich jemand “leaden”, der unter der Woche kaum trainiert, dafür am Wochenende garantiert spielt und somit das ausgerufene Leistungsprinzip ad absurdum führt? Der auf dem Platz tritt wie ein Holzhacker, der aber, möchte man den Stimmen glaube, in der Kabine mit dem Mitspielern ähnlich und weitaus schlimmer umgeht.
Also – an wem soll sich eine völlig verunsicherte und verängstigte Truppe aufrichten und orientieren? An Peter Herrmann, von dem jeder weiß, dass er in 6 Wochen wieder in Süddeutschland leben wird?
Der HSV, seine sportliche und eben auch und besonders seine Vereinsführung haben in dieser Saison wirklich jeden Fehler begangen, den man begehen kann und sie haben auf ihrer Schneise der Verwüstung auch noch Gelder verbrannt, welche der Verein in der Zukunft dringend gebraucht hätte.
Sport im allgemeinen und Fußball im speziellen hat doch eigentlich etwas mit Fairness zu tun, oder? Fair wäre es gewesen, wenn eine Mannschaft, die als 5- teuerste der Liga gilt, mit gerade mal 27 Punkten abgestiegen wäre. Fair wäre es auch gewesen, hätten die Fürther im letzten Jahr die Relegation gewonnen, denn sie waren in beiden Spielen die bessere Mannschaft. Überaus fair ist es, wenn eine Mannschaft, die in 28 Spiele ganze 16 Tore erzielt und in 24 dieser 28 spielt wie eine Mannschaft aus der Mitte der 2. Liga, den Weg in eben diese Liga antritt.
Vielleicht gelingt es ja in der 2. Liga, den Mythos zu besiegen. Diesen ganzen Dino-Scheiß abzuwerfen, sich von den unendlichen vielen Spinnern zu lösen. Ich kann sie nicht mehr ertragen, diese Klugscheißer. Diese Typen, die mit ihrem Pseudo-Optimismus die Realitäten ausblenden und sich für bessere Fans halten. Diese Idioten, die selbst einer Blindentruppe huldigen, die aber andererseits Häme über beispielsweise Bayer Leverkusen ausgießen wollen, wenn die nach großartigem Spiel den Bayern unterliegen. Diese Penner, die mir weismachen wollen, dass beim HSV alles besser ist als in Bremen.
Dann spielen in der nächsten Saison halt keine van der Vaarts, Lasoggas, Behramis oder Diekmeiers mehr in Hamburg, sondern vielleicht irgendwelche Slasic, Dorumov oder Hengemüllers. Wenn diese Spieler, die ich nicht kenne (und die Namen sind frei erfunden) bereit sind zu arbeiten, gehe ich gern den Weg mit.
Früher war ich traurig, wenn bestimmte Spieler den Verein nach der Saison verlassen haben. Heute können sie von mir aus alle gehen. Und am besten nehmen sie “Didi”, Gernandt, Peters, Knäbel, Hilke, Wolf und den ganzen anderen Rotz gleich mit.
Vielleicht regiert ja in dieser Saison endlich einmal die Fairness.
Habe eben sehr wohl überlegte Worte von Hrn.Magath bei N3 gesehen/gehört. Eine Veränderung trotz Strukturreform erkennt er nicht. Keine Fokussierung, keine Bündelung der Kräfte stattdessen Nebenschauplätze mit Trainerdiskussion und Jugendkonzept für das nächste Jahr. Um die Ursachen zu erkennen muss man intensiver hinschauen…
Alles etwas “besser” verpackt, aber klar und sachlich auf den Punkt gebracht..
Der Tag hat mit diesem Blog gut angefangen und endete mit einer ebenso schönen Analyse…
Auch wenn Kurzstatements nicht gemocht sind. Gravesen und Godfather meine Heiligen und die weit über den Tellerrand schauenden. Hoffe, es geht uns nicht wie 1860. P.S. Alle sogenannten Experten die via Medien Tuchel jetzt beim HSV sehen möchten wollen nur ihn scheitern sehen. Was für ein verdammtes scheinheiliges Pack.
Danke für eure Beiträge und manche mit Hoffnungsschimmer. Nach langem verteidigen von allem was den HSV betrifft, ist eine Wut eingekehrt. Beiersdorfer hätte Slomka nach der Rettung feuern müssen und gut wäre es gewesen. Kreuzer natürlich mit und die Saison wäre niemals so verlaufen. Ich verstehe nicht die Einstellung und den Rauswurf von Magic Joe. Vor allem nicht die Installation von dem Euthanasie Gesicht Knäbel.
Wie war die Rettungsakton mit alle Mann an Bord. Alle Mann von Bord wäre der passendere Slogan gewesen. Eine Frage nach Jan Fjortof gestellt. Du bist auf der Titanic und kannst zu Peter Neururer oder zu Peter Knäbel rennen? Wie entscheidest du Dich? Niemand, außer dem angeschossenen Karnickel und anscheinend charakterlich völlig ungeeigneten Behrami. In dieser Situation 7 Spiele hätte Peter der Große das machen müssen. Er hat das bewiesen, auch wenn ich mir überhaupt nicht vorstellen kann, wie er das macht. Alles kotzt mich an, so wie der Verein zu Grabe getragen worden ist.
Da es bereits viele Leute gibt, die sich Gedanken machen über ein Stadtderby in der zweiten Liga, empfehle ich einen Blick auf die Tabelle der zweiten Liga. Klar, der HSV hat eine Clubreform hinter sich und steigt im ersten Jahr der AG in die zweite Liga ab. Das ist fraglos schlimm und unangenehm. Doch ebenso unangehnehm finde ich die Tatasache, dass mit der Fertigstellung des neuen Millerntorstadions der FC St.Pauli ebenfalls abzusteigen droht.
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Ein Prachtstück von einem Stadion für 30.000 Zuschauer, mitten in einer Stadt in der die Immobilienpreise explodieren. Ebenso wie der HSV hat der FC St.Pauli sich die Zukunft ein wenig anders vorsgestellt und scheinbar alles dafür gegeben, um den Abstieg zu vermeiden.
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Die Fans beider Clubs werden Parallelen weit von sich weisen und Fehler innerhalb der jeweiligen Clubführung verantwortlich machen. Niemand wird ernsthaft gewillt sein darüber zu sprechen, dass der allgemeine Abstieg in Hamburg in Wirklichkeit kein Zufall ist, sondern aufgrund von Faktoren stattfindet denen beide Clubs unterliegen.
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1. Der unaufhaltsame Aufstieg der Konzernclubs, die wirtschaftlich und personell deutlich besser aufgestellt sind, führt zu einem verschärften Verdrängungswettkampf unter den übriggebliebenen Traditionsclubs.
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2. Konventionelle Clubs mit relativ geringen Mitteln werden dazu gezwungen innovative Wege zu gehen und erarbeiten sich Vorteile gegenüber Clubs, die unbeweglich in der Vergangenheit verharren und noch nicht verstanden haben, dass der ehemalige Volkssport Fußball auf der Profiebene zu einem High-Tech-Monster geworden ist dem man entweder Rechnung trägt oder absteigt.
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3. Erhöhte Personalfluktuation bei Traditionsclubs, die unter Druck geraten. Daraus folgt mangelnde Kontinuität, die zu Führungsschwächen führt aufgrund von gegenläufigen Ausrichtungen bei sportlichen und wirtschaftlichen Konzeptionen.
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4. Konzeptionslose Kaderzusammenstellungen aufgrund ständig wechselnder Trainer und Manager. Daraus folgen qualitative Einbußen im spielerischen und kämpferischen Bereich.
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5. Zunahme der Verletzungsanfälligkeit, da durch ständige Trainerwechsel nach unterschiedlichen Mustern trainiert wird die nicht aufeinander abgestimmt sind. Psychische Belastung vieler Spieler, da Zukunftsängste gepaart werden mit negativen sportlichen Ereignissen, woraus wiederum eine erhöhte Verletzungsanfälligkeit resultiert.
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All das sind Faktoren unter denen beide Hamburger Clubs leiden und zwar unabhängig davon, ob der eine Club einen älteren Milliardär als Mitbesitzer hat und der andere Club Anhänger in der linksautonomen Szene.
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Und bislang sind beide Clubs ein wenig verwirrt darüber, dass die alten Rezepte nicht mehr greifen. Weder der HSV noch der FC St.Pauli ist in der neuen Welt des Profifußballs angekommen.
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Allerdings haben beide Clubs die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Zukunft wesentlich besser aussehen könnte als die Gegenwart. Der Umbauprozeß wurde beim FC St.Pauli mit dem Beginn des Stadionumbaus sowie einem seriös arbeitenden Präsidium unter Littmann bereits vor Jahren eingeleitet, so dass davon auszugehen ist, dass der FC St.Pauli nach der Fertigstellung des Stadions und der Besinnung auf das fußballerische Know-How irgendwann die Chance bekommen wird es Clubs wie Mainz 05 oder dem SC Freiburg gleich zu tun.
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Die Bremsspur des dicken trägen Tankers HSV ist selbstverständlich ein wenig länger und breiter, aber auch der HSV hat mit der Reform die richtigen Schritte eingeleitet, um innerhalb der nächsten Jahre den Wiederaufstieg anzustreben und eine erfolgreiche Zeit, nach dem größten Einschnitt in der Clubhistorie seit dem zweiten Weltkrieg, in der ersten deutschen Liga zu haben.
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Ich persönlich plädiere für einen vorsichtigen und von personeller Kontinuität geprägten Umbau des Clubs in der zweiten Liga. Gegenwärtig gehe ich davon aus, dass die aktuelle Mannschaft des HSV dem unteren Drittel der zweiten Liga zuzuordnen ist und es keinesfalls so ist, dass der sofortige Wiederaufstieg zwangsläufig wäre.
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Um einen sofortigen Wiederaufstieg hinzubekommen müßte der HSV massiv in die Mannschaft investieren und als Trainer keinen geringeren als Tuchel verpflichten und selbst dann wäre der HSV vom ersten Spieltag an der Gejagte, so etwas ähnliches wie der FC Bayern München der zweiten Liga. Jedes Spiel in der zweiten Liga wäre einem Pokalfight ähnlich, da es massenhaft gegnerische Spieler, Trainer und Funktionäre gäbe, die sich mittels des HSV profilieren könnten.
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Personelle Kontinuität, permanente Entwicklung fußballerischer Fähigkeiten im gesamten Club bis hin zur Abkoppelung vom Tabellenstand und dem klaren Fokus auf der spielerischen Entwicklungsebene der Profis. Wird man ungeduldig und macht alles am Tabellenstand fest, könnte der kleine Ausflug in die Niederungen des deutschen Profibetriebs deutlich länger dauern.
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Entscheidend und wesentlich interessanter, als die Frage, ob der HSV auf einem Aufstiegsplatz steht, sollten Fragestellungen sein, die das Passspiel, die Laufwege, die Defensivarbeit, die ballorientierte Verschiebung, die Ballannahme und viele andere “Details” betreffen.
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In Hamburg spricht man gerne über irgendwelche Posten in den Clubs, es geht um Geld, Intrigen, Frauen und Autos. Kein Schwein fragt sich ob diejenigen die auf dem Rasen stehen überhaupt kicken können und wie sie das, was sie nicht können erlernen könnten.
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Nicht zuletzt ist es die Art und Weise wie in Hamburg im wesentlichen mit Fußball umgegangen wird, die dazu führt, dass nun der doppelte Abstieg droht. In Hamburg steigen nicht zwei verschiedene Clubs ab, es steigt nicht der vermeintlich reiche eher bürgerliche HSV auf der einen Seite und der hart arbeitende sozialgeprägte FC St.Pauli auf der anderen Seite ab.
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In Hamburg steigt eine ganze Fußballkultur ab, und zwar eine für die der Fußball über die Jahre hinweg immer nebensächlicher wurde und nur noch als Mittel zum Zweck diente, während andernorts brilliante Leute den Bundesligafußball bereicherten mit neuen Strategien und Trainingskonzepten und somit ihren Anteil am Gewinn der WM 2014 hatten.
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Es ist zu einfach einzelne Namen zu nennen und zu glauben, dass es damit getan wäre.
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Je suis Abstieg
Der aktuelle Kommentar von “Scholle” im Abendblatt ist derart daneben, dass ich hier demnächst etwas besseres vorzufinden hoffe….Knäbel ein harter Hund der sich zum Wohle des Vereins an die Seitenlinie stellt. Ich könnte kotzen. Gravesen … Schreiben Sie !
Kann mir jemand erklären, warum haben RTL und Hunke und die ganze “Bande” den Herrn Hoffmann abgesegt? Nur um zu verstehen womit die ganzen Entwicklung begonnen hat.
Tabellenerster
Endlich wieder ein standesgemäßer Rang 🙂
.. zuviel kopfstand ist ungesund fuern braegen^^
aber mal ehrlich.. wer hat was anderes erwartet? ich zitiere nur ungern den koelner domplattenmaultrommler, aber mit dem dauernden “pleiten, pech und pannen” hat er iwie recht.. (und ich werd mir gleich 10 mitm lineal auf die finger kloppen, weil ich das geschrieben hab!!)
ich versteh es einfach nicht… der verein rennt seit jahren sehenden auges auf die 2te zu.. sind da wirklich die eitelkeiten zu gross? ist das unvermoegen zu uebermaechtig? warum zur hoelle wird nicht die reissleine gezogen?
ich komm aus der gastro, ich muss auch ein konzept haben.. nur wenn das partout nich angenommen wird, muss ich es soweit ueberdenken und aendern, dass es funzt.. und damit meine ich nicht nur die gaeste, auch das personal.. dann muss etwas geaendert werden..
iwie hat man das gefuehl, dass seit der anteilsuebernahme eine schockstarre eingetreten ist.. die liegen wie die maikaefer aufm ruecken und zappeln ein wenig, wenns zu dolle mediendresche gibt..
dem himmel sei dank, dass ich die naechsten wochenenden arbeite und nicht ansatzweise in versuchung kommen kann, mir dieses elend antun zu wollen.. ich haett nie geglaubt, dass ich sowas mal ernsthaft schreibe/sage..
Ich weiß gar nicht was ihr wollt, so MUSS es doch sein:
der HSV ist Topthema in Deutschland 😉
Off topic…
Leverkusen hat Vertrag mit Spahic aufgelöst.
HSV: Zuschlagen. Das ist noch mal ein echter Agressivleader, auf und neben dem Platz… 🙂
Im Ernst, bei der derzeit sehr desolaten Innenverteidigung wäre das wirklich eine Soforthilfe, die greifen könnte…
Drobny zurück ins tor, Westermann, Cleber, Raijkovic, Ostzrolek, Kacar, Diaz (Holtby), Gouida, Holtby (Stieber), Olic, Lasogga.
kabinenrauferein kommen immer zur öffentlichkeit. ich finde das auch nicht besonders verwerflich. nun werden beide 2-3 spiele zuschauen. auch das finde ich nicht verwerflich.
ich bin einer der großen Optimisten, die seit Wochen sagen, der hsv holt 9 punkte bis Saisonende und hält die klasse.
abgestiegen bin ich dann, wenn ich nach dem letzten Spieltag platz 17 oder 18 habe und wer am ende die Liga hält, der hat es auch nach 34 oder 36 spielen verdient.
der ganze quark drumherum ist doch was für gelangweilte hausfrauen.
sollte es doch anders kommen, ok, dann haben die gelangweilten hausfrauen wenigstens was zum schwatzen für die sommerpause.
Na herzlichen Glückwunsch! Ich war nach einigen Auftritten der Meinung, dass es nicht mehr schlimmer kommen würde, aber ich habe mich wieder getäuscht. Jetzt kloppen sie sich auch noch in der Halbzeit. Das gab es schon mal, allerdings ist das schon was her, als sich Pagelsdorf und Lumpi Spörl im Bochumer Ruhrstadion bekämpften. Und natürlich kommt es brühwarm an die Öffentlichkeit. Ich muss sagen, dass mittlerweile die Zurückhaltung endet. Es zeigt sich, dass alles, wirklich alles falsch läuft. Jetzt würde nur noch Pressesperre, nicht-öffentliches Training, Maulkörbe und die Suspendierung von Behrami was bringen. Dazu fast schon wieder ein neuer Trainer, denn Knäbel ist jetzt schon verbrannt. Also wieder Cardoso?
Wird natürlich Alles nicht passieren. Und was nun? Durchhalten, hahaha. Der Abstieg ist eigentlich keine Frage mehr, meiner Ansicht nach ist man schon abgestiegen. Gestern habe ich wirklich zum ersten Mal nach 34 Jahren Fantums gedacht: “Scheisse hat einen Namen: HSV”. Es ist dermaßen schräg, dass selbst Buchautoren ihre Probleme hätten, so ein Szenario zu erdenken. Nächste Woche Werder.OMG
Wie geht es nun weiter?
Djourou gesperrt, der “aggressive Leader” Behrami ist besser als Boxer geeignet als zum Fussballer..
Der HSV muss sein Spiel überdenken.
Sie können kein Spielaufbau, sie können nicht strategisch spielen. Sie sind zu langsam im Kopf. Die Ballbesitzzeiten sind zu lange um den Gegner spielerisch in Verlegenheit zu bringen. Ein VdV alleine, ohne spielerischen Partner kann nichts bewirken und befördert mehr den Gedanken er sei überflüssig. Über Lasogga braucht man diese Saison kein Wort mehr zu verlieren…
Was kann der HSV noch tun, bzw. was können die Direktoren ändern?
Meiner Meinung nach müssen sie das eigene Spiel viel einfacher gestalten. Zurück zum Ausgangspunkt, womit sie unter Slomka in der Vorbereitung anfingen. Tief stehen und mit schnellen Spielern und genaueren weiten Pässen den Weg zum Tor suchen. Ob nominal ein 4-2-3-1 oder 4-4-2 gespielt wird ist dabei egal.
Wer käme dazu in Frage?
Auf den AV Positionen können Ostzrolek, Götz, Marcos oder auch (sofern sie genesen sind) Diekmeier und Jansen diese Rolle per se ausfüllen. Die entscheidende Position ist das defensive Mittelfeld in Verbindung mit schnellen Außen – und Stoßstürmern.
Kacar ist der Einzige beim HSV der wie kein Anderer Zweikampf- / Kopfballstärke mit gepflegtem Passspiel verinnerlicht, gerne wieder mit Jiracek. Müller, Rudnevs, Stieber, mit Abstrichen Beister und Olic, sollten dabei ins Spiel eingebunden werden. Rumpelfussball mit schnellen Konterspielern… Weg von der eigenen Spielgestaltung, es funktioniert nicht…
@ Jakob..Jiracek im rechten Mittelfeld? Ich bitte dich, dieses orientierungslose Duracelhäschen hat auf dem Platz nichts verloren.
Moin,
die Schlägerei bestätigt vielleicht das was ich gestern meinen Freunden gesagt habe. Ich sagte, Joh.D holt sich die rote Karte absichtlich. Kurz vor Schluss zwei Mal wegen Meckerns. Er hatte schlicht und ergreifend keine Lust mehr. Und für die letzte abfällige Geste bleibt es nicht bei einem Spiel Sperre sondern ich vermute 2-3. Damit wäre er für die nächsten Wochen raus.
Ich wüsste zu gern ob Rajkovic und Westermann auf IV-Positionen funktionieren würden.
Def Mittelfeld Kacar plus Belhrami(?).
Ostrzolek links, davor Olic.
Rechts Götz, davor Jiracek (s. Tsch. Nati).
Mitte Holtby mit Rudi oder Lasogga.
Naja Fussball Manager 2015 😉
Es ist nur Fussball lasst Euch den Sonntag nicht vermiesen.
danke für den Blog Gravesen