Das endgültige Ende der Glaubwürdigkeit

Ehrlich, ich habe mit mir gerungen. Soll ich tatsächlich soweit gehen und eine Witzfigur zum Inhalt eines Blogs machen? Möchte ich meinen Blog mit einer derart unwichtigen Randfigur beschmutzen? Eigentlich nicht. Dennoch habe ich mich dazu entschlossen, etwas zu dem Thema zu schreiben und ich möchte auch erklären, warum. Es geht an dieser Stelle überhaupt nicht um die Person Matz, der Mann ist nicht nur überflüssig, sondern auch absolut unmaßgeblich. Es geht um Glaubwürdigkeit. Es geht darum, dass die Leser von Zeitungen, Zeitschriften, Blogs oder TV-Sendungen in letzter Zeit immer häufiger von (linker) Lügenpresse reden und wenn das „Beispiel-Matz“ Schule macht (und das macht es), dann tun sie es zu recht.

Ich weiß, dass es wieder welche geben wird, die schreiben: „Jetzt kommt der schon wieder mit Matz, gibt es nichts Wichtigeres um den HSV?“ Doch, gibt es. Und auch wieder nicht, denn das Verhalten der Medien ist ein elementares Problem ganz besonders in Hamburg und besonders auch an dieser Stelle ist die Absage von Thomas Tuchel ein Drama für diesen Verein. Mit Tuchel als Cheftrainer hätte sich in Hamburg etwas geändert, es hätte sich etwas ändern müssen. Die Journaille hätte exakter arbeiten müssen, sie hätten endlich einmal arbeiten müssen, wie es sich für Journalisten gehört. Dies ist nun seit zwei Tagen Makulatur und es erschüttert mich immer noch. Dies ist bestimmt keine Argumentation gegen Bruno Labbadia, den ich fachlich für einen guten Trainer halte. Aber er ist eben auch nur ein Trainer wie Hecking oder Korkut oder Veh und keiner wie Tuchel. Tuchel hätte in Hamburg nicht nur das Spiel, sondern den gesamten Verein revolutionieren können, etwas, was „Didi“ Beiersdorfer in diesem Leben nicht mehr gelingen wird.

Aber zurück zum eigentlich Thema. Am 03. März dieses Jahres schrieb ein Mann, der sich ein Leben ohne den HSV nicht vorstellen, in seinem sogenannten „Blog“ u.a. folgende Sätze:

“ So, und nur so lief das damals (und heute?) mit Bruno Labbadia und mir. Wobei ich schon zugeben muss, dass ich mir ein zweites Mal (es wäre ja, nachdem ich ihn als HSV-Spieler kommen und gehen sah, sogar das dritte Mal) nicht mehr antun würde. Dann wäre ich eben Voll-Rentner…“

Nun, würde man sagen, klarer Fall von Schade. Seit Mittwoch ist Bruno wieder da und wenn „Herr Matz“ auch nur ein Fünkchen Ehrgefühl im Bauch hätte, würde er zum ersten Mal in seinem Leben zu seinem Wort stehen. Aber mitnichten. Gestern dann die Rolle rückwärts und wie es so seine perfide Art ist, wird aus dem Täter das Opfer.

So wurde und wird zurzeit immer wieder gefragt. Weil ich, das stimmt natürlich und selbstverständlich, vor einiger Zeit verkündet hatte, dass für den Fall, dass Bruno Labbadia wieder HSV-Trainer werden sollte, dann mein Rücktritt vom Matz-ab-Blog erfolgen würde.

Dazu muss ich erst einmal sagen, dass mein Vertrag mit dem Abendblatt noch bis zum 30. Juni läuft. Und ich werde, das ist für mich klar, nicht vertragsbrüchig. Ich habe heute mit Abendblatt-Chefredakteur Lars Haider gesprochen, ihm von der Situation berichtet. Dass etliche User nun meinen Rücktritt fordern – und dass ich tatsächlich etwas müde geworden bin, vor allem wohl ausgelöst von dieser schrecklichen Lage des schwer angeschlagenen HSV.
Ich habe auch mit einem HSV-Verantwortlichen darüber gesprochen, dass irgendwann ja doch einmal die Zeit kommen würde – und warum nicht jetzt, wo der HSV mit einem Bein bereits in der Zweiten Liga steht? Und wo ich doch meinen Abschied für den Fall angekündigt habe . . . Die Antwort des HSV-Verantwortlichen: „Dafür hätte ich überhaupt kein Verständnis, wenn du deswegen nun aufhören würdest. Was soll der Quatsch? Die Sache mit Bruno ist doch viel zu lange her und für mich ausgestanden, und ich bin mir sicher, dass Bruno das ebenso sehen wird. Wegen einer solchen Lapalie jedenfalls kann man nicht aufhören, egal wie viele User nun deinen Rücktritt fordern . . .“

Beim HSV hatte ja auch ein Verantwortlicher vor Wochen ebenfalls gesagt: „Wenn Bruno Labbadia hier Trainer wird, laufe ich einen Tag lang nackt durch den Volkspark. Ich habe mich auch davon überzeugt – er wird nicht nackt durch den Volkspark laufen, schon gar keinen Tag lang.

Mein Chefredakteur (und auch Internet-Chef Frank Mares) hat mich übrigens ausgelacht und dabei gesagt: „Du hast bestimmt schon einige Dinge im Blog versprochen, die du dann nicht unbedingt gehalten hast, halten konntest.”
Mag ja sein. Ich wusste kein passendes Beispiel, aber sicher werden einige von Euch etwas mehr wissen. . . Nebenbei: Scholle fragte ganz entgeistert, ob ich noch klar ticke?

Um es dann mal auf einen Nenner zu bringen: Mein Vertrag läuft, wie geschrieben, noch bis zum 30. Juni 2015, ich werde wohl Anfang Juni mit den HA-Verantwortlichen sprechen, wie es mit mir weitergehen wird. Und dabei wird auch meine Müdigkeit besprochen. Sich immer wieder erklären, verteidigen und oder rechtfertigen zu müssen, eine (gewiss nicht kleine), das geht auf die Dauer auf die Nerven. Ich bin nun schon seit eineinhalb Jahren Rentner, eines Tage wird ohnehin Schluss sein (müssen).
Ein Abstieg des HSV würde dazu natürlich auch eine gewichtige Rolle spielen, auch das ist für mich schon klar.
Im Moment aber ist es so, dass von heute auf morgen kein Rücktritt von mir erfolgen wird, schon allein deshalb, weil ich einen Vertrag zu erfüllen habe. Deshalb muss ich nun jeden enttäuschen, der sich schon die Hände gerieben hat, dass Matz nun morgen endlich am Ende ist. Das dauert noch ein wenig – tut mir ein wenig leid, dass ich Euch (die Hoffenden) mit dieser Nachricht zunächst enttäuschen muss. Aber was nicht ist, kann ja noch werden . . .

Liebe Grüße, Dieter

Lüge Nr.1. Nicht ein User hat irgendeinen Rücktritt gefordert, der sogenannte „Blogfather“ wurde lediglich von einigen seiner Leser an sein Versprechen erinnert.

Lachpille Nr 2.: Als würde es irgendeinen „HSV-Verantwortlichen“ interessieren, ob der „Master of Nachtritt“ weiterhin sein Unwesen treiben würde oder nicht. Dass es jetzt aber so dargestellt wird, als würde der HSV darum betteln, dass Matz weiterkritzelt, schlägt dem Fass den Boden aus.

Dreistigkeit Nr.3. „Du hast bestimmt schon einige Dinge im Blog versprochen, die du dann nicht unbedingt gehalten hast, halten konntest.” Das muss man sich jetzt mal auf der Zunge zergehen lassen. Der Chefredakteur erkennt, dass sein Mitarbeiter in der Vergangenheit mehrfach dummes Zeug geschrieben und Lügenmärchen unters Volk gebracht hat, aber – was soll’s denn? Halb so wild, Dieter, mach doch so weiter. Merkt doch keiner.

Journalisten sind nicht dazu da, um Dinge zu versprechen, sondern um über Ereignisse zu berichten und Hintergründe zu beleuchten. Wenn man allerdings der Meinung ist, man müsse ein Versprechen abgeben, dass sollte man auch die Eier haben und es einlösen. Es sei denn, man arbeitet beim Hamburger Abendblatt, dann ist ein Versprechen halt ebenso wenig wert wie sauberer Journalismus. Sorry, aber ich bin so vrij, das erneut zu erwähnen!

Albernheit Nr.4: „Deshalb muss ich nun jeden enttäuschen, der sich schon die Hände gerieben hat, dass Matz nun morgen endlich am Ende ist. Das dauert noch ein wenig – tut mir ein wenig leid, dass ich Euch (die Hoffenden) mit dieser Nachricht zunächst enttäuschen muss. Aber was nicht ist, kann ja noch werden …“

Mimimi, ich bin noch nicht am Ende meiner Mission. Ich schreibe so lange Scheiße, bis auch der Letzte an der Aufrichtigkeit der Presse zu glauben aufhört.

Ne, Leute, so nicht. Diese Journalisten-Darsteller vom Hamburger Abendblatt erfüllen mit dieser Posse genau das, was der Leser an der Presse so verachtet. Miese Arbeit, eklatante Faulheit, nachgewiesene Unfähigkeit. Und Schuld sind natürlich immer die Anderen. Was für eine lächerliche Truppe von aufgeblasenen Blendern.

P.S. Manchmal holt einen die Geschichte schneller ein, als man denkt 🙂

 

http://www.abendblatt.de/meinung/article205260989/Rettet-was-eigentlich-nicht-mehr-zu-retten-ist.html

 

Bla bla bla…..Möchtegern-Stars..bla bla bla….“die dicke Marie“…bla bla bla….“Gras fressen“…bla bla bla….“Söldner-Mentalität“…bla bla bla……Blutgrätsche…bla bla bla

JEDEN-FREITAG-DIESELBE-SCHEISSE !!!!!

Von | 2015-04-17T07:57:11+02:00 17. April 2015|Allgemein|18 Kommentare

18 Comments

  1. Arnold 17. April 2015 um 07:55 Uhr

    Es ist nur noch beschämend und fremdschämend was dieser wirre waschbär-ähnelnde Rentner von sich gibt – das gehört offenbar heutzutage zum großen und ganzen „HSV-Niveau“….. Man stelle sich vor Labbadia verhindert tatsächlich den Abstieg – O-ton Matz : Fantastisch, super, sensationell unser Bruno – Europapokal, Europapokal!

  2. atari 17. April 2015 um 08:03 Uhr

    Am 6. März schrieb Scholle mit Recht, dass er alle schmutzigen Kommentare zu Labbadia in Zusammenhang mit Spielerfrauen konsequent löschen werde! Seit der Verpflichtung von Bruno ist der Matz-Blog voller solcher ekliger Lügen – Kommentare, aber Scholle hat nicht einen einzigen gelöscht! Passt zu Deinem Blog heute. Gravesen liegt also absolut richtig mit der Glaubwürdigkeit beim HA.

    • Gravesen 17. April 2015 um 08:13 Uhr

      Vor ein paar Wochen gab es von Seiten der Moderatoren-Darsteller die Ankündigung, ab sofort nur noch Kommentare zu den Themen „HSV und Fußball“ zuzulassen. Einige Tage wurde jeder Beitrag einzelnd freigeschaltet. Resultat: Höchstens 150 Beiträge pro Tag. Dieses Verfahren wurde dann wenige Tag später einfach wieder aufgehoben, weil man mit Erschrecken zur Kenntnis nehmen musste, dass die Primaten, die sich täglich in diesem „Blog“ austoben
      1. Überhaupt nicht in der Lage sind, irgendwas Qualifiziertes zum Thema Fußball abzusondern und dass
      2. der eigentliche Blog aufgrund seiner seichten, langweiligen und größtenteils veralteten Information überhaupt keine Grundlage für eine Diskussion bietet.
      Da man von Seiten des Hamburger Abendblatts aber dieses Forum nur aus einem Zweck betreibt, nämlich aus ausschließlich kommerziellen Gründen, müssen Klicks her und dann nimmt man halt auch in Kauf, dass wieder aus allen Rohren gepöbelt und beleidigt werden darf.

  3. Axel Dülken 17. April 2015 um 08:15 Uhr

    das Übelste an dieser Story ist eigentlich der Hinweis, das ein Abstieg eine gewichtige Rolle spielen würde. Nach dem Motto, stiegen die ab, kehre ich denen eh den Rücken zu. Das zeigt eigentlich das ganze Dilemma, wie dieser Mann tickt und welches Ehrgefühl er besitzt. Und sollte es so kommen,MS-Word er sich ob seiner Einschätzung zu Labbadia auch noch bestätigt fühlen. Widerlich diese Typen

  4. atari 17. April 2015 um 08:26 Uhr

    Ich verstehe die Aufregung um Matz nicht. Nach jedem Spiel bringt er Analysen (nennen wir es mal höflich so) und Spielerbewertungen im Blog, die unterirdisch sind. Man kann ja mal bei 2-3 Spielern anderer Meinung sein aber bei seinen Bewertungen denkt man regelmäßig, ein anderes Spiel gesehen zu haben! Das sieht manchmal so aus, als wenn er schon nach 10 Spielminuten an den Biertrog gegangen ist und das Spiel nie zuende schaut. In jeder Eck-Kneipe erfährt man von den Besuchern qualitativ bessere Analysen als bei Matz. Mir würde er nicht fehlen aber er ist mir auch egal, denn was er schreibt, kann man nicht mehr ernst nehmen! Alles geht einmal zu Ende – wir werden alle senil!

  5. Gravesen 17. April 2015 um 08:30 Uhr

    „Dieter Matz ist live auf Sendung, bei welchem Sender auch immer.“ Und das war dann das Zeichen. Es wurde von einer Sekunde zur anderen lautstark gesungen. Alle im Bus grölten munter drauf los, nur der Fahrer und ich nicht: „Dieter Matz ist homosexuell, homosexuell, homosexuell. Dieter Matz ist homosexuell . . .“ Immer und immer wieder

    Quelle: Matz Ab vom 05.01.2013
    http://hsv-blog.abendblatt.de/2013/01/05/im-angebot-wuste-oder-achterbahn/comment-page-1/

    • Goldfather 17. April 2015 um 13:44 Uhr

      Wie gut dass du den Link reingestellt hast, da ich es ansonsten nicht hätte glauben können. Journalisten, die so abgehen, nur weil sie mit ein paar anderen Primaten gemeinsam im Bus sitzen, disqualifizieren sich komplett. Die Qualität des Sportjournalismus in Hamburg unterscheidet sich nicht von der Qualität der Clubführung sowie von der Qualität des Teams. Die Dinge gehen Hand in Hand.
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      Und genau darin liegt das größte Risiko für einen Trainer wie Tuchel, da der Boulevard, insbesondere die BILD, die Hetzjagd bereits eröffnet hat, bevor er auch nur ein einziges Spiel mit seinem neuen Club bestritten hat.
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      Tuchel benötigt ein stabiles Umfeld mit einer klaren Clubführung, die sich vom Boulevard nicht vorführen lässt. Unlängst veröffentlichte das Wochenmagazin „Die Zeit“, dass Tuchel zu Gast gewesen sei bei Klaus-Michael Kühne, um zu erfahren wie derjenige tickt von dem beim HSV alles abhängt. Tuchel scheint es sich mit seiner Entscheidung nicht leicht gemacht zu haben im Gegensatz zum HSV, der auch durch seine Indiskretionen dafür gesorgt haben dürfte, dass Tuchel sich nach einem anderen Club umsah.
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      Die Veränderungen beim HSV wären mit Tuchel sehr weitreichend und nur gemeinsam mit einer starken Clubführung umsetzbar gewesen. Wie stark man in Dortmund oder in München sein wird, wenn Tuchel nicht sofort die richtigen Ergebnisse abliefert, kann ich nicht sagen, aber stärker als der HSV wird die dortige Clubführung allemal agieren.
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      Tuchel erinnert mit seinen klar strukturierten Vorstellungen an Jürgen Klinsmann, der zwar den Boden für den Titel 2014 bereiten durfte, aber vom Boulevard verfolgt und lächerlich gemacht wurde. Auch das Klinsmann dem FC Bayern einen entscheidenden Entwicklungsschub mitgab vergisst man gerne. Und so könnte es sich eines Tages mit Tuchel ähnlich gestalten wie mit Jürgen Klinsmann, der jenseits der Bundesliga und des DFB seinem Gestaltungsdrang in den USA Ausdruck verleiht.
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      Ein Scheitern Tuchels beim HSV wäre durchaus möglich gewesen, jedoch wesentlich wahrscheinlicher als in Dortmund oder München. Sollte es dazu kommen, dass Tuchel in Dortmund oder München scheitert, würde es mich nicht wundern, wenn eines der größten Trainertalente, das ich jemals in Deutschland gesehen habe, sein Glück, ebenso wie Klinsmann, im Ausland sucht und findet.

  6. Detlev Gerber 17. April 2015 um 08:36 Uhr

    Moin zusammen,

    Grave so sehr Du Recht hast, umso mehr muss man (ich) einsehen, dass der Blog da drüben halt ein ganz anderes Niveaus hat. Ich lese dort auch manchmal und die Kommentare sind eigentlich sehr unterhaltsam (wo findet man sonst eine Ansammlung von solchen Schreibern, die sich gegenseitig niedermachen – und das sogar freiwillig).

    Ernst nehmen kann man den Blog nicht. Der Einzige, der ansatzweise vernünftige Neuigkeiten in sachlicher Form niederschreibt und sich nicht jede Woche wie das Fähnlein im Winde dreht ist der Kollege Lars. Die anderen beiden haben mit Journalismus so viel zu tun, wie Putin mit dem Friedensnobelpreis.

    Das die Presse, extrem der Springer Verlag, am Untergang des HSV nicht unbeteiligt ist, sollte auch irgendwan einmal dem Letzten einleuchten. Aber im Matz Ab Blog ist es wie mit dem Spruch mit dem Geisterfahrer: „Wie nur einer, da sind doch hunderte“.

    Lass die Kollegen sich doch täglich verbiegen und jeden Tag neuen Mist verbreiten. Dass dort ungehindert mit Gerüchten über Bruno umgegangen wird, dass dort Leute schreiben dürfen,die Witze über Flugzeugabstürze machen können, dass dort teilweise rechtes Gedankengut propagiert wird….. lass sie doch.

    Ich halte es da mit Darwin und „Survival of the fitest“. Irgendwann kommt eine Pressemeldung des Abendblattes, dass man den Blog wegen …. eingestellt hat und dann war es das. Langfristig setzt sich nur Qualität durch und bis auch der Letzte dies kapiert hat, muss man soche Nebengeräusche (leider auch schwer) ertragen.

    Wünsche wieterhin alles Gute, dass man Bruno in Ruhe arbeiten lässt und am Sonntag vielleicht 3 Punkte. Hört sich sehr optimistisch an, aber seit dem Wechsel von PK zu BL bin ich etwas hoffnungsfroher geworden. Vielleicht ist doch noch etwas zu retten….

    • Gravesen 17. April 2015 um 09:01 Uhr

      Kann man so sehen und doch denke ich, dass du einen entscheidenden Fehler begehst. Wenn man ständig nur durchs Leben turnt und meint „Ach, ist doch nur die BILD, die nimmt doch eh keiner ernst“…..oder „Ach Mann, ist doch Matz, über den lachen doch eh alle“, dann unterstellt man einem Großteil der Bevölkerung einen Grad von Intelligenz, den dieser Teil einfach nicht besitzt. Viele glauben den Quatsch eben doch und genau damit wird fahrlässig umgegangen.
      Diese unfassbare de vrij-Nummer von Münchhausen Scholz ist doch auch schon wieder vergessen, dabei hätte der Mann nie wieder auch nur im Ansatz ernst genommen werden dürfen. Lügen, Drohung, Facebook-Freundschaftsanfragen, Einsatz von Rechtsmitteln, „gekaufte Interviews“, im Grunde ein unfassbarer Vorgang. Trotzdem stellt sich die Witzfigur auch heute noch hin und tut so, als wäre nichts gewesen.

    • BerndH60 17. April 2015 um 10:08 Uhr

      Auch möchte dir dezent widersprechen. Leider erlebe ich es immer wieder im Bekanntenkreis, daß dieses Gift wirkt.
      Ein trauriges Beispiel ist aus dem allgemeinen politischen Bereich ist ja die Griechenlandberichterstattung des Springers Konzernes.
      Innerhalb von nur 4 Jahren ist es denen gelungen das Image der Griechen in Deutschland von einem „lebenslustigen, fröhlichen Südländer“, denen der Deutsche ja schon immer einen leichten Hang zum Müßiggang unterstellt hat, in einen „faulen, betrügerischen Sozialfall“ umzuwandeln.
      Kommt man mit Menschen, die so denken ins Gespräch, dann wird einem gerne bestätigt, „daß man genau wisse, daß die BILD maßlos übertreibe, aber irgendwas wird schon dran, sonst würde man es ja nicht schreiben.“
      .
      Ich lebe am Rande des Ruhrgebietes und hier freut sich jeder Schalke Fan, wie unermüdlich der HSV daran arbeitet, sich als Skandalnudel der Bundesliga zu etablieren. Hatte der HSV bis vor etwa 5 Jahren hier ein neutrales Image, sprich man nahm den HSV genau dreimal im Jahr zur Kenntnis, einmal in der Transferperiode und zweimal als Spieltagsgegner, so füllt mitllerweile der Nordverein die Berichterstattung, wenn der übrige Fußball gerade mal nichts bietet. Der HSV gilt hier nur noch als Käfig voller Narren, den man lieber heute als morgen in der Versenkung verschwinden sehen würde.

  7. atari 17. April 2015 um 09:20 Uhr

    was ich viel bedenklicher finde, dass eine Zeitung ohne jegliche Kontrolle ein Online-Medium bereitstellt, in dem jeder, wirklich jeder schreiben kann was er will und das alles unter der Flagge des Hamburger Abendblattes. Das sie sich untereinander beleidigen ist dabei das kleinste Problem. Über jeden „Neuen“ wird sofort hergefallen, so dass es bei den meisten Lesern mit Fußballverstand bei max 1-2 Kommentaren bleibt. Es werden Kommentare zu einem Flugzeugunglück oder zu einem Anschlag in Paris abgegeben, die an Geschmacklosigkeit nicht zu überbieten sind. So viel abscheuliches müssen Angehörige von Opfern in einem Online Medium des Hamburger Abendblattes lesen, Google macht’s möglich. Dann darf man Lügen zu Labbadia verbreiten, die in keiner Weise belegbar sind. Man muss ja das Bashing wieder ankurbeln mit solchen Kommentaren! Primaten ist genau das richte Wort! Wo gibt es noch ein Medium, in dem Du schreiben kannst, was Du willst, ohne das es überhaupt vor Veröffentlichung kontrolliert wird? Das HA hat überhaupt keine Moderatoren in seinem Blog, vermutlich ist das zu teuer und es steht ja auch im Widerspruch zu den erwarteten Klick-Zahlen des Betreibers!

  8. Martin 17. April 2015 um 10:25 Uhr

    Aber was erwarten Sie jetzt ? Das Dieter Matz, der jeden Abend weinend über der Schreibmaschine zusammenbricht, weil sein Eintrag bei Wikipedia bereits wegen fehlender Relevanz gelöscht wurde, nunmehr am Ende aller Tage seines Vereins als einziger Eier beweist ? Der Mann, der sich ein Leben ohne den HSV nicht vorstellen kann… Und wen verwundert denn die Antwort des HSV-Verantwortlichen wirklich ?

    Die Welt hat sich mal die Mühe gemacht, die Aussagen von Dietmar Beiersdorfer zu sammeln
    ( http://www.welt.de/sport/article139627915/Geniessen-Sie-die-HSV-Saison-in-Beiersdorfer-Zitaten.html )

    Langsam befürchte ich, dass Unaufrichtigkeit eine Hamburger Eigenart zu sein scheint….

  9. 18 17. April 2015 um 11:52 Uhr

    Der „Vorgang“ Thomas Tuchel wird meines Erachtens langsam zu einem Schmelztiegel unterschiedlichster Dinge verkocht. Dabei ist es dann nicht mehr so einfach alle Bestandteile dieses Amalgams zu identifizieren. Lohnen würde es sich sicherlich, denn in der Beschreibung einer Hoffnung ist auch viel Selbsterkenntnis vorhanden. Das jedenfalls würde mich mehr interessieren, als mich über offensichtliche Flachpfeifen zu erregen. Mir ist klar, das wenn sich mir die Möglichkeit bieten würde alle Trottel abzuschieben, das hier (nicht dieser Blog) eine sehr einsame Veranstaltung wäre.
    Es bleibt abzuwarten, ob Thomas Tuchel wirklich der grosse Trainer ist, zu dem er von den Medien hochgeschrieben wird, oder ob er eine grosse Projektionsfläche der Geschundenen bleibt. Ersteres wäre ja schon mal ganz gut, für ihn und den Verein X, dem er sich bald offenbart.
    Das was sich viele HSV Fans von ihm erhofft haben, hatte sicherlich weniger mit der Person Thomas Tuchel, sondern auch mit der schönen Vorstellung zu tun, den internen Fokus zu verändern auf z.B. sportliche Neuausrichtung und einen gänzlich anderen Umgang mit der Presse und Aussendarstellung.
    Für uns bleibt nun mal wieder nur der feuchte, kalte Kehricht nach einer vorverlegten Feier ohne Grund.
    Die wiederholten offensichtlichen Fehler dieses Vereins werden nicht folgenlos bleiben. Weder bei den Sponsoren noch bei den Anhängern wird dieser erneute Tiefschlag wegvergessen. Dies alles ist tatsächlich eine Therapie zum abgewöhnen. Eventuell ist das ja auch der eigentliche tiefere Sinn und letzte Dienst des Vereins an so manchem Fan.
    Im Gartenbau ist der Begriff „radikaler Verjüngungsschnitt“ gerade zu dieser Jahreszeit in aller Munde. Wer das schon mal selbst praktiziert hat wird hinterher feststellen, das es eigentlich schon längst hätte gemacht werden müssen. Ausbessern am Detail brachte sowieso nichts mehr.
    Ich für mich sehe vor meinem inneren Auge den tugendhaft tätowierten Unterarm eines weitgereisten Seemanns im Abendrot schimmern: Glaube, Liebe Hoffnung.

  10. Gerd 17. April 2015 um 12:24 Uhr

    Jeder Idiot kann sich „Journalist“ nennen. Ich kannte dieses Matz Ding gar nicht. Was ich aber genauso erschreckend finde ist, mit welcher Selbstverständlichkeit in solchen „Redaktionen“ mit Versprechen und Berichten umgegangen wird.

    „Stimmte nicht?“ – Ist doch egal, lass uns was zu essen holen.

    „Versprechen nicht eingelöst?“ – So what?! Denkt doch eh niemand mehr dran und wer dran denkt, hat nicht die Reichweite wie wir.

    Diese Typen beweihräuchern sich da alle selbst und halten den Großteil der Leser für Vollpfosten. Und wenn die sich nicht für 32 Euro nen Artikel aus den Fingern saugen, dann schreiben sie bei Bild, Focus, n-tv und alle voneinander ab.

  11. earlygrayce 21. April 2015 um 19:33 Uhr

    Am Geilsten ist dieser Abschnitt von Matz: „Nein, ich muss es noch einmal so deutlich sagen: Ich hatte Angst um den HSV. Mehr nicht. Das war keine fehlende Handynummer, keine Eitelkeit oder sonst etwas, sondern nur die pure und nackte Angst, dass der HSV abmarschieren könnte. In Liga zwei. Deswegen habe ich Labbadia schon Ende Januar, Anfang Februar wegen des (oder seines) Trainings kritisiert. Was zur Folge hatte, dass er nicht mehr mit mir sprach, und sein Co-Trainer Eddy Sözer wieder per Sie mit mir kommunizierte. Aber das waren noch die geringsten Übel“

    Unfassbar. Der HSV hatte nach 22 Spielen 39 Punkte, war Vierter in der Tabelle und Herr Matz hat Angst abzusteigen? Lol.

    • Gravesen 21. April 2015 um 19:44 Uhr

      Nun ja, das sieht „Herr Scholz“ heute definitiv anders. Unser Weltklasse- Heuchler und Münchhausen- Darsteller erklärt Labbadia jetzt zum Welt-Trainer. Naja, natürlich nur bis zum Tag des Abstiegs, dann wird in bewährter Manier nachgetreten.

  12. Gravesen 22. April 2015 um 06:55 Uhr

    Dieser Typ ist offiziell geistesgestört. Was für ein Glück, dass man in „dem einzig wahren HSV-Blog“ nur noch über den HSV und Fußball posten darf….

    Dylan1941 sagt:
    21. April 2015 um 21:13
    Dieser van der Wiel ist auch durchtätowiert bis zur Eichel……Elias Kumpel halt

    Dylan1941 sagt:
    21. April 2015 um 21:27
    jetzt lutschen die ganzen Kritiker den Pep die Furche aus und sind wieder handzahm 😆

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