Hoffentlich hat dieses Grauen endlich ein Ende!

Dankefür nichts

Nun scheint es also doch zu passieren, das, was eigentlich schon im letzten Jahr hätte passieren müssen, der HSV fliegt aus der Kurve. Jedem, der gestern mit Zornesröte im Gesicht wetterte, dass die Bayern mit einem 1:2 in Freiburg Wettbewerbsverzerrung betrieben hätten, sei gesagt: Ja, ich finde auch, dass ein FC Bayern München einen SC Freiburg egal in welcher Besetzung schlagen muss, aber habt ihr gesehen, wie sich die Freiburger trotz des frühen Rückstandes gegen die Niederlage stemmten? Habt ihr gesehen, wie sich Freiburger und Stuttgarter trotz des nächsten Nackenschlags nicht aufgegeben haben und sich nicht in ihr Schicksal ergaben? Habt ihr gesehen, wie Werder Bremen, am 16. Spieltag mit 14 Punkten und 24:38 Toren Tabellenletzter, aussah und wo sie heute sind? Habt ihr gesehen, wie sich der SC Paderborn mit einer hoffnungslos unterlegenen Mannschaft wehrt? Und habt ihr dann gesehen, wie sich der HSV gestern im Spiel, welches im Vorfeld zur „Mutter aller Abstiegsduelle“ abgebaut worden war, vom VfB Stuttgart abschlachten ließ? Habt ihr das gesehen???

Nein, wenn der HSV in der Saison 2014/15 absteigt, dann steigt er völlig zu recht ab, man hat am Ende die Leidenszeit nur im ein Jahr hinausgeschoben. Das, was die Mannschaft unter insgesamt 4 Trainern in einer Saison abgeliefert hat, ist nicht Erstliga-tauglich und wer nicht tauglich ist, muss gehen. Dreht man die Zeit einmal um 12 Monate zurück und erinnert sich, wie es einem als HSV-Fan im Grunde peinlich sein musste, als sich der Verein gegen eine Rumpeltruppe aus Fürth vollkommen unverdient zum Klassenerhalt würgte, so kann einen eigentlich nichts mehr erschüttern. Denkt man. Dabei sollte doch alles besser werden, oder?

Ausgliederung. Neue Fachleute. Teure Direktoren. Dukaten-Didi. Ehrenmann Gernandt. Goldesel Kühne. Strategische Partner. Hoffnungsvolle Talente. Entschuldung. Eine neue Philosophie. Ein neuer HSV. Ertel weg, Hunke weg, Floberg weg, alle weg. Und alles viel besser.

Heute sieht es so aus, dass Karl Gernandt das schaffen wird, was Männer wie Becker, Bandow, Ertel, Meier, Otto und Co. nicht geschafft haben.

Stand heute wird es so sein, dass sich Verbrennungs-Didi als das bezeichnen können wird, als was sich Männer wie Wolf, Lenzen, Barrelet, Möller, Hauenschild, Staelin, Seckendorf, Martens, Schwabe, Mechlen  Schwarz, Compart, Mahlmann (alle vor Einführung der Bundesliga), Barrelet, Dr. Krohn, Benthien, Dr. Klein, Naumann, Becker, Hunke, Wulf, Seeler, Hackmann, Mares, Hoffmann und selbst Jarchow nicht bezeichnen konnten.

Der erste HSV-Präsident/HSV-Vorstandsvorsitzende, der mit dem HSV abgestiegen ist.

Und nein, verdammt nochmal – dieser Abstieg ist nicht das Verdienst von Beiersdorfers Vorgängern, von unhomogen zusammengestellten Kadern oder von der Hand Gottes. Dieser Abstieg ist einzig und allein auf dem Mist der Herren Beiersdorfer, Knäbel, Peters, Gernandt und Hilke gewachsen, denn sie haben es gemeinschaftlich verstanden, die 5.teuerste Mannschaft der Liga mit Transfers von mehr als € 35 Mio. aufzupumpen, den Altersschnitt anzuheben und den Verein an die Wand zu fahren. Dies ist und bleibt eine einmalige Leistung und wenn auch nur einer dieser Herren den Abstieg in seiner aktuellen Funktion überleben sollte, verstehe ich die Welt nicht mehr.

Man müsste sich nur einmal das Szenario in der Arena vorstellen, wenn der HSV vor dem 34. Spieltag der Saison auf Tabellenplatz 17 stehen würde und auf Beiersdorfers Platz würde Bernd Hoffmann sitzen. Man stelle sich vor, was wäre, würde der HSV am letzten Spieltag absteigen und da, wo jetzt Karl Gernandt sitzt (wenn er denn nächsten Samstag dort sitzt), würde Manfred Ertel sitzen. Was hätten die Fans mit einem Oliver Kreuzer gemacht, wäre er in dieser Situation noch Sportchef?

All dies ist bisher nicht passiert und warum ist das nicht passiert? Weil die handelnden Personen bisher massiv von der hiesigen Presse geschützt wurden. Über Didi und Co. liegt eine Art unsichtbarer Schutzschild und im Grunde weiß keiner, warum der eigentlich da ist. Selbst dem Dümmsten müsste doch mittlerweile aufgefallen sein, dass an der „Legende vom Dukaten-Didi“ nichts anderes dran ist, als eben eine medial erfundene Legende. Damit muss endlich Schluss sein. Man muss sich nur mal vorstellen, dass Beiersdorfer seinem Mediendirektor Wolf am Anfang der Saison mitteilte, dass am Ende der Saison für ihn Feierabend sein wird. Dann wird der nächste Buddy (Pletz) geholt und man beobachtet das mediale Armageddon ein ganzen Jahr lang.

Fakt ist: Die Installation von Dietmar Beiersdorfer zum Vorstandsvorsitzenden des HSV war der wohl größte Fehler des Vereins in den letzten 20 Jahren. Nachdem „Didi“ auf seiner ersten Pressekonferenz tränenreich von Heimkehr und einem neuen HSV-Profil parlierte, ist nichts anderes als Scheiße passiert. Eine einzige richtige Entscheidung (die Einsetzung von Labbadia) in 10 Monaten muss zwingend bedeuten, dass der Mann und seine Helfer weg müssen und zwar am nächsten Sonntag.

Was ist eigentlich aus den Ankündigungen zum Thema „neues HSV-Profil“ geworden? Beiersdorfer wollte dem HSV ein neues Gesicht geben, aber ein Jahr später ist das Gesicht des HSV immer noch das gleiche Gesicht, nur älter und hässlicher. Nichts von dem, was man ankündigte, wurde eingehalten, nichts. Und soll mir doch bitte niemand diesen Dreck von 3-5 Jahren erzählen. Diesen 3-5 Jahresplan gibt es nicht, er ist schlichtweg nicht existent. Die Herren leben finanziell wie strategisch von der Hand in den Mund, sonst nichts. Die Mär vom Plan der Zukunft kann man allerdings wunderbar benutzen, wenn man sich über einen längeren Zeitrahmen Ruhe und unkontrolliertes Handeln erkaufen möchte.

Mit all diesen Käse muss endlich Schluss sein!

Ich habe bereits vor einem Jahr gesagt, dass ich an der Spitze des Vereins gern einen Experten mit Vision hätte, am liebsten jemanden, der bisher mit dem HSV nichts zu tun hatte. Rieckhoff aber wollte den „Experten mit Stallgeruch“ und das Drama nahm seinen Lauf. Auch er ist maßgeblich für das Dilemma verantwortlich!

So gesehen muss ab nächsten Sonntag alles anderes werden, selbst dann, wenn überraschenderweise die Klasse doch noch gehalten werden sollte, woran ich nicht glaube. In Zukunft muss  nach Qualität und nicht nach Verbindung, Freundschaft oder „Raute im Herzen“ eingestellt werden. Ich will kein Buddy-Tum mehr, in dem für Leute wie Wehmeyer, Bester, Reinhardt irgendwelche Jobs gefunden werden. Ich will nicht mehr sehen müssen, dass Ex-Spieler wie Drobny, Jarolim, Mahdavika etc. irgendwelche Jobs als Trainer bekommen, um sich beim HSV und auf Kosten des HSV ausbilden zu lassen. Ich will keinen Repräsentanten van der Vaart, weil er mal kicken konnte, sondern ich will einen Repräsentanten, der repräsentieren kann.

Und hoffentlich wachen dann auch die endlich auf, die sich diesen Propaganda-Mist nicht nur haben einreden lassen, sondern die die Lüge auch noch verteidigen. Es ist nicht falsches daran, einen Fehler einzugestehen, auch ich habe mit meiner Einschätzung zu HSVPLUS in die Tonne gegriffen. Aber irgendwann muss man auch mal aufwachen und diese Lächerlichkeiten wie #dranglauben, #immerweiter oder „Alle Mann an Bord“ abhaken.

Eventuell kann der Abstieg in die zweiten Liga für den HSV auch eine Chance sein, dann aber die allerallerletze Chance, nachdem die allerletzte Chance HSVPLUS leichtfertig verspielt wurde. Wenn es jetzt gelingt, mit geringerem Druck eine Führung und mit ihr eine Idee vom „neuen HSV“ zu installieren, kann es diesen dringend benötigten „neuen HSV“ vielleicht irgendwann geben. Dafür müssen aber alle Versager VON Bord und zwar umgehend. Jede Loser-Exzellenz, die sich aus monetären Gründen an ihren Stuhl klammert, wird ab sofort gnadenlose von mir verfolgt. Das verspreche ich.

Von | 2015-05-17T10:38:40+02:00 17. Mai 2015|Allgemein|26 Kommentare

26 Comments

  1. Jorgo 17. Mai 2015 um 08:26 Uhr

    Zitat: Jede Loser-Exzellenz, die sich aus monetären Gründen an ihren Stuhl klammert, wird ab sofort gnadenlose von mir verfolgt. Das verspreche ich.
    ………
    Das glaube ich und wünsche Dir extrem viel Erfolg bei der Aufdeckung und Enttarnung. Im Blog „Matchday, die Vorletzte“ hattest Du Andeutungen über Dokumente und Beweise gemacht. Dass die braune Masse bei Abstieg nach oben steigen würde. Auch hier würde es mich begeistern, wenn Du diese Andeutungen mit Leben erfüllen könntest.

    Zu den anderen Mannschaften, die gestern dem HSV nicht geholfen haben möchte ich anführen, daß ein Verbleib und der Erfolg in der Liga noch immer an der eigenen Leistung gemessen wird. Diese Leistung war im Vergleich zu den anderen, um den Verbleib in der Liga kämpfenden Mannschaften, in keiner Phase dieses Spieltages zu erkennen. Diese Schlechtleistung darf man denn auch gerne mit 28-30 Spieltagen multiplizieren. Das Ergebnis in der Tabelle ich somit rechtens.

  2. Christian Röhl 17. Mai 2015 um 08:27 Uhr

    Moin Grave

    Sehr gute Analyse ich hoffe nur ,das du Recht behältst und die Totengräber nicht weiter machen werden.
    Ich habe leider keine Hoffnung das es nach dem Abstieg besser wird.
    Da du ja über zahlreiche Kontakte verfügst, hoffe ich, das es Namen gibt die für eine Nachfolge bereit stehen.

    schönen Sonntag
    Gruß Christian

  3. Nico974 17. Mai 2015 um 09:09 Uhr

    Hamburg, 29.08.2015: Nach einer 0-2 Auswärtsniederlage beim Zweitliga-Aufsteiger Holstein Kiel trennt sich der Hamburger SV heute von seinem Trainer Bruno Labbadia. Nach einem Fehlstart von vier Niederlagen und nur einem Tor aus den ersten vier Spielen und dem Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz, sucht Clubchef Didi Beiersdorfer nun nach einem abstiegskampf-erprobten Zweitligatrainer, der die Hanseaten übernehmen soll.

    • Alexander 17. Mai 2015 um 19:27 Uhr

      Das hört sich so verdammt realistisch an Nico.
      Grave: Volle Zustimmung zu Deinem heutigen Blog!

  4. Okonski 17. Mai 2015 um 10:04 Uhr

    Ich habe mich des Öfteren gefragt, wie dieser Zustand am besten bezeichnet werden kann. Grauen trifft es wirklich gut. Es ist eigentlich ziemlich einfach. Eine größere Minusleistung wie die handelnden Personen in dieser Runde abgeliefert haben kann man sich nicht vorstellen. Immerhin hat man jetzt ein leuchtendes Beispiel, wie man es auf gar keinen Fall machen sollte. Das wird ein ganz schöner Kahlschlag werden (müssen). Ich bin sehr gespannt, ob die Verantwortungsträger etwas mit dem Begriff Verantwortung anfangen können und gehen. Ich habe gestern viele Dinge an mir vorüberziehen lassen und egal wie man es dreht und wendet, es fühlt sich fürchterlich an. Einen Verein selbstgefälligen Schönlingen überlassen zu haben, die diesen „durchdekliniert“ in die 2. Liga abstürzen lassen. Und selbst noch dabei fein raus sind. Ich freue mich darauf, dass der Dino wegkommt, die bescheuerte Uhr und all dieser „Was sind wir doch für ein großer Club“-Mist der Vergangenheit angehört. Und wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann wünschte ich mir jemanden als Vorstandvorsitzenden, der Visionen hat, unternehmerisches Know-how und sich nur wenig um den Sport und um Interviews schert. Und endlich mal ehrliche Menschen, die Spaß an ihrer Arbeit haben und nicht daran, möglichst viel Scheiße auf möglichst vielen Kanälen abzusondern. Übrigens soll nicht unerwähnt bleiben, dass ich tatsächlich 15 Minuten Matz ab Live geguckt habe. Das war Hartz V-Niveau aus dem Sanatorium zur Abendsonne, meine Fresse.

  5. Sebastian 17. Mai 2015 um 10:40 Uhr

    Mich interessiert ja wie das denn von Statten gehen soll mit der Ablösung von Didi. Glaubt hier jemand, dass der Aufsichtsrat handeln wird? Denn von alleine wird das Trio nicht aufhören, dass ist Wunschdenken. Genauso wie die Idee, nun müsse jemand her der frei von allen Zwängen mal tüchtig durchkärchert. Wo soll der herkommen und vor allem wie soll der an den Job kommen? Wer wird so einen einstellen? Jemanden, den man dann eventuell nicht mehr kontrollieren kann?

    Tut mir leid, ich wünsche mir, dass ich unrecht habe, aber ich denke, die wahrscheinlichste Option ist, Didi und Konsorten bleiben auch in Liga 2 und werden noch die ein oder andere Million versenken dürfen.

    • Gravesen 17. Mai 2015 um 10:43 Uhr

      Die Frage wird sein: Wessen Millionen? Wer könnte denn dafür sorgen, dass es eben keine Millionen mehr zum versenken gibt und wer könnte dafür sorgen, dass es die letzte Amtshandlung des Aufsichtsrats (Gernandt) sein wird, diesen Vorstand und die Direktoren zu entlassen?

      • Sebastian 17. Mai 2015 um 10:56 Uhr

        Ok verstehe ich. Denkst du denn, dass derjenige anschließend einen unbefangenen Wirtschaftsexperten einstellen würde???
        Damit liefe ja dann alles auf Felix hinaus…

  6. seleer 17. Mai 2015 um 10:42 Uhr

    Grave! So sieht es aus! Ich war in Stuttgart………,ich finde keine Worte mehr.Ich stand vor dem Bus als sie angekommen waren im stadion.Als die spieler aus dem Bus ausstiegen und Arroganz in Persoenlichkeit ausstrahlten,hat man ihnen schon da angesehen ,dass sie die hosen verschissen hatten. Die Leistung im Spiel ist nicht zu komentieren, ein Sauhaufen ohne jeglichen Willen!!! Warum der schoene Labbadia wieder mal eine neue Variante auflaufen lies , ist mir ein Raetsel -ist wahrscheinlich Trainer-Gen. Herr Baiersdorfer, bitte, erloesen sie uns und gehen sie dort hin wo der pfeffer waechst.Es tut soooo weh!

  7. Andi Pie 17. Mai 2015 um 11:08 Uhr

    Hallöle,
    ich fand damals den neuen Tor-Jubel-Song schon extrem schlecht und dachte bei mir: mit dem wird das nix.
    Und nach gefühlt viel zu wenigen Heim-Tor-Jubeln habe ich gedacht, so ein Scheiss Song. So gut wie jedesmal wurde ein Gegentreffer kassiert, während der HSV Tor-Jubel-Song noch gespielt wurde. Der ist einfach zu lang.
    Was will ich damit sagen?
    Bei so einem unpersönlichen Song kann sich doch kein Spieler feiern und ja auch erst recht nicht seinen Treffer!!!
    Und genauso ist der HSV doch auch geworden, noch mehr als davor: UNPERSÖNLICH!!!
    Es will einfach kein „FAN“ mehr skandieren oder gar rebellieren.
    Die Hoffmann-Raus Rufe damals waren noch Fan Kultur. Das muss nicht jeder gut gefunden haben, aber es war jedenfalls eine Reaktion.
    Was ist heute?
    Eben nichts mehr. Kaum noch Stimmungen.
    Naja, klar wird beim Heimspiel das Team angefeuert, aber es wird doch auch geschwiegen.
    Das Schweigen ist meiner Auffassung nach wesentlich öfter der Fall als vor ein paar Jahren noch.
    Ich vermisse sicherlich nicht die alten Zeiten, die sind passe, aus und vorbei.
    Und daher sehne ich einen Neuanfang herbei.
    Wie Grave hoffte ich, dass dieser mit HSV Plus erfolgt.
    Tja, und das war wohl nix.
    Vielleicht… ach was solls.
    Ich bin einfach nur enttäuscht.
    Hätte… tja, ist leider auch nicht mehr zu ändern.
    Bayern verzerrt den Wettbewerb. So ein Blödsinn. Die sind Meister. Warum sollen die noch die Knochen hinhalten. Deren Drops ist doch gelutscht.
    Mal ehrlich: würden wir das anders machen? Nö.
    Und was macht der HSV?
    Die Spieler lassen sich bei einer Ehrenrunde bei jedem Heimspiel das zuletzt nicht verloren wurde, feiern. Oder ist das schon Abschiedstour????
    Was bleibt? Hoffnung dass nun Schalke (reimt sich auf Falke 🙂 ) uns gewogen ist und freiwillig 3 Punkte in HH liegen läßt und mindestens zwei andere der letztplazierten BuliTeams verlieren….
    Hoffnung? Nun, die habe ich nicht mehr wirklich.
    Aufgeben? Das tue ich aber auch nicht.
    Eine arbeitsreiche Woche und … laßt euch unterhalten, denn das ist der Sinn von Fussball…

  8. Bidriovo0 17. Mai 2015 um 11:36 Uhr

    Ehrlich gesagt wünsche ich mir, dass Beiersdorfer und Co. im Amt bleiben. Sie haben den HSV in die zweite Liga geführt. Nun sollen sie mal mit einem geringen Budget auskommen und sich mit Heidenheim, Sandhausen, Kiel, FSV Frankfurt und Co. begnügen. Die roten Teppiche werden für den Zweitligisten HSV bestimmt auch nicht mehr so lang sein. Mir würde es weh tun, wenn jetzt jemand anderes dafür bluten müsste. Nein da dürfen die Exzellenzen gerne mal ihr Rückgrat zeigen, dass sie sich nicht zu fein für die zweite Liga/erste Dorfliga sind. Ein Abgang hätte was von „die Ratten verlassen das sinkende Schiff“. Außerdem gibt es niemanden gescheiten, der sich diesen HSV antun würde, der in der zweiten Liga mit Auflagen ohne Ende zugedeckt werden wird.
    Wichtig ist, dass die Mannschaft nun erstmal ein paar Tage frei bekommt, um das Handycap beim Golfen zu verbessern und danach wird Adler was in die Kameras säuseln, von wegen „er mag keine Endspiele und vor allem, was ist ein Endspiel?“… Der Abstieg wird kommen und ich freue mich auf die Zeit danach, auch wenn ich sicherlich die Spiele nicht mehr alle verfolgen werden (außer wahrscheinlich Montags, wenn es im Free-tv ausgestrahlt wird).

  9. Hasenmelker 17. Mai 2015 um 11:37 Uhr

    Der Schlüssel zum Besenschrank liegt auf Mallorca. Oder in der Schweiz… Nur wenn KMK aufschließt kann mal ordentlich durchgefegt werden. Ansonsten bleibt auch bei Abstieg alles beim Alten. Mangels Kohle.

    Ob es dieses Szenario wirklich im Planspiel gibt, kann ich nicht beurteilen. Allerdings führt Magath aktuell Gespräche über eine Cheftraineranstellung im Ausland. Also tendenziell kommt er eher nicht.

    Und von den „Granden“ wird keiner freiwillig sein Stühlchen räumen. Völlig abwegig. DB schon gar nicht…

  10. Oberberger 17. Mai 2015 um 12:00 Uhr

    Ob das Grauen in der Vorstands-Etage ein Ende hat, kann man nur hoffen.
    Dieser Verein hat keine Philosphie, keine Kultur und ist in keinster weise lern- oder anpassungsfähig. Alles was man hat ist die Erinnerung an die „gute alte Zeit“ und eine gewaltige Portion Selbstüberschätzung
    Dino, Stadionuhr, Rückholaktionen und gut bezahlte Pöstchen für Null-Performer. Dieser ganze altbackene Muff und Moder gehört aufgewischt und fachgerecht entsorgt.
    Ein Abstieg ist die einzige Chance um diesmal wirklich (!) den Reset-Knopf zu drücken und sich selbst neu zu erfinden. Vergibt man diese Chance, dann heißt es bald „Alle Mann von Bord“.
    Und Grave, du hast es gut auf den Punkt gebracht was die spielerische Performance angeht. Warum laufen andere Mannschaften im Tabellenkeller um ihr Leben und spielen sogar noch halbwegs ansehnlichen Fußball während der HSV auftritt wie ein Koma-Patient ? Es wäre interessant etwas mehr darüber zu erfahren. Was ist das für ein Virus ? Zu satt, zu überheblich, zu desillusioniert, zu abgelenkt, zu egoistisch, zu unmotiviert ?

  11. biller 17. Mai 2015 um 13:40 Uhr

    Der Untergang des HSV fing schon unter Bernd Hoffmann an. Alle Nachfolger haben die Situation noch
    verschlimmert und die Aufsichtsgremien haben völlig versagt. Ein großer Verein mit unfähigen Führungsetagen.
    Alle lebten noch in der erfolgreichen Vergangenheit und geben nach wie vor Geld ohne Ende aus.
    Jeder der beim HSV mal gespielt hat wird versorgt. Verjagt Sie alle vom Hof.

  12. Ligature 17. Mai 2015 um 13:48 Uhr

    Zeugnis:

    Lasogga- Einkauf: Fehlentscheidung.
    Olic-Einkauf: Fehlentscheidung.
    Knäbel als Trainer: Fehlentscheidung.
    Behrami von der Vereinsführung zum Leader auserkoren, ohne die Mannschaft zu fragen: Fehlentscheidung.

    Holtby-, Cleber-, Müller-, Ostrzolek-, Diaz- Einkäufe: Pech
    Zinnbauer: Pech

    Suche nach besseren Werbepartnern. Unterdurchschnittliche Leistung.

    Kühne-, Otto-, etc.- Investments: In Ordnung.

    Selbstdarstellung: Exzellent

    • Sven 17. Mai 2015 um 20:26 Uhr

      Wieso war Lasogga zum Zeitpunkt des Kaufs eine Fehlentscheidung? – Und Zinnbauer war kein Pech. Auch das war eine Fehlentscheidung. Einen Trainer aus Klasse 4 bei einer leistungsschwachen Truppe als saisonlange Strohpuppe für Tuchel überhaupt nur zu erwägen und dann ihm ständig reinzuquatschen (Zinnbauer hätte Slomkas letztes Spiel bzw. dessen Aufstellung Warnung genug sein sollen) und solange machen lassen bis ultimo (und ihn damit zu verbrennen). Wenn überhaupt, dann wäre MagicJoke nach dem (ebenfalls völlig irren, entweder 3 Spiele zu späten oder zum Halbserienende zu frühen) Rauswurf von Slomka eine Übergangsösung gewesen bis der neue Trainer da ist, also für 2-3 Spieltage.

  13. Launi 17. Mai 2015 um 14:11 Uhr

    Wenn man schon die Möglichkeit hat, sich selbst zu retten, dann sollte man erwarten, dass sich das Team damit belohnt. Mit 35 Punkten wäre dann nur noch der Relegationsplatz im schlimmsten Fall möglich gewesen, so muss man am Ende hoffen – und auch wenn Schalke sich wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert hat, für eine so blutleere Mannschaft reicht das allemal.

    Wenn bei Abstieg sich alles neu ausrichten kann im Verein, dann soll es mir recht sein, aber ich will da nicht recht dran glauben.

  14. Joschmann 17. Mai 2015 um 16:53 Uhr

    Moin Grave,
    der lange Artikel ist inhaltlich richtig, hätte aber in seiner Ausführung nicht Not getan. Die Beschreibung einer einzigen Szene der gestrigen Horror-Show stand sinnbildlich dafür, warum es uns erwischen wird:
    Unser Kapitän bettelt 90 Minuten lang um seine 10. gelbe Karte. Er will nicht auf dem Platz stehen, wenn es runter geht. Sich so feige seiner Verantwortung zu entziehen, das ist nichts anderes als das was die Verantwortlichen (Didi, St.Pauli-Traditionself-MItglied Peter Knäbel) seit Saisonbeginn machen. Und das ist Gott sei Dank von dir oft erwähnt worden: Den ganzen Mist mit voller Unterstützung der Medien.
    Das Leben ist nicht fair. Aber der HSV ist eine verdammte Droge.

    mfg,
    Joschmann

  15. Ligature 17. Mai 2015 um 18:15 Uhr

    Ps. Van der Vaarts‘ kaltschnäuzig-feige Entscheidung, sich mit der zehnten „Gelben“ der Kritik durch das Hamburger Publikum kommenden Sonnabend zu entziehen, disqualifiziert ihn endgültig als künftigen Repräsentanten des HSV. Und eine Vereinsführung, die diese leicht durchschaubare Durchtriebenheit auch noch lasch als Ausdruck seiner „Emotionalität“ zu verkaufen versucht, gibt sich erneut der Lächerlichkeit preis.

    Pps. Als Befürworter von „HSV+“, von der Verpflichtung von Beiersdorf begeisterter Fan und als „Geduldbefürworter“ ziehe ich meinen Hut vor diesem Blog. Die Beiträge hier lagen richtig. Ich mit meinem Vertrauen in die Vereinsführung lag falsch.

  16. Sven 17. Mai 2015 um 20:39 Uhr

    Grave, mir stellt sich bei alledem die Frage, wenn Kühne, Otto und die anderen Mäzene wirklich das Pferd „HSV“ reiten wollen, und das sind ja alles gestandene und erfolgreiche Unternehmer, warum setzen sie dann so sklavisch auf dieses so offen dilettierende Führungspersonal? – Nachdem KMK & Co. diese Saison so haben laufen lassen, fehlt mir der Glaube, dass sie beim Abstieg den eisernen Besen rausholen. Ich tippe eher auf Desinvestment. Zumindest würde ich das machen. Und dann schauen, ob sich in den rauchenden Ruinen was Verwertbares aufpäppeln lässt.

  17. Conan 17. Mai 2015 um 21:30 Uhr

    @Gravesen: Ich bin darüber erschüttert, dass ich dir heute zu 100% Recht geben muss. Wer in einer Saison insgesamt 20 (!) neue Spieler für viel Geld verpflichtet und mit Kühne und Otto einige potente Geldgeber als Starthilfe zur Verfügung hat und sogleich absteigt, hat an der Spitze unseres Vereins nichts mehr zu suchen. Dies gilt unabhängig davon, dass Didi ein echter HSVer ist und als SpoDi mitunter einen guten Riecher hatte.

  18. Goldfather 17. Mai 2015 um 22:16 Uhr

    Der Abstieg des HSV zeichnete sich bereits seit Jahren ab. Unterbrochen wurde der fußballerische Abwärtstrend lediglich durch die Amtszeit Martin Jols. Spätestens seit dem Aufstieg der TSG Hoffenheim hätte den HSV-Verantwortlichen klar sein müssen, dass sich die Liga massiv verändert und die sportlichen und wirtschaftlichen Mittel des HSV langfristig betrachtet für den Klassenerhalt nicht mehr ausreichen werden.
    .
    Beiersdorfer hat als Sportchef in seiner ersten Amtszeit beim HSV einen guten Job gemacht, was an den Platzierungen leicht abzulesen ist. Seit der Zeit Netzers hatte kein Sportchef eine bessere Performance als Beiersdorfer, so dass die Entscheidung für Beiersdorfer als Vorstandschef rational begründbar ist.
    .
    Auch die Transfers die unter Beiersdorfer als Vorstandschef getätigt wurden sind rational begründbar und besaßen allesamt die Qualität zumindest die Klasse zu halten.
    .
    Ebenso ist der Verweis auf eine mehrjährige Entwicklungszeit des Kaders, um zurück ins obere Tabellendrittel zu gelangen, zulässig. Weder Jürgen Klopp noch Pep Guardiola sind in der Lage einen Kader innerhalb von einem Jahr in seiner fußballerischen Qualität entscheidend zu steigern. So etwas braucht Zeit und ist ein Prozeß mit vielen Höhen und Tiefen.
    .
    Der HSV hat seit der Ära Ernst Happels keinen blaßen Schimmer davon, wie eine fußballerische Entwicklungskontinuität hergestellt werden könnte, zumal konkurrierende Clubs wie Leverkusen oder Bayern München ständig die besten Spieler abwarben.
    .
    Der entscheidende Kardinalfehler Dietmar Beiersdorfers heißt Josef Zinnbauer und nicht Peter Knäbel oder Bernhard Peters, die allesamt vom Niveau und der Aggressivität der Bundesliga überrollt wurden!
    .
    Beiersdorfer hat keine Ahnung von Trainern, weshalb er mit der Bestellung Tuchels zum HSV-Cheftrainer exakt jene Scharte auswetzen wollte, die er seit der Nicht-Einstellung Jürgen Klopps während seiner Sportdirektorenzeit mehrmals täglich vorgehalten bekommt.
    .
    Aus der Sicht eines Investors, der viel Geld in die HSV-AG gesteckt hat, stellt sich somit zwangsläufig die Frage: Kann die Firma sich einen CEO leisten, der keine Ahnung von der wichtigsten Personalie (Cheftrainer) des Kerngeschäftes (Fußball) besitzt?
    .
    Bei aller Sympathie für Dietmar Beiersdorfer zeigt der Daumen leider gen Süden, was die Situation für den HSV zunächst eher verschlechtert, da die Räte einen CEO finden müssen der Ahnung vom Kerngeschäft und somit auch Trainern besitzt. Beiersdorfer ist zu entlassen, weil er mit der Bestellung eines Viertligatrainers zum Cheftrainer leichtfertig mit dem Kapital der AG und somit den Interessen der Investoren umgegangen ist.
    .
    Ein Manager vom Typ Bernd Hoffmann kann es ebenfalls nicht werden, da Bernd Hoffmann sich für Bereiche zuständig erachtete von denen er keine Ahnung hatte. Hoffmann gab während der Zeit ohne richtigen Sportchef mit seinen Transfers einen wesentlichen Impuls für die heutige Situation.
    .
    Die Zukunft des HSV sieht äußerst schwarz aus, wenn es tatsächlich zum Abstieg kommen sollte, da exakt jene konzeptionelle Linie, für die Knäbel und Peters eigentlich stehen sollten, mit dem Abstieg und dem dann startenden Personalkarussel endgültig scheitert. Ohne eine langfristige konzeptionelle Linie wird der HSV jedoch keine Chance besitzen den sich immer weiter vergrößernden Vorsprung der Konzernclubs aufzuholen.
    .
    Gemessen an den Vorkommnissen der letzten Jahre gehe ich nicht davon aus, dass es dem AR gelingen wird einen CEO zu finden der sowohl wirtschaftliche als auch sportliche Kompetenz mitbringt.
    .
    Speziell im Raum Hamburg werden nur noch Hardcorefans zum HSV pilgern, während für die Masse der Hamburger Bundesligafußball ähnlich interessant werden wird wie Zweitliga-Basketball. Für den DFB wird sich die Frage stellen, ob es langfristig gut für die Entwicklung des Fußballs ist, wenn Konzernclubs ohne Spielregeln Traditionsclubs aus so riesigen Metropolregionen wie Hamburg oder Berlin das Wasser abgraben.
    .
    Speziell in der jüngeren Generation, die demnächst ohne Erstligafußball in Hamburg groß wird, wird der Fußball noch stärker an Bedeutung verlieren als er es ohnhin schon getan hat. Der Abstieg des HSV könnte wesentlich weitreichendere Wirkungen entfalten, als bloßes Stühlerücken in der Vorstandsetage des Rautenclubs.

  19. Biller 17. Mai 2015 um 23:14 Uhr

    sorry es fehlen nicht 10 millionen für die zweite liga sondern über 20 millionen. alle spieler haben bei
    gleichem gehalt Verträge für die 2 Liga. Welche Idioten leiten diesen Verein und machen solche Verträge ?????
    In meiner Firma wären die schon entsorgt.
    Sponsoren werden abspringen und Didi denkt nicht an die 2 Liga. Der wäre besser im Ausland geblieben.
    Der Abstieg ist leider zwingend erforderlich weil sich sonst nichts ändert !!!!!!!
    Uwe Seeeler und andere alte verdiente HSVler sind entsetzt und können das nicht mehr ertragen.
    Die Hoffnung stirbt zuletzt aber wenn wir drin bleiben wurschteln die idioten weiter.
    Alle entsorgen und entsprtwechend kommentieren. Nicht wie bei Jarchow noch alles schön reden sondern
    sofort absägen.
    Ich bleibe HSVler obwohl man niemanden das seit 10 Jahren erklären kann.
    Die Wut und der Frust richtet sich gegen die Verantwortlichen die auch diese Söldner ( Spieler )eingekauft haben.
    Da investiere ich lieber meine Zuneigung in Amateurvereine von der Kreisliga bis zur Oberliga.
    Wie schlimm das alles ist bergreifen die Verantwortlichen nicht ( Egomanen ).
    Eine Tochter von mir ist am nächsten Samstag mal wieder im Stadion gegen Schalke und muss den Abstieg
    miterleben. Von Krefeld nach Hamburg mit Übernachtung für solch eine Einstelllung der Spieler.
    Ich glaube es reicht guten Nacht und nächstes Jahr gegen Heidenheim etc.

  20. Rheinlandraute 18. Mai 2015 um 01:45 Uhr

    Verfolge diesen Blog erst seit einigen Wochen und bin sehr erfreut, wieviel Kompetenz und klare Worte hier zu finden sind. Ich war im vergangenen Jahr schon der Ansicht, das der Abstieg die bessere Option gewesen wäre aber man hat ja auch immer die große Uhr, den Nimbus des nie abgestiegenen Gründungsclubs, die berühmten besseren Zeiten vor Augen und hofft dann doch heimlich auf den Klassenerhalt, auch wenn man was anderes sagt.
    Aber bei „meinem HSV“ hat Manni Kaltz noch Bananenflanken geschlagen und das Kopfballungeheuer Horst Herzbeschwerden hat die Bälle reingedrückt, warum leide ich dann noch mit dieser Truppe? Weil es ein paar Dinge im Leben gibt, die man nicht ändern kann und der Verein, zu dem man steht gehört dazu.
    Aber jetzt wünsche ich mir den Abstieg, auf was anderes hoffen will ich nicht mehr. Außer darauf, daß die 2.Liga zu dem führt, was der Schreiber obiger Zeilen klar gesagt hat. Köpfe müssen rollen und wenn man sich dann endlich mal komplett vom vermeintlichen Champions League Niveau verabschiedet hat kann nach einem Wiederaufstieg wirklich neu angefangen werden und man selbst als Fan mal wieder stolz auf seinen Club sein anstatt gequält mit zu lachen, wenn zu Recht Witze über den HSV gerissen werden.
    Und wenn das nicht passiert weiß ich auch nicht mehr weiter. Aber ich werde weiterhin dazu verdammt sein ein Fan des HSV zu sein.

  21. Webgolfer 18. Mai 2015 um 16:04 Uhr

    Ich verstehe leider immer noch nicht, wie dilettantisch bei diesem Verein Verträge abgeschlossen werden.
    Da wird ein Spieler mit kaputten Knien eingekauft. Viel Geld noch für ihn bezahlt, und er braucht noch nicht einmal in der Woche trainieren.
    Wolfsburg freut sich auch über 1,5 Mio für einen Oldie und bekommt sogar noch 100.000 Eur Zusatzprämie.
    Ich könnte die Aufzählung noch seitenweise verlängern, will aber damit nicht langweilen.
    Des weiteren werden die Trainer Slomka und Zinnbauer vom Vorstand nur geduldet und nicht unterstützt.
    Wenn ich einen Trainer habe, muss ich ihm vollstes Vetrauen aussprechen und nicht schon von Anfang an skeptisch gegen ihn agieren
    Die Spieler wissen dann doch ganz genau , dass sie sich bei diesem Trainer alles leisten können.
    Schade, Hamburg ist eine tolle Stadt, hat ein super Umfeld und einen tradition