Wird Magaritoff der nächste Investor beim HSV?

Offenbar steht der HSV vor dem Einstieg des nächsten Eigenkapital-Gebers. Der ehemalige Vorstandsvorsitzende und Sohn des Firmengründers des Hanseatischen Wein und Sekt Kontors (HAWESKO), Alexander Magaritoff,. soll nach vorliegenden Informationen neuer Anteilseigner der HSV AG werden.

Um wie viel Prozent der AG-Anteile es sich handelt, ist bisher nicht bekannt. Magaritoff, der bei HAWESKO zu Beginn des Jahres ausstieg und seine Aktien an Investor Detlev Meyer verkaufte, wäre nach Klaus-Michael Kühne und Helmut Bohnhorst der dritte Investor, der sich Anteile an den zur Verfügung stehenden 24,9% der AG-Anteile sichert.

http://www.abendblatt.de/hamburg/article205303277/Ex-Hawesko-Chef-bekommt-zum-Abschied-sechs-Millionen-Euro.html

Von | 2015-07-09T12:06:46+02:00 9. Juli 2015|Allgemein|1 Kommentar

Ein Kommentar

  1. Franco74 9. Juli 2015 um 12:33 Uhr

    Soviel weiß ich vom Finanzwesen, dass momentan kein optimaler Zeitpunkt für den Verein besteht, Anteile zu vergeben. Denn bei der momentan denkbar schlechtesten Bewertung des Vereines ist es ein einseitig guter Deal für die Investoren – weil der Verein schlecht dasteht und sie somit Anteile zu verhältnismäßig günstigen Konditionen bekommen. Die „paar Millionen“, die damit reinkommen, werden uns nicht viel weiterhelfen – erst Recht nicht, wenn genauso unglücklich investiert wird, wie die 35 Mio. letztes Jahr.
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    24,9%, die vergeben werden können, ergeben bei einer Bewertung des Vereines von 250 Mio. ein nur überschaubares Income. Und was dann? Dann war’s das mit frischem Geld aus diesem Kanal. Und dann wurde größtenteils in Beine investiert, aber keinerlei Verbindlichkeiten abgebaut, die den Verein auf Dauer (was größere Sprünge betrifft) handlungsunfähig bleiben lassen. Dazu der Wasserkopf von jährlich 13 Mio. Geschäftsstellen-Gehältern, Beratungshonorare, langjährige Ablöse-Verpflichtungen, usw.
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    Finde ich wirtschaftlich in hohem Maße bedenklich, dass der Verein sein Heiligstes anscheinend fürs Tagesgeschäft und laufenden Finanzbedarf draufgehebn lassen wird, anstelle sich damit langfristig gut aufzustellen. Kühne hat 7,5% für seine 18,75 Mio. bekommen. Wenn ein neuer Investor nun bspw. 5% bekäme, dann würde dies gerade mal reichen, um damit ein Jahr die Gehälter von Vorstand und Geschäftsstelle zu bezahlen, aber die Anteile wären dauerhaft vergeben. Sehr, sehr bedenklich!!

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