Die üblichen Verdächtigen

„Die Bayern sind schlagbar“.[Mathias Ostrzolek]

Mag sein, aber nicht vom HSV. Und sorry, ich kann auch diesen Entschuldigungs-Text „Bei den Bayern werden auch noch andere Mannschaften schlecht aussehen“ nicht mehr ertragen. Auch das kann sein, aber es werden halt auch viele Mannschaften eben besser aussehen als der HSV.

Nach den ersten beiden Spielen der Saison fällt mir heute nur ein:

Adler – was soll das denn bitte für eine Saison werden?

Ostrzolek – Diekmeier 2.0. Lernt nicht dazu.

Spahic – ein Sicherheitsrisiko

Holtby – ein Alibi-Fußballer

Ilicevic- Witzfigur mit Regionalliga-Format

Olic – eines von Didi’s schönsten Eigentoren

Vielleicht morgen ein paar „Erkenntnisse“ mehr, aber heute habe ich auf dieses Spiel und diesen Verein einfach keine Lust mehr.

Schönen Samstag

 

Von | 2015-08-15T09:10:51+02:00 15. August 2015|Allgemein|13 Kommentare

13 Comments

  1. 1887er 15. August 2015 um 09:19 Uhr

    Moin Grave, völlig verständlich, hab auch keine Lust drauf! Genießen wir das Wochenende und schauen uns richtigen Fußball an.

  2. 1887 15. August 2015 um 09:41 Uhr

    Kann dich auch gut verstehen. Aber zum Spiel muss ich noch was los werden. Und zwar kann ich unsere zweite Halbzeit nicht verstehen. Wir müssen uns absolut bewusst sein das wir nur um den Abstieg spielen. Und wie spielen solche Mannschaften in München. Genau wie wir in Halbzeit eins. Nur zwei Halbzeiten. Wie kommt der (entschuldigt den Ausdruck) dusselige Labadia darauf beim Stand von 2:0 auf zu machen und nach vorne was zu versuchen. Ich versteh es einfach nicht. Ja er wollte ja was mitnehmen. 5 Gegentore und Gespött nehmen wir mit. Selber Fehler wie Joe. Ich kann den Spielern aus der ersten Halbzeit keinen Vorwurf machen. Auch Jung war gut. Aber wenn man anfängt als HSV mit 6 Mann vorne anzulaufen ist hinten alles offen. Und es waren nicht die bayern die auf einmal besser wurden. Wir wurden nur blöder. Was soll Ostrzolek machen im 1 gegen 1 gegen costa. Das waren einfach 2 Tore zu viel. Das regt mich richtig auf. Wie kann man nur so doof reagieren. Bei einem 2:0 hätten alle gesagt wir haben kompakt gestanden. Und vorne mal ein Standard versuchen. Reicht doch. Die Moral wäre besser und wir hätten uns gut verkauft. Bescheuert sowas großkoziges.

  3. Michel 15. August 2015 um 09:43 Uhr

    Und wieder das gleiche gelaber von allen, „Erste Halbzeit waren wir, ganz gut. „Ein scheiß waren wir, mittlerweile geht mir der Verein sowas von auf den Sack, unglaublich.

    • 1887 15. August 2015 um 10:15 Uhr

      Es geht doch nicht um gut. Sondern um clever. Welcher Abstiegskandidat spielt denn in München gut im Sinne von wie haben Paroli geboten. Das können vielleicht 2 oder 3 Teams aus der buli. Und unsere erste Halbzeit war clever. Was erwartest du von dem Team in München?

  4. Timo 15. August 2015 um 10:34 Uhr

    Tja was soll man dazu noch sagen….

    Ich war eigentlich recht angetan von der ersten Hälfte. Die ersten beiden Gegentore waren bitter, aber wenn man fair ist, hätten wir zu 10 weitergespielt und die beiden 100% in der ersten Halbzeit hätten auch drin sein können. Aber die Einwechslung von Olic war der erste Genickbruch! Wir hätten eine gute Torchance haben können, die er eigenützig verballert hat und dieser ganz schwache Ballverlust der zum 3:0 geführt hat, zum verzweifeln! Keine Reaktionsfähigkeiten mehr da bei Ihm! Nach hinten arbeiten? Auch Fehlanzeige…

    Der zweite Fehler war Lasogga… Ich schenke mir jegliches Kommentar zu ihm. Man hat in der ersten Hälfte bei Schipplock gesehen, dass es etwas besser funktionieren kann…

    Wann verstehen die, dass man vorbe mit Ilicevic, olic und lasogga nix, aber auch garnichts holen kann…

    Tippe auf diese Drei gegen Stuttgart in der Startelf!

  5. Sassen 15. August 2015 um 11:05 Uhr

    wenn ich angesichts dieses langweilers gestern mal ein paar positive ansätzchen erwähnen dürfte.
    die startaufstellung, evtl. hätte man Diaz für Holtby bringen können/müssen.
    Gregoritsch hat mir recht gut gefallen, Jung ebenfalls, auch Schipplock, Ekdal fand ich bemüht.
    jetzt bleibt abzuwarten, ob sich diese ansätze bestätigen, oder ob es wieder doch nur den üblichen weg geht.
    was mir ein rätsel bleiben wird, wie zur hölle will diese mannschaft sich torchancen erarbeiten?
    noch nicht mal vernünftige standards wurden rausgeholt.

  6. Branko 15. August 2015 um 12:07 Uhr

    Unfassbar was bei und als Spielaufbau bezeichnet wird. Diese Mannschaft hat es gestern nicht einmal geschafft den Ball über mehr als drei Stationen laufen zu lassen – auch quer nicht. Spätestens nach jeder zweiten Station kam der obligatorische lange Ball nach vorne. Was das mit Fußball zu tun hat…keine Ahnung. Jetzt kann man sagen, es ging gegen die Bayern. Aber diese Spielweise handhaben wir in jeden Spiel so.

  7. solitaer 15. August 2015 um 14:21 Uhr

    Ich verstehe das hier einige mit dem Spiel sehr unzufrieden sind. Ich sehe es aber nicht so schlecht. Hätten wir mit dieser Startelf gegen Jena gespielt und dabei auch diese Körpersprache gezeigt, wären wir nicht ausgeschieden. So haben wir aber gegen Bayern gespielt und die erste Halbzeit war gut. Wäre die Konzentration geblieben, hätten wir nur zwei oder drei zu null verloren. Wieviele Menschen da draußen wollten eigentlich das der HSV mindestens 10 zu null verliert? Natürlich war der ein oder andere Spieler nicht gut, aber trotzdem war der ein oder andere nicht schlecht. Ich bin froh das dieses Spiel vorbei ist, alles was jetzt kommt kann nur besser werden. Übrigens die Bayern haben einen Marktwert von 568 Mio. und der HSV nur 53 Mio.. Mit Stuttgart 73 Mio. kommt ein gleichwertiger Gegner und wenn der HSV das gewinnt sind wir auf einem sehr guten Weg…

    • Gravesen 15. August 2015 um 17:04 Uhr

      Auf einem hervorragenden Weg. Fragt sich nur, wohin…

      • Micha 15. August 2015 um 19:47 Uhr

        …in die dritte Liga. 90 min. einigeln ohne einen vernünftigig vorgetragenen Spielzug ist also clever. Clever wäre mit dieser Defensivleistung konzentriertes Pressing inkl. Grasfressen im MF gewesen, um mal mit einer Balleroberung eine(!) Torchance herauszuspielen(!).
        Kein Mut, kein Spielaufbau in Bauern-Ruhephasen – nur ANGST. Selbst der letzte Pokalgegner der Bayern verkaufte sich da besser.
        Bruno, und das verstehe ich, versuchte was zu ändern.
        Jung, Ekdal (man beachte seinen Rückstand) und Gregoritsch gefielen mir.
        Aber: kein Chef auf dem Platz. Deshalb kam wohl auch Diaz.
        Defensiv teilweise diszipliniert aber irgendwie war da nix von einem System zu erkennen, nur blanke Panik bei Ballbesitz.
        Heute habe ich Fußball gesehen und für mich gehört der HSV in Liga 3.
        Dieser Verein hat es in 5 Jahren, und jetzt im Endspurt geschafft, all meine über 40jährige Liebe und Zuneigung inkl. aller Leidensfähigkeiten zu invertieren.
        Ihr Rucksackverlierer, Schweber, Buntbetuchte und Ex-AR, Düdü´s, Congertons, Kabinenverbots-Peters mit unsichtbarem Konzept, ihr ganzen Penner könnt mich mal am Arsch lecken.
        Ich habe auf Euren Scheiß keinen Bock mehr. Als Kind wurde ich zum HSV-Fan. Ihr bringt es fertig, selbst diese Liebe zu zerstören. Seid Ihr Euch nur einmal bewußt, was Ihr anrichtet?

        Ich werde demnächst meine HSV-Trikots und die hässlichen Caps dem Flammenwerfer übergeben oder verschenken.

        Ihr habt es geschafft. Ich bin fertig mit dem HSV.
        Diesem arrogantem Scheißverein, in den 80érn lebend und offenbar zur Selbstbedienung mutiert darf keine Überlebensgarantie gewährt werden.

  8. ausgegliedert 15. August 2015 um 14:48 Uhr

    Same procedere..Spätestens mit dem zweiten Tor bricht der HSV in München auseinander.
    Aus diesem „Team“ eine passable Hierarchie zu fördern, ist eine Herkulesaufgabe, die mit dem ganzen Bohay drumherum noch erschwert wird.
    Das Drama Ostrzolek wird noch übler, wenn man den Nachfolger beim FCA sieht.
    Diesmal wird uns wohl auch Burschi kaum retten….

  9. seleer 15. August 2015 um 18:21 Uhr

    Hallo solitaer, also ich war bei dem spiel live dabei und konnte nur eins beobachten: das ist keiner bundesligamannschaft wuerdig,wenn ich als moechtegern -bundesligist keine 2 stationen spielen kann, egal gegen welch mannschaft.es war mal wieder ein peinliches auftreten unserer mannschaft.ball nach vorne kicken und auf gut glueck bekommt ein hsv er den ball an die hacken.und das gelaber ,die mannschaft muss sich einspielen ,kommt mir irgendwie bekannt vor, das ergebnis kennen wir ja alle. Wieder mal ein jaemmerlicher haufen mit peinlichkeitswert.die mannschaft kotz mich gerade an!

  10. Goldfather 16. August 2015 um 01:49 Uhr

    Emotional betrachtet kann ich verstehen, dass man in Hamburg mit der Niederlage in München hadert. Emotional betrachtet kann ich verstehen, dass man es leid ist nach München zu fahren und wie ein Stück Schlachtvieh vorgeführt zu werden.
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    Analytisch betrachtet stand das Ergebnis schon lange fest und der FC Bayern war bemüht das der fußballerischen Überlegenheit entsprechende Ergebnis einzufahren. Die Mannschaft des HSV ist einfach nicht in der Lage den Ball in den eigenen Reihen zu halten, wenn der Gegner die Räume eng und das Spiel schnell macht.
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    Die Mannschaft des FC Bayern hingegen hat keine Probleme damit, wenn der HSV sich auf die Defensive beschränkt und mit 6 Defensivspielern vor dem Torwart agiert.
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    Je geringer der Platz ist den ein Spieler für effektive Aktionen benötigt, desto höher ist sein Marktwert früher oder später. Götze, Lewandowski, Müller, Costa und einige andere mehr im Kader des FC Bayern beherrschen das schnelle Spiel auf engstem Raum. Deswegen ist Götze Weltmeister und Diekmeier Relegationsmeister.
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    Das zweite größere Problem des HSV ist die fehlende Geschwindigkeit im Spiel nach vorne. Trotz zahlreicher Bemühungen durch die letzten fünf Trainer ist es bis heute nicht gelungen ein effektives Konterspiel aufzuziehen. Das mag zum einen daran liegen, dass es zuwenig Spieler im Kader des HSV gibt die einen langen und präzisen Pass schlagen können und zum anderen daran, dass es keinen Abnehmer gibt der einen Ball unter Druck annehmen und verarbeiten kann. Der letzte der dies beim HSV konnte war Paolo Guerrero – ausgebildet beim FC Bayern München.
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    Mit Michael Gregoritsch besitzt der HSV allerdings wieder einen Spieler der die Fertigkeiten mitbringt sich zu einer Sturmspitze zu entwickeln die unter Druck effektiv agieren kann.
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    Um in Hochgeschwindigkeit unter engen Verhältnissen agieren zu können muß Labbadia sich Gedanken über die entsprechenden Trainingsformen machen. Der Durchbruch wird allerdings nur gelingen, wenn der Kader ausnahmslos versteht wo das Problem liegt und dazu bereit ist außergewöhnliche Trainingsarbeit zu investieren.
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    Im wesentlichen geht es um das Trainingsspielchen 6 vs 4, 5 vs 3, 8 vs 5 usw. Es geht darum in verschiedenen Varianten mit und ohne Torabschluß daran zu arbeiten unter Gegnerdruck ruhig, klar und präzise zu spielen. Diese Spielformen müssen brachial implementiert werden und zwar derart brachial, dass es den Spielern in Fleisch und Blut übergeht. Solange sich nicht der letzte Nachwuchsspieler permanent im Schlaf hin und her wendet, weil er einen sauberen Pass unter Gegnerdruck spielt, solange hat das ganze mit Trainingsarbeit nichts zu tun.
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    Labbadia muß verstehen was es bedeutet einen Kader zu schleifen wie ein Werkstück aus Stahl. Er muß wissen was dabei entstehen soll und er muß wissen welche Werkzeuge er benötigt.
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    Solange die Verantwortlichen leugnen, dass dieser Kader, so wie die Kader der letzten beiden Spielzeiten, nicht wettbewerbsfähig ist, solange wird irgendetwas von Mentalität und Körpersprache gefaselt.
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    Was nützt einem Nichtschwimmer mitten im tosenden Atlantik Körpersprache und Mentalität? Die Mannschaft hat zu verstehen wie sie als Mannschaft funktioniert so wie ein Nichtschwimmer zu lernen hat seine Gliedmaßen sinnvoll einzusetzen, um nicht abzusaufen.
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    Der nächste Schritt werden Konzentrationsübungen sein müssen damit die Mannschaft lernt über einen langen Zeitraum präzise im Verbund zu agieren. Nimmt man die Bayern oder den FC Barcelona so kann man mit dem Maßband nachmessen dass die Raumaufteilung über eine sehr große Strecke äußerst präzise erfolgt und die Spieler ständig darauf bedacht sind das Gesamtgebilde nicht zu beschädigen.
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    Und danach kommen dann verschiedene Systemformen mit dem Ziel den Ballbesitz zu erhöhen und sich Torchancen herauszuspielen.
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    Dass Tuchel in der Lage gewesen wäre diesen Weg erfolgreich zu gehen und den HSV innerhalb von 3 – 4 Jahren in den internationalen Wettbewerb zu führen steht für mich ausser Frage, weshalb ich es immer noch schätze, dass man sich immerhin um ihn bemüht hat.
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    Doch jetzt geht es darum mit Labbadia einen Weg zu finden die notwendige Trainingsarbeit zu leisten, wobei ich mir sicher bin, dass Labbadia als ehemaliger Strafraumarbeiter, der eine beeindruckende Bundesligakarriere als Spieler abgeliefert hat, weiß wie hart gearbeitet werden muß.
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    Leider habe ich jedoch Zweifel daran ob er weiß, welchen Weg er zu gehen hat im Trainingsbetrieb, um den Kader weiter zu entwickeln. Sollte Labbadia jedoch so etwas wie einen roten Entwicklungs-Faden finden, so bin ich mir sicher, dass er mit diesem Kader sogar überraschen kann.
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