Das schlägt dem Fass den Boden aus!

Nur noch wenige Tag, dann darf der HSV bzw. die HSV Fußball AG wieder einmal ihre Bilanz veröffentlichen und es wird (wieder einmal) ein Schlag ins Kontor werden. Das Minus für das Geschäftsjahr 2014/15 wird höher als je zuvor ausfallen, von einer zweistelligen Millionensumme ist die Rede. Wie hieß es doch gleich bei HSVPLUS? Entschuldung! Davon ist in Zeiten, in denen sich ein Vorstandsvorsitzender nicht einmal mehr an die Inhalte der Initiative erinnern kann, natürlich keiner Rede mehr, im Gegenteil. Man schmeißt locker mit Geld, welches man nicht hat, um sich.

Die Erklärung, die Aufsichtsratschef Gernandt zur Hand hat, ist ebenso abenteuerlich wie die Versuche der Vorjahre, in denen stets der Amtsvorgänger für das eigene Desaster herhalten musste. 1 1/2 Jahre Zeit sind für den Herrn somit ein „Fingerschnipsen“.

Mich beunruhigt es nicht, denn es war zu erwarten“, erklärt der 55-Jährige. „Der Verein konnte über Jahre hinweg keine finanzielle Solidität vorweisen. Da kann man jetzt nicht mit einem Fingerschnipsen alles ändern. Insbesondere der jahrelange Abstiegskampf hat nicht für gesteigerte Einnahmen gesorgt. Es braucht Zeit, bis wir auch unsere finanziellen Ziele erreichen.“ Gernandt vermutet sogar, „dass wir noch ein, zwei weitere Jahre brauchen, in denen ein Minus möglich ist. Das war vorhersehbar.“ (Mopo)

Gernandtrot

Ach so, ihn beunruhigt das alles nicht. Natürlich nicht, ist ja auch nicht sein Geld. Und wenn seine Amtszeit abläuft und er sich ausschließlich auf die Verwaltung der Kühne-Milliarden konzentrieren kann, können die Nachfolger zusehen, wie sie dann mit Schulden von € 150 Millionen klarkommen. 120%-Kuddel, Düdü und die Exzellenzen werden dann längst über alle Berge sein.

Wie soll sich das ändern? Gernandt dazu: „Wir werden kein Geld mehr rauswerfen können.“ (Mopo)

Mehr rauswerfen können!!! Also hat selbst der eloquente Herr Gernandt begriffen, was in den Jahren unter Beiersdorfer passiert ist.

Mehr als € 56 Mio. für neue Spieler

Die besten eigenen Spieler verramscht

Außer einem Bauern keinen strategischen Partner

Keine neuen Sponsoren, nur Verlängerungen von Hoffmann-Verträgen

Aufblähung der Geschäftsstelle bis zur Unkenntlichkeit

Für jeden Scheißdreck einen externen Dienstleister bzw. eine aushäusige Agentur

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Eine Frage allerdings wird Gernandt beantworten müssen: Wie konnte es sein, dass dieser mit Weltfinanz-Experten gespickte Aufsichtsrat diese Geldverbrennung a la Düdü zulassen konnte, ohne regulierend und kontrollierend einzugreifen? So gesehen hat sich auch der Kollege, der jetzt behauptet, er würde sich weniger als Null sorgen machen, die Finger verbrannt. Aber, wie gesagt, verantwortlich machen kann man sie alle nicht. Aber sie hinterlassen einen Verein, der einem Trümmerfeld gleicht.

Ein Konzept, wie man den Verein mittel- und langfristig auf solide finanzielle Beine stellen kann, ist nicht im Ansatz zu ersehen. Also werden weiterhin Anteile verkauft (wenn sie denn jemand haben möchte), die besten Spieler verschleudert, die Ticketpreise erhöht und das Ganze mit Hilfe der Hofberichterstatter als Meisterleistung verkloppt.

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Bis dahin verfährt der „Verbrennungsrat der Exzellenzen“ ungefähr so:

Man bewohnt eine Wohnung, die € 1.200 im Monat kostet, hat aber nur ein monatliches Einkommen von € 1.000. Am Monatsende wundert sich Düdü dann immer, warum er wieder Minus gemacht hat. Aber anstatt sich eine Wohnung für € 500 zu suchen, siedelt der Zauderschlumpf in eine Bude um, die € 1.100 im Monat kostet. Jetzt muss doch alles gut werden, oder?

Aber, wen interessiert das alles, wenn man doch gerade den BVB mit 3:1 besiegt hat.

Nur die Ahnungslosigkeit!

Was übrigens auch interessant ist: Warum gibt der Aufsichtsratsvorsitzende des HSV eigentlich ausgerechnet der Morgenpost ein Interview über eine Bilanz, die noch gar nicht veröffentlicht wurde. Zum Glück dringt ja nichts mehr nach außen, gell?

Lest zu diesem Thema bitte auch:

http://www.goal.com/de/news/1025/kolumne/2015/11/24/17637722/jovanovs-hsv-die-bilanz-und-ihre-folgen?ICID=HP_BN_1

Von | 2015-11-24T08:32:45+01:00 24. November 2015|Allgemein|38 Kommentare

38 Comments

  1. moonpile 24. November 2015 um 08:27 Uhr

    Weltklasse Grave

  2. Holger 24. November 2015 um 08:33 Uhr

    „Aber, wen interessiert das alles, wenn man doch gerade den BVB mit 3:1 besiegt hat.“

    So uninteressant sind „Ergebnisse“ gar nicht für die wirtschaftliche Situation eines Búndesligavereins. Sie sind sogar der wichtigste Faktor. Das hat die Führung unter Jarchow z.B. nie begriffen, Bernd Hoffmann schon!

    Sollte sich die sportliche Konsolidierung fortsetzen, folgt fast „automatisch“ eine Wirtschaftliche. Du zeigst die Marktwerte der Spieler auf. Diese hängen aber nun mal extrem am sportlichen Erfolg.

    Als Beispiel hier mal die Diskussion zu Lewis Holtby auf Transfermakt.de: http://www.transfermarkt.de/holtby-lewis-4-mio-euro-hamburger-sv-/thread/forum/67/thread_id/234065

    Endscheidend für ein Unternehmen ist der Erfolg seiner Produkte. Das Produkt eines Bundesligavereins heißt Fußball. Da hilft ein 3:1 gegen Dortmund schon.

    Tönnies sagte mal (frei zitiert): „Du kannst einen Fußballverein nicht führen, wie ein Wirtschaftsunterhemen. Sparen bringt dich in die 2. Liga“

    Die Worte waren übrigen damals Richtung HSV (unter Jarchow) gesprochen.

    Das soll keine Entlastung oder gar Entschuldigung für die jetzige Vereinsführung sein, aber aufzeigen, dass die wirtschaftliche Situation eines Fußballclubs in der Regel nur ein Spiegelbild der sportlichen Situation wiedergibt.

    Über Schalkes 150 Mio. Schulden redet kein Mensch, so lange die Championsleague spielen!

    • Gravesen 24. November 2015 um 08:39 Uhr

      Mit dem Unterschied, dass Schalke in der Lage ist, seine besten Spieler zu halten oder halt für Mondpreise zu verkaufen, während der HSV mit Geld um sich wirft, das er nicht hat, sportlich beschissene Leistungen abliefert und am Ende seine besten Kicker für Almosen verschleudern muss, um seine Schulden bezahlen zu können. Findest du das solide?

    • Sven 24. November 2015 um 09:05 Uhr

      „Über Schalkes 150 Mio. Schulden redet kein Mensch, so lange die Championsleague spielen!“ – Eben. Weil man in der Champions League Mehreinnahmen generiert, und nicht mit einem zusätzlichen Relegationsspiel. Wo sollen denn im normalen Ligabetrieb die Einnahmen herkommen, um den laufenden Spielbetrieb zu finanzieren UND den Schuldenberg abzutragen?

    • Südfan 24. November 2015 um 10:14 Uhr

      Das stimmt vor allem, wenn man bedenkt, dass jeder Platz in der Tabelle Mehreinnahmen aus Fernsehtöpfen von 1 Mio bringt. Da sind 7 – 8 Mio schnell erreicht, wenn man im Mittelfeld anstatt am Ende der Tabelle landet.

  3. Webgolfer101 24. November 2015 um 08:59 Uhr

    Ich habe soeben auch den Artikel in der Mopo mit Gernandt gelesen.
    Unglaublich diesen Mist noch so positiv hinzustellen.
    Sportlich geht es bestimmt etwas bergauf.
    Aber ich sehe nicht, dass der derzeitige Vorstand in der Lage ist, die finanzielle Lage zu drehen.
    Wenn ich auch Vereinsanleihen gezeichnet hätte-zum Glück nicht- würde ich mir richtig Sorgen machen.
    Aber das verstehen viele Fans nicht, sondern freuen sich, dass sie die HSV Schuldurkunde an der Wand hängen haben.

  4. Pedro 24. November 2015 um 09:00 Uhr

    Vielleicht sollte der Begriff „Sparen“ etwas differenzierter verwendet werden. Der Ansatz ist, den aufgeblähten Verwaltungsapparat zu verkleinern oder vermehrt auf externe Agenturen zu verzichten, damit letztenendes mehr Geld für das „Produkt“ Bundesligamannschaft übrig bleibt. Sportlicher und wirtschaftlicher Erfolg ist in erster Linie mit Investitionen in die Mannschaft möglich. Dazu zähle ich ich auch die Bereiche, die unmittelbar mit der Mannschaft verknüpft sind: Nachwuchsforderung, Scouting, etc. und keine Stabstellen oder Verwaltungsposten.
    Geld schiest nunmal Tore. Ein Verwaltungsapparat nicht.

    • Gravesen 24. November 2015 um 09:04 Uhr

      Aber die Exzellenzen machen doch genau das Gegenteil, verdammt nochmal.

      • Pedro 24. November 2015 um 09:16 Uhr

        Ich bezog mich auf die Aussage „Du kannst einen Fußballverein nicht führen, wie ein Wirtschaftsunterhemen. Sparen bringt dich in die 2. Liga“.

        • Gravesen 24. November 2015 um 09:20 Uhr

          Lizenzentzug bringt dich in die 4. Liga! Um es nochmal in aller Deutlichkeit zu sagen: Es geht nicht darum, auf Teufel komm raus zu sparen, um sich ein Festgeldkonto einzurichten. Da haben die Herren von Bayern schon recht, ein Verein ist keine Bank. Es geht aber darum, insofern zu sparen, als dass man nicht mehr Geld ausgibt, als man einnimmt, aber genau das macht Herr Beiersdorfer seit nunmehr 1 1/2 Jahren. Er kauft teure Auslaufmodelle und verkloppt Talente. Er heuert eine externe Agentur nach der nächsten an, obwohl man knapp 200 Leute auf der Geschäftsstelle beschäftigt. Er schmeißt mit Geld um sich, als hätte er genug davon, redet aber auf der anderen Seite vom HSV als Sanierungsfall. Dann soll er verdammt nochmal endlich sanieren und einen maroden Verein nicht führen, als würde er in Geld schwimmen.

          • Pedro 24. November 2015 um 09:41 Uhr

            Ich habe beschrieben, was meiner Meinung nach eine gesunde finanzielle Konsolidierung ausmacht: Wasserkopf verkleinern und vor allem die Kosten zu senken, die mit dem Toreschießen nicht viel zu tun haben – z.B. eine rießige Medienabteilung, wie du es selbst immer wieder beklagst. Ich bin deiner Meinung, dass ein Verein keine Bank ist und in die Mannschaft investieren muss. Der HSV macht genau das Gegenteil. Der Mannschaftswert geht unter wie die Titanic, aber für alles andere ist die Tür zur Schatzkammer immer offen: Rücksackdetektive, Leitbildworkshops, etc.

  5. Sven 24. November 2015 um 09:25 Uhr

    Zu dem Goal-Link: „Wenn man allerdings mehr als 14 Monate darauf warten muss, dass ein 6,5-Millionen Euro teurer Neuzugang, der zudem zu den Top-Verdienern gehört, endlich gute Leistungen abliefert, dann hat man aus kaufmännischer Sicht etwas verkehrt gemacht.“ Kann man auch anders sehen. Der Kaufmann lag schon richtig, es waren wohl eher „Bedienfehler“. Ein Trainer der weiß wo der Knopf ist UND eine Vereinsführung die hinter dem Trainer steht, wenn Letzterer versucht seinen Spielern gegenüber Kreuz zu zeigen. Betriebsklima halt. – Ansonsten Top-Artikel! Nur KMK, der ja nun wirklich was vom wirtschaften versteht, bleibt mir ein Rätsel. Für mich ergibt sein Verhalten keinen Sinn, in Abstäden einfach mal Geld in ein Faß ohne Boden zu werfen. Was macht man mit einem Anteil an einem Pleite-Verein, außer den iwann abzuschreiben?

    • Heiliger Bimbam 24. November 2015 um 14:23 Uhr

      „KMK versteht was vom wirtschaften“ – ja, im Speditionsgewerbe.
      Vom Fussbal hat er aber weniger als null Ahnung, das verdeutlicht alleine schon seine letzte Äusserung, dass dringend ein superteurer Superstürmer her muss. Ja ne, s´klar, wieder mal das Lohngefüge sprengen, aber dafür dann immer noch Keinen da, der die Stürmer auch mit Bällen füttert.
      Das, und ich denke, man kann getrost davon ausgehen, dass sein Adlatus Gernandt ihm kaum die Lage so objektiv darstellt, wie es nötig wäre, um zu sinnvollen Entscheidungen zu kommen.
      Denn dann wäre Big G der erste, der gehen müsste.

  6. Marlo 24. November 2015 um 09:53 Uhr

    Pro Hoffmann !!!! Bitte komm wieder zurück, Bernd.

    • Gravesen 24. November 2015 um 10:05 Uhr

      Hübsche Idee, wird aber nicht passieren. Wenn Didi und die Exzellenzen den Verein verlassen, wird der Nachfolger eine Wüste vorfinden. Das Maximum an AG-Anteilen wird verhökert sein, um den laufenden Betrieb und die Lizenz zu erhalten. Die Mannschaft wird dann einen Wert haben, wie ihn jetzt vielleicht Darmstadt hat. Warum also sollte sich jemand mit Verstand einen solchen Job antun. Diejenigen, die eventuell dafür in Frage kämen und mit denen ich spreche, lachen sich tot.

      • Goldfather 24. November 2015 um 16:10 Uhr

        Bernd hat von Fußball soviel Ahnung wie der Milchmann von Neurochirurgie – Fakt, wie T.L.* zu sagen pflegt.
        .
        Bernd zusammen mit Düdü (Grande) war für wenige Jahre ein Traum, der immerhin soweit führte, dass sich die Bayern vermehrt um Spieler des HSV bemühten und sogar ein späterer Weltmeister (J.B.) verpflichtet werden konnte. Sogar um Titel spielte der HSV.
        .
        Bernd ist ein hervorragender Marketingfachmann und ein guter Kaufmann, solange er die Finger vom Stoff (Fußball) lässt. Düdü hingegen liegt das Spiel mit den Zahlen nicht so sehr, dafür hat er jedoch einen Blick für Spieler und Talente, wenn auch zumeist für Defensive….
        .
        Sowohl Bernd als auch Düdü haben reichlich Unzulänglichkeiten doch gemeinsam ergänzten sie sich wie ein Blinder und ein Gehbehinderter auf exzellente Weise.
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        Ob die aktuell in der Verantwortung stehenden des HSV soviel auf die Reihe bekommen werden wie der Blinde und der Gehbehinderte steht bislang in den Sternen. Nimmt man allein die Kassenlage und fängt an zu prognostizieren dann landet der HSV spätestens nach dem letzten Kommentar des großen Wahlschweizers im Amateurlager, weil ihm die Lizenz verweigert wird.
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        Allein das Testament des großen Logistikers, sowie die Interpretation desselbigen durch den wahrscheinlichen Nachlassverwalter Karl Gernandt, könnte dies ändern. Der HSV müsste mit mindestens 100 Millionen € bedacht werden, um wirtschaftlich wieder Land zu sehen.
        .
        Kommt der HSV jedoch in Kühnes letztem Willen lediglich als Randnotiz vor so sehe ich, angesichts der zu erwartenden sportlichen Entwicklung des Profiteams, sowie der anhaltenden Schwäche im Ausbildungsbereich ohne echte Wertschätzung für Talente, äußerst schwarz im Schacht.
        .
        Daran kann auch die aktuelle Stabilisierung des Profiteams nichts ändern, da bislang mit keinem Millimeter klar geworden ist wie der HSV sich der Konkurrenz auf dem Transfermarkt zu erwehren gedenkt und wie er zukünftig die unmoralischen Angebote der Konzernclubs für Spieler des HSV abwehren möchte.
        .
        Und wenn wir schon mal beim schwarz sehen sind.

        Putin: „Wir werden niemals dulden, dass solche Verbrechen wie das heutige begangen werden.“ Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte einen für Mittwoch geplanten Türkei-Besuch ab. Er rief die Russen zudem dazu auf, nicht in die Türkei zu reisen.
        .
        Wenn es es dumm läuft testen die Russen die Bündnisverpflichtungen der türkischen NATO-Partner an….

        Daraus schließe ich, dass der HSV in der Zukunft unter Umständen gar keine wirtschaftlichen Probleme mehr haben wird, da die Amateure nicht nur im AR des HSV sitzen, sondern es weltweit in die Regierungsverantwortlichkeit geschafft haben.
        .
        Das Phänomen inkompetenter Funktionäre die Clubs, Staaten und gar ganze Zivilisationen gefährden, ist leider kein neues.
        .
        *Thorsten Legat

        • Gravesen 24. November 2015 um 16:32 Uhr

          Ich sehe, du hast dich schon mal mit Bernd Hoffmann über Fußball unterhalten. Wann genau war das? Und ich lese auch, dass du beim Scouting und bei den anschließenden Verhandlungen dabei warst. Erzähl doch mal, wie das so läuft.

        • Heiliger Bimbam 24. November 2015 um 16:49 Uhr

          @Goldfadder: Dass Hoffmann leider keine sportliche Fortune hatte, ist jedem klar.
          Aber man sollte auch mal sehen, dass er wenig bis keine Hilfe bekam, nachdem der KLOPPVERHINDERER sich verpisst hatte.
          Stattdessen Knüppel, wo man nur hinguckte, Intriganten wie die Pressedurchstecher im AR, die tollen „Medien“ (Bernds Tagebuch anyone?), die „nützlichen“ SC-Brüllkiddies und 1000 Sachen mehr.

          • Goldfather 24. November 2015 um 18:43 Uhr

            Bislang ist mir Bernd Hoffmann als guter Kaufmann und Verhandlungsführer aufgefallen, aber mit nicht einer einzigen Silbe zum Thema Fußball. Und im Laufe der Jahre habe ich von und über Bernd in Sachen Fußball eine Menge gelesen, gehört und gesehen (Talkshows, Interviews, Zeitungsartikel).
            .
            Doch gravierender und somit entscheidender war und ist für mich der sportliche Abstieg des HSV, der begann nachdem Dietmar Beiersdorfer (Grande) sein Amt aufgab und Hoffmann praktisch in Personalunion agieren konnte.
            .
            Im Gegensatz zum Mainzer Manager Heidel, der als ehemaliger Autoverkäufer ebenfalls keine Ahnung von Fußball hat, schaffte es Hoffmann nicht seinen Club sportlich zu stabilisieren, nach dem Ausscheiden des Experten.
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            Heidel schafft das Jahr für Jahr, obwohl ihm mit Trainern wie Klopp und Tuchel die besten Leute abhanden gekommen sind. Hoffmann scheiterte an dieser Aufgabe, während er gleichzeitig den Eindruck vermittelte, dass das Kerngeschäft Fußball im Notfall auch durch einen Betriebswirt (Hoffmann) geregelt werden könnte.
            .
            Gemeinsam haben Hoffmann und Beiersdorfer bis zum heutigen Tag das Unterschätzen der sportlichen Expertise sowie die gnadenlose Mißachtung der Talententwicklung im Jugendbereich des HSV.
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            Beides zusammen wird dem HSV am Ende des Tages, wenn in der Schweiz die Lichter ausgehen, Stand heute, das Genick brechen…

          • Heiliger Bimbam 24. November 2015 um 20:27 Uhr

            @Goldie: „…schaffte es Hoffmann nicht seinen Club sportlich zu stabilisieren, nach dem Ausscheiden des Experten.“ – Jetzt wirste aber lustig. BH musste weggemobbt werden, damit die bekannten Intriganten an die Fleischtöpfe kommen konnten.
            Dazu bekam er Feuer aus allen Richtungen, wie soll da „Ruhe einkehren“??
            .
            .
            Sein einziger Fehler war, dass er damals auf der triumphalen VV nicht die Briefwahl durchgesetzt hatte, denn dann hätten ihn die SC-Armee samt ihrer klandestinen Fadenzieher nicht mehr schrecken können.
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            Ich bin mir ziemlich sicher, dass Hoffmann und Arnesen ein 1a-Team abgegeben hätten. Andere übrigens auch, deswegen wurde er ja kaltgestellt, bevor FA andocken konnte. Und als „Hoffmann-Mann“ wurden dann auch FA nur noch Knüppel zwischen die Beine geschmissen, bevor er dann durch einen „Superkreuzer“ ersetzt wurde…

  7. Aufwärtstrend 24. November 2015 um 12:04 Uhr

    Ich verstehe nicht, wie Hoffmann hier immer so abgefeiert wird. Er hat Beiersdorfer samt dessen Gefolgschaft vergrault, die Nachwuchsabteilung als Geldvernichtungsmaschine betitelt (trotz Spielern wie Son, Hahn, Choupo-Moting, Sam, Odjidja Ofoe, Öztunali, Beister, Arslan, Ben-Hatira, Besic, …die alle zu dieser Zeit beim HSV unter Vertrag standen), den Verein finanziell Gesund übernommen (13,9 Mio. Gewinn in Beiersdorfers letztem Jahr als Sportdirektor), die Mannschaft hatte einen hohen Marktwert, lange um 3 Titel mitgespielt (die Spieler im Hamburger Kader waren erfolgreich und begehrt), Millionenüberschüsse aus den Neves- und de Jong-Verkäufen. Hoffmann hatte gute Voraussetzungen erfolgreich weiter zu arbeiten. Letztendlich war es aber Hoffmann, der den Verein in einem katastrophalen Zustand hinterlassen hat. Mit Millionenminus, einen zu großen Kader mit überteuerten Spielern, die keine anderer Verein abnehmen wollte, Transferschulden für die kommenden Jahren in Millionenhöhe,Zudem war er es auch, der das sinkende Schiff verlassen hat, indem er von sich aus zurückgetreten ist.

    Hoffmann war an Beiersdorfers Seite ein super Mann, ohne ihn aber nicht mal die Hälfte wert. Wäre Hoffmann 1,5 Jahre früher zurückgetreten und hätte Beiersdorfer stattdessen weitergemacht, dann bin ich mir sicher, dass es heute besser um den HSV bestellt wäre.

    • Gravesen 24. November 2015 um 12:12 Uhr

      Dein Humor ist ebenso köstlich wie die Verdrehung der Tatsachen ärgerlich und albern ist. Wenn man von einer Sache keine Ahnung hat, sollte man auf Texte dieser Art lieber verzichten.

      • Südfan 24. November 2015 um 12:40 Uhr

        Die ganze Schwarz-Weiß-Malerei ist albern. Weder ist Hoffmann nur gut oder Schuld, noch ist bzw. war Didi in allem gut oder schlecht. Die Wahrheit liegt da in der Mitte. Fakt ist, dass beide zusammen in der Mitte des letzten Jahrzehnts einige sehr gute Transfers gelandet hatte, die erzielten Einnahmeüberschüsse aber nicht in nachhaltige Strukturen (z.B. Nachwuchsförderung) investiert hat.

        Hier wird teilweise so getan, als gäbe es nur Heilsbringer (Tuchel, Hoffmann) und Versager (i.d.R. alle aktuellen Amtinhaber).

        Nicht dass man an Kritik sparen müsste, aber diese oft sehr einseitige Darstellung (bei dem einem ist alles top, bei dem anderen alles schlecht) ist doch unrealistisch. Es ist letztendlich immer ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren und niemals ist immer nur einer Schuld an einer Misere.

  8. Aufwärtstrend 24. November 2015 um 13:36 Uhr

    @Südfan

    Eigentlich wollte ich auch nur verdeutlichen, dass auch Hoffmann gravierende Fehler gemacht hat und seinen Anteil am Abwärtstrend hatte. Ich lese hier in den Kommentaren immer wie Hoffmann und Arnesen (den ich übrigens auch geschätzt habe) als Helden gesehen werden. MMn hat Beiersdorfer sicherlich nicht weniger als die beiden für den Verein geleistet. Trotzdem wird er hier häufig als die Inkompetenz in Person beschrieben.

    • Südfan 24. November 2015 um 13:51 Uhr

      Ich habe dir auch nicht widersprechen wollen. Gerade die von dir angesprochene Schwarz-Weiß-Malerei kritisiere ich ja auch.

    • Heiliger Bimbam 24. November 2015 um 14:52 Uhr

      „Eigentlich wollte ich auch nur verdeutlichen, dass auch Hoffmann gravierende Fehler gemacht hat“ – neee, Jung, haste nicht. Alleine schon die unausrottbare Lüge mit den angeblichen Millionenschulden, die BH hinterlassen haben soll – ja, da waren Teilzahlungen in die Zukunft verschoben, aber ebenso FÄLLIGKEITEN von ABGEGEBENEN Spielern -> Plus/Minus Null unterm Strich.
      Die sportlichen Veh-lgriffe, ja nu, da sage ich mal dazu: Danke, Düdü, fürs verpissen, und Dankedankedanke, SC+AR, für die Waggonladungen Knüppel zwischen die Beine.
      Die Zeiten waren turbulent, und eine beschissene Papierkugel war womöglich das letztendliche Zünglein an der Waage. Einen März später war Bernd wech, und die Henker taten ihr bestes, um den Verein an die Wand zu knallen. Den Rest kennen wir ja.

  9. Aufwärtstrend 24. November 2015 um 15:42 Uhr

    Mir ist schon klar, dass ich einige Ausführungen verschwiegen habe. Allerdings werden in Beiersdorfers Bewertung auch ganz gerne mal Fakten weggelassen.

    Apropos Veh-lgriffe: Veh war eine Verpflichtung von Hoffmann, ein Jahr nachdem Beiersdorfer weg war…und die Papierkugel war wohl noch zu Beiersdorfers Zeit das Zünglein an der Waage. Wer weiß wie die HSV-Geschichte verlaufen wäre, wenn Graavgaards reguläres Tor nicht abgepfiffen würde und er nicht den Ball über eine Papierkugel gespielt hätte.

    …und warum „Danke, Düdü, fürs verpissen“? Er wäre gerne geblieben. Nur war eine Zusammenarbeit mit Hoffmann anscheinend nicht mehr möglich, weil dieser sich mehr und mehr in sportliche Bereiche eingemischt hat. Warum Beiersdorfer Eingriffe in seinen Kompetenzbereich mit Argwohn betrachtet hat, konnte man dann ja auch ne ganze zeitlang mitverfolgen.

    • Gravesen 24. November 2015 um 15:44 Uhr

      Junge, hör‘ lieber auf, bevor du dich um Kopf und Kragen schreibst. Deine Darstellung der vergangenen Ereignisse sind nicht nur schlichtweg falsch, sie sind auch haarsträubender Schwachsinn.

    • atari 24. November 2015 um 18:28 Uhr

      es waren ja auch nicht Didi und Hoffmann alleine, die zugegeben, eine Phase mit sehr guten Transfers hatten – da waren ja auch noch jede Menge gute Mitarbeiter mit unterwegs, die keine großen Namen aber einiges mehr an Sachverstand hatten als die aktuellen Direktoren und jetzt leider nicht mehr an Bord sind! Die guten Transfers alleine an Didi und Hoffmann fest zu machen ist zu einfach…

  10. Gravesen 24. November 2015 um 17:46 Uhr

    Klarer Fall von „scheiße gelaufen“
    Zlatan Bajramovic hat den Prozess gegen den HSV gewonnen und arbeitet wieder für den Verein. Video-Analyst für die Profis, schneidet Szenen zusammen. Arbeitszeit von 9-17 Uhr in der Arena 🙂

    • Joschmann 24. November 2015 um 18:18 Uhr

      Können also noch die Gerichtskosten auf die Bilanz draufschlagen… soll ja nicht so billig sein hierzulande, son schöner Rechtsstreit samt Wiedereinstellung. Aber Didi hats ja 😉

      • Gravesen 24. November 2015 um 18:21 Uhr

        Ist ja nicht der letzte Prozess.