Nochmal: Es gibt nichts schön zu reden!

Heute kein langer Blog, heute Fakten! Auch, wenn es immer noch Leute gibt, die in der Lage sind, Fakten zu ignorieren bzw. zu verleugnen, Fakten sind Fakten! Getätigte Aussagen sind getätigte Aussagen, Bilanzen sind Bilanzen. Das, was die Herren in den letzten 4 Jahren (erst Jarchow, jetzt Beiersdorfer) mit dem Hamburger Sportverein gemacht haben, ist absolut unverantwortlich!

Gestern erschien in der Sportbild ein Interview mit Bruno Labbadia und jeder, der noch von irgendwelchen Stars während der nächsten Transferperioden träumt, sollte endlich die Augen öffnen. Gestern las ich in einer Art Blog-Versuch, dass der Autor dort meinte, dass Aufsichtsratsboss Gernandt mit seiner Prognose, dass der HSV auch in den nächsten 2 Jahren ein Bilanzminus verkünden müsse, falsch liegt. Dieser Kasper erklärte in seinem „Werk“, welches wie das eines 6-Klässlers geschrieben war, dass er davon ausgeht, dass es diese Weiterverschuldung nicht geben wird. Warum? Nun, weil er es halt glaubt. Ende.

Soviel Dummheit kann schon nicht mehr wehtun, soviel Ignoranz sollte am Ende bestraft werden. Aber zurück zum SportBild-Interview

http://sportbild.bild.de/bundesliga/vereine/bundesliga/labbadia-der-hsv-ist-ein-sanierungsfall-43560874.sport.html

Jetzt stellt er jedoch fest, dass auf längere Zeit kein Geld für große Transfers zur Verfügung stehen wird. Labbadia, der den HSV im April auf Platz 17 übernommen hat und über die Relegation in der Liga hielt: „Als wir kamen, waren wir sportlich ein Sanierungsfall. Jetzt sind wir finanziell in fast der gleichen Situation!“

Der Umstand, dass der HSV nicht auf Rosen gebettet war, ist allen bekannt. Wie aber passen dann diese Zahlen dazu?

http://www.transfermarkt.de/transfers/einnahmenausgaben/statistik/plus/?ids=a&sa&saison_id=2011&saison_id_bis=2015&land_id=40&nat&pos&w_s

Zwischen 2011 (Jarchow) und 2015 (Beiersdorfer) gab der Hamburger Sportverein mehr als € 96!!!! Mio. für Spielerkäufe aus und erwirtschaftete in der Zeit ein Transferminus von mehr als € 27!!!! Mio. Und nein, verdammt nochmal, die Abschaffung der sogenannten „Altlasten“ wie van der Vaart, Westermann, Jansen etc. kostete eben keine Unsummen, im Gegenteil, sie sollte Unsummen freischaufeln. Es kann doch nicht sein, dass man gestern erklärt, dass, wenn erst die überteuerten Verträge dieser Herren auslaufen, Geld für sinnvolle Ergänzungen frei werden würde und danach erklärt, dass der Umbau unverhältnismäßig viel Geld gekostet habe. Das ist doch komplett widersinnig.

Diese Zahlen, in Verbindung mit den sportlichen Leistungen seit 2011 und getätigten Aussagen der Herren

Gernandt“ „Gernandt vermutet sogar, „dass wir noch ein, zwei weitere Jahre brauchen, in denen ein Minus möglich ist. Das war vorhersehbar.“,

Beiersdorfer „Ich habe zu Beginn meiner Amtszeit deutlich gemacht, dass wir sowohl sportlich als auch wirtschaftlich ein Sanierungsfall sind“

und Labbadia „Als wir kamen, waren wir sportlich ein Sanierungsfall. Jetzt sind wir finanziell in fast der gleichen Situation!“

beweist: Die Herren in Vorstand und Aufsichtsrat können ganz offensichtlich nicht mit Geld umgehen. Wenn ich einen Sanierungsfall übernehme, muss ich sanieren. Ich kann nicht „Sanierungsfall“ gröhlen und Bayern München spielen. Exakt das ist es aber, was die Herren tun. Dabei ist es gar nicht mal schwer, die Motivation zu erahnen. Jeder dieser Herren hat einen befristeten Arbeitsvertrag und während dieser Frist möchte natürlich niemand wirklich unangenehme Dinge machen bzw. verkünden. Wenn der eigene Arbeitsvertrag abgelaufen ist und man das Ziel Klassenerhalt irgendwie erreicht hat, kann man sich doch getrost zurückziehen, die Millionen zählen und dem armen Schwein, welches sich Nachfolger schimpft, den Trümmerhaufen übergeben.

Dass diese Null-Performer aber immer noch von einigen Fans und von der heuchlerischen Pressemeute abgefeiert werden, das macht mich sprachlos. Absolut sprachlos.

Nochmal: Wenn ein Geschäftsführer weiß, dass er durch neue Abschlüsse, Transfererlöse etc. vielleicht € 50 Mio. einnimmt, dann kann er nicht € 70 Mio. ausgeben und im nächsten Interview von Sanierungsfall reden. Ist denn das so schwer zu verstehen?

Von | 2015-11-27T07:27:36+01:00 27. November 2015|Allgemein|16 Kommentare

16 Comments

  1. Gravesen 27. November 2015 um 07:54 Uhr

    Diesen Facebook-Beitrag von Daniel Jovanov möchte ich euch nicht vorenthalten:

    Macht Bruno Labbadia weiter?
    Normalerweise sind Pressekonfernzen vor einem Spiel ziemlich langeweilig. Dieses Mal lohnt es sich allerdings, sich den Auftritt von Bruno Labbadia anzugucken. Vor allem ab Minute 16:45 (unter http://www.hsvtotal.de/ könnt ihr die PK in voller Länge sehen).
    Labbadia gibt in den letzten zehn Minuten einen sehr ehrlichen Einblick in seine Gedankenwelt. Seit Wochen wird nämlich über seine Vertragsverlängerung diskutiert, passiert ist bisher noch nichts. Vor allem ist es Labbadia selbst, der immer wieder auf die Bremse tritt. Nun wird ein wenig klarer, warum.
    Seit langer Zeit weise ich in meinen Beiträgen darauf hin, dass die Folgen der Saison 2014 / 2015 den HSV vor eine Zerreißprobe stellen werden. Diese These stößt natürlich auf wenig Zustimmung. Klar, warum sollte sie auch? Schließlich hat der gesamte Wahlkampf im Sommer 2014 nahezu allen Fans und Mitgliedern suggeriert, dass ab sofort Professionalität Einzug hält. Ein großer Plan, geschmiedet von Verantwortungsträgern, die es nicht gut, nein, sie wollten es exzellent machen. Dieser Plan sollte den HSV aus der Krise führen. Sportlich und finanziell. Nur Geduld.
    Mittlerweile wird allerdings immer deutlicher, dass dieser vermeintliche Plan weder sportlich noch finanziell aus der Krise führt. Im Gegenteil. Und es spielt so gut wie keine Rolle, ob der HSV die aktuelle Saison auf Platz 14, 11 oder 9 abschließt. Nur in enem internationalen Wettbewerb wird richtig Geld verdient. Ob das in diesem Jahr schon möglich ist?
    „Als wir im April angefangen haben, waren wir sportlich ein Sanierungsfall. Jetzt sind wir finanziell fast in der gleichen Situation“, erklärte Labbadia auf der gestrigen PK. Das Minus des vergangenen Geschäftsjahres beläuft sich auf über 10 Millionen Euro. Und nein, dieses Ergebnis ist nicht allein die Folge der Misswirtschaft der Vorgänger. Den größten Anteil an diesem Ergebnis haben die aktuellen Verantwortlichen.
    Die Bild berichtet in ihrer heutigen Ausgabe:
    ► Der Gehalts-Etat (derzeit 43 Mio Euro) muss weiter runter. Im vergangenen Sommer war er gerade um rund 10 Mio gekürzt worden.
    ► Im Sommer 2016 muss Hamburg einen Überschuss (!) aus Transfers erzielen.
    ► Bei der Auswahl der Neuen liegt der Fokus jetzt auf ablösefreien Profis.
    Das bedeutet: Im kommenden Sommer wird der HSV seine besten Spieler verkaufen müssen, kann diese aber qualitativ wohl nur äußerst schwer ersetzen.
    „Nachdem was der Vorstand mir mitgeteilt hat, sieht es nicht rosig aus“, sagt Labbadia. „In der Vergangenheit habe ich schon mal so eine Erfahrung gemacht. In Stuttgart hatten wir eine ähnliche Situation. Wir haben den Verein vorm Abstieg gerettet, zwei Mal die Qualifikation für Europa geschafft und parallel den Etat um 20 Millionen runtergefahren. Am Ende hat es keinen gejuckt.“
    Klar ist: Wird der Kader im kommenden Sommer geschwächt, startet der HSV schlecht in die neue Saison, wird es Labbadia sein, der seinen Platz als Erster wird räumen müssen. Warum soll er sich den HSV also angesichts der Perspektive weiter antun?
    Labbadia antwortet darauf das, was man in dieser Situation antworten muss: „Ich will dem Verein helfen und ihn weiter nach vorne bringen. Wir sind alle gewillt, den Berg gemeinsam zu besteigen. Beiersdorfer und Knäbel werden die Ersten sein, die in ein sportliches Weiterkommen investieren.“
    Gibt es einen Ausweg aus diesem Dilemma? Theoretisch ja. Der HSV müsste Kühne um neue Darlehen bitten. Oder ihm weitere Anteile verkaufen. Das will der HSV aber offenbar nicht, was ich sehr gut verstehen kann. Jeder weitere Deal mit Kühne erhöht seinen Einfluss im Klub.
    Andere Großinvestoren gibt es aber nicht. Der HSV hat kürzlich Anteile für etwa 2 Millionen Euro verkauft. Das ist nichts anderes als Flickschusterei. Die finanziellen Probleme lassen sich mit dieser Summe jedenfalls nicht lösen. Aktuell ist sogar zu befürchten, dass der HSV ohne eine weitere Finanzspritze am Ende der Saison zahlungsunfähig ist. Vielleicht muss deshalb sogar schon im Winter verkauft werden. Ein nachhaltiger Aufbau? Unter diesen Voraussetzungen unmöglich. Weil im ersten Jahr viel zu viel Geld „rausgeworfen“ wurde..

    • higokaltz 27. November 2015 um 08:42 Uhr

      Alles ganz toll…

      Folgender Vorschlag: 🙂

      Der HSV Supporters Club strebt eine Ausgliederung an. (AG) oder machen Scheinfirma auf (z.B. Weinhandlung)
      ca. 50.000 Mitglieder zahlen dann 100,-EUR oder mehr und davon
      werden Anteile an der HSV AG erkauft.

      Vorteil: Finanzspritze für HSV AG ( ca. 5 Mio oder mehr) und wieder endlich das Mitspracherecht !!!
      Alle „Abtrünnigen“ (Chosen Few und Sonstige) holt man bei Mitsprache auch wieder ins Boot… 🙂
      Endlich alles wie früher.

      Wie gesagt alles ganz toll. 🙂

  2. Sven 27. November 2015 um 07:57 Uhr

    Deswegen mein Mantra: Änderungen können nur noch über Sponsoren und Fans von außen herein getragen werden, da deren Verträge und Gefühle über die Arbeitsvertragsfristen hinaus gehen. Ich bewundere*, mit welcher Vehemenz und Ausdauer Du immer und immer wieder die Munition zusammenträgst. Hoffentlich lädt mal einer damit durch… – bevor Bruno von sich aus die Segel streicht, weil er kein Land mehr sieht.
    :::
    * Ich meine das ehrlich. Ich habe selbst mal einige Zeit gebloggt und habe den einen oder anderen Kontakt zu deutschen Alphabloggern. Es gehört wirklich viel Standing dazu, über einen längeren Zeitraum bei einem Thema dran zu bleiben. Chapeau!

    • Gravesen 27. November 2015 um 07:59 Uhr

      Das fällt gar nicht so schwer, wie du vielleicht glaubst. Nämlich dann, wenn es um die Sache und nicht um den eigenen Vorteil geht.

      • Sven 28. November 2015 um 11:44 Uhr

        Kommt aber hinzu, ein und den selben Sachverhalt noch mal und noch mal zu erzählen, weil es in manche Rüben nicht hinein will… 😉 Die Blogger die ich meine, haben alle werbefreie Seiten und keine Zahloption. Aber ich weiß schon was du meinst.

  3. ausgegliedert 27. November 2015 um 12:22 Uhr

    Jetzt wird alles gut, sobald das erste HSV-Spiel in Asien vor 100.000 en Zuschauern und Milliarden Fans am Fernseher stattgefunden hat.
    Hilke, der Mann mit den besten Ideen ever….

  4. atari 27. November 2015 um 13:23 Uhr

    der Geld-Tsunami der Premier League (2,3 Milliarden pro Saison) wird zur nächsten Saison sowieso alles verändern!

  5. Robert Siewertsen 27. November 2015 um 15:26 Uhr

    Zu gerne wüsste ich, wo wir jetzt stünden, hätte man Frank Arnesen weiter machen lassen. Eine Antwort dazu wird es leider nie geben. Chancen zur Sanierung gab es genug…nur waren dann immer eigene Interessen wichtiger. Reinste Politik…Traurig ist das!

  6. Goldfather 27. November 2015 um 15:41 Uhr

    Aktuell geht es nur noch um das Erhalten der Liquidität. Dafür werden sämtliche personellen und wirtschaftlichen Ressourcen eingebunden. Transfers, Neubauten, Visionen all das kann man sich getrost in die Haare schmieren.
    .
    Dass die Liquidität durch eine weitere Erhöhung des Schuldenstandes zukünftig noch stärker unter Druck kommen wird versteht sich von selbst, so dass an einer tiefgehenden Veränderung, sowohl im Verwaltungsbereich, als auch im Kader, kein Weg vorbei führt.
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    Ob Beiersdorfer der Mann ist, der bereit ist hart und konsequent zu sanieren und dabei gleichzeitig den Club in der ersten Liga zu halten, wird sich nun zeigen müssen.
    .
    Wie hart der HSV gegenwärtig am Wind segelt kann man daran erkennen, dass Miniinvestoren mit Einlagen von 2 – 4 Millionen € zugelassen werden, obwohl alles dafür getan werden müsste namhafte Großinvestoren für den Club zu gewinnen um Synergieeffekte zu erzeugen, die durch vermögende Privatiers nicht ermöglicht werden können.
    .
    Anders ausgedrückt: Der HSV befindet sich in einer verzweifelten finanziellen Lage und kann dies selbstverständlich nicht offen kommunizieren, da sowohl Gläubiger als auch potenzielle Investoren Schlüsse ziehen könnten, welche die Talfahrt noch beschleunigen würden.
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    Hinzu kämen negative Effekte am Transfermarkt, wo man potentziell interessanten Spielern ersteinmal erklären müsste, dass die Gehaltszahlungen sicher sind…
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    Immerhin war Beiersdorfer so klug und hat mit Frank Wettstein einen Profi für den Finanzbereich geholt, der in der Lage ist eine Liquiditätsplanung vorzunehmen, so dass das Schiff noch eine Weile geradeaus laufen kann. Doch was nützt die beste Liquiditätsplanung und das Verfeuern sämtlicher Vermögenswerte, wenn die mangelhafte sportliche Expertise dazu führt, das Jahr für Jahr ein dickes Minus in der Transferbilanz steht oder die Mannschaft in die zweite Liga absteigt?
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    Labadias Vertrag mag ein interessantes Thema für die Presse sein, doch in Wirklichkeit geht es aktuell nur um folgendes:
    .

    Analyse der Sanierungsfähigkeit
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    Erstellung und Prüfung von Sanierungskonzepten
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    Gläubigergespräche
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    Analyse von Handlungsoptionen
    .
    Liquiditätsplanungen
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    Marketing-Hillis Vorschlag mit Ligaspielen in Asien ist nichts anderes als eine Nebelkerze, um den Druck aus dem Finanzbereich umzulenken. Überhaupt spielt Marketing-Hilli derzeit nur eine Nebenrolle, solange Wettstein den Karren noch nicht über den Berg geschoben hat.
    .
    Dietmar zündet auf seinem heimischen Rautenaltar täglich mindestens drei Kerzen für Wettstein an – Fakt (T.L.*)
    .
    *Thorsten Legat

    • Gravesen 27. November 2015 um 15:49 Uhr

      Wettstein schiebt überhaupt nichts, wenn es nichts zu schieben gibt. Du wärst gut beraten, dich von den Namen, mit denen du so gern um dich wirfst, zu lösen. Oder du kannst die Frage stellen, wie Kollege Wettstein intern agiert. Das ist nämlich überaus interessant. Da du ja aber alle handelnden Personen, angefangen bei Hoffmann, selbst zu kennen scheinst, wird auch das kein Problem sind. Oder?

      • Goldfather 27. November 2015 um 16:06 Uhr

        Nunja, wenn es Wettstein gelingen sollte mit einer erstklassigen Liquiditätsplanung den HSV zwei weitere Jahre vor der Insolvenz zu bewahren und es gleichzeitig zu einem sportlichen Aufschwung käme, könnte bei gleichzeitiger Kostenreduzierung und einer positiven Transferbilanz doch noch ein Silberstreif am Horizont erscheinen.
        .
        Bis auf Wettstein sehe ich beim HSV niemanden der eine vernünftige Liquiditätsplanung machen könnte, so dass ich davon ausgehe, dass Wettstein derzeit das eigentliche Schwergewicht im Vorstand ist.
        .
        Sollte Beiersdorfer sich der Liquiditätsplanung Wettsteins nicht anschließen und eigene Konstrukte bevorzugen, wäre sicherlich noch schneller hängen im Schacht. Das gleich gilt übrigens auch für Marketing-Hilli, der als U-Boot von Klaus-Michael unter Umständen ganz andere Interessen verfolgt.
        .
        Wie auch immer, bis zum heutigen Tag hat der HSV, trotz einer Schuldenlast von vermutlich 90 Millionen plus X, es geschafft seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen und das ist immerhin auch schon ein kleiner Erfolg…
        .
        Wie genau die Positionen im Vorstand aussehen wissen allein Dietmar, Frank und Joachim – Fakt.
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  7. atari 27. November 2015 um 16:05 Uhr

    Man City bietet halbe Milliarde für Messi… das ist nicht mehr mein Sport… und da kann man auch nichts mehr schön reden…

  8. atari 27. November 2015 um 20:19 Uhr

    und noch einer zum Thema „unser Sport ist bald tot“… es dauert nicht mehr lange:

    „Wir werden irgendwann sicherlich auch nicht an der Diskussion vorbeikommen, ob wir offizielle Ligaspiele zum Beispiel in Asien austragen wollen, um die Ernsthaftigkeit bei der Weiterentwicklung des internationalen Geschäfts zu unterstreichen“, sagte Hilke weiter …
    Quelle: sport1.de

  9. BerndH60 27. November 2015 um 20:33 Uhr

    Nur mal kurz, wie es andersherum funktioniert:
    .
    „Mit 111,3 Millionen Euro operativem Ergebnis konnte erstmals in der Vereinsgeschichte die Schallmauer von 100 Millionen durchbrochen werden. Mit 31,4 Millionen Euro Gewinn vor Steuern sowie 23,8 Millionen Euro nach Steuern erreicht…“
    .
    Bei einem Umsatz von „523,7 Millionen Euro“ und „aktuell 270.329 Mitglieder, was ein Plus von etwa 19.000 Mitgliedern macht. Damit bleibt … der mitgliederstärkste Verein der Welt vor Benfica Lissabon.“
    .
    Hier kann man dann nachschauen von welchem Verein, der anscheinend von echten Exzellencen geführt wird, die Rede ist:
    http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/640151/artikel_der-fc-bayern-erreicht-rekordgewinn.html
    Selbst wenn Morgen am Tag die komplette Vereinsführung zurücktreten würden und durch wirklich kompetente Leute ersetzt würde, für den HSV geht es nur noch um die Frage ob man wenigstens noch mit Dortmund oder Schalke auf Augenhöhe kommt, alle anderen Züge sind abgefahren.

  10. 1887 27. November 2015 um 23:52 Uhr

    Ich kann über die AG nur noch lachen, in paar Monaten sind die 24,9% futsch. Dann wird es einen Antrag auf einen Verkauf bis 49% geben da die AG so gut wie pleite ist. Die Leute bekommen Panik und stimmen erneut zu. Hoffentlich habt ihr alle noch die schönen HSV PLUS Sweatshirts, mit der Aufschrift das ist auch mein HSV. Was ist der HSV jetzt? Eine KapitalGesellschaft, deren Fans nichts mehr wert sind. Also mein HSV ist es nicht mehr, ich möchte mich bei jedem bedanken der sich auch gegen HSV plus gestellt hat, denn ihr habt das Konzept von Anfang durchschaut . Der HSV wurde ausgeschlachtet, der Verein ist nur noch eine leblose hülle …

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