Was erwartet ihr eigentlich?

Fan ist man eigentlich nicht aus Zufall, Fan ist man, weil man Fan sein möchte. Fan ist man auch nicht temporär, Fan ist man für immer. Man geht gute Zeiten, aber auch schlechte Zeiten mit. Man freut sich und man ärgert sich, aber man bleibt Fan, weil es eben nicht anders geht. Richtig bis hierhin?

Dennoch beschäftigt man sich als Fan nicht nur mit der (eventuell ruhmreichen) Vergangenheit seines Vereins, sondern eben auch mit dessen Zukunft. Zumindest tun dies die Fans, die nicht nur von 12 bis Mittag denken können. Deshalb stelle ich heute die Frage an genau diese Fans: Was erwartet ihr eigentlich in Zukunft von eurem Verein? Wohin soll eurer Meinung nach die Reise gehen? Werdet ihr dauerhaft mit maximal Mittelfeld glücklich werden und kann euch auch ein permanenter Abstiegskampf über viele Jahre nicht entnerven? Erhofft ihr euch in irgendeiner Form eine Verbesserung der Lage und wenn ja, aus welchen Gründen?

Während ihr über all diese Dinge nachdenkt, möchte ich euch sagen, was ich erwarte, ich erwarte überhaupt nichts mehr. Oder anders gesagt, ich erwarte keinerlei sportliche, finanzielle, konzeptionelle oder inhaltliche Trendwende, weil ich denke, dass man diesen Zug endgültig verpasst hat. Ich möchte euch auch erklären, warum ich so denke.

Der HSV 2016 ist unteres Mittelmaß und wer das bestreiten möchte, der sollte sich

  1. mal wieder ein Spiel über 90 Minuten ohne rosa Vereinsbrille ansehen oder
  2. ein Blick auf die Tabelle wagen

Bleibt man realistisch und denkt darüber nach, wie der Weg nach oben gemeistert werden könnte, so kann man nur zu folgenden Schlüssen kommen.

  1. ein nachhaltiges Konzept aufsetzen (gibt es nicht)
  2. systematisch in den Nachwuchs investieren (dafür ist kein Geld und keine Ahnung vorhanden)
  3. die Durchlässigkeit zwischen Nachwuchs und Profis sicherstellen (nicht mit diesem Trainer)
  4. die Mannschaft qualitativ verbessern (ohne Geld nicht möglich)
  5. dafür sorgen, dass die besten Nachwuchsspieler den Verein nicht frühzeitig verlassen (Son, Calhanoglu, Tah…)
  6. sich unter den besten 5-7 Teams etablieren, um Gelder aus den internationalen Wettbewerben sowie aus dem TV-Topf zu generieren (wie soll das angesichts der Punkte 1-6 passieren?)
  7. usw.

Der IST-Zustand.

Auch, wenn es die hiesigen Medien gern verschweigen, obwohl selbst der Finanzvorstand des HSV es unumwunden zugibt, der HSV 2016 ist ein Sanierungsfall, wenn man es freundlich ausdrücken möchte. Möchte man es weniger freundlicher formulieren, dann ist der HSV pleite. Die finanziellen Gegebenheiten sind in der Vergangenheit (auch durch die Gastblogs des Users Kerberos) ausgiebig erörtert worden und sie stehen außer Zweifel. Wenn man nun denkt, dass die DFL irgendwann einmal einschreiten müssten, irrt man. Die DFL ist lediglich daran interessiert, ob ein Verein in der Lage ist, seine Rechnungen zu bezahlen. Ob und wie weit der Verein verschuldet ist, interessiert die DFL nicht. In der Vergangenheit hat der Verein mehr als einmal die Lizenz deshalb erhalten, weil man mit Hilfe einer Bürgschaft die Zahlungsfähigkeit nachweisen konnte und das wird im Zweifelsfall auch in der Zukunft so sein.

Peters freundlich1

Dies ändert aber nichts daran, dass der HSV in Zukunft nicht mehr zielgerichtet in die Mannschaft und auch nicht in den Nachwuchs investieren kann, bedenkt man beispielsweise, dass heute noch keiner der Exzellenzen weiß, wie man die Fan-Anleihe (€ 17,5 Mio.) zurückzahlen möchte. Man wird dementsprechend flickschusternd, wie man es seit nunmehr 5 Jahren tut. Übertragend könnte man sagen, dass eine klaffende Wunde eben nicht genäht und behandelt wird, es wird ein Pflaster draufgeklebt, das hält dann erstmal. Die Wunde selbst aber platzt bei der erstbesten Gelegenheit wieder auf.

Unser sportliches Ziel ist die Etablierung unter den fünf besten Mannschaften in Deutschland und eine ständige Teilnahme an internationalen Wettbewerben. (aus: Leitbild des HSV)

Schön (und teuer) formuliert, aber unglücklicherweise kann keiner der Exzellenzen erklären, wie das passieren soll. Ohne Geld, ohne Konzept, ohne Zukunft.

Wir sichern die finanzielle Solidität des HSV dauerhaft und unabhängig vom sportlichen Erfolg. (aus: Leitbild des HSV)

Tolle Sprüche, aber wie sichert ihr denn? Es wurde bereits jetzt auf nahezu alle zukünftigen Zahlungen vorgegriffen. (Aramark, adidas, Volksparkstadion, Köpi, Fly Emirates usw.) Der HSV hat exakt noch ein Mittel, um Gelder zu generieren, er kann die letzten 10% der AG-Anteile verschachern. Und dann? Was passiert dann, wenn die Herren Beiersdorfer und Knäbel auch das Geld in Spieler wie Behrami, Diaz, Schipplock, Olic, Hunt und eventuell Subotic investiert haben? Dann ist der Topf leer, aber der HSV hat sich immer noch nicht „dauerhaft unter den 5 besten Mannschaften Deutschlands etabliert“. Und dann? Woher will man das Geld nehmen? Zukünftige Zahlungen sind nicht existent, Spieler, die man gewinnbringend verkaufen könnte, gibt es nicht mehr.

Peters freundlich

Sportlich betrachtet ist es heute so, dass die Vereine Bayern München, Borussia Dortmund, Schalke 04, Bayer 04 Leverkusen, VFL Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach die ersten 5-7 Plätze gepachtet haben und daran wird sich auch in naher Zukunft nichts ändern. Warum? Weil diese Vereine über mehrere Jahre international spielen, daraus Millionen und Aber-Millionen generieren, ihre Mannschaften verstärken etc. Die Schere zwischen der Spitze der Bundesliga und dem Rest geht jede Saison deutlicher auseinander.

Die Zukunft.

Dieses Szenario könnte bereits in der nächsten, mit großer Wahrscheinlichkeit in der übernächsten Saison Realität werden, aber dann laufen die Verträge der Exzellenzen bekanntlich eh aus. Und dann? Was dann? Stellt man diese Fragen an selbsternannte Fans, wird man unmittelbar nach Bremen oder St. Pauli gewünscht, eine Antwort können sie aber auch nicht geben. Naja, außer vielleicht „Geduld“ oder „das braucht Zeit, es geht nicht von heute auf morgen“ oder „ich denke, ich glaube, ich hoffe…“. Fakt ist: Profifußball ist ein Geschäft und in Geschäften regiert das Geld. Hat man kein Geld, hat man Probleme. Der HSV hat aber 2016 kein Geld und er wird in den nächsten Jahren noch weniger Geld zur Verfügung haben. Aber er hat eben auch keine Spieler mehr, die er für viel Geld verkaufen kann und er hat noch knapp 10% AG-Anteile. Was danach kommt, darüber machen sich aber die Wenigsten Gedanken und die Exzellenzen machen es auch nicht. Denn erstens haben sie gerade ein geiles Leitbild in die Welt gepustet und zweitens sind sie selbst dann mit großer Wahrscheinlichkeit gar nicht mehr da. Die Fans aber, die werden dann noch da sein.

Wir steigern den Wert des HSV kontinuierlich (aus: Leitbild des HSV)

Ungefähr so, wie ihr es in den letzten 1 3/4 Jahren gemacht habt? Wie genau wollt ihr das machen? Schade, dass mir das niemand erklären kann. Wie steigere ich den Wert des HSV? Wie steigere ich den Wert eines Sportvereins? Eigentlich doch dadurch, in dem ich sportlichen Erfolg vorweisen kann, oder? Nur – was habe ich von einer Wertsteigerung der HSV Fußball AG, wenn ich zum Zeitpunkt der Wertsteigerung nichts mehr zu veräußern habe, weil ich aus purer Finanznot aufgrund von planerischer Unfähigkeit all meine verfügbaren Aktien veräußert habe? Der HSV, mit dem teuersten Wasserkopf in der Vereinsgeschichte, lebt von der Hand in den Mund und jemand, der so lebt, kann einfach keine mittel- und langfristigen Perspektiven setzen.

Bei vielen Mitglieder herrschte von kurzem noch die Hoffnung, dass der HSV spätestens bis 2017 sein Stadion bezahlt haben und deshalb in Zukunft mit ca. € 10 Mio. Mehreinnahme pro Saison rechnen könnte. Weit gefehlt. Wettstein erklärte neulich, dass der HSV im Gegenteil seinen Stadion-Kredit weiter strecken müsse, um Liquidität zu garantieren. Wie also möchten die Exzellenzen den Verein auf finanziell gesündere Füße stellen bzw. den Wert des HSV kontinuierlich steigern?

Bauen wir uns doch zum Spaß mal ein Szenario. Der HSV spielt überraschenderweise in der Saison 2016/2017 so, wie es beispielsweise die Hertha in dieser Saison tut und erreicht die Europa-League. Und dann? Dann müsste man eigentlich die Mannschaft quantitativ und qualitativ aufstocken, aber wie? Und womit? Mit neuen Schulden? Also müsste man in der darauffolgenden Saison eine Entscheidung treffen. Entweder, man konzentriert sich richtigerweise auf die Meisterschaft und ignoriert den europäischen Wettbewerb, für den man ein ganzen Jahr gefightet hat. Oder man steckt viel Kraft und Herzblut in die Euro-League und läuft Gefahr, deshalb erneut in Abstiegsgefahr zu geraten. Die Beispiele aus Freiburg, Mainz und Augsburg sollte jeder noch in lebhafter Erinnerung behalten haben. Hat eigentlich auch jeder gesehen, in wieweit sich diese Vereine „dauerhaft unter den ersten 5 in der Bundesliga“ festgesetzt haben?

Apropos „die ersten 5 Vereine in der Bundesliga“. Hat irgendjemand gesehen, dass sich Vereine wie Augsburg, Mainz, Frankfurt, Stuttgart oder Hannover anmaßen, sich in Zukunft unten den „ersten 5 Mannschaften in der Bundesliga“ etablieren zu wollen? Ich nicht. Warum nicht? Weil sie verstanden haben, dass dieses Ziel illusorisch und unerreichbar ist. Die Exzellenzen aber formulieren lustig ein Ziel ohne auch nur einen Hinweis darauf zu geben, wie sie dieses Ziel erreichen wollen. Stattdessen möchte man sich selbst im Tagesgeschäft Profifußball ein Zeitfenster von 7-10 Jahren gönnen, was für ein Wahnsinn. Als wäre auch nur einer der Initiatoren dieses Leit-Schwachsinns dann noch in irgendeiner Funktion im Verein tätig.

Sportlich.

Ich werde des öfteren gefragt, was ich denn anderes bzw. besser gemacht hätte und ich kann immer nur wieder antworten: So gut wie alles. Die aktuelle HSV-Führung fühlte sich offenbar nicht an die Wahlversprechungen von HSVPLUS gebunden und ging, anstatt wie angekündigt auf die Jugend zu setzen und zu entschulden, „all in“. Man mobilisierte die letzten Kröten, um in einer Hau-ruck-Aktion mit Hilfe von alten, etablierten Spielern einen turn around in Rekordzeit zu schaffen und sich selbst als Vereinsretter feiern zu lassen. Dieses Vorhaben ist krachend gescheitert und jetzt versucht man die Argumentationskette umzudrehen und auf „Jugend forscht“ zu machen, etwas, was man von Anfang an hätte machen sollen. Die erzwungene Kehrtwendung jedoch ist nichts anderes als Fan-Verarschung. Man feiert heute die Entdeckung eines Gideon Jung, aber man hätte heute, 1 3/4 Jahre danach eigentlich schon 4 oder 5 Gideon Jungs im Team haben müssen, andere Vereine finden auch 18 bis 22-Jährige zu vernünftigen Preisen. Dieser Weg aber war den Exzellenzen zu beschwerlich, heute ist er alternativlos. Aber heute ist kein Geld mehr vorhanden. So gesehen ist Punkt 1 des Leitbildes nichts anderes als Augenwischerei und Heuchelei.

Hoffnungen.

By the way – Augenwischerei. Auf die selbstgestellte Frage, wie man sich in der überteuerten Führungscrew des HSV denn nun die Zukunft vorstellen würde, wie man sich vorstellt, in Zukunft notwendige Gelder zu generieren, erhält der geneigte Fan „Hoffnungen“ als Antwort, das muss man sich überhaupt einmal vorstellen. Die Herren haben Monate Zeit, sich auf solche Fragen vorzubereiten und dann verkünden sie, dass man „Hoffnungen“ habe. Wie gesagt, keine Pläne, keine konkreten Ideen, aber „Hoffnungen“.

Hoffnungen, dass sich eventuell in den nächsten 52 Jahren der TV-Verteilerschlüssel ändern würde, wofür es aktuell keinerlei Anzeichen gibt.

Hoffnungen, dass man vielleicht einen Spieler für ein paar Millionen nach England, Leverkusen oder China verkloppen könnte. Und dann? Was haben die Granden bisher gezeigt, was sie dann mit diesem Geld machen werden?

Hoffnungen darauf, dass vielleicht der eine oder andere Landwirt, Obstbauer oder Weinhöker nochmal 1,5% Anteile erwirbt.

Das ist der ganze Plan. „Hoffnungen“. Dafür kostet der Vorstand und das Direktorium den Verein jedes Jahr mehr als € 4 Mio. Vorsichtig geschätzt. Man stelle sich einmal vor, der Vorstand von Mercedes erklärt seinen Aktionären, man würde auf den sinkenden Absatz der eigenen Fahrzeuge mit „Hoffnungen“ darauf, dass sich der Markt in Indien entwickelt, reagieren.

Aussichten. 

Also: Worauf warten die „Geduldigen“? Was erwarten sie für die Zukunft? Oder predigen sei nur deshalb Geduld, um Geduld zu predigen? Sie warten auf das Wunder, das nicht kommen wird, denn im heutigen Business Profifußball sind die Wunder rar geworden. Man sieht, dass selbst mit viel Geld nicht alles möglich ist, aber ohne Geld ist überhaupt nichts mehr möglich. Und soll mir doch bitte jetzt niemand mit dem Beispiel Leicester City kommen, denn auch die Underdogs aus England investierten vor der Saison mehr als € 50 Mio. und repräsentieren einen Mannschaftswert von € 127 Mio. Aber zum Glück können sie sich in der Zwischenzeit an Bloggern wie mir abarbeiten, die als neues Feindbild herhalten dürfen. Kann ich ehrlich gesagt wunderbar mit umgehen.

 (Bilder: Sportmikrofon)

Von | 2016-02-23T07:26:03+01:00 23. Februar 2016|Allgemein|23 Kommentare

23 Comments

  1. Hasenmelker 23. Februar 2016 um 08:04 Uhr

    Hoffnung… Was macht Hoffnung? Ziemlich wenig…

    Wer am Sonntag bei Sky90 Ralf Rangnick aufmerksam zugehört hat, wird wahrscheinlich wechselweise mit offenem Mund oder Tränen in den Augen vor dem Fernseher gesessen haben. Die Roten Bullen haben einen richtigen Plan:-o Und das beste, die setzen ihn auch noch rigoros um.

    Solche Visionen, Ideen, Konzepte und das Herzblut und Rückgrat das durchzuziehen, vermisse wohl nicht nur ich seit Jahrzehnten in Hamburg…

    Meine einzige Hoffnung: Wir haben kein Einnahmeproblem. Mit den Umsätzen ohne Europa und besondere Ereignisse (Transfererlöse) liegen wir (noch) im gesicherten Mittelfeld der Liga. Wir müssen also eigentlich (noch) nicht jedes Jahr zusehen einen halbwegs bundesligafähigen Etat aufzustellen. Unser größtes Problem sind die Ausgaben! Und das in dramatischer Weise nachdem der letzte fähige Mann auf der Kommandobrücke (Bernd Hoffmann) vor rd. fünf Jahren gehen musste!

    Was danach kam und leider auch aktuell so werkelt, ist eines Vorstandes in der Bundesliga nicht würdig…

  2. Arnold 23. Februar 2016 um 08:28 Uhr

    Ich erwarte in spätestens 3 Jahren den Abstieg in die zweite Liga. Aufgrund einer fehlenden langfristigen strategischen Ausrichtung in den letzten Jahren hat der HSV in allen Bereichen den Anschluss verpasst (es wird nur reagiert, Löcher gestopft).
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    Mit dem zwangsmäßigen Sparkurs und ohne Aussicht auf hohe Transfererlöse, wird sich die Qualität der Mannschaft weiter verschlechtern, was letztendlich mit dem Abstieg in die zweite Liga enden wird (gem. SportBild v. 17.02. soll der Kader erneut um etwa 10 Spieler verändert werden // Umbruch 6.0 ?!? )
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    Mit RB Leipzig steht ein weiterer Aufstieg mit weitaus höherer Finanzkraft und wesentlich besserer strategischer Ausrichtung als der HSV, der sich in der ersten Liga etablieren wird. Ingolstadt scheint sich auch zu etablieren und hat ebenfalls einen Sponsor im Rücken, der den Geldhahn notfalls aufdrehen könnte.
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    Ein Blick auf die Tabelle zeigt auf, dass es in den nächsten Jahren die ersten Traditionsverein(e) erwischen wird, mit in der Verlosung : HSV, Werder, Eintracht Frankfurt, VfB Stuttgart.
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    Das Einzige was helfen könnte, den HSV in der ersten Liga auf Dauer zu erhalten, wäre aus meiner Sicht eine Aufstockung der ersten Liga auf 20 Vereine mit max. drei Absteigern. Ein Austausch der dilettantischen Führung ist aus meiner Sicht bereits zu spät und könnte die Wende nicht mehr einleiten.
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    Das Leit(d)bild wird in Vergessenheit geraten, es ist nichts anderes als Wasser predigen aber Wein zu saufen…..

  3. Thomas S. 23. Februar 2016 um 09:01 Uhr

    Was unterscheidet den Ex-Meister und CL-Teilnehmer HSV eigentlich noch von, sagen wir, dem Ex-Meister und Ex-CL-Teilnehmer 1860 München? Momentan noch die Ligazugehörigkeit, aber sonst eigentlich nicht viel. Damit ist, was meine Erwartungen angeht, eigentlich alles gesagt.
    Darüber hinaus hoffe ich, dass wir mit Glück und Geschick (und irgendwann besserem Personal) noch viele Erstligajahre hier erleben. Möglichst auf Augenhöhe mit Köln, Franfurt, Hertha und dem VfB.
    Hey, die letzten zwei Sätze wäre doch mal was fürs Leitbild gewesen. Hatte nicht jemand im Vorfeld was von Demut gefaselt? An dem Aufschrei, der dann gekommen wäre, hätte ich meinen Spaß gehabt. Und vielleicht sogar überlegt, doch noch in den Verein einzutreten.

  4. marlo 23. Februar 2016 um 09:10 Uhr

    Ich erwarte, dass der HSV in absehbarer Zeit (max. 5 Jahre) keine Lizenz mehr erhält und das gleiche Schicksal erleidet wie der HSV Handball. Mit ganz viel Glück wird der Verein nicht aufgelöst und man darf in Liga 7 oder so wieder anfangen. Wenn nicht ein Wunder geschieht, bleibt mir keine Hoffnung.
    Und das einzige Wunder, das den HSV eventuell noch retten könnte, wäre der sofortige, bedingungslose Rücktritt von Vorstand und Aufsichtsrat und das Besetzen dieser Positionen mit Kompetenz. Da man sich im Vorstand lt. Medien aber nicht einmal darauf einigen konnte, gemeinschaftlich auf einen Teil seines Gehaltes zu verzichten (und dafür billigend in Kauf nimmt, bald vllt. keinen Job und gar kein Gehalt mehr zu haben) sehe ich da schwarz. Aber vllt. hat KMK den HSV in seinem Testament ja mit einer Milliarde bedacht und nur wir wissen nichts davon…

  5. Lonewolf 23. Februar 2016 um 09:32 Uhr

    Moin, Moin zusammen,
    das einzige was in der jetzigen Situation „Hoffnung“ macht ist darauf zu setzen, dass KMK einen großen Plan im Hinterkopf hat. Dieser wird wahrscheinlich mit der kompletten Übernahme des HSV durch Kühne&Nagel in 20 Jahren enden, aber in diese Situation haben wir uns durch jahrelange Klüngelei selbst gebracht. Ich kann und will mir nicht vorstellen, dass KMK das ganze Geld in „seinen“ HSV steckt ohne einen langfristigen Plan zu haben. Auch wenn der Mann Milliardär ist, schmeißt er nicht Millionen planlos aus dem Fenster.
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    Um die Ausgliederung durchzubekommen war eine Galeonsfigur für die Mitglieder nötig und dazu wurde Dukaten-Didi gemacht. Nach dem Motto: mit dem waren wir erfolgreich und der böse Hoffmann hat Ihn damals rausgemobbt. Die Ausgliederung klappt und nun gehe ich gehe von 2 möglichen Szenarien aus, die KMK hat durchspielen lassen:
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    1. Didi hat wider erwarten Erfolg und der HSV startet durch. KMK hat dann zwar keine komplette Kontrolle aber einen Fuß in der Tür und wird von den Fans für diesen Coup gefeiert. Den Stadionnamen hätte er dann sowieso noch übernommen, wäre nur teurer geworden.
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    2. Didi fährt das Ding komplett an die Wand, wie jetzt geschehen, bzw. aktuell geschieht. Nach 3 Jahren (2017) laufen die Verträge des Vorstandes aus und jeder einigermaßen vernunftbegabte Fan erkennt, dass hier ein Wechsel nötig ist. KMK kommt um die Ecke und präsentiert seine Fachleute für Wirtschaft/Finanzen/Marketing und hat auch einen kompetenten Fussballfachmann dabei, die den Verein auf links drehen. Dafür übernimmt er alle verfügbaren Anteile und beim e.V. verbleiben 50% +1 Aktie. Offiziell hat er dann zwar immer noch nicht das Sagen, aber faktisch schon. Eine Übernahme durch die Hintertür sozusagen und die einzige Chance, die uns dann noch bleibt.
    .
    Hört sich zwar alles nach einer Utopie an, ist aber wahrscheinlich die letzte Möglichkeit den Verein zu retten. Und ich schätze KMK so ein, dass er langfristig auf genau dieses Szenario erwartet hat. Selbst ein Gernandt kann nicht so planlos beim HSV handeln, wenn er gleichzeitig ein Unternehmen wie Kühne&Nagel erfolgreich führt, ohne eine weitreichende Strategie zu verfolgen.
    .
    Schönen Gruß aus München
    Marco

    • menke 23. Februar 2016 um 19:29 Uhr

      Respekt Marco, sehr guter Beitrag..
      Ich stimme voll und ganz damit überein, Phase 2 erleben wir in der nächsten Zukunft…Mir ist good-old- „ich brauch mal wieder nen bisschen Geld“-Onkel Kühne momentan ein Spur zu ruhig, 2017 wird er nach Deiner Zukunftsprognose wahrscheinlich seinen Wunschpräses Magath präsentieren.
      Diese ganze Stadionnamen-Kaufaktion hat mich das erste Mal stutzen lassen, welche Ziele verfolgt „The Gebiss himself“? Die breite Masse auf seine Seite zu ziehen? Traditionales Denken nach dem Motto: es soll wieder Volksparkstadion heißen?…“Hey, der Kühne…der ist ja doch nen Guter…“ i don´t know the answer….
      Irgendwie werden wir überrollt, nicht jetzt unbedingt von Kühne sondern eher von der Unfähigkeit der momentan handelden Personen..Es ist mir nach wie vor unbegreiflich dass anstatt von potenziellen Global Playern, die es in HH zu Hauf gibt,neben unserem Onkel ein Gemüsehändler und u. a. nen Landwirt sich an unserem Verein beteiligt…Oder eben es steuert , so wie Marco es beschrieben hat, auf das große Finale hin…

  6. Südfan 23. Februar 2016 um 10:13 Uhr

    Aktuell ist der HSV so eine richtige Wundertüte, die sportlich im positiven wie im negativen überracht. Aus den positiven Auftritten wie dem gegen Mönchengladbach keimt bei mir die Hoffnung, dass es langfristig einmal besser laufen kann, aus den schlechten Auftritten entsteht erneut die Abstiegsangst. Ich finde aber auch gut, dass Hessler daran erinnert, dass der HSV-Fan in der Geschichte schon häufiger leiden musste. Die Zeit des HSV-Ruhms war in der Tat recht kurz. Oft war man so etwas wie die graue Maus der Liga, die immer auch mit einem Auge nach unten schauen musste. Klar ganz; so schlimm wie die letzten beiden Jahre war es zuvor noch nie. Daher habe ich momentan die Hoffnung, dass es einfach nicht mehr so schlimm sein wird wie in diesen beiden Jahren. Wenn man am Ende mit 40 Punkten ins Ziel kommt und den Klassenerhalt am 32 Spieltag sicher hätte, wäre das für mich absolut zufriendenstellend.

  7. Andi Pie 23. Februar 2016 um 10:44 Uhr

    Was ich erwarte?
    Unterhaltung.
    Dieses Geschäft soll uns Menschen unterhalten und auch amüsieren.
    Wenn der HSV gegen die Bauern mit 9:2 verliert, dann ist das Unterhaltung. Es sind viele Tore gefallen und einige Spielzüge waren sehr ansehnlich und toll anzusehen.
    Einige Spieler zeigen individuelle Klasse und Tricks (Hacke, Spitze …) was dann auch Spass macht.
    Was ich mir wünsche, wäre dass der HSV doch noch öfter gewinnt.
    Aber der Grundgedanke heisst: Unterhaltung.
    Was ich vom HSV als Mannschaft erwarte: Leidenschaft auf dem Platz. Siegeswille und Anstrengung. Auch bei Rückstand noch fighten und nicht mutlos sich ergeben und noch höher verlieren.
    Was ich vom HSV als Firma erwarte (also von der HSV Fussball AG): gewinnbringende Massnahmen. Umsatzsteigerung. Gewinnung von Mehrwert.
    Was ich vom HSV als Verein erwarte (also vom HSV e.V.): dass mit der noch vorhandenen Mehrheit an der HSV AG durchgegriffen wird und dort Massnahmen zur Umstrukturierung ergriffen werden. Der HSV AG sollte eine bessere Kontrolle durch den e.V. gefordert werden. Ablösung vom Sonnenkönig, denn der Gernandt kontrolliert einfach nicht, was aber genau seine Aufgabe wäre. Das kann und muss der HSV e.V. als Mehrheitseigener einfordern. Dazu müssen die dort installierten Personen allerdings auch mal handeln.
    .
    Ich vermute, dass der HSV e.V. noch erheblich zur Kasse gebeten wird und die HSV AG noch mehrfach aus dem finanziellen Dilemma retten muss, denn wie ja schon festgestellt wurde, werden weitere Anteilsverkäufe an der AG nicht das benötigte Geld einbringen, jedenfalls nicht dauerhaft.
    .
    Wer allerdings solch leere Statement wie „Wir wollen zu den Top 5 bis 7 gehören“ raushaut, der muss spätestens im nächsten Jahr dafür in Regress genommen werden. Und das muss der HSV e.V. machen.

  8. dingensens 23. Februar 2016 um 11:11 Uhr

    Beiersdorfer und Knaebel wissen -ganz- genau was sie tun.

    Innerhalb ihrer Amtszeit geht es nur darum den HSV gerade so ueber Wasser zu halten und dabei ein Maximum an Gehalt fuer sich selbst und Auftraege fuer ihre Kumpels in den „externen Spezial-supi-dupi Agenturen“ rauszuschlagen, letzteres als Gefallen auf die man dann in Zukunft pochen kann.

    Am Ende ihrer Amtszeit hat der Verein absolut gar nichts mehr und man verabschiedet sich stolz als Fundamentleger, man habe alles getan um dem Verein einen neuen Start zu ermoeglichen und der Rest liegt jetzt an den Nachfolgern.

    Kein Mensch mit einem Fuenkchen Kompetenz wird in diese Fussstapfen treten wollen, man koennte nur Schadensbegrenzung betreiben ( = den Verein ruinieren in Augen der „Fans“), stattdessen wartet man lieber auf den GAU der mit irgendwelchen Vollherzblut-HSVern die es nicht besser wissen als Fuehrung eintreten wird

  9. 1887 23. Februar 2016 um 11:34 Uhr

    Es wird in den nächsten Jahren nur um den Klassenerhalt gehen. Es war mit Sicherheit nicht alles schlecht diese Saison. Aber ich empfand es auch nur als leicht besser. Wir haben paar mehr Punkte. Aber das waren fast alles Spiele wo wir hätten verlieren können wenn der Gegner nicht gerade einen schwarzen Tag gehabt hätte. Weniger unser gutes Spiel über 90min. Mit einem etwas anderen Spielplan hätten wir jetzt vielleicht auch nur 20 Punkte. Und alles wäre beim alten. Und so wird es uns die nächsten Jahre auch gehen. Genauso wie Frankfurt , Hannover …. Ich finde auch die Formulierung wie werden in den nächsten Jahren um die ersten 5 Plätze spiele total bescheuert. Wir sind doch gerade an einem Punkt wo sich selbst die Medien dran gewöhnt haben das wir nur unteres Mittelmaß sind. Und das ist gut so. Nur so kannst du in Ruhe arbeiten. Wenn man mit Jungen Spielern was aufbauen will dann nur ohne Druck. Nicht umsonst sind Mainz und Augsburg da wo sie sind. Wir haben mit dem nicht absteigen genug Druck. Doch das Konzept mit jungen Spielern muss einfach mal umgesetzt werden. Dafür ist es nicht zu spät. Es wurden nur 2 Jahre vergeudet und sinnlos Mio in Altstars verbrannt. Interessant fand ich zwei Sachen dieses Wochenende. 1. Köln bringt in der 60min bei 1:0 Rückstand einen gerade 20 Jährigen aus der eigenen Jugend. 2. Herr Heidel sagt sinngemäß: „Er wolle sich erst mal das Konzept von Schalke ausschauen. Aber die haben keins. Er ist aber der Festen Überzeugung das der Verein ein Konzept braucht unabhängig vom aktuellen Trainer oder Sportvorstand.“ Und richtig. Genau so kannst du nur Erfolg haben. Mann muss schauen wer zu seinem Konzept passt. So machen das Bayern, Dortmund, RB Leipzig usw. Ich habe also Hoffnung solange wir nicht absteigen das HSV Plus umgesetzt werden muss da es nicht mehr anders geht. Und vielleicht kommt doch was gutes bei raus. Das der aktuelle Vorstand die Qualität dafür habt glaube ich hingegen eher nicht.

    • Südfan 23. Februar 2016 um 14:00 Uhr

      „Wir sind doch gerade an einem Punkt wo sich selbst die Medien dran gewöhnt haben das wir nur unteres Mittelmaß sind. Und das ist gut so. Nur so kannst du in Ruhe arbeiten. Wenn man mit Jungen Spielern was aufbauen will dann nur ohne Druck. Nicht umsonst sind Mainz und Augsburg da wo sie sind.“

      Das stimmt, auch wenn gerade Mannschaften wie Mainz und Augsburg teilweise auch auf ältere und anderswo aussortierte Spieler setzen. Ich glaube schon, dass man auch im Scouting noch viel machen kann. Spielerisch kann die Mannschaft sicherlich mit Mannschaften wie Mainz und Augsburg mithalten. Ich glaube aber, dass beim HSV einige Spieler mit dem Druck nicht so gut umgehen können. Vielleicht ist die Versagensangst beim HSV größer als bei Vereinen, für die der Abstieg kein Weltuntergang darstellt und die befreiter spielen können. Wichtig ist auch, dass der Trainer in Ruhe arbeiten kann. Natürlich gibt es verschiedene Erwartungshaltungen, die an den Trainer herangetragen werden. Z.B. welche Spieler zu spielen haben. Welcher Spieler in welches Konzept passt, etc. Zum Erfolg beitragen kann auch, dass man auch mal Entscheidungen gegen den allgemeinen Trend und gegen ein kurzfristig entwickeltes Konzept trifft.

      • 1887 23. Februar 2016 um 15:11 Uhr

        Auf jeden Fall haben die weniger Druck. Unsere Spieler halten bestimmt genauso viel oder wenig Druck aus wie die anderen. Aber wie du schon sagst. Da geht die Welt nicht unter im Falle eines Abstiegs. Unsere Mannschaft ist bestimmt nicht schlechter aber gerade beim Scouten oder Verpflichten muss einfach mehr Sinn rein. Wir sehen ja alle das RUUUUDI besser ins System passt. Und seit wann predigen denn alle das zu wenig und zu schlechte Flanken kommen. Und wir verpflichten eine Schipplock. Der weder schnell noch technisch gut noch jung ist. So einen haben wir mit Lasogga. Was sollen die ohne gute Flanken anstellen. Das macht keinen Sinn. Das klappt nicht mal bei PES.

        • Südfan 23. Februar 2016 um 16:20 Uhr

          Das ist alles wahr. Es ist irgendwie schon komisch, dass die Spieler immer dann gut funktionieren, wenn man sie eigentlich schon längst loswerden wollte und der Vertrag ausgelaufen ist. Das zeigt auch, wie wenig man aus dem vorhandenen Potenzial macht. Hmm, wie will man denn jetzt eigentlich mit Rudi verfahren? Sein Vertrag läuft doch aus. Sollte man jetzt nicht mit ihm zumindest für ein Jahr schon mal verlängern (zu etwas abgespeckten Bezügen). Ich denke, wenn man sich jetzt nicht bemüht, ist der Spieler demnächst schon woanders unter Vertrag.

          • 1887 23. Februar 2016 um 17:37 Uhr

            Tja. Gute Frage. Ich kann mir da irgendwie schlecht ein Bild machen. Da müsste man vielleicht auch mal beim Training vorbei schauen. Rudi hat jetzt 3 mal ganz gut funktioniert. Das sollte aber noch keine Garantie für eine Verlängerung sein. Das ist halt auch eine Frage des Konzepts. Wenn jemand für gutes Geld Lasogga nimmt kann Rudi gerne bleiben. Aber warten wir erstmal ab. Noch sind wir nicht durch in der Liga. Vielleicht muss Lasogga uns inna Reli wieder Ar.. retten.

  10. bidriovo 23. Februar 2016 um 11:42 Uhr

    Meine Hoffnung ist wie jedes Jahr, dass der HSV nicht absteigt. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, eine Mannschaft zu unterstützen, die in der zweiten Liga zu mehr oder weniger unattraktiven Anstosszeiten spielt.
    Des Weiteren besteht sonst meine Hoffnung darin, dass der HSV ähnlich wie bei Hoffenheim mit Firmino für xx Mio Spieler nach England oder China verkauft. Momentan mag man sich fragen, wer diese Spieler sein sollen. Und wahrscheinlich spielen viele dieser Spieler noch gar nicht beim HSV. Trotzdem gab es zumindest mal ein Gerücht, dass Newcastle mit 12-13 Mio an Lasogga interessiert gewesen sein soll. Vielleicht gibt es nach dieser Rückrunde, wenn Rudnevs weiterhin durchstartet Interessenten, die wie bei Okazaki aus Mainz, auch 10-11 Mio als Ablöse bezahlen. Mit sowas kann und darf man natürlich nicht kalkulieren, deswegen nenne ich auch diesen Weg Hoffnung.
    Ansonsten wäre ich schon zufrieden, wenn die Mannschaft auch in Zukunft weiterhin so viel Einsatzbereitschaft zeigt (Laufleistung), wie es momentan der Fall ist. Eine Beteiligung am internationalen Wettbewerb halte ich aus den oben ausgeführten Angaben von Augsburg, Mainz,… ebenfalls für fatal. Die besten Spieler einer erfolgreichen Saison wären nämlich sofort weg und die Doppelbelastung für den HSV nicht zu stemmen.
    Ich freue mich übrigens in Zukunft auf Leipzig. Endlich ein Verein mit ordentlich Geld in der Portokasse, der den etablierten Mannschaften Schalke und Co die internationalen Plätze streitig machen kann.
    Insgesamt muss ich gestehen, dass ich mich den letzten Jahren auch mehr und mehr vom HSV-Fan zum Fußball-Fan gewandelt habe. Ich genieße es mittlerweile mir Spiele von Barcelona anzuschauen oder aber auch die Bayern und Dortmund, wenn sie gut drauf sind. Bei dieser Entwicklung hat der HSV mit Minusleistungen am laufenden Band in den vergangenen 5 Jahren ordentlich mitgeholfen. Auch wenn ich gestehen muss, dass selbst davor noch mit Spielern wie Mathijsen, Petric, Atouba und Co. mir das pomadige Auftreten speziell gegen schlechtere Mannschaften wie damals Duisburg, Rostock, Bochum, Ulm usw. sehr häufig missfiel.

  11. Volker Sablatnig 23. Februar 2016 um 17:31 Uhr

    Içh lese täglich gerne diesen Blog,allerdings auch den Anderen um nicht einseitig imformiert zu sein. Bei Gravensen haben die Bloger mehr Kompetenz und diskutieren sachlicher. Das Problem HSV liegt schwerpunktmässig in der Führung incl. Gernandt. Der heutige Blog von Lonewolf trifft es auf den Punkt. Alle zukünftigen Aktivitäten/Einkäufe werden bei dieser Führung nichts ändern und führen letztlich zur Übernahme durch Herrn Kühne wie von Lonewolf beschrieben. Das Trojahniche Pferd ( Gernandt) ist schon beim HSV.

  12. hamuburgmini 23. Februar 2016 um 19:05 Uhr

    Ich schaue mir zwar regelmäßig den HSV an, rege mich bei den Spielen noch über die
    Unzulänglichkeiten auf, aber es ist mehr ein Spieltagsphänomen.

    Eine Erwartungshaltung habe ich keine mehr.
    Am Ende der Saison laufen die Verträge von Rudnevs, Kacar, Ilicevic aus. Diese Verträge werden, so
    bin ich der Meinung nicht verlängert und nach Außen noch als notwendige Kostenreduktion gepreist werden.

    Aktuell hat Herr Labbadia die Mannschaft stabilisiert, wobei ich wiederum bei Hunt einen zweiten VdV ausmache
    und somit eine Entwicklung in Sachen Spielgeschwindigkeit eher verhindert. Der HSV wird sich in diesem Jahr, wenn sie sich nicht allzu dumm anstellen, nicht in einen Abstiegsstrudel geraten.
    Aber was dann?
    Irgendwann trifft es jeden, jedoch ist beim HSV nun kein Geld mehr vorhanden, von einem Konzept ganz zu schweigen und
    somit wird der HSV im nächsten Jahr wiederum gegen den Abstieg kämpfen und evtl. wird es den HSV erwischen…

    Gravesen hat alles ausgeführt, was ich nur noch unterstreichen kann.

    Alles ganz viel Fassade…
    Die Person Kühne wird beim HSV einen viel größeren Stellenwert (auch ohne Verkauf von Anteilen) einnehmen. Seine Gefolgsmänner (Gernandt , Hilke) sind in verschiedenen Positionen installiert. Ohne erneute Bürgschaft / ohne weiteres Geld von Hrn. Kühne wird es der HSV, selbstverschuldet, schwer haben sich dem zu entziehen. Der gemeine Fan wird noch soviel über Hrn. Kühne meckern, dabei wohlwissend, daß er der einzige Geldgeber ist…

    Hat Herr Gernandt überhaupt Interesse einen weiteren strategischen Partner mit ähnlicher Gewichtung, ins Boot zu holen?
    „Und der Haifisch, der hat Zähne“ und Herr Beiersdorfer hat keinen Mut, keine klare Vision einen anderen Weg einzuschlagen und sich dem entgegenzustellen.. Lonewolf hat es schön beschrieben…

    • menke 23. Februar 2016 um 20:16 Uhr

      Wie soll man eine Erwartungshaltung gegenüber unserem Verein entwickeln wenn soviel falsch läuft?
      Wir hatten alle die Hoffnung dass sich was dreht nach der Jarchow und Supporters-Time… nur was bewegt sich: die verf***te Stadionuhr, aber nicht mehr…
      neue Strategien? trotz dem Hockeyman? Fehl