Langsam gehen die Lichter aus…

Ich bin ehrlich überrascht. Ja wirklich, ich wundere mich. Ich wundere mich darüber, dass erst jetzt der Großteil der HSV-Anhänger nach und nach begreift, was tatsächlich abläuft. Brauchte es wirklich erst eine Heim-Niederlage gegen Darmstadt und eine in Dortmund, damit man endlich aufwacht? Und ja, es erfüllt mich tatsächlich mit Befriedigung, da bin ich ganz ehrlich. Seit 1 1/2 Jahren beschreibe nicht nur ich, was in diesem Verein passiert und in Zukunft passieren wird, aber dafür wurde man in übelster Form bepöbelt, beleidigt, bedroht etc. Jetzt, wo selbst der letzte Kern-Prolet im Idioten-Blog #SchmocksEinöde auf den Zug aufspringt, wird es auch dem Letzten klar? Wie armselig ist das eigentlich?

Hey Leute, wo ist all eurer Glauben in die Ehrenmänner Gernandt und Beiersdorfer geblieben? Was ist aus all eurer Geduld geworden? Jetzt plötzlich kommt ihr aus euren dreckigen kleinen Löchern und springt auf den fahrenden Zug auf? All ihr kleinen unwichtigen “Blogperlen”, HSVSCnacker” und “der neue HSV” und wie ihr Spinner euch alle nennt. Ihr habt mit eurem hündischen Gesülze dafür gesorgt, dass euer Verein heute so beschissen da steht und das freut mich ungemein.

Warum? Weil ihr euch für Experten haltet und keine Ahnung von nichts habt. Weil ihr meint, irgendwelche “Quellen” zu besitzen und nicht im Ansatz rafft, dass ihr benutzt werdet. Aber dafür habt ihr alle eine riesengroße Fresse und jetzt kriegt ihr die Quittung dafür. Herrlich.

Aber zurück zum Fußball, wobei das Thema eigentlich noch peinlicher ist. Mit ein wenig “Pech” spielt der HSV gegen den SV Werder ohne Adler (Rot), Müller, Lasogga und Ekdal (alle verletzt). Ob der gnadenlose Spielmacher 😀 Aaron Hunt bis dahin wieder genesen ist, steht im Stern. Zum Glück kommt ja Abwehr-Stabilisator Baba Djourou zurück, was für ein Segen. Und dann? Zückt Big Bruno (meine Herren, was verliert der gerade an Haupthaar) erneut die Karte Rudnevs oder geht man sogar soweit, Ibiza Olic aus dem Exil zu reaktivieren? Hui Buh aus Saudi Arabien kann ja noch keine Hilfe sein, er kennt die Laufwege noch nicht.

Erst jetzt fällt es auch dem Allerletzten auf, was für eine gnadenlose Trümmertruppe Düdü und Knäbelpeter da zusammengebastelt haben. 6 Mittelstürmer (die aber leider alle nicht treffen), aber nur 1 1/2 Außenverteidiger und nur zwei offensive Außenspieler. Sollte der HSV jedoch die Klasse halten, wird nächstes Jahr alles besser, denn dann kommt der 29-jährige Harnik – Hurra.

Ein Pfund hat der HSV noch und das ist das Torverhältnis. Aber es gibt einen Unterschied zu den letzten beiden Jahren. In den zwei Saisons spielte man im Grunde von Anfang gegen den Abstieg, im letzten Jahr war man quasi schon abgestiegen und konnte nur noch gewinnen. In dieser Saison dachte man im Volkspark, man sei frühzeitig gerettet (“Wir können wieder ohne Angst ins Stadion gehen”) und jetzt kommt man mit Rückenwind von oben. Wie man diesen Schalter nochmal umlegen möchte, ist mir ein Rätsel, aber bestimmt werden Knalltüten wie dieser bemalte SC-Heini auch dafür noch eine Entschuldigung finden.

Von | 2016-04-18T08:18:49+02:00 18. April 2016|Allgemein|38 Kommentare

38 Comments

  1. Launi 18. April 2016 um 07:38 Uhr - Antworten

    Ich wurde letztes Jahr im November auch belächelt, als ich gesagt habe, die Saison wird noch verdammt eng, wenn das so weitergeht – verliert man am Freitag gegen Bremen, dann sind wir mittendrin statt nur dabei und dann wird es in dieser Saison vermutlich keine glückliche Relegation geben.
    Ich habe mir gestern das Spiel angesehen und kam zu dem Schluss, dass mit der Truppe gar nichts mehr gewonnen wird, falls nicht zufällig mal jemand den Ball reinstolpert und der Gegner sich selbst Knoten in die Beine spielt vor unserem Tor.

  2. Gravesen 18. April 2016 um 07:54 Uhr - Antworten

    Nur mal ein paar kurze “Ausrisse” von Vollspacken, die am 30. Spieltag plötzlich die Seiten wechseln:

    Benno Hafas sagt:
    17. April 2016 um 18:56
    Das Grauen begann nicht nach 30 Minuten, das Grauen begann am Beginn der Saison.
    Altfan sagt:
    18. April 2016 um 06:53
    Es ist so deprimierend! Bitte Herr Labbadia, treten Sie zurück! Damit könnten Sie den HSV vielleicht ein 2. Mal retten!
    HSV63 sagt:
    17. April 2016 um 20:14
    Wenn es nicht der HSV wäre, würde ich ihm den direkten Abstieg gönnen.
    Die Körpersprache von BL nach dem Spiel beim Interview, würde ich als nicht HSVer auf Entlassung noch heute abend deuten.
    Ob wirs schaffen oder nicht, ist letztlich eh egal, die Insolvenz wird alles so zurechtrücken, wie die Vereinsführungen es verdient hat. Schade eigentlich, aber nicht unverdient.

    Dieser Scheißer, HSV63 aka Richard Müthel aus Kleven ist es übrigens, der mich seit mehr als 2 Jahren täglich mehrfach als “Quadratschwätzer” und Schlimmeres bepöbelt. Was seid ihr bloß für Versager?

  3. Holger 18. April 2016 um 08:44 Uhr - Antworten

    Die HSV- Anhängerschaft passt mittlerweile zur Führung des Vereins.

    Der HSV spielt seit Monaten wie ein Absteiger. Aus den letzten 14 Spielen wurden 12 Punkte geholt.

    Nochmal: 12!

    …und nochmal zum genießen: 12!

    Und was ist in der Anhängerschaft los? Nichts! Man ist zufrieden. Das ist unfassbar und zeigt entweder, dass weite Teile der Fans die Realität nicht zur Kenntnis nehmen wollen oder vielleicht einfach nur noch desinteressiert sind.

    Mal zum Vergleich: Frankfurt hat im gleichen Zeitraum 13 Punkte gesammelt und in Frankfurt brennt seit Wochen die Luft. Protestaktionen, Buh- Rufe, “Vorstand raus”, etc. Ich kenne einige Eintracht- Fans und kriege dadurch mit, was da in Fan- Foren, bei Facebook, etc. abgeht.

    Jetzt, auf einmal ist das “Entsetzen” groß. Liebe HSV- Fans, wie blöd seid ihr eigentlich?

  4. DonPommea 18. April 2016 um 08:45 Uhr - Antworten

    Zumindest bin ich auf der Abschiedstournee dabei. Habe noch Karten für Mainz und Wolfsburg. Was habe ich mir eigentlich dabei gedacht?
    Gäbe es deiner Meinung nach einen Trainer, egal ob Liga 1 oder 2, der einen Weg ähnlich wie Julian Nagelsmann einschlagen könnte? Ich meine fußballerische Verbesserung in relativ kurzer Zeit.

    • Gravesen 18. April 2016 um 08:57 Uhr - Antworten

      Ehrlich, ich kenne keinen. Herr Beiersdorfer hat es nun zweimal geschafft, dem HSV einen außergewöhnlichen Trainer zu holen. Einmal verhinderte er Klopp, beim zweiten Mal verhinderte er Tuchel. Danke dafür

  5. Hannes Grundmeyer 18. April 2016 um 09:06 Uhr - Antworten

    Mir ist es mittlerweile egal. Nein, egal ist nicht die richtige Bezeichnung. Ich hab resigniert und mir war schon zum Ende der Hinserie klar, dass die Saison höchstwahrscheinlich genau so enden wird. Die letzten Spiele vor der Winterpause haben genau gezeigt, wo der Hase lang läuft. Es ist für mich ein Wunder, wie man mit so einem besch…. Gekicke (als Fußball kann ich das nicht mehr bezeichnen), überhaupt auf 34 Punkte kommen konnte. Nach dem Hannover-Spiel hat der Selbstzufriedenheitsvirus, der den HSV seit beinahe 3 Jahrzehnten lähmt, mal wieder gnadenlos zugeschlagen. Anstatt sich mit einem Sieg gegen Darmstadt aller Sorgen zu entledigen, hat man es mal wieder vorgezogen, den großen arroganten HSV raushängen zu lassen. Man hat sich mal wieder darauf verlassen, dass die anderen schlechter sind. Darmstadt hat unseren Pfeifen gezeigt, wie eine Mannschaft im Abstiegskampf auftreten muss. Da wurde kein Ball aufgegeben, es wurde jeder Zweikampf gesucht und letztendlich verdient gewonnen. Bei uns? Pustekuchen! Langsam und behäbig wie eh und jeh, im Kopf und körperlich. Ich bin langsam echt soweit, dass ich dem HSV den Abstieg gönne. Ich kann dieses Amateurgebolze einfach nicht mehr sehen. Jedes WE ärgere ich mich über die Spielweise, das arrogante Auftreten und das blöde Gelaber nach dem Spiel. Ich habe fertig!

    • Holger 18. April 2016 um 09:26 Uhr - Antworten

      “Egal” ist schon das richtige Wort. Mir geht es zumindest so. Trotz Sky- Abo habe ich in den letzten Wochen vorgezogen Rad zu fahren, im Garten zu arbeiten, oder mit meinen Kindern zu spielen.

      Gestern zu Besuch bei Freunden. Die haben mir den “Gefallen” getan und für mich extra Sky angeschaltet. Hab´ ´nen paar Minuten reingeguckt, Herrn Schipplock bei seiner Großchance gesehen, um dann lieber nach Draußen in die Sonne zu gehen …

      Für “Real- Wolfsburg” bin ich extra aus dem Hotel in eine Kneipe gegangen. Das letzte mal, dass ich einen noch so kleinen Umstand auf mich genommen habe, um ein HSV- Spiel zu sehen, daran kann ich mich schon kaum noch erinnern, geschweige denn den Weg (300 km) ins Stadion auf mich zu nehmen.

      Es gab mal eine Zeit, da gab´s Ehekrach, weil ich Karten hatte oder unbedingt Sky gucken musste.

      Na ja, eines hat Diddi geschafft, der Familienfrieden ist durch Fußball nicht mehr in Gefahr! 😉

  6. Gravesen 18. April 2016 um 09:15 Uhr - Antworten

    Ich zitiere an dieser Stelle einen Tweet von gestern

    Hamburger Jung 1887 :
    Vor zwei Jahren hätte ich geweint bei einem Abstieg des @HSV, letztes Jahr hätte es weh getan, dieses Jahr Schulterzucken. Wer so spielt….

    • Varistor 18. April 2016 um 12:10 Uhr - Antworten

      ich zitiere auch noch:
      Das gute ist für mich mittlerweile, daß ein Abstiegsszenario überhaupt nicht mehr stört. Eigentlich fände ich es interessanter die Looser scheitern und das Konstrukt HSV endzeitmässig kollabieren zu sehen, als mir diese Art von „Weiterentwicklung“ weiterhin schönreden zu lassen.
      Erstligafussball ohne den HSV ist für mich sicherlich unterhaltsamer und für mein Umfeld nicht so stressig.
      Ich freue mich auf eine neue innere Freiheit, da die Dynamik der tabellarischen Entwicklung eindeutig ist.

  7. DonPommes 18. April 2016 um 09:28 Uhr - Antworten

    Ist es eigentlich mittlerweile so, dass ein Abstieg das beste wäre, was passieren könnte? Ich tue mich da schwer, einen insolventen Club möchte ich nicht, obwohl man es ja faktisch schon fast ist.

    Grave, wie ist die Lösung? 😉

    • Gravesen 18. April 2016 um 09:52 Uhr - Antworten

      Es stelle die Gegenfrage: Mal angenommen, der HSV hält in dieser Saison wieder mit Ach und Krach die Klasse. Hast du den Eindruck, dass es die gleichen Exzellenzen, die es schon in den letzten beiden Jahren nicht konnten, dann besser machen? Glaubst du, dass einer von den hochbezahlten Herren angesichts chronischer Erfolgslosigkeit freiwillig den Hut nimmt? Was schätzt du, wo landet der HSV in der nächsten Saison mit diesem Führungspersonal? Mit weniger Geld, aber mit noch mehr Schulden.

      • Arnold 18. April 2016 um 10:40 Uhr - Antworten

        Der Abstieg wäre doch aber auch eine gute Möglichkeit für die Exzellenzen das ohnehin finanziell sinkende Schiff zu verlassen, oder…..

        • Varistor 18. April 2016 um 12:18 Uhr - Antworten

          ….das die daran ersaufen geht ja kaum. Der Trick ist folgender: Wenn der Dampfer beim absaufen weit genug runter gegangen ist kann die Yacht seitwärts kommen und es geht ebenerdig auf goldener Planke auf das Luxusdeck. So ist keine Strickleiter notwendig. Das nennt sich in anderen Kreisen dann auch “goldener Handschlag”. Die meisten geschockten “Fans” meinen dann allerdings es wäre nur ein Strick notwendig. Das gilt aber in anderen Kreisen als primitiv. Dann lieber doch ein Schmähgedicht…..

  8. abausb 18. April 2016 um 09:30 Uhr - Antworten

    Moin,

    ich bin auch mit allem unzufrieden, was Beiersdorfer seit seinem Amtsantritt geleistet (oder nicht geleistet) hat, aber hat er Tuchel wirklich verhindert? Oder hat er es einfach nur nicht geschafft, ihn zum HSV zu holen, weil die Braut BVB einfach hübscher war?

    Ich kenne aber sicher auch zu wenig Details, bin dennoch etwas überrascht über diese Aussage.
    Gruß
    AB

    • Gravesen 18. April 2016 um 09:49 Uhr - Antworten

      Ich antworte dir mal mit einer Aussage eines ehemals Verantwortlichen:

      “Wenn sie Tuchel hätten haben wollen, hätten sie ihn gekriegt. Sie hätten nur irgendwann mal einen Haken darunter machen und nicht immer weiter taktieren müssen”.

      Alles klar?

      • Goldfather 18. April 2016 um 16:27 Uhr - Antworten

        So gern ich Tuchel beim HSV gesehen hätte, aber die These, dass Tuchel kurz vor der Unterschrift stand beim HSV, halte ich für äußerst steil. Klopp hätte man damals in der ersten Amtszeit Beiersdorfers sicherlich bekommen, aber Klopp war damals rein sportlich betrachtet nicht auf dem Niveau auf dem Tuchel vor seinem Wechsel zum BVB war.
        .
        Nimmt man den sportlichen Verlauf und die aktuelle wirtschaftliche Situation hat die Stabübergabe an den FC St.Pauli, als den führenden Proficlub in Hamburg, höchtswahrscheinlich in dieser Saison stattgefunden. Der Rest der jetzt noch folgt ist lediglich der Wurmfortsatz einer Entwicklung, die mit dem ersten Abgang Beiersdorfers ihren forcierten Lauf nahm, obwohl die Problematik bereits Jahrzehnte alt ist.
        .
        Scheitern tut die Fußballsparte des HSV nicht am mangelnden wirtschaftlichen Sachverstand nicht an der fehlenden Unterstützung der Fans oder der Politik, oder einer peinlichen Pressearbeit, scheitern tut der HSV an der kompletten Ahnungslosigkeit im Kerngeschäft FUSSBALL.
        .
        Tuchel wäre das Heilmittel gewesen, aber selbst mit Tuchel wäre es zunächst gegen den Abstieg gegangen. Dass die Entwicklungsmöglichkeiten mit Tuchel jedoch gänzlich anders ausgesehen hätten hat er gestern mit dem Einsatz zweier 17-Jähriger gezeigt, die dem ums Überleben kämpfenden HSV keine Chance ließen.
        .
        Tuchel zeigte mit dem Einsatz dieser beiden Spieler, dass es auch für den HSV Möglichkeiten gäbe, jenseits von wahnsinnigen Gehältern, einen erfolgreichen Bundesligafußball spielen zu lassen. Doch dafür müsste man über das notwendige Know-How zum Thema Jugendfußball, Trainingslehre, Taktik und Psychologie verfügen.
        .
        Der HSV scheitert, weil er den Fußball nie ernst genug genommen hat und es in den letzten Jahren nur noch um persönliche Anliegen irgendwelcher Leute, die gerne im AR oder Vorstand sitzen wollten, ging. Der hanseatische Jahrmarkt der Eitelkeiten dürfte seine Zelte demnächst am Millerntor aufschlagen und könnte dort ähnliches vollbringen wie im Volkspark, schließlich besitzt das Thema Fußball am Millerntor keinen wesentlich größeren Tiefgang als im Volkspark.
        .

        • Gravesen 18. April 2016 um 17:19 Uhr - Antworten

          Nur, weil du etwas für “steil” hälst, ist es nicht unwahr. Vielleicht solltest du mal von deinem hohen Ross runterkommen und mir glauben, dass ich bessere Informationen habe als du.

          • Goldfather 18. April 2016 um 18:07 Uhr

            Als kritischer Leser deines Blogs und vieler Presseerzeugnisse im Bereich Profifußball habe ich mir über die Jahrzehnte angewöhnt mir meine eigenen Gedanken zu Aussagen von Spielern, Funktionären und Journalisten zu machen.
            .
            Nur weil irgendein vermeintlicher HSV-Insider glaubt, dass Tuchel beim HSV unterschrieben hätte, wenn Didi das Zaudern eingestellt hätte, heißt das noch gar nichts. Gerade als HSVer sollte man wissen, dass Transfers erst nach der Unterschrift als solche gelten.
            .
            Der HSV transferiert in seinem Größenwahn gemeinsam mit BILD und Mopo seit Jahrzehnten Topspieler und Supertrainer am Anfang einer jeden Transferperiode, um dann letztendlich mit der viertbesten Lösung um die Ecke zu kommen.
            .
            Geschnackt wird im Volkspark seit jeher recht viel, allein die sportliche Richtung (abwärts), wird konsequent beibehalten.
            .
            Für ungemein schade halte ich es übrigens, dass man Bernhard Peters nicht vollkommen freie Hand lässt und ihn zum einzigen Sportdirektor macht. Julian Nagelsmann wäre somit vielleicht sogar nach Hamburg zu lotsen gewesen.
            .
            Weißt du eigentlich wer beim FC Barcelona für die konsequente Ausbildung der Barca-Talente für das sogenannte Tiki-Taka verantwortlich ist? Ein ehemaliger deutscher Hockeytrainer….
            .
            Die Mannschaft des HSV und somit der Rest des Clubs scheitert bereits am einfachen Doppelpass. Passsicherheit ist ein Fremdwort für den HSV und das bereits seit Jahrzehnten. Und solange das so bleibt ist es vollkommen unwichtig wer auf dem Vorstandssessel sitzt.
            .

  9. undulate 18. April 2016 um 09:54 Uhr - Antworten

    Durch das lange Reflektieren dieses Blogs und die gezeigten Minusleistungen auf allen Ebenen beim HSV, habe ich in der Winterpause meine Mitgliedschaft gekündigt und für den HSV auf Abstieg gewettet. Genau richtig gelesen: GEWETTET und FÜR den HSV! Ich konnte dieses Missmanagement und Kungelei nicht mehr geldlich unterstützen, geschweige denn ertragen.

    Ich sah die einzige mögliche Rettung (leider) nur noch im Abstieg, um sich von diesem Wasserkopf und Rattenbefall endlich zu befreien. Auch wenn die Gefahr des kompletten Abstiegs des HSV besteht, so habe ich dennoch die Hoffnung in Liga 2 wieder Leidenschaft und Fußball beim HSV zu sehen.

    Ich habe sachlich und inhaltlich immer zu Graves Lagebild gestanden und dies unter meiner Freunden auch schlussendlich kundgetan. Kopfschütteln und Unverständnis waren mir meistens sicher, Europapokal war hier eher die Denke…

    Ich habe für mich entschieden, das ich das Management und große Teile der Mannschaft nicht mehr sehen möchte, der HSV als Verein ist mir dabei nicht egal. Ich habe die Hoffnung, dass die Marke doch überleben wird und jemand endlich mal anfängt wieder ehrliche Arbeit und ehrlichen Fußball in Hamburg zu leben.

    • Varistor 18. April 2016 um 13:01 Uhr - Antworten

      Gratuliere zum guten Verlauf Deiner Wette! Ich hoffe der Einsatz war nicht unerheblich.
      Ich hatte mir letztes Jahr eins von den total beschissenen, 24h erhältlichen T-Shirts mit diesem verhunzten Aufdruck des Postillion-Tweets gekauft (irgendwas mit Relegationsmeister oder so) und das Ding mit 100% Gewinn sofort bei Ebay versteigert. Das war meine Beteiligung an der Idee aus diesem Verein noch was gutes zu machen. Zugegeben es war eher symbolisch, aber für die Seele war es fein.

  10. Kerberos 18. April 2016 um 10:00 Uhr - Antworten

    .
    Als einer der “frühesten” Mahner